Hallo zusammen,
da ich mich auf der rechtlichen Seite nicht so auskenne, frage ich
lieber.
Ich habe in einem Gerät das originale Netzteil durch ein Schaltnetzteil
ersetzt und wegen des Spannungsfalls durch den internen
Eingangskondensators vom neuen Netzteil die Schaltung so geändert, dass
nun Sekundärseitig geschaltet wird.
Die Verlustleistung durch "Standby" ist mit 5 mW zu vernachlässigen.
Zusätzlich habe ich den Primäreingang über eine entsprechend träge
Feinsicherung geschützt. Der Trafo hat zwar Hiccup und den ganzen
anderen Spass drin, aber sicher ist sicher.
Das neue Netzteil hat auch einen internen Entladewiderstand, allerdings
dauert die Entladung nach Stecker ziehen einige Sekunden.
Von daher habe ich mal gemessen:
- Zusätzlicher Entladewiederstand: 1MOhm vom Oszi während ich U messe.
- Feinsicherung durch Amperemeter ersetzt
- ich messe nun 25uA Entladestrom
Wenn ich das entsprechend gegen rechne und die 1MOhm abziehe, erhalte
ich 28uA maximalen Entladestrom.
Jetzt die Frage, ob kurzzeitig 230V bei 28uA erlaubt sind?
Die spannung bricht ja sehr schnell zusammen und nach Diagrammwerten ist
<0,5mA (VAC) nicht wahrnehmbar und <200mA (VAC) nocht nicht gefährlich
(@50Hz).
Da wir von DC reden, sollten die Werte noch etwas höher liegen.
Also 0 gefährlich das ganze, aber man wird es vermutlich spüren wenn man
schnell genug ist.
Wie sieht das rechtlich aus? Erlaubt?