Koppelkondensator (?)

Gast #331945
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Hallo,

Ich habe ein problemchen der analogtechnischen Art. Ich möchte mit
einem AVR einen (kleinen) Lautsprecher (8ohm, ~1W) ansteuern. Also hab
ich mir eine kleien Komplementärendstufe mit BC547/557 ausgedacht und
steh vor nem kleinen verständnisproble.

Wenn ich normal einen Audioverstärker baue kopple ich ja die
Gleichspannung mit einem kleinen C aus, um nur die Wechselspannung
habe. Wenn ich nun ein reines (TTL) Rechtecksignal habe (das ist doch
reine wechselspannung?) sollte ich das auch über einen C an den
Lautsprecher koppeln?

Ich wäre sehr froh wenn mir jemand auf die sprünge helfen könnte :)
mfg
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Gast #331949
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Also erstens mal ist in deiner Schaltung nen ziemlicher Patzer drin.
Wenn du das so aufbaust fließt der Strom von 5V zur Basis des oberen
Transistors, danach durch die anderen Basis-Emitter-Strecke. Folglich
sind immer beide Transistoren eingeschaltet, dass wird sicher nicht
funktionieren.
Die Lautstärkeregelung sollte man außerdem vor den Verstärker packen,
denn so funktioniert es nur bei ziemlich kleinen Leistungen.
Gast #331952
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Kann man irgend wie anders einen Lautsprechertreiber bauen? es muss ohne
IC gehen und ic hhab nur 1 Datenleitung. Mit nur 1 Transistor in
Kollektorschaltung mit nem Pullup wollte ich es nicht machen, da ist
auch keine gute idee?

ok dann bitte ich um eine Schaltungsempfehlung, ich wäre sehr dankbar
darüber :)

Diese Analogtechnik ist mir suspekt, es gibt immer nur Probleme und
riesen Rechnungen :/
Gast #331953
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@Arnobaer
Das geht schon! Tausche die Transistoren gegeneinander. Den NPN
oben hin mit seinem Kollektor an +UB. Den PNP mit dem Kollektor
an Masse. Beide Emitter an den Auskoppelelko.

MfG Paul
Gast #331955
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Oh dann hatte ich mich geirrt ^^
Danke für den Hinweis! :)

Hm udn wie groß sollte der C sein? 470nF 470µF ?_? gibts hier irgend
einen Richtwert nach dem man den Dimensionieren kann, hat das mit dem
Innenwiderstand des LS zu tun?

2. Ich möchte ja auc heien Lautstärkeregelung einbauen, ist das Poti
hinter dem C fehl am platz oder  wo kann man das hinsetzen?
Leider kenn ic hmich mit solcher Art Schaltungen nicth allzugut aus..
^^

mfg
Gast #331957
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Danke für den Link. Hm, geht das auch ohne diese Dioden? Also ich habe
jetzt wieder die Seite gefunden wo ich das schon mal gesehen hatte, ist
das unzumutbar wie das dort aufgebaut ist? ..obwohl das die Transistoren
keinen Basiswidersstand haben kommt mir schon komisch vor... o_O

Also ich möchte das so einfach wie möglich lösen im endeffekt, aber es
sollte hald nicht "gepuscht" sein sodnern schon etwas solide sein das
ganze ^^'
Gast #331959
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Was zumutbar ist, bestimmst letztlich du. Der Haken an deiner Schaltung
ist halt, das sich unterhalb 1,5Vss am Eingang garnichts tut und sich
darüber erstmal der Klirrfaktor bemerkbar macht, erst weit nachrangig
das eigentliche Signal. M.E. nur für Taube zumutbar.

Elko Bild 2 ist schon die Minimalversion. Einfacher geht's nur noch
mit dem LM386 (DIP8).
Gast #331962
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Nun ich habe nur ein einfaches Rechtecksignal in meiner gewünschten
Tonhöhe (so 800Hz bis 2kHz). Also al Lautsprecher würde ich maximal so
einen kleinen Minilautsprecher aus nem Radio nehmen 0,2 -0,5 Watt nicht
mehr, das reicht. Ess soll nur einen konstanten (Pieps)Ton ausgeben..
will deswegen nicht viel in meine Schaltung integrieren ^^
Gast #331963
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Für simple Rechteck-Pieps reicht die Hannes'sche Version aus.
Lautstärkeregler kommt dann wie bei dir gezeigt dahinter. Koppelelko
darf auch deutlich kleiner sein, weil eher Pieps als Brumm gemeint ist.
#331964
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Der komplementäre Emitterfolger (Melodiegenerator Tiny15) hat einen
fürchterlichen Klirrfaktor. Ich würde ihn beim besten Willen nicht für
Sprache oder die Wiedergabe originalgetreuer Musik (MP3, WAV)
verwenden.

In Verbindung mit einem einfachen Generator ändert das Klirren halt nur
die "Klangfarbe" des Generators, so wie der "Verzerrer" die
Klangfarbe einer Gitarre ändert.

Bei dieser "Endstufe" ging es einzig und allein um den geringen
Ruhestromverbrauch. Jeder NF-PA-IC hat einen nicht zu
vernachlässigenden Ruhestrom (der Tiny15 allerdings auch!). Wenn man
die angegebenen Links auf die Forum-Beiträge verfolgt, findet man
sicher auch die Diskussion über die Verwendung eines PA-ICs.

Es kommt also immer darauf an, was man mit einer Schaltung erreichen
will. Einfaches unbesehenes Kopieren (und für einen anderen Zweck
verwenden) bringt nix.

Für die Ausgabe eines Rechtecksignals wird es aber vermutlich reichen.
Bau's doch einfach mal auf und frag' deine Ohren. Und probiere
einfach mal ein paar verschiedene Elkos aus. Ich hatte den Eindruck,
dass sich über 470µF der Klang nur noch unwesentlich verbessert, das
kann aber in deinem Fall ganz anders sein.

...
Gast #331967
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Hm, wie meinst du das zum Transistor parallel schalten?
Also wenn ich nur 1 Transistor nehme, gebe ic hden LS und Poti seriell
zw. Vcc und Kollektor oder unten zw. Emitter udn Masse (bei pnp) ? es
gibt oft mal die und mal die beschaltungen, ist das eigentlich
kritisch? ^^ ich bin da völlig am verzweifeln was ne gute lösung in
diesem aufwand ist..
Gast #331968
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So ungefähr sah es im IBM PC/XT aus, nur wurde dort ein SN75477
verwendet:

                       VCC
                        +
                   '----.
                   |    | .---|
                   -     -|   |
                   ^     -|   |
                   |    | '---|
                   '----'
                        |
                       .-.
                       | |33
                       | |
                       '-'
                        |------.
                        |      |
           _        |/       |
         -|___|-------|       ---
                      |>      --- 10nF
                        |      |
                        |      |
                       GND    GND
Gast #331970
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Stört dich die Gleichspannung? Im Prinzip hast du recht. Nur in diesem
Fall mit mickrigem Ausgang grad mal für's Piepsen... Ich habe das ja
nicht selbst erfunden, die PC-Speaker arbeiten alle so.
Gast #331971
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Hm, da fällt mir ein ich hab ja eine symetrische Versorgungsspannung,
kann mir das vlt auch helfen, also bei -großen- Lautsprecherstufen hat
man ja auch immer +12V/-12V und einen pin vom LS auf Gng.... der
artikel bringt mich jetzt darauf

Weil das in serie schalten ist doch sicher nicht so schön wie über
einen  C das Signal zu schicken, nur in wie fern macht das bei einem
Rechtecksignal einen unterschied ^^

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