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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nebenberuflicher Master - Firma zahlt nix!


Autor: Markus M. (Gast)
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Hallo Leute,

nach bald 5 Jahren im Beruf möchte ich einen Master im Bereich 
Management anschliessen. Ursprünglich habe ich ein Diplom in 
Softwareengineering.

Die Firma hat immer so herumgemacht und sich gedrückt ob sie mich in 
irgendeiner Form unterstützt. Mein Teamleiter hat gesagt, er schaut 
schon.

Aktuell wird doch nicht bezahlt, weder Geld noch Zeit.
Ich weiss, dass in der Firma IT leider als Kostenfaktor gesehen wird... 
:-( Dies zu den Nachteilen.

Vorteile:
Müsste 2 Tage pro Woche auf der Uni sein,  die Uni hat sehr gute 
Kontakte.
Laut Teamleiter darf ich wenigstens flexibel (und remote) arbeiten, zB 
am Wochenende oder zuhause.
Dafür habe ich auch keine Verpflichtung dh. Bindung an der Firma nach 
Abschluss.
Es ist aber anspruchsvoll, war dort auf einer " Master-Messe." Neben dem 
Beruf, bedeutet das, inkl. auch vielen Gruppenarbeiten und Prüfungen, 
Präsentationen, fast Null Freizeit.

Jemand mit Familie könnte das wohl nicht machen. Hab momentan nur eine 
Freundin, dürfte gehen.

Will mich jetzt trotzdem anmelden, was sind eure Erfahrungen?

Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und 
meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch 
selbst bezahlen darf...

Denke ich mach mich jetzt mal schlau, suche nach Firmen,die mir das 
bezahlen wollen...!

Markus

Autor: Nikolaus Schaller (hns)
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Markus M. schrieb:
> Hallo Leute,
>
> nach bald 5 Jahren im Beruf möchte ich einen Master im Bereich
> Management anschliessen. Ursprünglich habe ich ein Diplom in
> Softwareengineering.
>
> Die Firma hat immer so herumgemacht und sich gedrückt ob sie mich in
> irgendeiner Form unterstützt. Mein Teamleiter hat gesagt, er schaut
> schon.
>
> Aktuell wird doch nicht bezahlt, weder Geld noch Zeit.
> Ich weiss, dass in der Firma IT leider als Kostenfaktor gesehen wird...
> :-( Dies zu den Nachteilen.
>
> Vorteile:
> Müsste 2 Tage pro Woche auf der Uni sein,  die Uni hat sehr gute
> Kontakte.
> Laut Teamleiter darf ich wenigstens flexibel (und remote) arbeiten, zB
> am Wochenende oder zuhause.
> Dafür habe ich auch keine Verpflichtung dh. Bindung an der Firma nach
> Abschluss.
> Es ist aber anspruchsvoll, war dort auf einer " Master-Messe." Neben dem
> Beruf, bedeutet das, inkl. auch vielen Gruppenarbeiten und Prüfungen,
> Präsentationen, fast Null Freizeit.
>
> Jemand mit Familie könnte das wohl nicht machen. Hab momentan nur eine
> Freundin, dürfte gehen.
>
> Will mich jetzt trotzdem anmelden, was sind eure Erfahrungen?
>
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...
>
> Denke ich mach mich jetzt mal schlau, suche nach Firmen,die mir das
> bezahlen wollen...!
>
> Markus

Es gibt kein Grundrecht, dass irgendjemand Dir einen Master und vor 
allem einen fachfremden (MBA != MSc) bezahlt.

Aus- und Weiterbildung ist zunächst Privatsache, denn Du investierst 
selbst in Dein Know-How. Nur die öffenliche Schule und teilweise Uni war 
von uns allen (=Steuerzahler) finanziert.

Manche Firmen sehen eine Weiterbildung als Vorteil (wenn Du hinterher 
mehr weisst).

Manche sehen es nur als Nachteil: Du willst dann nur mehr Geld für die 
gleiche Arbeit. Oder eine höherwertige Arbeit, die sie Dir nicht bieten 
können. Und bist nach 1 Jahr bei der Konkurrenz. Und dann sollen sie 
noch die Weiterbildung bezahlen?

Und: sie überlegen vielleicht auch ob Du grundsätzlich fürs Managemement 
geeignet bist. Wenn sie da Zweifel (oder keinen Bedarf) haben, dann gibt 
es erst Recht keinen Grund Dir dafür etwas zu bezahlen.

Wenn sie einfach kein Geld übrig haben: kündigen, und Vollzeit-Master 
machen statt nebenberuflich. Mit dem Gehalt hinterher kannst Du jeden 
Kredit schnell abbezahlen.

Autor: Jupp (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Hab momentan nur eine
> Freundin, dürfte gehen.

Mit zwei Freundinnen wird es dann schon wieder nicht mehr klappen ;-)

Autor: Leroy M. (mayl)
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"Darfst" du denn auch das Arbeitszeitgesetz einhalten?

§ 2 Begriffsbestimmungen
(3) Nachtzeit im Sinne dieses Gesetzes ist die Zeit von 23 bis 6 Uhr

§ 5 Ruhezeit
(1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit 
eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.


§ 9 Sonn- und Feiertagsruhe
(1) Arbeitnehmer dürfen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0 bis 
24 Uhr nicht beschäftigt werden.

Gleiche Frage gilt natürlich für deinen Tarifvertrag.

Natürlich, wo kein Kläger, da kein Richter. Die BG allerding kennt da 
keinen Spaß.


Wenn du das nebenbei zum Vollzeitjob machen willst, kannst du dich von 
deiner Freundin schon mal verabschieden. Ich spreche da aus Erfahrung...
(Techniker Abendschule)

Autor: APPD (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Dann mach halt keine Ausbildung und lerne nur was unbedingt nötig ist um 
zu überleben ohne das jemand anders einen Nutzen davon hat. Lern einen 
H4-Antrag auszufüllen!

Autor: Gähn (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Ich finde das auch frech. Zu meinem Motorsägenschein hat die Firma auch 
nix dazugegeben. Arbeite in der SW Entwicklung.

Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
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Gähn schrieb:
> Zu meinem Motorsägenschein hat die Firma auch
> nix dazugegeben.

Da hatte der Chef Angst um seinen Stuhl.

Herbert

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Markus M. schrieb:
> Denke ich mach mich jetzt mal schlau, suche nach Firmen,die mir das
> bezahlen wollen...!

Da wirste lange suchen biste da eine findest!

Es gibt einen Plan wie man im Fernstudium mittels ALGI und ab und an 
Jobben was machen kann.
Aber das ist jetzt was ganz spezielles!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Gähn schrieb:
> Arbeite in der SW Entwicklung.

SW=Sägewerke!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Nikolaus S. schrieb:
> Wenn sie einfach kein Geld übrig haben: kündigen, und Vollzeit-Master
> machen statt nebenberuflich. Mit dem Gehalt hinterher kannst Du jeden
> Kredit schnell abbezahlen.

Gibt bessere Sachen!

Autor: Stefan D. (reverse)
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Du wirst mit einem Master nicht mehr für die Firma leisten als ohne. 
Dazu kommen dann stressige Jahre für dich, die sich auch auf deine 
Arbeit in der Firma auswirken -> schlechtere Performance.

Danach "nur" wegen dem willst du plötzlich mehr Kohle (in einem Bereicht 
wo du Anfänger bist falls Management, oder für etwas was du ohne auch 
konntest, in Software).

Wenn du nach dem Master Manager wirst, hat die Firma ein Management 
Anfänger (den sie sich auch gleich ausgebildet von der Stange holen 
kann) und kein Codemonkey mehr.D.h. du und der neue Codemonkey müssen 
wieder von vorne ein gelernt werden.

Autor: Stefan D. (reverse)
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Cha-woma M. schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Denke ich mach mich jetzt mal schlau, suche nach Firmen,die mir das
>> bezahlen wollen...!
>
> Da wirste lange suchen biste da eine findest!
>
> Es gibt einen Plan wie man im Fernstudium mittels ALGI und ab und an
> Jobben was machen kann.
> Aber das ist jetzt was ganz spezielles!

dann erzähl mal deine Vorgehensweise

und hier auch

Cha-woma M. schrieb:
Nikolaus S. schrieb:
> Wenn sie einfach kein Geld übrig haben: kündigen, und Vollzeit-Master
> machen statt nebenberuflich. Mit dem Gehalt hinterher kannst Du jeden
> Kredit schnell abbezahlen.

Gibt bessere Sachen!

Autor: Mahlzeit (Gast)
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Herbert B. schrieb:
> Gähn schrieb:
>> Zu meinem Motorsägenschein hat die Firma auch
>> nix dazugegeben.
>
> Da hatte der Chef Angst um seinen Stuhl.

Oder um seinen Kopf.

Autor: apollo2mond (Gast)
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schon fast as wort zum sonntag?!

Hi,
wenn mich (1xdirekt de, 2xfuni uk) - 
informationstechnik/mba/finance)jemand fragen würde ...

i) fernuni/paralell zum job unbedingt vermeiden, gründe dafür sind 
zahllos
ii) wenn budget passt, job aufgeben und definitive direkt studium!

warum ii)?
weil entscheident ist ausschliesslich DEIN commitment und exposure! 
wobei der  letzte punkt am wichtigsten ist.

was bedeutet ...?
commitment:
steht für motivation, innere gründe, durchhalte-/leidensvermögen ...

exposure: steht für sich der situation aussetzen!
weil nur so die vielen fragen beantwortet werden können, z.b wenn du 
heute aus sicherer lage eine risikoabschätzung machst im sinne von soll 
ich/soll ich nicht ist die antwort rational immer NO, die antworten zu 
den schwiereigen fragen auf diesen weg findest du nur, wenn der druck 
der realen situation auf dich wirkt.

deshalb ist deine fragestellung die "falsche" und hilft nicht, weil 
entweder findest du nur gründe dagegen oder dein commitment steht 
bereits und du suchst nur nochmals externe bestätigung oder 
scheinsicherheit.

was ist mein punkt hier?

zuerst intrinsic commitment! und dann findest zu jeder frage/problem zu 
deinem ziel eine lösung, die du dir heute nie vorstellen kannst - weil 
nur "simulation" was/wäre wenn und blabla.

für die erste frage braucht mann/frau in der regel mehrere monate/jahre 
bewusst oder unbewusst. bedeutet, wenn du dich in drei tagen schon 
entschieden hast, dann hast du eigentlich schon monate/jahre zuvor mit 
dieser frage im kopf gespielt und definitive nicht 3 tage.

ich hatte eine partielle unterstützung finanziel von der firma, aber 
rückblickend war das unbedeutent (6k/30k).

weil richtig teuer ist die lebenszeit die du und nur du investieren 
musst, und das geht nur über commitment.
gefüllt habe ich x-mal unterwegs hingeschmissen, aber am ende doch 
irgendwie 2 masterabschlüsse parallel in einer fremdsprache erreicht.

ABER die qualität meines direktstudiums war definitive im vergleich dazu 
unerreichbar besser und genossen habe ich es nie!
oder wie hier irgendwo jemand schrieb, nie wieder - ich werf mich lieber 
vor den zug!

unterstützung von deiner firma im sinne neuer job/aufgabe kannst du 
vergessen. wenn du das hinter dir hast sind deine ansprüche/einsichten 
ganz andere.

keiner in deiner firma/umfeld wird vertehen können warum jemand sich so 
quällt über x-jahre und darum wird es am ende auch keine firma 
anerkennen, die dich bereits kennt.

die wirtschaftliche anerkennung erfordert definitive einen 
reset/neustart in einer anderen firma mit völlig neuen aufgaben, weil 
danach kann dich auch nichts anderes mehr motivieren.


dk4ug

Autor: Elektron (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Jemand mit Familie könnte das wohl nicht machen. Hab momentan nur eine
> Freundin, dürfte gehen.

Die ist danach weg, da kannst du 100% sicher sein.

Autor: Maik L. (maik12)
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Leroy M. schrieb:
>
> Wenn du das nebenbei zum Vollzeitjob machen willst, kannst du dich von
> deiner Freundin schon mal verabschieden. Ich spreche da aus Erfahrung...
> (Techniker Abendschule)

KANN muss aber nicht, habe das (verheiratet) mit ungeplanten 2x Arbeits- 
+ 1x Wohnungswechsel geschafft. Sicher nicht lustig und doch möglich.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Die Frechheit besteht darin, dass Dir der Arbeitgeber die zeitliche 
Flexibilität bietet, solch ein Studium zu absolvieren, und Du ihn dafür 
beschimpfst. Während dieser Zeit wäre vermutlich sogar Deine 
Produktivität während Deiner Arbeitszeit vermindert.

Warum Du trotz all dieser Punkte auch noch meinst, ein höheres Gehalt 
beziehen zu können, erschließt sich mir nicht im geringsten. Anders 
sieht es jedoch aus, sobald Du das Studium erfolgreich absolviert hast. 
Dann kannst Du Dich vielleicht intern für eine andere, höher bezahlte 
Tätigkeit bewerben. Aber zunächst musst Du da in Vorleistung treten.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Markus M. schrieb:
> Aktuell wird doch nicht bezahlt, weder Geld noch Zeit.
Das war bei meinem Studium auch so. Ich musste das glatt selber 
finanzieren.

> Hab momentan nur eine Freundin, dürfte gehen.
Ich glaube auch fast, dass die gehen dürfte. Spätestens, wenn sie 
herausfindet, dass du sie "nur" hast... ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Lothar M. schrieb:
>> Hab momentan nur eine Freundin, dürfte gehen.
> Ich glaube auch fast, dass die gehen dürfte... ;-)

Aber nur wenn sie einen Puls hat...

Autor: Markus M. (Gast)
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Hallo, danke für eure Comments!
Einige kann ich verstehen, andere nicht.
Danke, für die die es gut gemeint haben ;-)

Andreas S. schrieb:
> Warum Du trotz all dieser Punkte auch noch meinst, ein höheres Gehalt
> beziehen zu können, erschließt sich mir nicht im geringsten. Anders
> sieht es jedoch aus, sobald Du das Studium erfolgreich absolviert hast.
Klar, erst dann wenn ich es auch erfolgreich absolviert habe, klar.

> Dann kannst Du Dich vielleicht intern für eine andere, höher bezahlte
> Tätigkeit bewerben. Aber zunächst musst Du da in Vorleistung treten.
Wer sagt denn, dass ich mich intern bewerben will?
Wenn schon die Firma nichts investieren will, warum sollte ich in so 
einer Firma bleiben? Die wird wohl auch nix nachher investieren.
Da bieten sich extern interessantere Möglichkeiten.

Die Firma schafft sich selbst ab und erzeugt einfach nur einen 
Brain-Drain.
That's it.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Wenn schon die Firma nichts investieren will, warum sollte ich in so
> einer Firma bleiben? Die wird wohl auch nix nachher investieren.

Offenbar ist es wirklich nicht ganz verkehrt, Dir ein paar 
betriebswirtschftliche Grundlagen beizubringen, z.B. die korrekte 
Verwendung von solchen Begriffen wie "investieren". Laufende 
Personalkosten sind keine Investitionen.

> Da bieten sich extern interessantere Möglichkeiten.

Möglicherweise.

> Die Firma schafft sich selbst ab und erzeugt einfach nur einen
> Brain-Drain.
> That's it.

Du leidest unter einer ziemlichen Selbstüberschätzung.

Autor: Jack (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Wer sagt denn, dass ich mich intern bewerben will?
> Wenn schon die Firma nichts investieren will, warum sollte ich in so
> einer Firma bleiben?

Weil du nichts besseres findest? Weil du aus anderen Gründen in deiner 
Arbeitgeberwahl eingeschränkt bist?

> Die wird wohl auch nix nachher investieren.

Na ja. Es ist so: Firmen suchen sich ihre "High Potentials", in deren 
Karriere sie mittelfristig investieren, lieber selber aus. Warum sie 
dich nicht ausgesucht haben? Hmmm...

> Die Firma schafft sich selbst ab und erzeugt einfach nur einen
> Brain-Drain.
> That's it.

Vielleicht überschätzt du dich. Du arbeitest in der Firmen-IT, richtig? 
Da ist Selbstüberschätzung häufig, obwohl gerade dort die Leute dank der 
Konzentration auf wenige große Marken (Windows, Cisco, SAP, Oracle) fast 
beliebig austauschbar sind. Fachkräftemangel gibt es nicht. Wenn eine 
Firma in der IT Einschränkungen hinnehmen will, kann sie die Arbeit 
notfalls outsourcen.

Autor: genervt (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Es hat dich keiner dazu aufgefordert.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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genervt schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
>> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
>> selbst bezahlen darf...
>
> Es hat dich keiner dazu aufgefordert.

Genau!

Autor: Markus M. (Gast)
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Stefan D. schrieb:
> Wenn du nach dem Master Manager wirst, hat die Firma ein Management
> Anfänger (den sie sich auch gleich ausgebildet von der Stange holen
> kann) und kein Codemonkey mehr.D.h. du und der neue Codemonkey müssen
> wieder von vorne ein gelernt werden.
Ok. Ist auch eine Ansicht. Deine Ansicht:
Übersetzt heisst das: das Entwicklerwissen ist nichts wert. Management: 
egal. Holen wir uns billig von extern. Falsch!
Du glaubst etwas von Mgmt. zu verstehen? Nein!

Dein Ziel ist es wohl, die Fluktuation so niedrig wie möglich zu halten. 
Ein ehemaliger Entwickler als Manager? Ja! Dir kann nichts besseres 
passieren, denn der weiss mit welchen Problemen die Leute kämpfen und 
kennt auch noch die Firmenstruktur!

Das ist ja auch das Problem das hier im Forum immer beklagt wird: Bwler 
als Manager, haben keine Ahnung.

Wie wäre es mal mit einem Manager MIT Ahnung?

apollo2mond schrieb:
> ast du eigentlich schon monate/jahre zuvor mit dieser frage im kopf
> gespielt und definitive nicht 3 tage.
Ja du hast Recht!
apollo2mond schrieb:
> die wirtschaftliche anerkennung erfordert definitive einen
> reset/neustart in einer anderen firma mit völlig neuen aufgaben, weil
> danach kann dich auch nichts anderes mehr motivieren.
>
> dk4ug
Das ist auch mein Schluss. Ganz genau.

Lothar M. schrieb:
> Ich glaube auch fast, dass die gehen dürfte. Spätestens, wenn sie
> herausfindet, dass du sie "nur" hast... ;-)
Ok war vielleicht schlecht ausgedrückt :-)
Vielleicht hat sie auch mich ;-)
Andreas S. schrieb:
> z.B. die korrekte Verwendung von solchen Begriffen wie "investieren".
> Laufende Personalkosten sind keine Investitionen.
Ach, dann ist Investition in Weiterbildung und Ausbildung nur Kosten, 
also irgendwie auch Verschwendung? Also auch alles was dir da die Firma 
bezahlt? Erzähl das mal besser deinem Chef.
Jack schrieb:
> Vielleicht überschätzt du dich. Du arbeitest in der Firmen-IT, richtig?
Nein, ich überschätze nicht, ich schätze genau richtig, da ich weiss, 
was ich für die Firma leiste.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
>> Laufende Personalkosten sind keine Investitionen.
> Ach, dann ist Investition in Weiterbildung und Ausbildung nur Kosten,

Offenbar hast Du noch weniger Ahnung von kaufmännischen Dingen als der 
TE; immerhin hat er das erkannt und versucht nun, sich weiterzubilden.

Ich habe von "laufenden Personalkosten" geschrieben, und das sind nun 
einmal die Gehaltszahlungen und Lohnnebenkosten, somit Betriebsausgaben. 
Auch die Kosten für Fortbildungsmaßnahmen sind Betriebsausgaben.

> also irgendwie auch Verschwendung?

Nein, keineswegs. Auch Betriebsausgaben sind keine Verschwendung, 
sondern ermöglichen überhaupt erst die Arbeit des Unternehmens, z.B. 
auch in Form des Materialeinkaufs.

Bei Investitionen hingegen handelt es sich um den Erwerb von 
langfristigen Vermögensgegenständen; auch der Erwerb von Wissen sowie 
die Ergebnisse von F&E-Aktivitäten können solche Vermögensgegenstände 
sein. Als Kriterium gilt hierbei jedoch, dass ein fremder Dritter bei 
Fortführung des Unternehmens diesen Gegenstand im Rahmen der 
Kaufpreisbemessung berücksichtigen würde. (Erwerberfiktionsprinzip) 
Falls nun also irgendein Wissen erworben wurde, das dem Unternehmens 
nichts nützt, handelt es sich dabei aus Sicht des Unternehmens auch 
nicht um einen Vermögensgegenstand.

Ein Töpferkurs für Informatiker hält zwar die Mitarbeiter bei Laune, 
aber die gewonnenen Töpferkenntnisse werden kaum als Immaterieller 
Vermögenswert  in der GUV oder der Bilanz berücksichtigt werden.

> Also auch alles was dir da die Firma
> bezahlt? Erzähl das mal besser deinem Chef.

Ich bin nicht nur der Chef, sondern mir gehört das Unternehmen.

Autor: Heiner (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Auf dem Boden der Tatsachen gelandet? Wolke 7 ist vorbei. Willkommen
in der Realität.

lg. Heiner

Autor: Markus M. (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Falls nun also irgendein Wissen erworben wurde, das dem Unternehmens
> nichts nützt, handelt es sich dabei aus Sicht des Unternehmens auch
> nicht um einen Vermögensgegenstand.

Das ist nicht irgendein Wissen, das Studium IST relevantes Wissen, nur 
die Firma/HR ist wohl zu belämmert das zu erkennen oder haben selbst 
nicht so eine Ausbildung.

Andreas S. schrieb:
> Während dieser Zeit wäre vermutlich sogar Deine Produktivität während
> Deiner Arbeitszeit vermindert.

Während dieses Studiums wird sogar die Produktivität erhöht, da ich das 
neueste Wissen direkt anwenden kann und alle davon profitieren und das 
zum Nullpreis für die Firma.
Wissensmanagement sagt dir gar nichts?

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Das ist nicht irgendein Wissen, das Studium IST relevantes Wissen,

Nicht für das Unternehmen, sondern für den Mitarbeiter. Wenn der 
Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, geht das Wissen dem Unternehmen 
wieder verloren.

Anders sieht es aus mit Wissen, welches sich nicht käuflich erwerben 
lässt, sondern ein Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 
des Unternehmens ist, insbesondere wenn es in verkörperter Form 
vorliegt, z.B. in Form interner Publikationen, Erfindungen, usw., und 
deswegen auch von neuen Mitarbeitern zügig angelesen oder sonstwie 
genutzt werden kann.

> nur die Firma/HR ist wohl zu belämmert das zu erkennen oder haben selbst
> nicht so eine Ausbildung.

Nein, Du wirst von dem Unternehmen nicht als wichtiger Wissensträger 
angesehen. Das liegt aber an Deiner Person.

> Während dieses Studiums wird sogar die Produktivität erhöht, da ich das
> neueste Wissen direkt anwenden kann und alle davon profitieren und das
> zum Nullpreis für die Firma.

Du befindest Dich aber derzeit und während des Studiums nicht auf einer 
Stelle, für die das "neueste Wissen" unbedingt benötigt wird. Außerdem 
sollte man sich tunlichst von der Vorstellung lösen, dass man als 
Student an deutschen Hochschulen wirklich den aktuellen Stand der 
Wissenschaft vermittelt bekommt.

> Wissensmanagement sagt dir gar nichts?

Doch, natürlich.

Autor: rfvtgby6hn (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Wie wäre es mal mit einem Manager MIT Ahnung?

Das funktioniert nur dann, wenn der ueberwiegende Teil der Manager in 
der Fa. (insbesondere das Topmanagement) mit Ahnung ausgestattet sind.
Das allerdings scheint selten zu werden.

EIN Manager mit Ahnung in einer ansonsten von BWLern beherrschten Fa. 
ist definitiv:
1. zu bedauern
2. in der falschen Fa.

rfvtgby6hn

Autor: Markus M. (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Nicht für das Unternehmen, sondern für den Mitarbeiter. Wenn der
> Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, geht das Wissen dem Unternehmen
> wieder verloren.
Ja in erster Linie ist es für mich, das stimmt. Aber auch die Firma 
profitiert langfristig, und am meisten wenn sie Mitarbeiter wertschätzt 
und die sich entwickeln können und was Neues lernen können und die Firma 
das sogar fördert. Die sind supermotiviert, machen doppelten Einsatz, 
sind loyal und bleiben dann auch.
Andreas S. schrieb:
> Nein, Du wirst von dem Unternehmen nicht als wichtiger Wissensträger
> angesehen. Das liegt aber an Deiner Person.
Naja ich würde sagen, ich arbeite einfach im falschen Bereich, nämlich 
nicht im Kernbusiness der Firma, sondern in der IT. Ist auch wichtig, 
kostet aber in deren Augen nur. Drum wollen die einfach die Kosten 
drücken.

Andreas S. schrieb:
> Du befindest Dich aber derzeit und während des Studiums nicht auf einer
> Stelle, für die das "neueste Wissen" unbedingt benötigt wird.
Ja das kann ich bestätigen.  Nicht alles kann ich einsetzen. Auch ein 
Grund warum ich langfristig die Firma verlassen werde. Nicht nur weil 
mein Wissen nicht geschätzt wird, sondern weil ich eingesehen habe, dass 
es dort sowieso nix bringt.
Die bringen mir nix, ich bringe denen auch nix, besser einen 
Schlussstrich ziehen.
rfvtgby6hn schrieb:
> Das funktioniert nur dann, wenn der ueberwiegende Teil der Manager in
> der Fa. (insbesondere das Topmanagement) mit Ahnung ausgestattet sind.
> Das allerdings scheint selten zu werden.
Genau. Wo gibts das noch?

Autor: rfvtgby6hn (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Genau. Wo gibts das noch?

Keine Ahnung. Sonst wuerde ich Berater mit diesem Spezialgebiet.

rfvtgby6hn

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Nicht für das Unternehmen, sondern für den Mitarbeiter. Wenn der
>> Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, geht das Wissen dem Unternehmen
>> wieder verloren.
> Ja in erster Linie ist es für mich, das stimmt.

Diese Art von Wissen nutzt ausschließlich Dir selbst.

> Aber auch die Firma
> profitiert langfristig, und am meisten wenn sie Mitarbeiter wertschätzt
> und die sich entwickeln können und was Neues lernen können und die Firma
> das sogar fördert. Die sind supermotiviert, machen doppelten Einsatz,
> sind loyal und bleiben dann auch.

Das Unternehmen kommt Dir doch so weit entgegen, dass Du Deine 
vertraglich vereinbarte Arbeitszeit auch zu Dir genehmen Zeiten 
erbringen darfst.

Deine gesamte Denkweise, die Du hier präsentierst, ist nicht den Hauch 
unternehmerisch geprägt. Damit scheidest Du für eine Führungsposition 
komplett aus. Also benötigst Du auch keine entsprechende 
Zusatzqualifikation. Gewisse unternehmerische Sichtweisen wird man 
natürlich auch im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen 
(Zusatz-)Ausbildung erlernen können, aber Deine Vorgesetzten kennen Dich 
offen noch besser.

Wärst Du jemand, der mittelfristig als Führungskraft aufgebaut werden 
sollte, würde man Dich ganz anders unterstützen.

> Andreas S. schrieb:
>> Nein, Du wirst von dem Unternehmen nicht als wichtiger Wissensträger
>> angesehen. Das liegt aber an Deiner Person.
> Naja ich würde sagen, ich arbeite einfach im falschen Bereich, nämlich
> nicht im Kernbusiness der Firma, sondern in der IT.

Gerade in der IT kann man hervorragend Karriere machen, natürlich nur, 
wenn die Größe bzw. das Wachstum des Unternehmens so etwas zulassen.

> Ist auch wichtig, kostet aber in deren Augen nur. Drum wollen die
> einfach die Kosten drücken.

Es hängt natürlich sehr stark von den Hauptgeschäftsfeldern ab, ob sich 
bedeutende IT-getriebene Innovationen realisieren lassen. Das kann hier 
aber keiner ohne detaillierte Kenntnisse des Unternehmens beurteilen.

Die 0815-Tätigkeiten (System- und Netzwerkadministration) unterliegen 
natürlich einem erheblichen Qualitäts- und Kostendruck und müssen sich 
fortwährend auch mit anderen Unternehmen und externen Dienstleistern 
vergleichen lassen.

> Ja das kann ich bestätigen.  Nicht alles kann ich einsetzen. Auch ein
> Grund warum ich langfristig die Firma verlassen werde. Nicht nur weil
> mein Wissen nicht geschätzt wird, sondern weil ich eingesehen habe, dass
> es dort sowieso nix bringt.
> Die bringen mir nix, ich bringe denen auch nix, besser einen
> Schlussstrich ziehen.

Genau. So spart auch das Unternehmen die Kosten und vor allem die 
Aufregung, Dich zu entlassen. Also ist es eine Win-Win-Situation.

> rfvtgby6hn schrieb:
>> Das allerdings scheint selten zu werden.
> Genau. Wo gibts das noch?

Das gibt es in sehr vielen erfolgreichen mittelständischen Unternehmen, 
die von der Gründern selbst geführt werden. Sobald jedoch eine 
Managergeneration einzieht, die in ihrem ganzen Leben noch nie eigene 
unternehmerische Verantwortung getragen hat, wird es problematisch. Und 
bei Unternehmenserben hängt es gewaltig davon ab, wie sie von ihren 
Ahnen erzogen wurden. Mussten sie schon in ihrer Jugend als Praktikanten 
oder Aushilfen auch "niedere Tätigkeiten" ausführen und lernten so 
kennen und zu schätzen, welcher Aufwand dahintersteckt, oder lebten sie 
völlig isoliert als hauptberufliche Töchter und Söhne in der Gewissheit, 
nach ihrem schampusschlürfend absolvierten BWL-Studium gleich auf 
Führungsebene einsteigen zu können? Eine Ex-Freundin von mir war die 
Tochter bzw. Nichte der Gründer eines sehr, sehr großen 
IT-Dienstleisters und hat selbst sehr großen Wert darauf gelegt, schon 
als Schülerin mitzuarbeiten, d.h. sie ist dann von Bankfiliale zu 
Bankfiliale gezogen und hat die dortigen Mitarbeiter ausführlich zur 
Funktionalität und Zufriedenheit der von diesem IT-Dienstleister 
bereitgestellten Software befragt. Auch im Studium (Physik, nicht BWL) 
hat sie stets die minimalistische Variante (Studentenzimmer statt 
Luxus-Appartment, altes Fahrrad statt Auto) gewählt, um sich nicht der 
Versuchung auszusetzen, "abzuheben".

Autor: Markus M. (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Diese Art von Wissen nutzt ausschließlich Dir selbst.
Nein, das ist schlichtweg falsch. Und du weisst das und widersprichst 
dir hier auch selbst:
Andreas S. schrieb:
> Es hängt natürlich sehr stark von den Hauptgeschäftsfeldern ab, ob sich
> bedeutende IT-getriebene Innovationen realisieren lassen. Das kann hier
> aber keiner ohne detaillierte Kenntnisse des Unternehmens beurteilen.
Das ist ja genau das: gesamtheitlich würde dem Unternehmen sicherlich 
mein neues Wissen etwas bringen, aber halt effektiv mehr in einer 
anderen Abteilung, als in der aktuellen.
Zudem, wenn ich in diese Abteilung wechseln würde, wäre ich kein 
Frischling, da ich die Firma schon kenne.
Der Teamleiter unterstützt das ja auch, aber leider lehnt HR das alles 
ab, da sie wie gesagt und ich wiederhole das gerne, selbst zu 
unterqualifiziert sind um das zu erkennen.

Andreas S. schrieb:
> Deine gesamte Denkweise, die Du hier präsentierst, ist nicht den Hauch
> unternehmerisch geprägt. Damit scheidest Du für eine Führungsposition
> komplett aus. Also benötigst Du auch keine entsprechende
> Zusatzqualifikation.
Ach was?  du weisst schon, Ferndiagnosen sind grösstenteils untauglich, 
da sie nicht alle Faktoren einberechnen (können). Auf solch einen Rat 
kann man gut verzichten. Wenn du für deine Mitarbeiter auch so denkst, 
tut es mir leid.

Man sieht ja auch so, dass du dich nicht am neuesten Stand bewegst. Wann 
war das letzte Update deiner Website? Durch Dr Google landet man direkt 
auf deinem Firmenauftritt. Aha, 2011. 2011?! Das ist mittlerweile 6 
Jahre her. Also klarer 1. Eindruck: hier gibt's nicht viel neues. Wohl 
auch keine Weiterbildung. Eher vielleicht Learning By Doing.

Aber ich mache dir sogar ein Angebot: ich wäre bereit deine Firma in 
solchen Dingen zu beraten. Alles wird gut, keine Sorge.

Autor: rfvtgby6hn (Gast)
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Oh, ein absoluter Ueberflieger.

Schade, dass wir die Landung nicht zu sehen bekommen.

rfvtgby6hn

Autor: Kastanie (Gast)
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@Markus M.

Werter Markus,
wenn die Welt so ungerecht zu dir ist, dann nimm dein Leben selbst in 
die Hand und zeig es allen und poche nicht auf die finanzielle 
Wertschätzung der in deinen Augen Unterbelichteten.
Nur so wirst du dir und allen anderen gerecht.
Sonst wirst du ein Leben lang der ewig stänkernde Unzufriedene bleiben!

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Der Teamleiter unterstützt das ja auch, aber leider lehnt HR das alles
> ab, da sie wie gesagt und ich wiederhole das gerne, selbst zu
> unterqualifiziert sind um das zu erkennen.

Und schon wieder bist Du hereingefallen. Du weißt nicht, welche 
Absprachen es zwischen Deinem Teamleiter und der HR-Abteilung gibt.

HR: "Sehen Sie wirklich Herrn M. auf einer Führungsposition?"
Teamleiter: "Nein, bloß nicht! Aber ich muss noch mit ihm 
zusammenarbeiten.
  Können Sie ihm bitte einfach die Unterstützung verweigern?"
HR: "Kein Problem, wir sind doch eh schon die Buhmänner."

Viele derartige Entscheidungsprozesse laufen so ab, dass auf eine dritte 
Instanz verwiesen wird, der sich alle beugen müssen, gerade in 
Personalfragen. Wenn man als Vorstand z.B. eine größere Zahl von 
Arbeitsplätzen abbauen will, beauftragt man eine Unternehmensberatung, 
die "völlig unabhängig" zu dem diesem Ergebnis kommt. Und als Vorstand 
bleibt man unangreifbar, wenn man dieser Empfehlung folgt. Falls die 
Entscheidung schlecht war, ist es die Schuld des Unternehmensberaters.

Jeder agiert so. Wer verschlafen hat, gibt die Schuld dem Busfahrer, 
der zu früh an der Haltestelle losgefahren sein soll. Oder "die anderen" 
sind schuld, weil man eine Stunde lang im Stau steckte. Oder Gott wollte 
es so. Oder sonstwer. Solch einen Betrug begeht man sowohl sich selbst 
als auch Dritten gegenüber.

> Man sieht ja auch so, dass du dich nicht am neuesten Stand bewegst. Wann
> war das letzte Update deiner Website? Durch Dr Google landet man direkt
> auf deinem Firmenauftritt. Aha, 2011. 2011?! Das ist mittlerweile 6
> Jahre her. Also klarer 1. Eindruck: hier gibt's nicht viel neues. Wohl
> auch keine Weiterbildung. Eher vielleicht Learning By Doing.

Ja, die Webseiten müssten in der Tat mal wieder grundlegend überarbeitet 
werden. Die derzeitige Auslastung lässt hierfür aber keine Zeit.

> Aber ich mache dir sogar ein Angebot: ich wäre bereit deine Firma in
> solchen Dingen zu beraten. Alles wird gut, keine Sorge.

Kein Interesse.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Re: Nebenberuflicher Master - Firma zahlt nix!

Da hast du denen gegenüber auch keine Verpflichtungen. Master 
abschließen und besser bezahlten Job suchen.

Aber nicht bei Perschau aufhören und zu Frunel gehen. Das bringt nichts 
!

Autor: Markus M. (Gast)
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rfvtgby6hn schrieb:
> Schade, dass wir die Landung nicht zu sehen bekommen.
Doch, hoffentlich bald ;-)
Kastanie schrieb:
> nimm dein Leben selbst in die Hand und zeig es allen und poche nicht auf
> die finanzielle Wertschätzung der in deinen Augen Unterbelichteten.
Ja das mache ich auch so. Zahle es selbst.
Andreas S. schrieb:
> Du weißt nicht, welche Absprachen es zwischen Deinem Teamleiter und der
> HR-Abteilung gibt.
Das kann sein, ja genau. Das wäre aber wirklich falsch gegenüber mir. Da 
würde ich mir wenigstens eine klare Aussage wünschen. Nicht so 
hintenrum.
Zocker_52 schrieb:
> Da hast du denen gegenüber auch keine Verpflichtungen. Master
> abschließen und besser bezahlten Job suchen.
Richtig, das werde ich auch so machen.

Autor: Heiner (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Richtig, das werde ich auch so machen.

Hast du dir jetzt im Forum sagen lassen, wie du dein Leben gestalten 
sollst?

lg. Heiner

Autor: Christian (Gast)
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Markus M. schrieb:

> Frechheit finde ich nur, dass ich viel Zeit investiere und Geld, und
> meine Ausbildung der Firma auch zugute kommt und ich das dann auch noch
> selbst bezahlen darf...

Offensichtlich hat die Firma kein Interesse an Deiner "Fortbildung", 
warum sollte sie sie dann bezahlen? Du arbeitest zwei Jahre lang mit 
angezogener Handbremse und danach kommst Du wahrscheinlich auch noch an 
und forderst mehr Gehalt, da Du ja besser qualifiziert seist!? Und das 
soll die Firma noch unterrstützen? Warum sollte die Firma das tun?

> Denke ich mach mich jetzt mal schlau, suche nach Firmen,die mir das
> bezahlen wollen...!

Viel Spaß! Warum kündigst Du nicht einfach, studierst dann Vollzeit und 
suchst Dir dann einen neuen Job?

Autor: Yoschka (Gast)
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Markus M. schrieb:
>  Da
> würde ich mir wenigstens eine klare Aussage wünschen. Nicht so
> hintenrum.

Mimimi!
Und Du willst ins Management?

Autor: Markus M. (Gast)
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Heiner schrieb:
> Hast du dir jetzt im Forum sagen lassen, wie du dein Leben gestalten
> sollst?
>
> lg. Heiner
Nö, Zocker_52 hat das richtig geschrieben. Das habe ich auch bereits 
vorher schon so vorgehabt.
Christian schrieb:
> da Du ja besser qualifiziert seist!? Und das soll die Firma noch
> unterrstützen? Warum sollte die Firma das tun?
Warum denn nicht?
Gibt's heute denn keine Firmen mehr, die etwas zahlen? Ist es der 
Normalfall wenn die Mitarbeiter dann auch noch ihre Weiterbildung zahlen 
müssen?
Yoschka schrieb:
> Mimimi! Und Du willst ins Management?
Du kleiner Dreikäsehoch verstehst wohl gar nichts.
Ich habe die Eier meinem Chef zu sagen, dass das Studium momentan für 
mich das Wichtigste ist.
Nur er hat die anscheinend nicht, mir klipp und klar zu sagen, nein 
können wir leider nicht bezahlen.

Autor: Christian (Gast)
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Markus M. schrieb:

> Gibt's heute denn keine Firmen mehr, die etwas zahlen? Ist es der
> Normalfall wenn die Mitarbeiter dann auch noch ihre Weiterbildung zahlen
> müssen?

Kommt darauf an: Wenn es eine Weiterbildung ist, die im wesentlichen der 
Firma nützt und dem Mitarbeiter wenig, dann zahlt die Firma die, klar. 
Sonst macht der MA die ja auch nicht. Wenn es eine Weiterbildung ist, 
die der Firma nichts nützt, sondern eher schadet (der Mitarbeiter hält 
sich danach für was besseres, will mehr Gehalt oder mehr Verantwortung, 
die man ihm aber nicht geben will) und die der Mitarbeiter für sein 
Privatvergnügen macht, wäre die Firma schön blöd, wenn sie das bezahlen 
würde.

> Ich habe die Eier meinem Chef zu sagen, dass das Studium momentan für
> mich das Wichtigste ist.
> Nur er hat die anscheinend nicht, mir klipp und klar zu sagen, nein
> können wir leider nicht bezahlen.

Vorgesetzte machen selten klare Ansagen, sie erwarten, dass die 
Mitarbeiter zwischen den Zeilen lesen. Die Reaktion Deines Teamleiters 
zeigt doch, dass er an dieser Weiterbildung null Interesse hat. Mit 
bezahlen können hat das nichts zu tun, ihm wäre lieber, Du würdest 
einfach nur Deine Arbeit machen, anstatt sinnlose Kurse zu belegen. Da 
man das aber nicht so sagen darf und er Dich als Mitarbeiter nicht vor 
den Kopf stoßen will, sagt er es indirekt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Markus M. schrieb:
> Christian schrieb:
>> da Du ja besser qualifiziert seist!? Und das soll die Firma noch
>> unterrstützen? Warum sollte die Firma das tun?
> Warum denn nicht?
> Gibt's heute denn keine Firmen mehr, die etwas zahlen?
Doch, im ÖD bekommen Leute mit "Beziehung" fast alles bezahlt.
Sind Herrschaften halt und steigen auf.
Diejenigen die was können, können ja für die Herrschaften malochen.
So läuft´s in der DDR4.0!
> Ist es der
> Normalfall wenn die Mitarbeiter dann auch noch ihre Weiterbildung zahlen
> müssen?
Ja!

Autor: Markus (Gast)
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Als ich 'nebenbei' ein BWL-Aufbaustudium für Ingenieure studierte und 
nach erfolgreicher Halbzeit unserer Personalabteilung davon berichtete, 
hätte ich mir zumindest ein (oder mehrere) Extras gewünscht, wie z.B.:
- pro Jahr eine Handvoll zusätzlicher freier Tage (da die Seminare meist 
Freitags und Samstags stattfanden, hätten mir 4-5 Extratage schon 
weitergeholfen)
- Bereitstellen eines Firmenwagens (wäre für die 300 km einfache Fahrt 
zum Seminarort hilfreich gewesen)
- Bereitstellen einer Unterkunft, also Hotelzimmer

Wie die Vorredner schrieben, tuen sich die Personalabteilungen mit 
solchen Fördermaßnahmen sehr schwer - insbesondere wenn die Fortbildung 
nicht-fachlicher Natur ist und Du bist gewiß nicht der einzige, dem das 
passiert.
Andererseits wird man ja angesichts des 'Fachkräftemangels' träumen 
dürfen. Zumal jeder einzelne meiner aufgeführten Vorschläge das 
Unternehmen kaum mehr als 1.000 € p.a. kosten dürfte. Bei meinen 
Gesamtausgaben in Höhe von 18.000 € (vor Steuern) für Studiengebühren, 
Fahrtkosten, Hotelkosten und Literatur über 3 Jahre, sehe ich 1.000 € 
p.a. als verhältnismäßig gering und für den Arbeitgeber als durchaus 
zumutbar ein. Hier ist ein Umdenken seitens der Unternehmen gefragt!

Autor: Le X. (lex_91)
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So Markus,
was soll denn das eigentlich für tolles Spezialwissen sein?
Welche tiefgreifenden neuen Kenntnisse meinst du dir in nem 
Masterstudium aneignen zu können dass du auf einmal deiner Firma so nen 
tollen Mehrwert bieten kannst?

Hast du da schon ein paar konkrete Themen die im Master behandelt werden 
von denen du denkst sie seien für deine Firma bedeutsam?
Oder ist das eher so Wunschdenken, "lassen wir uns mal überraschen was 
der Dozent uns erzählt."?

Was sind das für Maßnahmen mit denen du schon während des Studiums deine 
Produktivität zu erhöhen glaubst?

Auch ich finde dass die Firma dir schon sehr entgegen kommt indem sie 
dir flexible Arbeitszeiten zugesteht für eine privatvergnügliche 
Fortbildung die ihr wahrscheinlich nichts nützt, deine Produktivität 
aber sicherlich mindern wird.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus schrieb:
> Hier ist ein Umdenken seitens der Unternehmen gefragt!

Nein, Du hast das Studium doch offenbar auch ohne die finanzielle 
Unterstützung durch das Unternehmen absolviert. Worin hätte also für das 
Unternehmen der ganz konkrete Vorteil bestanden?

Ganz im Gegenteil würde sich Deine Verhandlungsposition bei 
Mitarbeitergesprächen verbessern, denn im Falle einer finanziellen 
Unterstützung hätte das Unternehmen ja signalisiert, dass die erworbenen 
Fähigkeiten für das Unternehmen nützlich sein könnten. Folglich hättest 
Du dann ein gutes Argument für eine Gehaltserhöhung. Ohne die 
finanzielle Unterstützung, oder noch besser: bei expliziter Ablehnung, 
kann das Unternehmen wiederum vorbringen, schon damals keinen Nutzen 
gesehen zu haben.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> Auch ich finde dass die Firma dir schon sehr entgegen kommt indem sie
> dir flexible Arbeitszeiten zugesteht für eine privatvergnügliche
> Fortbildung die ihr wahrscheinlich nichts nützt, deine Produktivität
> aber sicherlich mindern wird.

... und ihn zusätzlich noch dazu veranlasst, bei der nächsten 
Gelegenheit die Hand aufzuhalten, weil er meint, nun wertvoller für das 
Unternehmen geworden zu sein.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
>> da Du ja besser qualifiziert seist!? Und das soll die Firma noch
>> unterrstützen? Warum sollte die Firma das tun?
> Warum denn nicht?

1. Weil es Geld kostet.
2. Weil Du anschließend mehr Gehalt haben willst.

> Gibt's heute denn keine Firmen mehr, die etwas zahlen? Ist es der
> Normalfall wenn die Mitarbeiter dann auch noch ihre Weiterbildung zahlen
> müssen?

Berufliche Weiterbildungen sind eine reine Privatangelegenheit des 
Mitarbeiters, betriebliche Weiterbildungen und Fortbildungen hingegen 
sehr im Interesse des Unternehmens. Unternehmen bezahlen daher 
Fortbildungen, die einen konkreten Nutzen bringen, z.B. Schulungen für 
Entwicklungswerkzeuge, moderne Methoden in der Softwareentwicklung.

Bei berufliche Weiterbildungen kann das Finanzamt in manchen Fällen 
sogar die Absetzbarkeit als Betriebsausgabe (oder für den Arbeitnehmer 
als außergewöhnliche Belastung oder Werbungskosten) ablehnen, wenn 
derjenige schon zuvor einen anerkannten Bildungsabschluss erhalten hat. 
Stattdessen könnte man in solchen Fällen ggf. eine Förderung durch die 
Arbeitsagentur beantragen. Diese wird aber in Deinem Fall die Förderung 
ablehnen, denn Du übst ja zur Zeit einen nicht von Dauerarbeitslosigkeit 
bedrohten Beruf aus.

> Yoschka schrieb:
>> Mimimi! Und Du willst ins Management?
> Du kleiner Dreikäsehoch verstehst wohl gar nichts.
> Ich habe die Eier meinem Chef zu sagen, dass das Studium momentan für
> mich das Wichtigste ist.

Du vertritts ausschließlich Deine eigenen Forderungen und gehst 
überhaupt nicht auf mögliche Interessenten des Unternehmens ein. Bei 
solch einem egozentrischen Verhalten disqualifizierst Du Dich komplett 
für eine Führungslaufbahn. Folglich benötigst Du auch keine 
entsprechende Fort- oder Weiterbildung.

> Nur er hat die anscheinend nicht, mir klipp und klar zu sagen, nein
> können wir leider nicht bezahlen.

Das hat er doch ganz klar gesagt, aber Du willst es bloß nicht 
akzeptieren. Der Verweis auf die HR erfolgt zum einen aus dem schon 
zuvor erläuterten Grund ("Buhmann") und zum anderen, weil die HR 
schließlich das Geld aus dem entsprechenden Topf für Fortbildungen 
bewilligen müsste. Wenn Dein Chef diese Kosten einfach aus Projekt- oder 
Abteilungsmitteln bezahlen würde, bekäme er höchstwahrscheinlich sogar 
sehr viel Ärger.

Autor: F. Fo (foldi)
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Gähn schrieb:
> Zu meinem Motorsägenschein hat die Firma auch
> nix dazugegeben.

Aber interessant, wie viele den machen.
Ich verstehe die Deutschen nicht, mit ihrem Scheine-Wahn.
VDWS, der gilt sogar weltweit, wenn du dir ein Surfbrett leihen willst. 
Ich habe den nicht, ebenso wenig den Motorsägenschein. Was ist das alles 
für ein Blödsinn!

Autor: Markus M. (Gast)
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Jetz sag ich euch mal was.
Für meine Mitarbeiter werde ich zum Traum-Chef, für euch zum Alptraum.

Christian schrieb:
> Wenn es eine Weiterbildung ist,
> die der Firma nichts nützt, sondern eher schadet (der Mitarbeiter hält
> sich danach für was besseres, will mehr Gehalt oder mehr Verantwortung,
> die man ihm aber nicht geben will) und die der Mitarbeiter für sein
> Privatvergnügen macht, wäre die Firma schön blöd, wenn sie das bezahlen
> würde.
Ach, du lebst also noch im vorigen Jahrhundert, da wo Fabrikarbeiter 
ihren Job halt einfach den ganzen lieben Tag lang das Gleiche gemacht 
haben.

Wir leben im 21. Jhdt., das bedeutet, wir sind Wissensarbeiter, und 
insbesondere bedeutet das für Ingenieure und alle anderen 
Wissensarbeiter, dass WISSEN das neue Kapital ist! Wenn mir ein Amateur 
wie du erzählt, Weiterbildung nutzt der Firma nichts, dann kann ich so 
jemanden wie dich, der anscheinend von sonst auch nicht viel Ahnung 
haben muss (da bildungsfeindlich), einfach nicht ernst nehmen.

Christian schrieb:
> orgesetzte machen selten klare Ansagen, sie erwarten, dass die
> Mitarbeiter zwischen den Zeilen lesen. Die Reaktion Deines Teamleiters
> zeigt doch, dass er an dieser Weiterbildung null Interesse hat. Mit
> bezahlen können hat das nichts zu tun, ihm wäre lieber, Du würdest
> einfach nur Deine Arbeit machen, anstatt sinnlose Kurse zu belegen. Da
> man das aber nicht so sagen darf und er Dich als Mitarbeiter nicht vor
> den Kopf stoßen will, sagt er es indirekt.

Falsch. Wahrscheinlich hast du dich diesem Spiel schon angepasst. Ich 
nicht. Hinterm Rücken jemand schlecht machen. Nicht die Wahrheit sagen. 
Unklar und nicht greifbar bleiben. Sagt wohl klar, welcher Firmenkultur 
du schon Teil geworden bist. Ich bin besseres gewöhnt. Drum ziehe ich 
auch einen Schlussstrich. Eine ganz einfache Rechnung.
Bleib du lieber mal auf deinem Posten sitzen. Bist wahrscheinlich 
Beamter.

Markus schrieb:
> Andererseits wird man ja angesichts des 'Fachkräftemangels' träumen
> dürfen. Zumal jeder einzelne meiner aufgeführten Vorschläge das
> Unternehmen kaum mehr als 1.000 € p.a. kosten dürfte. Bei meinen
> Gesamtausgaben in Höhe von 18.000 € (vor Steuern) für Studiengebühren,
> Fahrtkosten, Hotelkosten und Literatur über 3 Jahre, sehe ich 1.000 €
> p.a. als verhältnismäßig gering und für den Arbeitgeber als durchaus
> zumutbar ein. Hier ist ein Umdenken seitens der Unternehmen gefragt!
Richtig. Da haut es keinem einen Zacken aus der Krone. Ausserdem hat man 
dann noch einen weitergebildeten, motivierten Mitarbeiter, der der Firma 
viel mehr einbringt als sie an 1000 € p.a. investiert hat!

Le X. schrieb:
> So Markus,
> was soll denn das eigentlich für tolles Spezialwissen sein?
> Welche tiefgreifenden neuen Kenntnisse meinst du dir in nem
> Masterstudium aneignen zu können dass du auf einmal deiner Firma so nen
> tollen Mehrwert bieten kannst?
Beispiel:
Ich bin ein Ingenieur, der nun auch mit Management-Studium ausgestattet 
ist. Solche Leute, die Ahnung von beiden haben - da gibt es halt leider 
wenige. Manager mit Bwl Kenntnissen, und 0 Ahnung von Technik -  gibt es 
wie Sand am Meer, Ingenieure mit Programmier oder Frickelkenntnissen und 
0 Ahnung von Sozial- oder gar Managementkompetenzen - gibt es auch wie 
Sand am Meer.

Beispiel: ich habe ein Seminar zu Verhandlungstechnik und eine Vorlesung 
zu Game-Theory belegt.  Verhandlungstechnik hilft mir in einer Position 
als derjenige der Aufträge verteilt an externe SW-Dienstleister.

In dem ich schlussfolgernd Techniken wie gute Argumente angewandt habe, 
habe ich meiner Firma bereits zur einer Einsparung von rund € 8000 
geholfen.  Mein Chef hat das bereits auch monetär anerkannt mit einem 
Bonus, auch ein Grund, warum ich noch in der Firma bin. Dies aus einem 
anderen, dem jährlichen Bonus-Budget. Auf das Weiterbildungs-Budget hat 
er leider keinen Zugriff. Wie es in vielen Firmen halt so ist, versteht 
oder macht das HR leider nicht den Job, den es machen oder verstehen 
sollte.

Andreas S. schrieb:
> Du vertritts ausschließlich Deine eigenen Forderungen und gehst
> überhaupt nicht auf mögliche Interessenten des Unternehmens ein. Bei
> solch einem egozentrischen Verhalten disqualifizierst Du Dich komplett
> für eine Führungslaufbahn. Folglich benötigst Du auch keine
> entsprechende Fort- oder Weiterbildung.
Ich wiederhole es nochmal: Falsch.
Die Aufgabe einer Firma ist es, die besten Mitarbeiter zu halten, auch 
zu fördern und fordern. Sonst steht man irgendwann alleine da, was auch 
dir passieren kann.
Mitarbeiter sind das Kapital einer Firma. Es ist eine Win-Win Situation, 
wenn die Mitarbeiter merken, die Firma steht hinter ihnen, setzen sie 
sich auch 5x soviel ein.
Wenn du nicht ganz hinterm Mond leben würdest, könntest du auch das 
erkennen.

Als Lesetipp für dich:
https://www.inc.com/jason-lemkin/how-to-retain-sta...

F. F. schrieb:
> Aber interessant, wie viele den machen.
> Ich verstehe die Deutschen nicht, mit ihrem Scheine-Wahn.
Das ist es halt, was Deutschland gross macht.
Ich halte nichts von vielen unnötigen Scheinen, aber eine Weiterbildung, 
ein Wissensaufbau macht Sinn.

Hier mal eine kleine Gratis-Lektüre von mir zu eurem Wissensaufbau, wie 
man Wissen aufbaut:

Wir leben in einer Wissensgesellschaft, deswegen fördert man Wissen, 
wenn man ein Unternehmen ist, das an nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen 
interessiert sind und das eine Chefetage hat, die das auch versteht.

Wissen wird kontinuierlich in einer Transformation von expliziten und 
impliziten Wissen erzeugt. Lest euch mal ein Buch zu Knowledge - 
Management durch (insbes. das SECI Modell) und versucht zu verstehen, 
warum dies so wichtig ist.

Die Aufgabe eines Unternehmens ist es genau diesen Prozess der 
Transformation zu fördern.

Autor: Christian (Gast)
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Möchtest Du hier ernsthafte Antworten auf Deine Frage und eine 
Wiedergabe der Realität? Ich denke, beides hast Du zur Genüge bekommen.

Oder möchtest Du hier nur Deinen Frust ablassen, dass die Welt nicht so 
ist, wie Du sie gerne hättest?

Ich sage nur: Die Firmen wissen schon selbst was gut für sie ist und 
glaube nicht, dass sie auf Leute wie Dich gewartet haben.

Ich kenne viele Ingenieure, die in Management-Positionen tätig sind. 
Auch unter Deutschlands Top-Managern befinden sich viele Ingenieure 
(einfach mal googeln). Niemand von denen hat allerdings paar Jahre nach 
Berufseinstieg die Finanzierung eines berufsbegleitendes 
Wirtschafts-/Managementstudium von seinem Arbeitgeber eingefordert.

Autor: Markus M. (Max. Power) (Gast)
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Christian schrieb:
> Ich kenne viele Ingenieure, die in Management-Positionen tätig sind.
> Auch unter Deutschlands Top-Managern befinden sich viele Ingenieure
> (einfach mal googeln).

Klar. Vielleicht gibt's Ingenieure, die mit Können und etwas Glück (das 
braucht es!) in eine Top Position aufgestiegen sind, ohne Zusatzstudium, 
d.h. BWL gelernt mit Learning by doing.

Die Regel ist das aber nicht:
http://m.spiegel.de/karriere/a-927378.html

Auch hier auf Spiegel (den du vielleicht kennst), folgendes:
"Stattdessen empfiehlt er Ingenieuren, den Sprung ins "General 
Management" gut vorzubereiten. Dazu kann die frühzeitige Station bei 
einer Unternehmensberatung gehören wie auch innerbetriebliche 
Fortbildung oder ein Zusatzstudium."
In meinem Fall Zweiteres. Punkt.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Markus M. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Du vertritts ausschließlich Deine eigenen Forderungen und gehst
>> überhaupt nicht auf mögliche Interessenten des Unternehmens ein. Bei
>> solch einem egozentrischen Verhalten disqualifizierst Du Dich komplett
>> für eine Führungslaufbahn. Folglich benötigst Du auch keine
>> entsprechende Fort- oder Weiterbildung.
> Ich wiederhole es nochmal: Falsch.
> Die Aufgabe einer Firma ist es, die besten Mitarbeiter zu halten, auch
> zu fördern und fordern. Sonst steht man irgendwann alleine da, was auch
> dir passieren kann.

Da stimme ich Dir inhaltlich völlig zu. Aber wie Du selbst schreibst: 
"die besten Mitarbeiter zu halten". Nicht jeder Mitarbeiter muss 
gehalten werden, insbesondere dann nicht, wenn er nicht in der Lage ist, 
zwischen den eigenen Interessen und denen des Unternehmens zu 
unterscheiden. Im Idealfall findet er natürlich einen Weg, die 
Interessen aller Akteure zu berücksichtigen.

> Mitarbeiter sind das Kapital einer Firma. Es ist eine Win-Win Situation,
> wenn die Mitarbeiter merken, die Firma steht hinter ihnen, setzen sie
> sich auch 5x soviel ein.

Genau so ist es. Im Gegenzug kann man aber auch die Gelegenheit nutzen, 
Mitarbeiter loszuwerden, indem man als Unternehmen eben nicht ihren 
Wünschen entspricht oder nachgibt.

> Wenn du nicht ganz hinterm Mond leben würdest, könntest du auch das
> erkennen.

Ich lebe nicht hinter dem Mond, erkenne aber im Gegensatz zu Dir, welche 
Mitarbeiter man halten muss, und das ist eben nicht jeder.

Autor: genervt (Gast)
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Die wertvollsten Mitarbeiter sind meist nicht die, die sich dafür 
halten.

Autor: Dr. Tech (Gast)
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Lasst den Jungen doch. Der will es wenigstens zu etwas bringen.

Womöglich wird er noch Chef im Real-Life von wohl einigen Leuten, die 
hier so fleissig schreiben. Vielleicht nicht bei seiner aktuellen Firma, 
wohl aber woanders.
Schaut mal in Zukunft, wenn ihr einen neuen Chef bekommt, der Markus 
heisst.

Andreas S. schrieb:
> Genau so ist es. Im Gegenzug kann man aber auch die Gelegenheit nutzen,
> Mitarbeiter loszuwerden, indem man als Unternehmen eben nicht ihren
> Wünschen entspricht oder nachgibt.
Bei einem Kunden gibt es sogar Fälle wo bestimmte Mitarbeiter 
"wegbefördert" werden. Meist gibt es da Sammelbecken, wie spezielle 
Abteilungen dafür.

Nach ein paar Jahren oder Monaten erfolgen dann in diesen Abteilungen 
"Cost-Cutting" Massnahmen. In meinem Consulting Job in Wien, ist es 
meist meine Aufgaben, solch "Dead Wood", nicht produktive Stellen, 
Prozesse, Teams oder ganze Abteilungen zu erkennen und denen die 
Luftzufuhr sperren.

genervt schrieb:
> Die wertvollsten Mitarbeiter sind meist nicht die, die sich dafür
> halten.
Die, die sich dafür halten, mucken meist auf und bleiben bei Chefs, ob 
positiv oder negativ in Erinnerung. Auf jeden Fall aber, bleiben sie in 
Erinnerung. Ob das gut oder schlecht ist, könnt ihr selbst überlegen.

gez.
Dr. Tech

Autor: klausi (Gast)
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Klingt spannend.
Ja, man sollte nicht einrosten und was tun.
Aber um jeden Preis?

Autor: Qwertz (Gast)
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klausi schrieb:
> Aber um jeden Preis?

Nein, sicherlich nicht um jeden Preis.

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> klausi schrieb:
>> Aber um jeden Preis?
>
> Nein, sicherlich nicht um jeden Preis.

Im Grunde schon um jeden Preis. Wenn du eingerostet bist, bist du quasi 
schon tot - es hat dir nur noch keiner gesagt.

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Qwertz schrieb:
> klausi schrieb:
> Aber um jeden Preis?
>
> Nein, sicherlich nicht um jeden Preis.
>
> Im Grunde schon um jeden Preis. Wenn du eingerostet bist, bist du quasi
> schon tot - es hat dir nur noch keiner gesagt.

Nun ja, du vernachlässigst dabei, dass es im Leben auch noch andere 
Dinge als den Beruf gibt, für den man sich gefälligst weiterbilden soll. 
Jeder setzt seine Prioritäten eben anders, deshalb bist du aber noch 
lange nicht "quasi schon tot", wenn du deine begrenzte Zeit lieber für 
andere Dinge nutzt.

Autor: F. Fo (foldi)
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Diese "Job at First - Scheiße", glaubt man dann ab 45+ irgendwann nicht 
mehr und realisiert, dass man sich vor die Karre spannen lassen hat.
Die Damen und Herren, die dir das einbläuen lassen, die findest du bei 
der Jagd oder auf dem Golfplatz. Und wenn sie auch da mal wieder nicht 
sind, dann im Urlaub, den sie so alle drei Monate machen.

Nicht falsch verstehen. Ich gehe auch immer noch gern arbeiten. Aber 
heute weiß ich, dass ich nach 26 Stunden nicht nach einer Pause von 3 
Stunden wieder los fahre, weil das alles ja so unglaublich wichtig ist.
Sicher, der Job ist wichtig und sichert unser Auskommen, aber er darf 
nicht lebensbestimmend sein. Bei mir war er das viel (viel zu viele) 
Jahre. Familie, Freunde und Freizeit (welche Freizeit?) standen immer 
hinten an.
Man muss das richtige Maß finden. Die Profiteure deiner unendlichen 
Mehrarbeit (besser deren Einpeitscher) heizen das all zu gerne mit 
solchen Sprüchen an. Mit Werbung, entsprechenden Spielfilmen und es wird 
uns als Lebenskultur vorgegaukelt. Alles ganz gezielt und bewusst 
gesteuert, damit solche (ehemals) naiven Kerlchen, wie ich, noch länger, 
noch schnellen und noch weiter rennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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F. F. schrieb:
> Diese "Job at First - Scheiße", glaubt man dann ab 45+ irgendwann nicht
> mehr und realisiert, dass man sich vor die Karre spannen lassen hat.

Ich bin noch weit entfernt von den 45+, aber das habe ich auch schon 
verstanden. Es ist allerdings richtig, dass man insbesondere als noch 
junger, naiver Idealist manchmal glaubt, mit seinem persönlichen 
Arbeitseinsatz die Welt bzw. das Unternehmen retten zu müssen. Das 
nutzen manche Arbeitgeber natürlich auch aus.

> Familie, Freunde und Freizeit (welche Freizeit?) standen immer hinten
> an.
> Man muss das richtige Maß finden.

Wahre Worte. Im schlechtesten Fall hat man außer seinem Job praktisch 
nichts anderes im Leben. Wenn der Job mal weg ist, dann fällt derjenige 
in ein schwarzes Loch, aus dem er kaum mehr herauskommt.

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Nun ja, du vernachlässigst dabei, dass es im Leben auch noch andere
> Dinge als den Beruf gibt, für den man sich gefälligst weiterbilden soll.
> Jeder setzt seine Prioritäten eben anders, deshalb bist du aber noch
> lange nicht "quasi schon tot", wenn du deine begrenzte Zeit lieber für
> andere Dinge nutzt.

Nein, ich denke mir nur, wenn es da schon schlecht aussieht, warum soll 
es woanders besser sein?

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Nein, ich denke mir nur, wenn es da schon schlecht aussieht, warum soll
> es woanders besser sein?

Warum nicht? Alles nur eine Frage der Prioritätensetzung.
Ich zum Beispiel bin halt nicht gerade der Fleißigste, mir sind private 
Dinge im Zweifel wichtiger.

Autor: klausi (Gast)
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Ich war mal in einem Karriere-Seminar auf der Uni, und der Leiter des 
Career Centers der Uni hat dort gesagt dass er wenige Karrieren 
beobachtet hat, die jetzt mehr oder weniger auf Performance basieren.

Aber er hat viele Karrieren gesehen, die nur auf Kontakte, Netzwerken 
basieren und auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Lasst euch nicht verarschen von euren Managern die wollen euch einfach 
so gut melken wie es geht. Aber wichtiger ist, auf euch aufmerksam zu 
machen und schon vorm Karrieresprung die richtigen Kontakte geknüpft zu 
haben.. leider..

Setzt euch mal in die Lage eines Chefs: Ein Abteilungsleiter zB managt, 
nur ein Bsp. insgesamt 150 Leute, niemals kann er alle genau kennen und 
weiss auch nicht was diese übers Jahr so leisten. Da muss er sich auf 
seine Teamleiter verlassen. Aber es hilft wenn du schon mal ihm geredet 
hast, auffällst.. that's it..

Autor: Max (Gast)
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Mach deinen Master und dich dann vielleicht selbständig. Mir wird 
schlecht, wenn ich sehe, wie viele sich von ihren Arbeitgebern wie 
Sklaven behandeln lassen. Du solltest dich in erster Linie für dich 
weiterbilden.
Natürlich kommt es dem Arbeitgeber auch zugute, wenn du dich Richtung 
Management weiterbildest, erwarten kann man aber nichts - von niemandem. 
Wenn's dich interessiert, mach's. Es gibt Leute, die das anerkennen.

Autor: Markus M. (Gast)
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Max schrieb:
> Wenn's dich interessiert, mach's. Es gibt Leute, die das anerkennen.

Danke, Max :-) !
Ja ich hoffe

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Max schrieb:
> Mach deinen Master und dich dann vielleicht selbständig.

Da ist was dran!

Nur: Es gibt mittlerweile massenhaft "Selbständige", die aus ihrem 
Angestelltenverhältnis ausgebebrochen sind, um sich als "Master of 
Business Dingsbum" weiterzubilden und dann einen auf Manager machen.

Die braucht aber keiner! Als Selbständige schon gar nicht!

Die machen nämlich hinterher nur die Interimsprojekte, die entstehen, 
weil irgendwo einer einen Saustall verlassen hat.

Besser ist es, mit MBA ein Teamleiter zu werden. Die die das schaffen, 
haben ausgesorgt. Die anderen sind fehlqualifiziert!

Lieber Entwickler bleiben, vor allem als Selbständiger, weil Du dann 
nicht als gefährlich gilst. Wer will denn einen in BWL-Gebildeten haben, 
den er beauftragt?

Fachwissen auch dem Sektor ist gut, aber wenn man es "offiziell" hat, 
gilt man als überqualifizert.

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