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Forum: Platinen Polung der Kondensatoren auf dem Mainboard


Autor: Tom (Gast)
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Hab schon etliche reparaturbedürftige Boards gehabt und auf diesen war 
der Minuspol IMMER durch einen weißen Halbkreis gekennzeichnet (sofern 
es keine älteren Boards waren, die keine Halbkreise hatten, dafür aber 
mit + und - oder anderen Zeichen gekennzeichnet waren), deshalb bin ich 
auch immer davon ausgegangen, dass dies auch so üblich ist. Auf vielen 
ist auch zudem auch noch der leere Halbkreis mit einem Plus-Zeichen 
gekennzeichnet. Wie hier:

http://extreme.pcgameshardware.de/attachments/9767...

Auf dem Asus PCH-DL sind aber alle Elkos mit dem Pluspol in Richtung des 
weißen Halbkreises gelötet.

Gibts doch keine "Norm" bezüglich der Markierungen auf dem Board?

MfG

Beitrag #5193180 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Teo Derix (teoderix)
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Tom schrieb:
> Auf dem Asus PCH-DL sind aber alle Elkos mit dem Pluspol in Richtung des
> weißen Halbkreises gelötet.

Davon wär ein Bildchen interessant!

Autor: Tom (Gast)
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Autor: Icke ®. (49636b65)
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Tom schrieb:
> Auf dem Asus PCH-DL sind aber alle Elkos mit dem Pluspol in Richtung des
> weißen Halbkreises gelötet.

Ist mir auch schon mehrfach untergekommen. Deshalb VOR dem Auslöten 
IMMER die Polung prüfen.

Autor: Tom (Gast)
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Ok, nochmal im Net nachgeschaut um zu schauen, obs allgmeien bei den 
PCH-DL Boards so ist.

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/A...

Gut ... hab mich nur gewundert, da es für mich das erste Board ist, bei 
dem die Markierung + Polung anders ist.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Tom schrieb:
> Gut ... hab mich nur gewundert, da es für mich das erste Board ist, bei
> dem die Markierung + Polung anders ist.

Ty fürs Bild.

Ist das der Zwang zu immer was Neues oder hat da nur einer, sein 
Durchsetzungsvermögen demonstriert?

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Bei Tantal Elkos ist es üblich, entgegen der üblichen Gepflogenheiten 
den + Pol zu kennzeichnen. Keine Ahung, warum es hier praktiziert wird. 
Ständige Aufmerksamkeit zahlt sich somit aus :-)

Autor: herbert (Gast)
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Der Minus Pol bei stehenden Elkos wird  eigentlich immer durch einen 
breiten Balken mit mehreren Minus Zeichen markiert. Die Prägung oben 
kann man vergessen. Wer einige Elkos zu entfernen hat sollte sich vorher 
ein Foto machen.
Im übrigen bekommt man meistens die Locher nicht frei weil interne große 
Kupferflächen zuviel Wärme abführen. Mein Tipp: Etwas frisches Zinn 
drauf, einmal absaugen damit sich ein kleiner Krater  bildet der einen 
Hartmetallbohrer im Durchmesser der Anschlussdrähte so zentriert ,dass 
man per "Fingerdrill" das Zinn stressfrei und ohne Hitze einfach 
herausbohren kann.

Autor: Horst (Gast)
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herbert schrieb:
> einen
> Hartmetallbohrer im Durchmesser der Anschlussdrähte so zentriert ,dass
> man per "Fingerdrill" das Zinn stressfrei und ohne Hitze einfach
> herausbohren kann.

Dann lieber eine Spritzenkanüle (Edelstahl)mit dem Lötkolben erhitzen 
und durchdrücken. Beim Bohren mußt Du nur leicht verkanten und das Board 
ist Edelschrott.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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herbert schrieb:
> Der Minus Pol bei stehenden Elkos wird  eigentlich immer durch einen
> breiten Balken mit mehreren Minus Zeichen markiert.

Hier get's um den Bestückungsaufdruck!

herbert schrieb:
> Wer einige Elkos zu entfernen hat sollte sich vorher
> ein Foto machen.

Streich 'Elkos" und setz ein 'immer' noch mit ein. :)

Autor: herbert (Gast)
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Horst schrieb:
> Beim Bohren mußt Du nur leicht verkanten und das Board
> ist Edelschrott.

Das mag für Grobmotoriker gelten , ist mir aber noch nie passiert. Im 
übrigen ist es die "rumbraterei" welche das Brett ruiniert. Der 
Hartmetallbohrer geht durch das Zinn wie durch Butter. Da in der Regel 
die Bohrungen samt Durchkontaktierung gut größer sind als der 
Drahtdurchmesser der eingebauten Elkos,  gibts es auch kein Risiko für 
eine Beschädigung der Durchkontaktierung, wenn man sich beim 
Bohrerdurchmesser an den Drähten orientiert.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Bestückungsautomaten richten sich nicht nach dem Bestückungsdruck. 
Dieser ist nur hilfreich während der Entwicklungsphase, bei der 
Handbestückung und ggf. zur Kennzeichnung der gesamten Baugruppe. Bei 
den heutigen Bauteilegrößen und -dichten nimmt er häufig auch viel zu 
viel Platz ein.

Bei der Handbestückung wählt man den Aufdruck so, dass die betreffenden 
Mitarbeiter an der Fertigungslinie möglichst fehlerfrei arbeiten. Dabei 
hilft es natürlich gewaltig, auffällige Merkmale des Bauteils im 
Bestückungsdruck wiederzugeben. Höchstwahrscheinlich arbeitet man 
zuverlässiger, wenn man den hellen (auf dem Foto goldenen) Streifen des 
Elkos mit dem weißen Halbkreis zur Deckung bringt. Eventuell gibt es 
hierbei auch noch ein paar kulturelle Unterschiede, d.h. ein Arbeiter in 
China kann eine andere Wahrnehmung bzw. Assoziation haben als einer in 
Rumänien, den USA oder Deutschland.

Für denjenigen, der das Bestückungsprogramm für die automatische 
Bestückung einrichtet, ist vielmehr ein Bestückungsplan wichtig, in dem 
die Bauteileausrichtung eindeutig geschrieben ist. Für ICs o.ä. setze 
ich z.B. die Ziffer "1" direkt auf Pin 1, bei gepolten zweipoligen 
Bauteilen, z.B. Dioden, schreibe ich explizit "A" und "K". Bei seitlich 
abstrahlenden Leuchtdioden kommt ggf. noch ein kleiner Pfeil in 
Abstrahlrichtung hinzu, damit es wirklich eindeutet wird. Bei 
SMD-Bauteilen befindet sich die Referenzposition in der geometrischen 
Bauteilemitte und ist mit einem Kreuz oder Punkt gekennzeichnet, bei 
bedrahteten Bauteilen ist sie direkt im Bohrloch für Pin 1.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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herbert schrieb:
> Der
> Hartmetallbohrer geht durch das Zinn wie durch Butter.

Kleines Bohrfutter (zB. Proxxon) als Handgriff für den Bohrer, 2-3 
Umdrehungen und man ist durch. Bei mir bleibt aber wenn, nur ein 
Rand/Verengung stehen.

Autor: herbert (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Kleines Bohrfutter (zB. Proxxon) als Handgriff für den Bohrer, 2-3
> Umdrehungen und man ist durch. Bei mir bleibt aber wenn, nur ein
> Rand/Verengung stehen.

Den nackten Bohrer mit zwei Fingern "gezwirbelt" ergibt bei mir aber 
mehr Gefühl für diesen Job. Wer den Bohrerschaft etwas dicker haben will 
macht ein paar Lagen Isolierband oder Schrumpfschlauch drauf.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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herbert schrieb:
> Den nackten Bohrer mit zwei Fingern "gezwirbelt" ergibt bei mir aber
> mehr Gefühl für diesen Job.

Das kann ich nicht bestätigen. Gerade dünne Bohrer lassen sich durch 
Unebenheiten der Haut nicht allzu präzise zwirbeln.

> Wer den Bohrerschaft etwas dicker haben will
> macht ein paar Lagen Isolierband oder Schrumpfschlauch drauf.

Es gibt für solche Zwecke auch spezielle Handbohrer:
https://www.ebay.de/i/401081852169

Autor: herbert (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Das kann ich nicht bestätigen. Gerade dünne Bohrer lassen sich durch
> Unebenheiten der Haut nicht allzu präzise zwirbeln.

Der Schaft hat doch immer etwa 3,15mm, so dünn ist das nicht meine 
ich...

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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herbert schrieb:
> Der Schaft hat doch immer etwa 3,15mm, so dünn ist das nicht meine
> ich...

Stimmt, ich kann nicht lesen und war daher von HSS-Bohrern ausgegangen, 
die keinen dickeren Schaft haben.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Andreas S. schrieb:
> Stimmt, ich kann nicht lesen und war daher von HSS-Bohrern ausgegangen,
> die keinen dickeren Schaft haben.

Die meinte ich auch. Die andren würden mir bei Handbetrieb, sicher 
schnell brechen.

Autor: herbert (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Die andren würden mir bei Handbetrieb, sicher
> schnell brechen.

Ist mir noch nie passiert, dafür waren schon welche kaputt nachdem sie 
mir vom Tisch auf den Boden gefallen waren. Das waren aber 0,6mm 
Bohrer,wenn der dumm fallt ist er hin. Ich hatte mal einen günstigen 
Satz aus russischer fertigung, die waren mir schon beleidigt wenn ich 
sie schräg angesehen habe...Hartmetall ist nicht gleich Hartmetall. Ich 
habe welche von Bürklin die sind erstaunlich flexibel.

Autor: Herr Barium (herr_barium)
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herbert schrieb:
> Ich hatte mal einen günstigen
> Satz aus russischer fertigung, die waren mir schon beleidigt wenn ich
> sie schräg angesehen habe...Hartmetall ist nicht gleich Hartmetall. Ich
> habe welche von Bürklin die sind erstaunlich flexibel.

Ich hatte mal welche aus Italien -das waren Spirelli

Autor: Teo Derix (teoderix)
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herbert schrieb:
> Hartmetall ist nicht gleich Hartmetall. Ich
> habe welche von Bürklin die sind erstaunlich flexibel.

Da hab ich mich wohl zu früh abschrecken lassen.
Ty

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