Widerstand berechnen für gegebenen Strom bei Wechselspannung

#5141967
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Hallo liebes Forum,

ich habe eine Frage bzgl einer Schaltung.
Ich habe eine Wechselspannung von 6VA / 50Hz
Diese liegt an einem Widerstand, dabei soll ein Strom von 80mA 
durchfließen.
Jetzt ist die Frage, wie berechne ich den Widerstand bei 
Wechselspannung?

I = U/R wäre ja die Formel für Gleichspannung, gilt diese aber auch für 
Wechselspannung?
Dann wäre es umgestellt:
R = U/I

und wäre:

75 Ohm = 6V / 80mA

Ist das so richtig?
Würde mich über eine vernünftige Antwort freuen.
Gerne auch mit Erklärung.

Danke im vorraus :)
Gast #5142029
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> dabei soll ein Strom von 80mA durchfließen

> wenn die 6V AC und die 80mA AC jeweils den Effektivwert

> Nein, das gilt auch wenn beides Spitzenwerte sind.

Die ursprüngliche Frage war ungenau formuliert. Da nimmt man halt 
einfach an, er gute Mann will 6V, 80mA für eine Glühbirne und muss mit 
den Effektivwerten rechnen.
#5142101
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R = U/I gilt allerding nur für ohmsche Lasten.

Bei induktiven, kapazitiven oder gemischten Lasten wird es dann etwas 
komplizierter.

Rein induktiv:
X = 2*PI*f*L

Rein Kapazitiv:

X = 1/(2*PI*f*C)

RC oder RL kombiniert, also der Scheinwiderstand/Impendanz wird mit dem 
Pythagoras aus R (Wirkwiderstand) und X (Blindwiderstand) berechnet.


PI ist in dem Fall die Kreiszahl 4,1415...

Bin momentan mobil unterwegs, deswegen die Krücke
Gast #5142154
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Damit das Ohmsche Gesetz bei Wechselstrom auch angewendet werden kann, 
hat man den Effektivwert erfunden. Und der wiederum hat mit Heizen zu 
tun

Der Wechselstrom muss dabei ein reiner Sinus sein, sonst wirds sehr 
kompliziert mit dem Rechnen. (Spitzenwert, Phasenverschiebung,keine 
Sinusform, Mischspannung usw.)

Wenns um das Laden eines Akkku geht ist das der Fall: Mit 
Wechselspannung kann man keinen Akku laden. Da braucht man eine 
Gleichrichterschaltung und irgendwelche Vorrichtungen um den Ladestrom 
zu begrenzen und auch die Überladung des Akku zu vermeiden.

Also beschreib genau, was Du vorhast: welche Größe hat der Akku, welche 
Chemie hat der Akku (Blei, NIMH,Lion). Das muss man mindestens wissen, 
wenn man mit Rechnen anfangen will.

Denn der Gleichrichter bringt auch Spannungsverlust. Die Gleichspannung 
muss größer sein als die Spannung des Akku,sonst kann man weder die 
Spannung noch den Strom begrenzen.

Also mit "Trafo 6V und 80mA" kann man zunächst garnichts anfangen.
Gast #5142166
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Na also, gehts nicht gleich so?

Nimm halt 68 Ohm, für die Auflade-Stromrichtung und etwa 270 Ohm für die 
Entlade-Stromrichtung. Widerstände mit 1/4 W (übliche  bedrahtete 
Bauform)reichen aus.

Die Werte brauchen nicht genau sein, denn ob die Schaltung wirklich 
richtig arbeitet, entscheidet die Zusammensetzung bzw. der Aufbau der 
Zelle.

Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass das "Aufladen" nur sehr 
dürftig gelingt. Auch die Lebensdauer von 5...20 Ladungsvorgängen wird 
eher ein Einzelfall bleiben.

Aber probiers halt aus.

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