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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsversorgung für Mega8


Autor: Stefan Sczekalla (Gast)
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Hi,

ja - 5 Volt - das ist schon ok.

Mein Problem ist: ich bekomme zwar 5V aus nem 7805 raus, wenn nun aber
das stromliefernde Netzteil abgeschaltet wird, dann muss ich jeodch die
Versorgung für den uC noch irgendwie "Puffern" damit 2 Byte ins EEPROM
geschrieben werden können.

Wie Trenne ich denn da am sinnvollsten den uC vom 5 V Zweig hinter dem
Regler - eine BAT42 hat ja schon 0.3V Spannungsabfall - Dann kämen am
MEga8 nur noch ca 4.7 V im Normalbetrieb an.

Gibt es Erfahrungwerte für die Größe des "Puffer-Elko"

Wie macht Ihr das ?

Grüße,

Stefan

Autor: Christian Fuchs (Gast)
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Hallo,

dann nehm doch einfach noch einen großen Kondensator, der die Spannung
für ein paar Sekunden noch aufrecht erhalten kann. Den Kondensator
einfach zwischen der Spannungsversorgung des Mikrocontroller schalten.
und nicht vergessen eine Rücklaufdiode am Festspannungsregler. Anode an
der Ausgangsspannung, Kathode am Eingang. Der Festspannungsregler
reagiert empfinglich wenn die Ausgangsspannung größer als die
Eingangsspannung ist. Nehm einfach eine 1N4007 Diode oder so.


Gruß
Christian

Autor: Stefan Sczekalla (Gast)
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Naja,

hmm, wollte es schon "professioneller" machen, mit ner banalen
Gleichrichter-Diode und irgendeinem C würde ich das schon auch können,
wenn ich aber mit der Spannung für dne uC dank der Durchlaßspannung der
Diode dann schon auf 4,4 Volt runter bin, kann ich nicht mehr die
Brown-Out Erkennung bei 4-Komma-irgendwas Volt verwenden.

.. das die Spannungsregler so empfindlich auf "Ausgang ist höher als
Eingan" reagieren - hab ich dank des Forums und herumgoogeln
mittlerweile gelernt. Danke an der Stelle nochmal für den expliziten
Hinweis.

Vieleicht hat ja doch jemand einen konkreteren Tipp.

Grüße,

Stefan

Autor: Hubert.G (Gast)
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Verwende doch den Analog-Comparator. Spannung vor dem 7805 abnehmen,
Spannungsteiler. Sollten noch andere Verbraucher vom Netzteil versorgt
werden, eine Diode vor dem 7805 und ein Elko.

Autor: Ritter Knolte II (Gast)
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....Goldcap ?

Autor: Martin (Gast)
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Um den 7805 vor Überspannung am Ausgang zu schützen kann man eine Diode
paralell zum 7805 einsetzen. Also Anode an Ausgang und Katode an
Eingang.

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Stefan Sczekalla (Gast)
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Hi,

erst mal viele Dank für die Vorschläge.

ich denke ich probiers erst mal mit ner schottky hinter dem 7805, um
nen Elko vom 7805 abzukoppeln. Aus dem Elko versorge ich dann den
mega8.

was hat denn eine geringere Durchlaßspannung als Schottky ? Germanium ?


mal sehen, ob als Puffer irgendwas zwischen 10 und 20 uF langt.
zwischen dem 7805 der Diode greife ich mir dann das "Powerfail" ab.

Die idee mit dem Komperator wurde schon an anderer Stelle im Forum auf
ein Frage genannt. Das Problem ist, das der Komperator wohl 2 Pins
benötigt, - anscheinend auch wenn man die interne Referenz wählt.

Grüße,

Stefan

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Hmm, mal eine andere Idee: Du baust noch eine zweite Diode gleichen Typs
zwischen dem Masseanschluß des Reglers und die Masse. Dann ist die
Ausganggspannung des Reglers genau um die Durchlaßspannung der Diode
größer als 5 V, so daß am µC wieder die 5 V ankommen.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Die Seriendiode gehört VOR den Regler und der Speicherelko gehört HINTER
die Diode und VOR den Regler. Der Speicherelko braucht nur wenige 100µF
zu betragen. Vor dem Regler stehen oft genügend hohe Spannungen an, so
daß der Spannungsabfall über der Diode vernachlässigbar ist. Somit
bekommt der Prozessor immer seine vollen 5V. Schaltet man die Spannung
aus, so sinkt diese vor der Diode ab, was man über einen
Spannungsteiler am Analog-Komparator des Prozessors auswerten kann. Der
Speicherelko gibt seine noch genügend hohe Spannung an den Regler
weiter. Dann hat der Prozessor noch genug Zeit zum Speichern, bevor der
Elko leegenuckelt ist und die 5V dann auch einbrechen. Ein
Low-Drop-Regler verschafft noch ein paar Milisekunden zusätzlich.

Autor: Stefan Sczekalla (Gast)
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Hallo,

@ Rolf:

Die "Überlegung" habe ich auch schon gemacht, bin mir aber Unsicher
da ich es als "Unsauber" empfinde. Die Durchlaßspannung verändert
sich ja über den Strom.

@TravelRec:

Die Abtrennung hinter dem Regler via Diode ist schon das, das ich
eigentlich möchte - warum sollen den ggf vorhandenen anderen
Komponenten noch zurätzlich den "Pufferelko" leerlutschen - wenn ich
in dem Moment des Abschaltens eigentlch nur noch ausreichend Energie
für das Schreiben des EEPROMS brauche ?!

(...)

Ein anderer Thread der auch ganz hilfreiche Ideen in Richtung einer
Lösung aufzeigt:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-175873.html

Es ist irgendwie nicht so leicht die richtigen Stichworte für google zu
finden.

Ganz Generell:

Kann man denn das so machen ? - den Spannungsregler mit einer Diode
"höherlegen" ? Was spricht denn dagegen ?

Grüße,

Stefan

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