Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich habe hier folgenden Leistungsverstärker aus einem Coriolis-Durchflussmessgerät. Dieser soll in Funktionsgruppen unterteilt und erklärt werden. Ich erkenne 2 Stromspiegel, eine Endstufe, einen OP und eine Rückkopplung. R2 soll eine vereinfachte Form des Antriebes darstellen (der das Messrohr in Schwingung versetzt). Was genau ist nun die Funktion jeder einzelnen Gruppe und wie wird daraus der Leistungsverstärker? Schonmal Danke im vorraus.
Wie du auf deine Zahlen kommst ist mir nicht klar. Wenn ich die Operationsverstärker durchzähle, komme ich auf dreimal mehr als 1. Es ist auch noch ein Messgerät darinnen. Was die Endstufe anbelangt teile ich die Anzahl ebenfalls nicht. Es mutet etwas seltsam an, die H-Brücke auf der einen Seite in Kollektor- und der anderen in Emitter-Schaltung zu realisieren. Deswegen solltest du das Schaltbild vielleicht in die linke und die rechte Hälfte zerlegen und das mal separat betrachten.
Da hast du natürlich recht, es sind 3 OP's. Anstatt einen OP meinte ich eigentlich einen Inv-Verstärker. Mir würde es schon helfen zu wissen, wie genau man auf die Stromverstärkung kommt, wie sie oben rechts steht.
Hallo, R10 hängt an +In und R7 an -In des OPV. Der OPV hat eine sehr hohe Verstärkung und gleicht praktisch jeden Spannungsunterschied zwischen +IN und -IN aus. Dann rechne mal die Ströme der beiden Widerstände aus, die bei 0V Differenz auftreten. Dann hast Du das Verhältnis R10/R7. Das Ganze Gebilde ist ein Brückenverstärker. OP3 dreht dazu die Phase um 180°. mfg Klaus
Hallo, > Tim L. schrieb: > Mir würde es schon helfen zu wissen, wie genau man auf die > Stromverstärkung kommt, wie sie oben rechts steht. eine wesentliche Eigenschaft eine idealen OPV ist es, dass sich über die Rückkopplung die Differenzspannung auf 0V an den Eingängen einstellt. Nu schau dir mal an, an welche Potentiale die Eingänge geklemmt sind. Oben z.B. an R10 und R7, wobei beide das gemeinsame Potential +Ub haben. Wenn nun durch durch R10 der Strom von IS1 fließt, wird der OPV versuchen den Ausgang so zu steuern, dass an R7 der gleiche Spannungsabfall wie über R10 entsteht. Der Strom durch R7 steht also in direktem Verhältnis mit R10. Das gleiche passiert auch unten mit R8 und R9. Gruß Öletronika
Vielen Dank für die konstruktiven Antworten. Hatte erst meine Probleme, weil ich dachte, dass z.B. UR10 = UR7 + UR11 sei, aber deine Erklärung macht Sinn. Dann wird durch den OP UR10 = UR7 => I_in * R10 = I_out * R7 und das dann umgestellt zur Stromverstärkung.
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