Hallo allerseits, mal wieder beim Einkaufen beim Discounter (diese mit den 4 Buchstaben) fiel mir auf, daß einige Preise wieder etwas angestiegen sind gegenüber den Einträgen in meiner imaginären Registratur. z.B. Erdnüsse, früher 0,55, jetzt 0,69 Butter 0,85 auf 2, und bis zu 2,30 Spinat tiefgefroren früher 0,39, jetzt 0,49 Spätzle 500g jetzt noch 0,69 Günstig geblieben sind Gemüse und Fleisch, wenn man keine Extrasachen heraus sucht. Wein beginnt teilweise zu unverschämt niedrigen Preisen. Pizza und Co gibt es in den Dreierpaketen nach wie vor zum günstigen Fabrikpreis. Andererseits erkennt man die hohe Effizienz der Discounter, wenn man betrachtet, daß sie teilweise Solarstrom zur eigenen Verwendung produzieren, LED-Röhren zur Beleuchtung einsetzen, mehrsprachiges Personal haben, nur ganz wenig Personal benötigen, um den Laden am Laufen zu halten. Kassen flexibel nach Kundenaufkommen besetzen. Was im Hintergrund noch an gestiegenen Kosten anfallen, bleibt mir als normaler Kunde verborgen. Gut sind nach wie vor die langen Öffnungszeiten. Früher war 18.30 Uhr Schluß. Ich erwarte zum Jahreswechsel eine erneute Steigerung, wie in den letzten paar Jahren. Was meint Ihr dazu? mit freundlichem Gruß
Christian S. schrieb: > Ich erwarte zum Jahreswechsel eine erneute Steigerung, wie in den > letzten paar Jahren. Was meint Ihr dazu? Die Preise verdoppel o. verdreifachen und dafür wieder Lebensmittel verkaufen, wäre schön!
Teo D. schrieb: > Christian S. schrieb: >> Ich erwarte zum Jahreswechsel eine erneute Steigerung, wie in den >> letzten paar Jahren. Was meint Ihr dazu? > > Die Preise verdoppel o. verdreifachen und dafür wieder Lebensmittel > verkaufen, wäre schön! Das Angebot gibt es bereits, du musst es nur nutzen.
Teo D. schrieb: > Abradolf L. schrieb: >> Das Angebot gibt es bereits, du musst es nur nutzen. > > Wo? Bioläden, Internet, Hofläden bei Bauern, usw.
Abradolf L. schrieb: > Bioläden, Internet, Hofläden bei Bauern, usw. "Der Schnee ist eine erlogene Reinlichkeit." :´(
Teo D. schrieb: > Abradolf L. schrieb: >> Bioläden, Internet, Hofläden bei Bauern, usw. > > "Der Schnee ist eine erlogene Reinlichkeit." :´( Vielleicht haben wir auch einfach nur eine unterschiedliche Auffassung von Lebensmitteln. Dass es Etikettenschwindel gibt, ist richtig, aber dass es keine Lebensmittel zu kaufen gäbe, ist Unsinn. https://www.welt.de/gesundheit/article168797308/Vergessen-Sie-alles-was-Sie-ueber-Tomaten-wussten.html
Abradolf L. schrieb: > unterschiedliche Auffassung > von Lebensmitteln. Ja, etwas. Abradolf L. schrieb: > aber > dass es keine Lebensmittel zu kaufen gäbe, ist Unsinn. Ja, ich nenn das lieber 'Nahrungsmittel'. OK, bei Fleisch sieht's mittlerweile nich mehr so düster aus. Da kommt man nu auch übers Internet ran und is nich mehr auf Geheimtrips anweisen. Nur geht da halt nich mehr 'jeden Tag Schnitzel'. Leider ist auch der motivierteste Öko-Gemüsebauer, auf diese /Industrie tauglichen/ Züchtungen angewiesen, ja großteils wegen 'Saatgut-Zwang' genötigt, das Zeug anzubauen.... PS: Fahrradtour auf's Land, nich zum See, zum nem echten Bäcker für 2Brezen. Macht Freude, ist aber eigentlich ne ziemlich traurige Angelegenheit. :´)
Aha du bist also so einer bei dem die Butter nur eine Butter ist, wenn man den Rahm noch per Hand abschöpft. Und was ist jetzt genau an industrietauglichem Saatgut schlecht?
Oder wird es bald eine neue "gut&günstiger" Lebensmittelkette geben, wo die Waren in aufgerissenen Kartons auf Paletten stehen? MfG
Christian S. schrieb: > den Einträgen in meiner imaginären Registratur. Geht auch einfacher: http://www.finanzen.net/rohstoffe/Milchpreis/Chart http://www.finanzen.net/rohstoffe/Mageres-Schwein-Preis Butter hat wider allen Anscheins dennoch etwas mit Schweinen zu tun: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinezyklus "Warum der Butterpreis in die Höhe schnellt" http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/butter-warum-der-butterpreis-in-die-hoehe-schnellt-1.3653662
Christian S. schrieb: > Ich erwarte zum Jahreswechsel eine erneute Steigerung, wie in den > letzten paar Jahren. Was meint Ihr dazu? Das Geld wird billiger (weniger wert). Mario Draghi kann darüber mehr erklären.
Teo D. schrieb: > Die Preise verdoppel o. verdreifachen und dafür wieder /Lebensmittel/ > verkaufen, wäre schön! http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/zertifikate/nachrichten/anlagestrategie-zocken-mit-rohstoffen-aber-richtig/6533656.html Es hat schon einen Grund, weshalb eine Plattform wie finanzen.net nicht nur Aktienkurse zeigt, sondern sich auch um Rinderviecher kümmert.
Bei LIDL Online bekomme ich teilweise bis zu 12 % Rabatt. Ich verrate aber nicht wie. Ihr müsst euch schon ein bisschen selbst anstrengen.
> Teuerung Lebensmittel
1.) Betrifft alle. -
Luxussteuer auf z.B. Jachten, Rolex-Uhren, Perser-Teppiche, -
Dienstleistungen des ältesten Gewerbes der Welt ... wäre blöd, die
beträfe vor allem die 'Leistungserbringer'.
2.) Wir haben ja noch nicht einmal 2 Prozent Inflation/Jahr,
jammert u.a. "unsere" wiedermal auserwählte Ostzonen-Koryphäe, jene
ehemalige Sekretärin für Agitation und Propanda.
Und diese 2 Prozent braucht dieses unsere System zwingend zum
Überleben.
Wer das anzweifelt, ist ewiggestrig:
Wie sonst könnte man (Riester- und andere )
Rentenansprüche, sowie Omas Spargroschen demokratisch enteignen?
Abradolf L. schrieb: > Und was ist jetzt genau an industrietauglichem Saatgut schlecht? Na wenn man mal von den ganz normal ein gezüchteten Resistenzen, heißt pflanzeneigen Abwehrstoffe -> ~Giftstoffe -> Unverträglichkeiten, Allergien(?!), absieht, spielte bei dem Rest der Geschmack, keinerlei Rolle. Ansonsten sehe ich da auch keinen großen Unterschied... (hat mal einer nen Kotz-Smilie!) Es wäre ja schon schön, wenn wieder reifes Obst u. Gemüse angeboten würde. Aber dabei dürfte es sich wohl hauptsächlich, um Übersee Zeugs zu handeln (?).
Teo D. schrieb: > Es wäre ja schon schön, wenn wieder reifes Obst u. Gemüse angeboten > würde. Bei Äpfeln und Birnen kein Problem. Saison abwarten, Ausflug in jene Natur, wo noch alte Obstbäume stehen, und dann auf dem Boden suchen. Für Vegetarier nur bedingt geeignet. Wer dann allerdings unbedingt im März naturgereifte Äpfel aus heimischer Produktion haben will, der muss schon auf Pferde ausweichen.
U. B. schrieb: > Wer das anzweifelt, ist ewiggestrig: Für mich persönlich zweifle ich das nicht an, da meine Miete (der größte Ausgabebrocken jeden Monat, abgesehen von meine Puffbesuchen) sich nach der offiziellen Inflation richtet. Deswegen hatte ich diesen Sommer nach über 5 1/2 Jahren auch erst meine erste Mieterhöhung um 30 € pro Monat.
Die Puffpreise waren in den letzten 5 Jahren übrigens auch weitgehend konstant, obwohl die Zimmer- und Wohnungsmieten teilweise deutlich angestiegen sind. Dürfte an der wachsenden Konkurrenz aus dem Ostblock liegen.
U. B. schrieb: > 1.) Jo, das Geld aber am Anderenende abzweigen funst recht gut. > 2.) Und diese 2 Prozent braucht dieses unsere System zwingend zum > Überleben. Nur wird gerne vergessen zu erwähnen, das Dies aber auch Dessen Tot erzwingt! - Egal, es müssen ja nicht alle drunter leiden...
Beispiel: Butterpreis. In einem Jahr ca. verdoppelt. Wer glaubt, dass der grösste Anteil dieser Steigerung an die Erzeuger geht, bitte melden! (Vielleicht bekommen die die offiziellen 2%?)
Wie war es früher, Obst Gemüse der Jahreszeit entsprechend. .. oder einkochen! Wer will das aber wieder? Die Inflation von >2% ist nötig? Wenn schon, warum kommt das bei der unteren arbeitenden Bevölkerung beim Lohn nicht an. Wo verschwindet der Maximierte Gewinn? ..Die Ladenketten erhöhen pauschal ca. 5%, sagte mir mal Einer der es wissen Sollte(wollte) Wird Öl teurerer -10% Preis Erhöhung Wird Öl billiger - Ändert sich nichts Öl Stabil -grundlose pauschale Preiserhöhung Ist auch meine Meinung,aber durch mich nicht repräsentativ Belegbar!;-)
Weingut P. schrieb: > und wieviel kg Butter futtert Ihr so im Monat weg? Die Preise steigen um 5% die Löhne um 5%. Dadurch verarmen die Menschen.
U. B. schrieb: > Beispiel: Butterpreis. > > In einem Jahr ca. verdoppelt. > Wer glaubt, dass der grösste Anteil dieser Steigerung an die Erzeuger > geht, bitte melden! > (Vielleicht bekommen die die offiziellen 2%?) Aus https://www.agrarheute.com/tier/rind/milchpreis-zahlten-fuehrende-eu-molkereien-525815 "Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im August im Schnitt 36,03 Cent netto/kg Rohmilch und damit gut 0,8 Cent mehr als im Juli. Gegenüber dem Vorjahresniveau ist das ein Plus von 8,83 Cent/kg oder 32,5 Prozent." D.h. es kommt schon deutlich mehr bei den Erzeugern an als im letzten Jahr. Bei Butter sollte man aber nicht groß jammern. Die kostete jahrelang deutlich weniger als 1€ - und ich erinnere mich noch, dass wir, als ich noch kleiner Dotz war, um die 2DM für das halbe Pfund bezahlt haben. Das war vor 35 Jahren.
Chris D. schrieb: > D.h. es kommt schon deutlich mehr bei den Erzeugern an als im letzten > Jahr. Aber nur bei jenen, die noch erzeugen. Jene, die dank des früher zu niedrigen Preises aufgaben, gehen leer aus.
A. K. schrieb: > Wer dann allerdings unbedingt im März naturgereifte Äpfel aus heimischer > Produktion haben will, der muss schon auf Pferde ausweichen. Oh, was ne nette Auslegung.... Ne, ich meinte schon(auch) das Saisongemüse, das gerne 2Wochen zu früh geerntet wird. Robuster, lager fähiger, länger im Regal.... Und 1-2 reife Ananas im Jahr von JWD, muss ja nicht 'Außerhalb der Saison' bedeuten. PS: Ich will garnicht jeden Tag alles haben können! Wo bleibt da die Freude, Struktur...? Da huscht doch das Leben, nur noch an einem vorbei!
A. K. schrieb: > ... Ausflug in jene > Natur, wo noch alte Obstbäume stehen, und dann auf dem Boden suchen. Für > Vegetarier nur bedingt geeignet. Warum? Die haben doch dank Möhrenkonsum gute Augen und finden die Äpfel auch in hohem Gras. :) MfG Paul
A. K. schrieb: > Chris D. schrieb: >> D.h. es kommt schon deutlich mehr bei den Erzeugern an als im letzten >> Jahr. > > Aber nur bei jenen, die noch erzeugen. Jene, die dank des früher zu > niedrigen Preises aufgaben, gehen leer aus. Richtig. Das ist aber in jedem Markt so: gehe ich in die Pleite, weil der Preis für Äpfel wg. Überproduktion fällt, kann ich auch nicht mehr am nächsten Aufschwung teilhaben. Es ging aber um die Vermutung, dass praktisch nichts bei den Erzeugern ankäme, und das stimmt eben nicht.
Teo D. schrieb: > Ne, ich meinte schon(auch) das Saisongemüse, das gerne 2Wochen zu früh > geerntet wird. Robuster, lager fähiger, länger im Regal.... Weshalb es früher in den Häusern saisonabhängig etwas nach Kohl roch. Der war schon früher gut lagerfähig, ohne ihn auf Industrie zu optimieren. Reine Natur aus der Region schränkt den Speisezettel in mancher Jahreszeit deutlich ein.
Paul B. schrieb: >> Natur, wo noch alte Obstbäume stehen, und dann auf dem Boden suchen. Für >> Vegetarier nur bedingt geeignet. > > Warum? Die haben doch dank Möhrenkonsum gute Augen und finden die Äpfel > auch in hohem Gras. Nur kann man sie nach dem Konsum solcher Äpfel streng genommen nicht mehr als Vegetarier bezeichnen. Zumindest nicht als Veganer.
Paul B. schrieb: > A. K. schrieb: > >> ... Ausflug in jene >> Natur, wo noch alte Obstbäume stehen, und dann auf dem Boden suchen. Für >> Vegetarier nur bedingt geeignet. > > Warum? Die haben doch dank Möhrenkonsum gute Augen und finden die Äpfel > auch in hohem Gras. > :) > > MfG Paul Ohje, ne typische Aussage eines 'Stadtkindes', das nich weis wie herum man Möhren Pflanzt. ;)
Teo D. schrieb: > Ohje, ne typische Aussage eines 'Stadtkindes', das nich weis wie herum > man Möhren Pflanzt. ;) Das wissen die Möhren schon selber, da musst du bei der Saat nicht extra drauf achten.
A. K. schrieb: > Das wissen die Möhren schon selber, da musst du bei der Saat nicht extra > drauf achten. Na 1., 2. und 'Psst' (du versaust alles!)
A. K. schrieb: > Paul B. schrieb: >>> Natur, wo noch alte Obstbäume stehen, und dann auf dem Boden suchen. Für >>> Vegetarier nur bedingt geeignet. >> >> Warum? Die haben doch dank Möhrenkonsum gute Augen und finden die Äpfel >> auch in hohem Gras. > > Nur kann man sie nach dem Konsum solcher Äpfel streng genommen nicht > mehr als Vegetarier bezeichnen. Zumindest nicht als Veganer. https://www.youtube.com/watch?v=ajb_0D1o60g
Teo D. schrieb: > Ohje, ne typische Aussage eines 'Stadtkindes', das nich weis wie herum > man Möhren Pflanzt. ;) Ich habe mit der Landwirtschaft kein Glück: letztes Jahr habe ich Küken gepflanzt, aber Keines ist angegangen. Dann habe ich es mit Weizen versucht: Die Halme standen wie die Telefonmasten. Nicht so hoch -aber so weit auseinander. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++ Aber ernsthaft: Ich brauche hier kein Äpfel aus Neuseeland oder Birnen aus Chile. Das Fehlen dieser Früchte würde Niemanden umbringen und ein Transport um die halbe Erde ist m.E.n. für Nichts und Niemanden gut. :) MfG Paul
Paul B. schrieb: > Transport um die halbe Erde ist m.E.n. für Nichts und Niemanden gut. Etliche Chilenen leben davon. So wie angeblich etliche Deutsche vom Schweinefleischexport nach Indonesien leben.
A. K. schrieb: > So wie angeblich etliche Deutsche vom > Schweinefleischexport nach Indonesien leben. Na klar -ganz sicher... https://annaschublog.com/2017/10/19/vladimir-putin-bekommt-lachenanfall-weil-der-agrarminister-schweinefleisch-in-muslimisches-land-exportieren-moechte/ MfG Paul
Paul B. schrieb: >> Schweinefleischexport nach Indonesien leben. > > Na klar -ganz sicher... Na wenn es der Landwrtschaftsminister sagt... Wer zuletzt lacht, lacht am besten - wenn er sich traut. Indonesien importierte in 2008 23000 Tonnen Schweinefleisch. Und es lebten dort fast so viele Schweine wie letztes Jahr in Niedersachsen.
A. K. schrieb: > Und es lebten dort fast so viele Schweine wie letztes Jahr in > Niedersachsen. Wie in Niedersachsen? Daran habe ich nicht den kleinsten Zweifel... MfG Paul
Ihr kennt doch diese grünen, blauen oder auch roten leicht durchsichtigen 08 15 Feuerzeuge die man meist überall kaufen kann. Gibt es oft im zweier oder dreier Pack. Kosten so 1 - 2,5€ Je nachdem wo man sie kaufen will. In Marokko, auf nem Dorfbasar kostet eines von diesen Feuerzeugen umgerechnet ~0,02€ und ja das ist sogar Gas drin. Mercedes E-Klasse (Neuwagen), wahrscheinlich Basisausstattung mit Klima, laut Werbetafel ~20 000€. Gibt noch reichlich andere Beispiele bei denen man kaum glauben mag wie günstig die Artikel doch sein könne (Duschgel, Seifen, Zahnbürsten, Kleidung) kostet alles ein Bruchteil von dem was es hier kostet. Da fragt man sich schon ob man nicht vielleicht doch ein wenig verarscht wird. Denn wenn man in Marokko aufem Basar ein Feuerzeug selbst mit 2 Cent noch mit Gewinn verkaufen kann...
Um was gehts hier nochmal genau? Max M. schrieb: > Gibt noch reichlich andere Beispiele bei denen man kaum glauben mag wie > günstig die Artikel doch sein könne (Duschgel, Seifen, Zahnbürsten, > Kleidung) kostet alles ein Bruchteil von dem was es hier kostet. Da > fragt man sich schon ob man nicht vielleicht doch ein wenig verarscht > wird. Deutschland hat so richtig niedrige Preise wenn es um Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs geht. Auch Essen Gehen ist hierzulande recht erschwinglich. Wer in anderen Ländern (mit ähnlich hohem oder niedrigeren Lohnniveau) mal das Hotel verlässt und sich in lokalen Supermärkten umsieht sehnt sich nach deutschen Preisen. Was hier einige machen ist also Jammern auf hohem Niveau. Was ich unserorts auch sehr gut finde und was auch eine deutsche Eigenheit ist: Die Auswahl und Preisspannen sind rießig. Es ist für jeden was dabei. Es gibt günstige Marken, mittlere Klassen und Edelmarken. Dazu Bio- und wasweißichnochalles. Jeder kann sich die Qualität kaufen die ihn genehm ist. (Wobei ich in Frage stelle dass das teure Markenzeugs hochwertiger ist, aber das ist ein anderes Thema). Nein, die niedrigen Lebensmittelpreise bei gleichzeitig hoher Auswahl sind eines der wenigen Pluspunkte hier im internationalen Vergleich.
Le X. schrieb: > Was hier einige machen ist also Jammern auf hohem Niveau. Ein alte deutsche Tugend. "Ach, die Welt ist nicht gerecht, Dir geht's gut und mir geht's schlecht. Wär die Welt etwas gerechter, ging's mir besser und Dir schlechter."
Le X. schrieb: > Nein, die niedrigen Lebensmittelpreise bei gleichzeitig hoher Auswahl > sind eines der wenigen Pluspunkte hier im internationalen Vergleich. Der amerikanische Handelsriese Walmart hatte einst versucht, Deutschland aufzurollen. War ein sehr teurer Versuch, der gründlichst in die Hose ging. Mit ALDI in den USA läufts deutlich besser.
Le X. schrieb: > Jeder kann sich die Qualität kaufen die ihn genehm ist. Las dich doch nicht so verarschen! Gerade die hochpreisigen Qualitätsprodukte sind der letzte MÜLL. Und damit meine ich nicht diese 'Schwarz/Weis Edel-Schlicht' Discounter Marken. In DE weiß ja kaum noch einer, wie Lebensmittel schmecken könnten.... Selbst die gute alte 'BiFi', führe 6W getrocknet, exzellent würzig, ausgewogener Fettgehalt. Heute ~2W, Blass, fettiges Mundgefühl, geschmacklos. Und trotzdem kaufen die Leute das teuren Zeugs weiter...? Diesen Bereich der Erziehung unserer Kinder, sollten wir wirklich nicht, weithin der Industrie überlassen. PS: Woran erkennt ein intern. Kaffeehändler das die Wahre für DE ist? Es liegt gleich neben einem aussortiertem Müllhaufen.
Eine Schulfreundin erzählte bei einen Klassentreffen das z.B. Ware aus Italien nach D der größte Dreck ist. Sie war 30 Jahre mit einen Italiener verheiratet,und hat auch längere Zeit dort gelebt und gearbeitet! Im Kühlschrank hat mein Enkel Becher Götterspeise(125g) vergessen. 18% Zucker, durfte ich eigentlich nicht essen. Schmeckte auch irgendwie nach was. Dafür hatte ich garantiert 6 Stck. Würfelzucker verdrückt, das konnte ich Messtechnisch erkennen.(Relativ)
Beitrag #5183027 wurde von einem Moderator gelöscht.
Le X. schrieb: > Um was gehts hier nochmal genau? Um Elefanten im Porzellanladen? Um Menschen mit einem Aufmerksamkeitsfdefizitsyndrom, die schon nach wenigen Beiträgen keine Erinnerung an den Eröffnunsbeitrag haben, aber trotzdem reinplärren? Um Prahlhänse, die > 80000 Eur im Jahr verdienen , aber nicht mehr in das Forum "Ausbildung&Beruf" zurückfinden? Ich weiß es auch nicht. SCNR Paul
Le X. schrieb: > Die Auswahl und Preisspannen sind rießig. Es ist für jeden was dabei. > Es gibt günstige Marken, mittlere Klassen und Edelmarken. Dazu Bio- und > wasweißichnochalles. Zu viel Auswahl kann eine echte Plage sein. Wenn das Kühlregal für Milchprodukte 50m lang ist, dann gibts da zwar bestimmt alles - aber ich finde es nicht, auch nicht nach im 4ten Durchlauf. Gewöhnung hilft auch nichts, weil diese Spezln immer mal umsortieren. Und wenn die dann jede Minute noch Werbung für einen allen bestimmt bekannten Allgäuer Hersteller für Milchprodukte rausblasen, dann schaffe ich es nicht einmal für einen einzigen Durchlauf, bevor ich die Flucht antrete.
Paul B. schrieb: > Aufmerksamkeitsfdefizitsyndrom, die schon nach wenigen Beiträgen keine > Erinnerung an den Eröffnunsbeitrag haben, aber trotzdem reinplärren? Wie war denn nochmal die ursprüngliche Frage? Ich habe nur "Was meint ihr dazu?" gefunden. Wenn das keine Aufforderung zu etwas Smalltalk ist, was ist es dann?
A. K. schrieb: > Wenn das keine Aufforderung zu etwas Smalltalk ist, > was ist es dann? Smalltalk ist etwas Anderes als provozierend rein zu blöken, denkst Du nicht? Paul
Paul B. schrieb: > Smalltalk ist etwas Anderes als provozierend rein zu blöken, denkst Du > nicht? Der erste Beitrag, der in leicht themenbezogenen Smalltalk partout nicht reinpasst, scheint mir deiner zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu sein. Oder an welchen dachtest du?
A. K. schrieb: > Zu viel Auswahl kann eine echte Plage sein. > > Wenn das Kühlregal für Milchprodukte 50m lang ist, dann gibts da zwar > bestimmt alles - aber ich finde es nicht, auch nicht nach im 4ten > Durchlauf. Gewöhnung hilft auch nichts, weil diese Spezln immer mal > umsortieren. Genau aus diesem Grund gehe ich zum Netto, die haben von allem was man braucht genau ein Produkt zur Auswahl (übertrieben gesagt). Aber warum soll ich mich zwischen 20 verschiedenen Naturjoghurts entscheiden müssen? Zu den Preisen: Lebensmittel sind in DE wirklich günstig, also zumindest die Grundnahrungsmittel. Gab mal einen Artikel in der englischen Wikipedia (mal sehen ob ich ihn noch finde), der das so sinngemäß erfasste. Die Deutschen geben für jeden Mist Geld aus, aber Lebensmittel dürfen nichts kosten. Das wirkt natürlich auf die Qualität und die Löhne der Produzierenden Gewerbe/Landwirte. Aber ich kann es nicht ändern. Gruß, Wolle
Hier der Artikel aus Wikivoyage bzgl. Einkaufen in Deutschland: >Many Germans rather look for prices than for quality when shopping for food. As a result, the competition between food discounters (which might be the cause of this specific behaviour) is exceptionally fierce (in fact, Walmart had to retract from the German market because it failed at competing on price) and this results in rather low food prices compared to other European countries (although not compared to North America – as a general rule, a discount German supermarket will have similar quality compared to a North American discounter, but at mid-range prices). >The chains "Aldi", "Lidl", "Penny" and "Netto" are a special type of supermarket (Germans call it "Discounter"; a Supermarkt/super market has slightly higher prices, but also a much wider range of products even of decent quality): Their range of products is limited to the necessities of daily life (like vegetables, pasta, milk, eggs, convenience foods, toiletries etc.), sold in rather simple packaging for tightly calculated prices. While quality is generally surprisingly high, do not expect delicatessen or local specialities when you go to shop there. >Many Germans buy their daily needs there and go to the more "standard" supermarket (like the chains Rewe, Edeka, Real, Tengelmann/Kaisers, Globus or Famila) to get more special treats. The personnel in these shops is trained to be especially helpful and friendly and there are big cheese/ meat and fish counters where fresh products are sold. Don't blame discounter personnel for being somewhat brusque; although they are paid slightly better than usual, they have to cope with a rather grim working atmosphere and a significantly higher workload than colleagues in "standard" supermarkets and therefore are certainly not amused about being disturbed in getting their work done.
Wolle R. schrieb: > Genau aus diesem Grund gehe ich zum Netto, > Das wirkt natürlich auf die Qualität und die Löhne > der Produzierenden Gewerbe/Landwirte. Im "Netto" schon. Indem du dort kaufst, signalisierst du, dass es dir primär um den Preis geht. Obs wirklich so ist zählt nicht, dass es für dich bloss bequemer ist weiss ja niemand. Im Bioladen signalisierst du was völlig anderes, egal ob das Zeug nun real besser ist oder nicht. Abstimmung mit den Füssen. > Aber ich kann es nicht ändern. Doch, kannst du. Dein Kaufverhalten signaliert, in welche Richtung du dich orientierst. Zumindest erscheint es so.
A. K. schrieb: > Oder an welchen dachtest du? Vergiss es einfach -das wird mir zu blöd. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Wolle R. schrieb: > Zu den Preisen: Lebensmittel sind in DE wirklich günstig, also zumindest > die Grundnahrungsmittel. Das sieht nicht mehr so aus: Christian S. schrieb: > Butter 0,85 auf 2, und bis zu 2,30 > Spinat tiefgefroren früher 0,39, jetzt 0,49 > Spätzle 500g jetzt noch 0,69 Die Preissteigerungen waren in den letzten Wochen recht rasant. Wer mit seinen finanziellen Mitteln jonglieren muß, weil am Ende des Geldes nun noch mehr Monat übrig bleibt, der ist richtig gekniffen. Paul A. K. schrieb: > Indem du dort kaufst, signalisierst du,... A. K. schrieb: > Dein Kaufverhalten signaliert,... Signalisieren? Der kauft, wie jeder normale Mensch einfach dort, wo er Alles, was er braucht, an einer Stelle findet. Nicht Jeder signalisiert oder setzt Zeichen oder verfährt Sprit und Zeit, um im Bioladen ein Fanal zu setzen.
A. K. schrieb: > Im "Netto" schon. Indem du dort kaufst, signalisierst du, dass es dir > primär um den Preis geht. Ja, ich muss leider auch den Euro zweimal umdrehen. Supermärkte sind mir schlicht zu teuer. Fleisch esse ich nicht, daher bin ich da mit Qualität und vergleichen außen vor, kann ich nichts zu sagen. Paul B. schrieb: > Die Preissteigerungen waren in den letzten Wochen recht rasant. Wer mit > seinen finanziellen Mitteln jonglieren muß, weil am Ende des Geldes nun > noch mehr Monat übrig bleibt, der ist richtig gekniffen. Ok, kann sein dass ich das nicht so mitbekommen habe. Wirklich teuer war es immer, als ich noch geraucht habe. Seitdem ich das aufgegeben habe, ist jeder Einkauf subjektiv günstig. Gruß, Wolle
Paul B. schrieb: > Signalisieren? Der kauft, wie jeder normale Mensch einfach dort, wo er > Alles, was er braucht, an einer Stelle findet. Nicht Jeder > signalisiert oder setzt Zeichen oder verfährt Sprit und Zeit, um im > Bioladen ein Fanal zu setzen. Danke +1
Paul B. schrieb: > Signalisieren? Der kauft, wie jeder normale Mensch einfach dort, wo er > Alles, was er braucht, an einer Stelle findet. Versuch mal, es aus der umgekehrten Perspektive zu sehen. Wenn man die Discounter vorneweg als "primär billig" klassifiziert, dann wird man aus Sicht eines Marktforschers davon ausgehen, jemand, der dort kauft, eben eher den Preis als die Qualität im Auge hat. Der Rest ist Statistik. Das ist dann zwar keine vorsätzliche Signalisierung aus deiner Sicht. Aus Sicht des Marktforschers ist die relative Popularität verschiedener Klassen von Lebensmittelhändlern dennoch ein Signal - ob im Einzelfall richtig oder falsch geht in der Statistik unter. Und so führt die Popularität der Discounter in Entscheidungen, die auf solcher Marktstatistik beruhen, zum Kampf um Preis statt Qualität. In breiter aufgestellten Läden mit billigen Eigenmarken gibts dann noch eine innere Statistik, die auf den Umsätzen relativ zu teurerer Markenware basiert. Ebenso Sonderangebote.
A. K. schrieb: > Und so führt die > Popularität der Discounter in Entscheidungen, die auf solcher > Marktstatistik beruhen, zum Kampf um Preis statt Qualität. IMMER, wenn es für gleichartige Erzeugnisse mehrere Anbieter gibt, werden die sich über den Preis gegenseitig auszustechen versuchen. Darüber hinaus ist es für die meisten Menschen nicht das höchste Vergnügen, die Zeit mit dem Einkauf von Lebensmitteln zu verbringen. Die gehen dort hin, wo sie es am Nähesten bzw. am Bequemsten haben. Paul
Bissl Offtopic: Wirklich ans Budget geht mir die Steigerung der Energiepreise. Das ist schon seltsam in diesem Land: Wir zahlen wenig für Lebensmittel (im Vergleich), dafür aber -nach Belgien- den höchsten Strompreis in der EU (oder gar weltweit?). Als Hauseigentümer zahle ich keine Miete in klassischen Sinne, aber im Schwarzwald sind die Winter streng und ich brauche demnächst wieder Heizöl. DAS sind Kosten, nicht die 150 Euro Lebensmittel pro Monat (lebe alleine). Und der Kaminkehrer liegt mir auch in den Ohren, dass meine Heizung schon seit 2009 nicht mehr betrieben werden sollte etc... hab aber noch 2 Jahre Übergangsfrist. Alle Kessel vor 1973 müssen erneuert werden. Fazit zum Offtopic im Offtopic: Auf den ersten Blick ist das Leben günstig, aber hintenrum wird einem alles aus der Tasche gesaugt mit unsinnigen Verordnungen, oder EEG Umlage. BTT & Gruß, Wolle
wem fällt auf, dass der angeblich so mündige Bürger möglichst nicht wissen soll, was in den Fressalien so drin ist? Während der selbe Bürger so mündig sein soll, um zu wissen, was er bei Wahlen anzukreuzen hat? zum Thema: Spirituosen sind viel zu billig und sollten schon garnicht an Tankstellen verkauft werden dürfen. -Ausgerechnet an Tankstellen...
● J-A V. schrieb: > wem fällt auf, dass der angeblich so mündige Bürger > möglichst nicht wissen soll, was in den Fressalien so drin ist? Mir. Die Oma aß im Restaurant Dysprosiumsulfat, jetzt ist sie, wie der Opa, auf der Brust behaart. ● J-A V. schrieb: > Spirituosen sind viel zu billig und sollten > schon garnicht an Tankstellen verkauft werden dürfen. Da stimme ich vollkommen zu. Wieviel Leid könnte man z.B. bei Familien verhindern, wenn insbesondere Schnaps so teuer wäre, daß er etwas Besonderes darstellte, was man nur zu außergewöhnlichen Anlässen "genießt"? > > -Ausgerechnet an Tankstellen... Da tanken Beide: Fahrer und Fahrzeug. :( Paul
Paul B. schrieb: > IMMER, wenn es für gleichartige Erzeugnisse mehrere Anbieter gibt, > werden die sich über den Preis gegenseitig auszustechen versuchen. Kommt drauf an, wie penibel du "gleichartig" definierst. Wenn der Käufer die Qualität entweder selbst bewerten kann, oder eine Marke einen entsprechenden Ruf hat, dann kommen andere Kritierien ins Spiel. Voraussetzung dafür ist der Eindruck des Käufers, das die zwar von gleicher Art sind, aber nicht gleich, und er den Unterschied selbst zu bewerten können glaubt. Andernfalls: "The Market for Lemons": https://en.wikipedia.org/wiki/The_Market_for_Lemons
● J-A V. schrieb: > wem fällt auf, dass der angeblich so mündige Bürger > möglichst nicht wissen soll, was in den Fressalien so drin ist? Das ist dir aber hoffentlich nicht erst jetzt aufgefallen? ;-) Ein Vorteil von fertig verpackter Ware. Da ist zwar immer noch viel Schummelei möglich, aber die Liste nützt schon was. Bloss weil beim Bäcker oder Metzger nichts draufsteht heisst ja nicht, dass nichts drin ist. Kann andererseits ein Werbeargument für Läden für anspruchsvollere Kundschaft sein. Wenn der ganz offiziell verkündet, dass nichts drin ist. Kostet natürlich.
A. K. schrieb: > Kommt drauf an, wie penibel du "gleichartig" definierst. Es gibt z.B. in der Nachbarstadt eine "Marmeladenbude", die für die unterschiedlichen Kunden die Delikatessen nur in verschieden geformte Gläser mit gleichem Fassungsvermögen aber unterschiedlichen Etiketten abfüllt. Das verstehe ich unter dem Ausdruck "gleichartig". Paul
Paul B. schrieb: > Da stimme ich vollkommen zu. Wieviel Leid könnte man z.B. bei Familien > verhindern, wenn insbesondere Schnaps so teuer wäre, daß er etwas > Besonderes darstellte, was man nur zu außergewöhnlichen Anlässen > "genießt"? Wie etwa in Skandinavien? Wo der aus dem Ausland kommende Gast gebeten wird, sein Besäufnis selbst mitzubringen? ;-)
Paul B. schrieb: > Es gibt z.B. in der Nachbarstadt eine "Marmeladenbude", die für die > unterschiedlichen Kunden die Delikatessen nur in verschieden geformte > Gläser mit gleichem Fassungsvermögen aber unterschiedlichen Etiketten > abfüllt. Das verstehe ich unter dem Ausdruck "gleichartig". Du willst mir jetzt aber nicht erzählen, dass ausgerechnet diese Bude über den Preis verkauft???
Paul B. schrieb: > Da stimme ich vollkommen zu. Wieviel Leid könnte man z.B. bei Familien > verhindern, wenn insbesondere Schnaps so teuer wäre, daß er etwas > Besonderes darstellte, was man nur zu außergewöhnlichen Anlässen > "genießt"? > >> >> -Ausgerechnet an Tankstellen... > > Da tanken Beide: Fahrer und Fahrzeug. > :( In BaWü ist der Verkauf von Alkohol ab 22 Uhr verboten, auch bei 24/7 Tankstellen. Ich sehe das bei der Jugend. Zu meiner Zeit haben "alle" geraucht und man hat sich mal mit den Kumpels nach Feierabend mal einen Sixpack Bier geteilt. Heute raucht keiner mehr, aber die saufen wie die Löcher. Zumindest mein lokaler Netto wird ab 20 Uhr zum Ghetto :( Zigaretten kosten 7.- pro Packung, die Pulle Wodka gibt's für 5.- Euro. Irgendwas läuft da falsch. Gruß, Wolle
A. K. schrieb: > Du willst mir jetzt aber nicht erzählen, dass ausgerechnet diese Bude > über den Preis verkauft??? Nee, jetzt nicht. Jetzt gehe ich in's Nest. Es wird mir zu mühsam, mich mit Leuten zu unterhalten, die sich mit aller Gewalt dumm stellen. ...und weg ist er
Paul B. schrieb: > mich mit Leuten zu unterhalten, die sich mit aller Gewalt dumm stellen. Sorry, aber Bisschen echte Dummheit muss sein, da muss ich mich nicht verstellen. Sind nur Produkte mit exakt identischem Inhalt gleichartig, oder reicht es, wenn es in beiden Fällen Kirschmarmelade ist (von gleicher Art)? Denn die Kirschmarmelade deiner Marmeladenbude wird sicherlich nicht über den Preis mit jeder Noname-Marmelade konkurrieren. Ist aber in meiner Betrachtung zwar nicht gleich, aber von gleicher Art.
A. K. schrieb: > Sorry, aber Bisschen echte Dummheit muss sein, da muss ich mich nicht > verstellen. Sind nur Produkte mit exakt identischem Inhalt gleichartig, > oder reicht es, wenn es in beiden Fällen Kirschmarmelade ist (von > gleicher Art)? Also gut -ein letzter Versuch: In einem Kessel wird aus Mark, Pulpe, Zucker und weiteren Zutaten Marmelade gekocht und dann mittels Automat zunächst in Gläser einer Handelskette abgefüllt. Dann wird eine neue Charge Gläser einer ANDEREN Handelskette mit dem GLEICHEN Inhalt aus dem GLEICHEN Behälter befüllt. Als Resultat kann ich "Himbeermarmelade extra süß" in verschieden geformten Gläsern zu 450 Gramm Inhalt und zum Preis von 1,09 Euro bei verschiedenen Handelsketten kaufen und habe exakt das GLEICHE auf dem Tisch. Wenn es NUN immer noch nicht verstanden wird, weiß selbst ich keinen Ausweg aus der Misere mehr. Paul
Paul B. schrieb: > Als Resultat kann ich "Himbeermarmelade extra süß" in verschieden > geformten Gläsern zu 450 Gramm Inhalt und zum Preis von 1,09 Euro bei > verschiedenen Handelsketten kaufen und habe exakt das GLEICHE auf dem > Tisch. Das ist doch nich weiter verwunderlich weil a) Supemärkte für ihre Eigenmarken keine eigenen Fabriken betreiben b) die Hersteller nicht exklusiv nur für eine Kette fertigen Dass alle Produkte aus der gleichen Fabrik fallen ist jetzt wirklich nicht die tolle Erkenntnis. Das ist aber für mich der Grund eben teure Marken zu vermeiden. Da krieg ich auch nur das gleiche Zeugs unter anderem Namen fürs doppelte Geld. Für Marktforscher scheint es dann so als würd ich primär billig kaufen wollen. Mir gehts eher darum dem Reseller nicht die Taschen zu füllen.
Teo D. schrieb: > Christian S. schrieb: >> Ich erwarte zum Jahreswechsel eine erneute Steigerung, wie in den >> letzten paar Jahren. Was meint Ihr dazu? > > Die Preise verdoppel o. verdreifachen und dafür wieder Lebensmittel > verkaufen, wäre schön! Dann nicht vergessen direkt noch einige Tafeln für die Armenspeisung einzurichten! Im Ernst: Es zwingt dich niemand dort einzukaufen. Du kannst aber auch nicht jeden zwingen im Bio-Laden zu kaufen.
Le X. schrieb: > Dass alle Produkte aus der gleichen Fabrik fallen ist jetzt wirklich > nicht die tolle Erkenntnis. Es gibt schon von verschiedene Marmeladen gleicher Art, also z.B. recht verschieden schmeckende Erdbeermarmeladen. Und der Geschmack ist für mich ein wesentliches Kriterium. Es ist auch nicht immer einfach, festzustellen ob zwei Produkte mit verschiedenem Namen vom gleichen Hersteller sind. Ein Weg kann über die Herstelleradresse gehen, die auch über den Strichcode ermittelbar ist. Wenn man freilich den Hersteller von "Symphonie" Marmelade rauszukriegen versucht, landet man in Ponholz. Da sitzt aber Netto, nicht der eigentliche Hersteller. Sackgasse. Bei einigen Produktkategorien steht ein umkreistes "DE BW 999 EG" drauf. Da wirds leichter und Viva Vital löst sich u.U. zu Omira oder Bauer auf. Betrifft Milch- und Fleischprodukte, nicht aber Marmelade. Aber auch bei gleichem Hersteller und im Grunde gleichem Produkt ist nicht garantiert, dass der Inhalt gleich ist. Den Preisdruck, der durch die Handelsketten auf Hersteller von Noname-Produkten ausgeübt wird, kann zur Folge haben, dass die Noname-Produkte billiger hergestellt werden. Bei Produkten mit problemlos variierbarem Zutatenanteil wie Tiefkühlpizza ist das sehr einfach möglich. Tests zufolge findet das auch statt. Der Hersteller hat auch ein Eigeninteresse, den eigenen Namen gegenüber dem Noname zu schützen. Probleme beim Noname fallen nicht auf ihn zurück, wenn es wie bei Symphonie schwierig ist, das zurück zu verfolgen. Probleme bei der eigenen Marke hingegen wirken sich sofort quer durch die Produktpalette aus. > Das ist aber für mich der Grund eben teure Marken zu vermeiden. Da krieg > ich auch nur das gleiche Zeugs unter anderem Namen fürs doppelte Geld. So einfach ist es nicht, das ist zu pauschal. Das kann sein, muss aber nicht sein. > Mir gehts eher darum dem Reseller nicht die Taschen zu füllen. Und mir gehts u.A. darum, dass es mir schmeckt. Ok, ich kann mir den Luxus leisten, weniger auf den Preis achten zu müssen. Das prägt natürlich sowohl das Kaufverhalten als auch den Blickwinkel. Da ist dann Netto dabei, weil ums Eck, aber auch diverse andere recht verschiedener Preisklasse.
A. K. schrieb: >> Mir gehts eher darum dem Reseller nicht die Taschen zu füllen. > > Und mir gehts u.A. darum, dass es mir schmeckt. Ok, ich kann mir den > Luxus leisten, weniger auf den Preis achten zu müssen. Das prägt > natürlich sowohl das Kaufverhalten als auch den Blickwinkel. Das ist natürlich auch mein Hauptkriterium: es soll schmecken und am Besten noch gesund sein. Das kann ich aber sehr gut steuern, auch mit No-name-Produkten, da ich hauptsächlich selber koche und frische Zutaten und kein MaggiFix o.Ä. verwende. Mir macht Kochen Spaß, ich sehe das nicht als Zwang. Dementsprechend behaupte ich mal ich ernähre mich hochwertiger (wie immer man das auch definiert) als z.B. meine Arbeitskollegen die viel mehr Geld in ihr Essen investieren, aber oft auf Fertigzeug und Zusatzstoffe zurückgreifen. Fertigessen bleibt Fertigessen, egal ob CurryKing oder "Bio-Veggy" draufsteht. Wolle R. schrieb: > ich brauche demnächst wieder Heizöl. DAS sind Kosten, nicht die 150 > Euro Lebensmittel pro Monat (lebe alleine). Das ist richtig, das kann ich so bestätigen. Ein Blick auf meine GnuCash-Auswertung zeigt mir dass meine Lebensmittelkosten (inkl. Drogeriezeugs) nur ein Bruchteil meiner Ausgaben einnehmen. Und das obwohl meine Freundin und ich uns auch gern ein geiles Jungbullen-Filet vom Metzer gönnen. Die richtig dicke Kohle wird bei Mobilität, Wohnen etc verbraten, nicht in den Supermärkten.
im Grunde könnten Lebensmittel noch günstiger sein. zumindest in grossen Supermärkten. Diese könnten mit deutlich weniger Ladenfläche auskommen, wenn etliche Produkte nicht 2-fach oder gar noch öfter als "Stolperfalle" mitten im Gang aufgestellt werden müssten. und dann müsste man auch nicht von jedem Produkt zig Varianten anbieten. Zig Marken und jede noch jeweils fettfrei, zero hier, vegan dort, fair traded. ist alleine schon interessant, wieviele Ausführungen von Zahnbürsten die Menschheit braucht.
● J-A V. schrieb: > und dann müsste man auch nicht von jedem Produkt zig Varianten anbieten. Diese Erkenntnis führte zu Aldi&Co. > vegan dort, Yep. Vegane und normale Margarine. ;-) Wenn heute "xxx-frei" draufsteht, dann steht das für manche für "besonders gesund". Manchmal ist das sogar banal, wie bei der Margarine. Und vielfach ist das für normale Käufer Unsinn, Ideologie statt Notwendigkeit. Aber jene, die wirklich bestimmte Inhaltsstoffe meiden müssen profitieren davon erheblich. Weil der Markt für solche Produkte dadurch weit grösser ist als er sein müsse. Wobei von Laktoseintoleranz hierzulande immerhin 15% real betroffen sind. Wer vor 20 Jahren gluten- oder laktosefreie Produkte benötigte, der musste ins Reformhaus und ordentlich blechen, oder drauf verzichten. Oder hatte keine Ahnung von sich selber und furzte vor sich hin. Heute hat das jeder grosse Supermarkt und auch bei manchen Discountern findet sich etwas davon. Ergo: Mag sein, dass 80% der Kundschaft mit stark ausgedünnter Palette leben kann, aber die anderen 20% gibts halt auch.
● J-A V. schrieb: > Diese könnten mit deutlich weniger Ladenfläche auskommen, > wenn etliche Produkte nicht 2-fach oder gar noch öfter > als "Stolperfalle" mitten im Gang aufgestellt werden müssten. Sie könnten vielleicht auch mit weniger Umsatz auskommen. Aber das widerspricht doch ein wenig dem Wirtschaftsprinzip. Also sollst du drüber stolpern, damit du nicht in blinder Routine durch den Laden rennst, sondern merkst, was es sonst alles gibt.
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