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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Kantenumleimer mit Lötkolben statt Bügeleisen anbringen


Autor: Kurt Kaminski (Gast)
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Hat schon mal jemand erfolgreich Kantenumleimer mit dem Lötkolben statt 
eines Bügeleisens angebracht? Wenn ja, welche Methode funktioniert?

Autor: Werner H. (pic16)
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Würdest du auch mit dem Bügeleisen löten?

Autor: Captain Future (Gast)
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Kurt Kaminski schrieb:
> Hat schon mal jemand erfolgreich Kantenumleimer mit dem Lötkolben statt
> eines Bügeleisens angebracht?

Nein, weil die Einbringung der Temperatur nur linienförmig wäre (Rundung 
des Lötkolbens) und nicht flächig, wie bei einem Bügeleisen. 
Funktionieren könnte das aber trotzdem, dauert dann nur länger und es 
kann zu bräunlichen Verfärbungen in der Kante kommen.

Autor: Kurt Kaminski (Gast)
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Captain Future schrieb:
> Kurt Kaminski schrieb:
>> Hat schon mal jemand erfolgreich Kantenumleimer mit dem Lötkolben statt
>> eines Bügeleisens angebracht?
>
> Nein, weil die Einbringung der Temperatur nur linienförmig wäre (Rundung
> des Lötkolbens) und nicht flächig, wie bei einem Bügeleisen.
> Funktionieren könnte das aber trotzdem, dauert dann nur länger und es
> kann zu bräunlichen Verfärbungen in der Kante kommen.

Genau das sind die Probleme. Ich müßte also gleichmäßig bei vieleicht 
150°C bis 200°C entlangziehen und etwas zum Schutz darüberlegen.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Kurt Kaminski schrieb:
> welche Methode funktioniert?

Nur die, Kantenumleimer flächig zu erwärmen und gleichzeitig das 
Heizelement langsam schiebend und drückend möglichst parallel zur 
Plattenkante zu halten.

Versuch's erst gar nicht mit einem Lötkolben, weil das nichts werden 
KANN. :)
Ganz abgesehen davon, daß Du beim Bügeleisen eine erheblich höhere 
Heizleistung hast.

Am allerbesten geht das, wenn Du Dir ein Stück Teflonfolie besorgst und 
immer wieder zwischenlegst, weil dann kaum Gefahr besteht, daß der 
K-Umleimer am Bügeleisen "anpappen" kann.
Doppelte Bügeleisen-Länge für die T-Folie reicht aus.

Grüße
holzkopf

Autor: René F. (therfd)
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Wenn du kein Bügeleisen besitzt, nimm nen leeren Kochtopf den du mit ner 
Kochplatte erhitzt.

Autor: Joachim B. (jar)
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L. H. schrieb:
> wenn Du Dir ein Stück Teflonfolie besorgst und
> immer wieder zwischenlegst, weil dann kaum Gefahr besteht, daß der
> K-Umleimer am Bügeleisen "anpappen" kann.

einfacher als Teflon besorgen wäre ja ein Geschirrtuch zu nutzen, aber 
das ist ja low tech

+Bügeleisen
-Lötkolben

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas Osner (andi2doo)
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Hallo Leute

Pebaro Mini-Bügeleisen, 30 WATT
beides in einem

duck und weg;)
Andi2doo

Autor: Der Andere (Gast)
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L. H. schrieb:
> weil dann kaum Gefahr besteht, daß der
> K-Umleimer am Bügeleisen "anpappen" kann.

Wenn man das Bügeleisen richtig einstellt ist zumindest mir noch nie was 
"angepappt". Allerdings sollte der Umleimer breiter sein als die Kante, 
sonst quillt eventuell der Heisskleber raus und versaut die 
Bügeleissensohle.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Kurt Kaminski schrieb:
> Hat schon mal jemand erfolgreich Kantenumleimer mit dem Lötkolben statt
> eines Bügeleisens angebracht? Wenn ja, welche Methode funktioniert?

Jain, nur zum Ausbessern. Ohne Druck hinter dem Lötkolben, löst sich 
das sofort wieder.


Werner H. schrieb:
> Würdest du auch mit dem Bügeleisen löten?

Ja! Als Preheater. Da bekommt man zusätzlich noch hübsche Brädndings an 
den Unterarmen. :)

Andreas O. schrieb:
> Hallo Leute
>
> Pebaro Mini-Bügeleisen, 30 WATT
> beides in einem
>
> duck und weg;)
> Andi2doo

Why? Wenn er was auf Modelle bügeln will, ideal.

Autor: Kurt Kaminski (Gast)
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L. H. schrieb:
> Versuch's erst gar nicht mit einem Lötkolben, weil das nichts werden
> KANN. :)
> Ganz abgesehen davon, daß Du beim Bügeleisen eine erheblich höhere
> Heizleistung hast.

Ich bin erstaunt, wie gut das mit dem Lötkolben ging - keine 
Brandmarken, der Kleber ist wunderbar geflossen und der Lötkölben war 
super für die Ecken.

250°C waren ein idealer Kompromiß. Allerdings hält der Kantenumleimer 
natürlich höhere Temperaturen aus ohne Schaden zu nehmen, da er dafür 
konstruiert wurde.

Ein BE mag eine höhere Leistungsaufnahme haben, allerdings ist die 
lokale Erwärmung beim Lötkolben höher. Mein Lötkolben kann bis zu 450°C 
warm werden, das schafft kein normales Bügeleisen großflächig.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kurt Kaminski schrieb:
> Mein Lötkolben kann bis zu 450°C
> warm werden, das schafft kein normales Bügeleisen großflächig.

Ist für Kantenumleimer auch nicht nötig, und schneller geht es sicher
mit einem Bügeleisen als mit unsinniger Lötkolbenfunzelei...:-)

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Mani W. schrieb:
> Ist für Kantenumleimer auch nicht nötig, und schneller geht es sicher
> mit einem Bügeleisen als mit unsinniger Lötkolbenfunzelei...:-)

Jetzt würd ich gerne mal sehen, welchen, und wo er den drauf gebügelt 
hat. :)

Autor: L. H. (holzkopf)
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Der Andere schrieb:
> Wenn man das Bügeleisen richtig einstellt ist zumindest mir noch nie was
> "angepappt". Allerdings sollte der Umleimer breiter sein als die Kante,
> sonst quillt eventuell der Heisskleber raus und versaut die
> Bügeleissensohle.

Naja - die üblicherweise beim Möbelbau eingesetzten Spanplatten haben ja 
ganz bestimmte Stärken.
Kann dabei vielleicht auch nur für mich sprechen:
Habe überwiegend 16 und 19 mm verbaut

Handelsübliche Umleimer dazu sind 17 und 20 mm breit.
D.h. der Umleimer ist sowieso breiter als die Kante.
Das muß er auch sein, weil nicht nur der Kleber, sondern auch der 
Umleimer beim Aufkleben plastifiziert wird. :)

Außerdem muß man dabei möglichst beide Hände frei haben, um das 
ordentlich machen zu können.
Eine Hand zum Anpressen per BE und die andere, um den Umleimer "mittig" 
führen zu können.

Am effektivsten ist es dabei m.E., die Platten in einen 
Maschinen-Schraubstock einzuspannen, weil sie dann vertikal zum Boden 
liegen.
Erleichtert das "Aufbügeln" und man hat beide Hände frei. ;)

Kurt Kaminski schrieb:
> Ich bin erstaunt, wie gut das mit dem Lötkolben ging - keine
> Brandmarken, der Kleber ist wunderbar geflossen und der Lötkölben war
> super für die Ecken.
>
> 250°C waren ein idealer Kompromiß. Allerdings hält der Kantenumleimer
> natürlich höhere Temperaturen aus ohne Schaden zu nehmen, da er dafür
> konstruiert wurde.
>
> Ein BE mag eine höhere Leistungsaufnahme haben, allerdings ist die
> lokale Erwärmung beim Lötkolben höher. Mein Lötkolben kann bis zu 450°C
> warm werden, das schafft kein normales Bügeleisen großflächig.

Man kann sich Vieles "schönreden", wenn man das will. ;)

Mani W. schrieb:
> Ist für Kantenumleimer auch nicht nötig, und schneller geht es sicher
> mit einem Bügeleisen als mit unsinniger Lötkolbenfunzelei...:-)

Ja, sicher. :)

Grüße
holzkopf

Autor: Kurt Kaminski (Gast)
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L. H. schrieb:
> Man kann sich Vieles "schönreden", wenn man das will. ;)

Hast du schon einmal einen Lötkolben dafür eingesetzt und sprichst du 
aus Erfahrung?

Autor: Der Andere (Gast)
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L. H. schrieb:
> Das muß er auch sein, weil nicht nur der Kleber, sondern auch der
> Umleimer beim Aufkleben plastifiziert wird. :)

Das verstehe ich jetzt nicht.

L. H. schrieb:
> Außerdem muß man dabei möglichst beide Hände frei haben, um das
> ordentlich machen zu können.
> Eine Hand zum Anpressen per BE und die andere, um den Umleimer "mittig"
> führen zu können.

Richtig. Es geht bei Plattenmaterial auch, wenn man die Platte auf die 
Werkbank legt und spannt.
Ist allerdings etwas friemeliger als wenn die zu beklebende Fläche 
horizontal ist.
Ich nehme gerne den etwas breiteren Umleimer, wenn man dann mal etwas 
aussermittig ist steht der Umleimer trotzdem noch über.
Mit dem Cutter den Überstand abschneiden und die Kante leicht brechen 
muss man ja sowiso.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Kurt Kaminski schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Man kann sich Vieles "schönreden", wenn man das will. ;)
>
> Hast du schon einmal einen Lötkolben dafür eingesetzt und sprichst du
> aus Erfahrung?

Na, sicher spreche ich aus Erfahrung.
Auch aus der mir indirekt übermittelten von Handwerks-Betrieben, die 
Kunden von mir sind und tagtäglich Umleimer aufbringen.

Ich bezweifele ja nicht unbedingt, daß das AUCH per Lötkolben machbar 
ist.
Die Frage dabei ist jedoch einerseits, wie flächig homogen die 
Anpressung per Lötkolben überhaupt MÖGLICH sein kann und andererseits 
auch die, ob man dabei mit effizienten "Vorschüben" der Verklebung 
arbeiten kann.

Letzteres wage ich allerdings zu bezweifeln.
Zumal ich keine Profis kenne, die Umleimer per Lötkolben "anpappen".
Wäre das effizient, würden auch die das so tun.
Oder meinst Du nicht?

Der Andere schrieb:
> Das verstehe ich jetzt nicht.

Beim Umleimer-Aufkleben größerer Breite als die der Spanplatte, besteht 
ja "die Kunst", den Umleimer "mittig" aufkleben zu können darin, ihn 
während des "Vorschubes" des BE ständig "nachzuzentrieren".

Was jedoch ohne weiteres möglich ist, weil es sich sowohl beim Kleber, 
als auch beim Umleimer i.d.R. um Thermoplaste handelt.
Die nur unterschiedliche Schmelzpunkte haben.
D.h. während BE-hinterseitig der Anpreßvorgang längst "erledigt" ist, 
kann man ihn BE-vorderseitig, was die Zentrierung des Umleimers 
anbelangt, noch "nachjustieren".

Der Andere schrieb:
> Richtig. Es geht bei Plattenmaterial auch, wenn man die Platte auf die
> Werkbank legt und spannt.
> Ist allerdings etwas friemeliger als wenn die zu beklebende Fläche
> horizontal ist.

Ja, es ist wirklich mühsamer, vertikal anpressen zu müssen.
Bei Zwischenlage einer Teflon-Folie schier unmöglich.
Da fehlt dann die "dritte Hand". ;)

Der Andere schrieb:
> Ich nehme gerne den etwas breiteren Umleimer, wenn man dann mal etwas
> aussermittig ist steht der Umleimer trotzdem noch über.
> Mit dem Cutter den Überstand abschneiden und die Kante leicht brechen
> muss man ja sowiso.

Wie schon gesagt, sind übliche Umleimer eh ca. 1 mm breiter.
Wenn man horizontal anpressen kann, fällt es auch etwas leichter, 
sozusagen per Schwenkung des BE die beiden Übergangs-Kanten zur Platte 
etwas stärker anpressen zu können, was mir per Lötkolben-Anpressung 
schier unmöglich zu sein scheint.
Da mag das vielleicht punktuell schon möglich sein.
Bezogen auf die Linearität eines BE KANN das aber m.E. zwangsläufig nur 
suboptimal sein.

Was die Entfernung von Überständen anbelangt, lernte ich von meinen 
Kunden viel dazu:
Die machen das alle NICHT mit einem Cutter, weil man dabei viel zu 
leicht etwas "vergeigt" (Fehlschnitte). ;)

Die SCHEREN Überstände einfach mit einem Stechbeitel ab.
NICHT mit seiner frontalen Schneide, sondern mit der Rückseite des 
Stechbeitels.
Aufgelegt auf die Platte mit ca. 45° (oder kleiner) und dann einfach 
längs "durchziehend".

Der "beste" Winkel hängt auch ein wenig von der Stärke des Umleimers ab.
Man muß probieren, was da jeweils am besten ist.
Fehlschnitte sind dabei ausgeschlossen und das geht an sich ratzfatz.

Grüße
holzkopf

Autor: Teo Derix (teoderix)
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L. H. schrieb:
> Ja, es ist wirklich mühsamer, vertikal anpressen zu müssen.
> Bei Zwischenlage einer Teflon-Folie schier unmöglich.
> Da fehlt dann die "dritte Hand". ;)

Ein Zweites Bügeleisen tuts auch. ;)
(WAF)

Autor: fqr (Gast)
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Als Schreiner mit jahrzehntelanger Erfahrung (und vor allem auch Wissen 
um das Verhalten des Materials, sowie Gefühl dafür...) kann ich nur 
sagen, daß es mit einem Lötkolben nicht wirklich sinnvoll ist, das zu 
machen.

(Und zwar auch nicht mit dessen Seite, der runden Kegelaußenfläche, 
welche zumindest eine "Auflage-Gerade" bildet - ansonsten ja gar kein 
Gedanke daran zu verschwenden.)

Sogar, wenn man es irgendwie schafft, in einer exakt passenden 
konstanten Geschwindigkeit, und mit konstantem Anpreßdruck, die für 
gleichmäßige Erwärmung notwendige gleichförmige exakt gerade Bewegung 
durchzuführen... würde ich dabei wohl einen Hexenschuß bekommen.

Es ist nicht unmöglich, aber ich würde es schlicht gar nicht wollen.

Sorry.

L. H. schrieb:
> Die SCHEREN Überstände einfach mit einem Stechbeitel ab.
> NICHT mit seiner frontalen Schneide, sondern mit der Rückseite des
> Stechbeitels.

Mit der rückseitigen Kante (breiter Stechbeitel) als "Scher-Schneide".

Autor: Der Andere (Gast)
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fqr schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Die SCHEREN Überstände einfach mit einem Stechbeitel ab.
>> NICHT mit seiner frontalen Schneide, sondern mit der Rückseite des
>> Stechbeitels.
>
> Mit der rückseitigen Kante (breiter Stechbeitel) als "Scher-Schneide".

Danke euch für den Tipp, muss ich beim nächsten Mal probieren.

Autor: bernte (Gast)
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man nehme:
eine heißluftpistole,
die passende düse je nach breite des kantenumleimers
und eine gummirolle mit griff (sowas was man für tapeten nimmt)

dann immer so 10-20cm des umleimers erhitzen und mit gleichmäßigem druck 
mit der rolle aufbringen, geht ganz fix

das nacharbeiten wurde ja schon beschrieben

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Der Andere schrieb:
>> Mit der rückseitigen Kante (breiter Stechbeitel) als "Scher-Schneide".
>
> Danke euch für den Tipp, muss ich beim nächsten Mal probieren.

Das funktioniert, erfordert aber etwas Übung - also den ersten Versuch 
besser nicht an der Top-Sichtkante der neuen Schranktür wagen...

Ich benutze mangels regelmäßiger Übung lieber einen Stoßspachtel. Die 
sind wesentlich dicker als "normale" Spachtel und einseitig 
angeschliffen - perfekt geeignet für Umleimer.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Kurt Kaminski schrieb:
> Hat schon mal jemand erfolgreich Kantenumleimer mit dem Lötkolben statt
> eines Bügeleisens angebracht?

Ja, der der die Gewichte für die Wasserwaage nachjustiert hat :-)
Schon wieder Freitag, wie die Zeit vergeht ...

Autor: L. H. (holzkopf)
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fqr schrieb:
> Mit der rückseitigen Kante (breiter Stechbeitel) als "Scher-Schneide".

Ja.

Der Andere schrieb:
> Danke euch für den Tipp, muss ich beim nächsten Mal probieren.

Es gibt dann da noch so weitere Tricks aus der Naturstein-Bearbeitung, 
die dazu dienlich sind, um etwas vercharmerieren zu können:
Farblich passende Schuh-Wichse nehmen, um "Unregelmäßigkeiten" 
"überdecken" bzw. "hochpolieren" zu können.

Braucht man aber normalerweise beim Abscheren (nachfolgend) an sich 
nicht. :)

bernte schrieb:
> man nehme:
> eine heißluftpistole,
> die passende düse je nach breite des kantenumleimers
> und eine gummirolle mit griff (sowas was man für tapeten nimmt)

Bügeleisen ist m.E. wirklich optimal.
Weil gleichzeitige Plastifizierung des Klebers UND des Umleimers 
stattfindet.
D.h. Anpressung UND "Anschmelzung" (per Vorschub) finden gleichzeitig 
statt.

Die Anschmelzung erlaubt Korrekturen bzgl. des mittigen Anpressens der 
Umleimer.
Den "Bogen" dabei hat man ganz schnell "raus".

Grüße

Autor: herbert (Gast)
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Lötkolben, da kannst nur den Kopf schütteln. Trollig! Der Umleimer 
braucht einen flächigen Druck und eine ganz bestimmte gleichmäßige 
Erwärmung für ein haltbares Ergebnis. Das kann man nur mit dem 
Bügeleisen oder einem Modellbau bügeleisen für Bespannfolien 
sicherstellen. Zuviel Hitze auf einer kleinen Fläche verfärben oder 
schmelzen den Umleimer.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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herbert schrieb:
> Das kann man nur mit dem
> Bügeleisen oder einem Modellbau bügeleisen für Bespannfolien
> sicherstellen. Zuviel Hitze auf einer kleinen Fläche verfärben oder
> schmelzen den Umleimer.

Glaub mir, mit etwas Geschick geht das.... Nur nach den ersten 10-20cm, 
setzt du die lieber in einen Scheibenhaufen. :)

Autor: Ulf P. (bastler2004)
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Ich habe das versucht als ich in einem Ausschnitt Umleimer anbringen 
wollte. Es hat nicht funktioniert.
Gruß Ulf

Autor: handwerklich Hochbegabter (Gast)
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>Kantenumleimer mit Lötkolben statt Bügeleisen anbringen

Hose mit Luxemburger oder Portalkran anziehen?

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