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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?


Autor: marvinW (Gast)
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Ich verdiene derzeit genau 50K als Entwickler für Embedded Android.

In meinem Bekanntenkreis gibt es viele andere Berufe und wir sprechen 
auch manchmal über Gehälter. Mittlerweile ist es so, dass ich wohl mit 
Abstand das mieseste Gehalt habe. Lehrer, Mediziner, Consultants, 
Psychologen...die haben alle DEUTLICH mehr als ich.

Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was 
jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt? Genau den Eindruck habe 
ich  nämlich inzwischen. Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.

Meinungen?

Autor: genervt (Gast)
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marvinW schrieb:
> Meinungen?

Hemdsärmlig. Damit meine ich deine Art den Freitag einzutrollen.

Autor: Frager (Gast)
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Wie viel Jahre BE?

Autor: papierschredder (Gast)
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marvinW schrieb:
> Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was
> jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt? Genau den Eindruck habe
> ich  nämlich inzwischen. Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.

50k€ wäre ein super Einstiegsgehalt. Überall in Deutschland.

50k€ nach 2-3 Jahren Betriebserfahrung ohne jegliche Erhöhung.. naja. Da 
würde ich über einen Wechsel nachdenken.

IMHO solltem an sich bis zu einem Alter von 40 Jahren 2-3x Hochgekündigt 
haben. Es ist ja ein offenes Geheimnis, das dort immer 15-30% mehr 
Gehalt drinsteckt.

Ziel in Deutschland ist es, eine hohe Einstufung in einem 
IGM-Unternehmen zu kriegen. Dann evtl. später in Teilzeit gehen und den 
restlichen Batzen über freiberufliche Beratung einsacken.

Ist wie an der Börse.. festen Anteil auf dem Tagesgeldkonto und anderen 
sicheren Finanzprodukten, den Rest im freien Markt verzocken :-)

Autor: marvinW (Gast)
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Frager schrieb:
> Wie viel Jahre BE?

2 Jahre.

Noch was: ich meine diesen Beitrag schon ernst. Ich kenne mich halt mit 
Gehältern nicht so aus und finde es schon krass, dass ein Kollege von 
mir im Vertrieb 85K bekommt und der hat auch nur 2 Jahre BE. Allerdings 
anderer Beruf usw. ..aber trotzdem schon Wahnsinn.

Autor: Achim S. (achs)
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Das ist völlig ok, ohne Studium oder mit FH die ersten paar Jahre.

Wichtig ist nur, Dich weiter zu entwickeln und irgendwann fachlich oder 
führungskompetent eine Stelle mit Aussicht auf Tarifende zu finden.

Wenn Du Dich allerdings mit Lehrern oder Mediziner vergleichst, solltest 
Du schon ein TU-Studium mit >3 Jahren BE haben.

Autor: Anon1 (Gast)
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Erzähl mehr über dich. Wie lang dabei?

Aktuell bekomme ich nach ca 2jahren im öffentlichen Dienst insgesamt ca 
55k€ (Zulagen enthalten)

50k in der freien Wirtschaft würde ich als wenig empfinden. Zumindest im 
Süden.

Autor: Knurr (Gast)
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marvinW schrieb:
> Mittlerweile ist es so, dass ich wohl mit
> Abstand das mieseste Gehalt habe.

Das liegt nur an Deinem Bekanntenkreis. Außerdem, nicht jede Erzählung 
muss stimmen.

Es gibt sehr viele gut gebildete Leute in anstrengenden Jobs, die 
weniger verdienen.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Vertrieb ist immer besser vergütet als Entwickler. Häufig auch mit 
Erfolgsbasierten Bonus.
Ein Bekannter bekommt 40k Grundgehalt +Boni. In guten Jahren sinds dann 
80k, in schlechten nur knapp über 40k.
Außerdem hängt es vom Standort, Branche und Größe der Firma ab.
Ich helfe einigen Freunden bei der Steuererklärung. Ist alles dabei von 
38k Mini-Gehalt in der 5 Mann-Klitsche bis zu 87k beim OEM. Tendentiös 
gibt es mehr Geld für miesere Jobs. Beim OEM bist du kaum als Ingenieur 
tätig, sondern darfst einen Zoo von Zulieferern und Dientleistern 
koordinieren. 80% Meetings, 20% Reisezeiten.
Der Freund in der Mini-Bude macht von Entwicklung bis Support alles 
inkl. Gebastel und gestalterischer Freiheit.
Muss jeder für sich entscheiden was er machen will.

Autor: marvinW (Gast)
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Region ist Münster, NRW.

Wie gesagt, 2 Jahre BE. Davor ein FH-Studium Technische Informatik mit 
Master.

Autor: Achim S. (achs)
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marvinW schrieb:
> Region ist Münster, NRW.
>
> Wie gesagt, 2 Jahre BE. Davor ein FH-Studium Technische Informatik mit
> Master.

Das ist OK. Münster ist nicht die Startup-Stadt wie Berlin.

Wenn Du auch in den Osten (Paderborn/Bielefeld) gehen würdest, gäbe es 
sicher gute Gelegenheiten im (richtigen) embedded Bereich.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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marvinW schrieb:
> Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was
> jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt?

Natürlich nicht, Facharbeiter sind oftmals Zeitarbeitssklaven knapp über 
dem Mindestlohn.

Deine 50k waren normal, Einstiegsgehälter lagen bei 42k und wer 
etabliert war kam auf 70k ohne Führungsverantwortung.

Damals kostete ein Haus 150000 EUR und ein Grundstück 120 EUR/m2.

Aber die Zeiten haben sich gewandelt, seit dem Bankster mit Billionen 
frisch gedruckter Euros den Markt nach werthaltigen Investments abgrasen 
und Immobilien in Ballungsräumen zu fast jedem Preis kaufen.

Heute musst du beim Hauspreis mit dem doppelten rechnen, in Münster ist 
es noch etwas teurer, und die Mieten steigen ebenfalls, von ehemals 25% 
des Einkommens sind es heute oft 50% des Einkommens.

Da kann man sagen, "die Mieten sind zu hoch" oder eben "das Einkommen 
ist zu niedrig", zumindest sind Wohnungskosten und Löhne aus dem 
Gleichgewicht.

Man muss feststellen, daß sich seit 2007 der Wert des Euro halbiert hat, 
was nur deswegen nicht so auffällt, weil der Wert des Dollars ebenso in 
den Keller rauscht. Insofern kannst du dich mal anstrengen und 
versuchen, ein höheres Gehalt durchzuboxen. Leicht wird das nicht, die 
Unternehmen sind glücklich daß ihr so billig schuftet, und gerade als 
embedded Softwerker hast du Konkurrenz von überall auf der Welt, dein 
Produkt ist virtuell.

Autor: Qwertz (Gast)
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marvinW schrieb:
> Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was
> jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt? Genau den Eindruck habe
> ich  nämlich inzwischen. Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.

Ja, es ist wenig, aber für den Anfang mit 2 Jahren Berufserfahrung auch 
wieder ganz in Ordnung. Viel wichtiger ist deine Perspektive für die 
nächsten Jahre. In den nächsten 5 - 10 Jahren kommen sicherlich die 
großen Gehaltssteigerungen, du darfst nur nicht zu ungeduldig sein am 
Anfang. War bei mir genauso.

Autor: Sendener (Gast)
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Guten Morgen,

ich komme ebenfalls aus der Gegend von Münster. Wo kommst du genau her?

Ich habe 4 Jahre BE und nur FH-Bachelor plus Ausbildung. Arbeite in der 
Nähe von Osnabrück als Entwicklungsingenieur und verdiene 57k.

Leider gibt es um Münster herum nicht viele große Firmen in diesem 
Bereich. Hengst oder W und H wären vielleicht interessante Kandidaten 
für dich.

Autor: Claus M. (energy)
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Qwertz schrieb:
> marvinW schrieb:
>> Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was
>> jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt? Genau den Eindruck habe
>> ich  nämlich inzwischen. Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.
>
> Ja, es ist wenig, aber für den Anfang mit 2 Jahren Berufserfahrung auch
> wieder ganz in Ordnung.

So ist es.

Und zu den Löhnen der Bekannten: Viele Labern auch viel... lass dir mal 
deren Lohnzettel zeigen.

Autor: Lachnummer (Gast)
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Das Gehalt ist ein Witz. Jede Krankenschwester mit Überstunden bekommt 
mehr

Autor: Qwertz (Gast)
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Lachnummer schrieb:
> Das Gehalt ist ein Witz. Jede Krankenschwester mit Überstunden
> bekommt mehr

Die leistet in diesem Fall aber auch mehr!

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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>Re: Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?
lächerlich

Äxl

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?

Für wirkliche "Leistungserbringer" auf jeden Fall.-

Für 'normale' z.B. SupermarktkassiererInnen, PostzustellerInnen, 
KrankenschwesterInnen, als Lohndrücker händeringenst gesuchte 
NeuFachkräfteInnen aus Drittländern u.v.m. hingegen wären diese Löhne 
auf jeden Fall wachstumsabwürgend.         SCNR

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?

Ja !

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?

Nein, für 2 Jahre Berufserfahrung ist das nicht zu wenig.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Stefan U. schrieb:
>> Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?
>
> Nein, für 2 Jahre Berufserfahrung ist das nicht zu wenig.

Naja, aber mit Sicherheit nicht zu viel.

Autor: marvinW (Gast)
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Sendener schrieb:
> Guten Morgen,
>
> ich komme ebenfalls aus der Gegend von Münster. Wo kommst du genau her?
>
> Ich habe 4 Jahre BE und nur FH-Bachelor plus Ausbildung. Arbeite in der
> Nähe von Osnabrück als Entwicklungsingenieur und verdiene 57k.
>
> Leider gibt es um Münster herum nicht viele große Firmen in d

Direkt aus Münster. ;) Ja, ich werde wohl auch im kommenden Jahr 
wechseln und dann hoffe ich mal, dass ich die 60K-Marke knacke.


Also wenn ich das Meinungsbild hier richtig interpretiere, geht es ja in 
die Richtung "zwar nicht viel, aber auch nicht zu krass wenig für nur 2 
Jahre BE".

Danke erstmal.

Autor: es ist wenig. (Gast)
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Hi,

nach einem Fh Abschluss war ich Anwendungsentwickler. Hab 48k verdient, 
fühlte mich unterbezahlt. Gerade als Entwickler denkt man, man schmeise 
den Laden und bekommt nix ab. Bin nun ins Consulting gewechselt. Mein 
Gehalt hat sich verdoppelt. Aber den Großteil machen nun Boni aus.

Ja, 50k ist sch... wenig. Gerade wenn dich die Miete 800Euro kostet, du 
ein Auto auf Pump kaufst um in die Arbeit zukommen und deswegen du nun 
Schulden hast ... Hamsterrad. Die Perspektive als Android Entwickler ist 
halt mies. Wenns paar Jahre mehr Erfahrung hast, bekommst halt mal deine 
3, 4 oder 5% mehr Gehalt. Wirklich eine Veränderung ist das nicht. Aus 
dem Grund bin ich raus aus meiner Komfortzone und steh nun deutlich 
besser da.

Coder sind in Deutschland oft echt mies bezahlt, trotz guter 
Arbeitsmarktsituation.

Autor: es ist wenig. (Gast)
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Noch eine Ergänzung zum vorherigen Post: Meine Überlegung war nicht, wie 
komme ich auf 50k oder 60k, sondern wie kommt man wirklich mal über die 
100k.

Man kann Entwickler bleiben, aber dann als Freiberufler. Da kenne ich 
einige, die diese Marke reißen. Aber eben nicht mit Android oder Web, 
sondern Oracle, C++ usw.

Noch zu deiner Wahrnehmung: Ein IGM Arbeiter bei Daimler am Band 
verdient deutlich über 50k. Auf der anderen Seite lebt es sich mit 50k 
in einer kleineren Stadt auch recht angenehm, wenn man keine 
Verpflichtungen hat. Musst halt für dich entscheiden. Überflieger ist 
man mit diesem Gehalt aber nicht.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> wie kommt man wirklich mal über die 100k.

Über 100 tausend Euro sollte niemand als Gehalt bekommen. Kein normaler 
Mensch leistet dementsprechend viel.

Solche Gehälter bedeuten immer gleichzeitig, dass irgendwo anders Leute 
ausgebeutet werden müssen, um dieses Geld zu erwirtschaften.

Autor: papierschredder (Gast)
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es ist wenig. schrieb:
> Überflieger ist man mit diesem Gehalt aber nicht.

Viel Gehalt für viel Verantwortung/Stress ist halt ein beschissener 
Deal.

Ziel ist: Viel Geld bei minimaler Verantwortung. DAS ist lukrativ :-)

Autor: genervt (Gast)
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Stefan U. schrieb:
>> wie kommt man wirklich mal über die 100k.
>
> Über 100 tausend Euro sollte niemand als Gehalt bekommen. Kein normaler
> Mensch leistet dementsprechend viel.

Was redest du da für ein Quatsch? Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 
liegt bei etwa 40.000€

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Du weißt schon, dass wir unseren Wohlstand nur auf Kosten der Armen im 
Inland und Ausland aufrecht erhalten können?

Falls nicht, werde Wach! Schaue der hässlichen Wahrheit ins Gesicht.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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https://www.gehaltsvergleich.com/jobs/suche

da lohnt es sich, mal verschiedene Städte einzugeben und zu staunen

Autor: genervt (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Du weißt schon, dass wir unseren Wohlstand nur auf Kosten der Armen im
> Inland und Ausland aufrecht erhalten können?

Wenn pro Kopf 40.000 € rumkommen, warum sind 100.000 € dann zuviel?

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: genervt (Gast)
> Datum: 03.11.2017 17:49

> Stefan U. schrieb:
> > wie kommt man wirklich mal über die 100k.
>
> > Über 100 tausend Euro sollte niemand als Gehalt bekommen. Kein normaler
> > Mensch leistet dementsprechend viel.

> Was redest du da für ein Quatsch? Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf
> liegt bei etwa 40.000€

Sehe ich auch so. Quatsch ?

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Stefan Us (stefanus)
> Datum: 03.11.2017 17:56

> Du weißt schon, dass wir unseren Wohlstand nur auf Kosten der Armen im
> Inland und Ausland aufrecht erhalten können?

Natürlich !

Musst du halt sehen das du nicht zu den Armen gehörst !

Autor: Qwertz (Gast)
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papierschredder schrieb:
> Viel Gehalt für viel Verantwortung/Stress ist halt ein beschissener
> Deal.
>
> Ziel ist: Viel Geld bei minimaler Verantwortung. DAS ist lukrativ :-)

Ja, da hast du völlig recht. Was nützt mir ein gut bezahlter, aber sehr 
stressiger Job, wenn ich damit keine Freizeit mehr habe, keine 
Freundschaften oder eine Beziehung mehr pflegen kann, und nach ein paar 
Jahren vor dem Burnout stehe?

Man muss das Gehalt immer in Relation zur geleisteten Arbeit sehen, und 
da ist man nach ein paar Jahren mit einem Job in einem IG Metall 
tarifgebundenen Unternehmen schon sehr weit oben.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Lachnummer schrieb:
> Das Gehalt ist ein Witz. Jede Krankenschwester mit Überstunden bekommt
> mehr

Natürlich.

Wenn sie 80 Wochenstunden schafft.

Und das im Schichtdienst auch nachts und mit Stationsleitung.

Immer schön freundlich die Scheisse von den Patienten wegräumen,
und bei Notfällen lebensrettend handeln.

Die ist 10 mal mehr wert als du, liebe Lachnummer.

Insofern bist du mit deinem Hartz4 noch überbezahlt.


es ist wenig. schrieb:
> Meine Überlegung war nicht, wie komme ich auf 50k oder 60k,
> sondern wie kommt man wirklich mal über die 100k.

Nur mit Personalverantwortung (oder in Ländern, in denen das Geld 
weniger Wert ist, in Silicon Valley knackst du die 100k, entrichtest 
davon aber sofort 70k an den Vermieter, auch Norwegen und die Schweiz 
zahlt gut, leider kostet das Leben dort auch viel.

> Noch zu deiner Wahrnehmung: Ein IGM Arbeiter bei Daimler am Band
> verdient deutlich über 50k. Auf der anderen Seite lebt es sich mit 50k
> in einer kleineren Stadt auch recht angenehm,

Daimler's Band ist in einer kleinen Stadt ? Ist mir neu.

Autor: Max Max (zbmax)
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50k und 2 Jahre Be finde ich normal und okey. Nicht zu viel und nicht zu 
wenig.
Der TE könnte sich jetzt mal auf dem Markt umsehen und schauen was 
andere so zu bieten haben. Da wird dann sicher ein gutes Plus beim 
Wechsel drin sein.
Schätze einfach mal ca. 60k mehr eher nicht. Heute in 5 Jahren könnte 
man eventuell wieder über einen Wechsel nachdenken. Wenn es dann mehr 
Gehalt werden soll muss aber natürlich auch die Tätigkeit entsprechend 
besser werden.
Mehr wie 60k ohne Personalverantwortung oder organisatorischer 
Verantwortung, also als reiner Entwickler, halte ich für eher 
ungewöhnlich.
Das bekommen dann meistens eher die die langjährige Be haben und 
aufgrund dessen immer weiter nach oben geklettert sind, zwangserhöht 
könnte man sagen.
Warum ein normaler Entwickler mehr als 60k bekommen sollte ist mir 
schleierhaft. So außergewöhnlich sind die Tätigkeiten meist nicht mehr 
in der Entwicklung, was man selbst kann können auch andere.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ich habe mich gerade mit einem Kollegen unterhalten, der gerade 
gewechselt hat. Wir sind auch der Meinung, das 50.000 bis 60.000 
angemessen/normal sind. Mehr als 60.000 wäre schon großes Glück.

Autor: F. B. (finanzberater)
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papierschredder schrieb:
> Ist wie an der Börse.. festen Anteil auf dem Tagesgeldkonto und anderen
> sicheren Finanzprodukten, den Rest im freien Markt verzocken :-)

So wirst du es zu nichts bringen. Ich bin nahezu voll investiert. Was 
noch flüssig auf dem Girokonto ist, reicht gerade so zum Überleben.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Jetzt kommt aber bitte nicht von Höckschen auf Stöckschen.

Die letze Endlos-Diskussion über Investitionsgeschäfte und "ihr seid 
alle doof weil ihr nicht so stinkend reich seid wie ich" wurde aus gutem 
Grund geschlossen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Michael B. schrieb:
> Aber die Zeiten haben sich gewandelt, seit dem Bankster mit Billionen
> frisch gedruckter Euros den Markt nach werthaltigen Investments abgrasen
> und Immobilien in Ballungsräumen zu fast jedem Preis kaufen.

Deswegen bin ich in mehrere Immobilienfirmen investiert. Werfen eine 
schöne Dividende ab. Teilweise über 11 % Dividendenrendite plus 
Kursgewinne.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Oh nein, bitte nicht schon wieder !!!!!!!!!!!!!!!

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> Ich habe mich gerade mit einem Kollegen unterhalten, der gerade
> gewechselt hat. Wir sind auch der Meinung, das 50.000 bis 60.000
> angemessen/normal sind. Mehr als 60.000 wäre schon großes Glück.

Dem muss ich leider zustimmen. Als Entwickler beim KMU dürften 65k das 
Maximum sein. Ich empfehle deswegen ja immer, sich nach anderen 
Verdienstmöglichkeiten umzuschauen. 65k sind dann bald Peanuts.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ok, wir können den Thread hier schließen. Der Finanzberater hat ihn 
versaut.

Autor: F. B. (finanzberater)
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marvinW schrieb:
> Habe ich eine verzerrte Wahrnehmung oder ist 50K wirklich etwas was
> jeder 2. Facharbeiter nach geschmissen bekommt? Genau den Eindruck habe
> ich  nämlich inzwischen. Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.

Lies das hier. Vor zwei Jahren gehörte man mit 3.200 € Netto im Monat zu 
den Top 10 %-Verdienern. Und darin waren alle Einnahmen berücksichtigt, 
d.h. nicht nur Gehalt sondern auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge.

http://www.zeit.de/2016/40/selbstwahrnehmung-geld-...

Autor: Qwertz (Gast)
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F. B. schrieb:
> Lies das hier. Vor zwei Jahren gehörte man mit 3.200 € Netto im Monat zu
> den Top 10 %-Verdienern. Und darin waren alle Einnahmen berücksichtigt,
> d.h. nicht nur Gehalt sondern auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge.
>
> http://www.zeit.de/2016/40/selbstwahrnehmung-geld-...

Komisch, dass ich mich dann gar nicht reich fühle...? Liegt das wirklich 
nur an einer verzerrten Selbstwahrnehmung, wie der Artikel nahelegt? Ich 
bin mir da nicht so sicher.

Erstens bezieht sich die Angabe nur auf Einkommen, aber sagt noch nichts 
über (beispielsweise geerbtes) Vermögen aus - das kann aber einen 
mächtigen Unterschied ausmachen; zum Beispiel, dass man gar nicht mehr 
arbeiten gehen muss.
Zweitens genügt es vielleicht nicht, zu den oberen 10% zu gehören, es 
müssten schon die oberen 1% sein.

Autor: Schreiber (Gast)
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Qwertz schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Lies das hier. Vor zwei Jahren gehörte man mit 3.200 € Netto im Monat zu
>> den Top 10 %-Verdienern. Und darin waren alle Einnahmen berücksichtigt,
>> d.h. nicht nur Gehalt sondern auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge.
> Komisch, dass ich mich dann gar nicht reich fühle...? Liegt das wirklich
> nur an einer verzerrten Selbstwahrnehmung, wie der Artikel nahelegt? Ich
> bin mir da nicht so sicher.

Kommt darauf an. In der Uckermark mit hypothekenfreiem Eigenheim lebt 
man damit sehr gut, und zwar auch dann, wenn man eine Familie hat.

Mit 3 Kindern und Mietwohnung lebt man damit in München nicht ganz so 
gut.

Autor: Qwertz (Gast)
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Schreiber schrieb:
> Mit 3 Kindern und Mietwohnung lebt man damit in München nicht ganz so
> gut.

Die genannte Schwelle von 3.100 € im Zeit-Artikel bezieht sich auf einen 
Single, für Familien gelten natürlich wesentlich höhere Beträge.

Autor: Schreiber (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Die genannte Schwelle von 3.100 € im Zeit-Artikel bezieht sich auf einen
> Single, für Familien gelten natürlich wesentlich höhere Beträge.

ja, aber in München die gleichen wie in der Uckermark.
Und auch ein Eigenheim wird nicht berücksichtigt.

Autor: Qwertz (Gast)
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Schreiber schrieb:
> ja, aber in München die gleichen wie in der Uckermark.

Ja, das wurde halt über ganz Deutschland gemittelt. Natürlich hast du 
recht, dass es teilweise enorme Unterschiede gibt, wenn man die lokale 
Kaufkraft bzw. die Lebenshaltungskosten berücksichtigt.

> Und auch ein Eigenheim wird nicht berücksichtigt.

Das ist ja auch kein Einkommen, sondern Vermögen; muss daher extra 
betrachtet werden.

Autor: Schreiber (Gast)
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Qwertz schrieb:
>> Und auch ein Eigenheim wird nicht berücksichtigt.
>
> Das ist ja auch kein Einkommen, sondern Vermögen; muss daher extra
> betrachtet werden.

In der Schweiz werden Eigenheime mit dem Eigenmietwert betrachtet und 
besteuert.

Qwertz schrieb:
> Ja, das wurde halt über ganz Deutschland gemittelt. Natürlich hast du
> recht, dass es teilweise enorme Unterschiede gibt, wenn man die lokale
> Kaufkraft bzw. die Lebenshaltungskosten berücksichtigt.

...wodurch man die ganze Statistik in die Tonne hauen kann.
Eine Statistik über die Einkommen ist nutzlos, wenn man nicht noch eine 
zu den Lebenshaltungskosten danebenlegt.
Wenn die Wohnung 5€/m^2 kalt kostet und die in einem anderen Ort 15€, 
dann muss man eben (Annahme 50m^2 Wohnfläche) netto 500€ im Monat mehr 
verdienen. Dank Steuerprogression und Lohnnebenkosten dürften das dann 
1000€ brutto sein.

Dazu kommen ja noch alle anderen Bereiche, vom Döner über den 
Sportverein bis zu den Parkgebüren.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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50 K€ BRUTTO , ja , das ist nicht viel ...

Familie zu ernähren und sowas ist da nicht mehr drin , Haus bauen etc. 
schon mal GARNICHT , geschweige Altersvorsorge und ähnliche 
Luxusgedanken ...

Autor: Realist (Gast)
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Viele - auch viele mit Ausbildung - haben mehrere Nebenjobs, um 
überhaupt über die Runden zu kommen.
Von 50k können die nur träumen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Schreiber schrieb:
> ...wodurch man die ganze Statistik in die Tonne hauen kann.

Die Statistik sagt einfach nur aus: "wenn du soundsoviel verdienst 
gehörst du zu den X% mit dem größten Einkommen".
Nicht mehr, nicht weniger.

Dass man nur durch Betrachtung des Faktors " Einkommen" nicht auf die 
Kaufkraft oder Lebensqualität schließen kann ist nun wirklich kein 
Geheimnis.
Ja klar, abhängig von der Wohnsituation und sonstigen Individualitäten 
(Notwendigkeit eines KFZ...) kann die Rechnung gleich ganz anders 
aussehen.
Eine Aussage über Kaufkraft will die verlinkte Statistik ja auch 
garnicht treffen.

Aber schön dass du das auch gemerkt hast. Thumbs up!
Aber als große Neuheit brauchst das hier nicht verkaufen.

Schreiber schrieb:
> In der Schweiz werden Eigenheime mit dem Eigenmietwert betrachtet und
> besteuert.

Wen interessiert hier die Schweiz? Wollen wir uns auch gleich noch über 
die Situation in Kambodscha unterhalten, wenn wir schon dabei sind?

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Qwertz schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Lies das hier. Vor zwei Jahren gehörte man mit 3.200 € Netto im Monat zu
>> den Top 10 %-Verdienern. Und darin waren alle Einnahmen berücksichtigt,
>> d.h. nicht nur Gehalt sondern auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge.
>>
>> http://www.zeit.de/2016/40/selbstwahrnehmung-geld-...
>
> Komisch, dass ich mich dann gar nicht reich fühle...? Liegt das wirklich
> nur an einer verzerrten Selbstwahrnehmung, wie der Artikel nahelegt?

Ja.

Darf ich raten: Du hast studiert. Damit gehörst du sowieso schon zu den 
oberen 17%: https://de.wikipedia.org/wiki/Akademikerquote
Kein Wunder also, daß du mit dem Einkommen zu den oberen 10% gelangt 
bist, auch Sozialarbeiter und Künstler haben studiert, verdienen aber 
meistens nichts.

> Erstens bezieht sich die Angabe nur auf Einkommen, aber sagt noch nichts
> über (beispielsweise geerbtes) Vermögen aus - das kann aber einen
> mächtigen Unterschied ausmachen; zum Beispiel, dass man gar nicht mehr
> arbeiten gehen muss.

Wenn man es verbraucht, was dumm wäre. Wer will schon Villa, Boot und 
Kunstsammlung in Luft auflösen ? Höchstens, wenn man selbst keine Erben 
hat. Ein hohes Vermögen, meist in Immobilien angelegt, erlaubt es, 
billiger zu leben: Keine Miete mehr zahlen, keine Kreditzinsen mehr 
entrichten, Ausgaben tätigen können die sich erst später rechnen, z.B. 
Wärmedämmung oder sparsamerer Kühlschrank, Investieren können wo es 
lohnt, z.B. Photovoltaik, ausweichen können wo der Wertverlust des Euro 
nicht so reinhaut, z.B. Schweiz.

> Zweitens genügt es vielleicht nicht, zu den oberen 10% zu gehören, es
> müssten schon die oberen 1% sein.

Auch die jammern daß sie zu wenig Geld hätten und versuchen ihren Profit 
zu maximieren.

Menschen, die von sich sagen, daß die GENUG haben, sind genügsam und 
damit eher bei den unteren 10% zu finden.

Es ist meistens ein Problem, wenn man genügsam ist: Die anderen sind es 
nicht sondern gierig und nehmen einem alles weg.

Autor: Ufergast (Gast)
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es ist wenig. schrieb:
> nach einem Fh Abschluss war ich Anwendungsentwickler. Hab 48k verdient,
> fühlte mich unterbezahlt. Gerade als Entwickler denkt man, man schmeise
> den Laden und bekommt nix ab. Bin nun ins Consulting gewechselt. Mein
> Gehalt hat sich verdoppelt. Aber den Großteil machen nun Boni aus.

Servus. Ich würde gerne mal wissen wo du als Consultant schaffst. Ich 
bin nämlich auch direkt nach dem Studium als solcher eingestiegen und 
erhalte ca. 43k inkl Boni. Nun stehen bald Verhandlungen an und würde 
gerne wissen was man so verlangen kann bzw.
um wieviel Prozent nach 1 Jahr könnte man das Gehalt erhöhen? (ca. 1 
Jahr BE... bin eher frisch, aber erledige meine Aufgaben immer ohne 
Probleme)

Zur Info:
Ich bin beim Kunden als externer eingesetzt im Bereich Java EE bei einer 
großen Bank in Frankfurt Main

Autor: Koch (Gast)
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Kommt drauf an wie hoch deine Sparquote ist, wenn um die 50% Prozent, 
dann ist es genug für den Start.

Autor: Ufergast (Gast)
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50% vom Netto gehen für die Miete flöten  :(

Weitere Fixkosten plus variable Ausgaben lassen ca. 15-20% des Nettos 
übrig zum Sparen. Das ist nicht viel bei Steuerklasse 1.

Mit einer Erhöhung von 6-8 Prozent wäre ich zufrieden. Um wieviel 
Prozent erhöht sich euer Einkommen jährlich?

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> 50 K€ BRUTTO , ja , das ist nicht viel ...
> Familie zu ernähren und sowas ist da nicht mehr drin

Definitiv nicht richtig. Ich lebe mit meiner Familie (Frau und 2 
Schulkinder) mitten in Düsseldorf und wir kommen mit 50k gut aus.

Es hängt auch sehr stark von der eigenen Erwartungshaltung ab. Wenn ich 
die Möbel und Matratzen sehe, die am Sperrmülltag raus gestellt werden 
und von anderen wieder rein geholt werden, dann komme ich mir ziemlich 
fein vor.

Bei mir muss niemand auf einer fleckigen Matratze schlafen und mit 
zerrissenen Klamotten rumlaufen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Qwertz schrieb:
> Erstens bezieht sich die Angabe nur auf Einkommen, aber sagt noch nichts
> über (beispielsweise geerbtes) Vermögen aus - das kann aber einen
> mächtigen Unterschied ausmachen; zum Beispiel, dass man gar nicht mehr
> arbeiten gehen muss.

Doch, zum Vermögen steht auch was im Artikel auf der zweiten Seite:

"Bei den Vermögen gibt es keine offizielle Reichtumsschwelle. Häufig 
gelten aber die zehn Prozent der wohlhabendsten Haushalte als besonders 
reiche Schicht, auf die die Sozialforscher gucken.
[...]
Laut einer Studie der Bundesbank genügen 468.000 Euro. Gezählt wird 
dabei jede Art von Vermögen, ob Eigenheim, Sparkonto, Auto, 
Lebensversicherung oder eigene Firma."


> Zweitens genügt es vielleicht nicht, zu den oberen 10% zu gehören, es
> müssten schon die oberen 1% sein.

5 % Zinsen auf 468.000 € macht pro Jahr brutto 23.400 €, nach Abzug der 
Kapitalertragssteuer ca. 18.000 €. Krankenkassenbeiträge etc. muss man 
auch noch abziehen. Mindestens 1.000 € im Monat dürften wohl übrig 
bleiben. Davon könnte ich leben, ohne zu arbeiten. Nicht luxuriös, aber 
Hartz IV wäre dann kein Thema mehr. 5 % sind ja auch eher konservativ 
geschätzt. Gibt durchaus Anlagemöglichkeiten, die mehr bringen.

Allerdings sind in den 468.000 € auch Vermögen wie Auto etc. enthalten, 
die keine Kapitalerträge abwerfen.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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5% Zinsen sind unrealistisch, in welchem Disney Film lebst du?

Dass du von außerordentlichem Glück gesegnet bist, wissen wir.

Bedenke, dass normale Menschen für ihr Einkommen arbeiten müssen. Und 
die bekommen für Einlagen weniger Zinsen, als die Inflationsrate.

Autor: Le X. (lex_91)
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Stefan U. schrieb:
> 5% Zinsen sind unrealistisch, in welchem Disney Film lebst du?

Ach komm Stefan, was soll das?
Willst du dass er wieder zu Sabbeln anfängt?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ufergast schrieb:
> Servus. Ich würde gerne mal wissen wo du als Consultant schaffst. Ich
> bin nämlich auch direkt nach dem Studium als solcher eingestiegen und
> erhalte ca. 43k inkl Boni. Nun stehen bald Verhandlungen an und würde
> gerne wissen was man so verlangen kann bzw.
> um wieviel Prozent nach 1 Jahr könnte man das Gehalt erhöhen? (ca. 1
> Jahr BE... bin eher frisch, aber erledige meine Aufgaben immer ohne
> Probleme)

Ein früherer Entwicklerkollege ist jetzt auch Consultant für MS Dynamics 
CRM und verdient laut eigener Aussage ca. 70k. Ob Boni etc. da schon 
drin sind, weiß ich allerdings nicht. Nach dem was ich so gehört habe, 
kann man als Selbständiger aber wohl durchaus auf 200 - 300k kommen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> 5% Zinsen sind unrealistisch

Für dich vielleicht.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> Dass du von außerordentlichem Glück gesegnet bist, wissen wir.

Ist kein Glück. Man muss sich einfach bisschen informieren, dann sind 5 
% keine Hexerei.


Stefan U. schrieb:
> Bedenke, dass normale Menschen für ihr Einkommen arbeiten müssen.

10 Jahre ein KMU-Gehalt von 55k, sparsame Lebensweise und vernünftige 
Geldanlage würden ausreichen, um danach von den Kapitalerträgen leben zu 
können. Alles nur eine Frage der eigenen Ansprüche. Wer meint, er müsste 
dicke Autos fahren und jährlich auf Weltreise gehen, bei dem wird das 
natürlich nichts mit der finanziellen Freiheit.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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F. B. schrieb:
> Ist kein Glück. Man muss sich einfach bisschen informieren, dann sind 5
> % keine Hexerei.

Oh no, der Spinner wieder, der als Allerletzter immer noch nicht 
begriffen hat, daß mit Geld kein Geld zu verdienen ist (es entsteht eben 
kein Geld aus dem Nichts, Ausnahme 2007 als die Staaten mit Billionen 
frisch gedrucktem Geld die Finanzlöcher in der Bankster auffüllten), 
sondern für jeden Euro den der Eine an Spekulationsmärkten gewinnt auch 
ein anderer genau diesen Euro verliert.
Es ist ein Glücksspiel bei dem nur die Bank (und der Staat) gewinnt.
http://www.focus.de/finanzen/geldanlage/tid-23411/...
und wie man seit der Finanzkrise weiß, verlieren sogar die Banken bis 
zur Pleite und die Staaten beim Ausgleichen der Verluste.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Der Finanzberater hat entweder außerordentliches Glück, dass er 
offensichtlich mit missionarischem Eifer teilen will. Oder er will uns 
zu Investitionen anstiften, weil er von "der Bank" ist und genau dann 
profitiert, indem er uns abzockt.

Autor: G. L. (glt)
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Michael B. schrieb:
> der als Allerletzter immer noch nicht
> begriffen hat, daß mit Geld kein Geld zu verdienen ist

Eher eine Frage, was man mit dem, zu investierenden, Geld macht - und 
ja, Geld entsteht aus dem Nichts, da es ohnehin nur ein erdachter u. 
kein realer Wert ist.

50k für 2 BE ist nicht viel, aber auch nicht absolut unterirdisch - 
jedoch sollten in 2-4 Jahren noch Luft nach oben sein - ansonsten den 
Job besser wechseln.

Autor: es ist wenig. (Gast)
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>Servus. Ich würde gerne mal wissen wo du als Consultant schaffst. Ich
>bin nämlich auch direkt nach dem Studium als solcher eingestiegen und
>erhalte ca. 43k inkl Boni. Nun stehen bald Verhandlungen an und würde
>gerne wissen was man so verlangen kann bzw.
>um wieviel Prozent nach 1 Jahr könnte man das Gehalt erhöhen? (ca. 1
>Jahr BE... bin eher frisch, aber erledige meine Aufgaben immer ohne
>Probleme)
>
>Zur Info:
>Ich bin beim Kunden als externer eingesetzt im Bereich Java EE bei einer
>großen Bank in Frankfurt Main

Hi,

eigentlich verdient diese Frage einen eigenen Thread. Ich sehe, dass es 
etwa 2 Arten von Cosultings heute gibt:

1. IT Dienstleister, die ihre Programmierer .Net/Java Consultant nennt. 
Eigentlich ein normaler Programmierer, der verliehen wird. Meistens muss 
man seine Fahrten selber zahlen, Hotel usw. stets das günstigste. Kunden 
sind alles was zahlt. Deine Kollegen sind einfach alles was 
.Net/Java/Web kennt.

2. Analysten/Berater, die eben nicht mehr primär programmieren. Hier 
geht es darum Schlüsselprojekte umzusetzen. Die Kunden sind meistens 
große Konzerne, deren Geschäft nicht im IT Bereich liegt. Deine Kollegen 
besitzen meistens einen Doktortitel und sind wirklich kompetent.

Ein guter Richtwert ist, ob sich die Firma eher als Unternehmensberatung 
sieht oder als IT Dienstleister. Zwischen beiden Konzepten liegen 
deutliche Gehalts-Unterschiede.

Das ist meine Erfahrung bis jetzt. Applikationsentwicklung mache ich nur 
noch zum Spaß in der Freizeit, besser gesagt kleine Apps fürs Handy.

Autor: Pass Kontrolle (Gast)
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marvinW schrieb:
> Dass ich mich vollkommen ausbeuten lassen.

Ausbeutung bedeutet Lohn 《 Wertschöpfung.
Pauschal sehe ich bei embedded Android kaum Wertschöpfung, dafür 
Ressourcenverschwendung. Wärste mal lieber Arzt geworden und würdest 
Menschen heilen.

Autor: Qwertz (Gast)
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G. L. schrieb:
> 50k für 2 BE ist nicht viel, aber auch nicht absolut unterirdisch -
> jedoch sollten in 2-4 Jahren noch Luft nach oben sein

Genau genommen ist schon jetzt sehr viel Luft nach oben, sogar massig. 
:-)

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Software-Entwickler von Smartphone Apps gehören typischerweise zu den 
schlecht bezahlten, noch unterhalb von Web Frontends im Enterprise 
Umfeld.

Mein Chef hat erzählt, das er immer wieder gefragt wird, ob wir nicht 
Apps entwickeln wollen. Aber er meinte, dass er lieber die Firma 
schließt, als auf diesen Billig-Zug mit aufzuspringen.

Wir bleiben lieber im Backend Bereich tätig.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Pass Kontrolle schrieb:
> Ausbeutung bedeutet Lohn 《 Wertschöpfung.
> Pauschal sehe ich bei embedded Android kaum Wertschöpfung, dafür
> Ressourcenverschwendung. Wärste mal lieber Arzt geworden und würdest
> Menschen heilen.

Wobei man da nun überlegen muss, welchen Wert ein Arzt schöpft.

Die verbleibende Arbeitskraft des Geheilten statt Toten ?

Rentner werden nicht mehr verarztet weil das keinen Wert mehr schöpft ?

Autor: Pass Kontrolle (Gast)
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Ein Menschenleben ist unbezahlbar, traurig das man heute explizit darauf 
hinweisen muss

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Pass Kontrolle schrieb:
> Ein Menschenleben ist unbezahlbar, traurig das man heute explizit darauf
> hinweisen muss

Ach deshalb sind Ärzte so teuer, daß sie sich kein Mensch mehr leisten 
kann, danke für die Aufklärung.

Autor: genervt (Gast)
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Nein, die Gehälter für Nomalsterbliche sind einfach nur stegengeblieben.

Autor: X4U (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Der Finanzberater hat entweder außerordentliches Glück, dass er
> offensichtlich mit missionarischem Eifer teilen will.

Sorry dass ich mich da einmische aber es ist wirklich kein Problem 5% zu 
bekommen. Nur steigt dann das Risiko auch (s. z.B. google 
Dividendenrendite).

> Oder er will uns
> zu Investitionen anstiften, weil er von "der Bank" ist und genau dann
> profitiert, indem er uns abzockt.

Du kannst doch prüfen ob seine Aussagen stimmen. Das ist weder Voodoo 
noch Geheimwissenschaft.


Michael B. schrieb:
> Oh no, der Spinner wieder, der als Allerletzter immer noch nicht
> begriffen hat, daß mit Geld kein Geld zu verdienen ist (es entsteht eben
> kein Geld aus dem Nichts,

Jeder lebt in seiner Welt aber ich hoffe das du mir verzeihst das ich 
dich darauf hinweise dass diese Aussagen "nachweisbar" falsch sind. Die 
Wortwahl lässt auch auf kognitive Dissonanz schließen.

In Deutschland wirst du als normaler Anleger restlos verarscht. Es gibt 
ein gigantisches Kartell das dich abzockt und zwar in allen Bereichen 
des Lebens. Du lebst in einem Feudalstaat der dir schon in der Schule 
eintrichtert das Sparbücher gut sind (bzw. mal waren) was die Bank damit 
aber macht für dich Pfuibäbä ist. Lebensversicherungen (dürfen laut BGH 
Urteil als legaler Betrug bezeichnet weden) sind gut Aktien aber böse 
böse böse.

Außer natürlich wenn das Kartell (die sog. Regierung durch entsprechende 
Gesetzgebung allen voran) mal wieder ein gigantisches Abzockmanöver wie 
den Neuen Markt startet. Dann werden dir in den so super super toll 
seriösen Medien wie der z.B. Tagesschau Jubelmeldungen über Aktienkurse 
unter die Nase gerieben und jeder macht ne Liveschalte in den 
"Börsensaal" (allein der Begriff sollte jeden wach werden lassen).

Autor: Qwertz (Gast)
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X4U schrieb:
> Jeder lebt in seiner Welt

Du offenbar in einer, die Verschwörungstheorien liebt.

Jeder kann doch in Deutschland selbst frei entscheiden, wie er sein Geld 
anlegt. Mehr Renditechance bedeutet natürlich auch mehr Risiko, das ist 
aber nicht jeder Mensch im gleichen Maße bereit zu tragen, bitte 
akzeptiere das.

Es gibt in Deutschland einige Leute, die sich mit Aktien bereits die 
Finger verbrannt haben, und nun keine Lust mehr auf diese Anlageklasse 
haben. Andere wollen da aus Prinzip nicht mitspielen, das muss ja auch 
jeder selbst wissen. Eine dritte, vermutlich nicht gerade kleine Gruppe 
hat gar nicht das nötige "Spielgeld" übrig für Wertpapierinvestitionen.

Ich selbst gehe einen Mittelweg, indem ich nur einen Teil meiner 
Ersparnisse in Wertpapieren angelegt habe. Mag sein, dass ich derzeit 
damit etwas Rendite verschenke. So kann ich aber jedenfalls auch noch 
ruhig schlafen, wenn ein großer Crash kommt, das ist es mir wert.

Autor: Danny Wilde (Gast)
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marvinW schrieb:
> Meinungen?

such dir nen anderen job

Autor: Markus Becker (markus3001)
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Stefan U. schrieb:
>> 50 K€ BRUTTO , ja , das ist nicht viel ...
>> Familie zu ernähren und sowas ist da nicht mehr drin
>
> Definitiv nicht richtig. Ich lebe mit meiner Familie (Frau und 2
> Schulkinder) mitten in Düsseldorf und wir kommen mit 50k gut aus.
>
> Es hängt auch sehr stark von der eigenen Erwartungshaltung ab.

Ich teile deine Meinung mit dir, dass 50k ausreichen.
Aber die Erwartungshaltung der anderen Foristen ist strenger.
Brauchen die Kinder Nachhilfeunterricht, um ein 1er Abi zu bekommen, um 
NC Studiengänge zu studieren?
Brauche ich eine Risikolebensversicherung für meine Familie im Falle 
meines Ablebens?
Brauche ich einen Zweitwagen?
Brauchen meine Kinder Geld fürs Studium, um nicht nebenher arbeiten zu 
müssen?
4-5 Sterne Urlaub für 4 Personen möglich?
Wenn das alles zutrifft, schaue ich am Schluss auf meinen 
Rentenbescheid. Und dann sehe ich, dass ich für die zusätzliche 
Altersvorsorge kein Geld mehr habe. Nicht mit 50k!
Und dabei brauchen "wir" doch 2,3 Kinder pro Frau, also damit auch 3 
Kinder in der Familie.
Der Fall Scheidung wurde nicht besprochen...
Also, die Frage, ob 50k ausreichen ist Talkshow würdig.

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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50k Brutto sind bei stkl 3 und 2 Kindern so 38,8k. D.h. mehr als 4k pro 
Jahr sollte man nicht fuer Urlaub ausgeben.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Mit 50k Bruttogehalt und Kindern ist eigentlich kein Geld für Urlaub 
übrig, auch nicht für private Rentenvorsorge.

Autor: Pass Kontrolle (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Mit 50k Bruttogehalt und Kindern ist eigentlich kein Geld für
> Urlaub übrig, auch nicht für private Rentenvorsorge.

Nur wenn sich die Kindsmutter permanent einer Erqerbstätigkeit 
verweigert.

Autor: X4U (Gast)
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Qwertz schrieb:
> du offenbar in einer, die Verschwörungstheorien liebt.

Ich liebe Verschwörungstheorien, kann aber - bilde ich mir ein- 
Interessengemeinschaften (= Kartell) davon unterscheiden.

>
> Jeder kann doch in Deutschland selbst frei entscheiden, wie er sein Geld
> anlegt. Mehr Renditechance bedeutet natürlich auch mehr Risiko, das ist
> aber nicht jeder Mensch im gleichen Maße bereit zu tragen, bitte
> akzeptiere das.

Das zu akzeptieren fällt mir leicht da ich es genau so sehe.

>
> Es gibt in Deutschland einige Leute, die sich mit Aktien bereits die
> Finger verbrannt haben, und nun keine Lust mehr auf diese Anlageklasse
> haben. Andere wollen da aus Prinzip nicht mitspielen, das muss ja auch
> jeder selbst wissen. Eine dritte, vermutlich nicht gerade kleine Gruppe
> hat gar nicht das nötige "Spielgeld" übrig für Wertpapierinvestition

Auch klar, aber warum haben die sich die Finger verbrannt ? Wer eine 
Aktie wie die Telekom bei KGV 50 kauft sollte sehr gute Gründe haben 
oder die Finger davon lassen. Ein "netter alter Herr" vom "Tatort" ist 
da wohl das falsche Kriterium.


Man kann heute bei Aktien ab 100 Euro einsteigen. Das würde ich auch 
jedem empfehlen der Zeit und Lust hat sich mit Wirtschaft zu 
beschäftigen. Vorher muss er aber wie überall seine Hausaufgaben machen 
und sich informieren.

Pech kann man überall haben. Der nette Onkel von der Versicherung oder 
Sparkasse kann sich als ähnliche Dreck.... herausstellen wie die 
Haifische in der Bank. Er ist heute genau so Abschlussgetrieben wie die 
Abzocker aus der Fondsbranche.

Ich kenne übrigens 2 Berater die sich aus dem Kundenkontakt einer großen 
Sparkasse zurückgezogen haben weil Sie das geforderte Verkaufsgebaren am 
Schalter nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten.

Zum Thema Verschwörung noch ein Beispiel gefällig?
Die sog. Riesterrente. Eine für den Anleger sehr ungünstig gestaltete 
"Anlage" aus dem Tollhaus des deutschen Korruptionssumpfes. "Natürlich" 
generiert die hohe Abschlussprovisionen obwohl nichts abzuschließen ist.

Wenn man dann sieht wo die Figur gelandet ist die das verbrochen hat 
dann stellen sich wohl auch dem Normalverbraucher keine Fragen mit wem 
er es in Berlin zu tun hat. Ganz ohne VerschwörungsDingsBums.

Autor: Magier (Gast)
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X4U schrieb:
> Sorry dass ich mich da einmische aber es ist wirklich kein Problem 5% zu
> bekommen

Ich lege jeden Monat etwas geld in einen Fond von dem wahrscheinlich 
genug Prozente an Verwaltung weggehen und habe trotzdem einen Ertrag von 
7%

Soviel zum Thema unrealistisch :D

Autor: Rolf Berger (falker)
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Magier (Gast)
dann sag uns Unwissenden bitte Wo?

btw. bin mlw 60 und besitze Eigenheim selbst finanziert ohne Hilfe

solong

Beitrag #5197835 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Magier (Gast)
> dann sag uns Unwissenden bitte Wo?
>
> btw. bin mlw 60 und besitze Eigenheim selbst finanziert ohne Hilfe
>
> solong
Du kannst es ja mal mit einem US-REIT probieren, auch da gibt's Risiko, 
aber das ist bei jeder Anlage so.
Ein wenig Diversifikation und schon läuft die Sache, bei mir jedenfalls 
ganz gut, die Dividenden strömen rein - das geht auch mit weniger als 
50k Jahresverdienst, mit sehr wenig ... mach Dich kundig.
Gut mit 60 Jahren etwas spät, aber besser spät als nie versucht - Deine 
Kinder werden es Dir danken.
Einziger Knackpunkt ist dann der Raubstaat, der schön mitverdient ... 
das wirst Du dann leider auch noch merken.

Autor: Magier (Gast)
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Zocker_52 schrieb im Beitrag #5197835:
> Noch so ein Schwätzer !

Ist klar .. hier ist ja jeder ein Schwätzer xD

Aber weil ich heute nett bin :)

Ich habe in folgende Fonds "investiert"

-- Allianz Strategiefonds Wachstum - A
-- Flossbach von Storch SICAV

Die 7% habe ich von 01.2016 - 05.2017 geholt :)

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Die 7% habe ich von 01.2016 - 05.2017 geholt
okay, aber das sind dann 7% über 17 Monate, d.h. über 12 Monate 
wahrscheinlich weniger %
Für einen Fonds aber ganz gut - Auszahlung dann jährlich?

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Magier schrieb:
> Die 7% habe ich von 01.2016 - 05.2017 geholt :)

Für den Zeitraum ist das ja deutlich mieser als ein einfacher MSCI 
World. Nichts womit man wirklich angeben kann.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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Ich weiß nicht wie Du die 7% rechnest (wahrscheinlich dann mit 
Kurssteigerung); effektiv zahlt z.B. Allianz Strategiefonds Wachstum - A 
nur 1,6 % wenn ich das richtig sehe?!
Mit weiteren Kursteigerungen wäre ich vorsichtig auf jetzigen Niveau; 
deswegen mag ich auch keine Fonds, zu wenig Ausschüttung.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Für den Zeitraum ist das ja deutlich mieser als ein einfacher MSCI
> World. Nichts womit man wirklich angeben kann.

Ich glaube nicht, dass er das wollte, er will sich ja hier gewiss nicht 
der Lächerlichkeit preisgeben.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Für den Zeitraum ist das ja deutlich mieser als ein einfacher MSCI
> World. Nichts womit man wirklich angeben kann.
von der effektiven Ausschüttung ist dieser Fond (MSCI) noch schlechter 
... da kannst Du auch in Anleihen investieren.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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>> Mit 50k Bruttogehalt und Kindern ist eigentlich kein Geld für
>> Urlaub übrig, auch nicht für private Rentenvorsorge.

> Nur wenn sich die Kindsmutter permanent einer Erqerbstätigkeit
> verweigert.

Sicher, sonst wäre das Einkommen ja höher als 50k.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
>> Für den Zeitraum ist das ja deutlich mieser als ein einfacher MSCI
>> World. Nichts womit man wirklich angeben kann.
> von der effektiven Ausschüttung ist dieser Fond (MSCI) noch schlechter
> ... da kannst Du auch in Anleihen investieren.

Ach S. B., ich dachte du liegst schon auf den Bahamas und genießt dein 
Leben als Privatier.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Nur wenn sich die Kindsmutter permanent einer Erwerbstätigkeit
> verweigert.

Verweigerung setzt voraus, dass jemand die Tätigkeit einfordert, was 
hier nicht der Fall ist. Ich ziehe Ehefrauen und Mütter vor, die sich um 
ihre Kinder kümmern.

Autor: Markus Becker (markus3001)
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Stefan U. schrieb:
> Mit 50k Bruttogehalt und Kindern ist eigentlich kein Geld für Urlaub
> übrig, auch nicht für private Rentenvorsorge.

Danke für diesen Kommentar!
Den Alleinverdiener a` la 1950er Jahre gibt es nicht mehr. Der 
Ehepartner muss min. 450€ mtl. mitverdienen.

Die private Altersvorsorge muss ja für beide Ehepartner reichen. All 
diese Reformen verstärken die Altersarmut. Das Problem wurde von keinem 
Politiker gelöst. Der Single sollte stärker bestraft werden; die 
Renteneinzahlung der erwachsenen Kinder sollte die Rentenauszahlung der 
Eltern sichern. Verstößt aber wahrscheinlich gegen das Grundgesetz. Pech 
gehabt!

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Die private Altersvorsorge muss ja für beide Ehepartner reichen.

Wenn die private Rente niedriger als die Grundsicherung, dann kassiert 
der Staat den gesamten Betrag ein und all die Mühe, sich ein Leben lang 
die vielen Euros vom Essen abzusparen war für die Katz!

Wenn ich 5 Euro mehr private Rente erhalte, als die Grundsicherung 
betragen wird, dann habe ich am Ende nur diese 5 Euro Vorteil. Aber 
selbst das wage ich nicht mir zu erhoffen, denn solange ich eine Familie 
Versorge, werde ich nicht einmal ansatzweise so viel Einzahlen können, 
dass am Ende die Grundsicherung übertroffen wird.

Diese ganze Nummer "Spare jetzt, dann hast du später mehr Rente" ist ein 
riesen großer Beschiss für 90% der Deutschen. Das lohnt sich nur, wenn 
man jeden Monat einige tausend Euro einzahlen kann.

Die Wahrheit ist: Ich werde ein armer Rentner, der sich nicht mehr als 
einen Fernseher leisten können wird. Bis dahin gebe ich das Geld lieber 
für meine Familie aus, als es irgendwelchen Bankern in den Rachen zu 
werfen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Markus Becker (markus3001)
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Stefan U. schrieb:
>> Die private Altersvorsorge muss ja für beide Ehepartner reichen.
>
> Wenn die private Rente niedriger als die Grundsicherung, dann kassiert
> der Staat den gesamten Betrag ein und all die Mühe, sich ein Leben lang
> die vielen Euros vom Essen abzusparen war für die Katz!
Ja. Man ist gezwungen sein Erspartes zu verstecken...mehr möchte ich 
dazu nicht sagen in diesem Forum. Tragisch.

> Diese ganze Nummer "Spare jetzt, dann hast du später mehr Rente" ist ein
> riesen großer Beschiss für 90% der Deutschen. Das lohnt sich nur, wenn
> man jeden Monat einige tausend Euro einzahlen kann.
Dem stimme ich zu, obwohl man 50k brutto verdient. 50k ist viel. Es ist 
lächerlich. Hier stimmt etwas gewaltiges nicht.

> Die Wahrheit ist: Ich werde ein armer Rentner, der sich nicht mehr als
> einen Fernseher leisten können wird. Bis dahin gebe ich das Geld lieber
> für meine Familie aus, als es irgendwelchen Bankern in den Rachen zu
> werfen.
Nicht "ich", sondern "wir" werden arme Rentner sein. Ich bin gespannt, 
wie es ist, wenn 10-20 Mio. Rentner Anspruch auf Grundsicherung haben 
und gleichzeitig die eigenen Kinder vom Staat zum Unterhalt für deren 
Eltern gezwungen werden. Das gibt Ärger. Offiziell sind wir "im 
Durchschnitt" ein reiches Land.

Autor: genervt (Gast)
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Pass Kontrolle schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Mit 50k Bruttogehalt und Kindern ist eigentlich kein Geld für
>> Urlaub übrig, auch nicht für private Rentenvorsorge.
>
> Nur wenn sich die Kindsmutter permanent einer Erqerbstätigkeit
> verweigert.

Früher ging das noch ohne Probleme... bitter was?

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Stefan U. schrieb:
> Diese ganze Nummer "Spare jetzt, dann hast du später mehr Rente" ist ein
> riesen großer Beschiss für 90% der Deutschen. Das lohnt sich nur, wenn
> man jeden Monat einige tausend Euro einzahlen kann.

FALSCH!

Du musst zurücklegen, weil du von deiner 40%-Rente kaum leben kannst.

Das in Riester anzulegen, wo sich die Rendite in den Provisionen der 
Vermittler auflöst ist auch recht unproduktiv.

Das selbst genutzte Eigenheim auf Pump in der Pampas ist auch nicht der 
Bringer.

Sich selbst drum kümmern!
Was schwer bis unmöglich ist.

Stefan U. schrieb:
> Die Wahrheit ist: Ich werde ein armer Rentner, der sich nicht mehr als
> einen Fernseher leisten können wird. Bis dahin gebe ich das Geld lieber
> für meine Familie aus, als es irgendwelchen Bankern in den Rachen zu
> werfen.

Klasse, nur du bleibst dann ein armer Rentner auf Grundsicherung oder 
knapp darüber.

Alternative?

Beitrag #5197998 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Markus Becker (markus3001)
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Rick M. schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Diese ganze Nummer "Spare jetzt, dann hast du später mehr Rente" ist ein
>> riesen großer Beschiss für 90% der Deutschen. Das lohnt sich nur, wenn
>> man jeden Monat einige tausend Euro einzahlen kann.
>
> FALSCH!
>
> Du musst zurücklegen, weil du von deiner 40%-Rente kaum leben kannst.
>
> Das in Riester anzulegen, wo sich die Rendite in den Provisionen der
> Vermittler auflöst ist auch recht unproduktiv.
>
> Das selbst genutzte Eigenheim auf Pump in der Pampas ist auch nicht der
> Bringer.
>
> Sich selbst drum kümmern!
> Was schwer bis unmöglich ist.

Er hat doch geschrieben, dass er nichts zur Seite legen wird und 
begründet warum.

>
> Stefan U. schrieb:
>> Die Wahrheit ist: Ich werde ein armer Rentner, der sich nicht mehr als
>> einen Fernseher leisten können wird. Bis dahin gebe ich das Geld lieber
>> für meine Familie aus, als es irgendwelchen Bankern in den Rachen zu
>> werfen.
>
> Klasse, nur du bleibst dann ein armer Rentner auf Grundsicherung oder
> knapp darüber.
Nur er? Wir sprechen uns nochmal in 20 Jahren...
Wenn seine gesetzliche Rente unterhalb der Grundsicherung liegt, dann 
wird die private Rentenversicherung angerechnet. Warum soll er sich 
etwas beiseite legen? Ist doch Schwachsinn. Dann lieber das Geld in 
seine Kinder investieren.

> Alternative?
Warum wählen wir hochqualifizierte Politiker? Das ist doch deren 
Aufgabe, die Alternative herauszufinden.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Markus B. schrieb:
>> Alternative?
> Warum wählen wir hochqualifizierte Politiker? Das ist doch deren
> Aufgabe, die Alternative herauszufinden.

Die haben die Alternative schon gefunden, deswegen haben sie sich ja 
wählen lassen ;P

Autor: genervt (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Warum wählen wir hochqualifizierte Politiker?

Unsichtbare rosafarbene Einhörner stehen zur Wahl?

Autor: Magier (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Ich glaube nicht, dass er das wollte, er will sich ja hier gewiss nicht
> der Lächerlichkeit preisgeben.

Ich habe mich tatsächlich nicht damit beschäftigt .. da kam Mal eine 
"Versicherungsberater" (glaube die nennt man so) mit angelaufen, hab 
dann einfach Mal was reingehauen und zum besagten Datum einen 
"eingezahlt stand" und "Guthaben stand" bekommen und der "Guthaben 
stand" war nunmal 7% höher ;)

Autor: X4U (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Das in Riester anzulegen, wo sich die Rendite in den Provisionen der
> Vermittler auflöst ist auch recht unproduktiv.

Da ist nur noch hinzuzufügen das es ein Gesetzesbeschluss war der diesen 
Betrug ermöglichte. Es wurde von der Regierung entworfen und mit einer 
Mehrheit beschlossen.

Markus B. schrieb:
> Warum wählen wir hochqualifizierte Politiker? Das ist doch deren
> Aufgabe, die Alternative herauszufinden.

Wir? Du. Das letzte mal war ich bei einer Wahl da Stand die Mauer noch 
(nicht die Chinesische ;-) ). Warum schreien so viele nach dem 
Gesetzgeber. Die Typen sind Teil des Problems, nicht der Lösung. Die 
haben jetzt gerade durch Ausgestaltung der Wahlgesetze mehr als 100 
Typen mehr an die Fleichtöpfe gelassenm vermutlich. würde fast drauf 
wetten ohne Gegenstimmen. Das sind dann ca. 500 Millionen Euro 
Mehrarbeit für die Nettozahler. Viel Spass Jungs.

Rick M. schrieb:
> Klasse, nur du bleibst dann ein armer Rentner auf Grundsicherung oder
> knapp darüber.
>
> Alternative?

Erstmal Klarheit verschaffen. Die heutige Generation will Rente von 
Kindern die nie geboren wurden. Bei der nächsten wird es noch 
"schwieriger". Die Schlussfolgerungen daraus und was passieren wird 
gehören nicht hier her.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Ach S. B., ich dachte du liegst schon auf den Bahamas und genießt dein
> Leben als Privatier.
Tja, hier geht es darum, daß jemand mit 50k unzufrieden ist und das als 
zu wenig empfindet!
Die super Tips der 50k+mehr Verdiener teilen sich auf in 2 Bereiche:
1. Suche Dir einen Job, der besser bezahlt wird!
2. kaufe Fonds, möglichst MSCI (mit 0,5% Ausschüttung im Jahr) ... die 
7% entstehen durch Kursteigerung, weil der MSCI sowieso immer nur 
steigt.

Tja Leute ... warum soll ich hier irgendwen Finanztips geben, um dann 
wie F.B. am Ende angepflaumt zu werden?
Nö, wer 60k? und mehr im Jahr verdient muß das schon selber wissen.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Erstmal Klarheit verschaffen. Die heutige Generation will Rente von
> Kindern die nie geboren wurden.
stimmt so nicht; die Geburtenrate ist nämlich (dank Einwanderung?) 
wieder angestiegen - Kinderarmut und deswegen staatliche Umverteilung 
ist jetzt das Thema.
> Bei der nächsten wird es noch
> "schwieriger". Die Schlussfolgerungen daraus und was passieren wird
> gehören nicht hier her.
super - für Dich steht die Zukunft dank TV Belehrung also schon fest, 
also Veralterung der Gesellschaft, weil Du den Mist tagtäglich hörst und 
nicht hinterfragst.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Die haben jetzt gerade durch Ausgestaltung der Wahlgesetze mehr als 100
> Typen mehr an die Fleichtöpfe gelassenm vermutlich. würde fast drauf
> wetten ohne Gegenstimmen. Das sind dann ca. 500 Millionen Euro
> Mehrarbeit für die Nettozahler. Viel Spass Jungs.
da stimme ich zu und das wird auch noch munter so weitergehen - deswegen 
wird ja auch immer noch mehr Geld vom Staat gebraucht.
Übrigens zahlen die und Beamte nicht in Rentenkasse ein - für 
Selbstständige soll es dann ja auch bald zur Einzahlungspflicht kommen, 
wenn es nach dem Rentenkonzept von ... geht.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Der Single sollte stärker bestraft werden;
das wird er doch sowieso schon!
> die Renteneinzahlung der erwachsenen Kinder sollte die Rentenauszahlung
> der Eltern sichern. Verstößt aber wahrscheinlich gegen das Grundgesetz.
> Pech gehabt!
auch Unsinn, weil die Eltern ja selbst jahrelang einzahlt haben - nur es 
gibt eben Gruppen, die überhaupt nicht einzahlen müssen und profitieren 
... und da ändert sich auch nichts.

Autor: genervt (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
>> Der Single sollte stärker bestraft werden;
> das wird er doch sowieso schon!

Realitätsverlust?

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Realitätsverlust?
Ehegattensplittung (bessere Steuerklasse), Kindergeld, usw.,usw. sind 
nun mal Vorteile. Wenn Du genug Kinder zeugst, brauchst Du am Ende gar 
nicht mehr arbeiten, so siehts doch aus.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
>> Realitätsverlust?
> Ehegattensplittung (bessere Steuerklasse), Kindergeld, usw.,usw. sind
> nun mal Vorteile. Wenn Du genug Kinder zeugst, brauchst Du am Ende gar
> nicht mehr arbeiten, so siehts doch aus.

Ehegattensplitung geht auch mit 0 Kindern, Kindergeld deckt nicht mal 
ansatzweise die Grundausgaben für ein Kind, stellenweise nicht einmal 
die Betreuungskosten für einen halben Tag.
"usw.usw." Keine Ahnung, was du noch meinst.

Einzig der letzte Satz stimmt. Mit 2 Kindern, Frau ohne Einkommen, und 
50k Gehalt brauchst du nicht arbeiten, weil der Hartz IV Satz drüber 
liegt.

Autor: Geheim (Gast)
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marvinW schrieb:
> Ich verdiene derzeit genau 50K

Angenommen, Du hast Steuerklasse I und lebst in NRW, dann hast Du laut 
brutto-netto-rechner.info momentan im Monat 2499 Euro.
Als Rente bekommst Du davon so ganz grob 40-45 %, also 1000 EURO.

Jetzt kommt's noch drauf an, wie viele Jahre Du noch "warten" musst, bis 
Du Rente bekommst und wie sich der Geldwert entwickelt. Die Mieten 
werden wohl nicht billiger werden.

Gewöhn Dich daran, mit 1000 Euro klarzukommen, und die restlichen rund 
1500 Euro von Deinem Gehalt... tja, das ist Deine Entscheidung, wie Du 
das anlegst oder ausgibst.

50K für 2 Jahre Berufserfahrung ist okay. Ich würde mich aber schonmal 
anfangen, mir nach was Neuem umzuschauen. Maximal noch 4 Jahre dort 
bleiben und dann Stelle wechseln mit 50% Gehaltsteigerung.

Autor: Pass Kontrolle (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Ich ziehe Ehefrauen und Mütter vor, die sich um ihre Kinder kümmern.

Das tun Mütter auch indem die sich um den sozialen Kontakt des Nachwuchs 
kümmern und deshalb die Kinder in Schule/Kindergarten schicken. Dann 
kann man gut halbtags arbeiten. Oder am Wochenende wenn papa auf die 
Gören aufpasst.Oder, oder, oder.

Autor: Markus Becker (markus3001)
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Karsten B. schrieb:
Mit 2 Kindern, Frau ohne Einkommen, und
> 50k Gehalt brauchst du nicht arbeiten, weil der Hartz IV Satz drüber
> liegt.

50k brutto (Steuerklasse 3)+ 2x Kindergeld

pro Monat:
ca. 2800 netto + ca. 400 = 3200 netto

(Hartz4: 2x368 + ca.2x300 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner 
als das 50k brutto. Damit ist der obige Satz von Karsten B. widerlegt.) 
Also Arbeiten lohnt sich.

Ausgaben mtl. (grob geschätzt)

1200 Wohnung
300 Kfz 1x
500 Essen, Medizin
200 Kleidung (C&A Niveau)
200 Urlaub (2 Wochen Ponyhof)
100 Telekommunikation etc.
100 Hobbies
200 Versicherung (Haftpflicht, Berufunfähigkeit etc)
200 Ausgehen am Wochenende 1x mtl.
100 Möbel auf 10 Jahre gesehen

macht 3100 € Ausgaben.

Keine private Altersvorsorge möglich bei 50k brutto + Familie.

Alternative: Urlaub und Kfz streichen, dann +100€ wegen ÖPNV.
macht ca. 2700 Ausgaben, 500€ für die Altersvorsorge für beide 
Ehepartner oder besser für die Ausbildung der Kinder investieren.

Nach Renteneintritt:
50k brutto bei 35 Arbeitsjahren bedeuten ca. 1400 € Rente.
Grundsicherung: ca. 2x500 (im Jahr 2040) + 700 Wohnung = 1700€. Damit 
ist die Rente kleiner als die Grundsicherung und die private 
Altersvorsorge würde angerechnet.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Michael B. schrieb:
> Oh no, der Spinner wieder, der als Allerletzter immer noch nicht
> begriffen hat, daß mit Geld kein Geld zu verdienen ist

Mein Konto sagt da etwas anderes. Kein Wunder, dass ihr es finanziell zu 
nichts bringt und weiter buckeln müsst.


> (es entsteht eben  kein Geld aus dem Nichts, Ausnahme 2007 als die Staaten
> mit Billionen frisch gedrucktem Geld die Finanzlöcher in der Bankster
> auffüllten)

Meine Dividenden entstehen ja nicht aus dem Nichts, sondern dafür müssen 
Leute wie Du hart arbeiten. BTW: Bist du in Bitcoin investiert?


> sondern für jeden Euro den der Eine an Spekulationsmärkten gewinnt auch
> ein anderer genau diesen Euro verliert.

Ja und? Der andere, der den Euro verliert, den ich gewinne, hat genau 
dasselbe versucht. Also kein Grund, mit demjenigen Mitleid zu haben.

Können wir nun bitte wieder auf das Thema des Threads zurück kommen? 
Ansonsten muss ich den Mod bitten, deine themenfremden Beiträge zu 
löschen.

Autor: MaWin (Gast)
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Markus B. schrieb:
> 50k brutto bei 35 Arbeitsjahren bedeuten ca. 1400 € Rente.
> Grundsicherung: ca. 2x500 (im Jahr 2040)

Du kannst schlecht bei der Rente den aktuellen Wert nehmen, und bei der 
Grundsicherung den erwarteten zukünftigen. Da die Rente mit den 
durchschnittlichen Einkommen steigt, musst du auch aktuelle 
Grundsicherungszahlen nehmen. Ändert aber wenig, ist nur ein Zeichen wie 
man sich in die Tasche lügt.

Wer 1200 für eine Wohnung ausgibt (warm) hätte wohl bauen sollen. Das 
sichert im Alter mehr als die Grundsicherung.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Qwertz schrieb:
> Genau genommen ist schon jetzt sehr viel Luft nach oben, sogar massig.
> :-)

Aber nicht beim KMUler.


genervt schrieb:
> Nein, die Gehälter für Nomalsterbliche sind einfach nur stegengeblieben.

Ganz recht. Aber ihr seid selbst schuld, wen ihr euch so ausbeuten 
lasst. Hab ich früher auch gemacht, aber damit ist jetzt Schluss. Lange 
arbeite ich nicht mehr für den Porsche des Geschäftsführers.


Haben sich die Löhne von der Konjunktur abgekoppelt?

http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/wirtschaft-i...

Autor: genervt (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Realitätsverlust?
>
> Ehegattensplittung (bessere Steuerklasse), Kindergeld, usw.,usw. sind
> nun mal Vorteile. Wenn Du genug Kinder zeugst, brauchst Du am Ende gar
> nicht mehr arbeiten, so siehts doch aus.

Ok, kompletter Realitätsverlust.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Rolf B. schrieb:
> Magier (Gast)
> dann sag uns Unwissenden bitte Wo?

Das ist euer Problem: Ihr erwartet, dass euch die gebratenen Hähnen in 
den Mund fliegen. Andere sollen die Drecksarbeit machen, sich 
informieren und euch dann ihre Erkenntnisse mitteilen, so dass ihr nur 
noch abkassieren braucht. So läuft das nicht.

Autor: F. B. (finanzberater)
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F. B. schrieb:
> Hähnen

Hähnchen

Autor: genervt (Gast)
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F. B. schrieb:
> Andere sollen die Drecksarbeit machen

Ist das nicht generell dein Credo, was du hier ständig predigst?

Autor: F. B. (finanzberater)
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genervt schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Andere sollen die Drecksarbeit machen
>
> Ist das nicht generell dein Credo, was du hier ständig predigst?

Nur weil ihr das mit euch machen lasst und für meine Dividenden und den 
Porsche des Geschäftsführer arbeitet, muss ich es euch ja nicht gleich 
tun.

Beitrag #5198312 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Das schöne an einem knapp ausreichenden Einkommen (die diskutierten 50k 
für Familien mit 2 Kindern) ist, dass man nicht viel zu verlieren hat 
und man fühlt sich gut, da man niemandem auf der Tasche sitzt.

Falls ich mal wieder Erwarten arbeitslos werde, gebe ich das Auto weg 
und verzichte auf Kino und Restaurant. Schon kommen wir mit dem Hartz4 
Geld aus. An Penny Markt, Kik und Dachschrägen sind wir ohnehin längst 
gewöhnt.

Wenn wir später als Rentner nur ein ganz kleines Appartment bekommen, 
ändert sich auch nicht viel. Wir schlafen jetzt schon im Wohnzimmer.

Wenn jemand einbricht und die wertvollsten Dinge wegnimmt, muss ich 
nicht lange jammern. Ich würde jederzeit einen Kredit bekommen, um den 
gesamten Haushalt neu kaufen zu können. Das wertvollste (und zugleich 
wichtigste) Teil wäre die Waschmaschine, die schleppt mit Sicherheit 
kein Dieb 6 Etagen die Treppe runter.

Was könnte noch passieren? Mir fällt nichts ein. Und das ist das Gute an 
der Sache. Man ist entspannter, wenn man sich um Geld keine Sorgen 
macht. Wir müssen uns weder um Hunger noch um gewinnbringende Geschäfte 
sorgen.

Den Finanzberatern sei eins gesagt: Wer Geld einnimmt ohne dafür 
entsprechend zu arbeiten, tut das auf Kosten anderer. Ich würde mich 
dabei nicht wohl fühlen.

In meiner Umgebung arbeiten die allermeisten Leute für 10 bis 20 Euro 
pro Stunde. Wer meint, mit ruhigem gewissen 200 Euro Netto verdienen zu 
können, der sollte mal einen Pizzaboten oder einer Putzkolonne beim 
Arbeiten zuschauen und dann an deren Mittagstisch (falls sie überhaupt 
einen haben) Kaviar und Schampus zu sich nehmen, während er erzählt wie 
blöd sie sind, dass sie auch noch zwei Nebenjobs bis Nachts um drei 
machen, damit die Kinder ihr Schulmaterial fürs nächste Halbjahr 
bekommen können.

So eine Szene würde ich echt mal gerne sehen. Aber leider verschanzen 
sich die stinkreichen hinter hohen Mauern, um sich nicht vor Neidern 
fürchten zu müssen. Also ganz ehrlich: Ich würde mich nicht wohlfühlen, 
wenn ich hinter hohen Mauern wohnen müsste.

Bei uns gehen nette Leute ein und aus, fast schon als seien sie hier 
zuhause. Ich habe einige Jahre lang aushilfsweise Sicherheitstechnik 
installiert, da habe ich erlebt, wie über-reiche Leute leben. Sie tun 
mir Leid, denn sie misstrauen jedem und haben dementsprechend wenig 
Freunde und wenig Freude am Leben.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Nur weil ihr ... für meine Dividenden und den
> Porsche des Geschäftsführer arbeitet

Fühlst du dich wohl, als Mensch?

Übrigens fährt mein Geschäftsführer einen Opel Zafira. Und er verdient 
zu Recht etwas mehr Geld als ich, weil er sich jeden Tag damit abmüht, 
für seine 16 Leute Arbeit und sicheres Einkommen zu beschaffen.

Wenn mein Chef sich für 500 Euro einen bequemeren Stuhl kauft, dann 
gönne ich ihm das.

: Bearbeitet durch User
Autor: genervt (Gast)
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F. B. schrieb:
> genervt schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> Andere sollen die Drecksarbeit machen
>>
>> Ist das nicht generell dein Credo, was du hier ständig predigst?
>
> Nur weil ihr das mit euch machen lasst und für meine Dividenden und den
> Porsche des Geschäftsführer arbeitet, muss ich es euch ja nicht gleich
> tun.

Aber du predigst es ja vor, wie toll es ist. Und dann regst du dich auf, 
wenn andere dir Infos für lau aus der Nase ziehen wollen.

Autor: genervt (Gast)
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Stefan U. schrieb:
>> Nur weil ihr ... für meine Dividenden und den
>> Porsche des Geschäftsführer arbeitet
>
> Fühlst du dich wohl, als Mensch?

hmmmm... wie wohl fühlt sich wohl jemand, der hier jeden Tag drauf 
hinweisen muss, wie sich seine Aktienkurse entwickeln? ;)

Autor: Heul doch... (Gast)
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Was wird hier schon wieder rumgeheult...

50k p. a. sind nicht schlecht, aber auch nicht gut. Jedenfalls liegst du 
damit deutlich über dem Durchschnitt in Deutschland. Und sparen kann man 
damit auch was. Schau dich trotzdem woanders um, da man durch Wechsel 
oft locker 20 % mehr rausholen kann.

Den Jammerlappen hier kann man nur sagen, dass man es gerade in 
Deutschland zu einem ordentlichen Vermögen bringen kann, da die soziale 
Absicherung sehr gut ist.

Hier mal ein paar Tipps:

1. Investiert in den Aktienmarkt!
Solange die Wirtschaft wächst, steigen langfristig auch die Aktienkurse. 
Jeder kann daran teilhaben und die Reichen machen es vor. Dividenden 
sind passives Einkommen, das sich durch den Zinseszins-Effekt zusätzlich 
vermehrt.

2. Investiert in Immobilien!
Selbstbewohnt und/oder Vermietung - egal. Hier baut man Vermögen auf und 
hat bei Vermietung wieder passives Einkommen mit locker 4 % Rendite p. 
a. Die EK-Rendite ist nochmal deutlich besser. Bei Eigennutzung zahlt 
man später keine Miete.

3. Bleibt flüssig!
So 10.000 - 20.000 EUR sollte man immer sofort verfügbar auf einem Konto 
haben. Damit kann man alle plötzlichen/unerwarteten Alltagsprobleme 
lösen (Waschmaschine/Auto/Wohnung kaputt, Überbrückung von Wartezeit bei 
Job-Verlust, etc.)

4. Checkt eure Rahmenbedingungen!
- Ihr verdient wenig, wohnt aber in der teuren Stadt? Sucht euch einen 
anderen Job in einer günstigeren Region (Speckgürtel) und seid flexibel 
>>> Kaufkraft steigt
- Auch weites Pendeln und Single-Leben sind teuer >>> Optimierung!
- Nur als Doppelverdiener kann man heute mit Familie bequem leben.
- Die Frau kann nach spätestens einem Jahr nach Geburt des Kindes wieder 
arbeiten.
- Kindergarten ist auf dem Land (Speckgürte) oft billiger.
- Auch kann man die Großeltern für die Kinderbetreuung einspannen.

5. Hört auf, anderen die Schuld zu geben!
- Weder die Tagesschau noch Manfred Krug haben Schuld, dass ihr euch mit 
der Telekomaktie verzockt habt.
- Die Riester-Rente (ein wirklich schlechtes Produkt) muss man sich auch 
nicht andrehen lassen, bloß weil der Staat es fördert >>> selber 
informieren und nicht staatsgläubig sein.
- Nicht mit Bankberatern und Versicherungsverkäufern arbeiten >>> Im 
Internet kann man sich sehr gut selbst über Finanzthemen informieren. 
Keine andere Generation vorher hatte diesen einfachen Zugang zu 
Information/Wissen

Wer die o. g. Punkte bedenkt, kann in 20-30 Jahren ein ordentliches 
Vermögen aufbauen, auch mit Familie. Die Rente ist dann nur noch ein 
Zubrot, auf das man gar nicht mehr unbedingt angewiesen ist. Einfach mal 
selber kümmern und nicht immer nach dem Staat schreien.

Autor: genervt (Gast)
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Heul doch... schrieb:
> 5. Hört auf, anderen die Schuld zu geben!

Das sollte eigentlich an erster Stelle stehen!

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Den Jammerlappen hier kann man nur sagen ...

Wer hat denn gejammert?

Könnte es sein, dass du einfach davon ausgehst, dass geringer 
verdienende Menschen Jammerlappen sind?

> Einfach mal selber kümmern und nicht immer nach dem Staat schreien.

So einfach ist das für die meisten Menschen nicht. Geld kommt zu Geld. 
Wer kein Geld zum zocken hat, der muss jeden einzelnen Euro erarbeiten. 
Du vergisst, dass wir eine 3-Klassen Gesellschaft haben.

Ganz unten: Diejenigen, die keine Arbeit haben und wahrscheinlich nie 
eine bekommen werden, weil sie schon lange nicht mehr gearbeitet haben 
oder ihre Qualifikation zwar ausreichend aber geringer ist als die 
anderer Arbeitsloser.

In der Mitte (das sind sicher 90%): Diejenigen, die für Arbeit belohnt 
werden.

Und ganz oben, wo du bist: Diejenigen, deren Geld von alleine wächst. 
Das sind in meinem Augen die Schmarotzer der Gesellschaft, obwohl sie 
sich selbst für die Stütze halten. Sie wären ohne die Menschen der 
beiden anderen Kasten gar nicht überlebensfähig.

Deine Ratschläge sind zu 50% völlig unrealistisch. Man merkt, dass du in 
einer anderen Sphäre lebst. Es sind aber auch ein paar gute dabei.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Selbstbewohnt und/oder Vermietung - egal. Hier baut man Vermögen auf

Das erzählen einem die Banken, bevor sie über uns herfallen, sobald das 
Geld nicht mehr wie vereinbar fließt.

Immobilien sind gewiss verlockend. Doch der Statt wird in naher Zukunft 
mehr Geld brauchen, und das holt er sich erfahrungsgemäß stets zuerst 
von den Autofahrern und Immobilienbesitzern.

Außerdem kann ein schlechter Mieter auch ganz schnell zu einem 
gewaltigen finanziellen Problem werden.

Autor: Crank (Gast)
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Ganz ehrlich.. 50k ist ein Einstiegsgehalt. Jetzt nach zwei Jahren ist 
der ideale Punkt erreicht, die Position zu wechseln und locker 15-20% 
mehr zu holen

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Doch der Statt

Korrektur: Doch der Staat

Autor: Markus Becker (markus3001)
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Heul doch... schrieb:
> Was wird hier schon wieder rumgeheult...
Welcher Satz hat denn hier das Rumheulen dargestellt?

> 50k p. a. sind nicht schlecht, aber auch nicht gut.
Was für eine Aussage. Dankeschön.

Jedenfalls liegst du
> damit deutlich über dem Durchschnitt in Deutschland. Und sparen kann man
> damit auch was. Schau dich trotzdem woanders um, da man durch Wechsel
> oft locker 20 % mehr rausholen kann.
Ja. Mit Familie kann man schnell wechseln. Super Tipp. Und nach der 
obigen Berechnung kann er nicht sparen.

> Den Jammerlappen hier kann man nur sagen, dass man es gerade in
> Deutschland zu einem ordentlichen Vermögen bringen kann, da die soziale
> Absicherung sehr gut ist.
Es hat hier niemand gejammert.

> Hier mal ein paar Tipps:
>
> 1. Investiert in den Aktienmarkt!
> Solange die Wirtschaft wächst,
Super Tipp! Solange die Wirtschaft wächst. Wenn ich in Rente gehe, ist 
der Aktienmarkt zu dem Zeitpunkt auf dem Höchststand. Super Plan.

>
> 2. Investiert in Immobilien!
Lage, Lage, Lage. So ein Tipp hilft einfach nicht. So einfach ist das 
Leben nicht.

> 3. Bleibt flüssig!
> So 10.000 - 20.000 EUR sollte man immer sofort verfügbar auf einem Konto
> haben.
Super Tipp! Wenn zwei Kinder ernährt werden wollen. Laut der obigen 
Rechnung nicht möglich.

> 4. Checkt eure Rahmenbedingungen!
> - Ihr verdient wenig, wohnt aber in der teuren Stadt? Sucht euch einen
> anderen Job in einer günstigeren Region (Speckgürtel) und seid flexibel.
Super Tipp! 4köpfige Familie soll flexibel sein.

> - Nur als Doppelverdiener kann man heute mit Familie bequem leben.
Du jammerst! Denn du schreibst "nur als Doppelverdiener".

> - Die Frau kann nach spätestens einem Jahr nach Geburt des Kindes wieder
> arbeiten.
Soll ein Lebensstil uns auf gezwungen werden? Ist das Freiheit. Du 
beschreibst keine Zwangslage, aber um Lösung zu erzielen, soll der 
Ehepartner nach einem Jahr "den Kontakt" zum Kind auflösen. Super Tipp.

> 5. Hört auf, anderen die Schuld zu geben!
Tun wir nicht! Wir haben die Lage mit 50k + Familie beschrieben. Mehr 
nicht.

>Einfach mal
> selber kümmern und nicht immer nach dem Staat schreien.
2008 haben die Banken nach dem Staat geschrieen. Nicht die 4 köpfige 
Familie.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Das schöne an einem knapp ausreichenden Einkommen (die diskutierten 50k
> für Familien mit 2 Kindern) ist, dass man nicht viel zu verlieren hat
> und man fühlt sich gut, da man niemandem auf der Tasche sitzt.
Also ich hab das so verstanden, daß der TO die 50k verdient und das zu 
wenig ist ... was und ob seine Frau verdient wissen wir nicht - dann 
sieht die Sache nochmal anders aus.
Bei 50k kann man schon was ansparen, wenn man will - nur will das 
offenbar niemand wegen der hiesigen Sozialgesetzgebung, völlig 
verständlich.

> Falls ich mal wieder Erwarten arbeitslos werde, gebe ich das Auto weg
> und verzichte auf Kino und Restaurant. Schon kommen wir mit dem Hartz4
> Geld aus. An Penny Markt, Kik und Dachschrägen sind wir ohnehin längst
> gewöhnt.
Hattest Du schon mal H4 - nein! Aber redest so als ob Du Ahnung hättest 
... mach doch mal H4, dann wirst Du sehen was Sache ist!

> Wenn wir später als Rentner nur ein ganz kleines Appartment bekommen,
> ändert sich auch nicht viel. Wir schlafen jetzt schon im Wohnzimmer.
Deine Motivation ist also nicht der wirtschaftliche Aufstieg aus eigener 
Kraft, sondern der Stillstand - schwach. Ewige Studenten, H4er, usw. 
denken übrigens genauso. Vielleicht solltest Du mal über Dein Leben 
reflektieren.

> In meiner Umgebung arbeiten die allermeisten Leute für 10 bis 20 Euro
> pro Stunde. Wer meint, mit ruhigem gewissen 200 Euro Netto verdienen zu
> können, der sollte mal einen Pizzaboten oder einer Putzkolonne beim
> Arbeiten zuschauen und dann an deren Mittagstisch (falls sie überhaupt
> einen haben) Kaviar und Schampus zu sich nehmen, während er erzählt wie
> blöd sie sind, dass sie auch noch zwei Nebenjobs bis Nachts um drei
> machen, damit die Kinder ihr Schulmaterial fürs nächste Halbjahr
> bekommen können.
Stell Dir vor, es gibt Leute, die arbeiten zum Mindestlohn und kommen 
auch damit klar - wenn es einem wirtschaftlich schlecht geht, dann 
sollte man sich vorher überlegen ob man Kinder in die Welt setzt und die 
dann auch noch verhätschelt. Ziele im Leben sollte man schon haben.
Dann werde halt Millionär und verteile Dein zuviel verdientes Geld oder 
erzeuge statt 2 Kinder eben 10 Kinder, dann geht die Rechnung auch auf.

> So eine Szene würde ich echt mal gerne sehen. Aber leider verschanzen
> sich die stinkreichen hinter hohen Mauern, um sich nicht vor Neidern
> fürchten zu müssen. Also ganz ehrlich: Ich würde mich nicht wohlfühlen,
> wenn ich hinter hohen Mauern wohnen müsste.
Tja, keine Lebenserfahrung bzw. kein Geld zum Verreisen - geh mal ins 
Ausland, da leben auch Reiche und da siehst Du dann mal die Armut, die 
hier auch immer mehr aufkommt (abgesehen von der sozialen Kälte, die es 
da so nicht gibt - gut, kann man nicht verallgemeinern, je nach Land 
sehr verschieden).

> Bei uns gehen nette Leute ein und aus, fast schon als seien sie hier
> zuhause. Ich habe einige Jahre lang aushilfsweise Sicherheitstechnik
> installiert, da habe ich erlebt, wie über-reiche Leute leben. Sie tun
> mir Leid, denn sie misstrauen jedem und haben dementsprechend wenig
> Freunde und wenig Freude am Leben.
und wo ziehst Du da die Deadline zwischen Arm und Reich? Gehört >50k 
schon
zu den "Reichen"? Könnte man ja einfach mal als reich festsetzen.
Für Mindestlohnverdiener ist das schon reich
 ... dann mußt Du eben den American Spirit leben und auch reich werden - 
aber das Ziel hast Du nicht; stattdessen lieber jammern, Schrei nach dem 
Staat & mehr Steuern und die übliche 
Sozialismus/Kommunismus-Umverteilungsmasche.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Das wurde alles schon hier erschöpfend diskutiert:

Beitrag "Wie hoch ist eure Sparquote?"

Leute die mit Geld nicht umgehen können, können das weder mit viel noch 
mit wenig Geld.

Markus B. schrieb:
> Ausgaben mtl. (grob geschätzt)
>
> 1200 Wohnung
> 300 Kfz 1x
> 500 Essen, Medizin
> 200 Kleidung (C&A Niveau)
> 200 Urlaub (2 Wochen Ponyhof)
> 100 Telekommunikation etc.
> 100 Hobbies
> 200 Versicherung (Haftpflicht, Berufunfähigkeit etc)
> 200 Ausgehen am Wochenende 1x mtl.
> 100 Möbel auf 10 Jahre gesehen
>
> macht 3100 € Ausgaben.

Wenn man auf so großem Fuß lebt in Relation zu seinem 
Haushaltseinkommen, ja dann kann man nichts sparen, das ist wohl wahr. 
1200€ warm, ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Hallo (Gast)
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Ich finde die 50k noch ok für Münster.
Ich kenne auch einen Vertriebsingenieur von I***l München der bekommt 
nach Abzug Miete wahrscheinlich weniger mit wahrscheinlich schlechterer 
Wohnsituation. Allerdings hat er einen Dienstwagen ...

Mal so zum Vergleich alles Brutto als Embedded Entwickler in eher teurer 
Region in BW (nicht Stuttgart):

2013 43k
2014 45k
2015 52k (Unternehmenswechsel und richtig reingebuttert)
2016 57k
2017 62,5k
2018 65k -> Prämie aufgrund Wirtschaftlich gutem Vorjahr am Limit
2019 65,5 k voraussichtlich bei üblicher Prämie

Folgejahre ohne richtige Beförderung mit einem Plus von 0-3 % Prozent 
als Inflationsausgleich.

Zwischen 2015 und Mitte 2017 jeweils 2 Gehaltserhöhungen im Jahr 
Aufgrund guter Leistungen (Erfolg). Jetzt ohne Führungsverantwortung und 
ohne offizielle Projektverantwortung mit dem Gehalt am Limit in meinem 
Unternehmen.

Autor: TF (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Wenn man auf so großem Fuß lebt in Relation zu seinem
> Haushaltseinkommen, ja dann kann man nichts sparen, das ist wohl wahr.
> 1200€ warm, ...

Kommt auch noch darauf an wo man wohnt. Bei uns in der Stadt gibt es mit 
Hartz IV für 4 Personen, 90m² die nicht mehr als 679€ Kaltmiete kosten 
dürfen. Da geht die vorausgegangen Rechnung noch weniger auf.

Auch ich fand die Ausgaben recht hoch gegriffen, da haben wir bei 
höherem Einkommen, teils weniger Ausgaben. Wir zahlen mit zweimal BU, 
Haftpflicht, Unfallversicherung und Hausversicherung knapp über 120€ im 
Monat.

Btw. ich kenne Familien die so ein Einkommen haben und sehr zufrieden 
damit sind und ich kenne auch einen Single mit über 50k, der jeden Monat 
blank ist, sich oft genug was leihen muss um noch was zu essen zu haben.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> Den Finanzberatern sei eins gesagt: Wer Geld einnimmt ohne dafür
> entsprechend zu arbeiten, tut das auf Kosten anderer. Ich würde mich
> dabei nicht wohl fühlen.

Und deswegen soll ich jetzt auch schön weiter buckeln, damit der 
Geschäftsführer auf meine Kosten weiter seinen Porsche fahren und seine 
jährliche Weltreise machen kann? Aber mach mal schön weiter so. Es 
braucht Leute wie dich, damit Leute wie ich von einem arbeitsfreies 
Einkommen leben können.


> In meiner Umgebung arbeiten die allermeisten Leute für 10 bis 20 Euro
> pro Stunde. Wer meint, mit ruhigem gewissen 200 Euro Netto verdienen zu
> können, der sollte mal einen Pizzaboten oder einer Putzkolonne beim
> Arbeiten zuschauen und dann an deren Mittagstisch (falls sie überhaupt
> einen haben) Kaviar und Schampus zu sich nehmen, während er erzählt wie
> blöd sie sind, dass sie auch noch zwei Nebenjobs bis Nachts um drei
> machen, damit die Kinder ihr Schulmaterial fürs nächste Halbjahr
> bekommen können.

Tja, wenn du mehr Geld hättest, könntest du den Leuten finanziell unter 
die Arme greifen. Aber so wandert dein hart erarbeitetes Geld halt in 
die Taschen des Geschäftsführers und in meine. Was ich damit mache, 
weißt du ja nicht.

Autor: X4U (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Übrigens zahlen die und Beamte nicht in Rentenkasse ein - für
> Selbstständige soll es dann ja auch bald zur Einzahlungspflicht kommen,
> wenn es nach dem Rentenkonzept von ... geht.

Es zahlen auch viele andere nicht ein weil Sie eigene Kassen haben. 
Faktisch alle die irgendwelche "freien" Berufe haben. Aber der Kreis er 
Entnehmer aus den Arbeiter- und Angestelltenkassen hat sich durch den 
übereilten Anschluss des Arbeiter- und Bauernstaates stark erweitert.
Da wollte ein Politiker ne Wahl gewinnen, der Rest hat ihn nen Dreck 
interessiert. Das war immer so, wird sich auch nie ändern. Ebenso die 
Dummheit der Schafe die diese Schmarotzer wählen und auch noch hoffen es 
springt was für Sie raus.

Heul doch... schrieb:
> 5. Hört auf, anderen die Schuld zu geben!

Das wichtigste aber so nicht ganz richtig.

5. Hört auf auf andere zu hoffen dann braucht ihr auch keine schuldigen.

Autor: X4U (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Es hat hier niemand gejammert.

Heul doch hat nur ein paar Kalenderweisheiten abgelassen. So die Sorte 
wer spart hat mehr Geld.

Bei der derzeitigen Überbewertung aller Märkte sind diese Statements 
auch nicht gerade hilfreich.

Autor: F. B. (finanzberater)
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genervt schrieb:
> Aber du predigst es ja vor, wie toll es ist. Und dann regst du dich auf,
> wenn andere dir Infos für lau aus der Nase ziehen wollen.

Ich hab alles hier geschrieben, wie ich auf >10% Rendite im Jahr komme. 
Einfach meine alten Beiträge lesen. Aber dazu seid ihr auch zu faul. 
Solche Lutscher hatte ich auch als Kollegen und sind ein weiterer Grund, 
warum ich nicht mehr arbeiten will. Ich werde weder für den Porsche des 
Geschäftsführers noch für das Gehalt der faulen Lutscherkollegen 
arbeiten, die zwei Stunden am Tag Kaffee-/Raucherpause machen und 
mindestens 2-3 Tage pro Monat krank feiern, aber wegen "Lohnhygiene" 
dasselbe Gehalt bekommen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Heul doch... schrieb:
> 4. Checkt eure Rahmenbedingungen!
> - Ihr verdient wenig, wohnt aber in der teuren Stadt? Sucht euch einen
> anderen Job in einer günstigeren Region (Speckgürtel) und seid flexibel
>>>> Kaufkraft steigt
> - Auch weites Pendeln und Single-Leben sind teuer >>> Optimierung!

Das ist schon richtig. Nur gibt es die Kombination billige Miete, hohes 
Gehalt, kurze Fahrzeit & niedrige Fahrtkosten nicht. Bei einem muss man 
Abstriche machen.

Ansonsten kann ich allem was du schreibst zustimmen. Du hast erkannt, 
wie das Spiel läuft.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Crank schrieb:
> Ganz ehrlich.. 50k ist ein Einstiegsgehalt. Jetzt nach zwei Jahren ist
> der ideale Punkt erreicht, die Position zu wechseln und locker 15-20%
> mehr zu holen

Sagt der IGMler.

Autor: X4U (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ich hab alles hier geschrieben, wie ich auf >10% Rendite im Jahr komme.
> Einfach meine alten Beiträge lesen.

Da wir zur Zeit steigende Märkte haben ist das auch kein Wunder. Aber 
wie lange machst du das schon?

> Aber dazu seid ihr auch zu faul.
> Solche Lutscher hatte ich auch als Kollegen

Bleib mal locker, aus den Beiträgen kann man das nur entnehmen wenn man 
sich auskennt. Aber dann braucht man es nicht.

> und sind ein weiterer Grund, warum ich nicht mehr arbeiten will.

Ist ja auch dein gutes Recht und dein Risiko.

> Ich werde weder für den Porsche des
> Geschäftsführers noch für das Gehalt der faulen Lutscherkollegen
> arbeiten, die zwei Stunden am Tag Kaffee-/Raucherpause machen und
> mindestens 2-3 Tage pro Monat krank feiern, aber wegen "Lohnhygiene"
> dasselbe Gehalt bekommen.

So viele Porschefahrer gibt es da gar nicht. Die meisten fahren ein Auto 
eine Klasse höher als die Angestellten. Damit die nicht sehen für wen 
Sie arbeiten. Der größte Posten ist auch nicht der Porsche sondern 
Sozialversicherungen. Was die Leute da erarbeiten müssen sehen Sie auch 
nicht da nur die Hälfte auf dem Lohnzettel steht.

Autor: F. B. (finanzberater)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Bei 50k kann man schon was ansparen, wenn man will - nur will das
> offenbar niemand wegen der hiesigen Sozialgesetzgebung, völlig
> verständlich.

Jeder will halt das neueste Handy, das dickste Auto und den exotischten 
Urlaub haben. Und dann über die Leute schimpfen, die das alles nicht 
brauchen und das Geld lieber sparen, um von den Kapitalerträgen zu 
leben.

Autor: X4U (Gast)
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F. B. schrieb:
> Sagt der IGMler.

Das kann man doch respektieren. Ist nun mal Angestelltenwelt mit deren 
Regeln.

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> damit Leute wie ich von einem arbeitsfreies
> Einkommen träumen können.

Fixed.

Autor: Bloedgelaufen (Gast)
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marvinW schrieb:
> Ich verdiene derzeit genau 50K als Entwickler für Embedded Android.
>
> In meinem Bekanntenkreis gibt es viele andere Berufe und wir sprechen
> auch manchmal über Gehälter. Mittlerweile ist es so, dass ich wohl mit
> Abstand das mieseste Gehalt habe. Lehrer, Mediziner, Consultants,
> Psychologen...die haben alle DEUTLICH mehr als ich.

Liege bei 56 und ich muss sagen im vergleich mit Kommilitonen schneide 
ich von allen am schlechtesten ab.

Mit dem Gehalt bin ich so eigentlich auch zufrieden bzw. war es immer. 
Ich weiss aber auch das Kollegen in gleicher Postion deutlich mehr 
verdienen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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X4U schrieb:
> So viele Porschefahrer gibt es da gar nicht. Die meisten fahren ein Auto
> eine Klasse höher als die Angestellten. Damit die nicht sehen für wen
> Sie arbeiten.

Du meinst, sie kommen mit diesen Durschnittsautos zur Arbeit. Weißt du, 
welche Schlitten sie daheim rumstehen haben oder in welcher Luxusvilla 
sie wohnen? Unsere Geschäftsführer sind halt so dumm oder 
geltungssüchtig, mit ihren Luxusschlitten auch zur Arbeit zu kommen oder 
Fotos davon auf Facebook zu posten.

Oder in meiner ersten Klitsche, wo die Bezahlung sowieso nur knapp über 
der Schmerzgrenze lag, mussten die Mitarbeiter 
Gehaltsverzichtserklärungen unterschreiben, weil angeblich kein Geld 
mehr da war, während der Chef sich gleichzeitig eine Weltreise gegönnt 
hat. Ich war da allerdings schon weg, weil sie nach 2,5 Jahren nicht 
einmal eine Gehaltserhöhung von 36k auf 37k geben wollten. Ein 
Ex-Kollege hat mir das erzählt mit der Gehaltsverzichtserklärung. Er hat 
50 Stunden pro Woche gearbeitet, d.h. jede Woche der Firma 10h 
geschenkt, um der Firma zu helfen, weil er sich mit dem Geschäfstführer 
(scheinbar) gut verstanden hat. Und als Dank legt der ihm eine 
Gehaltsverzichtserklärung vor, damit er weiter seine Weltreisen machen 
kann. Vor allem hatte der Kollege keinerlei Schuld an der Lage, dafür 
waren der Geschäftsführer selbst und andere Führungskräfte 
verantwortlich.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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X4U schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Sagt der IGMler.
>
> Das kann man doch respektieren. Ist nun mal Angestelltenwelt mit deren
> Regeln.

Akzeptiere ich ja auch. Nur leben sie in einer Traumwelt, wenn sie 
meinen, das wäre die Normalität in D. Die werden sich noch wundern, wenn 
sie sich mal einen Job beim KMU suchen müssen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> damit Leute wie ich von einem arbeitsfreies
>> Einkommen träumen können.
>
> Fixed.

Ich liege voll im Zeitplan. Sogar noch besser, aber die momentane 
Börsenrallye wird wohl nicht ewig so weiter gehen. Falls doch, dann habe 
ich es in 2-3 Jahren geschafft.

Autor: Markus Becker (markus3001)
Datum:
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Abradolf L. schrieb:

> Markus B. schrieb:
>> Ausgaben mtl. (grob geschätzt)
>>
>> 1200 Wohnung
>> 300 Kfz 1x
...
>> macht 3100 € Ausgaben.
>
> Wenn man auf so großem Fuß lebt in Relation zu seinem
> Haushaltseinkommen, ja dann kann man nichts sparen, das ist wohl wahr.
> 1200€ warm, ...

Bei 1200€ warm sind die Stromkosten dann aber mit drin. Die restlichen 
Posten sind nicht übertrieben. Nur als Toter ist es besonders günstig. 
Und wenn man der Graphik glaubt, sind 50k für eine 4köpfige Familie 
unteres Mittelfeld.
Aus der Diskussion merke ich aber eines: "Alles ist gut." Dann soll es 
so sein.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Markus B. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
> Mit 2 Kindern, Frau ohne Einkommen, und
>> 50k Gehalt brauchst du nicht arbeiten, weil der Hartz IV Satz drüber
>> liegt.
>
> 50k brutto (Steuerklasse 3)+ 2x Kindergeld
>
> pro Monat:
> ca. 2800 netto + ca. 400 = 3200 netto
>
> (Hartz4: 2x368 + ca.2x300 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner
> als das 50k brutto. Damit ist der obige Satz von Karsten B. widerlegt.)
> Also Arbeiten lohnt sich.

Vergiss nicht die Fahrtkosten, die der Arbeitende in aller Regel hat, 
und rechne die Vergünstigen dagegen, die es für Hartz 4 Bezieher gibt 
(bei uns z.B. vergünstigter ÖPNV, halber Eintritt in allen städtischen 
Museen, Zoos, Parks, etc., kein GEZ, ...). Ein Viertel der Deutschen ist 
zudem nicht verheiratet, d.h. mitunter gibt's mit Steuerklasse 1 auch 
~300 weniger netto.

Bleiben am Ende, je nach persönlicher Lage, 0-500€ Differenz für 160h 
Arbeit. Schicker Stundenlohn :)

Autor: D. I. (Gast)
Datum:
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Markus B. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>
>> Markus B. schrieb:
>>> Ausgaben mtl. (grob geschätzt)
>>>
>>> 1200 Wohnung
>>> 300 Kfz 1x
> ...
>>> macht 3100 € Ausgaben.
>>
>> Wenn man auf so großem Fuß lebt in Relation zu seinem
>> Haushaltseinkommen, ja dann kann man nichts sparen, das ist wohl wahr.
>> 1200€ warm, ...
>
> Bei 1200€ warm sind die Stromkosten dann aber mit drin. Die restlichen
> Posten sind nicht übertrieben. Nur als Toter ist es besonders günstig.
> Und wenn man der Graphik glaubt, sind 50k für eine 4köpfige Familie
> unteres Mittelfeld.
> Aus der Diskussion merke ich aber eines: "Alles ist gut." Dann soll es
> so sein.

Beitrag "Wie hoch ist eure Sparquote?"

Und im Anhang aktuell (das Jahr ist noch nicht um)

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> 2017.png
Coole Tabelle - "Sonstiges" sind dann wahrscheinlich die Ausschüttungen 
Deiner Fonds? Hier hättest Du noch Potential bei mehr Risikofreude :-)
Ausgabenseitig würde auch noch einiges gehen in Richtung Optimierung.

> Grenzen-der-Mittelschicht.jpg
Ebenfalls eine sehr coole Grafik, die den ganzen Betrug deutlich macht:
Mit 1050 Euro netto gehörst Du also schon zur Mittelschicht ... das ist 
lächerlich, weil dieser Lohn schon mit Mindestlohn erreicht wird - d.h. 
nur noch H4 ist Unterschicht, so kann man das schön rechnen.

Autor: D. I. (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Coole Tabelle - "Sonstiges" sind dann wahrscheinlich die Ausschüttungen
> Deiner Fonds? Hier hättest Du noch Potential bei mehr Risikofreude :-)
> Ausgabenseitig würde auch noch einiges gehen in Richtung Optimierung.

Nein, Ausschüttungen werden direkt reinvestiert, deswegen tauchen die 
nicht in dieser Tabelle auf, da ich mein Depotkonto separat führe. 
Sonstiges auf der Einnahmenseite sind Dinge wie Steuerrückzahlungen, 
Kreditkartengebührenerstattungen bei der DKB, Verkäufe auf 
Ebay(kleinanzeigen) usw., alles was halt nicht geplant/budgetiert ist.
Sicher gibt es Optimierungspotenzial, aber gewisse Ausgaben machen das 
Leben einfach angenehmer.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Deine Motivation ist also nicht der wirtschaftliche Aufstieg
> aus eigener Kraft, sondern der Stillstand

Ich habe einfach andere Ziele, als finanziellen Reichtum.
Und ja, finanzieller Stillstand wäre für mich akzeptabel.

Für dich ist das schlecht, denn je weniger Geld mich zufrieden stellt, 
umso weniger können Leute wie du davon abgreifen.

> Tja, wenn du mehr Geld hättest, könntest du den Leuten
> finanziell unter die Arme greifen.

Ich kenne keinen Wohlhabenden Menschen, der von seinem Geld was
abgibt. Nichtmal mein eigene Vater leiht mir Geld, und der hat
zwei Autos zwei Motorräder und ein Haus. Trotzdem jammert er bei jedem
Besuch, wie schlecht seine wirtschaftliche Lage sei.

Mein Vater ist übrigens nicht mit Zocken zu seinem Wohlstand gekommen,
sondern mit knallharter Arbeit und Sparsamkeit.

Wenn ich Geld brauche, frage ich Menschen auf meinem Niveau.
Die müssen dann eine Weile auf gutes Essen und Ausflüge verzichten
um mir etwas zu leihen. Und doch tun sie das bereitwillig!

> Aber so wandert dein hart erarbeitetes Geld halt in
> die Taschen des Geschäftsführers

jaja, der mit dem Porsche. Wie gesagt fährt meiner einen Zafira.
Und er hat auch zwei Schulkinder - kaum zu glauben, was?

> Aber dazu seid ihr auch zu faul.

In meinem Fall ist es nicht Faulheit sondern Ehre. Ich vermeide es,
anderen das ehrlich verdiente Geld aus der Tasche zu ziehen und ich
handele nicht mit Kriegsmaschinen, so weit es sich vermeiden lässt.

Jedesmal, wenn ich sehe, wie sich der Paketbote mühen muss, bekomme ich
ein schlechtes Gewissen, bei Amazon bestellt zu haben (diesen 
Schmarotzern).

> Solche Lutscher

Warum beleidigst du? Sind die Menschen, denen Du das Geld wegnimmst
etwa weniger Wert als du? Was machst du, wenn alle so "gut" wie
du werden und auf die selbe Art Geld verdienen? Dir ist klar,
dass das nicht funktionieren kann, oder?

> faulen Lutscherkollegen arbeiten, die zwei Stunden am Tag
> Kaffee-/Raucherpause machen und mindestens 2-3 Tage pro Monat
> krank feiern

Diese Anschuldigung ist völlig haltlos. Sie machen eher keine
Pause, damit nach Deiner Abzocke noch genug Geld zum Leben übrig
bleibt. Im übrigen habe ich in meinem ganzen Leben nur einen einziges
mal erlebt, daß jemand möglicherweise krank feiert. Und den habe
ich nach seinem Dienstausfall nie wieder gesehen, es wurde gefeuert.

> ein weiterer Grund, warum ich nicht mehr arbeiten will.

Äh moment mal, wer ist jetzt der Faule?

Autor: Thomas1 (Gast)
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Für den Wagen brauchst du etwas Geld.

Youtube-Video "Was kostet der LAMBO monatlich?"

Autor: A. K. (prx)
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Stefan U. schrieb:
> Ich kenne keinen Wohlhabenden Menschen, der von seinem Geld was
> abgibt. Nichtmal mein eigene Vater leiht mir Geld, und der hat
> zwei Autos zwei Motorräder und ein Haus. Trotzdem jammert er bei jedem
> Besuch, wie schlecht seine wirtschaftliche Lage sei.

Traurig. Gibt es aber auch völlig anders.

: Bearbeitet durch User
Autor: G. L. (glt)
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Markus B. schrieb:
> 50k brutto (Steuerklasse 3)+ 2x Kindergeld
>
> pro Monat:
> ca. 2800 netto + ca. 400 = 3200 netto
>
> (Hartz4: 2x368 + ca.2x300 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner
> als das 50k brutto. Damit ist der obige Satz von Karsten B. widerlegt.)
> Also Arbeiten lohnt sich.

3200 - 2550 = 650
Bei typ. 168Std/mtl ergibt sich ein Stundenlohn 3,90 (1,95/person)

Dafür muss man zusätzlich jeden Tag früh raus, Auto/ÖV bezahlen um zur 
Arbeit zu kommen, Brotzeit mitnehmen, Kinderbetreuung organisieren, 
Schichtpläne/Urlaubsplanung einhalten,....

Dein Rechenbeispiel würde ich eher als Gegenargument betrachten - für 
650,-- Verzicht ist man quasi ein Mensch ohne echte Verpflichtungen :-(

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> 3200 - 2550 = 650
> Bei typ. 168Std/mtl ergibt sich ein Stundenlohn 3,90 (1,95/person)
Diese Rechnung gründet sich wohl auf obiger Behauptung:
> (Hartz4: 2x368 + ca.2x300 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner
> als das 50k brutto.
Die Rechnung ist aber falsch, die Wohnung für 1200 Euro gibt's nur für 
maximal 6 Monate, danach heißt es dann umziehen qm² gerecht - das 
Jobcenter wird Dir dann schon Vorschläge unterbreiten.
Weiterhin "ca. 2*300 -> für was denn? never ever, Du bekommst nur den 
Lebensunterhalt von 368 Euro + die Wohnung & Heizungsgeld bezahlt, 
Strom, usw. mußt Du selbst zahlen.
Realistisch sind ca. 780 Euro/Monat inclusive Wohnung für alles als 
Einzelperson, Familie weiß ich nicht - Kindergeld wird dann aber wieder 
abgezogen, sonst wär's ja ein zusätzlicher Anreiz (das waren wohl die 
2*300?)

> Verzicht ist man quasi ein Mensch ohne echte Verpflichtungen :-(
Verpflichtungen hast Du außerdem noch, weil Du arbeitsfähig bist - das 
war ja der ganze Sinn von H4.
Wenn Du die nicht erfüllst dann gibt es Sanktionen in Form von Minderung 
der Leistungen - gerade als Single geht das ganz schnell.
H4 lohnt wenn überhaupt nur ab 4 Kinder aufwärts und das auch nur mit 
vielen Einschränkungen.

Autor: Markus Becker (markus3001)
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G. L. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> 50k brutto (Steuerklasse 3)+ 2x Kindergeld
>>
>> pro Monat:
>> ca. 2800 netto + ca. 400 = 3200 netto
>>
>> (Hartz4: 2x368 + ca.2x300 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner
>> als das 50k brutto. Damit ist der obige Satz von Karsten B. widerlegt.)
>> Also Arbeiten lohnt sich.
>
> 3200 - 2550 = 650
> Bei typ. 168Std/mtl ergibt sich ein Stundenlohn 3,90 (1,95/person)
Wir sprechen jetzt vom netto Stundenlohn. Brutto wären es ca. 6-7 
brutto.

> Dein Rechenbeispiel würde ich eher als Gegenargument betrachten - für
> 650,-- Verzicht ist man quasi ein Mensch ohne echte Verpflichtungen :-(

Ja, ich muss zugeben, dass man es auch so sehen kann. Danke. Dann hat 
Karsten B. teilweise Recht. Entschuldigung.
Jeder kann entscheiden, ob er dann vom Jobcenter "unterdrückt" werden 
möchte. Evt. droht Strafkürzung wegen Nichtannahme von "stupider" 
Arbeit. Er wäre dem Jobcenter verpflichtet.
In diesen Einkommensbereichen sind 650 netto viel.

Wie Stephanus sagte, würde er bei Arbeitslosigkeit auf das Auto und 
einige "Freizeittermine" verzichten.
So hätte er keinen bedeutenden Lebensqualitätsverlust.
Aber möchte man seinen Kindern so ein Vorbild sein?
Muss jeder für sich entscheiden. Als Vater würde ich es nicht freiwillig 
tun.

Autor: Markus Becker (markus3001)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
 + 1200 (Wohnung) = ca.2550 netto ist kleiner
>> als das 50k brutto.
> Die Rechnung ist aber falsch, die Wohnung für 1200 Euro gibt's nur für
> maximal 6 Monate, danach heißt es dann umziehen qm² gerecht - das
> Jobcenter wird Dir dann schon Vorschläge unterbreiten.
Wir reden von einer 4köpfigen Familie, Kinder schulpflichtig. 2 
Erwachsene= 60qm, 2Kinder =30 qm. 1200/90qm = ca.13€/qm warm sind 
zulässig.
Ja, der Strom muss hier abgezogen werden.

> Weiterhin "ca. 2*300 -> für was denn? never ever,
2x300 = 2 Schulkinder.

Autor: G. L. (glt)
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Mal abgesehen davon - von erarbeiteten Nettolohn muss man noch Miete 
zahlen, Reperaturen,.... - alles was ein H4 nicht tun muss. Geht die 
Waschmaschine kaputt gibts Ersatz - vlt. nicht neu, vlt. nicht top, aber 
funktional. Der Mindestlöhner muss selber in die Tasche greifen.

Aber ich will hier weder auf einen H4-Empfänger "einprügeln", noch so 
eine Lebensweise propagieren - mir ging es nur darum, dass "Arbeit lohnt 
sich" ein Ausspruch ist, dem man leider nicht unkritisch gegenüberstehen 
kann - eben weil politisch nicht dafür gesorgt ist, dass das auch als 
Generalsusage Gültigkeit besitzt.

Viele Menschen in Deutschland haben inzwischen nicht nur 1 Vollzeitjob 
u. kommen trotzdem auf keinen grünen Zweig - der Politik sei dank. 
Trotzdem "kämpfen" diese weiterhin auf dem Arbeitsmarkt u. lehen sich 
nicht zurück. Wer "besser" verdient, will das idR nur gar nicht sehen.

Wie weit das Ganze inzwischen in der Schieflage ist, sieht man schon an 
den offiziellen Zahlen darüber, wieviele "Aufstocker" sind - darin sind 
noch nicht jene beinhaltet, die sich für den Bezug von Sozialleistungen 
schämen u. ihre Rechte gar nicht wahrnehmen.

Autor: genervt (Gast)
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G. L. schrieb:
> Viele Menschen in Deutschland haben inzwischen nicht nur 1 Vollzeitjob
> u. kommen trotzdem auf keinen grünen Zweig - der Politik sei dank.

Und da sich in unserer politischen Landschaft nichts tut, was Besserung 
verspricht, bleibt nur selbst zu sehen, wo man bleibt.

Autor: X4U (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Coole Tabelle - "Sonstiges" sind dann wahrscheinlich die Ausschüttungen
> Deiner Fonds? Hier hättest Du noch Potential bei mehr Risikofreude :-)
> Ausgabenseitig würde auch noch einiges gehen in Richtung Optimierung.

Finde ich für eine private Etatsteuerung auch super gemacht.

Um zu sehen welche Arbeitsleistung man dafür erbringen muss fehlen aber 
auf der Einnahmenseite einige Posten.

Also Steuern, KV-RV-AL AN/AG Anteile ... . Selbst ohne Verbrauchssteuern 
relativieren sich die staatlichen "Beihilfen" doch sehr.

>
>> Grenzen-der-Mittelschicht.jpg
> Ebenfalls eine sehr coole Grafik, die den ganzen Betrug deutlich macht:
> Mit 1050 Euro netto gehörst Du also schon zur Mittelschicht ... das ist
> lächerlich, weil dieser Lohn schon mit Mindestlohn erreicht wird - d.h.
> nur noch H4 ist Unterschicht, so kann man das schön rechnen.

Doch das ist so und wer sich nicht von Medien und Politik einlullen 
lässt der weiß das auch. Es sind auch fast alle in die kalte Progression 
reingerutscht. Noch so ein Thema warum ich keine "Volksvertreter" wähle.

Andererseits ist es auch bei Destatis geschickt versteckt, man muss 
schon wissen was man sucht um es zu finden.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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G. L. schrieb:
> Viele Menschen in Deutschland haben inzwischen nicht nur 1 Vollzeitjob
> u. kommen trotzdem auf keinen grünen Zweig - der Politik sei dank.
> Trotzdem "kämpfen" diese weiterhin auf dem Arbeitsmarkt u. lehen sich
> nicht zurück. Wer "besser" verdient, will das idR nur gar nicht sehen.

Nein, das Anspruchsdenken ist gestiegen und die Bedürfnisse auch. 
Gepaart mit dem Unwillen sich Überblick über seine Finanzen zu schaffen 
und voilá, fertig ist die finanzielle Misere. Beteiligte:

- Ratenkredite
- Teure Handyverträge
- Wohnen in der Großstadt
- Täglicher Coffee-to-go & Sandwich beim Bäcker
- Nicht kochen können
- ...

Auf nichts davon gibt es ein Menschenrecht.

Verallgemeinert: Der Unwillen seine Ausgabenseite der Einnahmenseite 
anzupassen. Das einzige was ich mir aktuell nicht leisten kann, ist eine 
eigene Immobilie die meinen Vorstellungen entspricht, aber ansonsten 
gehts uns nicht schlecht, obwohl wir derzeit nur ein Gehalt haben und 
ich nicht wirklich am oberen Ende der IGM-Skala rangiere.

: Bearbeitet durch User
Autor: genervt (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> - Nicht kochen können

Du kannst doch von unseren "High-Prefomern" nicht erwarten, dass sie 
sich mit so niederen Dingen wie kochen abgeben!!! ;)

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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genervt schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> - Nicht kochen können
>
> Du kannst doch von unseren "High-Prefomern" nicht erwarten, dass sie
> sich mit so niederen Dingen wie kochen abgeben!!! ;)

Ich gebe zu, diese konkrete Aufgabe ist großenteils an meine Frau 
outgesourced ;) Aber als ich zu Studentenzeiten noch allein gewohnt 
habe, war das zusammen mit Mittagsmensa eine gute Sparmöglichkeit. 
Einfach entsprechende Mengen kochen und gut. Aus Nudeln, Kartoffeln und 
Gemüse lässt sich viel machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
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G. L. schrieb im Beitra
> - alles was ein H4 nicht tun muss. Geht die
> Waschmaschine kaputt gibts Ersatz - vlt. nicht neu, vlt. nicht top, aber
> funktional.

Nicht lügen! Reparaturen sind aus dem H4-Satz zu zahlen und müssen 
daraus angespart werden. Das Amt kann einen Kredit gewähren, den man 
bei den nächstfolgenden Zahlungen abstottert. -> Noch weniger Geld -> 
Noch mehr Monat am Ende des Geldes übrig.

Abradolf L. schrieb:
> Nein, das Anspruchsdenken ist gestiegen und die Bedürfnisse auch.

Das Anspruchsdenken der Vermieter, der Energielieferanten, der 
Lebensmittelhersteller meinst Du, Abradolf alias Claymore?

Abradolf L. schrieb:
> Auf nichts davon gibt es ein Menschenrecht.

Der Satz war es, der Dich entlarvt hat.

Herbert

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Herbert B. schrieb:
> Das Anspruchsdenken der Vermieter, der Energielieferanten, der
> Lebensmittelhersteller meinst Du

Das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist 
Unterhaltungselektronik, Zigaretten, Haustiere, ...

Herbert B. schrieb:
> Abradolf alias Claymore?

Herbert B. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Auf nichts davon gibt es ein Menschenrecht.
>
> Der Satz war es, der Dich entlarvt hat.

Du solltest deinen Sockenpuppendetektor neu justieren. Ich habe zwar 
viele Meinungsübereinstimmungen mit ihm, aber ich bin nicht Claymore.

: Bearbeitet durch User
Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
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Abradolf L. schrieb:
> Aber als ich zu Studentenzeiten noch allein gewohnt
> habe, war das zusammen mit Mittagsmensa eine gute Sparmöglichkeit.
> Einfach entsprechende Mengen kochen und gut. Aus Nudeln, Kartoffeln und
> Gemüse lässt sich viel machen.

Abradolf L. schrieb:
> Du solltest deinen Sockenpuppendetektor neu justieren.

Das obige Zitat von Dir zeigt mir noch einmal, daß das ein Volltreffer 
war.

Abradolf L. schrieb:
> Das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist
> Unterhaltungselektronik, Zigaretten, Haustiere, ...

Klischees hat Du keine ausgelassen, so weit ich sehe. Ich verabschiede 
mich dann mal -muß mit dem Hund raus, um Eine zu rauchen und nehme den 
Ghettoblaster für ein wenig Marschmusik mit.

Herbert

Autor: G. L. (glt)
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Herbert B. schrieb:
> Reparaturen sind aus dem H4-Satz zu zahlen und müssen
> daraus angespart werden.

Das ist ja dann der "Trick" - es wird nicht repariert, sondern ersetzt.

Ich bin im Bezug solcher Leistungen ja kein Experte - mich hat nur mal 
verwundert, warum ein Familie in derlei Situation plötzlich immer mehr 
Fahrräder hatte u. kaputte nicht repariert - die Antwort hatte mich 
durchaus überrascht - Teile zur Reperatur kamen der Familie teuerer, als 
der Ersatz.

Für meinen Teil mache ich hier damit auch Schluss - ich will mir darüber 
kein Urteil anmaßen - mir ging es ausschliesslich darum, eine 
Generalaussage mit entsprechendem Aspekt zu beleuchten.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Herbert B. schrieb:
> Das obige Zitat von Dir zeigt mir noch einmal, daß das ein Volltreffer
> war.

Wenn du meinst, belass ich dich mal in dem Glauben. An den Tatsachen 
ändert das aber trotzdem nichts.

Autor: Emploier (Gast)
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Herbert B. schrieb:
> Nicht lügen! Reparaturen sind aus dem H4-Satz zu zahlen und müssen
> daraus angespart werden. Das Amt kann einen Kredit gewähren, den man
> bei den nächstfolgenden Zahlungen abstottert. -> Noch weniger Geld ->
> Noch mehr Monat am Ende des Geldes übrig.

Selber Schuld wenn die viel früher keine Aktien gekauft haben anstatt 
sinnlosen Konsum zu betreiben !!!

Autor: Neugierig (Gast)
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Ich hab Mal eine Frage bzgl ETFs ...

Welchen Broker nutzt ihr dafür bzw könnt ihr empfehlen? OnVista, ing 
Diba oder Comdirect oder ???

Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
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Um den Falschinformierern den Wind aus den Segeln zu nehmen, hier das 
Zitat aus dem SGB 2:

Zitat:

Darlehen – § 23 Abs. 1 SGB II

Zudem können bestimmte Hilfen – wie auch bisher – als einmalige 
Sonderleistungen in Form von Darlehen an Leistungsbezieher erbracht 
werden (§ 23 Abs.1 SGB II). Solche Leistungen fallen aber nicht unter 
den Sonderbedarf, weil sie der Deckung nicht wiederkehrender Bedarfe 
dienen. Werden derartige Leistungen als Sachleistungen erbracht, wird 
der Anschaffungswert des Gegenstandes zugrunde gelegt.

Die Rechtsprechung nimmt eine als Darlehen im Sinne des § 23 Abs.1 SGB 
II zu gewährende Leistung zum Beispiel an für

    Kosten von Schulbüchern (Landessozialgericht NRW, Urteil v. 
29.11.2005, L 19 B 84/05 AS ER)
    Kosten für einen Schreibtisch für ein Schulkind (Sozialgericht 
Aachen, Urteil v. 09.01.2007, S 11 AS 96/06)
    Kosten für die notwendige Neuanschaffung einer Waschmaschine 
(Sozialgericht Berlin, Urteil v. 01.07.2005, S 37 AS 4525/05 ER)

Die Darlehenstilgung erfolgt im Wege der Aufrechnung durch Abzug von 
maximal 10% von den Regelleistungen pro Monat (§ 23 Abs.1 S.3 SGB II).

Zitat Ende

und weg.

Herbert

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Welchen Broker ... könnt ihr empfehlen?

Erwartest du HIER eine vernünftige Antwort?

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Emploier schrieb:
> Herbert B. schrieb:
>> Nicht lügen! Reparaturen sind aus dem H4-Satz zu zahlen und müssen
>> daraus angespart werden. Das Amt kann einen Kredit gewähren, den man
>> bei den nächstfolgenden Zahlungen abstottert. -> Noch weniger Geld ->
>> Noch mehr Monat am Ende des Geldes übrig.
>
> Selber Schuld wenn die viel früher keine Aktien gekauft haben anstatt
> sinnlosen Konsum zu betreiben !!!

Hallo Claymore, Finanzberater, Abradolf, hansi, Ordner...man hast du 
viele Namen

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Neugierig schrieb:
> Ich hab Mal eine Frage bzgl ETFs ...
>
> Welchen Broker nutzt ihr dafür bzw könnt ihr empfehlen? OnVista, ing
> Diba oder Comdirect oder ???

Flatex, auch wenn die leider etwas an Attraktivität eingebüßt haben 
(Minuszins auf dem Cashkonto). Die habe ich gewählt, weil sie die Fonds 
die ich favorisiert hatte als Sparplan angeboten haben mit kostenfreier 
Ausführung. Die Flat 5,90€ für Transaktionen sind aber nach wie vor 
attraktiv.
Mach die Brokerwahl von deinen bevorzugten Investments abhängig und wer 
dir die besten Konditionen für deinen konkreten Fall bietet. Für 
CFD-Handel kann ich persönlich CMC Markets empfehlen (gut mal sehen wie 
es nach dem vollzogenen Brexit aussieht).
Wenn du dich tiefergehend informieren möchtest empfehle ich:

https://www.wertpapier-forum.de/

Dort habe ich lange recherchiert und es gibt dort sehr kompetente User 
in ihrem Metier wie hier im Elektronikbereich.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Henry G. schrieb:
> Hallo Claymore, Finanzberater, Abradolf, hansi, Ordner...man hast du
> viele Namen

Du bist schon ein drolliges Kerlchen. Ich könnte wetten, Ordner könnte 
das als persönliche Beleidigung auffassen, dass du ihn für mich hältst.

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Autor: genervt (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Hallo Claymore, Finanzberater, Abradolf, hansi, Ordner...man hast du
> viele Namen

Claymore: Schmalspurkapitalist, der aufgrund der Lohnkosten im Ausland 
fertigen muß und über "zu hohe" IGM-Gehälter klagt.

Abradolf: Angestellter im Medizintechniksektor mit IGM-Tarif.

Wenn das eine Sockenpuppe wäre, dann aber mit arg gespaltener 
Persönlichkeit.

Ziemlich unplausibel.

Autor: genervt (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Über 100 tausend Euro sollte niemand als Gehalt bekommen. Kein normaler
> Mensch leistet dementsprechend viel.

Und nochmal zu dem Thema: Solange wir bestimmte bevorzugte 
Nichtsleister/Fastnichtsleiter oder gar schlimmeres auf erschreckend 
hohem Niveau durchfüttern, hab ich da keinerlei moralische Probleme, 
auch nicht, wenn es mehrere 100k wären.

Autor: Neugierig (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Erwartest du HIER eine vernünftige Antwort?

Wir haben hier alle in etwa die gleiche Ausgangslage und manche haben 
die nötige Erfahrung gesammelt. Warum nicht?

Abradolf L. schrieb:
> Flatex

Danke für den Einwurf. Hab schon Mal von dem Broker gehört .. muss da 
wirklich Mal was Zeit investieren

Autor: A. K. (prx)
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Neugierig schrieb:
> Wir haben hier alle in etwa die gleiche Ausgangslage

A&B ist die offene Abteilung einer Irrenanstalt. Ich weiss nicht, ob das 
eine gleiche Ausgangslage ist, aber wer das als nützliche Voraussetzung 
für Finanztips sieht, der ist hier genau richtig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Neugierig schrieb:
>> Wir haben hier alle in etwa die gleiche Ausgangslage
>
> A&B ist die offene Abteilung einer Irrenanstalt. Ich weiss nicht, ob das
> eine gleiche Ausgangslage ist, aber wer das als nützliche Voraussetzung
> für Finanztips sieht, der ist hier genau richtig.

Man muss aber ehrlich sagen, die Evolution dieses Subforums über die 
Jahre hinweg, könnte einige Soziologiepromovierende auf Viertelstellen 
über Jahre hinweg beschäftigen :-)

Autor: A. K. (prx)
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Abradolf L. schrieb:
> die Evolution dieses Subforums über die Jahre hinweg

So alt ist dein Account aber nicht. Wegen Sockenpuppe. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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A. K. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
> die Evolution dieses Subforums über die Jahre hinweg
>
> So alt ist dein Account aber nicht. Wegen Sockenpuppe. ;-)

Nun ja, eine Sockenpuppe gibt es beim ihm schon, oder sagen wir besser: 
Ex-Account, der sogar hier als Gast in diesem Thread auftaucht. Er ist 
daher schon viele Jahre dabei, jedenfalls mindestens so lange wie ich.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Kann mir mal jemand den Begriff "Sockenpuppe" erklären? Ich dachte 
bisher, das sei ein Kinderspielzeug.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Stefan U. schrieb:
> Kann mir mal jemand den Begriff "Sockenpuppe" erklären? Ich dachte
> bisher, das sei ein Kinderspielzeug.

Manchen fällt sich Dummstellen wohl leichter als anderen....

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kann mir mal jemand den Begriff "Sockenpuppe" erklären?

Ja ganz einfach. Mit der Verwendung des genannten Begriffes führt man 
den sicheren Nachweis, dass man Internetforeninsider ist.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Das ist keine Erklärung.

Autor: X4U (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Kann mir mal jemand den Begriff "Sockenpuppe" erklären? Ich dachte
> bisher, das sei ein Kinderspielzeug.

Anderes Wort für einen Diskussionsteilnehmer dessen Beiträge einem nicht 
passen ;-).

Für einige ist es wohl von Bedeutung ist ob nun von A und B Argumente 
kommen oder von A und C wobei A = C sei. Verstehe ich nicht, kenne hier 
sowieso keinen von der Person und mein Interesse sind die Inhalte. Was 
da für ein Name drübersteht ... Schall und Rauch.

Autor: X4U (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Das ist keine Erklärung.

Nehme die Suchmaschine deiner Wahl.

Autor: Claus M. (energy)
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Ich biete 20% p.a. Verzinsung für jeden der bei mir investieren will.













P.S. : Ausschüttung allerdings nicht vor dem Jahre 2134.

Autor: Ordner (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Kann mir mal jemand den Begriff "Sockenpuppe" erklären? Ich dachte
> bisher, das sei ein Kinderspielzeug.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_(Netzkultur)

Also ein user betreibt mehrere accounts im selben Forum. Meist wird ihm 
unterstellt dass als unfairen Trick einzusetzen um so Unterstützer für 
seinen Standpunkt vorzutäuschen. Also eine Art virtuelle Privatarmee von 
Jubelpersern.

Autor: Ordner (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Hallo Claymore, Finanzberater, Abradolf, hansi, Ordner...man hast du
>> viele Namen
>
> Du bist schon ein drolliges Kerlchen. Ich könnte wetten, Ordner könnte
> das als persönliche Beleidigung auffassen, dass du ihn für mich hältst.

Och, seit ich meinen Signal-Rausch Detektor neu eingestellt habe, gehen 
mir diese Anschuldigungen, ich sei jemand anders, am Arsch vorbei.

Vielleicht zünde ich mal in der Kirche ein Kerzlein für Henry an, das 
der Herrgott auch für ihn Hirn von Himmel schmeisst.

Beitrag #5199459 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Ordner (Gast)
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A. K. schrieb im Beitrag #5199459:
> Ordner schrieb:
>> Jubelpersern.
>
> Einen Spezialbegriff durch einen anderen zu ersetzen, den vielleicht nur
> ältere Semester richtig einordnen können... ;-)

Klar, das ist Absicht. Es soll animieren die Wikipedia häufiger zu 
benutzen und so grundlegende Kulturtechniken wie das Nachschlagen von 
unbekannten Begriffen in Nachschlagewerken dem gemeinen Volk wieder nahe 
bringen.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Danke, hab's verstanden.

Autor: Qwertz (Gast)
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A. K. schrieb:
> Neugierig schrieb:
> Wir haben hier alle in etwa die gleiche Ausgangslage
>
> A&B ist die offene Abteilung einer Irrenanstalt. Ich weiss nicht, ob das
> eine gleiche Ausgangslage ist, aber wer das als nützliche Voraussetzung
> für Finanztips sieht, der ist hier genau richtig.

Ich habe hier immerhin schon viele Anregungen mitgenommen, wie man 
lieber nicht vorgehen sollte. :-) Und hin und wieder ist auch 
tatsächlich mal was Sinnvolles dabei. Ich mag das Forum.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Auf jeden Fall ist das Niveau höher, als am Kneipentisch.
Und es ist billiger :-)

Autor: Ordner (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Auf jeden Fall ist das Niveau höher, als am Kneipentisch.
> Und es ist billiger :-)

Billiger, wohl kaum - was mich dieses Unterforum schon an Nerven 
gekostet hat, Kneipe ist da das reinste Naherholungsgebiet.  ;-)

Autor: Le X. (lex_91)
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Qwertz schrieb:
> Ich habe hier immerhin schon viele Anregungen mitgenommen, wie man
> lieber nicht vorgehen sollte. :-) Und hin und wieder ist auch
> tatsächlich mal was Sinnvolles dabei. Ich mag das Forum.

Es dient eigentlich nur zur Unterhaltung.
Aber dafür ist es schon sehr gut.

Henry G. schrieb:
> Hallo Claymore, Finanzberater, Abradolf, hansi, Ordner...man hast du
> viele Namen

Ach der Henry, das alte Rumpelstielzchen.
Wer soviel Zeit wie du im A&B verbringt sollte eigentlich wenigstens ein 
paar Leute hier auseinanderhalten können.
Diese Aussage von dir bestätigt nur wieder die Meinung die ich von 
deinem Geisteszustand habe.

Herbert B. schrieb:
> Das Anspruchsdenken der Vermieter, der Energielieferanten, der
> Lebensmittelhersteller meinst Du, Abradolf alias Claymore?

Der gleiche Kasperl.

D. I. schrieb:
> Und im Anhang aktuell (das Jahr ist noch nicht um)

Danke Abradolf, sehr interessanter Einblick.
Ich stimme auch deiner Aussage zu dass das größte Problem der meisten 
einfach der fehlende Überblick über die eigenen Finanzen ist.
Hier auf amazon ein wenig Elektronik geschossen, hier mal schnell 
unterwegs Mittagessen, jeden Tag Kaffee beim Bäcker...
Sowas läppert sich. Und dann ist ruckzuck der Monat rum und man fragt 
sich wo das Geld hinging.

Um so eine Budgetplanung sinnvoll erstellen zu können muss man natürlich 
erstmal ne zeitlang sämtliche Ausgaben tracken.
Sprich: ein Haushaltsbuch führen.
Wenn man das mal konsequent macht wird man staunen wohin das Geld so 
abwandert.
Nach ein paar Monaten kann man dann das Optimieren anfangen.

Ich vermute mal du führst auch ein feingranulareres Haushaltsbuch wo du 
sämtliche Ausgaben mittrackst?

Abradolf L. schrieb:
> https://www.wertpapier-forum.de/
>
> Dort habe ich lange recherchiert und es gibt dort sehr kompetente User
> in ihrem Metier wie hier im Elektronikbereich.

Die Seite ist wirklich sehr zu empfehlen.
Vor allem lernt man da dass man immer selber nachrechnen muss.
Pauschalaussagen in Bezug auf Anlagestrategie, Immobilienerwerb etc. 
sind immer fürn Arsch. Es kommt immer auf die konkrete Einzelsituation 
und persönliche Vorlieben an.
Da kann dann schon mal das Ergebnis sein dass sich die vielgerügte 
Riester-Rente in manchen Konstellationen eigentlich doch lohnt.
Aber das verstehen die Schreihälse hier im Forum nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Da kann dann schon mal das Ergebnis sein dass sich die vielgerügte
> Riester-Rente in manchen Konstellationen eigentlich doch lohnt.
LOL, für Leute, die Ihr Geld an den Staat vererben wollen lohnt sich das 
- deswegen machen ja auch so viele Riester.

Autor: Le X. (lex_91)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
>> Da kann dann schon mal das Ergebnis sein dass sich die vielgerügte
>> Riester-Rente in manchen Konstellationen eigentlich doch lohnt.
> LOL, für Leute, die Ihr Geld an den Staat vererben wollen lohnt sich das
> - deswegen machen ja auch so viele Riester.

Den Satz hab ich extra mit reingenommen weil ich wusste dass sich 
irgendein Kleingeist daran aufhängt.
Ich halte nichts von Plattitüden, ich rechne lieber selber nach.

Ach übrigens: wie bereichert sich denn der Staat?
Der ist da nur soweit involviert als dass er mir Zuzahlungen und 
Steuererleichterungen gewährt.
In einer schlechten Konstellation würde sich maximal der konkrete 
Riester-Anbieter, z.B. die Allianz bereichern.

Komm, schleich dich.

Autor: Markus Becker (markus3001)
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X4U schrieb:
>>> Grenzen-der-Mittelschicht.jpg
>> Ebenfalls eine sehr coole Grafik, die den ganzen Betrug deutlich macht:
>> Mit 1050 Euro netto gehörst Du also schon zur Mittelschicht ... das ist
>> lächerlich, weil dieser Lohn schon mit Mindestlohn erreicht wird - d.h.
>> nur noch H4 ist Unterschicht, so kann man das schön rechnen.
>
> Doch das ist so und wer sich nicht von Medien und Politik einlullen
> lässt der weiß das auch. Es sind auch fast alle in die kalte Progression
> reingerutscht. Noch so ein Thema warum ich keine "Volksvertreter" wähle.
>
> Andererseits ist es auch bei Destatis geschickt versteckt, man muss
> schon wissen was man sucht um es zu finden.

Ja, habe ich so nicht gesehen.

"Trotz ihrer Popularität ist die relative Einkommensarmut also kein 
geeigneter Maßstab für Armut, denn auch unterhalb der 60-Prozent-Grenze 
ist in vielen Fällen ein passabler Lebensstandard möglich, etwa wenn die 
statistisch Armen im eigenen Haus wohnen oder Unterstützung von 
Verwandten bekommen. So fallen beispielsweise viele Studenten unter die 
Armutsschwelle, obwohl viele von ihnen ihr Leben sicherlich als 
privilegiert bezeichnen würden. Die Europäische Kommission zieht deshalb 
einen weiteren Wert zu Rate: die Deprivation oder auch materielle 
Entbehrung. Diese liegt vor, wenn vier von neun Grundbedürfnissen aus 
finanziellen Gründen nicht befriedigt werden können."
"In Deutschland gelten demnach etwa 3 Prozent der Menschen als arm."
(Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

"Mit diesem vom Ausschuss für Sozialschutz festgelegten Indikator wird 
der prozentuale Anteil der Bevölkerung gemessen, der für mindestens drei 
der neun folgenden Ausgaben nicht aufkommen kann:
1.Hypotheken- oder Mietschulden oder Rechnungen für 
Versorgungsleistungen;
2.angemessene Beheizung der Wohnung;
3.unerwartete Ausgaben;
4.regelmäßige fleisch- oder eiweißhaltige Mahlzeiten;
5.Urlaubsreisen;
6.Fernseher;
7.Waschkessel;
8.Auto;
9.Telefon.

Die Quote der erheblichen materiellen Deprivation ist definiert als die 
unfreiwillige Unfähigkeit, für mindestens vier der vorstehend genannten 
Ausgaben aufkommen zu können."


Dann frage ich mich, warum wir dann noch in die Rente einzahlen.
Ab 67 einfach Sozialhilfe (Hartz4) beantragen.
Dann sparen Unternehmer und Arbeitnehmer die Lohnnebenkosten bzgl. Rente 
und wir können mit den Arbeitnehmern im Ausland sehr gut konkurrieren.

Renteneinzahlung abschaffen und Sozialhilfesteuer einführen. 
"Mindestrente" = Hartz4 Satz (Sozialhilfe) ab 67. Lebensjahr. Denn 
selbst H4 Empfänger sind per Definition der EU nicht arm.

Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Um so eine Budgetplanung sinnvoll erstellen zu können muss man natürlich
> erstmal ne zeitlang sämtliche Ausgaben tracken.
> Sprich: ein Haushaltsbuch führen.
> Wenn man das mal konsequent macht wird man staunen wohin das Geld so
> abwandert.
> Nach ein paar Monaten kann man dann das Optimieren anfangen.

Für einige Leute ist das vermutlich ein sinnvoller Vorschlag. Ich habe 
allerdings noch nie ein Haushaltsbuch geführt. Erstens ist es mir zu 
viel Aufwand, weil ich meine Ausgaben aus meiner Sicht auch so gut 
abschätzen kann, und zweitens fürchte ich, dass ich dann noch mehr 
sparen würde als sowieso schon. Man sollte sich aber nicht jede Ausgabe 
verkneifen und sich auch mal etwas gönnen, sonst macht das Leben keinen 
Spaß, und das Sparen mutiert nur noch zum Selbstzweck. Das sollte aber 
nicht passieren.

Autor: Yoschka (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Die Wahrheit ist: Ich werde ein armer Rentner, der sich nicht mehr als
> einen Fernseher leisten können wird. Bis dahin gebe ich das Geld lieber
> für meine Familie aus, als es irgendwelchen Bankern in den Rachen zu
> werfen.

Dem kann ich mich vorbehaltlos anschließen!
Diese private Rentenlotterie mache ich auch nicht mit.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
Datum:

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> Den Satz hab ich extra mit reingenommen weil ich wusste dass sich
> irgendein Kleingeist daran aufhängt.
typisch, immer erst anfangen mit Beleidigungen, guter Stil :->

> Ich halte nichts von Plattitüden, ich rechne lieber selber nach.
offenbar hast Du die Vertragsbedingungen des Riestervertrags nicht 
gelesen.

> Ach übrigens: wie bereichert sich denn der Staat?
Im Todesfall ist das Geld weg, nicht vererbbar wie bei jedem Fond/Aktien 
... + die sonstigen Auflagen.
Ich glaube mittlerweile darfst Du die Riesterente in Europa beziehen, 
das mußten Sie wegen EUGH so ändern, in andere Billiglohnländer kannst 
Du aber nicht gehen, super Freiheitsbeschränkung ... ein ganz mieser 
Vertrag mit dem Lockangebot ein wenig Steuern zu sparen.

> Komm, schleich dich.
so jetzt hast Du mal ein wenig Aufklärung bekommen und kannst Dir Deine 
Riester Werbung in den A. schieben.

Autor: Yoschka (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Dann frage ich mich, warum wir dann noch in die Rente einzahlen.
> Ab 67 einfach Sozialhilfe (Hartz4) beantragen.
> Dann sparen Unternehmer und Arbeitnehmer die Lohnnebenkosten bzgl. Rente
> und wir können mit den Arbeitnehmern im Ausland sehr gut konkurrieren.
>
> Renteneinzahlung abschaffen und Sozialhilfesteuer einführen.
> "Mindestrente" = Hartz4 Satz (Sozialhilfe) ab 67. Lebensjahr. Denn
> selbst H4 Empfänger sind per Definition der EU nicht arm.


Das bedingungslose Grundeinkommen wird wohl schneller kommen als 
gedacht.

Autor: Le X. (lex_91)
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Qwertz schrieb:
> Erstens ist es mir zu
> viel Aufwand, weil ich meine Ausgaben aus meiner Sicht auch so gut
> abschätzen kann,

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen: diesem Irrglauben sind schon viele 
aufgesessen. Mit Schätzen ist es halt immer so ne Sache. Man kann auch 
grandios daneben liegen.

Aufwand ist es eigentlich garnicht soviel.
Wenn man eh das meiste bargeldlos bezahlt können onlinebanking-fähige 
Tools die Löwenarbeit übernehmen.

Mein GnuCash z.B. ordnet jede wiederkehrende Transaktion auf meinen 
Girokonten der jeweiligen Kategorie zu: Hausgeld, Strom, Internet, 
Tilgungen etc.
Die Erkennungsrate für Kartenzahlungen ist auch sehr gut.
Tanken, Lebensmittelkäufe usw. werden in der Regel auch richtig 
einkategorisiert.
Drübersehen muss man natürlich schon, aber es ist nicht so dass ich jede 
Ausgabe händisch irgendwo eintragen muss.

Qwertz schrieb:
> Man sollte sich aber nicht jede Ausgabe
> verkneifen und sich auch mal etwas gönnen, sonst macht das Leben keinen
> Spaß, und das Sparen mutiert nur noch zum Selbstzweck. Das sollte aber
> nicht passieren.

Da bin ich voll bei dir.
Ich bin gewiss kein Knauser, gönne mir gerne Urlaube oder gutes Essen 
mit der Freundin.
Das Kennen der eigenen Finanzen ist aber trotzdem hilfreich.
Da lernt man z.B. das es wenig bringt ein paar Euro am Essen zu sparen 
während man am KFZ (sei es Versicherung/Tanken/kleineres Auto) ein 
Sparpotential von mehreren hundert Euro im Monat hätte.
Tortendiagramme geben da interessante Einsichten.

Autor: Le X. (lex_91)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
>> Ach übrigens: wie bereichert sich denn der Staat?
> Im Todesfall ist das Geld weg, nicht vererbbar wie bei jedem Fond/Aktien
> ... + die sonstigen Auflagen.

Dann profitiert aber der Versicherungsanbieter, nicht der Staat.
Bring mal hier nichts durcheinander.

Mehr schreib ich zu dem Thema nicht mehr, ich muss nicht auf 
Teufel-komm-raus recht haben.
Sinnvolle Finanzdiskussionen werden eh anderswo geführt.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
> Datum: 03.11.2017 18:29

> Wenn sie 80 Wochenstunden schafft.

Auf Inbetriebnahme kein Problem.

Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Ohne dir zu Nahe treten zu wollen: diesem Irrglauben sind schon viele
> aufgesessen. Mit Schätzen ist es halt immer so ne Sache. Man kann auch
> grandios daneben liegen.

Schätzen heißt für mich, dass es ungenau ist, aber grob passt. Wenn ich 
grandios daneben liegen würde, dann wäre nicht so viel Geld am Ende des 
Monats übrig. ;-) Die Sparquote liegt ja schon bei über 50%, auch wenn 
ich nicht so genau weiß, wie sich die Ausgaben genau aufteilen.
Mit einem Haushaltsbuch sehe ich bei mir nur die Gefahr Micromamagement 
zu betreiben, um hier und da noch ein paar Euro zu optimieren. Das 
kostet am Ende nur Zeit und vermindert die Lebensfreude, weil man sich 
dann nichts mehr gönnt ohne gleich den langfristigen Nutzen zu 
hinterfragen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> Ich vermute mal du führst auch ein feingranulareres Haushaltsbuch wo du
> sämtliche Ausgaben mittrackst?

Die "Ist"-Spalte ist im Wesentlichen eine Widerspiegelung der einzelnen 
Girokonto Posten (da wir so ziemlich alles mit Karte bezahlen oder halt 
per Lastschrift abgebucht wird). Bargeldabhebungen vom Girokonto werden 
als "Sonstiges" gebucht, da reicht mir die Info, dass das Geld 
ausgegeben wurde. "Sonstiges" ist alles was nicht fest 
geplant/budgetiert ist (Klamotten, Geräte, Unterhaltung, Essen gehen, 
...).
Der Rest läuft halbautomatisch, das CSV der Bank wird geparsed, die 
bekannten SEPA Mandate den Posten zugerechnet und fertig. Hand anlegen 
muss ich nur bei Einzelkäufen von fremden Lastschrifteinzügen.
Mehr Granularität brauche ich nicht. Also ich fitzel nicht jedes 
Einzelprodukt einem Posten zu, ob ne Butter nun im Preis gestiegen ist 
oder nicht ist mir wurst. Zeitaufwand < 10 Minuten / Woche. Zum Start 
der Budgetierung bin ich die Kontoauszüge eines Quartals durchgegangen. 
Budgetposten werden angepasst sobald notwendig (Umzug, zweites Kind, 
Gehaltserhöhung, ...).

Qwertz schrieb:
> Man sollte sich aber nicht jede Ausgabe
> verkneifen und sich auch mal etwas gönnen, sonst macht das Leben keinen
> Spaß, und das Sparen mutiert nur noch zum Selbstzweck.

Dafür kann man sich freie Luft im Plan lassen, so dass man ohne 
Gewissensbisse auch Geld zum verjubeln hat. Urlaubs + Weihnachtsgeld 
wird zum Beispiel garnicht regulär verplant.

Edit: Und die variablen Posten lieber etwas zu hoch, als zu niedrig 
ansetzen :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: X4U (Gast)
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Le X. schrieb:

> Ach übrigens: wie bereichert sich denn der Staat?
> Der ist da nur soweit involviert als dass er mir Zuzahlungen und
> Steuererleichterungen gewährt.

Die Frage "warum" der Staat das macht sollte sich aber jeder stellen.

Bei den Lebensversicherungen z.B. ist die Anlage der Gelder 
vorgeschrieben. Die Gestaltung der Vorschriften zwingt die 
Gesellschaften in Staatsanleihen. Das klingt heute etwas merkwürdig, 
aber die galten mal als "mündelsichere" Papiere. Bei der derzeitigen 
Verzinsung werden aber auch die zum Minusgeschäft.

Das wird bei den Riester Geldern nicht anders sein. Der Staat 
"bereichert" sich auch noch direkt über die Versteuerung der 
Provisionen. Er hat also gar kein Interesse diese "fair" zu gestalten. 
Im Gegenteil, je höher diese sind desto höher ist das Steueraufkommen.

Außerdem: Wer kauft Produkte von Versicherungen wenn er deren Aktien 
haben kann?

Markus B. schrieb:
> "Trotz ihrer Popularität ist die relative Einkommensarmut also kein
> geeigneter Maßstab für Armut,

Armut ist nun mal keine Einkommensarmut, für einen Schweizer ist die 
Armutsgrenze bei einem Einkommen im mittleren Staatdienst. Arme wie in 
Burkina Faso gibt es in Europa fast gar nicht.

Es sind nur Definitionen, an den realen Zahlen kann man erkennen wie mit 
Begriffen Propaganda gemacht wird. Z.B. die oberen X% Zahlen Y% der 
Steuern.  Das soll suggerieren das Reiche -zu denen auch die 
Medienbesitzer gehören- einen Großteil der Steuern bezahlen. Wenn dann 
der Median (z.B. 3600 Euro brutto) mit "kommuniziert" würde (was ja 
Aufgabe der Medien ist) ist die Propaganda sofort zu erkennen. Deshalb 
wird das weg gelassen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Im Todesfall ist das Geld weg, nicht vererbbar wie bei jedem Fond/Aktien
> ... + die sonstigen Auflagen.
> Ich glaube mittlerweile darfst Du die Riesterente in Europa beziehen,
> das mußten Sie wegen EUGH so ändern, in andere Billiglohnländer kannst
> Du aber nicht gehen, super Freiheitsbeschränkung ... ein ganz mieser
> Vertrag mit dem Lockangebot ein wenig Steuern zu sparen.

Jup die Nichtvererbbarkeit und die örtliche Bindung ist für mich bei 
Riester auch ein No-Go.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Re: Ist ein Bruttogehalt von 50K wirklich wenig?

Für einen Elektroingenieur etwas dünn.

Für eine Fachkraft recht ordentlich.

Autor: X4U (Gast)
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X4U schrieb:
> Das soll suggerieren das Reiche -zu denen auch die
> Medienbesitzer gehören- einen Großteil der Steuern bezahlen.

Reiche zahlen übrigens per definitum so gut wie keine Steuern. Die 
einzige mir bekannte Steuer die Substanz besteuert ist die Grundsteuer.

Alles andere sind Transaktionssteuern. Der Reiche hat das Vermögen aber 
schon, muss also nichts mehr abgeben. Auch die Erbschaftssteuer greift 
ab einer gewissen Vermögenshöhe durch das deutsche Stiftungswesen nicht 
mehr.

Autor: X4U (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Jup die Nichtvererbbarkeit und die örtliche Bindung ist für mich bei
> Riester auch ein No-Go.

Womit die Frage für wen diese Gesetze geschaffen wurden doch wohl 
beantwortet ist. Das was du über die Grundsätze Vermögensbildung 
schreibst ist gut und richtig. Es fehlt für meinen Geschmack ein 
wichtiger Punkt.

Lass dich nicht von der Finanzwirtschaft, den Medien und dem Staat 
verarschen. Sie sind nicht deine Freunde.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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X4U schrieb:
> Lass dich nicht von der Finanzwirtschaft, den Medien und dem Staat
> verarschen. Sie sind nicht deine Freunde.

Jup für die Fondsbesitzer unter uns die noch unter dem Sparerfreibetrag 
liegen ist das ein Ärgernis:

http://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-v...

Autor: Le X. (lex_91)
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Abradolf L. schrieb:
> Jup für die Fondsbesitzer unter uns die noch unter dem Sparerfreibetrag
> liegen ist das ein Ärgernis:

Das dürfte bei der hohen Quote an Finanzgenies und zukünftigen 
Privatiers hier niemanden mehr betreffen ;-)

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> Das dürfte bei der hohen Quote an Finanzgenies und zukünftigen
> Privatiers hier niemanden mehr betreffen ;-)

Die haben nun zumindest den Nerv mit der Teilfreistellung am Hals :D

Autor: Ing.-Etec (Gast)
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Ich denke die 50k sind für den Anfang ok. Falls keine Lohnerhöhungen 
kommen, solltest du wechseln um ein ordentliches Gehaltsplus zu 
erreichen.

Ich persönlich bin ähnlich gestartet und habe in den ersten 6 
Berufsjahren zwei mal die Firma gewechselt (im Schnitt 15% mehr Gehalt 
durch den Wechsel bekommen).

Mittlerweile zum Bund gewechselt und verbeamtet, alles wesentlich 
ruhiger und Gehalt passt auch.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Le X. schrieb:
> Das dürfte bei der hohen Quote an Finanzgenies und zukünftigen
> Privatiers hier niemanden mehr betreffen ;-)
>
> Die haben nun zumindest den Nerv mit der Teilfreistellung am Hals :D

Ich fürchte, dass es nun für beide Gruppen in gewisser Weise schlechter 
wird. Ich hatte extra thesaurierende ETFs genommen, um den Zinseszins- 
und Steuerstundungseffekt mitzunehmen. Dieser Vorteil fällt nun 
praktisch weg, da ich auch trotz Teilfreistellung Erträge jährlich 
versteuern muss (der Freibetrag für Kapitalerträge ist bereits 
anderweitig ausgeschöpft).

Autor: F. B. (finanzberater)
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genervt schrieb:
> Du kannst doch von unseren "High-Prefomern" nicht erwarten, dass sie
> sich mit so niederen Dingen wie kochen abgeben!!! ;)

Ein bisschen kann ich kochen. Aber Tiefkühlpizza vom Lidl tut's auch.

Autor: F. B. (finanzberater)
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F. B. schrieb:
> Aber Tiefkühlpizza vom Lidl tut's auch.

Natürlich die billige Sorte. Die teure Wagner-Pizza nur, wenn sie im 
Sonderangebot ist.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Neugierig schrieb:
> Danke für den Einwurf. Hab schon Mal von dem Broker gehört .. muss da
> wirklich Mal was Zeit investieren

Habe meine Depots bei OnVista und Degiro.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Yoschka schrieb:
> Das bedingungslose Grundeinkommen wird wohl schneller kommen als
> gedacht.

Auch nicht schlecht. Mit BGE plus Kapitalerträgen könnte ich jetzt schon 
in Ruhestand gehen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Abradolf L. schrieb:
> Verallgemeinert: Der Unwillen seine Ausgabenseite der Einnahmenseite
> anzupassen.

Es braucht solche Leute, damit andere von einem arbeitslosen Einkommen 
leben können. Und es braucht Leute wie Stefan Us, die für einen 
Hungerlohn buckeln, weil sie Kapitalanlage für Teufelszeug halten.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Du siehst, Menschen wie ich bin wichtiger als menschen wie du. Wir 
können ohne euch Geld verdienen, ihr aber nicht. Zudem können wir ohne 
Geld gut leben sofern wir genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf 
haben, ihr aber braucht Reichtum um euch wohl zu fühlen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> Zudem können wir ohne
> Geld gut leben sofern wir genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf
> haben, ihr aber braucht Reichtum um euch wohl zu fühlen.

Rede dir deine Situation nur schön. Und wenn ich mir deine 
Ausgabenaufstellung so anschaue, die du hier kürzlich gepostet hast, 
dann sind deine Ausgaben um einiges höher als meine.

Autor: Stefan Us (stefanus)
Datum:

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Ich habe keine Ausgabenaufstellung gepostet. Würde ich auch nie tun. 
Manche Sachen sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Stefan U. schrieb:
> Ich habe keine Ausgabenaufstellung gepostet. Würde ich auch nie tun.
> Manche Sachen sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Warst das nicht du, der 1.200 Miete bezahlt?

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Aber Tiefkühlpizza vom Lidl tut's auch.
>
> Natürlich die billige Sorte. Die teure Wagner-Pizza nur, wenn sie im
> Sonderangebot ist.

Genau das sagt meine Frau auch immer. Aber wir müssen der Wahrheit ins 
Auge sehen: Wagner macht die Beste Pizza.
Aber sie will (mein!!) Geld für solche profanen Dinge nicht ausgeben, 
außerdem sei ich eh zu Fett.

Ich finde das eine Frechheit aber das sage ich nur wenn sie nicht dabei 
ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jo S. (joo)
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Ing.-Etec schrieb:
> Mittlerweile zum Bund gewechselt und verbeamtet, alles wesentlich
> ruhiger und Gehalt passt auch.

Was machst du dort?

Höherer Dienst?

Wurde die Berufserfahrung anerkannt?

Vorbereitungsdienst?

Autor: X4U (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Jup für die Fondsbesitzer unter uns die noch unter dem Sparerfreibetrag
> liegen ist das ein Ärgernis:

Wird wohl mit der Ausschüttung verrechnet, der Staat kommt halt 
schneller an die Kohle.



Zum Thema Fonds noch eine Regel die aus 2 Fragen besteht.

Frage 1: Wenn der Fondsmanager so gut ist wie er behauptet , warum muss 
er dann noch arbeiten?

Frage 2: Warum soll ich den Mercedes, BMW oder Porsche vom Fondsmanger 
mitbezahlen.

Die Chance einen Fonds zu finden der langfristig besser performt als ein 
ähnlicher Index ist so hoch wie eine Aktie zu finden die das gleiche 
macht.

Warum kaufe ich dann nicht ein Indexpapier oder bilde den Index nach?
Kostet weder Agio noch "Managementgebühren", in der Kette gibt es ein 
Glied weniger dass Pleite gehen kann und es drückt mir auch keiner 
Papierchen in's Depot die er selber loswerden will.

Autor: A. K. (prx)
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X4U schrieb:
> Frage 1: Wenn der Fondsmanager so gut ist wie er behauptet , warum muss
> er dann noch arbeiten?

Geld ist geil. Mehr Geld ist geiler. Nicht für jeden natürlich. Aber 
wenn du nicht so empfindest, landest du nicht in diesem Job. Weshalb 
haben manche Leute Millarden - und wollen immer noch mehr? Nicht weil es 
brauchen.

> Frage 2: Warum soll ich den Mercedes, BMW oder Porsche vom Fondsmanger
> mitbezahlen.

Nicht wenn du genug Geld hast, es selber entsprechend zu streuen, und 
genug Interesse am Umgang mit Geld, es auch zu tun. Mit einem Fond hast 
du nur einen Posten, ab und zu oder regelmässig. Wenn du dich selbst 
darum kümmerst, ist es wesentlich mehr Arbeit, und bei geringem Volumen 
pro Posten auch teurer.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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X4U schrieb:
> Die Chance einen Fonds zu finden der langfristig besser performt als ein
> ähnlicher Index ist so hoch wie eine Aktie zu finden die das gleiche
> macht.

Ein Fond streut, eine einzelne Aktie nicht. Das Verlustrisiko ist bei 
Investition in eine einzige Aktion höher - die Gewinnchance auch.

> Warum kaufe ich dann nicht ein Indexpapier oder bilde den Index nach?

Machen ja auch viele. Es gibt verschiedene Anlagestrategien, von 
langweilig bis spannend. Jedem wie es ihm gefällt.

: Bearbeitet durch User
Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Frage 1: Wenn der Fondsmanager so gut ist wie er behauptet , warum muss
> er dann noch arbeiten?
weil er das notwendige Einsatzkapital nicht hat, ggf. sind es auch 
andere technische Nuancen, die Du nicht kennst.

> Frage 2: Warum soll ich den Mercedes, BMW oder Porsche vom Fondsmanger
> mitbezahlen.
das ist eine Dienstleistung wie jede andere auch. Du kannst auch ein 
Auto irgendwo günstig ersteigern anstatt es neu beim Händler zu kaufen - 
nur das kostet viel Zeit und Nerven.

> Die Chance einen Fonds zu finden der langfristig besser performt als ein
> ähnlicher Index ist so hoch wie eine Aktie zu finden die das gleiche
> macht.
das ist Unsinn! Dein MSCI-Index ETF oder sonstiger Index ETF ist ein 
Konglomerat aus Einzelfirmen und kann bestenfalls kontinuierlich steigen 
(die sind aber alle schon auf hohem Niveau! und das ist das Risiko), 
wenn die im Index zusammengefassten Unternehmen in der Summe gut 
performen - das muß aber nicht der Fall sein!
Weiterhin hast Du eine absolut miserable Ausschüttung!
Die ist bei jedem Fond und fast jeder Aktie besser.
D.h. wenn der Kursgewinn Deines ETF nicht stimmt, dann gute Nacht.
Wenn Du partout nur auf Kursgewinn gehen willst, dann kannst Du auch 
gleich eine Wachstumsaktie a la Facebook, etc. kaufen - die zahlt gar 
keine Dividende, steigt aber seit 5 Jahren linear - um Welten besser als 
Dein MSCI ETF es jemals bringen wird, aber eben auch Risiko.

> Warum kaufe ich dann nicht ein Indexpapier oder bilde den Index nach?
Das kannst Du auch indem Du die Aktien des jeweiligen ETFs kaufst mit 
unterschiedlicher Gewichtung nach Deinem eigenen Maßstab!
Ein Indexpapier weicht den Gewinn auf ... da kannst Du auch gleich 
zocken und CFD Spielchen auf den Index starten.
> Kostet weder Agio noch "Managementgebühren", in der Kette gibt es ein
> Glied weniger dass Pleite gehen kann und es drückt mir auch keiner
> Papierchen in's Depot die er selber loswerden will.
ja und? wie sieht denn Deine jährliche Ausschüttung aus? Bestenfalls 
Sparbuchniveau. Dein Kursgewinn hingegen ist ein Buchwert solange Du ihn 
nicht realisierst!

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Warst das nicht du, der 1.200 Miete bezahlt?
Nein. Dann hätte ich kein Auto.

>  Wenn der Fondsmanager so gut ist wie er behauptet , warum
> muss er dann noch arbeiten?

Yes! Eins-Elf. Das sind die richtigen Fragen!

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Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Stefan U. schrieb:
>>  Wenn der Fondsmanager so gut ist wie er behauptet , warum
>> muss er dann noch arbeiten?
>
> Yes! Eins-Elf. Das sind die richtigen Fragen!

Nein das ist eine Bullshit-Frage, die sich mit einfacher Logik 
beantworten lässt. Der Fondmanager kommt auch nicht mit 7digits auf die 
Welt, sondern ist üblicherweise ein normaler Angestellter wie wir dessen 
Aufgabe es ist Kundengelder anzulegen und zu verwalten. Hätte der 
Fondsmanager genug Eigenkapital würde er auch auf eigene Rechnung 
arbeiten und sicherlich nicht als Angestellter buckeln.
Überhaupt stell ich mir den Job sehr dröge vor, ganzen Tag Zahlen 
beobachten, Geschäftsberichte lesen usw.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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"Mit Bonus konnten Top-Fondsmanager der mittleren Hierarchieebene in den 
vergangenen guten Börsenjahren eine Gesamtvergütung von rund 300.000 € 
nach Hause tragen."

Das ist Gehaltsklasse Bundeskanzler. George Soros liegt ein klein wenig 
darüber.

https://gehaltsreporter.de/gehaelter-von-a-bis-z/b...

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Autor: Ing.-Etec (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Ing.-Etec schrieb:
>> Mittlerweile zum Bund gewechselt und verbeamtet, alles wesentlich
>> ruhiger und Gehalt passt auch.
>
> Was machst du dort?
>
> Höherer Dienst?
>
> Wurde die Berufserfahrung anerkannt?
>
> Vorbereitungsdienst?

Jo S. schrieb:
> Ing.-Etec

Ich bin im Energie-Bereich tätig.

1 Jahr Tarifbeschäftigter
1 Jahr Beamter auf Probe danach Lebenszeitverbeamtung
Mittlerweile A14, meine Berufserfahrung in der freien Wirtschaft wurde 
komplett anerkannt.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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