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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Widerstand berechnen für gegebenen Strom bei Wechselspannung


Autor: Petr tiom (vicon)
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Hallo liebes Forum,

ich habe eine Frage bzgl einer Schaltung.
Ich habe eine Wechselspannung von 6VA / 50Hz
Diese liegt an einem Widerstand, dabei soll ein Strom von 80mA 
durchfließen.
Jetzt ist die Frage, wie berechne ich den Widerstand bei 
Wechselspannung?

I = U/R wäre ja die Formel für Gleichspannung, gilt diese aber auch für 
Wechselspannung?
Dann wäre es umgestellt:
R = U/I

und wäre:

75 Ohm = 6V / 80mA

Ist das so richtig?
Würde mich über eine vernünftige Antwort freuen.
Gerne auch mit Erklärung.

Danke im vorraus :)

Autor: Peter II (Gast)
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Petr t. schrieb:
> Ist das so richtig?

ja

Autor: Thomas S. (thomas_s72)
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Hallo,
die Spannung ist wohl 6V, nicht 6VA.
Ansonsten gilt das ohmsche Gesetz auch für Wechselspannung.
Die Berechnung ist damit so OK.

Autor: Petr tiom (vicon)
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Thomas S. schrieb:
> die Spannung ist wohl 6V, nicht 6VA.

Hallo, danke für den Hinweis, es sollte 6V AC
heißen :)

Danke für die Bestätigung

Autor: Achim Hensel (anymouse)
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Thomas S. schrieb:
> Die Berechnung ist damit so OK.

... wenn die 6V AC und die 80mA AC jeweils den Effektivwert der Spannung 
bzw. der Stromstärke darstellen.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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Achim H. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Die Berechnung ist damit so OK.
>
> ... wenn die 6V AC und die 80mA AC jeweils den Effektivwert der Spannung
> bzw. der Stromstärke darstellen.


Nein, das gilt auch wenn beides Spitzenwerte sind. Das ohmsche Gesetz 
gilt immer, auch wenn die Spannng ihren Scheitelwert erreicht.

Cheers
Detlef

Autor: Noch einer (Gast)
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> dabei soll ein Strom von 80mA durchfließen

> wenn die 6V AC und die 80mA AC jeweils den Effektivwert

> Nein, das gilt auch wenn beides Spitzenwerte sind.

Die ursprüngliche Frage war ungenau formuliert. Da nimmt man halt 
einfach an, er gute Mann will 6V, 80mA für eine Glühbirne und muss mit 
den Effektivwerten rechnen.

Autor: Petr tiom (vicon)
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Also ich möchte aus 230 VAC über einen Trafo 6 VAC raus bekommen und 
über einen Widerstand sollen dabei 80mA fließen.

Autor: Peter II (Gast)
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Petr t. schrieb:
> Also ich möchte aus 230 VAC über einen Trafo 6 VAC raus bekommen und
> über einen Widerstand sollen dabei 80mA fließen

dann muss der Trafo auch 6V liefern, er darf nicht zu klein und nicht zu 
groß sein.

Autor: Leroy M. (mayl)
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R = U/I gilt allerding nur für ohmsche Lasten.

Bei induktiven, kapazitiven oder gemischten Lasten wird es dann etwas 
komplizierter.

Rein induktiv:
X = 2*PI*f*L

Rein Kapazitiv:

X = 1/(2*PI*f*C)

RC oder RL kombiniert, also der Scheinwiderstand/Impendanz wird mit dem 
Pythagoras aus R (Wirkwiderstand) und X (Blindwiderstand) berechnet.


PI ist in dem Fall die Kreiszahl 4,1415...

Bin momentan mobil unterwegs, deswegen die Krücke

Autor: JJ (Gast)
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Leroy M. schrieb:
> PI ist in dem Fall die Kreiszahl 4,1415...

Oh, ist das neu-PI?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Petr t. schrieb:

> Also ich möchte aus 230 VAC über einen Trafo 6 VAC raus bekommen und
> über einen Widerstand sollen dabei 80mA fließen.

...und diesen Widerstand willst Du dann zum heizen benutzen?

Autor: Petr tiom (vicon)
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Harald W. schrieb:
> ...und diesen Widerstand willst Du dann zum heizen benutzen?

Nein, nachfolgend soll ein Akku geladen werden.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Nein, nachfolgend soll ein Akku geladen werden.

Jetzt wird's schwieriger ...

Gibt es noch mehr Würmer, die sich gegen das Herausziehen wehren? 
;-)

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Petr t. schrieb:

>> ...und diesen Widerstand willst Du dann zum heizen benutzen?
>
> Nein, nachfolgend soll ein Akku geladen werden.

Mit Wechselspannung? Da stimmt irgendwas nicht.
Du willst also eine Akkuladegerät bauen?
Für was für einen Akku?

Autor: Petr tiom (vicon)
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ok^^

habt mich erwischt, da komme ich aus den Argumenten nicht mehr raus.
Ich möchte einen Alkalinelader berechnen:

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/57249#Wiederaufladen

Autor: Elektrofan (Gast)
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Autor: Peter R. (Gast)
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Damit das Ohmsche Gesetz bei Wechselstrom auch angewendet werden kann, 
hat man den Effektivwert erfunden. Und der wiederum hat mit Heizen zu 
tun

Der Wechselstrom muss dabei ein reiner Sinus sein, sonst wirds sehr 
kompliziert mit dem Rechnen. (Spitzenwert, Phasenverschiebung,keine 
Sinusform, Mischspannung usw.)

Wenns um das Laden eines Akkku geht ist das der Fall: Mit 
Wechselspannung kann man keinen Akku laden. Da braucht man eine 
Gleichrichterschaltung und irgendwelche Vorrichtungen um den Ladestrom 
zu begrenzen und auch die Überladung des Akku zu vermeiden.

Also beschreib genau, was Du vorhast: welche Größe hat der Akku, welche 
Chemie hat der Akku (Blei, NIMH,Lion). Das muss man mindestens wissen, 
wenn man mit Rechnen anfangen will.

Denn der Gleichrichter bringt auch Spannungsverlust. Die Gleichspannung 
muss größer sein als die Spannung des Akku,sonst kann man weder die 
Spannung noch den Strom begrenzen.

Also mit "Trafo 6V und 80mA" kann man zunächst garnichts anfangen.

Autor: Peter R. (Gast)
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Na also, gehts nicht gleich so?

Nimm halt 68 Ohm, für die Auflade-Stromrichtung und etwa 270 Ohm für die 
Entlade-Stromrichtung. Widerstände mit 1/4 W (übliche  bedrahtete 
Bauform)reichen aus.

Die Werte brauchen nicht genau sein, denn ob die Schaltung wirklich 
richtig arbeitet, entscheidet die Zusammensetzung bzw. der Aufbau der 
Zelle.

Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass das "Aufladen" nur sehr 
dürftig gelingt. Auch die Lebensdauer von 5...20 Ladungsvorgängen wird 
eher ein Einzelfall bleiben.

Aber probiers halt aus.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ach du Scheiße.

Lass doch einfach die Stromverschwendung und kauf Dir lieber einen 
AKKU!!

Immer diese wir-können-alles-auch-wenns-nicht-geht-Gläubigen. Das nervt.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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Leroy M. schrieb:
> R = U/I gilt allerding nur für ohmsche Lasten.
>

Nein, das ohmsche Gesetz gilt für alle Lasten.

Für ein C lautet der Widerstand, der jetzt Impedanz heißt, 1/(j*w*C), 
für ein L kriegt man j*w*L. Damit rechnet man mit komplexen Spannungen 
und Strömen genauso wie mit rein reelen.

Cheers
Detlef

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