Peter schrieb:
> Wie
> genau wird so Messwiderstand sein? Ich denke dabei an die
> Übergangswiderstand des Lötzinns
Nicht sehr genau. Deshalb wird auch schon der eigentliche, offenbar aus
einem Metallband ausgestanzte, Widerstand hohe Toleranzen haben.
Ich schätze, dass die Gesamtkonstruktion nicht besser als +/-5% ist.
Das muss man dann eben an anderer Stelle mit einem Trimmer oder in
Software
korrigieren.
Problematischer als die geringe anfängliche Genauigkeit scheint mir
deren Veränderung durch Alterung der Lötverbindung zu sein, und dies
kann man bei diesem Widerstand auch nicht mit einer Vierleitermessung
reparieren.
Dieser Lieferant hat aber auch Meßwiderstände von Isabellenhütte, die
von vornherein mit Kelvinkontakten ausgestattet sind:
https://www.conrad.de/de/messwiderstand-0005-10-w-l-x-b-x-h-22-x-4-x-17-mm-isabellenhuette-pbv-0005-1-st-447366.html
P.S.:
Die zu dem von dir verlinkten Widerstand genannten Leistungsdaten
scheinen mir im Bereich der Märchen und Fabeln zu sein:
Widerstand: 5 mΩ
Nennstrom: 100 A
Das wären 50W Verlustleistungm auf dem Stückchen Blech.
Damit kann man den Widerstand auslöten!