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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug wasserdichtes einfachstes Gehäuse (Baumarktmittel)?


Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Liebe alle,

Wie würdet Ihr am einfachsten / am günstigsten ein kleines Gehäuse (2 AA 
Batterien und eine kleine Platine 2x5cm) realisieren, so dass es auch 
0-5cm unter Wasser dicht ist, aber man es andererseits öffnen kann, um 
die Batterien zu wechseln?

Ich hab mechanisch einfach zu wenig Talent.. :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Typ (Gast)
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Feuchtraum-Abzweigdose, Übergang Deckel-Gehäuse mit Isolierband 
umwickeln, nach Batteriewechseln muss halt neues Isolierband drum.

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Ach ja ergänzend: Kunststoffrohr (PC, Sanitär) ist vielleicht ein guter 
Anfang, aber da brauchte ich irgendwie "Korken"..?

Autor: Typ (Gast)
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Anmerkung: Ist natürlich Pfusch.

Also nur verwenden, wenn das Eindringen von Wasser keine schlimmeren 
Folgen hat, als dass die ersetzbare Schaltung im Gehäuse hinüber ist.

Autor: Frank G. (frank_g53)
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Einfach in so einen wasserdichten Smartphonebeutel?
https://www.amazon.de/dp/B000VQUUVW/ref=asc_df_B00...

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Typ schrieb:
> Feuchtraum-Abzweigdose, Übergang Deckel-Gehäuse mit Isolierband
> umwickeln, nach Batteriewechseln muss halt neues Isolierband drum.

Echt, das ist dicht genug? Das wär ja leicht.. :-)

Autor: Franz Behlon (rcs)
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DN40 Muffe und zwei Endkappen.

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Frank G. schrieb:
> Einfach in so einen wasserdichten Smartphonebeutel?
> 
https://www.amazon.de/dp/B000VQUUVW/ref=asc_df_B00...

Ist eine Idee, aber da fehlt mir etas die Stabilität.. wie werden die 
denn überhaupt verschlossen?

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Franz B. schrieb:
> DN40 Muffe und zwei Endkappen.

Jaa.. das gefällt mir! Man weiß als Laie eben nicht wie sowas heißt..

Autor: Georg G. (df2au)
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Wie lange soll das dicht sein?

Temperaturänderungen bewirken, dass das Gehäuse atmet und zwangsläufig 
Wasser ins Innere kommt. Das zeigt zumindest die Praxis.

Für echte Wasserdichtigkeit muss man einen Riesenaufstand machen.

Autor: Typ (Gast)
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Rainer U. schrieb:
> Typ schrieb:
>> Feuchtraum-Abzweigdose, Übergang Deckel-Gehäuse mit Isolierband
>> umwickeln, nach Batteriewechseln muss halt neues Isolierband drum.
>
> Echt, das ist dicht genug? Das wär ja leicht.. :-)

Ich habs jetzt nicht künstlich und Druck- und Temperaturschwankungen 
getestet, aber der Gartenteich ist bisher seit 2 Jahre draußen geblieben 
und im Garten ist mein Licht- und Temperatursensor-node so verpackt.

Bei mir führen auch beim Teichgehäuse 2 Drähte raus, abgedichtet mit 
Heißkleber, das ist schon schwieriger dicht zu kriegen, geht aber auch.

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Georg G. schrieb:
> Wie lange soll das dicht sein?

Ein Jahr wäre schon schön.. Die "DN40 Muffe" atmet auch? hmm.. Heißen 
eigentlich die "Endkappen" wirklich so? Die Muffe hab ich bei Hornbach 
sofort gefunden, aber die passenden Endkappen nicht..

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Rainer U. schrieb:

> Wie würdet Ihr am einfachsten / am günstigsten ein kleines Gehäuse (2 AA
> Batterien und eine kleine Platine 2x5cm) realisieren,

Tiefkühldose

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Typ schrieb:
> Ich habs jetzt nicht künstlich und Druck- und Temperaturschwankungen
> getestet, aber der Gartenteich ist bisher seit 2 Jahre draußen geblieben
> und im Garten ist mein Licht- und Temperatursensor-node so verpackt.

Das ist doch schon mal ein guter Test.. Wie tief im Wasser liegt denn 
die Dose?

Autor: Franz Behlon (rcs)
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Rainer U. schrieb:
> Ein Jahr wäre schon schön.. Die "DN40 Muffe" atmet auch? hmm.. Heißen
> eigentlich die "Endkappen" wirklich so? Die Muffe hab ich bei Hornbach
> sofort gefunden, aber die passenden Endkappen nicht..

https://www.hornbach.de/shop/HT-Muffenstopfen-DN-4...

Ok, da heissen sie halt Muffenstopfen ;-)

Autor: Old Papa (old-papa)
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Georg G. schrieb:
> Wie lange soll das dicht sein?
>
> Temperaturänderungen bewirken, dass das Gehäuse atmet und zwangsläufig
> Wasser ins Innere kommt. Das zeigt zumindest die Praxis.

"Atmen" kann das nur, wenn es eben njcht dicht ist. Es soll ja gerade 
dicht gegen Über- und Unterdruck sein.

> Für echte Wasserdichtigkeit muss man einen Riesenaufstand machen.

Ein Marmeladenglas z.B. ist überhaupt kein Aufwand und normalerweise für 
Jahre dicht (bis der Deckel rostet)

Old-Papa

Autor: Franz Behlon (rcs)
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Rainer U. schrieb:
> so dass es auch
> 0-5cm unter Wasser dicht ist, aber man es andererseits öffnen kann, um
> die Batterien zu wechseln?

5cm ist ja nun wirklich keine Wassersäule.
Interessant sind aber die Temperaturunterschiede.
Ist das für einen Gartenteich oder ein Aquarium?

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Ein Temperatursensor/logger im Boden eingegraben, ca. 5cm tief. Manchmal 
(selten) steht da auch Wasser einige Tage.

: Bearbeitet durch User
Autor: Franz Behlon (rcs)
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Ein reiner Logger ohne Funkverbindung irgendeiner Art?
Mit Funkverbindung fällt alles aus Metall ja schonmal flach.

Wenn es ohne Funkverbindung sein sollte und es auch einen Taler kosten 
darf,
da gibt es sog. Rose-Kästchen. Aus Grauguss, mit Deckel, Gummidichtung 
und 4 Schrauben.
zB.
https://www.rose-pw.de/de/produkte/?navTarget=%7Bp...

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Autor: Typ (Gast)
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Rainer U. schrieb:
> Wie tief im Wasser liegt denn die Dose?

Weiß ich nicht ausm Kopf, aber >5cm
Im Winter übrigens in massivem Eis, ohne Probleme.

Autor: Fa (Gast)
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Bei Alibaba/Aliexpress stöbern hilft immer
https://www.alibaba.com/product-detail/Logo-printe...

Autor: MaWin (Gast)
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Old P. schrieb:
> "Atmen" kann das nur, wenn es eben njcht dicht ist

Jein.

Es kann auch atmen, wenn es leicht verformbar ist: Ein Ballon wird je 
nach Aussenluftdruck grösser und kleiner, der Differenzdruck an 
Dichtungen ist viel kleiner als bei unverformbaren Gehäusen wie der DN40 
Muffe.

Die Baumarkt-Verteilerdosen habe ich in meinem Haus aber alle gegen 
ordentliche aus stabilem Duroplast ersetzt.

Autor: Old Papa (old-papa)
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MaWin schrieb:
>
> Es kann auch atmen, wenn es leicht verformbar ist: Ein Ballon wird je
> nach Aussenluftdruck grösser und kleiner, der Differenzdruck an
> Dichtungen ist viel kleiner als bei unverformbaren Gehäusen wie der DN40

Das wäre aber auch kein Atmen ;-) Atmen bedeutet ein Medium einzusaugen 
und wieder auszuspucken.... Der Ballon verändert "nur" seine Größe.
Wie man das nun nennt? Keine Ahnung ;-)

Old-Papa

Autor: L. H. (holzkopf)
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Kenne Deine Raumanforderung nicht so genau. ;)

Könntest auch einfach ein Kunststoff-Tablettenrohr nehmen, in dem so 
Magnesium- oder Calcium-Tabletten o.ä. drin sind, die man essen soll, 
damit man (angeblich) gesund bleibt. :D

Der Verschluß-Stopfen enthält meistens auch ein Mittel, das Feuchtigkeit 
absorbieren kann, und er ist aus weicherem Kunststoff als das Rohr.

Den kannst Du durchbohren, um ggf. Drähte unter Verpressung durchziehen 
zu können. Anschließend dann evtl. auch noch mit Heißkleber 
"versiegeln".

Grüße
holzkopf

Autor: WL (Gast)
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Georg G. schrieb:
> Temperaturänderungen bewirken, dass das Gehäuse atmet und zwangsläufig
> Wasser ins Innere kommt. Das zeigt zumindest die Praxis.

https://www.gore.de/produkte/belueftungsloesungen
https://www.rst.eu/de/produkte/druckausgleichselemente.html

Autor: Old Papa (old-papa)
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WL schrieb:
> Georg G. schrieb:
>> Temperaturänderungen bewirken, dass das Gehäuse atmet und zwangsläufig
>> Wasser ins Innere kommt. Das zeigt zumindest die Praxis.
>
> https://www.gore.de/produkte/belueftungsloesungen
> https://www.rst.eu/de/produkte/druckausgleichselemente.html

Du hast den Thread nun überhaupt nicht verstanden!
Eine "hoch luftdurchlässige Membran" unter Wasser zu verwenden, zeugt 
von Null Ingenieurskunst ;-)
Dann doch lieber das Marmeladenglas...

Old-Papa

Autor: Hmm (Gast)
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Nimm ein Schraubglas oder Tupperware.

Autor: waflija (Gast)
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Hmm schrieb:
> Nimm ein Schraubglas oder Tupperware.

Noch besser sind Einmachgläser. Ich nehm gerne die Gläser von der 
Leberwurst im Glas vom A**I - Die Dinger sind von Hause aus Dicht in 
beide Richtungen und halten sogar verbuddelt in feuchter Erde Jahre. 
(Auch wenn der Verschluss dann wegrostet, den muss man vorher gut fetten 
oder durch Edestahldraht ersetzen) Mit ein wenig geschickt kriegt man 
auch Kabel durch die Dichtung geführt.

Autor: Tippgeber (Gast)
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Ich würde mehrstufig abdichten, also z.B. ein graues PE-Baumarkt-Rohr in 
ein weiteres hineinstecken. Selbst wenn einige Milliliter die erste 
Hürde überwinden, müssen sie erst die nächste erklimmen.

Autor: Flow (Gast)
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> Leberwurst im Glas vom A**I

Seine Honiggläser z.B. haben sogar Kunststoff-Schraubdeckel.

Autor: CC (Gast)
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Franz B. schrieb:
> DN40 Muffe und zwei Endkappen.

Das hab ich auch versucht. Einen Deckel drauf, Elektronik rein, zweiten 
Deckel drauf -> entweder der erste oder der zweite kommen wieder zurück, 
wg. Luftdruck. Bei DN160 geht es schon besser. Mit ner 
Kabelverschraubung kann man beim Zumachen Luft rauslassen. Wenn die dann 
aber zu ist, ist das Öffnen nicht leicht -- selbst bei DN160, v.a. wenn 
das ganze länger lag...

Hat jemand Tipps, wie das "besser" geht?

Autor: Tippgeber (Gast)
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Einen dünnen Faden zwischen Dichtung und Zylinder, den man danach 
herauszieht. Dann hast Du aber ein kleines Problem beim Öffnen. Evtl. 
einen Saugfuß (Glasscheibenheber) verwenden.

Autor: Simpel (Gast)
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Das mit den Muffen hatte ich auch schon praktiziert. Habe wegen 
derselben Probleme (Festbacken und Vakuum) beim Öffnen dann etwas 
Silikonfett an die Dichtung und die Seitenwand der Deckel gemacht und 
ein 1mm Loch in einen Deckel gebohrt, so dass bei Schliessen die Luft 
raus konnte (sonst hat man eine Gasdruckfeder gebaut) und beim Öffnen 
nicht gegen das Vakkum gekämpft werden musste. Das Loch wurde nach dem 
Druckausgleich mit einfachem Tesafilm verschlossen und hielt immer 
dicht. Man kann auch grösser bohren und ne kleine Blechschraube 
reindrehen.

Autor: Leroy M. (mayl)
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PET-Flaschen bzw. Fläschchen sind ggf. auch geeignet.

Die gibt es auch in "sinnvollen" Größen, also mit recht großer Öffnung 
und geringem Volumen im Supermarkt. Z.B. für Smoothies oder allerlei 
anderes Zeug.
(Haargel, Wachs, Getränke, Soßen usw.)

Ansonsten gibt es auch PET-Rohlinge für kleines Geld zu kaufen, auch mit 
großer Öffnung.
Man kann im Bereich des Geocaching eine Menge Ideeen "borgen"...

Autor: Frank B. (frank501)
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Vielleicht wäre es sogar eine gute Idee, den Überdruck, der beim 
Schließen entsteht, so wie bei einer Doppelmuffe, dafür zu nutzen, daß 
eben kein Wasser hinein kommt. Man müsste die Kappen dann nur mit irgend 
einer Klammer befestigen, damit sie nicht weg fliegen.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Rainer U. schrieb:
> Wie würdet Ihr am einfachsten / am günstigsten ein kleines Gehäuse (2 AA
> Batterien und eine kleine Platine 2x5cm) realisieren, so dass es auch
> 0-5cm unter Wasser dicht ist, aber man es andererseits öffnen kann, um
> die Batterien zu wechseln?

...ich habe seit ~8 Jahren einige Varianten dieser Dosen im Garten 
liegen:
https://www.amazon.de/dp/B00QKGM4GG/ref=sspa_dk_de...

Bislang ohne "bekannte Probleme"...

(für die nicht benutzten Kabeldurchführungen liegen Stopfen bei)

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