Jemand schrieb:> Wo soll dann der Schutzleiter für die Schukosteckdose herkommen?
FI-Schutzschalter im Stecker, s. Link.
> Was sorgt dafür, dass der Eurostecker nicht überlastet wird (2,5 A)?
Sicherung im Adapter.
Chris schrieb:> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter, also> quasi sowas:> http://www.baustoffpiraten.de/beleuchtung-led/1923-as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.html> mit Euro-Stecker eingangsseitig?
Weil der Schuko auf der Ausgangsseite ja einen PE Schutzleiter braucht,
der von Eurostecker nicht kommt. Sollte man den Schutzkontakt
unangeschlossen lassen ? Lebenmüde Entscheidung. Soll man ihn an den
Nullleiter (klassische Nullung) legen ? Man wüsste nicht, an welchen der
Eurostecker-Anschlüsse man ihn anschliessen sollte, denn L und N sind ja
je nach Steckerdrehung vertauscht. Ausserdem hilft das nicht, denn wenn
die Stromzuführ, in die der Eurostecker gesteckt wird, ihrerseits FI
abgesichert ist, dann fliegt dort der FI raus so bald die aus dem N
abgeleiteten PE hängenden Gehäuse Kontakt zu echter Eran de (Heizkörper,
Herdabdeckung) bekommen. Das wäre ebenso unsinnig, wie ein FI an
klassischer Nullung. Er fliegt ständig raus.
Mit Euro rein und Euro raus könnte es einen 2-adrigen FI geben.
Michael B. schrieb:> Weil der Schuko auf der Ausgangsseite ja einen PE Schuztleiter braucht,> der von Eurostecker nicht kommt
Was soll der Euro-Stecker mit einem PE?
Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über
Euro-Stecker.
Chris schrieb:>> Wo soll dann der Schutzleiter für die Schukosteckdose herkommen?> FI-Schutzschalter im Stecker, s. Link.
Ein FI zaubert aber kein PE (Schutzleiter) herbei wo keiner ist.
Man kann aus Euro (L und N Leiter) also nie Schuko (L, N und PE Leiter)
machen.
Das bedeutet aber nicht, dass man nicht einen Eurostecker mit FI
ausstatten könnte, denn der FI braucht kein PE zum funktionieren - der
schaltet auch L und N ab wenn der Strom durch den Menschen und die
Heizung abfließt statt durch den PE-Leiter...
BlaBla schrieb:> Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über> Euro-Stecker.
Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?
Leute, Leute , Leute, lasst die Finger von sowas, wenn ihr es nichtmal
hinbekommt den Schaltplan von einer solchen Konstellation aufzuzeichnen
und damit zu verstehen, was ihr da baut. Am besten gebt ihr euren
Facharbeiterbrief, sofern er etwas mit Elektrotechnik zu tun hat, bei
der Altpapiersammelstelle ab.
Wenn der PE in der Luft hängt und es einen Kurzschluss auf das Gehäuse
gibt, dann fließt der gesamte Strom trotzdem üner N ab, damit bemerkt
der FI nicht, dass auf dem Gehäuse die Netzspannung liegt. Viel Spaß
beim Anfassen!
1234567890 schrieb:> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?
Zum Beispiel durch den Wasserhahn. Wir sprechen hier nicht von der
Waschmaschine, sondern über den Euro-Stecker.
BlaBla schrieb:> Zum Beispiel durch den Wasserhahn.
Und den Wasserhan muss ich immer anfassen, wenn ich mein Gerät berühre,
welches ich über einen Eurostecker betreibe??????
Ja, theoretisch funktioniert das, aber praktisch fasse ich selten an
einen Wasserhahn, wenn ich meine elektrische Heckenschere betreibe.
1234567890 schrieb:> BlaBla schrieb:>> Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über>> Euro-Stecker.>> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?>> Leute, Leute , Leute, lasst die Finger von sowas, wenn ihr es nichtmal> hinbekommt den Schaltplan von einer solchen Konstellation aufzuzeichnen> und damit zu verstehen, was ihr da baut. Am besten gebt ihr euren> Facharbeiterbrief, sofern er etwas mit Elektrotechnik zu tun hat, bei> der Altpapiersammelstelle ab.>> Wenn der PE in der Luft hängt und es einen Kurzschluss auf das Gehäuse> gibt, dann fließt der gesamte Strom trotzdem üner N ab, damit bemerkt> der FI nicht, dass auf dem Gehäuse die Netzspannung liegt. Viel Spaß> beim Anfassen!
Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,
daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..
#J.
1234567890 schrieb:> Ja, theoretisch funktioniert das, aber praktisch fasse ich selten an> einen Wasserhahn, wenn ich meine elektrische Heckenschere betreibe.
Die wirst Du auch nicht mit dem Euro-Stecker betreiben. Aber wer lesen
und Inhalte kognitiv erfassen kann, ist klar im Vorteil (Soviel zum
Facharbeiterbrief).
Jürgen B. schrieb:> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..
Nope. Schutzklasse II bedeutet bloss verstärkte/doppelte Isolierung
zwischen Netzspannung und leitfähigen Teilen.
wenn der strom bei einem SKII gerät über dich im falle des versagens der
doppelten isolierung ablaufen sollte merkt merkt das der FI und schaltet
ab von daher ist die frage im grunde schon gerechtfertigt
Auch doppelte Isolierung kann mal versagen :/
Jürgen B. schrieb:> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..
Du hast Dir noch nie einen Verstärker, Videorekorder, DVD-Player, Tuner
... angesehen? Eurostecker und Metallgehäuse?
Danke für die Antworten.
Das mit der Heizung macht die Sache klar. Die Gefahrensituation ist zwar
für meine Anwendung nicht relevant, aber da so ein Adapter ja sämtliche
Anwendungsszenarien und Fehlerfälle abfange muss, kann es Ihn nicht
geben.
Horst schrieb:> Jürgen B. schrieb:>> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,>> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..>> Du hast Dir noch nie einen Verstärker, Videorekorder, DVD-Player, Tuner> ... angesehen? Eurostecker und Metallgehäuse?
und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?
Jürgen B. schrieb:> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..
Möglicherweise solltest du oben anfangen zu lesen, damit du weisst,
worum es hier geht!
Jürgen B. schrieb:> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?
Du hast geschrieben, es gibt keine Geräte mit Eurostecker und
Metallgehäuse, ich hab nur Gegenbeispiele gebracht.
Horst schrieb:> Jürgen B. schrieb:>> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?>> Du hast geschrieben, es gibt keine Geräte mit Eurostecker und> Metallgehäuse, ich hab nur Gegenbeispiele gebracht.
Dann eben genauer: Sie haben keine leitfähigen Teile, die in eine
Schutzmaßnhme einbezogen werden müssen.
Jürgen B. schrieb:> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?
Es geht nicht ums Gehäuse, sondern um einen FI. Für den ist es egal, ob
der Strom im Fall eines Fehlers an den PE eines Gehäuses fliesst, oder
an den Wasserhahn. Er löst in beiden Fällen aus. Ohne FI löst aber nicht
der FI aus, sondern dein Herz.
1234567890 schrieb:> Und den Wasserhan muss ich immer anfassen, wenn ich mein Gerät berühre,> welches ich über einen Eurostecker betreibe??????
Andersrum. Ohne FI kannst du dich bei Geräten mit Schutzklasse II und
einem Fehler mit Kontakt zu Netzspannung trotz Isolierung nur schützen,
in dem du in keinem Fall irgendwie Berührung zu "Erde" hast. Also den
Wasserhahn nicht anfasst.
1234567890 schrieb:> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?
Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI
deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit
FI wäre also theoretisch machbar.
A. K. schrieb:> Andersrum. Ohne FI kannst du dich bei Geräten mit Schutzklasse II und> einem Fehler mit Kontakt zu Netzspannung trotz Isolierung nur schützen,> in dem du in keinem Fall irgendwie Berührung zu "Erde" hast. Also den> Wasserhahn nicht anfasst.
Na dann stelle dich mal in deinem Badezimmer auf den Fliesenboden und
fasse mal den L1 an. Du wirst es ganz gewiss merken, was ich meine.
Leider wird der FI nicht auslösen, weil du den Wasserhahn nicht anfässt.
Der Fehlerstrom wird nicht groß genug.
Konstantin schrieb:> Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI> deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit> FI wäre also theoretisch machbar.
Nur wenn der Strom groß genug wird. Und dazu fasst du am besten den
Wasserhahn an.
Konstantin schrieb:> Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI> deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit> FI wäre also theoretisch machbar.
Endlich jemand der Thema verstanden hat.
Damit es nicht so abstrakt bleibt: Handys mit Metallgehäuse oder
Metallrahmen sind nicht grad selten, weils doch so wertig sei. Wenn
solch ein Metallteil auf dem Weg über den Ladeanschluss einen Kontakt zu
Phase kriegt, dann wärs echt besser, wenn man nicht den Wasserhahn
anfasst. Es sei denn man hat einen FI. Und wer sich mal Ladegeräte von
innen angesehen hat, dessen Vertrauen in doppelte/verstärkte Isolierung
kann schon einen Knacks bekommen.
Konstantin schrieb:> Natürlich über den menschlichen Körper ...
Um zum Thema von oben zurückzukommen: Und genau das soll verhindert
werden, indem man den PE anklemmt und nicht einen Adapter von
Eurostecker auf Schukodose baut.
1234567890 schrieb:> Leider wird der FI nicht auslösen, weil du den Wasserhahn nicht anfässt.> Der Fehlerstrom wird nicht groß genug.
Weshalb man den Auslösestrom eines FI hoffentlich so dimensioniert, dass
es zwar unangenehm ist, aber einen nicht trotzdem schon in die Hölle
schickt.
1234567890 schrieb:> und nicht einen Adapter von Eurostecker auf Schukodose baut.
Also ich dachte bisher, Eurostecker seien dafür gedacht, in Schukodosen
gesteckt zu werden!?
Der FI in Kombination mit dem richtig angeschlossenen Schutzleiter soll
verhindern, dass der Strom üner den Mensch fliesst. Dies geschieht
dadurch, dass sobald das Gehäuse unter Spannung steht ein "Fehlerstrom"
über den PE fließt und den FI auslöst, bevor der Strom durch den Mensch
fließt.
Ist also der PE nicht angeklemmt, muss der gesamte Fehlerstrom, welcher
zum Auslösen des FIs führt über den Mensch fließen. Und das passiert bei
einem Schutzklasse-II-Gerät. Und ihr werdet erstaunt sein, dass der FI
nicht in allen Fällen auslöst. Dazu nehmt ihr einfach euren
Körperwiderstand und die Übergangswiderstände zur Erde und die 230 V.
Damit werdet mit Hilfe des ohmschen Gesetzes feststellen, dass ihr den
Fehlerstrom, welcher zum Auslösen notwendig ist, nicht immer erreicht.
Es tut trotzdem weh.
A. K. schrieb:> Also ich dachte bisher, Eurostecker seien dafür gedacht, in Schukodosen> gesteckt zu werden!?
Viel Erfolg mit deiner Verlängerungsleitung, welche einen Eurostecker
und eine Schuko-Dose hat!
Am besten wäre ein FI Schutzschalter im Steckergehäuse (rechtes Bild),
dann kann man sich den Stecker reinstecken, den man gerade braucht und
ist trotzdem immer ausreichend abgesichert.
Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird)
hat und dieser nur mit PE funktioniert.
Um z.B. vor einem defekten Handy-Schaltnetzteil zu schützen, muss der
RCD allstromsensitiv sein.
eProfi schrieb:> Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird)> hat und dieser nur mit PE funktioniert.
Der Prüftaster funktioniert auch ohne PE, indem man den Prüfstrom
überkreuz vom Eingang zum Ausgang führt.
1234567890 schrieb:> Der FI in Kombination mit dem richtig angeschlossenen Schutzleiter soll> verhindern, dass der Strom üner den Mensch fliesst.
Ein richtig angeschlossener Schutzleiter wird auch ohne FI verhindern,
dass Strom über den Menschen fliesst. Weil der Mensch zwar Kontakt zum
Gehäuse und damit zum Schutzleiter hat, aber nicht zu Phase. Und bei
einem Fehler im Gerät, der Phase in Kontakt mit dem Gehäuse bringt,
mindestens die normale Haushalts-Sicherung auslöst.
1234567890 schrieb:> Viel Erfolg mit deiner Verlängerungsleitung, welche einen Eurostecker> und eine Schuko-Dose hat!
Wozu sollte ich das denn machen? Hier im Threads gehts überhaupt nicht
um einen Schutzleiter beim Geräteanschluss. Sondern um einen 2pol FI
innerhalb eines 2pol Anschlusses, und sei es deiner
Verlängerungsleitung, ohne Schutzleiter, weder davor noch dahinter.
Konstantin schrieb:> Am besten wäre ein FI Schutzschalter im Steckergehäuse (rechtes Bild),
Gibt es ja auch im Link, den ich im Eröffungspost hatte:
http://www.baustoffpiraten.de/51378-thickbox_default/as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.jpg
Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.
Ich habe auf der Suche nach dem Thema solche mobilen
Personenschutzschalter gefunden, und die werden unter anderem beworben,
dass man sich in einem alten Haus nicht auf die Installation und
Schutzleiter verlassen sollte und zusätzlich diese Lösungen nutzt, um
sich vor schlechter Installation zu schützen.
Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt
garnicht abgefangen wird. Die erzeugen hier also ein falsches
Sicherheitsgefühl.Wenn Der Sutzleiter nicht richtig angeschlossen ist,
schützt so ein Teil nicht wirklich, richtig?
eProfi schrieb:> Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird)> hat und dieser nur mit PE funktioniert.
Ganz falsch.. Der funktioniert auch ohne PE.
Chris schrieb:> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.
Braucht Niemand.
Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?
In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?
Chris schrieb:> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter
Könnte des geben, aber der Euro-Stecker verträgt nur 2,5 A und die
meisten FI-Schalter haben konstruktiv irgendwas zwischen 10...16 A oder
mehr.
Chris schrieb:> Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt> garnicht abgefangen wird.
Doch.
> Die erzeugen hier also ein falsches> Sicherheitsgefühl.Wenn Der Sutzleiter nicht richtig angeschlossen ist,> schützt so ein Teil nicht wirklich, richtig?
Da dein frei fliegender FI 3pol gebaut ist, darfst du den natürlich auch
nur 3pol anschliessen. Ein darüber 2pol per Eurostecker angeschlossenes
Gerät kann dennoch zur Auslösung führen, wenn der Strom zu
Wasserhahn/etc grösser als der Auslösestrom ist.
1..0 hat insoweit recht, als Strom unterhalb der Auslöseschwelle des FI
auftreten kann und dieser Strom trotzdem sehr spürbar ist, aber eben
nicht auslöst. Und hoffentlich noch nicht umbringt.
Teo D. schrieb:> Chris schrieb:>> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.>> Braucht Niemand.> Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?> In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?
Ich hab schon geschrieben, dass der Fehlerfall bei mir egal ist.
Und ich würde mit Annahmen, das braucht niemand, vorsichtig sein. Man
kann nicht alles wissen und es gibt milliarden von Bedürfnissen, die man
auch als schleucer Mensch nicht alle kennen kann.
Ich behaupte mal, das immer Irgendjemand eine ungewöhnliche, auf den
ersten Blick usinnig erscheinende Lösungen, braucht.
A. K. schrieb:> 1..0 hat insoweit recht, als Strom unterhalb der Auslöseschwelle des FI> auftreten kann und dieser Strom trotzdem sehr spürbar ist, aber eben> nicht auslöst. Und hoffentlich noch nicht umbringt.
Deswegen gibt es FIs mit 10 mA Auslösestrom, die dann gerne mal bei der
Gartenarbeit mit dem elektrischen Rasenmäher auslösen.
Chris schrieb:> Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt> garnicht abgefangen wird.
Nochmal zum Prinzip: Der misst die Differenz zwischen den Strömen beider
Stromleiter und löst aus, wenn diese Differenz zu gross wird. Wenn genug
Strom zu einer dritten Stelle wie dem Wasserhahn abgeleitet wird,
entsteht genau diese Differenz und er löst aus. Ob das angeschossene
Gerät selbst einen Schutzleiter hat oder keinen ist dafür nicht
relevant.
Es gibt heute viel rigidere Vorschriften über Stromverdrahtung und
Einbau von FIs. Es gibt aber genug Haushalte, bei denen der Strom 2pol
bis zu Steckdose verdrahtet und dort mit N=PE angeschlossen ist (nennt
man wohl "klassische Nullung). Im Sicherungskasten ist ein PE/N Schluss
in Geräten mit Schutzleiter dann nicht erkennbar, weshalb ein im
Sicherungskasten installierter FI zwar bei 2pol Geräten mit Schluss zum
Wasserhahn auslösen würde, aber eben nicht bei Geräten mit Schutzklasse
I.
In solchen Haushalten kann man FIs erst in den Schukodosen selbst
einbauen, wenn man die Kabel nicht neu ziehen will.
Chris schrieb:> Teo D. schrieb:>> Chris schrieb:>>> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.>>>> Braucht Niemand.>> Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?>> In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?>> Ich hab schon geschrieben, dass der Fehlerfall bei mir egal ist.
Wie, was.... egal.
Wo siehst du da den Absatzmarkt, Einsatzgebiet? Wo in der EU gibt es
ausreichend fix Verbaute EuroSteckdosen, um mit so einem Produkt
lohnenswerten Gewinn zu erzielen?
A. K. schrieb:> Wozu sollte ich das denn machen? Hier im Threads gehts überhaupt nicht> um einen Schutzleiter beim Geräteanschluss. Sondern um einen 2pol FI> innerhalb eines 2pol Anschlusses, ... ohne Schutzleiter, weder davor noch
dahinter.
Wer Lesen könnte, wäre im Vorteil:
Chris schrieb:> Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter mit Euro-Stecker eingangsseitig
(und demnach Schuko ausgangsseitig)
Aber Lesen ist aus der Mode, Aufregen hingegen tun sich alle Wutbürger
gerne.
Daß hingegen Euro auf Euro mit FI in Ordnung wäre, wurde schon gesagt.
Liest aber auch keiner.
BlaBla schrieb:> Chris schrieb:>> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter>> Könnte des geben, aber der Euro-Stecker verträgt nur 2,5 A und die> meisten FI-Schalter haben konstruktiv irgendwas zwischen 10...16 A oder> mehr.
Ich habe in der Bahn o.Ä. Orten schon Schuko-Steckdosen gesehen mit
einem Aufkleber dran, dass man nur 90W einstecken darf. Insofern scheint
es Regelungen zu geben, dass Schuko-Steckdosen existieren dürfen, welche
nicht den gewohnten, vollen Strom liefern können, den man von
Schukosteckdosen gewohnt ist.
Teo D. schrieb:> Wo siehst du da den Absatzmarkt, Einsatzgebiet? Wo in der EU gibt es> ausreichend fix Verbaute EuroSteckdosen, um mit so einem Produkt> lohnenswerten Gewinn zu erzielen?
Ich sehe nur meinen persönliche Bedarf ;-)
Ich habe sowas:
https://www.hama.com/00108858/hama-spannungswandler-dc-ac-power-150
Und möchte Laptopnetzteile o.Ä. verbraucher bis 100W mit Schuko-Steckern
daran anschließen. Ich bin also Niemand.
Michael B. schrieb:> Daß hingegen Euro auf Euro mit FI in Ordnung wäre, wurde schon gesagt.> Liest aber auch keiner.
Technisch gäbe es m.E. keinen Unterschied zwischen FIs mit Eurobuchse
vorne und und Eurostecker, Konturenstecker oder Schukostecker hinten.
Weshalb es wohl eher Vorschrift als Technik ist, die den Schukostecker
nicht zulässt.
Kurt A. schrieb:> Kaufe die Scweizerversion und schneide den PE Anschluss ab.>> http://www.dil.ch/de/Elektronik/Zeitschaltuhren/Sp...
Ansich keine schlechte Idee.
Ich war letztlich in der Schweiz. Als ich meine Euro-Stecker in die
Steckdosen gesteckt habe, war an den Seiten noch mächtig Platz. Die
Schweizer Stecker sind dicker als Euro.
A. K. schrieb:> Technisch gäbe es m.E. keinen Unterschied zwischen FIs mit Eurobuchse> vorne und und Eurostecker, Konturenstecker oder Schukostecker hinten.> Weshalb es wohl eher Vorschrift als Technik ist, die den Schukostecker> nicht zulässt.
ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !
Mann sind die Leute hier taub und blind und dumm.
Chris schrieb:> Ich war letztlich in der Schweiz. Als ich meine Euro-Stecker in die> Steckdosen gesteckt habe, war an den Seiten noch mächtig Platz. Die> Schweizer Stecker sind dicker als Euro.
Logisch, das sind ja keine Eurobuchsen, sondern Schukobuchsen. Unsere
Schukostifte sind auch dicker als die Eurostifte.
Was in der Schweiz einerseits praktisch und andererseits gefährlich ist:
Bauartbedingt kann man sehr kompakte Verteilerstecker bauen, die man
wunderbar ineinander stecken kann. Ich habe da schon recht bizarre
Ungetüme an der armen Wandsteckdose hängen sehen.
Michael B. schrieb:> ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !
Ich hatte es umgekehrt verstanden, weil mir die Variante mit
Schukobuchse und Eurostecker von vorneherein absurd erschien.
Michael B. schrieb:> ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !
Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker
vorne und due Schukodose hinten. Was du auch gemeint hast. Und was nicht
geht, weil der Schukodose dann der Schuko bzw. der Schutzleiter fehlt.
A. K. schrieb:> Logisch, das sind ja keine Eurobuchsen, sondern Schukobuchsen. Unsere> Schukostifte sind auch dicker als die Eurostifte.
Stimmt, dicker sind die Stifte auch noch.
> Was in der Schweiz einerseits praktisch und andererseits gefährlich ist:> Bauartbedingt kann man sehr kompakte Verteilerstecker bauen, die man> wunderbar ineinander stecken kann. Ich habe da schon recht bizarre> Ungetüme an der armen Wandsteckdose hängen sehen.
Ich fand die Dosen auch echt kompakt und praktisch. Die kreisförmig
angebrachten Dosen haben echt viel Platz gespart. Bei Steckernetzteilen
kommt man allerdings schnell in Bedrängnis.
Was auch noch gegen die schweizer Version spricht:Da muss in den Adapter
noch eine 2,5A-Sicherung rein. Ober kann man davon ausgehen, dass
Eurodosen immer mit 2,5A abgesichert sind.
Ok, nach kurzem überlegen: Nein. Bei einer Schuko-Euro
Mehrfachverteilung könnte man aus einer einzelnen Eurodose 10A ziehen.
Also müsste der Adapter zu hohe Ströme verhindern mit einer eigenen
Sicherung.
Matthias L. schrieb:> Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker> vorne und due Schukodose hinten.
Was ich ja als Eurostecker hinten und Schukodose vorne bezeichnet hätte.
Es sei denn du guckst aus der Wand, wie das Schwein, nicht auf den
Stecker in der Wand, wie der Mensch. ;-)
A. K. schrieb:> Ein richtig angeschlossener Schutzleiter wird auch ohne FI verhindern,> dass Strom über den Menschen fliesst
Wenn ein Kind mit einer Schraube oder einem Nagel die niedlichen Löchern
einer Stechdose untersucht, interessiert das den Schutzleiter nicht.
A. K. schrieb:> Kurt A. schrieb:>>> http://www.dil.ch/de/Elektronik/Zeitschaltuhren/Sp...>> Was bedeuten darin eigentlich die 10mA im Titel?
Klassischer Fall von schlecht gepflegten Artikeldaten (sicher per Copy &
Paste), denn es gibt sehr wohl FI mit einem Auslösestrom von 10mA.
Chris schrieb:> Warum kann man diese Schutrzleitersimulation des Wechselrichters nicht> in einen Euro-Schuko-Adapter verlegen?
Wo kein Fehlerstrom fließen kann, nutzt der halt nichts!
Jeglicher Strom der im Fehlerfall durch deinen Körper fließt, nimmt
IMMER den hin und Rückweg durch den FI. Es fehlt die Erdung eines
Ausgangsstranges des Wandlers.
Chris schrieb:> Warum kann man diese Schutrzleitersimulation des Wechselrichters nicht> in einen Euro-Schuko-Adapter verlegen?
Wenn der Ausgang des 2pol DC/AC Wandlers galvanisch getrennt sein
sollte, dann wäre ein FI genauso für die Katz wie hinter einem
Trenntrafo. Du kriegst auch dann keinen gewischt, wenn du gleichzeitig
Phase und Autoblech anfasst. Müsstest dich dafür schon auf die Suche
nach beiden Leitern machen.
A. K. schrieb:> Wenn der Ausgang des 2pol DC/AC Wandlers galvanisch getrennt sein> sollte, dann wäre ein FI genauso für die Katz wie hinter einem> Trenntrafo. Du kriegst auch dann keinen gewischt, wenn du gleichzeitig> Phase und Autoblech anfasst. Müsstest dich dafür schon auf die Suche> nach beiden Leitern machen.
Hört sich logisch an- wenn eine galvanische Trennung vorliegt.
Hab mal mit dem TRMS-Multimeter gemessen, vermutlich nicht
aussagekräftig: Zu beiden Batteriepolen messe ich 105V AC zu den
Euro-Ausgängen. Passt irgendwie garnicht zu 230V oder 230V/2. Vermutlich
nur induziert?
Mit nem geeigneten Widerstand ~1mA versuchen fließen zu lassen, wär ne
Möglichkeit aber ne sinnlose.
Korrektur:
[BLÖDSINN]
Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das
wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an
der Dose!
[/BLÖDSINN]
Ohjemine, wat'n Blödsinn :D
Richtiger wäre. 'Weil's Billiger is'
Teo D. schrieb:> Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das> wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an> der Dose!
Warum?
Ich habe hier Steckdosenleisten mit Eurodosen. Der Trick ist doch, dass
man an Eurodosen nur Schutzklasse II einstecken kann, die den fehlenden
Schutzleiter durch verstärkte oder doppelte Isolierung kompensieren.
Warum sollte man Schutzklasse 2-Geräte nicht an ein galvanisch nicht
getrennten Eurostecker an einem Wechselrichter anschließen können? Die
Steckdosenleiste ist ja auch nicht galvaisch getrennt.
A. K. schrieb:> Wirst schon parallel zu etwas Last messen müssen. Würde aber gut zu> galvanischer Trennung passen.
Jow, mit 11kOhm sind es nur noch 12V.
Chris schrieb:> Warum sollte man Schutzklasse 2-Geräte nicht an ein galvanisch nicht> getrennten Eurostecker an einem Wechselrichter anschließen können? Die> Steckdosenleiste ist ja auch nicht galvaisch getrennt.
Jo, dacht ich mir auch irgend wie. Hier kann man aber
durchernanderkommen mit dem ganzen hin und her... ;)
Teo D. schrieb:> [*BLÖDSINN*]> Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das> wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an> der Dose!> [/BLÖDSINN]
A. K. schrieb:> Matthias L. schrieb:>> Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker>> vorne und due Schukodose hinten.>> Was ich ja als Eurostecker hinten und Schukodose vorne bezeichnet hätte.> Es sei denn du guckst aus der Wand, wie das Schwein, nicht auf den> Stecker in der Wand, wie der Mensch. ;-)
Oink, oink... ;-)
Ist ja Wechselstrom, da gibt's halt kein Vorne und kein Hinten...
Ich war halt von Vorne=Eingang=Stecker und Hinten=Ausgang=Dose
ausgegangen. Aber nun haben wir's ja.
Lutz H. schrieb:> Wenn ein Kind mit einer Schraube oder einem Nagel die niedlichen Löchern> einer Stechdose untersucht, interessiert das den Schutzleiter nicht.
Wenn das Kind mit EINEM Nagel hantiert, dann wird zwar kein Schutzleiter
helfen, aber immerhin der RCD/FI. Wenn da zwei Nägel im Spiel sind,
einer an L und einer an N und dann noch ein schön trockener Holzfußboden
darunter ist - dann wird's übel. Da hilft auch der FI nicht...
Chris schrieb:> Was auch noch gegen die schweizer Version spricht:Da muss in den Adapter> noch eine 2,5A-Sicherung rein. Ober kann man davon ausgehen, dass> Eurodosen immer mit 2,5A abgesichert sind.
Die 2,5A eines Eurosteckers geben nicht die Absicherung an, sondern
lediglich, dass das Gerät, welches durch diesen Stecker versorgt wird,
maximal 2,5A ziehen darf. Wenn die Gefahr besteht, dass das Gerät mehr
zieht, kommt dort eine Feinsicherung rein (sollte sowieso da sein).
Da normalerweise mehrere Steckdosen an einem LSS hängen, wird die
Absicherung in den meisten Fällen bei 16A liegen; außer der Elektriker
hat etwas nachgedacht und für die Absicherung der
Kinderzimmer-Steckdosen weniger eingeplant.
Brummbär schrieb:> außer der Elektriker> hat etwas nachgedacht und für die Absicherung der> Kinderzimmer-Steckdosen weniger eingeplant.
...worüber ein paar Jahre später heftig geflucht wird, wenn die Kinder
anderswo wohnen und du im ehemaligen Kinderzimmer deine Bastelecke
einrichten möchtest.