Forum: Haus & Smart Home Warum gibt es keinen Euro-Schuko Adapter mit FI drin?


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von Chris (Gast)


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Hallo zusammen,

Mal ne Frage:
Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter, also 
quasi sowas:
http://www.baustoffpiraten.de/beleuchtung-led/1923-as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.html
mit Euro-Stecker eingangsseitig?

von Jemand (Gast)


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Wo soll dann der Schutzleiter für die Schukosteckdose herkommen? Was 
sorgt dafür, dass der Eurostecker nicht überlastet wird (2,5 A)?

von Chris (Gast)


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Jemand schrieb:
> Wo soll dann der Schutzleiter für die Schukosteckdose herkommen?
FI-Schutzschalter im Stecker, s. Link.

> Was sorgt dafür, dass der Eurostecker nicht überlastet wird (2,5 A)?
Sicherung im Adapter.

von Michael B. (laberkopp)


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Chris schrieb:
> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter, also
> quasi sowas:
> 
http://www.baustoffpiraten.de/beleuchtung-led/1923-as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.html
> mit Euro-Stecker eingangsseitig?

Weil der Schuko auf der Ausgangsseite ja einen PE Schutzleiter braucht, 
der von Eurostecker nicht kommt. Sollte man den Schutzkontakt 
unangeschlossen lassen ? Lebenmüde Entscheidung. Soll man ihn an den 
Nullleiter (klassische Nullung) legen ? Man wüsste nicht, an welchen der 
Eurostecker-Anschlüsse man ihn anschliessen sollte, denn L und N sind ja 
je nach Steckerdrehung vertauscht. Ausserdem hilft das nicht, denn wenn 
die Stromzuführ, in die der Eurostecker gesteckt wird, ihrerseits FI 
abgesichert ist, dann fliegt dort der FI raus so bald die aus dem N 
abgeleiteten PE hängenden Gehäuse Kontakt zu echter Eran de (Heizkörper, 
Herdabdeckung) bekommen. Das wäre ebenso unsinnig, wie ein FI an 
klassischer Nullung. Er fliegt ständig raus.

Mit Euro rein und Euro raus könnte es einen 2-adrigen FI geben.

: Bearbeitet durch User
von BlaBla (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Weil der Schuko auf der Ausgangsseite ja einen PE Schuztleiter braucht,
> der von Eurostecker nicht kommt

Was soll der Euro-Stecker mit einem PE?

Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über 
Euro-Stecker.

von Bastler (Gast)


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Chris schrieb:
>> Wo soll dann der Schutzleiter für die Schukosteckdose herkommen?
> FI-Schutzschalter im Stecker, s. Link.

Ein FI zaubert aber kein PE (Schutzleiter) herbei wo keiner ist.

Man kann aus Euro (L und N Leiter) also nie Schuko (L, N und PE Leiter) 
machen.

Das bedeutet aber nicht, dass man nicht einen Eurostecker mit FI 
ausstatten könnte, denn der FI braucht kein PE zum funktionieren - der 
schaltet auch L und N ab wenn der Strom durch den Menschen und die 
Heizung abfließt statt durch den PE-Leiter...

von 1234567890 (Gast)


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BlaBla schrieb:
> Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über
> Euro-Stecker.

Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?

Leute, Leute , Leute, lasst die Finger von sowas, wenn ihr es nichtmal 
hinbekommt den Schaltplan von einer solchen Konstellation aufzuzeichnen 
und damit zu verstehen, was ihr da baut. Am besten gebt ihr euren 
Facharbeiterbrief, sofern er etwas mit Elektrotechnik zu tun hat, bei 
der Altpapiersammelstelle ab.

Wenn der PE in der Luft hängt und es einen Kurzschluss auf das Gehäuse 
gibt, dann fließt der gesamte Strom trotzdem üner N ab, damit bemerkt 
der FI nicht, dass auf dem Gehäuse die Netzspannung liegt. Viel Spaß 
beim Anfassen!

von BlaBla (Gast)


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1234567890 schrieb:
> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?

Zum Beispiel durch den Wasserhahn. Wir sprechen hier nicht von der 
Waschmaschine, sondern über den Euro-Stecker.

von 1234567890 (Gast)


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BlaBla schrieb:
> Zum Beispiel durch den Wasserhahn.

Und den Wasserhan muss ich immer anfassen, wenn ich mein Gerät berühre, 
welches ich über einen Eurostecker betreibe??????

Ja, theoretisch funktioniert das, aber praktisch fasse ich selten an 
einen Wasserhahn, wenn ich meine elektrische Heckenschere betreibe.

von Jürgen B. (hicom)


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1234567890 schrieb:
> BlaBla schrieb:
>> Der FI ist ein ein Differenzstromschalter (L und N). Das geht auch über
>> Euro-Stecker.
>
> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?
>
> Leute, Leute , Leute, lasst die Finger von sowas, wenn ihr es nichtmal
> hinbekommt den Schaltplan von einer solchen Konstellation aufzuzeichnen
> und damit zu verstehen, was ihr da baut. Am besten gebt ihr euren
> Facharbeiterbrief, sofern er etwas mit Elektrotechnik zu tun hat, bei
> der Altpapiersammelstelle ab.
>
> Wenn der PE in der Luft hängt und es einen Kurzschluss auf das Gehäuse
> gibt, dann fließt der gesamte Strom trotzdem üner N ab, damit bemerkt
> der FI nicht, dass auf dem Gehäuse die Netzspannung liegt. Viel Spaß
> beim Anfassen!

Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE, 
daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..

#J.

von BlaBla (Gast)


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1234567890 schrieb:
> Ja, theoretisch funktioniert das, aber praktisch fasse ich selten an
> einen Wasserhahn, wenn ich meine elektrische Heckenschere betreibe.

Die wirst Du auch nicht mit dem Euro-Stecker betreiben. Aber wer lesen 
und Inhalte kognitiv erfassen kann, ist klar im Vorteil (Soviel zum 
Facharbeiterbrief).

von (prx) A. K. (prx)


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Jürgen B. schrieb:
> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,
> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..

Nope. Schutzklasse II bedeutet bloss verstärkte/doppelte Isolierung 
zwischen Netzspannung und leitfähigen Teilen.

von Michael P. (mpl)


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wenn der strom bei einem SKII gerät über dich im falle des versagens der 
doppelten isolierung ablaufen sollte merkt merkt das der FI und schaltet 
ab von daher ist die frage im grunde schon gerechtfertigt

Auch doppelte Isolierung kann mal versagen :/

von Jürgen B. (hicom)


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haben aber generell keinen PE also kann ein fehlender solcher auch kein 
erhöhtes Gefahrenpotenzial bewirken.

#J.

von Horst (Gast)


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Jürgen B. schrieb:
> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,
> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..

Du hast Dir noch nie einen Verstärker, Videorekorder, DVD-Player, Tuner 
... angesehen? Eurostecker und Metallgehäuse?

von Chris (Gast)


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Danke für die Antworten.

Das mit der Heizung macht die Sache klar. Die Gefahrensituation ist zwar 
für meine Anwendung nicht relevant, aber da so ein Adapter ja sämtliche 
Anwendungsszenarien und Fehlerfälle abfange muss, kann es Ihn nicht 
geben.

von Jürgen B. (hicom)


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Horst schrieb:
> Jürgen B. schrieb:
>> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,
>> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..
>
> Du hast Dir noch nie einen Verstärker, Videorekorder, DVD-Player, Tuner
> ... angesehen? Eurostecker und Metallgehäuse?

und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?

von 1234567890 (Gast)


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Jürgen B. schrieb:
> Geräte mit Eurostecker sind prinzipbedingt Schutzklasse II ohne PE,
> daher gibt es auch keine Metallgehäuse die man anfassen könnte..

Möglicherweise solltest du oben anfangen zu lesen, damit du weisst, 
worum es hier geht!

von Horst (Gast)


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Jürgen B. schrieb:
> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?

Du hast geschrieben, es gibt keine Geräte mit Eurostecker und 
Metallgehäuse, ich hab nur Gegenbeispiele gebracht.

von Jürgen B. (hicom)


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Horst schrieb:
> Jürgen B. schrieb:
>> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?
>
> Du hast geschrieben, es gibt keine Geräte mit Eurostecker und
> Metallgehäuse, ich hab nur Gegenbeispiele gebracht.

Dann eben genauer: Sie haben keine leitfähigen Teile, die in eine 
Schutzmaßnhme einbezogen werden müssen.

von (prx) A. K. (prx)


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Jürgen B. schrieb:
> und da machst du dann zur Sicherheit einen PE dran?

Es geht nicht ums Gehäuse, sondern um einen FI. Für den ist es egal, ob 
der Strom im Fall eines Fehlers an den PE eines Gehäuses fliesst, oder 
an den Wasserhahn. Er löst in beiden Fällen aus. Ohne FI löst aber nicht 
der FI aus, sondern dein Herz.

1234567890 schrieb:
> Und den Wasserhan muss ich immer anfassen, wenn ich mein Gerät berühre,
> welches ich über einen Eurostecker betreibe??????

Andersrum. Ohne FI kannst du dich bei Geräten mit Schutzklasse II und 
einem Fehler mit Kontakt zu Netzspannung trotz Isolierung nur schützen, 
in dem du in keinem Fall irgendwie Berührung zu "Erde" hast. Also den 
Wasserhahn nicht anfasst.

: Bearbeitet durch User
von Konstantin (Gast)


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1234567890 schrieb:
> Und wo soll die Differenz hinfließen, wenn der PE in der Luft hängt?

Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI 
deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit 
FI wäre also theoretisch machbar.

von 1234567890 (Gast)


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A. K. schrieb:
> Andersrum. Ohne FI kannst du dich bei Geräten mit Schutzklasse II und
> einem Fehler mit Kontakt zu Netzspannung trotz Isolierung nur schützen,
> in dem du in keinem Fall irgendwie Berührung zu "Erde" hast. Also den
> Wasserhahn nicht anfasst.

Na dann stelle dich mal in deinem Badezimmer auf den Fliesenboden und 
fasse mal den L1 an. Du wirst es ganz gewiss merken, was ich meine. 
Leider wird der FI nicht auslösen, weil du den Wasserhahn nicht anfässt. 
Der Fehlerstrom wird nicht groß genug.

von 1234567890 (Gast)


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Konstantin schrieb:
> Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI
> deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit
> FI wäre also theoretisch machbar.

Nur wenn der Strom groß genug wird. Und dazu fasst du am besten den 
Wasserhahn an.

von BlaBla (Gast)


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Konstantin schrieb:
> Natürlich über den menschlichen Körper und das Beste ist, dass der FI
> deswegen sogar tatsächlich auslösen würde und auch muss. Eurostecker mit
> FI wäre also theoretisch machbar.

Endlich jemand der Thema verstanden hat.

von (prx) A. K. (prx)


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Damit es nicht so abstrakt bleibt: Handys mit Metallgehäuse oder 
Metallrahmen sind nicht grad selten, weils doch so wertig sei. Wenn 
solch ein Metallteil auf dem Weg über den Ladeanschluss einen Kontakt zu 
Phase kriegt, dann wärs echt besser, wenn man nicht den Wasserhahn 
anfasst. Es sei denn man hat einen FI. Und wer sich mal Ladegeräte von 
innen angesehen hat, dessen Vertrauen in doppelte/verstärkte Isolierung 
kann schon einen Knacks bekommen.

von 1234567890 (Gast)


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Konstantin schrieb:
> Natürlich über den menschlichen Körper ...

Um zum Thema von oben zurückzukommen: Und genau das soll verhindert 
werden, indem man den PE anklemmt und nicht einen Adapter von 
Eurostecker auf Schukodose baut.

von (prx) A. K. (prx)


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1234567890 schrieb:
> Leider wird der FI nicht auslösen, weil du den Wasserhahn nicht anfässt.
> Der Fehlerstrom wird nicht groß genug.

Weshalb man den Auslösestrom eines FI hoffentlich so dimensioniert, dass 
es zwar unangenehm ist, aber einen nicht trotzdem schon in die Hölle 
schickt.

von (prx) A. K. (prx)


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1234567890 schrieb:
> und nicht einen Adapter von Eurostecker auf Schukodose baut.

Also ich dachte bisher, Eurostecker seien dafür gedacht, in Schukodosen 
gesteckt zu werden!?

von 1234567890 (Gast)


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Der FI in Kombination mit dem richtig angeschlossenen Schutzleiter soll 
verhindern, dass der Strom üner den Mensch fliesst. Dies geschieht 
dadurch, dass sobald das Gehäuse unter Spannung steht ein "Fehlerstrom" 
über den PE fließt und den FI auslöst, bevor der Strom durch den Mensch 
fließt.
Ist also der PE nicht angeklemmt, muss der gesamte Fehlerstrom, welcher 
zum Auslösen des FIs führt über den Mensch fließen. Und das passiert bei 
einem Schutzklasse-II-Gerät. Und ihr werdet erstaunt sein, dass der FI 
nicht in allen Fällen auslöst. Dazu nehmt ihr einfach euren 
Körperwiderstand und die Übergangswiderstände zur Erde und die 230 V. 
Damit werdet mit Hilfe des ohmschen Gesetzes feststellen, dass ihr den 
Fehlerstrom, welcher zum Auslösen notwendig ist, nicht immer erreicht. 
Es tut trotzdem weh.

von 1234567890 (Gast)


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A. K. schrieb:
> Also ich dachte bisher, Eurostecker seien dafür gedacht, in Schukodosen
> gesteckt zu werden!?

Viel Erfolg mit deiner Verlängerungsleitung, welche einen Eurostecker 
und eine Schuko-Dose hat!

von Konstantin (Gast)


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Am besten wäre ein FI Schutzschalter im Steckergehäuse (rechtes Bild), 
dann kann man sich den Stecker reinstecken, den man gerade braucht und 
ist trotzdem immer ausreichend abgesichert.

von eProfi (Gast)


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Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird) 
hat und dieser nur mit PE funktioniert.
Um z.B. vor einem defekten Handy-Schaltnetzteil zu schützen, muss der 
RCD allstromsensitiv sein.

von Konstantin (Gast)


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eProfi schrieb:
> Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird)
> hat und dieser nur mit PE funktioniert.

Der Prüftaster funktioniert auch ohne PE, indem man den Prüfstrom 
überkreuz vom Eingang zum Ausgang führt.

von (prx) A. K. (prx)


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1234567890 schrieb:
> Der FI in Kombination mit dem richtig angeschlossenen Schutzleiter soll
> verhindern, dass der Strom üner den Mensch fliesst.

Ein richtig angeschlossener Schutzleiter wird auch ohne FI verhindern, 
dass Strom über den Menschen fliesst. Weil der Mensch zwar Kontakt zum 
Gehäuse und damit zum Schutzleiter hat, aber nicht zu Phase. Und bei 
einem Fehler im Gerät, der Phase in Kontakt mit dem Gehäuse bringt, 
mindestens die normale Haushalts-Sicherung auslöst.

von (prx) A. K. (prx)


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1234567890 schrieb:
> Viel Erfolg mit deiner Verlängerungsleitung, welche einen Eurostecker
> und eine Schuko-Dose hat!

Wozu sollte ich das denn machen? Hier im Threads gehts überhaupt nicht 
um einen Schutzleiter beim Geräteanschluss. Sondern um einen 2pol FI 
innerhalb eines 2pol Anschlusses, und sei es deiner 
Verlängerungsleitung, ohne Schutzleiter, weder davor noch dahinter.

: Bearbeitet durch User
von Chris (Gast)


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Konstantin schrieb:
> Am besten wäre ein FI Schutzschalter im Steckergehäuse (rechtes Bild),

Gibt es ja auch im Link, den ich im Eröffungspost hatte:
http://www.baustoffpiraten.de/51378-thickbox_default/as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.jpg
Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.

Ich habe auf der Suche nach dem Thema solche mobilen 
Personenschutzschalter gefunden, und die werden unter anderem beworben, 
dass man sich in einem alten Haus nicht auf die Installation und 
Schutzleiter verlassen sollte und zusätzlich diese Lösungen nutzt, um 
sich vor schlechter Installation zu schützen.

Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt 
garnicht abgefangen wird. Die erzeugen hier also ein falsches 
Sicherheitsgefühl.Wenn Der Sutzleiter nicht richtig angeschlossen ist, 
schützt so ein Teil nicht wirklich, richtig?

von BlaBla (Gast)


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eProfi schrieb:
> Weil ein FI einen Prüftaster (der auch zum Ausschalten verwendet wird)
> hat und dieser nur mit PE funktioniert.

Ganz falsch.. Der funktioniert auch ohne PE.

von Konstantin (Gast)


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Chris schrieb:
> Gibt es ja auch im Link, den ich im Eröffungspost hatte:
> 
http://www.baustoffpiraten.de/51378-thickbox_default/as-schwabe-personenschutzstecker-personenschutz-stecker-fi-schalter-leitung.jpg
> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.

Sehr Gut, hatte ich zuerst nicht gesehen.

von Teo D. (teoderix)


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Chris schrieb:
> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.

Braucht Niemand.
Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?
In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?

von BlaBla (Gast)


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Chris schrieb:
> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter

Könnte des geben, aber der Euro-Stecker verträgt nur 2,5 A und die 
meisten FI-Schalter haben konstruktiv irgendwas zwischen 10...16 A oder 
mehr.

von (prx) A. K. (prx)


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Chris schrieb:
> Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt
> garnicht abgefangen wird.

Doch.

> Die erzeugen hier also ein falsches
> Sicherheitsgefühl.Wenn Der Sutzleiter nicht richtig angeschlossen ist,
> schützt so ein Teil nicht wirklich, richtig?

Da dein frei fliegender FI 3pol gebaut ist, darfst du den natürlich auch 
nur 3pol anschliessen. Ein darüber 2pol per Eurostecker angeschlossenes 
Gerät kann dennoch zur Auslösung führen, wenn der Strom zu 
Wasserhahn/etc grösser als der Auslösestrom ist.

1..0 hat insoweit recht, als Strom unterhalb der Auslöseschwelle des FI 
auftreten kann und dieser Strom trotzdem sehr spürbar ist, aber eben 
nicht auslöst. Und hoffentlich noch nicht umbringt.

von Chris (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Chris schrieb:
>> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.
>
> Braucht Niemand.
> Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?
> In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?

Ich hab schon geschrieben, dass der Fehlerfall bei mir egal ist.

Und ich würde mit Annahmen, das braucht niemand, vorsichtig sein. Man 
kann nicht alles wissen und es gibt milliarden von Bedürfnissen, die man 
auch als schleucer Mensch nicht alle kennen kann.

Ich behaupte mal, das immer Irgendjemand eine ungewöhnliche, auf den 
ersten Blick usinnig erscheinende Lösungen, braucht.

von BlaBla (Gast)


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A. K. schrieb:
> 1..0 hat insoweit recht, als Strom unterhalb der Auslöseschwelle des FI
> auftreten kann und dieser Strom trotzdem sehr spürbar ist, aber eben
> nicht auslöst. Und hoffentlich noch nicht umbringt.

Deswegen gibt es FIs mit 10 mA Auslösestrom, die dann gerne mal bei der 
Gartenarbeit mit dem elektrischen Rasenmäher auslösen.

von (prx) A. K. (prx)


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Chris schrieb:
> Aber anscheinend ist das Verdummung, da ja der Fehlerfall mit Erdkontakt
> garnicht abgefangen wird.

Nochmal zum Prinzip: Der misst die Differenz zwischen den Strömen beider 
Stromleiter und löst aus, wenn diese Differenz zu gross wird. Wenn genug 
Strom zu einer dritten Stelle wie dem Wasserhahn abgeleitet wird, 
entsteht genau diese Differenz und er löst aus. Ob das angeschossene 
Gerät selbst einen Schutzleiter hat oder keinen ist dafür nicht 
relevant.

Es gibt heute viel rigidere Vorschriften über Stromverdrahtung und 
Einbau von FIs. Es gibt aber genug Haushalte, bei denen der Strom 2pol 
bis zu Steckdose verdrahtet und dort mit N=PE angeschlossen ist (nennt 
man wohl "klassische Nullung). Im Sicherungskasten ist ein PE/N Schluss 
in Geräten mit Schutzleiter dann nicht erkennbar, weshalb ein im 
Sicherungskasten installierter FI zwar bei 2pol Geräten mit Schluss zum 
Wasserhahn auslösen würde, aber eben nicht bei Geräten mit Schutzklasse 
I.

In solchen Haushalten kann man FIs erst in den Schukodosen selbst 
einbauen, wenn man die Kabel nicht neu ziehen will.

von Teo D. (teoderix)


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Chris schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Chris schrieb:
>>> Nur eben nicht mit Eurostecker Eingangsseitig.
>>
>> Braucht Niemand.
>> Wo willste denn den rein stecken ('fragte er zitternd':)?
>> In nen Adapter? Wie viele Eurosteckdosen sind den bei dir so verbaut?
>
> Ich hab schon geschrieben, dass der Fehlerfall bei mir egal ist.

Wie, was.... egal.


Wo siehst du da den Absatzmarkt, Einsatzgebiet? Wo in der EU gibt es 
ausreichend fix Verbaute EuroSteckdosen, um mit so einem Produkt 
lohnenswerten Gewinn zu erzielen?

von Michael B. (laberkopp)


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A. K. schrieb:
> Wozu sollte ich das denn machen? Hier im Threads gehts überhaupt nicht
> um einen Schutzleiter beim Geräteanschluss. Sondern um einen 2pol FI
> innerhalb eines 2pol Anschlusses, ... ohne Schutzleiter, weder davor noch 
dahinter.

Wer Lesen könnte, wäre im Vorteil:

Chris schrieb:
> Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter mit Euro-Stecker eingangsseitig
(und demnach Schuko ausgangsseitig)

Aber Lesen ist aus der Mode, Aufregen hingegen tun sich alle Wutbürger 
gerne.


Daß hingegen Euro auf Euro mit FI in Ordnung wäre, wurde schon gesagt. 
Liest aber auch keiner.

: Bearbeitet durch User
von Chris (Gast)


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BlaBla schrieb:
> Chris schrieb:
>> Wieso gibt es keinen Euro auf Schuko-Adapter mit FI im Adapter
>
> Könnte des geben, aber der Euro-Stecker verträgt nur 2,5 A und die
> meisten FI-Schalter haben konstruktiv irgendwas zwischen 10...16 A oder
> mehr.

Ich habe in der Bahn o.Ä. Orten schon Schuko-Steckdosen gesehen mit 
einem Aufkleber dran, dass man nur 90W einstecken darf. Insofern scheint 
es Regelungen zu geben, dass Schuko-Steckdosen existieren dürfen, welche 
nicht den gewohnten, vollen Strom liefern können, den man von 
Schukosteckdosen gewohnt ist.

Teo D. schrieb:
> Wo siehst du da den Absatzmarkt, Einsatzgebiet? Wo in der EU gibt es
> ausreichend fix Verbaute EuroSteckdosen, um mit so einem Produkt
> lohnenswerten Gewinn zu erzielen?

Ich sehe nur meinen persönliche Bedarf ;-)
Ich habe sowas:
https://www.hama.com/00108858/hama-spannungswandler-dc-ac-power-150
Und möchte Laptopnetzteile o.Ä. verbraucher bis 100W mit Schuko-Steckern 
daran anschließen.  Ich bin also Niemand.

von Kurt A. (Gast)


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Kaufe die Scweizerversion und schneide den PE Anschluss ab.

http://www.dil.ch/de/Elektronik/Zeitschaltuhren/Spezial-%C2%A6+Schutzadapter/178411

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Daß hingegen Euro auf Euro mit FI in Ordnung wäre, wurde schon gesagt.
> Liest aber auch keiner.

Technisch gäbe es m.E. keinen Unterschied zwischen FIs mit Eurobuchse 
vorne und und Eurostecker, Konturenstecker oder Schukostecker hinten. 
Weshalb es wohl eher Vorschrift als Technik ist, die den Schukostecker 
nicht zulässt.

von Chris (Gast)


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Kurt A. schrieb:
> Kaufe die Scweizerversion und schneide den PE Anschluss ab.
>
> http://www.dil.ch/de/Elektronik/Zeitschaltuhren/Sp...

Ansich keine schlechte Idee.

Ich war letztlich in der Schweiz. Als ich meine Euro-Stecker in die 
Steckdosen gesteckt habe, war an den Seiten noch mächtig Platz. Die 
Schweizer Stecker sind dicker als Euro.

von (prx) A. K. (prx)


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von Michael B. (laberkopp)


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A. K. schrieb:
> Technisch gäbe es m.E. keinen Unterschied zwischen FIs mit Eurobuchse
> vorne und und Eurostecker, Konturenstecker oder Schukostecker hinten.
> Weshalb es wohl eher Vorschrift als Technik ist, die den Schukostecker
> nicht zulässt.

ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !

Mann sind die Leute hier taub und blind und dumm.

von (prx) A. K. (prx)


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Chris schrieb:
> Ich war letztlich in der Schweiz. Als ich meine Euro-Stecker in die
> Steckdosen gesteckt habe, war an den Seiten noch mächtig Platz. Die
> Schweizer Stecker sind dicker als Euro.

Logisch, das sind ja keine Eurobuchsen, sondern Schukobuchsen. Unsere 
Schukostifte sind auch dicker als die Eurostifte.

Was in der Schweiz einerseits praktisch und andererseits gefährlich ist: 
Bauartbedingt kann man sehr kompakte Verteilerstecker bauen, die man 
wunderbar ineinander stecken kann. Ich habe da schon recht bizarre 
Ungetüme an der armen Wandsteckdose hängen sehen.

Beitrag #5175635 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !

Ich hatte es umgekehrt verstanden, weil mir die Variante mit 
Schukobuchse und Eurostecker von vorneherein absurd erschien.

von Teo D. (teoderix)


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Chris schrieb:
> Ich sehe nur meinen persönliche Bedarf ;-)
> Ich habe sowas:
> https://www.hama.com/00108858/hama-spannungswandler-dc-ac-power-150
> Und möchte Laptopnetzteile o.Ä. verbraucher bis 100W mit Schuko-Steckern
> daran anschließen.  Ich bin also Niemand.

Tja, da sollte man wirklich nichts ohne Schutzisolierung anschließen!


http://www.mister-auto.de/de/zubehoer-pflege/wandler-12-v-220-v-powersource-150-w-usb_bg900109_a932REINVU150.html?mkwid=sXMKEKmQx_dc&pcrid=215612922661&pkw=&pmt=&ptaid=pla-346933633886&pgrid=45349612317&gclid=EAIaIQobChMI_srN-Lzw1gIVBxDTCh1CgAnGEAQYBCABEgLN1_D_BwE

!

von Matthias L. (limbachnet)


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Michael B. schrieb:
> ES GEHT DEM TO UM DEN SCHUKOSTECKER VORNE !

Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker 
vorne und due Schukodose hinten. Was du auch gemeint hast. Und was nicht 
geht, weil der Schukodose dann der Schuko bzw. der Schutzleiter fehlt.

von Chris (Gast)


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A. K. schrieb:
> Logisch, das sind ja keine Eurobuchsen, sondern Schukobuchsen. Unsere
> Schukostifte sind auch dicker als die Eurostifte.
Stimmt, dicker sind die Stifte auch noch.

> Was in der Schweiz einerseits praktisch und andererseits gefährlich ist:
> Bauartbedingt kann man sehr kompakte Verteilerstecker bauen, die man
> wunderbar ineinander stecken kann. Ich habe da schon recht bizarre
> Ungetüme an der armen Wandsteckdose hängen sehen.
Ich fand die Dosen auch echt kompakt und praktisch. Die kreisförmig 
angebrachten Dosen haben echt viel Platz gespart. Bei Steckernetzteilen 
kommt man allerdings schnell in Bedrängnis.

Was auch noch gegen die schweizer Version spricht:Da muss in den Adapter 
noch eine 2,5A-Sicherung rein. Ober kann man davon ausgehen, dass 
Eurodosen immer mit 2,5A abgesichert sind.
Ok, nach kurzem überlegen: Nein. Bei einer Schuko-Euro 
Mehrfachverteilung könnte man aus einer einzelnen Eurodose 10A ziehen. 
Also müsste der Adapter zu hohe Ströme verhindern mit einer eigenen 
Sicherung.

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker
> vorne und due Schukodose hinten.

Was ich ja als Eurostecker hinten und Schukodose vorne bezeichnet hätte. 
Es sei denn du guckst aus der Wand, wie das Schwein, nicht auf den 
Stecker in der Wand, wie der Mensch. ;-)

von Chris (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Tja, da sollte man wirklich nichts ohne Schutzisolierung anschließen!
>
> 
http://www.mister-auto.de/de/zubehoer-pflege/wandler-12-v-220-v-powersource-150-w-usb_bg900109_a932REINVU150.html?mkwid=sXMKEKmQx_dc&pcrid=215612922661&pkw=&pmt=&ptaid=pla-346933633886&pgrid=45349612317&gclid=EAIaIQobChMI_srN-Lzw1gIVBxDTCh1CgAnGEAQYBCABEgLN1_D_BwE

Mal überlegen. Was ist an dem Schuko-Wechselrichter anders? Der hat auch 
keine PE-Leitung zum Hausanschluss. Also ist in dem Wechselrichter eine 
Vorrichtung, die den Schutzleiter simuliert, quasi selber macht.

Warum kann man diese Schutrzleitersimulation des Wechselrichters nicht 
in einen Euro-Schuko-Adapter verlegen?

von Lutz H. (luhe)


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A. K. schrieb:
> Ein richtig angeschlossener Schutzleiter wird auch ohne FI verhindern,
> dass Strom über den Menschen fliesst

Wenn ein Kind mit einer Schraube oder einem Nagel die niedlichen Löchern 
einer Stechdose untersucht, interessiert das den Schutzleiter nicht.

von Uwe D. (monkye)


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A. K. schrieb:
> Kurt A. schrieb:
>>
> http://www.dil.ch/de/Elektronik/Zeitschaltuhren/Sp...
>
> Was bedeuten darin eigentlich die 10mA im Titel?

Klassischer Fall von schlecht gepflegten Artikeldaten (sicher per Copy & 
Paste), denn es gibt sehr wohl FI mit einem Auslösestrom von 10mA.

von Teo D. (teoderix)


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Chris schrieb:
> Warum kann man diese Schutrzleitersimulation des Wechselrichters nicht
> in einen Euro-Schuko-Adapter verlegen?

Wo kein Fehlerstrom fließen kann, nutzt der halt nichts!

Jeglicher Strom der im Fehlerfall durch deinen Körper fließt, nimmt 
IMMER den hin und Rückweg durch den FI. Es fehlt die Erdung eines 
Ausgangsstranges des Wandlers.

von (prx) A. K. (prx)


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Chris schrieb:
> Warum kann man diese Schutrzleitersimulation des Wechselrichters nicht
> in einen Euro-Schuko-Adapter verlegen?

Wenn der Ausgang des 2pol DC/AC Wandlers galvanisch getrennt sein 
sollte, dann wäre ein FI genauso für die Katz wie hinter einem 
Trenntrafo. Du kriegst auch dann keinen gewischt, wenn du gleichzeitig 
Phase und Autoblech anfasst. Müsstest dich dafür schon auf die Suche 
nach beiden Leitern machen.

: Bearbeitet durch User
von Chris (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wenn der Ausgang des 2pol DC/AC Wandlers galvanisch getrennt sein
> sollte, dann wäre ein FI genauso für die Katz wie hinter einem
> Trenntrafo. Du kriegst auch dann keinen gewischt, wenn du gleichzeitig
> Phase und Autoblech anfasst. Müsstest dich dafür schon auf die Suche
> nach beiden Leitern machen.

Hört sich logisch an- wenn eine galvanische Trennung vorliegt.

Hab mal mit dem TRMS-Multimeter gemessen, vermutlich nicht 
aussagekräftig: Zu beiden Batteriepolen messe ich 105V AC zu den 
Euro-Ausgängen. Passt irgendwie garnicht zu 230V oder 230V/2. Vermutlich 
nur induziert?

von (prx) A. K. (prx)


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Wirst schon parallel zu etwas Last messen müssen. Würde aber gut zu 
galvanischer Trennung passen.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Mit nem geeigneten Widerstand ~1mA versuchen fließen zu lassen, wär ne 
Möglichkeit aber ne sinnlose.

Korrektur:
[BLÖDSINN]
Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das 
wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an 
der Dose!
[/BLÖDSINN]

Ohjemine, wat'n Blödsinn :D

Richtiger wäre. 'Weil's Billiger is'

: Bearbeitet durch User
von Chris (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das
> wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an
> der Dose!

Warum?

Ich habe hier Steckdosenleisten mit Eurodosen. Der Trick ist doch, dass 
man an Eurodosen nur Schutzklasse II einstecken kann, die den fehlenden 
Schutzleiter durch verstärkte oder doppelte Isolierung kompensieren. 
Warum sollte man Schutzklasse 2-Geräte nicht an ein galvanisch nicht 
getrennten Eurostecker an einem Wechselrichter anschließen können? Die 
Steckdosenleiste ist ja auch nicht galvaisch getrennt.

von Chris (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wirst schon parallel zu etwas Last messen müssen. Würde aber gut zu
> galvanischer Trennung passen.

Jow, mit 11kOhm sind es nur noch 12V.

von Teo D. (teoderix)


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Chris schrieb:
> Warum sollte man Schutzklasse 2-Geräte nicht an ein galvanisch nicht
> getrennten Eurostecker an einem Wechselrichter anschließen können? Die
> Steckdosenleiste ist ja auch nicht galvaisch getrennt.

Jo, dacht ich mir auch irgend wie. Hier kann man aber 
durchernanderkommen mit dem ganzen hin und her... ;)

Teo D. schrieb:
> [*BLÖDSINN*]
> Wäre es nicht galvanisch getrennt, MÜSSTE eine Schukodose dran sein. Das
> wäre doch sonnst das selbe, wie eine Hausinstallation mit def. Erdung an
> der Dose!
> [/BLÖDSINN]

von Matthias L. (limbachnet)


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A. K. schrieb:
> Matthias L. schrieb:
>> Die Aufregung stört die Konzentration: Es geht dem TO um den EUROstecker
>> vorne und due Schukodose hinten.
>
> Was ich ja als Eurostecker hinten und Schukodose vorne bezeichnet hätte.
> Es sei denn du guckst aus der Wand, wie das Schwein, nicht auf den
> Stecker in der Wand, wie der Mensch. ;-)

Oink, oink...  ;-)

Ist ja Wechselstrom, da gibt's halt kein Vorne und kein Hinten...
Ich war halt von Vorne=Eingang=Stecker und Hinten=Ausgang=Dose 
ausgegangen. Aber nun haben wir's ja.

von Matthias L. (limbachnet)


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Lutz H. schrieb:
> Wenn ein Kind mit einer Schraube oder einem Nagel die niedlichen Löchern
> einer Stechdose untersucht, interessiert das den Schutzleiter nicht.

Wenn das Kind mit EINEM Nagel hantiert, dann wird zwar kein Schutzleiter 
helfen, aber immerhin der RCD/FI. Wenn da zwei Nägel im Spiel sind, 
einer an L und einer an N und dann noch ein schön trockener Holzfußboden 
darunter ist - dann wird's übel. Da hilft auch der FI nicht...

von Brummbär (Gast)


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Chris schrieb:
> Was auch noch gegen die schweizer Version spricht:Da muss in den Adapter
> noch eine 2,5A-Sicherung rein. Ober kann man davon ausgehen, dass
> Eurodosen immer mit 2,5A abgesichert sind.

Die 2,5A eines Eurosteckers geben nicht die Absicherung an, sondern 
lediglich, dass das Gerät, welches durch diesen Stecker versorgt wird, 
maximal 2,5A ziehen darf. Wenn die Gefahr besteht, dass das Gerät mehr 
zieht, kommt dort eine Feinsicherung rein (sollte sowieso da sein).

Da normalerweise mehrere Steckdosen an einem LSS hängen, wird die 
Absicherung in den meisten Fällen bei 16A liegen; außer der Elektriker 
hat etwas nachgedacht und für die Absicherung der 
Kinderzimmer-Steckdosen weniger eingeplant.

von Matthias L. (limbachnet)


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Brummbär schrieb:
> außer der Elektriker
> hat etwas nachgedacht und für die Absicherung der
> Kinderzimmer-Steckdosen weniger eingeplant.

...worüber ein paar Jahre später heftig geflucht wird, wenn die Kinder 
anderswo wohnen und du im ehemaligen Kinderzimmer deine Bastelecke 
einrichten möchtest.

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