T.roll schrieb:
> Ich tippe eher auf den typischen Windows-User der alles in Excel kippt,
> was da nicht rein gehört.
Nö, warum? Grundsätzlich ist für überschaubare Datenmengen Excel nicht
mal eine wirklich schlechte Datenbank. Im Gegenteil: interaktive (also
schöpferische) Auswertung von Daten ist in durchaus beachtlichem Umfang
mit alleiniger Hilfe von Excel auch von Leuten zu leisten, die nicht in
der Lage sind, SQL-Statements zu formulieren.
Man muß schon recht gut in SQL sein, um das liefern zu können, was
Excel's eingebaute Features zu leisten in der Lage sind. Da reicht kein
"select elephant from africa", nicht mal näherungsweise. Dazu kommen
dann noch die eingebauten Visualisierungs-Features. Wer Pivot-Diagramme
begriffen hat, weiss, wovon ich rede...
Selbst wir nutzen das in unseren Anwendungen. OK, die eigentliche
Datenhaltung machen wir natürlich in richtigen SQL-Datenbanken, Excel
dient hier bloß als Frontend zur interaktiven Abfrage und Auswertung der
vom DB-Backend vorgefilterten Teilmengen des Gesamtumfangs des
Datenbestands.
Aber das ist eigentlich nur der Tatsache geschuldet, dass Excel bei
wirklich großen Datenmengen einfach mal passen muss, ist ja schließlich
nicht als Datenbunker gedacht. Ansonsten läßt es aber nur wenige Wünsche
offen. Es kann in vielerlei Beziehung weitaus mehr als diese stupiden
Datenbunker, die ihren Inhalt nur dem SQL-Kundigen wirklich liefern
können...