In vielen Firmen mit angeschlossener Produktion ist es üblich, dass auch
Samstags Schichten gefahren werden, wenigstens dann, wenn es Aufträge
gibt. Die Konstruktuere, Entwickler und Forscher, sowie die Bürohengste
bleiben da aber meistens fern und sitzen bei ihrer Familie daheim und /
oder erledigen den Wocheneinkauf. Man will sich ja erholen, vom
stressigen Job.
Ich habe seit einigen Jahren gemerkt, wie entspannt es sein kann, am
Samstag zu arbeiten und mache das immer öfter:
- Man fährt morgens nicht über überfüllte Strassen hin und spart 10min
- Im Büro herrscht Ruhe und man kann stressfrei arbeiten
- es kommt keiner gerannt, der einen beim Arbeiten mit rgendwelchen
Themen belastet
- man kann das Fenster öffnen, wie man will und hat Frischluft
- Heimfahrt ist entspannend
Ich mache immmer so 5-6h am Samstag, fange da auch erst um 10.00 an.
Weil Ich mitten in der Woche einen frei Tag habe, kann Ich einmal die
Woche mehr ausschlafen, muss aber am Freitag trotzdem nicht früh in die
Kiste
Eingekauft wird jetzt Mi oder Do am späten Vormittag.
Nein, Samstags zu arbeiten käme mir nicht in den Sinn, Wochenende ist
wichtig, um Abstand und Erholung von der Arbeit zu erreichen.
Das, was du schreibst, klingt für mich nach einem sehr einsamen Leben
ohne zeitliche Abhängigkeiten zu anderen Menschen.
Qwertz schrieb:> Nein, Samstags zu arbeiten käme mir nicht in den Sinn, Wochenende ist> wichtig, um Abstand und Erholung von der Arbeit zu erreichen.
Jo. Und dafür reicht mir nur ein Tag am Stück auf Dauer nicht aus.
Samstag arbeiten ... hab ich auch hin und wieder gemacht und kann die
von Edi genannten Vorteile bestätigen, Wunschmusik in Wunschlautstärke
kann ich da noch ergänzen. Aber als Dauerzustand möchte ich das trotzdem
nicht haben, da ist mir die Gleitzeitregelung in unserer Firma mehr
wert. Damit könnte ich mir ein oder 2 mal länger schlafen problemlos
einrichten, wobei ich eher der Frühaufsteher bin und lieber im hellen
nach Hause komme.
Interessant, daß die Errungenschaft unserer Väter in Bezug auf ein
arbeitsfreies Wochenende nun sogar von Arbeitnehmerseite wieder in Frage
gestellt werden soll. Was kommt als nächstes? Ich schlage die 7 Tage
Woche vor, zumindest für die paar wenigen, die noch eine Arbeit haben
werden. Ich hoffe Edi gehört dazu.
Ich arbeite aktuell auch ab und zu am Sa., aber meistens nur 4h. Dafür
dann 1 - 2 Tage in der Woche später anfangen oder früher gehen oder mit
Überstunden auch mal an anderen Tagen Wochenende machen (So.+Mo.+Di.),
je nachdem.
Ich mag flexible Arbeitszeiten - ist besser die Option zu haben als sie
nicht zu haben.
Schaut euch Polizisten, Krankenhauspersonal, Taxifahrer oder auch
Mitarbeiter im Supermarkt usw.... an die müssen Samstags und teilweise
auch Sonntags oder an Feiertagen arbeiten und dann auch nicht nur so
lange wie sie wollen...
Insofern - purer Luxus wenn man sich das teilweise aussuchen kann wann
man arbeitet.
Wenn ich meine Ruhe haben will, dann arbeite ich von Zuhause aus.
Samstagsarbeit müsste ich mir gut begründet genehmigen lassen (bzw.
Anordnen lassen) und das ist gut so!
Brave new world schrieb:> Interessant, daß die Errungenschaft unserer Väter in Bezug auf ein> arbeitsfreies Wochenende nun sogar von Arbeitnehmerseite wieder in Frage> gestellt werden soll.
Für deine Väter gab es starre Arbeitszeiten, eine klassische Familie mit
Frau und mehreren Kindern, und Sonntags die Kirche. Jedenfalls war das
die Vorschrift, andere Lebensmodelle wurden schief angesehen. Und
wieviel gibts davon heute noch?
Es geht nicht um Wiedereinführung der 60h Woche, sondern um flexible
Arbeitszeit für jene Leute, denen das in ihr Leben passt. Nicht alle
Menschen sind gleich, auch du nicht.
Wobei Wochenendarbeit zu mehr Freizeit führen kann. Mein Job bringt es
mit sich, dass man ab und zu dann arbeiten muss, wenn nur wenig andere
es tun. Diese Stunden zählen bei uns doppelt.
A. K. schrieb:> Es geht nicht um Wiedereinführung der 60h Woche, sondern um flexible> Arbeitszeit für jene Leute, denen das in ihr Leben passt. Nicht alle> Menschen sind gleich, auch du nicht.
Das führt aber meist zu nachteiligen Auswüchsen.
Hallo
das "ihr" in einer eigenen Berufswelt lebt ist scheinbar nur Mac Gyver
klar.
Samstagsarbeit, ja sogar regelmäßige Sonntags- und Feiertagsarbeit ist
für mich, wie für so viele Andere, der ganz normale Arbeitsalltag.
Und auch das für die Damen und Herren aus dem Büros und Denkabteilungen
nicht vorstellbare arbeiten um 02:00Uhr (nein nicht 14:00 Uhr)ist nicht
nur für mich das ganz normale Arbeitsleben.
Nur mal so als Hinweis.
Natürlich wird das durch Freizeit auch mal am Mittwoch, Donnerstag...
ausgeglichen, und auch das man mal Planmäßig mehr als 2 Tage am Stück
"Wochenende" hat.
Das man da als "normaler" Facharbeiter auch mal auf ein Gehalt kommt das
einen Techniker, Ingenieur oder leitenden "Bürohengst" mit seiner 5 Tage
Woche, Gleitzeit und Freitags früher Feierabend, ähnelt (aber auch nur
am Anfang deren Karrieren) wird einen oft genug nicht mal gegönnt, weil
die Damen und Herren ja "so viel" mehr gelernt haben und "so extrem"
mehr Verantwortung haben.
Wobei es natürlich auch dort Leute gibt die offene Augen für die
Realität haben.
Noch eine Sache die mich immer wieder verärgert(und zwar viel mehr):
"Wir" in der Instandhaltung, Wartung und Produktion (wenigsten fair
Bezahlt und Behandelt) und noch schlimmer (weil fast immer unfair
bezahlt und oft auch behandelt) die Leute in der Pflege, Gastronomie,
Gesundheitswesen, Verkehrswesen- dürfen nie als Gesamtes ausfallen, bzw.
der Laden muss immer laufen.
Aber wenn der (die) Sachbearbeiter(in) ("Büroheini", Entwickler,
Abteilungleiter...) X Krank- im Urlaub oder sonst wie nicht am
Arbeitsplatz ist und die Vertretung auch nicht arbeiten kann, steht man
als Kunde, Bürger, Behörden abhängiger, Mitarbeiter einer Firma... usw.
wie der Ochs vorm Berg und darf sich x-mal vertrösten lassen.
Aber die Maschine, die Anlage muss immer laufen - da gibt es keine
Ausnahmen und "Sachfacharbeiter" bei deren Ausfall mal etwas liegen
bleibt.
Auch die Unfallaufnahme, die Annahme einer Anzeige bei der Polizei, die
Pflege des Pflegebedürftigen, der Betrieb des Busses, der Bahn... muss
von jeden geeigneten Mitarbeiter (Facharbeiter) im jeweiligen
Unternehmen, universell geleistet werden und wird als
Selbstverständlichkeit hingenommen und im vielen Bereichen weder von der
Gesellschaft als ganzes gewürdigt noch von den Arbeitgebern fair
honoriert (Pflege, öffentliche und private Sicherheitskräfte,
Fahrer(innen) der verschiedensten Fahrzeuge im ÖP(N)V, Gastronomie...) -
aber die haben ja "nichts" gelernt und waren faul in der Schule bzw.
haben nur eine "Billig- oder Schnellausbildung"...wenn man so manchen
"besser" Gebildeten glauben darf...
Arbeiter
Wer arbeitet am Wochenende:
Ich bin selbstständig habe Familie und sehe mein Kind aufwachsen.
Nich besonders einfach aber meine Frau hilft auch mit im Unternehmen
(Hardware + Software-Entwicklung + Herstellung)
Frau macht Einkauf, Herstellung (eigene Bestückungsanlage), Rechnungen
und kocht für die Familie.
Ich Hardware und Softwareentwicklung.
Mit dem Kind ist das immer so eine on/off Sache mit dem Arbeiten.
Ich will nicht mehr für eine Firma arbeiten und jeden Tag in eine Firma
fahren.
Arbeiter schrieb:> Und auch das für die Damen und Herren aus dem Büros und Denkabteilungen> nicht vorstellbare arbeiten um 02:00Uhr (nein nicht 14:00 Uhr)ist nicht> nur für mich das ganz normale Arbeitsleben.
Ein derart verschobener Lebensrhythmus ist aber höchst ungesund, um 2
Uhr sollte man besser im Bett sein. Auf Dauer solltest du dir das lieber
nicht antun, sonst musst du später im Alter dafür bezahlen.
A. K. schrieb:> genervt schrieb:> Das führt aber meist zu nachteiligen Auswüchsen.>> Geht es etwas konkreter?
Ich hab das zwar nicht geschrieben, sondern genervt, aber ich sehe das
ähnlich. Wenn mehr Flexibilität gefordert wird (klingt erst einmal
positiv), führt das von Arbeitgeberseite aus nur zu Nachteilen wie
Mehrarbeit für den Arbeitnehmer und einem Aufweichen der Grenze zwischen
Arbeit und Privatem.
A. K. schrieb:> genervt schrieb:>> Das führt aber meist zu nachteiligen Auswüchsen.>> Geht es etwas konkreter?
Die Flexibilität wird zum Selbstverständnis und private Dinge können
nicht mehr geplant werden.
Qwertz schrieb:> Ich hab das zwar nicht geschrieben, sondern genervt, aber ich sehe das> ähnlich. Wenn mehr Flexibilität gefordert wird (klingt erst einmal> positiv), führt das von Arbeitgeberseite aus nur zu Nachteilen wie> Mehrarbeit für den Arbeitnehmer und einem Aufweichen der Grenze zwischen> Arbeit und Privatem.
Es gibt einen Unterschied zwischen Flexibilität die der AG vom AN
fordert, und der, die vom AN gewünscht wird. Es gibt ebenfalls einen
Unterschied zwischen "gefordert" und "gefördert". Ein starres System aus
Lebensvorschriften ist Vergangenheit.
Nerds stehen nicht umsonst im Ruf, Nachteulen zu sein. Soll man
Programmierer morgens um 7 im Halbschlaf anrücken lassen, wenn die
abends um 7 produktiver sind?
Es wird auch nicht jeder Kassierer, den man Samstag abends um 8 im Laden
antrifft, zu dieser Arbeitszeit gezwungen. Manchen passt das besser als
Montag vormittags. Und die Vorväter standen vor verschlossener Türe. Was
kein Problem war, denn das liebe Hausweib erledigte das ja tagsüber.
Mach die Samstagsarbeit hin und wieder im Winter "freiwillig" sofern es
sich anbietet. Wenn es also stürmt und schneit hab ich eher weniger
Probleme am Samstag mal in der Firma zu sein. Arbeitszeit ist dann so
von 8-14 Uhr.
Da ich sonst eher weniger Überstunden mache kommt man so leichter auf 40
Überstunden die ich dann im Normalfall in einer Woche abfeiere.
Mir war es immer mehr Wert eine Woche Urlaub "mehr" zu haben wie ab und
an am Samstag mal Vormittags in der Firma zu sein.
2 Tage am Stück frei sollte aber in aller Regel normal sein
€: Wegen den Arbeitszeiten. Bei uns in der Produktion gibt es 3 oder 4
Leute die lieber in der Spätschicht arbeiten als in der Frühschicht.
Was ich auch verstehen kann
genervt schrieb:>> Geht es etwas konkreter?>> Die Flexibilität wird zum Selbstverständnis und private Dinge können> nicht mehr geplant werden.
Sollte man aus Angst vor Missbrauch jede Freiheit zubetonieren?
Ich beziehe mich nicht auf die ominösen 0-Stunden-Verträge und
Arbeitszeit auf Abruf. Sondern auf geplante und koordinierte Arbeitszeit
mit üblichem Stundenrahmen insgesamt.
Logisch, wenn keine Frau oder Kinder da sind, spricht nichts dagegen am
Wochenende zu arbeiten.
Abtrünnige Heiden wie ich nehmen auch gerne die 125% Feiertagszuschlag
am Sonntag mit :)
Typ schrieb:> Logisch, wenn keine Frau oder Kinder da sind, spricht nichts> dagegen am Wochenende zu arbeiten.
Dann solltest du aber schleunigst daran arbeiten, dass sich das ändert.
Was hast du sonst am Ende außer deiner Arbeit? So ein Privatleben mit
Familie ist jedenfalls wesentlich erfüllender als jede Arbeit.
> Abtrünnige Heiden wie ich nehmen auch gerne die 125% Feiertagszuschlag> am Sonntag mit :)
Das ist aber doch nur Geld, misst du dem wirklich so viel Wert bei?
Dafür keinen freien Sonntag bzw. Wochenende, das wäre es mir jedenfalls
nicht wert.
A. K. schrieb:> Sollte man aus Angst vor Missbrauch jede Freiheit zubetonieren?
Nein, aber man muss sorgsam darauf achten, dass flexible Regelungen
nicht schamlos zum Nachteil des Arbeitnehmers ausgenutzt werden; und ist
die Kiste der Pandora erst einmal geöffnet, bekommt man sie nicht mehr
leicht zu.
Qwertz schrieb:> So ein Privatleben mit> Familie ist jedenfalls wesentlich erfüllender als jede Arbeit.
Das ist aber auch Ansichtssache. Arbeit ist nicht alles, aber Familie
auch nicht.
lowpull schrieb:> Qwertz schrieb:> So ein Privatleben mit> Familie ist jedenfalls wesentlich erfüllender als jede Arbeit.>> Das ist aber auch Ansichtssache. Arbeit ist nicht alles, aber Familie> auch nicht.
Also ziehst du die Arbeit der Familie vor? Was sagt die so dazu?
> Nerds stehen nicht umsonst im Ruf, Nachteulen zu sein. Soll man> Programmierer morgens um 7 im Halbschlaf anrücken lassen, wenn die> abends um 7 produktiver sind?
Nachtarbeit per se ist keineswegs so gesundheitsschädlich,
wie oft behauptet wird. Der Mensch kann sich meist ganz gut
daran gewöhnen. Aber nur dann, wenn ausschliesslich nachts
gearbeitet wird und man tagsüber einen ruhigen Schlafplatz
nutzen kann.
Dagegen belastet ein ständiger Wechsel von Schlaf- und Wach-
rhythmus den Körper in besonderem Mass. Extrem auf die
Gesundheit geht etwa das Schichtmodell 12 Stunden Arbeit mit
anschliessenden 24 Stunden Ruhe. Nur wenige halten das länger
als 12-15 Jahre durch. Die sind dann völlig fertig und sehen
auch so aus.
Ich schätze die Freiheit sehr, dank Überstundenkonto (nichts verfällt)
und Homeoffice-Regelungen mir aussuchen zu können wann, wo und wieviel
ich arbeite (natürlich alles in einem gewissen Rahmen, 100%ige Freiheit
hat man als Angestellter nicht).
Und alle heilige Zeit mal Samstag reinkommen stört mich auch nicht.
Wichtig ist nur dass die Wochenarbeitszeit im Jahresmittel eingehalten
wird.
Ich sehe das nicht als Rückschritt gegenüber der "Errungenschaft unserer
Väter", ganz im Gegenteil.
Auch mal unter der Woche Besorgungen machen, lange Wochenenden für
Städtetrips und auch mal 4 Wochen am Stück ne Fernreise ist schon was
schönes.
Das klappt mit aber nur wenn man nicht auf Mo-Fr 9to5 pocht.
Gerade ging wieder ne heiße Projektphase zu Ende.
Da gabs auch mal vereinzelt 10-Stunden-Tage (Samstagarbeit war aber
nicht notwendig).
Jetzt wirds wieder ruhiger und ich starte mit prall gefülltem Glz-Konto
ins neue Jahr.
Das ist gut denn ich hab einiges vor im Frühjahr.
Aber, und das versteht sich von selbst: wenn ich flexibel bin erwarte
ich das auch vom AG.
Verschenkt wird nix.
Gottseidank ist meiner da sehr fair.
Le X. schrieb:> Auch mal unter der Woche Besorgungen machen,
Wer hier Samstags gross einkauft, der steht entweder gerne Schlange oder
kann nicht anders. Der Samstag gehört den Schweizern und das Gedöns mit
dem Steuerformular zieht sich.
> Aber, und das versteht sich von selbst: wenn ich flexibel bin erwarte> ich das auch vom AG.
Yep, darum geht es. Oft werden hier im Forum AG grundsätzlich als aus
Sicht des AN bösartig hingestellt. Geht auch anders.
> dank Überstundenkonto (nichts verfällt)
Wobei man natürlich auch selber fair bleiben muss. Jahrelang fleissig
Stunden sammeln und dann ein Sabbatical nehmen, kann je nach Art der
Tätigkeit auch unfair gegenüber dem AG sein. Kann also sein, dass der
Ausgleich eher zeitnah stattfinden sollte.
Qwertz schrieb:> Nein, Samstags zu arbeiten käme mir nicht in den Sinn, Wochenende> ist> wichtig, um Abstand und Erholung von der Arbeit zu erreichen.> Das, was du schreibst, klingt für mich nach einem sehr einsamen Leben> ohne zeitliche Abhängigkeiten zu anderen Menschen.
Dann sollte Dir am Fr. 18:00 Uhr Strom, Wasser und Internet abgeschaltet
werden.
Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr auch erst Monrag ab 8 Uhr und
der Krankenwagen nach Deinem Herzinfarkt erst Dienstag Mittag.
Ziemlich asoziale Einstellung von Dir.
Alexander schrieb:> Dann sollte Dir am Fr. 18:00 Uhr Strom, Wasser und Internet abgeschaltet> werden.
Läuft das noch nicht alles automatisch? ;-)
Man müsste mal in Israel nachsehen. Die haben eine Wissenschaft draus
gemacht, wie man als Strenggläubiger den Sabbat überlebt.
Typ schrieb:> Ich bin 22, Student und seit 5 Jahren in einer Beziehung, ich finde, ich> bin auf einem guten Weg :)
Ich nicht. Das heißt, Du hast die Alte schon am Hals seit Du 17 bist.
Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein und
nicht zuhause mit der Ollen im Wollpullover vor dem Kamin Pärchen
spielen.
Du bist im Begriff die beste und freieste Zeit Deines Lebens
wegzuwerfen.
Da bleibt nur zu hoffen, daß die nicht wie soviele Frauenzimmer mit 30
auf den Draht kommen "Das soll es gewesen sein?" und Dich z.B. eiskalt
stehenlassen. Am Ende noch mit Kindern, die sie dann natürlich
mitnehmen.
Alexander schrieb:> Ziemlich asoziale Einstellung von Dir.
Warum das denn? Ich sitze halt auf meinem hohen Ross der Privilegien und
sehe sie mittlerweile als völlig selbstverständlich an. Das kommt ganz
automatisch mit der Zeit. Das Wochenende ist mir persönlich eben heilig,
und Gleitzeitkonto und Home Office sorgen für Wohlbefinden in den
Wochentagen dazwischen. Meine Arbeit als Ingenieur lässt mir nun mal
viele Freiräume. Das Leben meint es offensichtlich gut mit mir, und ich
sehe auch nicht ein, von den Privilegien wieder etwas abzugeben.
Dipl.- G. schrieb:> Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein
Warum bist du eigentlich so sexbesessen? Diese Hinweise kamen bei dir
schon öfter in deinen Beiträgen. Sex ist im Leben doch nur Nebensache.
Man könnte fast meinen, du trauerst den verpassten Chancen deiner Jugend
nach und neigst jetzt zur späten Überkompensation.
Ich habe das Jahr bis jetzt so 4-5 mal Samstag gearbeitet, weil eine
Deadline gedrängt hat. So quasi halb-freiwillig, aber wenigstens gibts
da 50% extra.
Dipl.- G. schrieb:
> Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein
Typischer Fall von Verbalerotikern a la "Hunde die bellen, beißen
nicht".
Dipl.- G. schrieb:> Ich nicht. Das heißt, Du hast die Alte schon am Hals seit Du 17 bist.> Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein und> nicht zuhause mit der Ollen im Wollpullover vor dem Kamin Pärchen> spielen.
Welch ein Unsinn! Was hat die Lebensführung mit dem Alter zu tun? Wenn
jemand in jungen Jahren nach einer Beziehung sucht, weil er es braucht,
ist das für ihn das Richtige!
Wenn er dann später die Beziehung weniger benötigt, kann er ruhig mal
eine Weile auf reisen gehen und oder auch am Samstag arbeiten, wenn die
Frau was anderes tut!
> Du bist im Begriff die beste und freieste Zeit Deines Lebens> wegzuwerfen.
Nochmal Unsinn! Freie Zeit kann man sich jederzeit nehmen und Urlaube
machen, mit und ohne Job, mit und ohne Kinder, mit und ohne Frau!
Enstpann Dich mal und denke nach! Wir arbeiten 40h die Woche und keine
100!
Zum Thema noch dies:
Wir Selbstständigen z.B. verteilen unsere Arbeit auf das gesamte Jahr,
den Monat und auch die Woche. Warum soll Ich nicht auch mal am So was
tun?
Ein kleines Layout und die Wochenendeinkäufe sind bezahlt. Dauerhaft am
WE arbeiten sehe Ich nicht unbedint. Das passt auch mit der
Lebenspartnerin nicht. Ich kenne aber Fälle wo es genau deshalb gut
passt!
Die "Alte" hat dann Zeit für die Freundinnen und die Kinder sind schon
selber bald im Studieralter und brauchen die Alten nicht mehr.
Alexander schrieb:> Qwertz schrieb:>> Nein, Samstags zu arbeiten käme mir nicht in den Sinn, Wochenende ist>> wichtig, um Abstand und Erholung von der Arbeit zu erreichen.>> Das, was du schreibst, klingt für mich nach einem sehr einsamen Leben>> ohne zeitliche Abhängigkeiten zu anderen Menschen.>> Dann sollte Dir am Fr. 18:00 Uhr Strom, Wasser und Internet abgeschaltet> werden.>> Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr auch erst Monrag ab 8 Uhr und> der Krankenwagen nach Deinem Herzinfarkt erst Dienstag Mittag.>> Ziemlich asoziale Einstellung von Dir.
Ich arbeite nicht planmäßig an Samstagen, habe aber zeitweise
Rufbereitschaft die auch das ganze Wochenende bzw. allfällige Feiertage
umfasst. Es geht dabei um öffentliche Infrastruktur. Wenn da am Sonntag
ein Soforteinsatz ist, ist das wirklich dringend und das Problem muss
umgehend behoben werden. Ich sehe da einen Unterschied, ob z.B. ein
Herzspezialist am Wochenende Dienst hat, oder der Produktionsmitarbeiter
eines Betriebes am Wochenende arbeitet damit der Arbeitgeber seinen
Gewinn maximieren kann. Die Grenze ist natürlich eine Frage der
Definition und eher verschwommen. Ersteres mache ich (Nicht mit
menschlichen Herzen sondern im technischen Bereich;-), letzteres ist mir
bisher erspart geblieben und wäre, sollte es mal so kommen, eine
Motivation mich nach was anderem umzusehen.
Zum Thema: Ich genieße die Ruhe im Büro, wenn ich es mal schaffe um 6:00
Uhr dort zu sein. Da kann ich das Fenster aufmachen und das Radio AUS
lassen. Der Kollege kommt dann um sieben und schaltet die Musik ein. Ich
geh dann früher nach Hause.
Ich arbeite im großen und ganzen wenn ich möchte, mit der Einschränkung
Kundentermine und das ich meine 40h die Woche vollbekommen muss.
Termine mit Kunden habe ich am Wochenende glücklicherweise nicht, aber
manchmal bekommt man Freitag Nachmittag eine Aufgabe aufgedrückt und
Montag morgen den Follow-up dazu rein, solang das nur ab und an passiert
stört mich das aber nicht weiter, und wenn ich das WE schon verplant
hätte würde ich einfach sagen, dass es da nicht geht.
Für mich muss sich Arbeit einfach in der Waage halten, wichtig sind mir
unter anderem:
- Aufgaben
- Flexibilität die der AG von mir verlangt
- Flexibilität die der AG mir gibt
- Gehalt
- Wochenarbeitszeit
Da ich beispielsweise problemlos unter der Woche Arzt- oder
Friseurtermine wahrnehmen kann habe ich auch kein Problem mich am
Wochenende 2-4h hinzusetzen (ganzer Tag wäre schon krass).
Hallo
"...Meine Arbeit als Ingenieur lässt mir nun mal
viele Freiräume. Das Leben meint es offensichtlich gut mit mir, und ich
sehe auch nicht ein, von den Privilegien wieder etwas abzugeben."
Das sei dir auch zutiefst gegönnt (den dein Ingenieur hast du teuer mit
Lebenszeit, Anstrengung und weiteren Entbehrungen bezahlt) aber ->nur<-
(!) unter der Voraussetzung das du auf andere "einfache" Arbeiter
/Angestellte oder auch "nur" Angelernte nicht herab siehst und deren
Leistung würdigst, und es als selbstverständlich hinnimmst das diese
dann für ihren Einsatz zu "ungewöhnlichen" Zeiten auch
überdurchschnittlich bezahlt werden (leider oft nur theoretisch...) und
eventuell auch einige Tage mehr Urlaub im Jahr als du haben, und es sich
eventuell auch erlauben (leider extrem abhängig vom Arbeitsumfeld) auch
mal eine, oder zwei "selbst verordnete" Pausen während der Arbeitszeit
zu nehmen :-o
Ansonsten: Bis vor einigen Jahren gehörte ich auch zu den "Super
sozialen" Menschen die immer zuerst an die Anderen gedacht haben,welchen
es vorgeblich oder auch real schlechter geht, und sich fast geschämt
haben ihre Privilegien (was man halt so nennt -man leistet ja auch sehr
viel dafür und verzichtet auf so manches...) auszuleben - aber wenn ein
das Leben und die Mitmenschen einen oft genug den Mittelfinger ins
Gesicht gehalten haben, und man immer wieder Ars..tritte für seine Hilfe
und Freundlichkeiten erhält lernt man ganz schnell das es richtig ist
seine persönlichen Interessen und "Privilegien" auszuleben.
Arbeiter
Habe dieses Jahr ein paar mal Samstags gearbeitet, Deadlines,
Fehlersuche bei der SW beim Kunden außerhalb der Betriebszeit usw. Gab
dieses Jahr auch einen fiesen Bug, da gingen dann mal gut 14 Stunden an
einem Samstag drauf. Das Problem bei uns, die Überstunden sind mit dem
Gehalt abgegolten und es gibt keine Zeiterfassung. Gehst dann halt mal
früher ist dann die Aussage. Funktioniert nur leider nicht, man kommt ja
sonst auch nie nach acht Stunden raus. Und wenn doch, dann schafft man
es in drei Wochen zweimal eine Stunde früher zu gehen, wenn man dann
aber nicht doch noch zu Hause angerufen wird und dann wieder Überstunden
macht.
Heiko schrieb:> Habe dieses Jahr ein paar mal Samstags gearbeitet, Deadlines,> Fehlersuche bei der SW beim Kunden außerhalb der Betriebszeit usw. Gab> dieses Jahr auch einen fiesen Bug, da gingen dann mal gut 14 Stunden an> einem Samstag drauf. Das Problem bei uns, die Überstunden sind mit dem> Gehalt abgegolten und es gibt keine Zeiterfassung. Gehst dann halt mal> früher ist dann die Aussage. Funktioniert nur leider nicht, man kommt ja> sonst auch nie nach acht Stunden raus. Und wenn doch, dann schafft man> es in drei Wochen zweimal eine Stunde früher zu gehen, wenn man dann> aber nicht doch noch zu Hause angerufen wird und dann wieder Überstunden> macht.
Das ist ein gutes Beispiel wo "flexible Arbeitszeiten" einseitig zu
Lasten des AN ausgelegt werden.
Finde ich nicht tragbar.
Mal eben dem AG an nem Samstag 14 Stunden schenken? Was ist denn los??
Bei fairem Umgang miteinander können aber durchaus beide Parteien
profitieren.
> Man müsste mal in Israel nachsehen. Die haben eine Wissenschaft draus> gemacht, wie man als Strenggläubiger den Sabbat überlebt.
Zur Erweiterung deiner Allgemeinbildung: besonders strenggläubige Juden
bemühen in komplizierten Fällen die Dienste eines Schabbes-Goi.
Arbeiter schrieb:> Ansonsten: Bis vor einigen Jahren gehörte ich auch zu den "Super> sozialen" Menschen die immer zuerst an die Anderen gedacht haben,welchen> es vorgeblich oder auch real schlechter geht, und sich fast geschämt> haben ihre Privilegien (was man halt so nennt -man leistet ja auch sehr> viel dafür und verzichtet auf so manches...) auszuleben - aber wenn ein> das Leben und die Mitmenschen einen oft genug den Mittelfinger ins> Gesicht gehalten haben, und man immer wieder Ars..tritte für seine Hilfe> und Freundlichkeiten erhält lernt man ganz schnell das es richtig ist> seine persönlichen Interessen und "Privilegien" auszuleben.
Ja, die asoziale Haltung greift um sich. Jeder denkt nur noch an sich.
Ein Beispiel für einen "Arbeiter" der eigentlich nur Gehaltsbezieher
ist:
Kommt morgens um 6.30, macht dann bis 9:30 einen ruhigen Tag und hat
keinen Stress, bevor ein Grossteil der Ingenieure im Meeting war und was
von ihm wollen könnte. Gegen 10:00, wenn es was zu tun gäbe, kannst Du
ihm nicht kommen, weil er das zweite Frühstück macht. Gegen 12:00 ist er
in der Mittagspause und ab 14:30 hat der Feierabend. Er ist praktisch
nur halbtags verfügbar und das auch nicht wirklich weil stets kurz vor
dem Feierabend.
Der Typ arbeitet halbtags.
Ich arbeite Samstag immer, Sonntag auch oft. Im Mittel hab ich 22 7-Tage
Wochen im Jahr, 6 Tage sind es nochmal 28. Im Mittel sind es 12h/Tag
Mit den Kollegen von der fütternden Zunft mag ich nicht täuschen, die
haben 50x 7 Tage
So, jetzt könnt Ihr Pfeifen wieder die Angebotsblättchen studieren wo es
die Butter oder den Wein 2ct billiger gibt oder Eurer Live/Hollyday -
Balance frönen
@ Weinbauer , du bist aber kein Angestellter, den Streß kannst du dir
regeln und dann gibt es noch so Sprüche wie Arbeit macht....
das Wetter kannst du dir auch nicht aussuchen .. hast du noch vergessen?
Bzgl. Preise und Löhne... macht das nicht dre Lobby-Verein der Winzer
und Weinbauern?
Immer schönes Wetter und volle Reben dir und deiner Anlage (Weinstöcke)
Thomas U. schrieb:> Arbeiter schrieb:>> Ansonsten: Bis vor einigen Jahren gehörte ich auch zu den "Super>> sozialen" Menschen die immer zuerst an die Anderen gedacht haben,welchen>> es vorgeblich oder auch real schlechter geht, und sich fast geschämt>> haben ihre Privilegien (was man halt so nennt -man leistet ja auch sehr>> viel dafür und verzichtet auf so manches...) auszuleben - aber wenn ein>> das Leben und die Mitmenschen einen oft genug den Mittelfinger ins>> Gesicht gehalten haben, und man immer wieder Ars..tritte für seine Hilfe>> und Freundlichkeiten erhält lernt man ganz schnell das es richtig ist>> seine persönlichen Interessen und "Privilegien" auszuleben.>> Ja, die asoziale Haltung greift um sich. Jeder denkt nur noch an sich.>> Ein Beispiel für einen "Arbeiter" der eigentlich nur Gehaltsbezieher> ist:>> Kommt morgens um 6.30, macht dann bis 9:30 einen ruhigen Tag und hat> keinen Stress, bevor ein Grossteil der Ingenieure im Meeting war und was> von ihm wollen könnte. Gegen 10:00, wenn es was zu tun gäbe, kannst Du> ihm nicht kommen, weil er das zweite Frühstück macht. Gegen 12:00 ist er> in der Mittagspause und ab 14:30 hat der Feierabend. Er ist praktisch> nur halbtags verfügbar und das auch nicht wirklich weil stets kurz vor> dem Feierabend.>> Der Typ arbeitet halbtags.
Du Typ redest nur Unsinn, Theoretiker schaffen nichts und planen meist
falsch, also wer macht dann die Arbeit ... wenn nicht der FA als
Arbeiter?
Mit dem halben Tag hast ja noch die Pausen abzuziehen vergessen?
Seit wann kann man einen Arbeiter nicht stören?
Bist du ein zu kleines Licht bei euch, weil es dort so zugeht?
Niemand schrieb:> @ Weinbauer , du bist aber kein Angestellter, den Streß kannst du dir> regeln und dann gibt es noch so Sprüche wie Arbeit macht....> das Wetter kannst du dir auch nicht aussuchen .. hast du noch vergessen?>> Bzgl. Preise und Löhne... macht das nicht dre Lobby-Verein der Winzer> und Weinbauern?>> Immer schönes Wetter und volle Reben dir und deiner Anlage (Weinstöcke)
Die Erzeugerseite der Landwirtschaft hat keine Lobby, gibt Verbände, da
sorgen die Funktionäre für sich, das war es auch schon ...
das Wetter kann und will ich nicht machen, aber in der Strategie kann
ich viele Kapriolen kompensieren. Nährstoffdynamik, Pflegemaßnahmen, da
kann man taktisch schon einiges auswetzen ... Extremsituationen
natürlich nicht.
Preise sind meist Warentermingeschäfte und Kursschwankungen von 50%
nicht selten, bin ja keine systemrelevante Bank :)
Also ich trinke lieber guten Wein und meiner Freizeit, von der ich Dank
Work-Life-Balance genügend habe. Den Stress mit dem Anbau dürfen sich
gerne Andere antun, die dafür auch gut bezahlt werden sollen.
Hallo Weinbauer, jetzt eine ernstgemeinte Frage:
Was oder wer treibt dich dazu, diesen Frondienst abzuleisten?
Wenn ich es richtig verstehe, gibt es Arbeit ohne Ende, keine
beruflichen Perspektiven, wahrscheinlich keine Erweiterungsmöglichkeiten
des Geschäfts wegen Flächenmangels, unkalkulierbare Verkaufspreise etc.
Und dann gibt es dazu noch Leute wie mich, die keinen Wein trinken.
Hinschmeißen und etwas anderes machen ist keine Option?
Na ja, Samstagsarbeit kann schon interessant sein, besonders wenn man
ein Gleitzeitkonto hat.
Bei Sch***Wetter gibt's einen 10 Stundentag, dafür werden bei schönem
Wetter konsequent Überstunden abgebaut.
Das ganze wird entsprechend übers Jahr verteilt. Im Idealfall kann man
bei 35Stunden/Woche sogar eine 4Tage-Woche haben.
Dipl.- G. schrieb:> Typ schrieb:>> Ich bin 22, Student und seit 5 Jahren in einer Beziehung, ich finde, ich>> bin auf einem guten Weg :)>> Ich nicht. Das heißt, Du hast die Alte schon am Hals seit Du 17 bist.> Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein
Ist es, wo siehst du da den Widerspruch? Mit um die 20 behält man seine
"Alte" nicht, wenn das nicht läuft ;)
Ich sehe das ähnlich wie der TO, einfach zu Zeiten arbeiten, wo man
seine Ruhe hat ist viel entspannter und man ist dadurch produktiver.
Was mir auch aufgefallen ist, wie von Arbeiter geschrieben, ist, das
sich immer die Leute beschweren und wichtig machen, die garnicht
wirklich wissen wie Stress aussieht.
Da gibt es Leute die sprechen von Stress weil sie mal 0,5h länger
arbeiten sollen und geben den Leuten Tipps, die die Nacht durchmachen um
den Betrieb am laufen halten.
Bürovorsteher schrieb:> Hallo Weinbauer, jetzt eine ernstgemeinte Frage:> Was oder wer treibt dich dazu, diesen Frondienst abzuleisten?>> Wenn ich es richtig verstehe, gibt es Arbeit ohne Ende, keine> beruflichen Perspektiven, wahrscheinlich keine Erweiterungsmöglichkeiten> des Geschäfts wegen Flächenmangels, unkalkulierbare Verkaufspreise etc.>> Und dann gibt es dazu noch Leute wie mich, die keinen Wein trinken.>> Hinschmeißen und etwas anderes machen ist keine Option?
Das hast Du schon gut erkannt, was einen dazu treibt?
Man wächst damit auf und hinein. Man ist auch kein Geschäftsführer, der
über dem Unternehmen schwebt, sondern ist mit dem Hof verwoben, sozial,
finanziell. Der Betrieb wurde über Generationen aufgebaut, das macht man
nicht mal eben so zu, weil da eben x Generationen dafür gewurstelt
haben, den Schuh zieht sich keiner gerne an.
Nenn es Patriotismus, Idealismus oder Dummheit.
Was mich ins Mikroconrollerforum treibt? Bin schon lange da, hab vor
Ewigkeiten auch mal Elektroniker gelernt (Telekom) und nutze das Know
How noch ausgiebig in meinem Unternehmen, hab dadurch einen recht hohen
Automatisierungsgrad erreicht (messen steuern regeln), der mir einen
Wettbewerbsvorteil, Kostenvorteil gegenüber dem Wettbewerb bringt,
wodurch bei mir die Ertragslage durch eingesparte AKh noch annehmbar
ist. Bei vielen Kollegen sieht das nicht so rosig aus.
Die Einsatzmöglichkeiten für Elektronik ist vielfältig, ob vom
Weinkeller, Weinbereitung (Durchflüsse, Drücke, Temperaturen, Analytik)
Anbau (Traktoren, Anbaugeräte, Pflanzen) Büro (Website, automatisiertes
CMS, automatisierte Fakturierung, teilautomatisierter Versand,
teilautomatisierte Dokumentation) etc.. Erweiterung ginge schon, ist die
Frage ob man das auch will, wachsen nur um zu wachsen?
Würde ich den Betrieb erweitern käme ich um Anstellung von Fachkräften
nicht herum, Fachkräfte sind teuer und können auch wieder nur eine
bestimmte Erweiterung leisten. In meiner Branche geht sich das nicht
aus, ich müsste wiederum erweitern, wodurch sich die Katze in den
Schwanz beißt, ich unterm Strich keinen ct mehr in der Tasche habe aber
n riesen Rad drehen muss. Sinnlos.
Da investiere ich lieber etwas mehr in die Automatisierung /
Rationalisierung des bestehenden Betriebes und die damit frei werdende
Zeit in meine Kinder, damit die mal was anständiges lernen.
Es nervt aber wie sich in unserem Volk das Jammern und Wehklagen als
Volkssport etabliert hat. Man trifft Entscheidungen und ist dafür
verantwortlich, auch und gerade für sich selbst. Ich habe die Weichen
für mein Leben gestellt und beklage mich nicht, mache das beste daraus
und stelle wieder andere Weichen. Das gilt für jeden.
Hätte der XY in der Schule aufgepasst, hätte er einen entsprechenden
Abschluss gemacht, hätte er Lehrer werden können, so isser eben
Kloputzer oder Ing.. Ich bedauere niemanden um seine Entscheidungen und
erzähle man mir nichts über undurchlässige Schulsysteme, es gibt / gab
schon früher
vielfältige Möglichkeiten. Ein Kollege hat aus der Hauptschule heraus
seinen Gesellenbrief gemacht, da der entsprechend gut war konnte er
damit auf die Fachschule, da er auch da gut war hat er die FH-Reife
erlangt. Da er noch Lust hatte isser auf die FH hat Dipl. Ing. (FH)
gemacht, hat heute ne Top Position. Finanziert hat er es mit
verschiedenen Fördertöpfen (dank guter Leistungen / Fleiß) und Jobs,
Erntehelfer, Zeitjob in Semesterferien (Fässer putzen, Maschinen
schmieren, Ware verpacken) und Genügsamkeit. Wer will der kann, der
Wille muss aber da sein, diese Vollkaskomentalität heute ist nur noch
zum Kotzen.
> Wer will der kann, der> Wille muss aber da sein, diese Vollkaskomentalität heute ist nur noch> zum Kotzen.
Ahh, ein Geistesverwandter...
> Würde ich den Betrieb erweitern käme ich um Anstellung von Fachkräften> nicht herum, Fachkräfte sind teuer und können auch wieder nur eine> bestimmte Erweiterung leisten. In meiner Branche geht sich das nicht> aus, ich müsste wiederum erweitern, wodurch sich die Katze in den> Schwanz beißt, ich unterm Strich keinen ct mehr in der Tasche habe aber> n riesen Rad drehen muss. Sinnlos.
Ich habe dasselbe Problem, aber unter komfortableren Bedingungen.
> hab dadurch einen recht hohen> Automatisierungsgrad erreicht (messen steuern regeln), der mir einen> Wettbewerbsvorteil, Kostenvorteil gegenüber dem Wettbewerb bringt,
Habe ich ebenfalls durch, Auslagerung der Stumpfsinnsprozesse auf
handelsübliche Bürosoftware, Verwendung moderner CAD-Software für die
Konstruktion, automatische Fertigung, teilautomatierte Prüfung, nur
Verpacken muss ich noch händisch.
Du hast recht, durch moderne Verfahren lässt sich durchaus noch etliches
herauskitzeln. Interessant, dass auch der agrarische Prozess noch
einiges in dieser Richtung hergibt.
Danke für deine ausführliche Darstellung!
Edi. M. schrieb:> - Im Büro herrscht Ruhe und man kann stressfrei arbeiten
Das habe ich auch schon festgestellt. Es ist einfach angenehm, wenn es
keine Anrufe gibt und man ganz alleine arbeiten kann. Ist irgendwie eine
besondere "Atmospäre", in der ich meist sehr produktiv arbeiten kann.
Meist sind es hier so 3-4 Stunden, von 9/10 bis 13 Uhr (je nachdem, ob
ich Mittagessen mache oder meine Frau :-)
Edit:
Oftmals verlagere ich auch Dinge auf den Samstag, wenn dann bspw.
schlechtes Wetter gemeldet ist. Dafür wird dann während der schönen Tage
innerhalb der Woche früher Schluss gemacht :-)
Solange es nicht vertraglich festgehalten wird und es dem Ingenieren
selbst überlassen ist, ob er will oder nicht.
Ich arbeite selten Mal am Sa, wenn:
- Zuschlag gezahlt wird.
- Ich diese "wichtige" Arbeit als sinnvoll betrachte.
Ich arbeite nicht, wenn:
- Ein Manager seine persönliche Ziele dabei verfolgt (Termine), bei der
Planung aber die Ings nicht einbezogen hat.
An sich finde ich es auch entspannter, man kann sich gut konzentrieren
:)
Mac G. schrieb:> Schaut euch Polizisten, Krankenhauspersonal, Taxifahrer oder auch> Mitarbeiter im Supermarkt usw.... an die müssen Samstags und teilweise> auch Sonntags oder an Feiertagen arbeiten und dann auch nicht nur so> lange wie sie wollen...> Insofern - purer Luxus wenn man sich das teilweise aussuchen kann wann> man arbeitet.
Was für ein Totschlagargument ...
Nur weil andere Scheißarbeitsregelungen haben, sind flexible Arbeitszeit
und 5-Tage-Woche kein Luxus.
siebenschläfer schrieb:> Was für ein Totschlagargument ...>> Nur weil andere Scheißarbeitsregelungen haben, sind flexible Arbeitszeit> und 5-Tage-Woche kein Luxus.
So ist es. Am Ende ist es jedermanns freie Entscheidung was er tut oder
nicht tut, üblicherweise ist den Leuten das vor Arbeitsaufnahme bewusst,
was ungefähr auf sie zukommt.
Typ schrieb:> Dipl.- G. schrieb:> Typ schrieb:> Ich bin 22, Student und seit 5 Jahren in einer Beziehung, ich finde, ich> bin auf einem guten Weg :)>> Ich nicht. Das heißt, Du hast die Alte schon am Hals seit Du 17 bist.> Das Studium sollte die Zeit exzessiver sexueller Tätigkeit sein>> Ist es, wo siehst du da den Widerspruch? Mit um die 20 behält man seine> "Alte" nicht, wenn das nicht läuft ;)
Ich bin fast 60 und gebe im Monat mehr für Kondome aus, als die meisten
von Euch jemals verdienen werden.
Tommy schrieb:> Ich bin fast 60 und gebe im Monat mehr für Kondome aus, als die meisten> von Euch jemals verdienen werden.
Eine Vasektomie wäre dann an der Stelle wohl kostengünstiger.
> Ich bin fast 60 und gebe im Monat mehr für Kondome aus, als die meisten> von Euch jemals verdienen werden.
In diesem Alter schlägt auch meistens ein weiterer Kostenfaktor
heftig zu Buche: "Blaue Pillen"!
> Eine Vasektomie wäre dann an der Stelle wohl kostengünstiger.
Da hätte er wohl sicherlich am falschen Ende gespart. Er weiss
vermutlich ganz genau, dass die Behandlungskosten von HCV, HIV
& Co. signifikant darüber liegen. :-)
Abradolf L. schrieb:> siebenschläfer schrieb:>> Was für ein Totschlagargument ...>>>> Nur weil andere Scheißarbeitsregelungen haben, sind flexible Arbeitszeit>> und 5-Tage-Woche kein Luxus.>> So ist es. Am Ende ist es jedermanns freie Entscheidung was er tut oder> nicht tut, üblicherweise ist den Leuten das vor Arbeitsaufnahme bewusst,> was ungefähr auf sie zukommt.
Machst du es dir da nicht zu einfach? Und wer soll dann die Arbeit mit
den schlechten Bedingungen und der miesen Bezahlung machen?
Qwertz schrieb:> Machst du es dir da nicht zu einfach? Und wer soll dann die Arbeit mit> den schlechten Bedingungen und der miesen Bezahlung machen?
Im Idealfall niemand, dann sterben diese Stellen aus.
Der Haken an der Sache ist, dass
A) gerade diese Jobs tatsächlich wichtig sind (z. B. Pflege)
B) Arbeitslos sein in D als Schande gilt, egal wie beschissen die
Alternative ist
Typ schrieb:> Qwertz schrieb:>> Machst du es dir da nicht zu einfach? Und wer soll dann die Arbeit mit>> den schlechten Bedingungen und der miesen Bezahlung machen?>> Im Idealfall niemand, dann sterben diese Stellen aus.
Das glaube ich nicht, da findet sich immer jemand. Ich bin jedenfalls
froh, dass es noch Menschen gibt, die die Arbeit machen, für die ich mir
zu fein bin; da bin ich ihnen auch sehr dankbar für. Leider liegt es
nicht in meiner Macht, sie besser zu bezahlen, da ich selbst nur ein
Angestellter bin.
Qwertz schrieb:>> Im Idealfall niemand, dann sterben diese Stellen aus.>> Das glaube ich nicht, da findet sich immer jemand.
Ich sag ja, Idealfall.
Ich als Student kanns mir zum Glück leisten, so einen Scheißjob einfach
nach ein paar Wochen wieder hinzuschmeißen, ohne dass ich mich dafür
rechtfertigen muss, nur, dann kommt der nächste Dumme, und so weiter.
Arbeiter schrieb:> Samstagsarbeit, ja sogar regelmäßige Sonntags- und Feiertagsarbeit ist> für mich, wie für so viele Andere, der ganz normale Arbeitsalltag.> Und auch das für die Damen und Herren aus dem Büros und Denkabteilungen> nicht vorstellbare arbeiten um 02:00Uhr (nein nicht 14:00 Uhr)ist nicht> nur für mich das ganz normale Arbeitsleben.>> Nur mal so als Hinweis.>> Natürlich wird das durch Freizeit auch mal am Mittwoch, Donnerstag...> ausgeglichen, und auch das man mal Planmäßig mehr als 2 Tage am Stück> "Wochenende" hat.> Das man da als "normaler" Facharbeiter auch mal auf ein Gehalt kommt das> einen Techniker, Ingenieur oder leitenden "Bürohengst" mit seiner 5 Tage> Woche, Gleitzeit und Freitags früher Feierabend, ähnelt (aber auch nur> am Anfang deren Karrieren) wird einen oft genug nicht mal gegönnt, weil> die Damen und Herren ja "so viel" mehr gelernt haben und "so extrem"> mehr Verantwortung haben.
Besser hätte ich es nicht schreiben können, danke an "Arbeiter"! Meine
letzten 20 Berufsjahre vor der Rente sahen auch so aus. Dreischicht,
Wochenende und Feiertage arbeiten, in einem Betrieb, der nur das
absolute gesetzliche Minimum an Zulagen bezahlt hat. Von den "feinen
Herren" die die Schichtpläne erstellt haben, habe ich nachts und am
Wochenende noch nie einen in der Firma gesehen.
Noch beschissener ist allerdings zusätzliche Rufbereitschaft (auch
nachts), da ist man zwar bei seiner Familie, kann aber nichts wirklich
unternehmen, da ich innerhalb 30min in der Firma sein musste. Und da die
Produktionsanlagen am Limit liefen*, war eigentlich immer was am
Wochenende.
*Instandhaltung/Elektronik in einem Betrieb, der nicht mehr existiert
(vielleicht zu Recht)
Gruß, Wolle
Weingut P. schrieb:> Nenn es Patriotismus, Idealismus oder Dummheit.
Wie wäre es, wenn wir es sinnstiftende Tätigkeit nennen? Du weißt, wofür
du morgens aufstehst, das dürfte hier sonst auf die wenigsten hier
zutreffen.
genervt schrieb:> Weingut P. schrieb:> Nenn es Patriotismus, Idealismus oder Dummheit.>> Wie wäre es, wenn wir es sinnstiftende Tätigkeit nennen? Du weißt, wofür> du morgens aufstehst, das dürfte hier sonst auf die wenigsten hier> zutreffen.
Nein, im Gegenteil, das dürfte wohl auf die meisten Ingenieure hier
zutreffen. Ich weiß es auf jeden Fall sehr gut, und ziehe auch einen
Teil der Motivation für meine Arbeit daraus. Daher würde ich zum
Beispiel auch nie für die Rüstungsindustrie arbeiten.
Qwertz schrieb:> Ich weiß es auf jeden Fall sehr gut, und ziehe auch einen> Teil der Motivation für meine Arbeit daraus.
Ich hab meinen Job ja auch so ausgesucht, dass was Sinnvolles/nützliches
dabei entsteht, aber ich hab es am Ende nicht wirklich in der Hand: Wenn
ein paar Etagen weiter oben das Management das Projekt in die Tonne
tritt, weil sich die Marktlage/Strategie oder wasauchimmer geändert hat,
dann bist du ein paar Mannmonate oder gar Mannjahre "umsonst" (klar,
Gehalt gibts trotzdem) aufgestanden - völlig Egal, wie gut du deinen Job
gemacht hast.
Unser Weinbauer kann dagegen fast immer davon ausgehen, dass das was er
den Tag über geleistet hat, Früchte tragen wird und etwas Sinnvolles
dabei rauskommt.
Qwertz schrieb:> Daher würde ich zum> Beispiel auch nie für die Rüstungsindustrie arbeiten.
Dito! :)
Würde sehr gern Samstags und gelegentlich auch Sonntags arbeiten und
dafür entsprechend in der Woche frei. Wenn es dann auch noch Zuschläge
gibt, umso besser.
Qwertz schrieb:> Daher würde ich zum> Beispiel auch nie für die Rüstungsindustrie arbeiten.
Als ob solche Wünsche frei hätte. Man arbeitet das wofür man einen Job
findet.
genervt schrieb:> Unser Weinbauer kann dagegen fast immer davon ausgehen, dass das was er> den Tag über geleistet hat, Früchte tragen wird und etwas Sinnvolles> dabei rauskommt.
So verschieden ist das vielleicht doch nicht. So kann es im nicht nur in
der Technik sondern auch im Weinbau geschehen, dass die Arbeit eines
Jahres perdu ist. Oder noch länger, wenn nicht nur die Ernte, sondern
die Pflanzen selbst verloren sind. Nur hat dann nicht das Management
Schuld, sondern vielleicht Pilze oder Parasiten. Oder auch bloss das
falsche Wetter.
Bleibt dann die Frage, welches Schicksal angenehmer ist: Als Techniker
wirst du immer jemanden finden können, der zum Schuldigen oder zumindest
zum Sündenbock taugt. Für einen Bauern ist dieser psychologische Ausweg
schwieriger (historisch hat man gerne strafende Götter bemüht).
A. K. schrieb:> Nur hat dann nicht das Management Schuld, sondern vielleicht Pilze oder> Parasiten.
Macht das denn einen großen qualitativen Unterschied? SCNR
A. K. schrieb:> Nur hat dann nicht das Management Schuld, sondern vielleicht Pilze oder> Parasiten. Oder auch bloss das falsche Wetter.
Die Reblauskatastrophe ist längst kein Thema mehr und du kannst ihn ja
mal Fragen, wann er den letzten Totalausfall hatte. Wer ein Pilzproblem
hat, der hat seine Spritztermine nicht eingehalten, also selbst schuld.
genervt schrieb:>> Nur hat dann nicht das Management Schuld, sondern vielleicht Pilze oder>> Parasiten. Oder auch bloss das falsche Wetter.>> Die Reblauskatastrophe ist längst kein Thema mehr
Die hier sonst so prächtige Apfelernte ist dieses Jahr witterungsbedingt
sehr bescheiden.
Risiken kommen und gehen. Zwar baut man hierzulande so viele Bananen an
wie ein Bayer einst Ananas in Alaska, aber für jene, die andernorts
davon leben sieht die Zukunft auf Dauer sehr schlecht aus. Ein Pilz
vernichtet nach und nach die Plantagen. Bisher gibts kein Mittel
dagegen, und keine alternative Sorte.
A. K. schrieb:> Die hier sonst so prächtige Apfelernte ist dieses Jahr witterungsbedingt> sehr bescheiden.
Und was hat das mit dem samstags Arbeiten zu tun?
lg. Heiner
A. K. schrieb:> Die hier sonst so prächtige Apfelernte ist dieses Jahr witterungsbedingt> sehr bescheiden.
Selbst da war die Arbeit eines ganzen Jahres nicht umsonst.
Aber warte mal ab, was der Weinbauer erzählt.
Qwertz schrieb:> A. K. schrieb:>> Nur hat dann nicht das Management Schuld, sondern vielleicht Pilze oder>> Parasiten.>> Macht das denn einen großen qualitativen Unterschied? SCNR
Naja, Pilze und Parasiten sind berechenbar und verschwinden, wenn man
sie bekämpft... ;)
genervt schrieb:> Naja, Pilze und Parasiten sind berechenbar und verschwinden, wenn man> sie bekämpft... ;)
Die GLs sind total überdreht, besonders in grösseren Konzernen! Dort hat
man immer verrücktere Ideen, wie die Arbeitswelt auszusehen hat. Da
liegt der Schwerpunkt schon mal auf der Optik des neuen Gebäudes.
Dummerweise kostet das soviel Geld, daß es keine Prämien mehr gibt und
gespart werden muss.
Die Aufträge gehen dann an die Selbständigen und die Chinesen, denn die
arbeiten Samstags!
Deutschland schafft sich ab!
Beitrag "Re: Industrie 4.0 - Die Chance für Deutschland"
Edi. M. schrieb:> Ich mache immmer so 5-6h am Samstag, fange da auch erst um 10.00 an.> Weil Ich mitten in der Woche einen frei Tag habe, kann Ich einmal die> Woche mehr ausschlafen, muss aber am Freitag trotzdem nicht früh in die> Kiste>> Eingekauft wird jetzt Mi oder Do am späten Vormittag.
Bei uns muss Samstagarbeit vorher von einem Projekt- oder
Abteilungsleiter beantragt und vom Betriebsrat genehmigt werden, sonst
kann kan nicht samstags arbeiten. Und das kommt nur alle Jubeljahre mal
vor, wenn eine Abnahme kurz bevor steht o.ä.
Wenn es diese Beschränkung nicht gehen würde und man samstags ganz
normal arbeiten könnte, würde ich das sicher auch mal ab und an tun, aus
den von Dir genannten Gründen (man kann in Ruhe an seinen Aufgaben
arbeiten, ohne dass man ständig von Anrufen, E-Mails oder Kollegen
gestört wird, die irgendwas dringendes von einem wollen.
Kleine Frage am Rande: Wenn man die Arbeit freiwillig auf 6 Tage
aufteilt (also nicht wie Du stattdessen in der Woche einen Tag zu Hause
bleibt), kann man dann auch Entfernungspauschale für 6 Tage die Woche
geltend machen?
Christian schrieb:> Kleine Frage am Rande: Wenn man die Arbeit freiwillig auf 6 Tage> aufteilt (also nicht wie Du stattdessen in der Woche einen Tag zu Hause> bleibt), kann man dann auch Entfernungspauschale für 6 Tage die Woche> geltend machen?
Meinem Verständnis nach schon, da es ja anwendungsbezogen ist.
Anders herum darf man ja eigentlich die Homeofficetage nicht mit
reinrechnen (Wobei das sicherlich viele so machen)
Samstags arbeitet:
der Postbote der kein Wort deutsch versteht
das 15 Jährige Pickelgesicht das die Werbeblätter verteilt
Frisösen
Semmeleintüterinnen
das junge Luder mit den dicken Hupen an der Tankstellenkasse
Hobbylandwirte
Klinikpersonal
Einzelhandel+Gastroknechte
Schichtarbeiter
Friedhofsgärtner
Aber kein einziger mir bekannter Ingenieur.
Was isn das überhaupt für ne Frage?
Wenn ich Samstags arbeiten müsste würde ich mich sofort fragen was ich
falsch gemacht habe.
Samstag ist Tag des Hobbies, da wird die Maschine ausgefahren, sich mit
dem Rad abgequält, am Haus gewerkelt, im Biergarten gesoffen, ...
schlafwagenschaffner schrieb:> das junge Luder mit den dicken Hupen an der Tankstellenkasse
Welche Tankstelle ist denn das? Ich glaube, ich muss mal wieder
volltanken. ;-)