LTSpice-> DAC-> Impedanzwandler mit Transistor -> Geht nicht

Gast #5157121
Hallo Leute,

Möchte gerne EINEN Transistor als Impedanzwandler verwenden.
Dieser soll eine Referenzspannung buffern, welche von einem DAC erzeugt 
wird.
Der DAC Ausgang ist aber sehr hochohmig. (Intern 150k)
Habe mal eine Simulation gestartet.
Leider funktioniert die Schaltung nicht :-(
Was ist daran falsch?
Angehängte Dateien:
Gast
Hi,

im klassischen Sinne kann ein NPN Transistor nur für AC Signale als 
wirklicher Impedanzwandler dienen. Für DC muss man halt den Arbeitspunkt 
des Transistors berücksichtigen, d.h. das Basispotential muss um ca. 
0,7V oberhalb des Emitterpotentials liegen. Den Rest der Spannung geht 
durch den benötigten Basisstrom verloren. Ein Impedanzwandler für DC 
würde ich mit einem OP machen.

Gruß DC/DC
> Möchte gerne EINEN Transistor als Impedanzwandler verwenden.
Dieser soll eine Referenzspannung buffern

Wer das macht, der benötigt keine Referenzspannung. Das ist ja dermaßen 
ungenau (Ube-Toleranz +/-100mV) und temperaturabhängig (-2mV/°C). Da ist 
jeder integrierte Spannungsregler um Faktor 100 besser.
Gast
Du solltest mal das Datenblatt des MCP 6001 durcharbeiten.
Das würde deine Frage nach der Kapazitiven Last am Ausgang beantworten.

Da gibt es es das Kapitel " Capacitive Loads "

Solche Rail to Rail OPs haben oft die Eigenschaft bei Kapazitiven Lasten 
instabil zu werden.
Moderator
Schnupf schrieb:
> Der DAC Ausgang ist aber sehr hochohmig. (Intern 150k)

Was ist denn das für ein seltsamer ADC? Nimm einen anderen!

Schnupf schrieb:
> Mcp6001 hört sich gut an.
> Kann der 100mü farad am Ausgang als impedanzwandler?

Wozu soll dieser Kondensator gut sein? Sind vonseiten der Last so starke
Stromspitzen zu erwarten, dass diese den Opamp überfordern?

Erzähle doch mal etwas mehr über diesen ominösen DAC und die ominöse
Last, die daran angeschlossen wird. Dann findet sich sicher auch eine
gute Lösung dafür.
Moderator
Ja, ich meinte natürlich DAC.

Aber was ist das für einer, dass der einen so irrsinnig hohen
Ausgangswiderstand hat?

Bist du sicher, das Datenblatt richtig verstanden zu haben?

Oder handelt es sich um einen DAC mit Stromausgang? Da ist ein hoher
Innenwiderstand sogar von Vorteil. Er muss aber extern anders beschaltet
werden, um einen proportionalen Spannungswert zu erhalten.
Moderator
Schnupf schrieb:
> Im Anhang mal die Ausschnitte aus dem DB.

Das ist also der 5-Bit-DAC eines PICs. Ok, der ist ungepuffert und hat
deswegen tatsächlich eine ziemlich hohe Ausgangsimpedanz. Allerdings
sind es keine 150kΩ wie in dein Schaltplan suggeriert, sondern maximal
40kΩ (16·5kΩ/2).

Im Datenblatt wird deswegen ja auch empfohlen, einen Opamp als
Impedanzwandler nachzuschalten. Der von Joe empfohlene MCP6001 ist dafür
sicher keine schlechte Wahl.
(Firma: www.ramser-elektro.at/shop)
Es wurde bereits geschrieben, das der R2R OP keine kapazitäre Last am 
Ausgang haben will.
Würde nur einen kleinen Kondensator zwischen DAC Ausgang und OP Eingang 
setzen.
Dieser dient dann als Tiefpassfilter.
Am Ausgang brauchst du dann kleinen.
Der OP puffert ja deine Spannung.

Gibt es eigentlich irgendeinen Plan zu deiner Schaltung?

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 9 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.