Aus der Formulierung entnehme ich, aus einem Signal mit schwankender
Frequenz ist eine Messgröße zu bilden, die dem Mittelwert der
schwankenden Grundfrequenz proportional ist. Gute Vorschläge gab es
reichlich. Solches braucht man, wenn man den Mittelwert einer
frequenzmodulierten ( gewobbelten) Schwingung mal ohne Oszi messen will.
Grundprinzip wäre frequenzabhänig gleichrichten , da gibt es viele
Schaltungen. Die pendelnde Ausgangspannung glätten und anzeigen, war
alles mehrfach vorgeschlagen. Frequenzmesser für schwankende Signale
sind z.B. Drehzahlmesser für KFZ, auch digital mit Zwischenspeicherung
zur Glättung oder auch der allseits beliebte Geigerzähler, der zeitlich
schwankende Messgrössen verarbeitet. Radioaktivitätsmessung geht über
Mittelwerte - vereinfacht dann ein dicker Kondensator parallel zum
Zeigermessgerät. Prinzip: Aus dem Eingangsignal mit Trigger , Impulse
definierter Höhe erzeugen, mit einer monostabilen Schaltung diesen noch
eine konstante Länge geben und dann über eine Stromquelle (Transistor)
den Integrationskondensator damit aufladen. Realisierung früher mit
555/556 IC beliebt. Heute würde man das sicher mit Arduino machen
wollen. Ein anderer Gedanke wäre frequenzabhängige Signale in
niederfrequentere Bereiche zu mischen, um sie besser verarbeiten zu
können . Daran labte man sich in den analogen Zeiten (80er Jahre).
Kreativität ist gefragt oder suchen.