360° Drehung mit Kabeln - wie?

Gast #5196161
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Hey,

nur eine kurze Frage zu der ich nicht wirklich etwas im Internet 
gefunden habe.

Bei z.B. einem Gimbal mit 360°-"Drehfähigkeit", wie genau übertrage ich 
die Signale / den Strom für die anderen Motoren?

Es gibt Schleifringe, aber für sagen wir 2 Motoren bräuchte ich ja schon 
drei Ringe, d.h. die eingenommene Fläche nimmt ja nicht-linear zu...


Gibt es bessere Lösungen bzw. denke ich irgendwie falsch?

Lg und vielen Dank,
Franz

PS: Ich hoffe dieses Subforum passt einigermaßen :)
Gast #5196167
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NeuerBenutzer schrieb:
> Bei z.B. einem Gimbal mit 360°-"Drehfähigkeit", wie genau übertrage ich
> die Signale / den Strom für die anderen Motoren?

360 Grad heißt aber noch lange nicht endlos.

> Es gibt Schleifringe, aber für sagen wir 2 Motoren bräuchte ich ja schon
> drei Ringe, d.h. die eingenommene Fläche nimmt ja nicht-linear zu...

2 Ringe für den Strom und eine Datenleitung - damit kann man beliebig 
viele Motoren steuern. Man muss nur etwas mehr Elektronik verwenden.
Gast #5196595
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Hi, NeuerBenutzer,

Schleifringe sind toll, vor allem, wenn sie Video und ZF übertragen 
können. (HF geht wohl nur mit einem Rotary Joint.)
Leider ist all das wartungsintensiv und fehlerbehaftet - hebt ein 
Staubkorn den Schleifer ab, dann lässt das Krachen im Lautsprecher einen 
hoch fahren.

Bessere Erfahrungen habe ich mit Schleppkabeln gemacht. Die gibt es auch 
in  Aufzügen, Tintendruckern und in Werkzeugmaschinen: Auf ein flexibles 
Band werden Koax- und sonstige Kabel montiert und dann das ganze Band 
ab- und zurückgerollt.
Leider nur wenig mehr als 360 Grad.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #5196651
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Warum Schleifringe? Peter II hat es ja auch schon erkannt. Das kann man 
doch locker mit jedem nicht zu straff gespannten Kabel machen. Einfach 
die Anschlusskabel ein bisschen lockerlassen und sie lassen sich auch 
weiter als 360° verdrehen. Wenn die Kabel nicht ganz in der Mitte 
angeschlossen sind, muss man natürlich noch den Abstand vom Mittelpunkt 
beachten.
Gast #5196673
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Gast #5196738
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Übel mit dem Dübel schrieb:
> Keine Ahnung was das ist, wird aber auch in dem Link erwähnt...

Ein Gimbal ist eine Aufhängung (Kardan-Prinzip). In diesem Fall für eine 
Kamera, um unerwünschte Drehung und Neigung auszugleichen, und auch 
"Wackler" zu verhindern. Ermöglicht durch eine Sensor-/BLDC- Kombi.

Was genau (hier !) mit "360°" gemeint ist, sollte / könnte erst noch 
durch den TO konkretisiert werden. Denn "360°" bezeichnet (real) erst 
mal (und nur !) die Möglichkeit einer vollen Rotation, wird aber (soweit 
ich das verstehe) bei verschiedenen Marketingstrategien - bezogen auch 
auf diverse Gerätschaften - mit ganz untersch. realer Bedeutung 
"gehandelt".

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