Liebe alle, ich habe einen kleinen AVR für eine Batterieanwendung, der die meiste Zeit schläft und alle 8 Sekunden per watchdog kurz aufwacht, um ein paar Daten zu senden. Dieses Aufwachen und Senden dauert nicht sehr lange - ich habe also was den Stromverbracuh angeht nur einen kurzen peak. Nun würde ich trotzden gerne wissen, welche Energiemenge verbraucht wurde, damit ich in etwa berechnen kann, wie lange eine Batterie als Stromversorgung der Schaltung halten würde. Wie misst man das am Besten? Ich habe schon überlegt, die Schaltung an einen kleinen Kondensator oder Goldcap anzuschließen, um aus der Entladekurve / Restspannung auf die entnommenen Energie rückzuschließen.. (Wie) geht es einfacher?
Einen Kondenser, zB 10uF per R laden und mit dem Controller entladen. Dann muss man nur noch die Schritte auswerten.
dummschwaetzer schrieb: > shunt mit oszi Kein Dummgeschwätz :-) Dann noch rechnen - Einschaltdauer / Periodendauer.
>> Sapperlot W. schrieb: >> Dann muss man nur noch die Schritte auswerten. > >? erklär mal.. Der Kondenser integriert den Strom, die spannung druber waehrend der Entladephase ist dann eine Entlade-Gerade. Mit einem hinreichend kleinen R, laedt man konstant auf, und erhaelt die Tiefpass ladung waehrend der Ladephase. Passende Dimensionierung vorausgesetzt, kann man den Entladespannungseiinbruch in den 100mV behalten.
HildeK schrieb: > dummschwaetzer schrieb: >> shunt mit oszi > > Kein Dummgeschwätz :-) > Dann noch rechnen - Einschaltdauer / Periodendauer. Ich hab nur einen analog-Oszi - glaube kaum, dass ich das kurze Zeitfenster in den 8 Sekunden sehe / "erwische" - na gut, mit externem Trigger vielleicht..
Du kannst auch den Intervalle verkürzen. Ich würde zum messen nicht den WD auf 8 sekunden setzen sondern eher in 100ms. Dann kannst auch auch gut mit den Analogoszi + shunt den Strom messen.
Falls vorhanden, das Program umschreiben und zwei mal messen: Einmal darauf programmieren, dass der Mikrocontroller dauerhaft Daten sendet und mit dem Multimeter messen, danach den Mikrocontroller dauerhaft schlafen lassen und mit dem Multimeter messen.
Ist die Sendedauer in jeder Periode gleich lang, oder werden mal mehr oder weniger lange Messages gesendet? Wenn sie gleich lang sind, wie schon erwähnt, mal auf Dauersenden proggen und messen. Irgendwo im Code wirst du dann ja auch feststellen können, wie breit so ein Sendeburst alle 8s ist. Der Rest ist Dreisatz... Wenn sie variabel sind, evtl. einen gewichteten Mittelwert berechnen, falls möglich. Ansonsten halt über eine geeignete Zeitspanne empirisch integrieren...
Rainer U. schrieb: > Ich hab nur einen analog-Oszi - glaube kaum, dass ich das kurze > Zeitfenster in den 8 Sekunden sehe / "erwische" - na gut, mit externem > Trigger vielleicht.. Ablenkzeit auf 1s/div, dann siehst du den Pegel deutlich und auch die Pausenzeit. Dann Ablenkzeit auf den Wert, dass ein Burst dargestellt wird. Mit Normal-Triggerung kannst du schon das Bild stabil bekommen, es wird allerdings sehr schwach in der Helligkeit sein. Ich denke, die Dauer der aktiven Phase kannst du trotzdem sehen - Strahl halt auf max. Helligkeit stellen. Das wäre zumindest ohne Programmänderung zielführend.
Hi Mir gefällt die Idee mit dem GoldCap und sollte sich doch eigentlich auch machen lassen. C mit 1F auf 5V aufladen, an die Schaltung dran, Stopuhr gestartet und schauen, wann 4V erreicht sind - dann sollte eine As aus dem Elko entnommen worden sein. Im Bereich 4-5V sollte der µC schadfrei arbeiten können (der Sensor ect.pp. auch, sonst ist diese Art ... nicht optimal). Bei entsprechend größeren/kleineren Kondensatoren entsprechend mehr/weniger As. Aus den As und den vergangenen s kann man hochrechnen, wie lange wohl eine Batterie mit soundso viel tausend mAh halten wird. MfG
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