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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LimeSDR Mini


Autor: Christoph B. (birki2k)
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Noch eine Woche läuft die Crowdfunding Campagne für das LimeSDR Mini, den kleinen Bruder des LimeSDR. Diese Variante setzt ebenfalls auf den LMS7002M. Dadurch dürfte das Mini besonders für diejenigen interessant sein, denen der Preis für des LimeSDR noch zu hoch war.

In Anbetracht des Preises von 139 $ bietet das LimeSDR Mini einen günstigen Einstieg in die SDR Welt. Die größere Variante wurde ursprünglich mit einem Preis von 299 $ eingeführt. Wie zu erwarten, besteht eine hohe Nachfrage, die Early Bird Aktion von 500 Stück war bereits innerhalb von 24 Stunden ausverkauft. Das Finanzierungsziel ist ebenso erreicht.

Das LimeSDR Mini unterstützt den Frequenzbereich von 10 MHz bis 3,5 GHz und ist daher für zahlreiche Anwendungen wie etwa Bluetooth, UMTS, LTE, SDM, LoRa, zigbee, RFID, Zigbee und viele mehr geeignet. Die RF Bandbreite liegt bei 30,72 MHz, also bei der Hälfte der Bandbreite des großen Bruders. Die Auflösung von 12 bit ist bei beiden Varianten identisch. Das Modul besitzt je einen Sende- und Empfangskanal und ist Vollduplex fähig.

Das Projekt bleibt weiterhin dem Open Source Gedanken treu, Quellcode, Firmware, Schaltpläne und das Layout sollen in Kürze veröffentlicht werden. Ebenso ist mit guter Softwareunterstützung zu rechnen, da dieselben Treiber und APIs wie beim LimeSDR zur Verwendung kommen. Das ermöglicht die Nutzung bestehender Entwicklungstools wie LimeSuite und Ubuntu Core Apps.


: Verschoben durch Admin
Autor: Pete K. (pete77)
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Christoph B. schrieb:
> einen günstigen Einstieg in die SDR Welt

Was ist denn "SDR"?

Autor: Sven D. (sven_la)
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Autor: Thomas V. (thomasv)
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interessante Sache wobei mich hier wieder die 10MHz untere Grenzfrequenz 
stören.
Der nicht-Mini fängt bei 100kHz an - das macht ihn für KW interessant.


Gruß
Thomas

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Autor: Danish Belal (danishbelal)
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Kann man damit ohne großen Aufwand einen BLE-Link abhören?
Sorge macht mir insbesondere die Frequenzspreizung von Bluetooth.

Vielen Dank,
Mit freundlichen Grüßen

Autor: Leim SDR (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> Das LimeSDR Mini unterstützt den Frequenzbereich von 10 MHz bis 3,5 GHz
> und ist daher für zahlreiche Anwendungen wie etwa Bluetooth, UMTS, LTE,
> SDM, LoRa, zigbee, RFID, Zigbee und viele mehr geeignet.

Könnte man das SDR auch für Zigbee benutzen?

Autor: Michael Dreher (nospam2000)
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Danish B. schrieb:
> Kann man damit ohne großen Aufwand einen BLE-Link abhören?
> Sorge macht mir insbesondere die Frequenzspreizung von Bluetooth.

um BLE komplett mitzuschneiden musst du gleichzeitig immer 4 Kanäle 
mitschneiden: 3 x Advertising Channel (37 bis 39) und 1xDaten-Channel 
(wechselnd)
Zusätzlich benötigst du noch die FrequencyHopping Konstante der 
bestimmten Verbindung für den Daten-Channel und musst den Empfänger 
schnell genug umschalten können.

Letzteres ist meistens schwierig bis unmöglich.

Die Brute-Force Variante ist alle 40 Kanäle gleichzeitig abzuhören, aber 
wenn du dies mit einem einzigen Empfänger machen wolltest, benötigst du 
eine Bandbreite von 80 MHz, wozu der LimeSDR nicht taugt. Man kann einen 
bestimmten Frequenzbereich blockieren und damit die Anzahl der Kanäle 
einschränken.

Selbst wenn dies gelingt, sind die Daten immer noch verschlüsselt 
(optional).

Also einfach ist das nicht.

Ich würde ich mal unter dem Begriff "Ubertooth" suchen, ich denke dort 
wurde die Grundlagenarbeit fürs Sniffing gemacht (z.B. 
https://hackaday.com/tag/ubertooth/).


  Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Danish B. schrieb:
> Kann man damit ohne großen Aufwand einen BLE-Link abhören?
> Sorge macht mir insbesondere die Frequenzspreizung von Bluetooth.

Ich suche auch noch nach einer "vernünfitgen" Lösung. Wenn man bestimmte 
BLE 4.2 features (extended packet length) untersuchen will, landet man 
sehr schnell bei Lösungen, die 5stellig kosten.

Das einzige, was ich bis jetzt gefunden habe, dass ganz gut 
funktioniert, ist der Sniffer von Nordic. Der Ubertooth scheitert schon 
daran, dass er das Link Layer Protocol nur teilweise umsetzt und dann 
nicht mehr sniffen kann, wenn die channel map nicht komplett ist.

Dabei wäre es überhaupt nicht so schwerr. Vorrausgesetzt, das beide 
Partner den Standard korrekt umsetzen und nicht LE secure connections 
verwendet werden (Schlüssel-Austausch mit DH), kann man einen 
Verbindungaufbau belauschen und dann einer Verbindung folgen.

Das ist aber im wesentlich dann teure, hand geklöppelte Software und 
nicht günstig designete Hardware ;-)

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