Forum: Offtopic Bitcoin mining und Bitcoin Investments mit Metaphern erklärt


von dsfgsdg (Gast)


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Kann mir jemand mit einer Metapher - also nichts mit Block Chain 
Kryptographie und linearer Algebra - erklären, wie Leute mit Bitcoin 
Mining Bitcoins verdienen und wer ihnen diese Bitcoins in € oder $ 
umtauscht, bzw. wer für das Bitcoin Mining bezahlt.

Auch interessiert mich, warum das Investieren in Bitcoins Geld bringen 
soll und wie man dieses Geld real wieder zurückbekommt.

von ui (Gast)


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dsfgsdg schrieb:
> Auch interessiert mich, warum das Investieren in Bitcoins Geld bringen
> soll und wie man dieses Geld real wieder zurückbekommt.

Die Frage ist leicht zu beantworten, wenn du dir vorstellst das Bitcoin 
eine Währung wie der Dollar oder die Lire ist.
Also Bitcoin = Lire.
Du kaufst jetzt 1 Bitcoin für 1000 € und hoffst/weißt/glaubst, dass du 
in 2 Wochen an jemand anderen deinen 1 Bitcoin wieder verkaufen kannst, 
der dir dann 2000€ gibt. Damit lässt sich Geld "verdienen".

von Alex W. (a20q90)


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Das ist wie mit dem Som. Bei uns in DE/EU ist der Som wertlos! Gehst 
aber damit nach Kyrgyzstan, bekommst du den aufgedruckten Gegenwert. 
Umgekehrt verhällt es sich ähnlich mit dem Euro. In Kyrgyzstan kann es 
aber Leute geben, die den Gegenwert des Papiereuros erkennen und diesen 
als Zahlungsmittel annehmen.

Beim Bitcoin ist es einfach so, dass der "Zahlencode" aufgrund der 
Mathematik einfach eine gewisse Leistung benötigt um diesen zu 
berechnen. Derjenige, welche diese Leistung anerkennt, nimmt es als 
Zahlungsmittel entgegen. Das kann er aber nur, wenn er jemand hat der 
dies auch tut und ihm ggf. dies als harte Währung eintauscht.

von Daniel A. (daniel-a)


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Wie Bitcoin funktioniert:

Bitcoin ist eigentlich eine öffentliche Liste von Transaktionen. Jeder 
Eintrag ist ein Block, dieser enthält die Information von welchen 
Adressen zu welchen Adressen wie viele Bitcoins oder Bruchteile davon 
übertragen wurde. Ein Wallet ist eigentlich eine Liste von Private Keys, 
oder ein Seed um diese zu generieren, und die Adressen sind Hashs von 
Public Keys. Mit dem Private Keys kann man Daten Signieren, und mit dem 
Public Keys kann man die Signatur überprüfen. Die Signatur kann nur mit 
dem Private Key erstellt werden. Eine Solche Signatur ist wie eine 
Unterschrift, man unterschreibt damit einen Block um das übertragen der 
Bitcoin von seinen Adressen zu Erlauben. Jeder Block gibt an welches der 
vorherige Block war. Es darf immer nur einen nächsten und einen 
vorherigen Block geben. Wenn zwei Blöcke den selben vorherigen Block 
bekommen, ist nur der Block, und alle darauf folgenden Blöcke gültig, 
welcher mehr nachfolgende Blöcke hat. Es entsteht eine Kette von 
Blöcken, welche eine Liste von allen Transaktionen beinhaltet, dies ist 
die Blockchain. Jeder Bitcoin Miner und User hat eine vollständige Kopie 
dieser Liste, und aktualisiert diese ständig. Um zu verhindern, dass 
diese Blockchain, die Liste aller Transaktionen, einfach umgeschrieben 
wird, enthält jeder Block eine Zahl und einen Hash (eine weitere 
Nummer). Ein Hash-Algorythmus berechnet für die selben Daten immer den 
selben Hash, es ist aber nicht möglich Daten gezielt so zu wählen, dass 
ein bestimmter Hash herauskommt. Wenn die Zahl im Block neu gewählt 
wird, ändert sich der Hash. Die Aufgabe des Miners ist es, eine Zahl zu 
finden, für welche eine bestimmte Anzahl an Ziffern des Hashs am Anfang 
0 sind. Ein Miner kann dazu nur immer neue Zahlen ausprobieren. Das 
nennt man "Proof of Work", denn es benötigt viele Versuche und 
Rechenleistung eine solche Zahl zu finden. Je mehr Zahlen des Hashs 0 
sein müssen, desto schwieriger ist es, eine passende Zahl zu finden. 
Deshalb ist die Anzahl der benötigten  Nullen am Anfang des Hashs der 
Schwierigkeitsgrad. Je schwieriger es ist den die Zahl für einen solchen 
Hash zu finden, desto länger dauert es im Durchschnitt, bis er gefunden 
wird. Würde jemand versuchen, den Vorherigen Block zu verändern würde 
sich dessen Hash ändern, welcher im darauf folgenden Block gespeichert 
ist, wodurch sich auch dessen hash ändern würde. Um einen block zu 
verändern, müsste man daher eine neue Nummer für jeden nachfolgenden 
Block suchen, damit die Hashs der Blöcke wieder Passt.  Da dies aber 
viel Zeit benötigt, und an der echten Kette mehr Leute Arbeiten,  kann 
eine solche Manipulierte Blockkette niemals länger als die echte werden, 
und ist somit ungültig.


Woher die Bitcoins kommen, und wie Miner daran Verdienen:

Die Bitcoins selbst kommen von den Blöcken, von denen die Miner die 
richtige Zahl finden müssen damit der Hash der Blöcke stimmt. Der Miner 
kann seine Adresse zum Block Hinzufügen, ihm werden für jeden Block, von 
dem er die Zahl gefunden hat, einige Bitcoin zugeschrieben. Immer, wenn 
die Blockchain ein paar tausend Blöcke gewachsen ist, wird der Betrag, 
welcher die Miner für neue Blöcke erhalten, halbiert. Sobald so 21 
million Bitcoins erschaffen wurden, gibt es keine neuen Bitcoins mehr. 
Da aber ohne die Miner keine Transaktionen möglich sind, kann man diesen 
bei einer Transaktion einen beliebigen Betrag seiner Bitcoins 
überlassen. Der Miner bekommt alle Bitcoins, die zwar abgebucht werden, 
aber an niemanden Gesendet werden. Dieser Betrag ist die Transaktion 
Fee. Da man mittlerweile fast nichts mehr für einen neuen Block bekommt, 
priorisieren Miner Blocke mit höheren Transaction Fees. Falls man keine 
oder eine zu kleine Transaction Fee angibt riskiert man, das sich kein 
Miner um die Transaktion kümmert. Bitcoin Mining lohnt sich nur, wenn 
man Hardware hat mit welcher man zu einem Block am schnellsten die 
dazugehörige Nummer finden kann, und die Stromkosten um diese zu finden 
geringer sind als der Wert der erwirtschafteten Bitcoins. Damit mit der 
wachsenden Menge an Minern die Geschwindigkeit mit der die Blockchain 
wächst nicht zu stark zunimmt, wird der Schwierigkeitsgrad um eine 
passende Zahl für den Block zu finden gleichzeitig erhöht.


Wodurch bekommen Bitcoin nun einen Wert?

1) Die Anzahl an Bitcoin begrenzt, und man bekommt Bitcoin nicht einfach 
so, der Erlös des Minings hält sich in grenzen und ist für 
Privatpersonen wegen dem Energieverbrauch und der Zeit die es braucht 
nicht mehr rentabel.  Es ist also eine Investition nötig, um Bitcoins zu 
bekommen.

2) Es gibt viele Nutzer und Miner, welche dem Wert von Bitcoin 
vertrauen. Diese Akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel, deshalb haben 
Sachgegenstände einen Tauschwert in Bitcoin.

3) Da mit Bitcoin Handel betrieben wird, und diese Limitiert sind, gibt 
es ein Angebot und eine Nachfrage für diese. Dadurch entsteht ein Wert 
in anderen Währungen, welcher Leute bereit sind für Bitcoin zu bezahlen, 
und umgekehrt. Dies führt dazu, das einige Bitcoin und andere Währungen 
tauschen, und ein Wechselkurs entsteht.


Lohnt sich eine Investition in Bitcoin?

Dies ist immer etwas Spekulation. Man muss sich bewusst sein, dass der 
Kurs von Bitcoin grossen Schwankungen unterliegt. Die Transaction fees 
sind ziemlich hoch, und die Wechselkurse nicht unbedingt ideal. Wäre der 
Wert von Bitcoin konstant, und du würdest etwas darin investieren, und 
später zurück tauschen, würdest du einen recht grossen Verlust haben. 
Die Investition würde sich nur lohnen, wenn der Wert von Bitcoin massiv 
ansteigt. Man kann auch keine kurzen Schwankungen ausnutzen, da man den 
exakten Zeitpunkt einer Bitcoin Transaktion nicht kontrolieren und die 
Transaction Fees zu hoch sind. Zudem halte ich den momentanen Bitcoin 
Kurs  für massiv überbewertet. Dies ist unter anderem auch auf die 
unsichere Politische lage in den USA zurückzuführen, wodurch viele in 
Bitcoin investierten, und damit die Nachfrage stieg. Ich warte schon 
länger darauf, dass der Bitcoin preis wieder auf einen realistischeren 
Preis von vielleicht 1000 Fr pro Bitcoin einbricht.

von Falk B. (falk)


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Bitcoin ist ein Hype und digitaler Goldrausch, sonst nichts.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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dsfgsdg schrieb:
> Kann mir jemand mit einer Metapher - also nichts mit Block Chain
> Kryptographie und linearer Algebra - erklären, wie Leute mit Bitcoin
> Mining Bitcoins verdienen und wer ihnen diese Bitcoins in € oder $
> umtauscht, bzw. wer für das Bitcoin Mining bezahlt.
>
> Auch interessiert mich, warum das Investieren in Bitcoins Geld bringen
> soll und wie man dieses Geld real wieder zurückbekommt.

nehme an, es wären keine Bitcoins, sondern Einhörner oder Wolpertinger 
(ok, diese sind nicht so gut "teilbar" wie Bitcoins, aber was solls)

Gruppe_1:
Da gibt es also Leute, welche sich mit dem Fangen und dem Unterhalt bzw. 
der Pflege von Wolpertingern beschäftigen. Das sind die 
Wolpertinger-Macher oder Wolpertinger-Verwalter, welche auch als 
Wolpertinger-Miner bekannt sind. Ihre Leistung 
(Verwaltungs-Aufwendungen) wollen diese Leute wiederum "bezahlt" 
bekommen. die Bezahlung selbst erfolgt "natürlich" auch wieder in Form 
von Wolpertinger (oder Teil-Wolpertinger).

Gruppe_2:
Weiterhin gibt es Leute, welche spekulativ tätig sind. Schließlich will 
ja die virtuelle Währung "Wolpertinger" irgendwann einmal in reale 
Währungen (EUR, Dollar) umgewechselt werden, da die Akzeptanz dieser 
"klassischen" Zahlungsmittel einfach höher ist. Heute kostet ein ganzer 
Wolpertinger 1 Mio EUR. Morgen gibt es den für 100.000 EUR. 
Schlussendlich wird es für solche handelbaren Sachen immer spekulative 
Händler geben, welche damit reich werden (wollen).

Gruppe_3:
Und dann gibt es Leute, welche ganz normale Waren oder Dienstleistungen 
kaufen oder verkaufen wollen, z.B. eine Kiste Bier, oder 100.000 Atmel 
Prozessoren. Und wenn Käufer und Verkäufer zusammen kommen, und bei 
diesem Geschäft Wolpertinger als Zahlungsmittel akzeptieren, dann ist es 
ja prima. Dieser Nutzer-Gruppe sind die Kurs-Schwankungen eher 
unangenehm, sie würden lieber einen stabilen Wechselkurs haben wollen.


So, nun kannst du dir überlegen, zu welcher Gruppe der 
Wolpertinger-Nutzer du gehören möchtest (Mehrfach-Auswahl ist möglich) 
;-)

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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kann man das nicht auch schon hacken?

-naja und wenn nicht...
ist'n Hype und wird nicht lange dauern bis man das kann

von Peter D. (peda)


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Die Fälschungssicherheit des Bitcoin soll ja dadurch gegeben sein, daß 
auf einer riesigen Anzahl an Servern sämtliche Transaktionen parallel 
gespeichert werden.
Nur kann man so keine realen Geldströme mit vielen Milliarden 
Transaktionen je Sekunde abbilden. Das Internet wäre dicht. Und auch 
energetisch wäre das unbezahlbar. Man müßte eine 2. Sonne installieren, 
um den Strombedarf zu decken.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ja dann "schaltet" sich irgendwer oder irgendwas dazwischen,
bevor es auf die vielen Server geht.

wie auch immer, wir reden hier von digitalem Datenverkehr.

Blöd ist ja wohl auch der Betrag.
Das sollte auch mal was übersichtlicheres werden.
0,004BTC fürn Flasch Bier ist ja nun echt blöde zu rechnen.

von H-G S. (haenschen)


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Aus der Antwort von Daniel Abrecht schliesse ich:

Bitcoin benutzt eine bestimmte Grundmenge an "Minern", die ständig eine 
verschlüsselte (?) Transaktionsauflistung aktualisieren und 
untereinander vergleichen. Diese ständige komplizierte 
Aktualisierung/Vergleichung verhindert dass ein Hacker etwas verändern 
kann. Die Miner laufen also irgendwie den Hackern vorneweg.

Soll das ein Ersatz für das normale Internet-Banking sein ? Ist es wohl 
sicherer ?

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und wenn sich das mal völlig durchsetzen sollte:
Was das dann wohl an Gebühren kostet...?

sei es direkt Geld oder eben Daten, die man sammelt.

nee bleib mir weg!

von Marek N. (Gast)


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dsfgsdg schrieb:
> Kann mir jemand mit einer Metapher

* Schneeball-System
* Pyramiden-Spiel
* Kettenbrief
* Nigeria-Connection

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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gibts das Angebot eigentlich noch?

schwarze Dollares entfärben und das dazu nötige Farblösemittel kaufen?

von Daniel A. (daniel-a)


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H-G S. schrieb:
> Bitcoin benutzt eine bestimmte Grundmenge an "Minern", die ständig eine
> verschlüsselte (?) Transaktionsauflistung aktualisieren und
> untereinander vergleichen.

Nicht ganz, es hat eine fixe Maximalmenge an Bitcoins. Von den Minern 
braucht es einfach so viele wie möglich, und die Transaktionsauflistung 
ist unverschlüsselt. Man kann sich die Transaktionen z.B. auf 
https://blockexplorer.com/ live ansehen. Alle haben eine Kopie der 
Transaktionsliste, nicht nur die Miner, und ob eine Transaktion bereits 
Sicher ist erkennt man daran dass diese einige nachfolgende Blöcke 
haben. Einen Block beim Herunterladen der liste zu überprüfen geht sehr 
schnell, man checkt einfach den Hash des Blocks, und dass der Block am 
meisten nachfolgende Blöcke hat.

von Ralf G. (ralg)


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Daniel A. schrieb:
> Nicht ganz, es hat eine fixe Maximalmenge an Bitcoins. Von den Minern
> braucht es einfach so viele wie möglich, und die Transaktionsauflistung
> ist unverschlüsselt. Man kann sich die Transaktionen z.B. auf
> https://blockexplorer.com/ live ansehen. Alle haben eine Kopie der
> Transaktionsliste, nicht nur die Miner, und ob eine Transaktion bereits
> Sicher ist erkennt man daran dass diese einige nachfolgende Blöcke
> haben. Einen Block beim Herunterladen der liste zu überprüfen geht sehr
> schnell, man checkt einfach den Hash des Blocks, und dass der Block am
> meisten nachfolgende Blöcke hat.

Ich gehe mal davon aus, dass das alles richtig ist, was du geschrieben 
hast.

Nur - ich bitte vielmals um Entschuldigung - ich verstehe nur Bahnhof! 
^^ ...
(Ist nur mal so dahingejammert. Ich glaube, ich will's eigentlich gar 
nicht wissen.)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Marek N. schrieb:
> * Schneeball-System
> * Pyramiden-Spiel
> * Kettenbrief
> * Nigeria-Connection

???? Brauchst du dazu auch Metaphern, oder soll das mit der 
Nigeria-Connection das Metapher für Bitcoins sein?

von Peter D. (peda)


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Daniel A. schrieb:
> 2) Es gibt viele Nutzer und Miner, welche dem Wert von Bitcoin
> vertrauen.

Vertrauen weniger, eher Spieltrieb.
Keiner wird dafür ans Eingemachte gehen.
Jeder wird aber im Hinterkopf behalten, daß es sich durchaus schnell in 
Luft auflösen kann.

von Bardo H. (bardoheinlein)


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Daniel A. schrieb:
> https://blockexplorer.com/ live ansehen.
Da gibt es einen AntMiner, der zwischen Sep 22, 2017 5:00:42 PM und 
einschließlich Sep 22, 2017 6:16:36 PM 62,5BTC und damit 185.460,99 
erwirtschaftet hat.

Das sind 2440€ pro Minute. Wenn der das durchzieht, hat er rechnerisch 
in nur 7 Stunden eine Million.... Abzüglich Serverkosten und Stromkosten 
wird trotzdem noch genügend übrigbleiben.

von H-G S. (haenschen)


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Bardo H. schrieb:
> Da gibt es einen AntMiner, der zwischen Sep 22, 2017 5:00:42 PM und
> einschließlich Sep 22, 2017 6:16:36 PM 62,5BTC und damit 185.460,99
> erwirtschaftet hat.

Wieviel hat der wohl in diese Miner-Geräte investiert und wieviele sind 
es ?

von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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>Wieviel hat der wohl in diese Miner-Geräte investiert und wieviele sind
>es ?

Und welchen Nutzen haben die, wenn der Hype vorbei ist?

von Cyblord -. (Gast)


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von H-G S. (haenschen)


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Der Bitcoin soll vielleicht eine neue globale Währung werden.

Aber gibt es da nicht schon Konkurrenz ?

von Falk B. (falk)


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"Nachdem sich alle Wall-Street-Welt mittlerweile nahezu darin einig zu 
sein scheint, dass Bitcoin ein Betrugssystem sei, von dem Anleger lieber 
die Finger weglassen sollten,"

Der Brüller! Die Zocker zeigen mit dem Finger auf andere Zocker.

HALTET DEN DIEB!!!

von Falk B. (falk)


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@ Rote Tomate (tomate)

>>Wieviel hat der wohl in diese Miner-Geräte investiert und wieviele sind
>>es ?

>Und welchen Nutzen haben die, wenn der Hype vorbei ist?

Ähnlich viel wie die Schaufeln und Spitzhacken damals am Klondike. Naja, 
mit den Rechenmonstern könnte man SETI unter die Arme greifen.

https://de.wikipedia.org/wiki/SETI@home

von H-G S. (haenschen)


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Es gibt ja noch das Problem dass diverse Reiche mit Verlust investieren 
um etwas aufzubauen. Wenn das dann läuft wird dann Gewinn gemacht.

Denkt ihr dass hinter Bitcoin ein paar dieser Investoren stecken ?

von Daniel A. (daniel-a)


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H-G S. schrieb:
> Der Bitcoin soll vielleicht eine neue globale Währung werden.

Ich glaube nicht, dass daraus etwas wird. Bitcoin hat gegenüber 
konventionellen Zahlungsmethoden zwei entscheidende Nachteile: 
Transaktionen sind zu langsam um den gesamten weltweiten Zahlungsverkehr 
zu übernehmen und sobald man das Geld gesendet hat ist es unmöglich es 
zurück zu bekommen.
Ausserdem funktioniert das ganze nur, solange nur ein grosses Netzwerk 
existiert. Immer mehr Länder bauen grosse Firewalls auf und können die 
Synchronisierung der Blockchains verhindern oder manipulieren. China ist 
Bitcoin ein Dorn im Auge, aber mehr als 50% der Miner  sind dort. China 
könnte die Synchronisierung von Bitcon Innerhalb und Ausserhalb von 
China unterbinden, dadurch würden beide Blockchains auseinander laufen, 
und könnten danach nicht wieder ohne Milliardenverluste vereint werden. 
Oder China könnte die Synchronisierung bestimmter Blöcke verzögern, um 
ausländische Transaktionen rückgängig zu machen, da China schneller 
Blöcke zur Chain hinzufügt als der Rest der Welt. Einige weitere 
derartige Angriffe sind denkbar.

Falk B. schrieb:
>>>Wieviel hat der wohl in diese Miner-Geräte investiert und wieviele sind
>>>es ?
>
>>Und welchen Nutzen haben die, wenn der Hype vorbei ist?
>
> Ähnlich viel wie die Schaufeln und Spitzhacken damals am Klondike. Naja,
> mit den Rechenmonstern könnte man SETI unter die Arme greifen.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/SETI@home

Die meisten Miner verwenden speziell darauf ausgelegte ASICs, diese 
können nur SHA-256 Hashes sehr schnell berechnen, und sind für alles 
andere nutzlos. Seti könnte damit deshalb vermutlich nichts anfangen.

H-G S. schrieb:
> Es gibt ja noch das Problem dass diverse Reiche mit Verlust investieren
> um etwas aufzubauen. Wenn das dann läuft wird dann Gewinn gemacht.
>
> Denkt ihr dass hinter Bitcoin ein paar dieser Investoren stecken ?

Eher unwahrscheinlich. Dass Reiche hier investieren war auch gar nicht 
nötig. Ich würde eher einige Mathematiker oder Informatiker dahinter 
vermuten. Am Anfang musste praktisch nichts für einige Bitcoins gemacht 
werden, aber da dessen Menge abnimmt war es von Anfang an klar das der 
Wert davon entsprechend zunimmt, sofern es nur ein gewisses nicht allzu 
grosses mass an Verbreitung bekommt. Man könnte sagen dass Bitcoin in 
sich selbst investierte.

von Operator S. (smkr)


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Nachdem nun erklärt wurde, wie es funktioniert hier noch auf den Punkt 
gebracht, warum es überhaupt erfunden wurde:
https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/6rr6ph/just_a_quick_reminder_why_bitcoin_was_invented_in/

Es sollte als Alternative für unser heutiges Finanzsystem gesehen 
werden, da viele Leute sich nicht mehr von den Banken ausnehmen lassen 
möchten. Sollte sich Bitcoin oder eine andere Cryptowährung durchsetzen, 
würde dies die Position der Banken massiv schwächen.
Die Regierungen hätten ab diesem Zeitpunkt aber auch keinen Einfluss 
mehr auf den Wert der Währung, was wieder zu anderen Problemen führt. 
Warum starke Inflation schlecht ist sieht man immer wieder, bei 
Deflation ist es nicht ganz so offensichtlich, aber Japans Wirtschaft 
ist immer noch nicht über den Berg.
Durch den Verlust von Kontrolle hätten dadurch die grossen, etablierten 
Player plötzlich ausgedient. Bitcoin ist ein Ansatz weg vom zentral 
verwaltetem Geld, was es so noch nicht gegeben hat. Und was unbekannt 
ist, schürt erstmal Angst, erst recht wenn es nicht mehr an einer 
einzelnen Stelle kontrollierbar ist.

Es ist aber noch nicht alles zu Ende gedacht. Noch funktioniert unsere 
Wirtschaft auf Pump. Selbst wenn sich Bitcoin durchsetzt, müsste jemand 
einem anderen Bitcoin leihen können, ohne diese zu haben. Ab diesem 
Zeitpunkt unterscheidet sich diese Konstellation nicht mehr gross von 
der bisherigen, wie wir sie jetzt mit "echtem" Geld haben.

von Peter D. (peda)


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Abradolf L. schrieb:
> https://www.cashkurs.com/beitrag/erste-bitcoin-ver...

"Der Hauskäufer transferierte eine vertraglich vereinbarte 
Bitcoin-Anzahl an den Verkäufer, der diese transferierte Bitcoin-Anzahl 
dann wiederum in US-Dollars umtauschte."

Das klingt ja nicht gerade nach Vertrauen in den Bitcoin.

Der Käufer tauscht also Dollars in Bitcoin, bezahlt damit und der 
Verkäufer tauscht ganz schnell wieder in Dollars zurück.
Man spart sich damit die Überweisungsgebühren einer Bank, hat aber den 
Kursunterschied zwischen Kauf und Verkauf, zahlt also letztendlich doch 
wieder Transaktionsgebühren.

von Martin H. (horo)


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● J-A V. schrieb:
> 0,004BTC fürn Flasch Bier ist ja nun echt blöde zu rechnen.

Das sind 4 mBTC, Du verwendest ja auch Bauteile mit Werten von µH und 
nF.

Ciao, Martin

von H-G S. (haenschen)


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Sparen sich die Bitcoin-Transaktionisten die Steuer ?
Ist es dann noch legal ?

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Weiter oben hatte das prinzipielle Verfahren ja schon mal jemand 
erklärt. Was mir aber nicht einleuchtet:

Es gibt ne Menge Miner, die Transaktionen bearbeiten, aber nur eine 
Blockchain. Da muss es doch zwangsläufig dazu kommen, dass die sich 
aufspaltet, weil 2 Miner Zeitlgleich unterschiedliche Transaktionen ans 
selbe Endstück anbasteln wollen und dies auch schaffen.

wie geht es dann weiter?

von Daniel A. (daniel-a)


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Vlad T. schrieb:
> Es gibt ne Menge Miner, die Transaktionen bearbeiten, aber nur eine
> Blockchain. Da muss es doch zwangsläufig dazu kommen, dass die sich
> aufspaltet, weil 2 Miner Zeitlgleich unterschiedliche Transaktionen ans
> selbe Endstück anbasteln wollen und dies auch schaffen.
>
> wie geht es dann weiter?

Die Miner versuchen an das aus ihrer Sicht längere Ende weitere Blöcke 
anzuhängen, sobald eines davon ein paar nachfolgende Blöcke mehr hat und 
das alle bemerkt haben arbeitet niemand mehr an der kleineren 
Verzweigung. Dadurch wird diese kleinere Verzweigung ungültig, die 
Transaktionen darin wurden somit nie durchgeführt und die Miner müssen 
erneut versuchen diese an die Liste anzuhängen. Deshalb muss man bei 
Bitcoin Transaktionen warten bis nach dem Block für die Transaktion 
einige weitere Blöcke hinzugefügt wurden. Diese nachfolgenden Blöcke 
dienen als Transaktionsbestätigung, je mehr Transaktionsbestätigungen 
desto sicherer ist die Transaktion. Ich empfehle mindestens 3 
Transaktionsbestätigungen für kleine Beträge und Alltagsgebrauch, und 
mindestens 6 für grössere Transaktionen. Es ist zu beachten, dass mehr 
Bestätigungen zwar sicherer sind, aber auch länger dauern. Wer nicht auf 
Transaktionsbestätigungen wartet riskiert folgende Attacken: 
https://en.bitcoin.it/wiki/Irreversible_Transactions#Attack_vectors

H-G S. schrieb:
> Sparen sich die Bitcoin-Transaktionisten die Steuer ?

Nein, auch wenn noch unklar ist, ob Bitcoin als Zahlungsmittel gillt 
oder nicht, gibt es Steuern darauf. Es gibt aber je nach Land einige 
Unterschiede:
Schweiz, besteuert wie andere Fremdwährungen: 
http://dievolkswirtschaft.ch/de/2017/07/gennari-08-09-2017/
Deutschland, einlösung von Gewinn in <1 Jahr besteuert: 
https://www.nzz.ch/meinung/bitcoin-steuerlicher-umgang-mit-kryptowaehrungen-ld.137834

von Roland (r_fischer)


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Dafür gibt es auch ein Forum:
bitcointalk.org
sogar mit einem Deutschsprachigen Bereich.

Bitcoin ist ein Weltweites digitales Zahlungsmittel.
Das muß es nicht werden, das ist es bereits.

Überweisungsgebühren gibt es, man kann sich diese aber selber
setzen, je nach Geschwindigkeit mit der man seine Überweisung getätigt
wissen will.

Das der Wechselkurs zu "anderen" Währungen schwankt ist klar, in diesem 
Jahr hat es einen ernormen Wechselkurszuwachs BTC/$ und somit auch EU 
gegeben.
Aber 1 BTC = 1 BTC (seht es mal wie bei dem Geld das ihr für gewöhnlich 
täglich Nutzt).

Vorteil: keine Bank Notwendig, kein Tresor, Ihr habt die Kontrolle und 
auch die Absicherung in der eigenen Hand.

Wer mal den Kurs Anschauen möchte hat da viele möglichkeiten:
https://bitcoinaverage.com/en/currency-markets/btc-to-eur

oder mal Börsen im Vergleich:
https://bitcoinwisdom.com/

Für die Technisch Interessierten die Anzahl der Weltweiten Knoten:
https://bitnodes.21.co/

Blockchain live:
https://blockchain.info/de/

oder auch
https://www.blocktrail.com/BTC


Es gibt dazu natürlich mehr zu Schreiben, aber das würde den Rahmen doch 
sprengen.

Eins noch Antpool ist nicht ein Miner, es ist ein Pool wo jeder Minen 
kann.
Dieser wird vom größten Hersteller der Mining Hardware (Bitmain) 
betrieben.

von H-G S. (haenschen)


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Es scheint dass Siglent Bitcoins akzeptiert  :-)

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Daniel A. schrieb:
> Die Miner versuchen an das aus ihrer Sicht längere Ende weitere Blöcke
> anzuhängen, sobald eines davon ein paar nachfolgende Blöcke mehr hat und
> das alle bemerkt haben arbeitet niemand mehr an der kleineren
> Verzweigung.

Aber das müsste doch ständig passieren. Dh ständig muss eine Transaktion 
neu angebastelt werden, nur um festzustellen, dass wieder einer 
schneller war.

Das ist doch als wenn ich mit 2Mio Threads auf einer einzigen Liste 
arbeiten, die noch dazu nicht mit Mutexen geschützt ist, sondern nur 
durch Kopie, ohne Merge, synchronisiert wird.

Mir will nicht in den Kopf, wie das passt.


edit:

Ok, 2Mio ist etwas hochgegriffen, scheinen so um die 100.000 zu sein

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Ist es nicht ein bißchen Spät in dieses Schneeballsystem einzusteigen?

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Michael X. schrieb:
> Ist es nicht ein bißchen Spät in dieses Schneeballsystem einzusteigen?

Es ist vollkommen egal, wann Du in ein exponentiell an Wert steigendes 
System - egal ob jetzt Schneeball oder nicht - einsteigst. Da hier der 
Wert nicht linear um einen konstanten Wert, sondern um einen konstanten 
Faktor steigt, ist der Einstiegspunkt vollkommen egal. Einfache 
Mathematik.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Frank M. schrieb:
> Es ist vollkommen egal, wann Du in ein exponentiell an Wert steigendes
> System - egal ob jetzt Schneeball oder nicht - einsteigst. Da hier der
> Wert nicht linear um einen konstanten Wert, sondern um einen konstanten
> Faktor steigt, ist der Einstiegspunkt vollkommen egal. Einfache
> Mathematik.

Du gehst aber davon aus, dass das System bestehen bleibt und nicht 
zusammenbricht oder zerstört wird.


vor 3 Jahren, war es deutlich risikoärmer ein paar Bitcoins zu kaufen 
und auf Wert-Steigerung zu hoffen.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Vlad T. schrieb:
> Du gehst aber davon aus, dass das System bestehen bleibt und nicht
> zusammenbricht oder zerstört wird.

Ja, meine Betrachtung war auch allgemeiner Natur und nicht speziell auf 
den Bitcoin bezogen.

> vor 3 Jahren, war es deutlich risikoärmer ein paar Bitcoins zu kaufen
> und auf Wert-Steigerung zu hoffen.

Ja, es ist anzunehmen, dass der exponentielle Anstieg speziell bei 
Bitcoins irgendwann gebrochen wird. Allein das bekannte 
Schachbrett-Reiskorn-Problem (aufs erste Feld kommt ein Reiskorn, 
anschließend wird bei jedem Feld die Anzahl der Reiskörner verdoppelt) 
zeigt, dass irgendwann auch eine exponentielle Wertsteigerung des 
Bitcoin ein Ende haben muss.

Desweiteren sind irgendwann auch Eingriffe von staatlicher Stelle zu 
erwarten. Zum Beispiel müssen in Kürze die chinesischen 
Bitcoin-Exchanges auf Weisung der chinesischen Regierung schließen.

von Daniel A. (daniel-a)


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Vlad T. schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>> Die Miner versuchen an das aus ihrer Sicht längere Ende weitere Blöcke
>> anzuhängen, sobald eines davon ein paar nachfolgende Blöcke mehr hat und
>> das alle bemerkt haben arbeitet niemand mehr an der kleineren
>> Verzweigung.
>
> Aber das müsste doch ständig passieren. Dh ständig muss eine Transaktion
> neu angebastelt werden, nur um festzustellen, dass wieder einer
> schneller war.
>
> Das ist doch als wenn ich mit 2Mio Threads auf einer einzigen Liste
> arbeiten, die noch dazu nicht mit Mutexen geschützt ist, sondern nur
> durch Kopie, ohne Merge, synchronisiert wird.

Deshalb wird mit der Rechenleistung und Anzahl der Miner der 
Schwierigkeitsgrad der Berechnung erhöht. Der Miner muss eine Zahl 
finden damit ein Hash entsteht mit einer vorgegebenen Anzahl führender 
Nullen. Je mehr Nullen, desto unwahrscheinlicher dass ein Versuch passt, 
desto länger dauert es eine passende Zahl zu finden. Der Effekt ist, 
dass jeder Miner eine zufällige Zeit braucht einen Block anzuhängen, und 
die durchschnittliche Dauer wird mittels des Schwierigkeitsgrads so 
gewählt, dass immer nur ein paar wenige Blöcke pro Sekunde angehängt 
werden.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Frank M. schrieb:

> Desweiteren sind irgendwann auch Eingriffe von staatlicher Stelle zu
> erwarten. Zum Beispiel müssen in Kürze die chinesischen
> Bitcoin-Exchanges auf Weisung der chinesischen Regierung schließen.

Das war der Hintergrund meiner Frage. Wenn noch zusätzlich Anlagetipps 
in der Brigitte oder c't erscheinen dann lässt man besser die Finger 
davon weg.

von Roland (r_fischer)


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Die Anzahl der Bitcoins ist endlich und kann auch nicht aus dem nichts
um Faktor X erhöht werden.
Der Wert wird aus der Nachfrage nach Bitcoins generiert.

--

Ob ich heute 10€ in Bitcoin Investiere oder vor sieben Jahren spielt 
dabei
keine Rolle, ich habe dann immer 10€ Riskiert.

Das die 10€ von vor z.B. 3 Jahren nun 500€ Wert sind wenn ich diese 
Umtausche
ist genau dem Umstand geschuldet, das die Menge der Bitcoins nicht 
beliebig Erhöht werden kann und mehr Leute Bitcoins kaufen möchten.
Nimmt die Anzahl der Käufer ab, ist er halt wieder weniger Wert.
Aber ich halte dann immer noch die gleiche Menge Bitcoins in Händen.

Genau so könnte ich auch Dollar oder Kronen kaufen und halten, wenn ich 
diese dann nach Euro Tauschen wollte habe ich entweder Gewinn oder 
Verlust gemacht.

Ich frage mich ob das auch die Leute verstehen die hier von Schneeball 
usw. Reden, Bitcoin ist nur eine Währung. Wenn man natürlich 
irgendwelchen Windeiern sein Geld hinterherwirft in der Annahme man 
könnte XX% Gewinn machen und dabei mit Schlagwörtern wie Blockchain und 
Cryptowährung geködert wird ohne sich damit selber befaßt zu haben, dem 
ist nicht zu Helfen.

C't hatte einen Artikel über Etereum und wie man diese Mined, nicht 
Bitcoin!

von H-G S. (haenschen)


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Heisst das dass jeder der heute Bitcoins kauft eigentlich nur den 
Bitcoin-Frühkäufern das Geld reinschiebt ?

von Jens B. (fernostler)


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Sicher geht das Mining. Ich frage mich nur ob es lohnt.

Erstmal ist die Hardware recht teuer. Wir reden hier von über EUR 1000, 
von der man am besten dann gleich mehrere hat.

Das kostet Strom, welchen es ja auch nicht umsonst gibt. Die Stromkosten 
spielen auf jeden Fall eine Rolle, denn es lohnt sich (angeblich) dort 
wo Strom billiger ist.

Hier mal ein Link zu einer 'Mine' in China wo unter 
'Reinstraumkonditionen' Bitcoins geschürft werden:

http://www.chinafile.com/multimedia/photo-gallery/inside-world-of-chinese-bitcoin-mining

von F. B. (finanzberater)


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H-G S. schrieb:
> Heisst das dass jeder der heute Bitcoins kauft eigentlich nur den
> Bitcoin-Frühkäufern das Geld reinschiebt ?

Erfinde dir deine eigene Kryptowährung, dann stehst du ganz am Anfang 
der Kette.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Vielleicht ist das hier eine bessere Möglichkeit :

http://www.ynewsfinancial.com/cnn.com/gatesway.html?sxid=a7bjr3ihnwxy


Bernd_Stein

von Philipp K. (philipp_k59)


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H-G S. schrieb:
> Heisst das dass jeder der heute Bitcoins kauft eigentlich nur den
> Bitcoin-Frühkäufern das Geld reinschiebt ?

Genauso ist es.. und das Geld schwebt als "Anlage".. will es keiner mehr 
haben hat man dafür dann aber auch nichts mehr wenn man den Gewinn nicht 
rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat.

Ist doch schon komisch.. Steigende Währung durch Nachfrage während die 
Miner aus dem Nichts bezahlt und somit neue Bitcoins verschenkt werden 
;)

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