Ich habe versucht ein paar alte Schallplatten zu digitalisieren.
Setup:
Plattenspieler an Audio Verstärker, Kopfhöhrerausgang vom Verstärker an
den Mikrophoneingang vom Rechner.
Ergebnis: Extremes Rauschen.
Mit Kopfhöhrern ist kein Rauschen zu höhren, gleiches Ergebnis mit zwei
verschiedenen Rechnern und zwei verschiedenen Verstärkern, scheint also
ein grundsätzliches Problem zu sein.
Der Kopfhörer Ausgang und der Mikrofon Eingang sind für sowas i.d.R.
nicht gedacht.... Dafür nimmt man einen Line-Out am Verstärker (gibt's
da noch nen Tape-Out?) und auch die Soundkarte wird nen Line-In haben...
Adapterkabel : https://www.amazon.de/gp/aw/d/B000VFGUHG
dann geht das auch vernünftig...
Marc
Dirk B. schrieb:> someone schrieb:>> Plattenspieler an Audio Verstärker>> Hat der Verstärker extra einen Anschluß für einen Plattenspieler?
Wo soll er ihn sonst anschliessen, den Plattenspieler? Am CD-Eingang
wirds wahrscheinlich nicht funktionieren.
Walta
Walta S. schrieb:> Dirk B. schrieb:>> someone schrieb:>>> Plattenspieler an Audio Verstärker>>>> Hat der Verstärker extra einen Anschluß für einen Plattenspieler?>> Wo soll er ihn sonst anschliessen, den Plattenspieler? Am CD-Eingang> wirds wahrscheinlich nicht funktionieren.>> Walta
Funktioniern schon. Aber dann ist es halt Kacke.
So wie jetzt auch mit Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang.
Und ich würde, um Brummgeräusche (Massebrummen)zu verhindern noch ein
NV-Entstörfilter an die Anlage dazwischen setzen. Also So:
Plattenspieler über Phone-in Anlage einspeisen. Tape-Out Anlage ->
NV-Enstörfilter -> Line in Computer...
Hallo zusammen, hallo Someone,
ich denke auch, dass es sinnvoller ist, direkt auf die
Soundkarte zu gehen.
Die Schwierigkeiten:
Die Soundkarte hat die übliche Impedanz 47kOhm oder weniger.
Plattenspieler mit Kristallsystem brauchen einen Impedanzwandler.
Dual-OP als nicht invertierender Verstärker mit min. 220kOhm
Eingangswiderstand und ein bisschen Hühnerfutter.
Plattenspieler mit Magnetsystem brauchen einen Entzerrer als
Vorverstärker. Selbst bauen ist kein Problem aber etwas aufwendiger.
Bauanleitungen dazu gibt es zuhauf im Net, man wird sie aber wohl auch
preiswert im Net finden. Alles andere ist Murks.
Ich habe schon -zig Platten digitalisiert, hat immer prima geklappt.
Wenn dein Verstäker so etwas wie Line-out (Tonband o.ä.)hat, sollte
es eigentlich auch gehen; der Kopfhörerausgang ist wohl der
am wenigsten geeignete Kandidat, weil er an der Endstufe hängt.
73
Wilhelm
Wilhelm S. schrieb:> ich denke auch, dass es sinnvoller ist, direkt auf die> Soundkarte zu gehen.
Womit (mit welchem Signal, welche Quelle ?)direkt auf die Sounkarte
gehen ?
> Plattenspieler mit Kristallsystem brauchen einen Impedanzwandler.
Brauchen sie nicht
... aber ansonsten hast du recht mit dem Magnetsystem und dem Line-Out.
@someone
Gehst du mit dem Kopfhörerausgang auf deine Soundkarte, macht sich jede
Änderung von Bass, Höhen oder Lautstärke am Verstärker auch am
Kopfhörerausgang bemerkbar.
Gibt genug Info im Netz, wenn du als Suche eingibst:
Schallplatten digitalisieren mit dem PC.
PB schrieb:>> Plattenspieler mit Kristallsystem brauchen einen Impedanzwandler.> Brauchen sie nicht
Doch.
Oder hat dein Soundeingang einen Eingangswiderstand von 5 - 10MOhm?
Und Kopfhörerausgänge lassen sich auch oft als Line-Out konfigurieren.
Je nach Soundkarte/Treiber funktioniert das auch automatisch.
Wilhelm S. schrieb:> Plattenspieler mit Magnetsystem brauchen einen Entzerrer als> Vorverstärker.
Nein unbedingt, nicht wenn das Ziel ein PC ist, wie in diesem Fall. Die
Schneidkennlinien-Entzerrung kann man nämlich auch wunderbar in Software
auf eben diesem PC erledigen...
Sprich: Magnetsystem an Mikro-Eingang der Soundkarte, ein wenig
Software, und es wird perfekt, besser als mit einem analogen Entzerrer.
Kristall hingegen kann man notfalls an den Line-In anschließen. Ja,
dessen Eingangsimpedanz ist eigentlich viel zu gering. Aber man kann den
dadurch entstehenden Fehler im Frequenzgang ebenfalls per Softwarefilter
kompensieren. Allerdings gibt's dazu (im Gegensatz zu der
Schneidkennlinien-Entzerrung) wohl in den üblichen Audio-Programmen
keinen passend vorkonfigurierten Filter. Da muss man selber Hand anlegen
und einen passend machen. Allerdings ist mit merklichen Einbußen der
Qualität leider trotzdem zu rechnen. Hier würde ich also auch eher die
Lösung mit einem analogen Buffer-Verstärker bevorzugen.
someone schrieb:> Kopfhöhrerausgang vom Verstärker an> den Mikrophoneingang vom Rechner.> Ergebnis: Extremes Rauschen.
Hi,
meine Soundkarte hat nur mono. Und neben dem Rauschen auch noch
undefinierbare Pfeifgeräusche. Das ist fast schon "normal" und liegt an
den Einstreuungen vom PC-Bus.
Die Mikrofonvorstufen sind eben sehr empfindlich und sollten deshalb
nicht auf mehr als ca. 65 % des Maximalpegels eingestellt werden.
Das kann man umgehen, indem man den PC-Soundkarteneingang als Line-In
konfiguriert und einen entsprechenden Vorverstärker verwendet. Dann
ist's auch stereo.
Die obige Konfiguration bei gleichzeitigem Abhören über den
Verstärker/Lautsprecher:
someone schrieb:> Setup:> Plattenspieler an Audio Verstärker, Kopfhöhrerausgang vom Verstärker an> den Mikrophoneingang vom Rechner.
....so lassen und schauen, ob nicht noch ein Tonbandgeräte/AUX/ Line Out
oder ähnlicher Ausgang am Verstärker vorhanden ist.
Den nehmen und an Line-In der PC-Soundkarte. So hast Du auch die (guten)
Eigenschaften der Anlage ausgenutzt. Habe übrigens festgestellt, man
sollte nicht auf "Was Sie hören" einstellen, auch nicht als
"Standardwiedergabegerät" oder "Mithören während der Aufnahme", weil
dies u. U. bei sehr lauten Stellen zu "Echo-Effekten" auf dem
Aufnahmefile führt, bedingt durch die DSP-Latenz und Verkopplungen der
Soundkartensignalzweige.
ciao
gustav
michael_ schrieb:> PB schrieb:>> Plattenspieler mit Kristallsystem brauchen einen Impedanzwandler.>> Brauchen sie nicht>> Doch.> Oder hat dein Soundeingang einen Eingangswiderstand von 5 - 10MOhm?>> Und Kopfhörerausgänge lassen sich auch oft als Line-Out konfigurieren.>> Je nach Soundkarte/Treiber funktioniert das auch automatisch.
Lieber Michael,
du mußt uns hier nicht beweisen, daß du keine
Audio-Elektronik-Kenntnisse
besitzt (gelinde ausgedrückt).
Aus Tonabnehmer-Wiki:
Piezoelektrische Wandler benötigen keinen Entzerrervorverstärker, da die
Ausgangsspannung nicht – wie beim elektromagnetischen Tonabnehmer – von
der Frequenz abhängt und hoch genug ist, um übliche Verstärker direkt
anzusteuern.
Wer aber spielt in diesem Jahrtausend noch Platten mit piezoelektrischen
Tonabnehmern ab?
Insofern dürfte die Betrachtung zwar möglicherweise korrekt, aber
praktisch nutzarm sein.
Rufus Τ. F. schrieb:> Wer aber spielt in diesem Jahrtausend noch Platten mit piezoelektrischen> Tonabnehmern ab?
Hallo Rufus,
jetzt könnte ich genauso fragen, wer in diesem Jahrtausend noch
Schallplatten abspielt.
Es ging um die elektrischen Eigenschaften und Anschlußmöglichkeiten
und nichts Anderes.
Gruß
PB schrieb:> jetzt könnte ich genauso fragen, wer in diesem Jahrtausend noch> Schallplatten abspielt.
Sehr viele, mit deutlich steigender Tendenz.
Rufus Τ. F. schrieb:> Wer aber spielt in diesem Jahrtausend noch Platten mit piezoelektrischen> Tonabnehmern ab?
Von diesen immer mehr werdenden sehr Vielen vermutlich ziemlich wenige.
J. T. schrieb:> PB schrieb:>> jetzt könnte ich genauso fragen, wer in diesem Jahrtausend noch>> Schallplatten abspielt.>> Sehr viele, mit deutlich steigender Tendenz.
Hallo du kleines Chaoskind:
Die Frage war ironisch gemeint, nicht bemerkt ?
Deine Antwort stimmt so nicht, das ist nur deine Meinung.
Schallplatten sind empfindlich gegen Staub und Kratzer, sie rauschen,
knistern und knacken. CD's haben diese Eigenschaften nicht.
Außerdem sind sie kleiner und handlicher als Schallplatten.
Deshalb kaufen die Leute CD's und keine Schallplatten.
Und versuch jetzt nicht, so etwas wie : Schallplatten klingen besser als
CD's,Röhrenverstärker klingen besser als Transistorverstärker und von
sauerstoffarmen Anschlußkabeln, die erst wochenlang eingespielt werden
müssen um richtig zu klingen, also von Hi-Fi Voodooooo, zu schreiben.
PB schrieb:> CD's haben diese Eigenschaften nicht.> Außerdem sind sie kleiner und handlicher als Schallplatten.> Deshalb kaufen die Leute CD's und keine Schallplatten.
Hi,
deswegen hatte ich mir auch viele Platten von einem Foto-Geschäft auf CD
überspielen lassen, weil ich mir kein Profi-Turntable zulegen wollte.
Bei begrenzter Plattensammlung eventuell eine preisgünstige Alternative
zum Selbst-Überspielen.
Das CD-Cover ist sinnigerweise einer Schallplatte nachempfunden.
Allerdings gleich auf HDD überspielt, denn siehe Hinweise links im Bild.
CDs, besonders die selbstgebrannten CD-ROMs halten auch nicht ewig.
Fängt an mit rhythmischem Knacken, dann mit
Kratzen und dann Totalausfall vor allem bei "überbrannten" CDs.
ciao
gustav
(P.S.: Von Blue-Ray hört man garnichts mehr?)
Karl B. schrieb:> Allerdings gleich auf HDD überspielt, denn siehe Hinweise links im Bild.> CDs, besonders die selbstgebrannten CD-ROMs halten auch nicht ewig.> Fängt an mit rhythmischem Knacken, dann mit> Kratzen und dann Totalausfall vor allem bei "überbrannten" CDs.
Wenn man CD's kühl lagert und nach Gebrauch sofort zurück in die
Schutzhülle packt, also nicht auf dem Schreibtisch tagelang liegen
läßt und der Sonne aussetzt, halten CD's mindestens 20 Jahre,
Markenqualität vorausgesetzt.
Überbrennen sollte man CD's nicht.
Ich besitze alte, selbstgebrannte CD's. Muß mal nachschauen, wann ich
die gebrutzelt habe.
Besitze gekaufte Musik-CD's, die 30 Jahre alt und einwandfrei sind.
Habe ebenfalls vor, meine alten Schallplatten aus den Siebzigern mit
dem PC zu digitalisieren.
Was kostet es, eine LP zu digitalisieren und auf CD zu brennen ?
Gruß
PB schrieb:> Lieber Michael,> du mußt uns hier nicht beweisen, daß du keine> Audio-Elektronik-Kenntnisse> besitzt (gelinde ausgedrückt).
Wie doof muß man sein, um sich mit solchen Unkenntnissen aufzuplustern?
Selbst das Kabel von meist ca. 75cm ging mit seiner Kapazität in den
Frequenzgang ein.
Steh früher auf!
PB schrieb:> Aus Tonabnehmer-Wiki:
Seit wann ist das relevant?
PB schrieb:> Aus Tonabnehmer-Wiki:> Piezoelektrische Wandler benötigen keinen Entzerrervorverstärker, da die> Ausgangsspannung nicht – wie beim elektromagnetischen Tonabnehmer – von> der Frequenz abhängt und hoch genug ist, um übliche Verstärker direkt> anzusteuern.
Doch, schau dir klassische Röhren-Eingangsstufen für solche
Plattenspieler an.
Da gab es eine RC-Kombination.
PB schrieb:> Was kostet es, eine LP zu digitalisieren und auf CD zu brennen ?
Zeit, Strom und Rohling. :)
Karl B. schrieb:> deswegen hatte ich mir auch viele Platten von einem Foto-Geschäft auf CD> überspielen lassen,
Wenn das Plasmon-Rohlinge sind solltest du sie rasch sichern (auf FTI
oder Restbestände TY wenn noch erhältlich). Falls MBI hättest du noch
etwas Zeit. (Und ja, ich sehe daß da Verbatim draufsteht. Die stellen
selber aber keine CDs her.)
Karl B. schrieb:> (P.S.: Von Blue-Ray hört man garnichts mehr?)
Ist vor umfassender Verbreitung verstorben. Zu guten Zeiten zu teuer und
jetzt wegen unterirdischer Fehlerraten beim reinmeiseln keine Empfehlung
mehr wert.
PB schrieb:> J. T. schrieb:>> PB schrieb:>>> jetzt könnte ich genauso fragen, wer in diesem Jahrtausend noch>>> Schallplatten abspielt.>>>> Sehr viele, mit deutlich steigender Tendenz.>> Hallo du kleines Chaoskind:>> Die Frage war ironisch gemeint, nicht bemerkt ?> Deine Antwort stimmt so nicht, das ist nur deine Meinung.
Du hat in deinem Beitrag zwar größtenteils Recht, aber das stimmt nicht.
Es gibt inzwischen immer mehr Leute, die auf Schallplatten "schwören",
meist junge Leute, zu deren Geburt die CD bereits existierte. Natürlich
ists Humbug noch Schallplatten zu kaufen, aber versuch das solchen
Fanatikern mal zu erklären...
PB schrieb:> Was kostet es, eine LP zu digitalisieren und auf CD zu brennen ?
Hi,
also, für 5 CDs, wobei auf jede CD etwa 4 bis 5 45-er Singles (mit A-
und B-Seite) passen, hatte ich einmal insgesamt mengenrabattmäßig ca.
50,-Euro bezahlt. Allerdings musste ich etwa zwei Wochen Wartezeit
einrechnen, da die Tonträger ja nicht wie bei CD oder so üblich mit
16-fach sondern mit 1-fach übertragen werden müssen.
Die Qualität ist so gut, wie ich es mit dem alten Dual-Plattenspieler
nie gehört habe, auch Kracher und Knistern wurden profimäßig ohne
Artefakte reduziert. Die oben erwähnte Weihnachtsliederplatte war
übrigens total zerkratzt. Sie hat derartig hohe Dynamikunterschiede,
dass ich am Anfang mit dem alten Plattenspieler nur Rumpeln und Rauschen
hörte. Jetzt - nach dem Umschneiden auf CD - höre ich erst, was in der
Platte steckt.
Die heute angebotenen USB-Plattenspieler, mit denen ich zunächst
anbandeln wollte, mit denen man direkt auf PC überspielen kann, bringen
manchmal irgendwelche komischen Pfeifgeräusche noch mit.
Für mich hat es sich echt gelohnt, die Platten vom Profi-Fotoladen
digitalisieren zu lassen.
(Wollte noch nebenbei sagen, Discogs ist die "angesagte" Plattform auch
für aber nicht nur Vinyl-Fans.)
https://www.discogs.com/
ciao
gustav
someone schrieb:> Plattenspieler an Audio Verstärker
Nenn doch einfach mal den Typ von beiden, das macht vieles einfacher.
Sonst kann man nur allgemein antworten:
Vom Plattenspieler geht es in "Phono-In" der Anlage. Dann von "Line-Out"
der Anlage in "Line-In" der Soundkarte.
Der "Phono-In" Eingang ist für magnetische Tonabnehmer entzerrt. Das
Kabel sollte so kurz wie möglich sein.
Es gab aber auch Zargen mit eingebautem Entzerrervorverstärker, die
können direkt an "Line-In".
Karl B. schrieb:> Für mich hat es sich echt gelohnt, die Platten vom Profi-Fotoladen> digitalisieren zu lassen.
Der Profi wird in der Regel eine hochwertigen Naßabspieler benutzen, was
die Störgeräusche deutlich reduziert.
PB schrieb:> J. T. schrieb:>> PB schrieb:>>> jetzt könnte ich genauso fragen, wer in diesem Jahrtausend noch>>> Schallplatten abspielt.>>>> Sehr viele, mit deutlich steigender Tendenz.>> Hallo du kleines Chaoskind:>
Hallo du kleines PB.
> Die Frage war ironisch gemeint, nicht bemerkt ?
Da du ja jetzt nochmal bekräftigst, wie sehr meine Aussage falsch sei,
war die Frage ganz sicher nicht ironisch gemeint.
> Deine Antwort stimmt so nicht, das ist nur deine Meinung.
Dito.
Schau dich nur mal in einer Innenstadt deiner Wahl um, und vergleiche
wie viele Schallplattenläden du heute findest, und wie viele es vor 20
Jahren waren.
>>> Schallplatten sind empfindlich gegen Staub und Kratzer, sie rauschen,> knistern und knacken.
Hab ich irgendwo behauptet das wäre nicht so? Dennoch gibt gibt es
einige HiFi-Voodooisten.... sagst du ja selbst gleich.
> Außerdem sind sie kleiner und handlicher als Schallplatten.> Deshalb kaufen die Leute CD's und keine Schallplatten.
Das ist deine Meinung. Die Wirklichkeit sieht wieder anders aus. Die
meiste Musik geht heutzutage übers Internet.
>> Und versuch jetzt nicht, so etwas wie : Schallplatten klingen besser als> CD's,Röhrenverstärker klingen besser als Transistorverstärker und von> sauerstoffarmen Anschlußkabeln, die erst wochenlang eingespielt werden> müssen um richtig zu klingen, also von Hi-Fi Voodooooo, zu schreiben.
Warum sollte ich das Versuchen? Ich selber besitze weder Plattenspieler
noch Platten. Muss aber sagen, dass das Knistern und Poltern irgendwie
eine Art von Gemütlichkeit ausstrahlt, wenn mal ein Kumpel was auflegt.
Das ist aber tatsächlich nur meine persönliche Meinung.
J. T. schrieb:> Da du ja jetzt nochmal bekräftigst, wie sehr meine Aussage falsch sei...
Muß dich enttäuschen, ich hab's nur einmal geschrieben
>Schau dich nur mal in einer Innenstadt deiner Wahl um, und vergleiche>wie viele Schallplattenläden du heute findest, und wie viele es vor 20>Jahren waren.
Das Sterben der Plattenläden begann schon 1985, weil die CD gepusht
wurde.
Es wurden keine Platten mehr produziert, weil die Industrie eine neue
Einnahmequelle aufgetan hatte, CD's und Player.
Als es dann keine Platten mehr zu kaufen gab, kosteten CD's
zeitweise zwischen 30 und 40 DM.
>Die meiste Musik geht heutzutage übers Internet.
Das sind aber hauptsächlich Smartphone-Nutzer (vermute ich).
>Muss aber sagen, dass das Knistern und Poltern irgendwie>eine Art von Gemütlichkeit ausstrahlt, wenn mal ein Kumpel was auflegt.
Ja, ja, Lagerfeuerromantik (grins)
Geht mir ebenfalls so, wenn mal wieder eine alte LP aufgelegt wird.
PB schrieb:> Schallplatten sind empfindlich gegen Staub und Kratzer, sie rauschen,> knistern und knacken. CD's haben diese Eigenschaften nicht.
grau ist alle Theorie
> Und versuch jetzt nicht, so etwas wie : Schallplatten klingen besser als> CD's
warum nicht wenn es stimmt,
ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört
weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt
gegangen sind oder misshandelt wurden.
Es kann also gute LP geben die sich besser als miese CD anhören.
Joachim B. schrieb:> ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört> weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt> gegangen sind oder misshandelt wurden.
Du meintest wahrscheinlich 'die alten Masterbänder woraus die LP
entstanden ist'
Ausnahmen bestätigen die Regel!
PB schrieb:> Du meintest wahrscheinlich 'die alten Masterbänder woraus die LP> entstanden ist'
da sich die LP besser als die CD anhört war das Masterband für die LP
wohl da noch in Ordnung und nur bei der CD Erstellung Schrott :)
Ergo: die Masterbänder woraus die CD entstand waren mies.
PB schrieb:> J. T. schrieb:>> Da du ja jetzt nochmal bekräftigst, wie sehr meine Aussage falsch sei...> Muß dich enttäuschen, ich hab's nur einmal geschrieben
Na du wirst schon verstanden haben, was ich gemeint hatte. Doofe Frage,
doofe Antwort oder sowas in der Richtung.
PB schrieb:>>Schau dich nur mal in einer Innenstadt deiner Wahl um, und vergleiche>>wie viele Schallplattenläden du heute findest, und wie viele es vor 20>>Jahren waren.>> Das Sterben der Plattenläden begann schon 1985, weil die CD gepusht> wurde.> Es wurden keine Platten mehr produziert, weil die Industrie eine neue> Einnahmequelle aufgetan hatte, CD's und Player.> Als es dann keine Platten mehr zu kaufen gab, kosteten CD's> zeitweise zwischen 30 und 40 DM.
Aber das ist doch gerade der springende Punkt. Das Sterben der
Plattenläden wurde nie erfolgreich beendet, nur die größte Ausdünnung
war wohl vor ca 20 Jahren. Inzwischen stehen die sogar wieder von den
Totgeglaubten auf. Es gibt nicht mehr genug Kapazitäten in den
Presswerken (sowohl maschinell wie personell). Da ist einiges los auf
dem Vinylsektor.
PB schrieb:>>Die meiste Musik geht heutzutage übers Internet.> Das sind aber hauptsächlich Smartphone-Nutzer (vermute ich).
Zumindest irgendwelche MP3 bzw Derivate davon. Weiß ich aber auch nicht,
tangiert mich wenn überhaupt aber auch nur sehr peripher.
PB schrieb:>>Muss aber sagen, dass das Knistern und Poltern irgendwie>>eine Art von Gemütlichkeit ausstrahlt, wenn mal ein Kumpel was auflegt.> Ja, ja, Lagerfeuerromantik (grins)>> Geht mir ebenfalls so, wenn mal wieder eine alte LP aufgelegt wird.
Schön zu hören =)
Joachim B. schrieb:> PB schrieb:>> Schallplatten sind empfindlich gegen Staub und Kratzer, sie rauschen,>> knistern und knacken. CD's haben diese Eigenschaften nicht.>> grau ist alle Theorie>>> Und versuch jetzt nicht, so etwas wie : Schallplatten klingen besser als>> CD's>> warum nicht wenn es stimmt,>> ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört> weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt> gegangen sind oder misshandelt wurden.>> Es kann also gute LP geben die sich besser als miese CD anhören.
Man mag es bei den ganzen CD/Vinyl-Kriegen kaum glauben, aber den wohl
größten Anteil an der Tonqualität eines wie auch immer gearteten
Tonträgers, hat der Mann/die Frau, die bei der Aufnahme an den "Reglern"
sitzt. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das ein
durschnittlicher Musikkonsument überhaupt einen Unterschied zwischen
einer sauberen Aufnahme von CD/Platte hören würde.
PB schrieb:> Joachim B. schrieb:>> ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört>> weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt>> gegangen sind oder misshandelt wurden.>> Du meintest wahrscheinlich 'die alten Masterbänder woraus die LP> entstanden ist'>> Ausnahmen bestätigen die Regel!
Ich vermute es auch mal... Aber so selten sind die Ausnahmen gar nicht.
Ich hab schon CD´s gehört, die klangen als wären sie von einer mit der
Drahtbürste gereinigten Schallplatte auf einem Plattenspieler, der mit
ner Buröklammer durch die Rille fährt, welche in einen Trichter brüllt,
gemacht worden
Joachim B. schrieb:> ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört> weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt> gegangen sind oder misshandelt wurden.
Vielleicht auf dem Vietnamesen- oder Polenmarkt gekauft?
Selber Schuld!
michael_ schrieb:> Joachim B. schrieb:>> ich habe hier CDs die rauschen und knacken, wo sich die LP besser anhört>> weil die alten Masterbänder woraus die CD entstanden ist wohl verschütt>> gegangen sind oder misshandelt wurden.>> Vielleicht auf dem Vietnamesen- oder Polenmarkt gekauft?> Selber Schuld!
ist zwar müßig darauf zu antworten, aber ich habe es selber kaum glauben
können und die CD Mensch Maschine 1984 5x neu gekauft von
verschiedensten Händlern, Polenmärkte waren zu der Zeit noch nicht IN
Jetzt wird es aber komisch.
Laut Wiki kostete da eine Cd etwa 35DM und du hast damals gleich mehrere
gleiche gekauft?
Und du bringst hier die CD-Gründerzeit als Beispiel an?
Damals gab es auch Scharlatane und es wurde kopiert und angeboten, was
gerade greifbar war.
michael_ schrieb:> Jetzt wird es aber komisch.
eben!
Es war eine/meine Erfahrung die du aber anzweifelst ohne besseres
Wissen, was solls so ist das hier!
Ich werde nicht Jahre später noch mal versuchen diese CD in besser zu
bekommen, vergeudete Lebenszeit weil ich die bessere LP besitze.