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Forum: HF, Funk und Felder Wlanantenne ersetzen


Autor: Hannawald (Gast)
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Schönen Guten Tag,
hätte eine Frage bzgl. der WLAN Antenne meines mobilen Echolotgerät.
Zum Gerät: Es wird zum angeln genutzt, um die Tiefe und die 
Bodenstruktur des Gewässers zu bestimmen.
Nun möchte ich diesen gerne an ein ferngesteuertes Boot anbringen, damit 
ich höhere Entfernungen erreiche. Das Problem, zur Zeit habe ich bei 
sehr guten Bedingungen nur eine Reichweite von ca 80 Meter. Bräuchte 
Reichweiten von ca 200-250 meter. Wäre dies mit einer externen Antenne, 
die dann aufs Boot geschraubt wird, möglich? Im Anhang ist ein Foto der 
Platine. Wenn es möglich ist eine externe Antenne anzubringen, wo müsste 
ich das Kabel mit der Antennenbuchse anlöten? Mfg Michael

Autor: Stephan (Gast)
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wozu ?

Das Ausbringen von Bojen und anderen Kennzeichnungen in das Gewässer, um 
den in Anspruch genommenen Angelplatz abzugrenzen, ist nicht gestattet. 
Ein Angler kann maximal den Platz in Richtung Wasserfläche beanspruchen, 
welchen er durch Werfen mit dem Angelgerät entsprechend der gewählten 
Fangmethode erreichen kann.
Das Ausbringen der Angelgeräte mit Hilfsmitteln ist verboten.

will ich sehen wie Du 200m und mehr werfen kannst :-)))

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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@ Hannawald (Gast)

Weshalb wurde dein Bild nicht optimiert?
Eigentlich werden alle Bilder über 200kbyte automatisch verkleinert.

5,34 MByte ist echt viel zu groß, kann ich nicht runter laden.

Autor: Hannawald (Gast)
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Ich beangle zum größten teil nur baggerseen und da ist mir nicht 
bekannt, dass dies verboten ist. Mir gehts auch eher darum, das gewässer 
komplett auszuloten und dadurch eine tiefenkarte des sees zu erstellen. 
Und wenn auf den seen schlauchboote erlaubt wären, würde ich dies viel 
einfacher und besser damit können.

Bild habe ich nocheinmal angehängt.

Mfg

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Was hast Du als Empfänger?
Da würden ich eher ansetzen.

Sowas ähnliches habe ich gemacht um über Freiland ca. 600m zu 
überbrücken.
Ohne grossen Aufwand.
Ich kann es dann detailliert erklären, wenn ich den Empfänger kenne.
Evtl. ein Laptop?

Autor: Hannawald (Gast)
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Der Empfänger ist ein Handy oder Tablet mit entsprechender App zu dem 
Gerät.
Hatte auch schon überlegt vom Ufer mit einem Accesspoint zu arbeiten, um 
mehr Reichweite zu bekommen. Schöner wäre aber am Gerät selber, da ich 
sofort Verbindungsabbrüche bekomme, sobald das Gerät ein wenig unter 
wasser geht. Wenn ich nun eine Antenne am Gerät mit Verlängerung 
bekomme, kann ich diese oben am Boot anbringen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Die WLAN Antenne ist dieser lustige kleine Pinökel in der Mitte der 
Platine. Die eingedrehte Spule ist zur Verkürzung, damit der Deckel oben 
noch raufpasst. Du wirst ein wenig gewinnen, wenn du die Antenne 
streckst. Jede Buchse oder ein Kabel hat Verluste, die den 
Antennengewinn wieder verringern.

Es ist übrigens sinnvoll, uns auch einen Link auf die Kiste zu posten, 
da kann man sich mal durch die technischen Daten blättern.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Jede Buchse oder ein Kabel hat Verluste, die den
> Antennengewinn wieder verringern.

... naja, ein dBchen oder zwei oder so. Ja gut, ich kenne das
Kabel nicht ....

Mehr Verluste wird er machen wenn er die externe Antenne nicht
richtig anschliesst (er hat ja keine Koaxialverbindung, die muss
er sich erst schaffen) und/oder nicht für das notwendige Gegen-
gewicht der Antenne sorgt (das er ja in der Schaltung in Form
von Masseflächen automatisch schon eingebaut hat).

Autor: Hannawald (Gast)
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Da hätte ich auch eher drauf kommen können mit dem Link.
https://deepersonar.com/de/deeper-smart-sonar-pro-...

Also würde es nicht viel bringen, indem eine stärkere Antenne angebracht 
wird? Hab auf jeden fall immer freie Sicht zum Gerät.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Hannawald schrieb:
> Also würde es nicht viel bringen, indem eine stärkere Antenne angebracht
> wird?

Es gibt so gut wie keine 'stärkere Antenne', die rundstrahlt und die du 
auch auf die Reihe kriegst - 'tschuldige, wenn ich deine HF Kenntnisse 
so beurteile, korrigiere mich, wenn ich da falsch liege.
Wenn man einen Rundstrahler wie die Lambda/4 mit 0dB Gewinn ansetzt, 
bringt eine Lambda 5/8 etwa 3dB Gewinn, braucht aber ein richtiges 
'Gegengewicht', wie eine Metalloberfläche als Basis und ist recht 
anspruchsvoll im Berechnen.

Erfolgversprechend ist eher die Verbesserung des Empfanges mit WLAN 
Richtantenne. Leider sind so gut wie alle Tablets und Telefone nur mit 
schlechten Stummelantennen ausgerüstet, an die man nicht rankommt. Also 
bleibt letztlich nur ein WLAN Repeater, am besten einen, an den man 
externe Antennen anschliessen kann. Dann kann man mit der Richtantenne 
auf die Boje peilen.

Versuchsweise könnte man, wenn man weiss, an welcher Stelle im Empfänger 
die Antenne ist, einen simplen Vorsatz mit Richtwirkung basteln:
https://www.heise.de/ct/artikel/Die-0-Euro-Antenne...

Einen Versuch wäre es wert, man kann mit der Feldstärkeanzeige im Tablet 
zumindest mal probieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hannawald (Gast)
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Also Erfahrung habe ich in dem Bereich nicht, das stimmt, mag aber auch 
gerne basteln :-)

Nach ein wenig stöbern im Netz hatte ich daran gedacht ein koaxkabel mit 
sma buchse und einer z.b. 9dbi stabantenne anzubringen aber ob das 
überhaupt  was bringt und funzt, müsst ihr mir beantworten. 
Wahrscheinlich nur dumme Gedanken, aber Fragen kostet ja nichts :-)

Autor: Turtok (Gast)
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Aus dem Quadrocopterbereich kenne ich die Spironet Antennen. Die ist 
zwar viel größer als deine jetzige. Aber man könnte es ja auf das 
Gehäuse aufsetzen.
Der Empfänger braucht dann aber auch eine Spironet.
Dadurch sollten im freien Bereich ohne andere Störsender in der Nähe 
sicherlich 1000m möglich sein.

Vg

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Hannawald schrieb:
> 9dbi stabantenne

Das sind Vergleichswerte zu einem fiktiven Strahler, dem punktförmigen 
'I'-sotropischen Rundstrahler, den es nicht gibt.
http://www.lte-anbieter.info/technik/dBi.php

Eine Antenne wie die, die du schon hast, hat da schon 3dBi, und 3dB sind 
vermutlich der Fantasie des Herstellers geschuldet.
Ein Rundstrahler kann nur durch Bündelung etwas weniger in den Himmel 
abstrahlen, das macht z.B. die 5/8 mit einer flacheren Abstrahlung.

Probiers aus, aber wenn du die HF Verbindung (Stecker und Kabel) nicht 
perfekt hinkriegst, verlierst du mehr, als du gewinnst.

Turtok schrieb:
> Aus dem Quadrocopterbereich kenne ich die Spironet Antennen

Selbst Banggood gibt für die Dinger nur 8dBi an, und die sind ja 
normalerweise nicht für Untertreibung bekannt:
https://www.banggood.com/Immersion-RC-SpiroNet-8dB...

Ausserdem scheinen sie fertig nur für 5,8GHz erhältlich zu sein.

> Dadurch sollten im freien Bereich ohne andere Störsender in der Nähe
> sicherlich 1000m möglich sein.

Never. Das ist ohne Richtantennen keinesfalls möglich. Probiers an 
deinem Quadkopter aus - no way.
https://de.wikipedia.org/wiki/Antennengewinn

: Bearbeitet durch User
Autor: Niine (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Ausserdem scheinen sie fertig nur für 5,8GHz erhältlich zu sein.

Ach verdammt, du hast Recht. Die nutze ich fürs FPV auf 5,8Ghz Band.

Matthias S. schrieb:
> Never. Das ist ohne Richtantennen keinesfalls möglich. Probiers an

Aber hier muss ich widersprechen. Wenn sonst keinerlei Störer in der 
Nähe ist, schafft man es schon verdammt weit bis das Bild sehr stark 
krieselt. Ob es nun 800m oder 1000m waren, kann ich nicht sagen.

Aber die sind eh nur für 5,8Ghz, daher hat sich mein Vorschlag erledigt 
:)

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Hannawald schrieb:
> Der Empfänger ist ein Handy oder Tablet mit entsprechender App zu dem
> Gerät.
> Hatte auch schon überlegt vom Ufer mit einem Accesspoint zu arbeiten, um
> mehr Reichweite zu bekommen. Schöner wäre aber am Gerät selber, da ich
> sofort Verbindungsabbrüche bekomme, sobald das Gerät ein wenig unter
> wasser geht. Wenn ich nun eine Antenne am Gerät mit Verlängerung
> bekomme, kann ich diese oben am Boot anbringen.

Also der Trick liegt darin, dass man nicht am "Sender" rumbastelt.
Lass das Ding so wie es ist.
Verwende zum Empfang ein Gerät ( Tablet, Notebook, Handy ) mit USB Port 
( OTG fähig ).
Dort schliesst Du mit einem USB Verlängerungskabel eine WLAN Stick an ( 
€10 bei Pollin ).
An den WLAN Stick muss man eine externe Antenne anschliessen können ( 
Antennenbuchse aussen dran ).

Hier schliesst du eine WLAN Richtantenne an.
Dann geht die Sonne auf, so habe ich zwischen meinem WLAN Repeater zu 
Hause und meinem Laptop eine Distanz von knapp 600m problemlos und 
stabil überbrückt.
Das Nutze ich um mei Heim-WLAN im Kleingarten zu nutzen.

Der Verglich mit "Sender" und "Empfänger" hinkt etwas, ich weiß.
Es ist ja schließlich beides sowohl Sender als auch Empfänger.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Niine schrieb:
> schafft man es schon verdammt weit bis das Bild sehr stark
> krieselt

Du hast da eine analoge Übertragung, die mit WLAN nicht zu vergleichen 
ist. 'Krisseln' bei WLAN bedeutet, das du kein Paket mehr durchkriegst 
und endlose Wiederholungen der Daten passiert.
Ausserdem ist man bei WLAN so gut wie nie alleine, weils meistens Handys 
oder andere Störer gibt, die dir das Band vermurksen, weil sie sich z.B. 
an der Boje anmelden wollen oder gerade lustig irgendwelche Ad-Hoc 
Netzwerke aufbauen wollen.

Stefan M. schrieb:
> Also der Trick liegt darin, dass man nicht am "Sender" rumbastelt.
> Lass das Ding so wie es ist.

Die Antenne noch zu strecken, ist allerdings sicher nicht verkehrt. Die 
Verkürzungsspule im Fuss muss nicht sein.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Matthias S. schrieb:
> Die Antenne noch zu strecken, ist allerdings sicher nicht verkehrt. Die
> Verkürzungsspule im Fuss muss nicht sein.

Klar, das würde helfen, aber bei dieser Frequenz braucht man 
entsprechende Messmittel ( Networkanalyzer ). Im Blindflug an der 
Antenne rumbasteln, kann mit etwas Pech alles schlechter machen als es 
vorher war.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Das ist ein verkürzter Monopol, theoretisch kann er daraus einen Dipol 
machen indem er einfach ein etwas längeres Stück Draht (6cm) dort 
einsetzt.

Er könnte auch einen Dipol bauen.

Es könnte helfen wenn GND der Platine eine kapazitive Kopplung mit dem 
Wasser hat. Ich würde einfach mal versuchen ein Kabel oder 
Edelstahlblech ins Wasser zu führen und daran GND der Platine zu 
befestigen.

Die Idee mit dem Richtfunk hat aber die beste Chance auf Erfolg, 
allerdings darf die Antenne dann nicht nur 3° Öffnungswinkel haben, denn 
dann wird es schwierig die Antenne auf den "Sender" auszurichten.
Ich hatte mit Dosenantennen gute Erfolge, andere haben einfach 
Yagi-Antennen mit etwas Draht gebastelt.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Mike J. schrieb:
> Ich hatte mit Dosenantennen gute Erfolge, andere haben einfach
> Yagi-Antennen mit etwas Draht gebastelt.

Kein Zweifel, es gibt sehr gute, einfach zu bauende Antennen, die gut 
spielen, Quad und Biquad z.B. fallen mir gerade ein. Als Yagi ist ja 
oben die '0-Euro Antenne' verlinkt.
Das Problem des TE ist aber, das er Geräte als Empfänger benutzt, die 
keinerlei Anschlussmöglichkeit für ext. Antennen haben, sondern eben nur 
die Handy- bzw. Tablet-typischen Drecksantennen. Man muss also doch 
einen Repeater besorgen, der richtige Antennenbuchsen hat.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Matthias S. schrieb:
> Das Problem des TE ist aber, das er Geräte als Empfänger benutzt, die
> keinerlei Anschlussmöglichkeit für ext. Antennen haben

Sowas hat mich noch nie abgehalten.
In dem Telefon gibt es in der Regel oben eine Platine mit CPU, Kamera 
usw. in der Mitte liegt der Akku und ganz unten gibt es noch eine 
Platine mit der Antenne.
Beide Platinen sind über ein Kabel verbunden welches mit üblichen 
mini-Buchsen bestückt sind. Jedenfalls ist das bei den billigeren 
China-Telefonen so. Bei höherwertigen sind irgend welche Federkontakte 
auf der Platine verbaut welche einen Kontakt zu aufgedruckten oder 
aufgeklebten Antennen ermöglichen.

Funktioniert diese OTG Technik wirklich mit externen USB-Wlan-Modulen? 
(Treiber im Kernel vorhanden?)
Ich dachte da wird nur der externe USB-Massenspeicher angesprochen.

Meine beiden Telefone habe ich geöffnet, es ist aber teilweise recht 
kritisch wenn man sich das nicht vorher auf Youtube bei anderen 
abgeschaut hat.

Es stellt sich die Frage ob der TO sein Handy verhunzen will.
(Buchse einbauen oder Löcher in das Gehäuse bohren und dann unten eine 
Platine ankleben um von Außen mit Federkontakten die Antenne 
kontaktieren zu können)

Autor: Niine (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Du hast da eine analoge Übertragung, die mit WLAN nicht zu vergleichen
> ist. 'Krisseln' bei WLAN bedeutet, das du kein Paket mehr durchkriegst
> und endlose Wiederholungen der Daten passiert

Aber ist nicht die max Entfernung bei digitaler Übertragung 4-fach höher 
als bei analoger Übertragung? Man braucht ja bei digitaler Übertragung 
nur zwischen 0 und 1 entscheiden.

Das Bild bei den DJI Quadrocoptern wird digital übertragen und die Teile 
erreichen Reichweiten bis 7km (siehe ua Youtube oder Datenblatt DJI 
Mavic Pro).

Viele Grüße

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Niine schrieb:
> Aber ist nicht die max Entfernung bei digitaler Übertragung 4-fach höher
> als bei analoger Übertragung? Man braucht ja bei digitaler Übertragung
> nur zwischen 0 und 1 entscheiden.

Ja, aber aus der 1 wird dann schnell mal 'ne 0 und umgekehrt. Das 
Ergebnis ist eine falsche Prüfsumme und es wird zur Wiederholung 
aufgefordert.

Aber probiers einfach aus. Nimm dein Telefon und entferne dich 200m vom 
WLAN Accesspoint. Selbst bei freier Sicht wird die Verbindung sehr, sehr 
schlecht sein und du wirst eine jämmerliche Datenrate erhalten. Die o.a. 
Boje sendet aber jede Menge Daten, denn sie ist ein Fischfinder/Scanner, 
der Bilder überträgt. Es ist richtig, das man z.B. mit QPSK Modulation, 
wie sie im Mobilfunk benutzt wird, bei gleicher Sendeleistung höhere 
Reichweiten erzielt, aber im Gegenzug sind die Antennen der Geräte immer 
mieser geworden - denke an das eine iPhone, mit dem man fast nicht 
telefonieren konnte wg. einer Fehlkonstruktion.

Niine schrieb:
> Das Bild bei den DJI Quadrocoptern wird digital übertragen und die Teile
> erreichen Reichweiten bis 7km

Die Kopter fliegen hoch und haben damit die besten Abstrahlbedingungen. 
Ausserdem sind die Profidrohnen sicher mit besseren Antennen ausgerüstet 
als die Boje. Zum Boden wird übrigens nicht 4k gesendet, sondern nur ein 
Vorschaubild mit deutlich weniger Auflösung. Aufgenommen wird onboard.
http://www.dji.com/inspire-2/info#specs
Man beachte ausserdem die Randbedingung 'free of interference', was in 
bewohnten Gebieten mit Smartphone Besitzern so gut wie nie vorkommt.
Im Geltungsbereich von CE sind die Reichweiten übrigens höchstens halb 
so hoch, weil wir hier nicht mit so hoher Sendeleistung senden dürfen.

Daran muss sich auch die Boje halten, die zudem nur knapp über der 
Wasseroberfläche sendet.

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