Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Tutorial "N/P-Kanal (Power)Mosfets für Dummies" gesucht.


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von Stefan (Gast)


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Hallo,

ich habe gerade bemerkt, dass ich offenbar große Wissenslücken bezüglich 
Mosfets habe. Es geht schon bei den Schaltplan-Symbolen (4-5? 
verschiedene bei N-Kanal) los und hört bei einfachen Grundschaltungen 
damit nicht auf. Lese-Empfehlung(en) für jemanden, der zwar (gerade) 
begriffen hat, was er mit BJTs tun und lassen darf aber an Mosfets (als 
Schalter und Verstärker) irgendwie verzweifelt/scheitert?

S.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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von hinz (Gast)


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Google MOSFET basics

von Stan Smith (Gast)


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Hallo

je nach Vorwissen, bzw. Anspruch

http://www.tf.uni-kiel.de/servicezentrum/neutral/praktika/anleitungen/copy_of_e401.pdf

Gut aber nicht unbedingt für den Neuling geeignet da nicht leicht 
verdaulich.

Sehr gut mit minimalen Vorkenntnissen geeignet - wie insgesamt der Kurs
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0510161.htm
halt nicht ganz so Detailliert wie das pdf der Uni Kiel, aber für die 
Praxis vollkommen ausreichend.

Und wenn du mehr mit Videos anfangen kannst - jeder lernt anders - und 
als Einstieg ist ein Video oft besser geeignet als Text  z.B.
https://www.youtube.com/results?search_query=MOSfet und die sich dann 
ergebenden Empfehlungen die Youtube automatisch ausgibt wenn man ein 
Video anschaut.
Man sollte die Möglichkeiten nutzen die uns seit etwa 20 Jahren zur 
Verfügung stehen - als ich die Grundlagen lernte gab es "nur" Bücher und 
halt ganz wenig mal im TV (Telekolleg - Schulfernsehen).
Und in diesem Bereich erkennt man auch als Einsteiger ob der 
Videoersteller nur "labert" ohne Ahnung zu haben, oder wirklich weis was 
er verbreitet.

Und es gibt noch dutzende andere gute Erklärungen - teilweise auch 
direkt vom Hersteller (Application Notes usw. diese sind allerdings 
nicht ganz einfach gezielt mit einer Suchmaschine zu finden und 
natürlich immer auf englisch)

mfg

Stan Smith

von Stan Smith (Gast)


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Mist nie ist man der Erste ;-)

Aber:

https://de.wikipedia.org/wiki/Metall-Oxid-Halbleit...

gehts noch simpler?

Nein, ganz bestimmt nicht - schau dir doch noch mal mit den Augen eines 
Anfängers, mit mutmaßlich "normalen" Mathematikkenntnissen den 
Wikipediaartikel an.

Das ist spätestens ab den Abschnitt
"Zuordnung der Source- und Drain-Gebiete bei PMOS und NMOS"
Schluss mit lustig - "komische" Griechische Buchstaben, "seltsame" 
Abkürzungen wie U ss usw.
Und spätestens beim Abschnitt "Kennlinieneffekte"
wird jeder Anfänger der an Grundlagen und den Praktischen Einstieg in 
die Materie interessiert ist aufhören zu lesen.

Nein so gut die Wikipedia im Allgemeinen auch ist - im 
Elektrotechnikbereich ist sie Grundsätzlich nicht geeignet einen 
Anfänger zu erklären wie etwas Funktioniert, die viel zu theoretisch und 
mathematisch detailiert.

von Blechspucker / (Gast)


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Zitat < Nie ist man der Erste >
Wenn man alles von klein auf mit erlebt hat und nun heute von jedem 
Deppen erklärt bekommt, wie es richtig heißt, das kann auch weh tun. Man 
muß viel lernen, um wenig zu wissen. Grob von fern erobern und 
schrittweise genüßlich verfeinern! Feldeffekt von Heil etwa um 1912, 
aber erst in den 1960er Jahren machbar. Stark vereinfachtes Modell ein 
langer rechteckiger Kasten mit Ladungsträgern (Stromtierchen: rote oder 
blaue ha, ha) entweder vorwiegend n-Ladungsträger (Elektronen) oder 
etwas weniger günstig p-Ladungsträger Löcher vornehm Defektelektronen), 
also gibt es die n-Kanal -Tr. ,sehr häufig verwendt und die p-Kanal 
-Typen mit derzeit meist etwas weniger günstigen Eigenschaften. Der 
Kanal hat auf einer Seite den Source-Anschluß (die Quelle) auf der 
anderen Seite den Drain-Anschluß, wo dann die Ladungsträger aufgefangen 
werden. Der Kanal ist steuerbar ( Analogie zum Wasserhahn!). Eine 
Steuerelektrode, Gate genannt, beeinflußt den Stromfluss im Kanal durch 
ein Kondensatorfeld. Damit die Steuerwirkung möglichst groß wird, muß 
der Abstand zwischen Gate und Kanal möglichst klein sein. Also machte 
man das mit Sperrschichten aus Halbleitermaterial oder dann Metalloxid 
als isolierendem Dieelektrikum (MOS-Strukturen) . Sehr gefährdet durch 
statische Aufladungen. Die Steuerspannung wird immer zwischen Gate und 
Source angelegt und Source-Drain bildet mit Last und Batterie den " 
Arbeitsstromkreis.Bezugspotential ist immer Source. Meist verwendet 
heute sind Anreicherungs-Typen d.h. das Steuersignal dreht den Hahn auf, 
lässt Arbeitsstrom fließen. Verarmungstypen (Depletion..) verringern 
durch eine "entgegengesetzte Polarität" den Drainstrom, der Hahn wird zu 
gedreht. Weiter nach der Werbung!

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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"Schluss mit lustig - "komische" Griechische Buchstaben, "seltsame" 
Abkürzungen wie U ss usw. Und spätestens beim Abschnitt 
"Kennlinieneffekte"
wird jeder Anfänger der an Grundlagen..."

Aber man sucht sich nicht Elektronik aus, wenn man sich mit etwas 
einfachem beschäftigen möchte.

MfG

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich denke schon, daß man erfolgreich als Hobby mit Elektronik basteln 
kann, ohne höhere Mathematik zu verstehen.

Was da als Formel dargestellt wird, kann man auch als Diagramm 
darstellen oder in Worte fassen. Da Halbleiter und deren betriebumgebung 
ohnehin nie exakt den Soll-Werten entsprechen, nützt das exakte 
Berechnen in der Praxis ohnehin nicht viel.

Mir jedenfalls hat es beriets 30 Jahre genügt, Werte von den Kennlinien 
der Datenblätter abzulesen, wohlwissend daß diese nur das typische 
Verhalten darstellen.

: Bearbeitet durch User
von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Stefan U. schrieb:
> Ich denke schon, daß man erfolgreich als Hobby mit Elektronik
> basteln
> kann, ohne höhere Mathematik zu verstehen.
>
> Was da als Formel dargestellt wird, kann man auch als Diagramm
> darstellen oder in Worte fassen. Da Halbleiter und deren betriebumgebung
> ohnehin nie exakt den Soll-Werten entsprechen, nützt das exakte
> Berechnen in der Praxis ohnehin nicht viel.

Richtig!

Ich habe auch nicht verlangt, dass jeder Anfänger solch einen 
WIKI-Artikel zu STUDIEREN hat, um ihn am Ende 100,000% verstanden zu 
haben.
Als Einstieg jedoch erklärt fast jeder WIKI-Artikel die Grundlagen zu 
einem Begriff um später ins Detail zu gehen.

Jeder kann und darf selbst entscheiden, wie weit er liest.

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