Wie benutze ich diesen Programmieradapter?

OP #5155061
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Guten Abend,

ich stehe auf dem Schlauch (oder besser, ich bin zu dumm). Habe mir 
diese Fassung:
https://www.amazon.de/gp/product/B01CYN5ME4/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

gekauft, um damit SPI-EEPROMs via Arduino zu programmieren. Einzig, mir 
erschlisst sich nicht so ganz, wie der EEPROM-Chip da jetzt reinkommt, 
schlicht die Funktionsweise des Adapters. Aufklappen kann man scheinbar 
nicht, nur der obere Rahmen lässt sich komplett runterdrücken und federt 
dann wieder hoch.
Jemand eine Idee oder soetwas schonmal benutzt?

Raphael
Gast #5155064
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Hallo Raphael,

ich habe mir einen DIL - SOIC-8 Steckadapter gebaut, um AVR µC der Fam. 
Attiny85 SOIC programmieren zu können.

Man drückt die Fassung nach unten, legt einen AVR SOIC-8 ein und nach 
loslassen ist dieser kontaktiert.

Ich programmiere erst einen one-wire Bootloader, dann das eigentliche 
Programm und anschließend erfolgt das Verlöten.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5155445
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derjaeger schrieb:
> Man sind diese SMT-auf-THT Adapter teuer.

Meinst Du etwa die 5,99 EUR des verlinkten Adapters? Das ist doch 
ausgesprochen günstig.

Wie schon Lothar erwähnt, solltest Du ggf. einmal die Preise von 
Yamaichi für etwas komplexere Programmiersockel in Erfahrung bringen. 
Als ich vor längerer Zeit eine Sockel/Stecker-Kombination für einen NEC 
V850 benötigte, kostete das ca. 1.000 US$ oder 2.000 US$. Ein einzelner 
Sockel lag bei 700 US$ oder so.

Und ein Original 3M Textool-Sockel liegt bei einigen zig Euro. 
Allerdings sind da auch Unmengen an Plagiaten unterschiedlichster 
Qualität erhältlich. Hier z.B. die Ausführung für SO8-Gehäuse:

https://www.buerklin.com/de/test-fassung/p/15b5420

Und das Äquivalent von Yamaichi, 5 Stück Mindestabnahmemenge:

https://www.buerklin.com/de/chip-fassung/p/15b5560
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5155806
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Manfred schrieb:
> Hat mal jemand Yamaichi in der Hand gehabt?

Ja, natürlich.

Meine Kritik galt ja nicht den Preisen von Yamaichi und 3M Textool, 
sondern derjaegers völlig verdrehtem Realitätssinn. Allerdings muss man 
schon beachten, dass solche Werkzeuge früher in wirklich homöopathischen 
Mengen hergestellt wurden und dementsprechend teuer waren. Die vielen 
vor allem für Gelegenheitsanwender erhältlichen Billigteile üben auch 
einen erheblichen Preisdruck auf die renommierten Markenhersteller aus, 
und in sehr vielen Fällen benötigt man auch nicht die Maßhaltigkeit und 
Robustheit der hochpreisigen Produkte. Dennoch sind auch die heutigen 
Billigprodukte immer noch vergleichsweise exotisch und kein 
Massenprodukt, das in Geräten der Unterhaltungselektronik in großem 
Umfang eingesetzt wird.

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