virtuelle COM-Ports softwaremäßig verbinden

Gast #5175166
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Hallo, es gibt Geräte, die verfügen nur noch über einen 
USB-Schnittstelle. Am PC ist dann aber nur ein virtueller-COM-Port 
vorhanden. Dabei sind die Protokolle im Grunde gleich geblieben wie bei 
den Vorgängermodellen. Sprich sie werden genau so 
abgefragt/programmiert.

Nun möchte ich gerne mit dem Gerät z.B. mittels AVR-Mikrocontroller 
kommunizieren. Ein USB-Host zu programmieren ist mir zu aufwändig und 
solche Module wie z.B. http://www.hobbytronics.co.uk/usb-host-board-v2 
möchte ich auch nicht verwenden. Ein PC ist sowieso auch immer mit im 
Spiel.

Also das Gerät mit USB und VCP ist mit einem PC verbunden und mein AVR 
ist auch mittels USB-5V-UART-Wandler mit dem PC verbunden. Also auch ein 
VCP. Sagen wir beide COM4 (Gerät) und COM5 (AVR).

Gibt es nun eine Software, die einerseits PC-Seitig COM4 mit COM5 
verbindet und das eben auch eine PC-Software auf die COM4 zugreifen 
kann? Wenn der PC auf COM4 zugreift, dann ist natürlich der AVR mit 
seiner COM5 TX-seitig inaktiv. Er lauscht nur mit. Wenn der AVR mit dem 
Gerät kommuniziert, dann ist die PC-Software nicht geladen.

Helfen würde mir auf jeden Fall eine Brücke zwischen den beiden 
COM-Ports.


Bin für Anregungen/Softwarehinweise sehr dankbar.



Holger
Gast #5175202
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Wenn Du das nur mitlauschen willst, müsstest Du m.E. nicht unbedingt 
einen loop bauen. Du gibst einfach dasselbe auf zwei Kanälen aus. 
Virtuellen Port installieren und das Programm entsprechend gestalten.
Gast #5175213
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Holger schrieb:
> Gibt es nun eine Software, die einerseits PC-Seitig COM4 mit COM5
> verbindet und das eben auch eine PC-Software auf die COM4 zugreifen
> kann

Klar gibts die. Kostet für moderne Betriebssysteme nur eine Stange Geld.
Schau mal unter Serial Splitter bei Eltima, Fabulatech oder unter 
Virtual Serial Ports (Hhdsoftware). Nur zum Beispiel...

Christian M. schrieb:
> Com2com

macht unter modernen Betriebssystemen mehr Ärger als daß es nützt.
Persönliche Seite #5175214
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Christian M. schrieb:
> Das mit dem Mitlauschen wird problematischer!

Nö, das kann man mit Com0Com genauso anstellen, dazu dient die 
Komponente hub4com. Und die löst auch das Problem der Verbindung mit 
realen seriellen Schnittstellen (wozu auch die virtualisierten 
USB-Schnittstellen zu rechnen sind).

http://com0com.cvs.sourceforge.net/viewvc/com0com/hub4com/ReadMe.txt?revision=RELEASED
#5175227
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Wenn sowieso ein PC involviert ist, kann man dann nicht die 
Funktionalität des AVR auf den PC verlagern? Bzw. wenn I/O-Funktionen 
benötigt werden, den AVR als Slave vom PC ansteuern. Das würde derlei 
Verrenkungen sparen.

P.S.: Bisher ist auch nicht bekannt, was das für eine PC-Software sein 
soll, die auf COM4 zugreift.
Gast #5175244
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Wolfgang schrieb:
> Aber Mario wird Recht haben. Es sollen die beiden virtuellen Ports
> zweier Geräte verbunden werden und nicht zwei verbunden virtuelle
> Com-Ports bereit gestellt werden.

Da bräuchte es mal ein Blockdiagram, wer wann wohin senden soll.

Ports lassen sich nicht beliebig verbinden, weil immer nur einer senden 
kann, daher ist das keine richtige Verbundzung. Mitlesen geht sowohl in 
Software als auch in Hardware ohne irgendeine Sonderverrenkung.

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