Hallo Forum,
Ich habe einen Aufbau mit diversen Speisespannungen(Sensorsystemen) die
ich auf einer einer Messkarte(NI USB-6212) ausgeben möchte. Da mir beim
Kauf der Karte nicht bewusst war, dass diese nur 8 bipolare eingänge
besitzt, statt 16 benötige ich nun eine Lösung, mit der ich sämtliche
Sensorkanäle möglichst signaltreu auf eine gemeinsame Masse beziehen
kann.
Mein erster Gedanke war Optokoppler. Jeodch fehlt mir hierbei die
Erfahrung. Kann mir bitte jemand weiterhelfen?
Die Signale haben einen Pegel von 0V bis 10V bzw. von -10V bis +10V
Vielen Dank im Voraus!
Die Trennverstärker geben leider nicht das her, was ich brauche.
Ich habe mir erstmal ein anderes System gelihen, und nutze das, bis ich
eine Dauerlösung finde.
Gnorbert schrieb:> Ich habe einen Aufbau mit diversen Speisespannungen(Sensorsystemen) die> ich auf einer einer Messkarte(NI USB-6212) ausgeben möchte. Da mir beim> Kauf der Karte nicht bewusst war, dass diese nur 8 bipolare eingänge> besitzt, statt 16 benötige ich nun eine Lösung, mit der ich sämtliche> Sensorkanäle möglichst signaltreu auf eine gemeinsame Masse beziehen> kann.
Na, ich hoffe die Sensorkanäle SIND schon auf eine gemiensame Masse
bezogen und weichen von ihr nicht mehr als +/-10V ab.
Dann kannst du die Eingänge mit Analogschaltern uschalten da ja kein
nennenswerter Strom fliesst gibt es auch keinen nennenswerten
Spannungsabfall. Versorgt mit +/-15V könenn die Analogschalter die
+/-10V an die Messkarteneinagänge schalten, z.B.
http://www.ti.com/product/MPC507
Gnorbert schrieb:> Ich habe einen Aufbau mit diversen Speisespannungen(Sensorsystemen) die> ich auf einer einer Messkarte(NI USB-6212) ausgeben möchte. Da mir beim> Kauf der Karte nicht bewusst war, dass diese nur 8 bipolare eingänge> besitzt, statt 16 benötige ich nun eine Lösung, mit der ich sämtliche> Sensorkanäle möglichst signaltreu auf eine gemeinsame Masse beziehen> kann.
Du willst also eine galvanische Trennung? Typischerweise macht man
das heutzutage so, das man die Signale direkt vor Ort über einen
AD-Wandler schickt und dann das Digitalsignal galvanisch trennt
und digital im Rechner verarbeitet. Die zweitbeste lösung mit
geringerer Genauigkeit sind Trennverstärker.
Optokoppler eignen sich da eher schlecht bis garnicht.
Gnorbert schrieb:> Da mir beim> Kauf der Karte nicht bewusst war, dass diese nur 8 bipolare eingänge> besitzt, statt 16 benötige ich nun eine Lösung, mit der ich sämtliche> Sensorkanäle möglichst signaltreu auf eine gemeinsame Masse beziehen> kann.
Was verstehst du unter "bipolare eingänge"?
Die NI USB-6212 hat 16 Analogeingänge mit ±10 V Bereich.
http://www.ni.com/pdf/manuals/375196c.pdf
Was ist dein Problem?
@Philipp C. (e61_phil)
>Mit soetwas wie dem IL300 kann man soetwas aufbauen.
Kann man, ist aber heutzutage eher etwas klobig. Das gibt es schon fast
fertig, wie z.B. den ACPL-C870 von Avago.
@ Sapperlot W. (jetztnicht)
>Optokoppler sind nichtlinear, eignen sich also nicht fuer lineare>Signale.
Das sind Transistoren auch, wenn man sie nur als Einzelbauteil
betrachtet. Aber in einer passenden Schaltung kann man damit wunderbar
lineare SIgnale übertragen. So auch mit Optokopplern, erst recht mit
speziell dafür gebauten linearen Optokopplern ala IL300 & Co.
@all
recht herzlichen Dank! Für eure Beteiligung. Ich habe schon einiges
gelernt.
@Wolfgang
Die Karte hat nur 8 bipolare/differentiellen Eingänge. Ich benötige aber
mehr. Daher muss ich jetzt die Single Ended Funktionalität nutzen, und
alle Sensoren auf eine Masse bringen.
Gnorbert schrieb:> Die Karte hat nur 8 bipolare/differentiellen Eingänge. Ich benötige aber> mehr. Daher muss ich jetzt die Single Ended Funktionalität nutzen, und> alle Sensoren auf eine Masse bringen.
Klingt, wie zwanghaft eine falsche Lösung anzustreben.
@Michael
du darfst auch gern tief in deine reich gefüllte Tasche greifen, und mir
bessere Hardware spendieren. Vielleicht befereit dich das von dieser
Zanghaftigkeit ;)
Gnorbert schrieb:> du darfst auch gern tief in deine reich gefüllte Tasche greifen, und mir> bessere Hardware spendieren.
Gehirn ist auch nicht für viel Geld zu kaufen.
Gnorbert schrieb:> Die Karte hat nur 8 bipolare/differentiellen Eingänge. Ich benötige aber> mehr. Daher muss ich jetzt die Single Ended Funktionalität nutzen, und> alle Sensoren auf eine Masse bringen.
Ich vermute, der TO hat 16 differentielle Signale, die "floating" sind
(vgl. vorletzte Seite im oben verlinkten Datenblatt) und wirft "bipolar"
und "differentiell" durcheinander.
Wenn man wüsste, was das für Sensoren sind, könnte man sagen, ob es
diesen nicht total egal ist, wenn diese auf einen gemeinsamen Ground
bezogen werden. Dann würde auch der Singe-Ended Mode keine Probleme
machen.
@ all:
Ich danke allen, AUßER Michael, der die Tradition der Internettrolle am
Leben hält.
@ Rudolph: Im Datenblatt heißt es: "Number of channels
8 differential or 16 single ended"
Ich verwende die Bezeichnung biploar, da es impliziet meine Sensoren
charakterisiert.
Den Sensoren ist es nicht total egal. Das habe ich getestet bevor ich
den Thread eröffnet habe.
Gnorbert schrieb:> Ich verwende die Bezeichnung biploar, da es impliziet meine Sensoren> charakterisiert.
Bitte erzähle uns mehr.
Gnorbert schrieb:> Den Sensoren ist es nicht total egal. Das habe ich getestet bevor ich> den Thread eröffnet habe.
Wenn Du Dir anschaust, was Dein Board im Differential-Mode mit "Floating
Sources" macht - nämlich per 5 kOhm an AIx- einen Groundbezug herstellen
- dann sollte es messtechnisch kein Problem darstellen, das für jeden
Sensor genauso zu machen: jeweils mit 5 kOhm AIx- mit Ground verbinden
und AIx+ Single-Ended messen.
Wenn das doch ein Problem darstellen sollte, musst Du uns a) mehr über
die Sensoren erzählen und b) eignet sich deine Messkarte für diese
Sensoren ggfs. gar nicht.