Zitat < Nie ist man der Erste >
Wenn man alles von klein auf mit erlebt hat und nun heute von jedem
Deppen erklärt bekommt, wie es richtig heißt, das kann auch weh tun. Man
muß viel lernen, um wenig zu wissen. Grob von fern erobern und
schrittweise genüßlich verfeinern! Feldeffekt von Heil etwa um 1912,
aber erst in den 1960er Jahren machbar. Stark vereinfachtes Modell ein
langer rechteckiger Kasten mit Ladungsträgern (Stromtierchen: rote oder
blaue ha, ha) entweder vorwiegend n-Ladungsträger (Elektronen) oder
etwas weniger günstig p-Ladungsträger Löcher vornehm Defektelektronen),
also gibt es die n-Kanal -Tr. ,sehr häufig verwendt und die p-Kanal
-Typen mit derzeit meist etwas weniger günstigen Eigenschaften. Der
Kanal hat auf einer Seite den Source-Anschluß (die Quelle) auf der
anderen Seite den Drain-Anschluß, wo dann die Ladungsträger aufgefangen
werden. Der Kanal ist steuerbar ( Analogie zum Wasserhahn!). Eine
Steuerelektrode, Gate genannt, beeinflußt den Stromfluss im Kanal durch
ein Kondensatorfeld. Damit die Steuerwirkung möglichst groß wird, muß
der Abstand zwischen Gate und Kanal möglichst klein sein. Also machte
man das mit Sperrschichten aus Halbleitermaterial oder dann Metalloxid
als isolierendem Dieelektrikum (MOS-Strukturen) . Sehr gefährdet durch
statische Aufladungen. Die Steuerspannung wird immer zwischen Gate und
Source angelegt und Source-Drain bildet mit Last und Batterie den "
Arbeitsstromkreis.Bezugspotential ist immer Source. Meist verwendet
heute sind Anreicherungs-Typen d.h. das Steuersignal dreht den Hahn auf,
lässt Arbeitsstrom fließen. Verarmungstypen (Depletion..) verringern
durch eine "entgegengesetzte Polarität" den Drainstrom, der Hahn wird zu
gedreht. Weiter nach der Werbung!