Ich gestehe und bitte um Vergebung: entgegen meiner inneren Überzeugung
habe ich letztes Jahr eine chinesische Werkstattpresse ("20to")
erworben.
Typ WSPR04 von "Timbertech"
Mein Gedanke war- dass da eigentlich kaum was kaputtgehen könnte.
Für das gesamte Fahrwerk meines Vorkriegsoldtiers mit allen Buchsen hat
es ja gereicht, aber nun- tut nix mehr.
Die Anleitung gibt nix her, wie man das Ding entlüften soll.
Hat eine horizontal liegenden Öl Vorratsbehälter (ca. d=6cm, l= 40cm,
mit einem Handhebel auf einen kleinen vertikalen Pumpzylinder drauf. Das
sieht alles nach einem Jahr schon etwas ausgeleiert aus, die
Hebelführung über dem Zyk´linder war von Anfang an sehr unpräzise
gefertigt..
Daran eine kleine Schraube neben dem Ablassventil.
Desweiteren Öl Nachfüllschraube.
Zsätzlich oben Ölschlauch am Preßzylinder mit so einem "selbstdichtendem
Hydraulikstecker" ansgeschraubt.
Hat hier jemand Erfahrungen? Fehlerbil bekannt? Ideen- wo ich eine
Schnittzeichnung oder ähnliches für einen ordentlichen Erkentnissgewinn
herbekomme, bevor ich einen Ölspringbrunnen baue?
vg
Maik
der ab und an doch wieder auf fernöstliches Wechzeuch reinfällt.
Noch einer schrieb:> Sag dem Händler, das der Mangel von Anfang an vorhanden war
Nach einem Jahr wirst Du das wohl beweisen müssen... sinnloses
Unterfangen!
WSPR04 service manual vom Händler erfragen.
Ansonsten scheint es eine einfache Hydraulik zu sein, beim
Gabelstaplerservice nachfragen.
Ach ja, was ist defekt?
Lutz H. schrieb:> Ansonsten scheint es eine einfache Hydraulik zu sein,
Und bitte die Flüssigkeit abschmecken, ob diese auf Mineralöl- oder auf
Glykolbasis ist!
BastelIng schrieb:> Hat eine horizontal liegenden Öl Vorratsbehälter (ca. d=6cm, l= 40cm,> mit einem Handhebel auf einen kleinen vertikalen Pumpzylinder drauf.
Dann stell den Apparat zum Entlüften mal vertikal hin, damit die Luft
im System am obersten Punkt entweichen kann, während Du fehlendes Öl
über einen Schlauch aus einer alten Blechbüchse ansaugst.
MfG Paul
Hi Paul,
Ich habe das Dingen schon heute mittag erstmal testweise schräg
gestellt, damit der Ölvorrat an der Pumpe anliegt.
Die Spezifikation "Hydrauliköl" in der -"Bedienungsanleitung"- fand ich
auch toll.
Grundsätzlich will ich natürlich wissen wie das Mistding im Detail
funktioniert. Ein Nachbar hat so ein ähnliches Konstrukt im europäischen
(oder amerikanischen) Original. Das funktionert schon seit Jahrzehnten.
Nur das Röntgengerät für die Hydraulik-Gußteile fehlt leider hier au der
Straße.
Und ich habe keine lust planlos mit Hydrauliköl zu planschen. Das habe
ich mal als Schüler mit einem Hydraulikmotor einer Groß-Rüttelplatte
gebastelt. Die Fontäne am defekten Dichtring war damals recht imposant.
Die Schweinerei beliebig. Deshalb schätz ich wo möglich Strom...
BastelIng schrieb:> Hi Paul,>> Ich habe das Dingen schon heute mittag erstmal testweise schräg> gestellt, damit der Ölvorrat an der Pumpe anliegt. Die Spezifikation> "Hydrauliköl" in der -"Bedienungsanleitung"- fand ich auch toll.
Wo soll da das Problem sein? Das Gerät benötigt ganz einfaches
Hydrauliköl!
Hat jeder Traktor/Gabelstapler-Schrauber ein Fass voll in der Werkstatt
stehen.
HLP46 dürfte das gängigste sein, mit einem HLP-irgendwas macht man bei
Chinaware eigentlich nie was falsch.
Biologisch abbaubare Öle sollte man meiden, damit kann man wunderbare
Pilze im Hydrauliksystem züchten.
BastelIng schrieb:> mit einem Handhebel auf einen kleinen vertikalen Pumpzylinder drauf. Das> sieht alles nach einem Jahr schon etwas ausgeleiert aus, die> Hebelführung über dem Zyk´linder war von Anfang an sehr unpräzise> gefertigt..
Möglicherweise bringst Du keinen Druck mehr hinüber, weil der Kolben
(Dichtring, Kolbenring) schon weg ist...
Mani W. schrieb:> BastelIng schrieb:> Möglicherweise bringst Du keinen Druck mehr hinüber, weil der Kolben> (Dichtring, Kolbenring) schon weg ist...
Unwahrscheinlich, Verschleiß ist ein schleichender Prozess.
Dickflüssigeres es Hydrauliköl schafft hier, in Grenzen, Abhilfe.
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