Forum: PC Hard- und Software Gibt es noch Drucker ohne Mitzählüberwachung


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von Kai Lorenz (Gast)


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Hallo,

mich würde interessieren, ob es noch Neuerscheinungen von 
Tintenstrahldruckern gibt, bei denen man die Druckerpatronen so oft man 
möchte nachfüllen kann und die auch drucken, wenn nur eine Patrone (z.B. 
nur die schwarze) im Drucker eingelegt ist.

Also ein Tintenstrahl-Druckermodell, bei dem die Wartungskosten für den 
laufenden Betrieb sehr niedrig sind, wenn man selber Tinte nachfüllt.

Wird so etwas heute noch produziert?

von Michael B. (laberkopp)


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Kai Lorenz schrieb:
> Also ein Tintenstrahl-Druckermodell, bei dem die Wartungskosten für den
> laufenden Betrieb sehr niedrig sind, wenn man selber Tinte nachfüllt.
>
> Wird so etwas heute noch produziert?

Natürlich. Die Ferengie-Industrie muss sich auf das Auslaufen der 
Patente einstellen, und mit kundenfreundlicher Konkurrenz aus China 
rechnen.

https://epson.com/ecotank-super-tank-printers

Da ist halt der Drucker nicht quersubventioniert über die 
Patronenpreise.

: Bearbeitet durch User
von Dussel (Gast)


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Epson kann ich gerade nicht empfehlen. Meine Eltern hatten eine 
Drucker-Scanner-Kombination von denen, die, sobald eine Farbe leer war 
(nach Ansicht des Druckers), gar nichts mehr getan hat. Selbst scannen 
(nicht kopieren) konnte man nicht mehr, wenn eine Farbe als leer erkannt 
wurde.

Ich kann verstehen, dass Billigdrucker über die Patronen mitbezahlt 
werden, aber dass so ein Gerät gar nicht mehr funktioniert, wenn eine 
Farbe leer ist, ist absolut untragbar.

von Horst (Gast)


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Dussel schrieb:
> Epson kann ich gerade nicht empfehlen.
[...]
> aber dass so ein Gerät gar nicht mehr funktioniert, wenn eine
> Farbe leer ist, ist absolut untragbar.


Du mußt Epson Consumer Geräte und die richtigen Drucker unterscheiden.
Wenn Du einen richtigen Drucker von denen (oder auch anderen 
Herstellern) kaufst, funktionieren die auch, lassen sich nachfüllen und 
sogar mit Tintenfässern betreiben.
Die Consumergeräte kauft man nicht, es sind nur Abspielgeräte für extra 
teure Tintenbehälter, die man hinterher geworfen bekommt. Lexmark hat 
mal mit der Idee angefangen.

von EcoTank (Gast)


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Dussel schrieb:
> aber dass so ein Gerät gar nicht mehr funktioniert, wenn eine
> Farbe leer ist, ist absolut untragbar.

das machen nur die Billig-Drucker von Epson. Die oben verlinkten haben 
gar keine Patronen mehr, auch keinen Seiten-Zähler oder 
Tintenmengen-Überwachungs-Chip.

Einmal alle paar Monate auf die Guckfenster blicken, wenn der 
Tintenstand zu niedrig ist, Flasche ansetzen, nachfüllen.

Aber: Tinte Billig — Drucker teuer.

Alternative: Es gibt Patronenadapter mit Schläuchen & Flaschen, da kann 
man andere Drucker ähnlich nachrüsten. Suche z.B. bei Ali oder Ebay nach 
"CISS" / " Continuous Ink Supply System"

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Kai Lorenz schrieb:
> bei denen man die Druckerpatronen so oft man möchte nachfüllen kann

Es gibt Patronennachbauten zum Selbstbefüllen, die bei jedem Wechsel den 
Zähler zurücksetzen.

Ich habe so etwas für meinen Epson R2880.

: Bearbeitet durch Moderator
von Dussel (Gast)


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EcoTank schrieb:
> Dussel schrieb:
>> aber dass so ein Gerät gar nicht mehr funktioniert, wenn eine
>> Farbe leer ist, ist absolut untragbar.
>
> das machen nur die Billig-Drucker von Epson. Die oben verlinkten haben
> gar keine Patronen mehr, auch keinen Seiten-Zähler oder
> Tintenmengen-Überwachungs-Chip.
>
> Einmal alle paar Monate auf die Guckfenster blicken, wenn der
> Tintenstand zu niedrig ist, Flasche ansetzen, nachfüllen.
>
> Aber: Tinte Billig — Drucker teuer.
Ich weiß. Aber um eine Firma, die so einen Scheiß abzieht, mache ich 
einen großen Bogen.
Wenn man Nachfüllen oder fremde Patronen verhindert, ist das eine Sache. 
Dafür hat man ja entsprechend wenig bezahlt, aber wenn man das ganze 
Gerät unbrauchbar macht, weil ein Verbrauchsteil verbraucht wurde, und 
den Besitzer so zum Kauf nötigt (vollkommen unberechtigt), ist was ganz 
anderes.

Lexmark ist deswegen auch raus. Ich weiß nicht, wie es andere Firmen 
machen, aber unsere (meiner Eltern) Canons haben problemlos 
weitergedruckt (eben ohne die entsprechende Farbe) und der jetzige (ich 
weiß nicht, welche Firma) druckt nicht, wenn die benötigte Farbe fehlt, 
lässt sich aber dann aber noch für alles andere verwenden.

von M.N. (Gast)


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Dussel schrieb:
> sobald eine Farbe leer war
> (nach Ansicht des Druckers), gar nichts mehr getan hat

Diese Erfahrung habe ich vor etwa 10 Jahren bei einem Brother-MuFu 
meiner Eltern gemacht (89 € vom Blödmarkt): Gelb-Patrone leer, Wie, du 
willst was einscannen? -> Mittelfinger

Aktuell habe ich einen Epson WF7620, mittlerweile etwa 1000 Seiten mit 
gedruckt und 11.000 gescannt. Einen neuen Satz Schwarz (XXL 27) und 
Farbpatronen (XL 27) bestückt. Wenn die Patronen leer sind, kann man 
noch scannen, muss aber immer die Fehlermeldung wegdrücken. Drucken mit 
S/W bei leerer Farbe hab ich noch nicht probiert.

von EcoTank (Gast)


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Dussel schrieb:
> Ich weiß. Aber um eine Firma, die so einen Scheiß abzieht, mache ich
> einen großen Bogen.

Ahso. Du nimmst also die ganze Firma in "Sippenhaft", weil sie auch 
Billigmodelle verkauft.
Damit wird es aber echt schwierig, Alternativen zu finden. So gut wie 
jeder namhafte Tinten-Drucker-Hersteller verkauft auch 
Consumer-Produkte.

Also: Canon, Epson, HP sind raus, d.H. nach Exoten-Marken Suchen.

Evtl. Ricoh? Aber: Deren Drucker arbeiten mit Gel statt flüssiger Tinte, 
da wird das Nachfüllen mit "Generika" schwierig.

von Dussel (Gast)


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EcoTank schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Ich weiß. Aber um eine Firma, die so einen Scheiß abzieht, mache ich
>> einen großen Bogen.
>
> Ahso. Du nimmst also die ganze Firma in "Sippenhaft", weil sie auch
> Billigmodelle verkauft.
Nein. Lies nochmal aufmerksam. Vielleicht verstehst du es dann.

von Michael B. (laberkopp)


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Dussel schrieb:
> Meine Eltern hatten eine
> Drucker-Scanner-Kombination von denen, die, sobald eine Farbe leer war
> (nach Ansicht des Druckers), gar nichts mehr getan hat. Selbst scannen
> (nicht kopieren) konnte man nicht mehr, wenn eine Farbe als leer erkannt
> wurde.
>
> Ich kann verstehen, dass Billigdrucker über die Patronen mitbezahlt
> werden, aber dass so ein Gerät gar nicht mehr funktioniert, wenn eine
> Farbe leer ist, ist absolut untragbar.

Bloss trifft das alles nicht auf das genannte Modell zu.

Du bist also im falschen Film.

Wir können es nicht ändern, daß deine Eltern ein Modell kaufen, das 
Scheisse ist. Sie hätten sich vorher informieren können.

von EcoTank (Gast)


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Dussel schrieb:
> Nein. Lies nochmal aufmerksam. Vielleicht verstehst du es dann.

Ich versuchs:

Es gibt von Epson Drucker, die mehr oder weniger exakt den eingangs 
formulierten Wünschen entsprechen, explizit für minimale Seitenkosten, 
freies, ungegängeltes Nachfüllen, hohe Seitenleistung entwickelt und 
gedacht sind.
Auch als Neuerscheinung. Antwort auf die Eingangsfrage: JA.

Du lehnst du diese Drucker kategorisch ab, weil der Nachbar eines 
Schwagers irgendwann mal von einem anderen Epson-Drucker gehört hat, der 
nicht mehr Scannen wollte weil die Farbpatrone leer war?

Soweit korrekt?

Lexmark-Drucker tun das wohl auch, manche Canon-Modelle haben ähnliche 
Macken, einige HP-Modelle starten ohne Patronen erst garnicht, usw.
Also: auch alles Bäh?

Andere Hersteller haben keine ähnlich Nachfüll-freundlichen 
Tintendrucker im Programm. Da muss man sich mit Nachbau-Patronenchips, 
Chip-Resettern u.Ä. behelfen.

Insofern halte das Vorgehen von Epson mit den EcoTank-Modellen für 
vorbildlich und unterstützenswert, und würde mir wünschen, dass andere 
Hersteller in dieser Richtung nachziehen.

von Kai Lorenz (Gast)


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Gibt es eigentlich auch Internetseiten zum Thema "Drucker hacken"?

Ein Bekannter hat mal bei einem Samsungdrucker vor der ersten Benutzung 
das Gerät aufgeschraubt und mit einer Lötbrücke den internen EEprom 
(24...irgendwas) auf Schreibschutz gestellt.
Damit stand der Drucker immer auf "jungfräulich" und man konnte alle 
Teile wie Walze und Tonerpatronen so lange benutzen/nachfüllen, wie man 
wollte.
Diesen Tipp mit dem EEprom hatter er auch irgendwo im Netz gefunden.
(ich bin allerdings kein Freund von Laserdruckern wegen Feinstaub)

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Kai Lorenz schrieb:
> Hallo,
>
> mich würde interessieren, ob es noch Neuerscheinungen von
> Tintenstrahldruckern gibt, bei denen man die Druckerpatronen so oft man
> möchte nachfüllen kann und die auch drucken, wenn nur eine Patrone (z.B.
> nur die schwarze) im Drucker eingelegt ist.
JA

> Also ein Tintenstrahl-Druckermodell, bei dem die Wartungskosten für den
> laufenden Betrieb sehr niedrig sind, wenn man selber Tinte nachfüllt.
>
> Wird so etwas heute noch produziert?
Ja
Du musst nur vom Consumer in den Pro Bereich wechseln.

Bitte nicht erschrecken wenn du die Preise siehst - ausserdem ist MWSt 
im Pro Bereich getrennt ausgewiesen.
Der Sparfuchs guckt sich Leasingrückläufer an.

Nettigkeiten wie Standardprotokolle und Seitenbeschreibungssprachen 
folgen bei Pro Geräten mit. Dazu gibt es dann auch Seitenzähler, die die 
Klickkosten direkt an das ERP weiterreichen können.

und ja, besonders Epson ist stark im Markt und hat interessante 
Produkte.

Mit GDI Printeren ist das nicht vergleichbar - die werden ja nur über 
den Kistenpreis verkauft.

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