Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik zwei Trenntrafos unterschiedlicher Leistung parallelschalten


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von ChristophK (Gast)


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Ich denke, im Prinzip geht das, aber ich wollte trotzdem noch mal 
Meinungen hören.

Ich habe hier zwei Trafos übrig, die ich sinnvoll verwerten wollte. Es 
sind je ein TIM300 wie ein TIM200, die ich parallelschalten wollte, um 
so eine Leistung von 500VA zu erreichen.

Ich weiß, Assymmetrie ist nie schön, aber eigentlich sollte es doch 
gehen, oder? Phasenrichtigkeit mal vorausgesetzt :)

Oder müßte ich mit unerwünschten Ausgleichsströmen rechnen, auf Grund 
unterschiedlicher Eisenmenge (magn. Widerstand, Wicklungswiderstand, 
effektives Windungsverhältnis)?

Grüße
Christoph

von Andrew T. (marsufant)


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ChristophK schrieb:
> ch habe hier zwei Trafos übrig, die ich sinnvoll verwerten wollte. Es
> sind je ein TIM300 wie ein TIM200, die ich parallelschalten wollte, um
> so eine Leistung von 500VA zu erreichen.
>
> Ich weiß, Assymmetrie ist nie schön, aber eigentlich sollte es doch
> gehen, oder?

Das Thema heißt Kurzschlußspannung  Uk.  Denn genau das ist der 
Kennfaktor, der im Stromversorgungsnetz die Parallschaltung von Trafos 
ermöglicht  (oder nicht ermöglicht).


Da  FRED200 und FRED300 eine unterschiedliche Uk haben, wirst Du da 
keine 500VA entnehmen können, ohne einen der Trafos zu überlasten.

von Konstantin (Gast)


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Andrew T. schrieb:
> keine 500VA entnehmen

350VA wären aber noch machbar.

von Elektrofan (Gast)


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> Das Thema heißt Kurzschlußspannung  Uk.

Wenn die Übersetzung nicht (genau) gleich ist, gibt es schon im Leerlauf 
Ausgleichsströme, auch bei gleicher Uk.

von ChristophK (Gast)


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Andrew T. schrieb:
> ChristophK schrieb:
>> ch habe hier zwei Trafos übrig, die ich sinnvoll verwerten wollte. Es
>> sind je ein TIM300 wie ein TIM200, die ich parallelschalten wollte, um
>> so eine Leistung von 500VA zu erreichen.
>>
>> Ich weiß, Assymmetrie ist nie schön, aber eigentlich sollte es doch
>> gehen, oder?
>
> Das Thema heißt Kurzschlußspannung  Uk.  Denn genau das ist der
> Kennfaktor, der im Stromversorgungsnetz die Parallschaltung von Trafos
> ermöglicht  (oder nicht ermöglicht).
>
>
> Da  FRED200 und FRED300 eine unterschiedliche Uk haben, wirst Du da
> keine 500VA entnehmen können, ohne einen der Trafos zu überlasten.

Hallo Andrew,

was willst Du mir mit FRED sagen? Schnell mal gegooglet aber nichts 
gefunden außer im Mikrocontrollerforum, diesem Thread, selbst. Ich habe 
den Trafo bei Reichelt gesehen, aber selbst dort nicht gekauft, sondern 
nur aus einer "Ausschlachtung" übrig.

Grüße nach BW,

Christoph

von Andrew T. (marsufant)


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ChristophK schrieb:
> Ich habe
> den Trafo bei Reichelt gesehen, aber selbst dort nicht gekauft, sondern
> nur aus einer "Ausschlachtung" übrig.
>
> Grüße nach BW,
>
> Christoph

Du willst also sagen, das Du 500 VA benötigst, aber leider nur 200 + 
300VA hast?
Melde dich doch bitte im Forum an , dann kannst Du mich per PN 
kontaktieren.
Ich habe hier einen 500VA Trenntrafo,  den kannst Du im Tausch bekommen 
wenn Du möchtest.

Grüße zurück.

von Konstantin (Gast)


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ChristophK schrieb:
> was willst Du mir mit FRED sagen?

Er hatte ihn nur deswegen Fred genannt, weil Du ihn vorher Tim genannt 
hast. Er hätte genauso gut auch den Namen Horst oder Bernd Stromberg 
verwenden können. Der Name EI wäre wahrscheinlich am richtigsten 
gewesen.

Bei einer Parallelschaltung der beiden Trafos würde ich einfach die 
350VA Marke aus Sicherheitsgründen nicht überschreiten. Fertig.

von Andrew T. (marsufant)


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Konstantin schrieb:
> ChristophK schrieb:
>> was willst Du mir mit FRED sagen?
>
> Er hatte ihn nur deswegen Fred genannt, weil Du ihn vorher Tim genannt
> hast. Er hätte genauso gut auch den Namen Horst oder Bernd Stromberg
> verwenden können.

Richtig erkannt. Sorry wenn meine Art des Humors zu vermehrter 
Google-Aktivität führte. Übrigens: ich dachte zuerst an KEVIN; habe dann 
aber FRED gewählt.

> Der Name EI wäre wahrscheinlich am richtigsten
> gewesen.
>

Nun, da denkt man ggfs. an EI-Trafoblechkernschnitt. Aber TIM200/300 
gibt es wirklich als Trafobezeichnung.

> Bei einer Parallelschaltung der beiden Trafos würde ich einfach die
> 350VA Marke aus Sicherheitsgründen nicht überschreiten. Fertig.

Probieren kann man vieles, aber letztlich kommt es darauf an was 
Christoph erreichen möchte. Und wenn das halt 500VA sind, dann nutzt ihm 
das nicht genug, auch wenn er Deinem Vorschlag folgt.

von Trafo (Gast)


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Konstantin schrieb:
> Er hatte ihn nur deswegen Fred genannt, weil Du ihn vorher Tim genannt
> hast. Er hätte genauso gut auch den Namen Horst oder Bernd Stromberg
> verwenden können. Der Name EI wäre wahrscheinlich am richtigsten
> gewesen.

Nicht wirklich. TIMxxx ist eine Bezeichnung von BLOCK, siehe:

http://www.block.eu/de_DE/products/transformers/product/393235/

Von daher ist Tim schon richtig.

von ChristophK (Gast)


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Konstantin schrieb:
> ChristophK schrieb:
>> was willst Du mir mit FRED sagen?
>
> Er hatte ihn nur deswegen Fred genannt, weil Du ihn vorher Tim genannt
> hast. Er hätte genauso gut auch den Namen Horst oder Bernd Stromberg
> verwenden können. Der Name EI wäre wahrscheinlich am richtigsten
> gewesen.
>
> Bei einer Parallelschaltung der beiden Trafos würde ich einfach die
> 350VA Marke aus Sicherheitsgründen nicht überschreiten. Fertig.

Aua. Ein Scherz, Du EI :)

Wo wir bei Kernen sind:

Ich sehe häufiger heutzutage nackte Trafos neben vielen anderen nackten 
Objekten (um nicht gleich wieder den Witzbold auf den Plan zu rufen), wo 
der Trafobauer eine fette Schweißnaht quer zu den Blechen gelegt hat.

Was ist der Hintergrund solchen Tuns? Arbeitsersparnis? Ich habe 
gelernt, daß die Bleche zu schachteln und möglichst noch einseitig mit 
Schelllack
zu isolieren sein. Wegen des Wirkungsgrades und zur Vermeidung von 
Wirbelstromverlusten.

Da geht nun einer hin und schließt die einfach kurz. Verhindern von 
Reverse Engineering kann ja wohl nicht der Grund sein?

Grüße
Christoph

von Andrew T. (marsufant)


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ChristophK schrieb:
> Ich sehe häufiger heutzutage nackte Trafos neben vielen anderen nackten
> Objekten (um nicht gleich wieder den Witzbold auf den Plan zu rufen),

Ich bin sonst eigentlich mehr ein ernster Typ, darum: Ich hoffe Du 
siehst mir meinen Scherz nach.


> wo
> der Trafobauer eine fette Schweißnaht quer zu den Blechen gelegt hat.
>
> Was ist der Hintergrund solchen Tuns? Arbeitsersparnis?

Ja, exakt das ist es. Ist noch günstiger zu fertigen als:

> Ich habe
> gelernt, daß die Bleche zu schachteln


und zwar wechselsinnig schachteln. Dann ist der Wirkungsgrad etwas 
besser als der "verschweißte Trafo"

> und möglichst noch einseitig mit
> Schelllack
> zu isolieren sein.

Eher Papierlage oder Oxidschicht. Schellack war eher der Tip, um 
Geräuschentwicklung zu minimieren. Half aber nicht mehr viel, wenn der 
Trafo schlecht geschichtet oder das Wickelpaket zu locker war.

> Wegen des Wirkungsgrades und zur Vermeidung von
> Wirbelstromverlusten.

s.o.

>
> Da geht nun einer hin und schließt die einfach kurz.



die kurze Schweißnaht besteht ebenfalls aus Eisen bzw. Eisenlegierung, 
und dessen Widerstand ist (hinreichen) hoch .

>  Verhindern von
> Reverse Engineering kann ja wohl nicht der Grund sein?

Nein, lediglich Kostendruck , vor allem in Consumer Produkten.  Gibt 
diverse Videos, wo Bastler den Trafo "aufflexen".

von Teo D. (teoderix)


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ChristophK schrieb:
> Da geht nun einer hin und schließt die einfach kurz. Verhindern von
> Reverse Engineering kann ja wohl nicht der Grund sein?

Dieser Kurzschluß interessiert die Wirbelströme herzlich wenig.

von Klaus R. (klara)


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ChristophK schrieb:
> Oder müßte ich mit unerwünschten Ausgleichsströmen rechnen, auf Grund
> unterschiedlicher Eisenmenge (magn. Widerstand, Wicklungswiderstand,
> effektives Windungsverhältnis)?

Eigentlich kennst Du ja die Antwort selber.
mfg Klaus

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