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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Siemens tut wieder was für den Fachkräftemangel


Autor: diddi (Gast)
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Siemens tut wieder was für den Fachkräftemangel. Sie entlassen 
Fachkräfte und stellen sie dem Markt zur Verfügung. Also nix Neues seit 
etwa 20 Jahren.
https://heise.de/-3879224

Autor: Highperformer (Gast)
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Scheint wohl, dass wir denselben Weg wie die USA gehen werden.
Ingenieure werden nicht mehr gebraucht.
Asien macht das. Ich rate jeden von einem Ingenieursstudium ab.
Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann, ist nur viel 
billiger.

Autor: Ich (Gast)
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Bei Siemens in der Bahntechnik wehen heute an vielen Standorten 
pressewirksam rote Fahnen.

Nicht nur in der Kraftwerkssparte rumort es.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Highperformer schrieb:
> Scheint wohl, dass wir denselben Weg wie die USA gehen werden.
> Ingenieure werden nicht mehr gebraucht.

Mumpitz, in den USA werden richtige Ingenieure richtig gesucht, Rüstung 
und Raumfahrt realisieren sich nicht von alleine.
Wobei mn dort schon Ingenieur ist wenn man für Vollhonk in der 
assembly-line eine verständliche Arbeitsanweisung schreiben kann.
Ein Problem der "deutschen" Ingenieure ist, das sie sich zu fein dafür 
sind, irgendetwas anders zu machen als was auf ihrem Diplom aus den 
Achtzigern steht, oder anders Eigeninitiative zu entwickeln 
Anstellungshindernisse wegzuräumen. Ein Ami treibt schon mal das Geld 
für eine zweite Ausbildung auf oder packt seinen Kram in ein Mobile Home 
und zieht von der Ost- an die Westküste.

Autor: Cyrano von Bergerac (Gast)
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>Ein Ami treibt schon mal das Geld
>für eine zweite Ausbildung auf oder packt seinen Kram in ein Mobile Home
>und zieht von der Ost- an die Westküste.
Und weil er den ganzen Tag gearbeitet hat oder sich weitergebildet hat 
oder im Umzugsstress von Ost nach West war, schläft der Ami auch Nachts 
zwischen 00:48 und 01:34 tief und fest.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Cyrano von Bergerac schrieb:
>>Ein Ami treibt schon mal das Geld
>>für eine zweite Ausbildung auf oder packt seinen Kram in ein Mobile Home
>>und zieht von der Ost- an die Westküste.
> Und weil er den ganzen Tag gearbeitet hat oder sich weitergebildet hat
> oder im Umzugsstress von Ost nach West war, schläft der Ami auch Nachts
> zwischen 00:48 und 01:34 tief und fest.

Wohingegen der Deutsche sich aus Schlaflosigkeit vor den China-Laptop 
setzt und zu später Stunde in allen Internetforen rumjammert die nicht 
read-only sind. Besser schlafen kann er dannach auch nicht, tut's aber 
trotzdem.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Highperformer schrieb:

> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann, ist nur viel
> billiger.

Das war mal so.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Siemens tut wieder was für den Fachkräftemangel
> Also nix Neues seit etwa 20 Jahren.

Grundprinzip des alternativlosen Fortschritts, das ist zeitlos ...

Autor: Jack (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Ein Problem der "deutschen" Ingenieure ist, das sie sich zu fein dafür
> sind, irgendetwas anders zu machen als was auf ihrem Diplom aus den
> Achtzigern steht, oder anders Eigeninitiative zu entwickeln
> Anstellungshindernisse wegzuräumen. Ein Ami treibt schon mal das Geld
> für eine zweite Ausbildung auf oder packt seinen Kram in ein Mobile Home
> und zieht von der Ost- an die Westküste.

Mumpitz, nur typische Altersdiskriminierung. Mein Diplom ist noch von 
vor den 80ern und ich kennen niemanden meiner Generation der das macht, 
was auf seinem Diplom steht.

Beitrag #5199662 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: diddi (Gast)
> Datum: 06.11.2017 00:48

> Also nix Neues seit etwa 20 Jahren.

Seit etwa 35 Jahren !

> Autor: Highperformer (Gast)
> Datum: 06.11.2017 01:34

> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann,

Wer glaubt wird selig. Deshalb bin ich auch seit 35 Jahren mindestens 
einmal im Jahr in China.

> Autor: Ich (Gast)
> Datum: 06.11.2017 06:52

> Nicht nur in der Kraftwerkssparte rumort es.

Als Siemens vor etwa 20 Jahren in der dritten Welt kein Schmiergeld mehr 
zahlen durfte gingen die Aufträge um 90 % zurück.

Dank an unsere alternative Regierung.

Beitrag #5199756 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Zocker_52 schrieb:
> Als Siemens vor etwa 20 Jahren in der dritten Welt kein Schmiergeld mehr
> zahlen durfte gingen die Aufträge um 90 % zurück.

Durften die vorher auch nicht, da hat man nur nicht so genau 
hingeschaut.

Zocker_52 schrieb:
>> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann,
>
> Wer glaubt wird selig. Deshalb bin ich auch seit 35 Jahren mindestens
> einmal im Jahr in China.

Es gibt einige Unternehmen, die haben einiges nach China ausgelagert und 
sind damit auf die Schnauze gefallen. Die holen manche Produktionen 
wieder zurück.
Gilt nicht nur für China sondern auch u.a. Rumänien.

Autor: genervt (Gast)
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Normal bei Siemens.

Wie war das noch gleich mit der üppigen Erfolgsprämie dort?

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Normal bei Siemens.
>
> Wie war das noch gleich mit der üppigen Erfolgsprämie dort?

Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen - so ist das halt im Leben. 
:-)

Autor: genervt (Gast)
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Siemens ist eine AKTIENGESELLSCHAFT! Da muss man die Aktionäre eben 
zufrieden stellen. Da wird ein Geschäftsbereich aufgebaut, während ein 
anderer schlecht laufender zugemacht wird (Die Guten sind eh schon von 
sich aus weiter gezogen).

Autor: STM32User (Gast)
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Jungs ihr müsst versuchen das positive zu sehen.... Wenn die Chinesen 
ihren Lebensstandard auf unsere Level angehoben haben und auch gut leben 
wollen, suchen die auch billige Arbeitskräfte im Osten ... tada dann 
sind wir die "Chinesen" die alles günstig machen. Wirtschaft ist wie 
eine Sinuswelle ..AC und so. Ma hat ma Glück, ma hat ma Pech, 
mahatmaghandi.

Autor: Autor (Gast)
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Gleichzeitig werden in anderen Sparten tausende Mitarbeiter eingestellt. 
So what?

Autor: abc (Gast)
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STM32User schrieb:
> Jungs ihr müsst versuchen das positive zu sehen.... Wenn die
> Chinesen
> ihren Lebensstandard auf unsere Level angehoben haben und auch gut leben
> wollen, suchen die auch billige Arbeitskräfte im Osten ... tada dann
> sind wir die "Chinesen" die alles günstig machen.

Das hat nicht nur mit dem Verkaufspreis zu tun.

Autor: Zyniker (Gast)
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Ich schrieb:
> Bei Siemens in der Bahntechnik wehen heute an vielen Standorten
> pressewirksam rote Fahnen.
>
> Nicht nur in der Kraftwerkssparte rumort es.

Da wird Alstom sich dann gesundstoßen. Die Franzosen haben Biss, der 
Deutsche hingegen ein nasser Kartoffelsack. Bei Opel wird wohl auch 
rasiert, dann dürfte der Fachkräftemangel sinken, wenn die Umschulungen 
starten.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Wenn das Klimaziel erreicht werden soll, bekommen wir in Deutschland die 
1 Tage/8 Stunden Woche. Jetzt beginnen viele Firmen umzustrukturieren, 
um diese gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. :-)

Autor: Zyniker (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Wenn das Klimaziel erreicht werden soll, bekommen wir in
> Deutschland die
> 1 Tage/8 Stunden Woche. Jetzt beginnen viele Firmen umzustrukturieren,
> um diese gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. :-)

Nimm den meisten Leuten das Geld, also die Arbeit, setze sie auf 
Lebensminimum einer Technologiegesellschaft, also Hartz, und spare 
Energie. Vielleicht ist das doch der Plan der Reichen, warum sie die 
Völker so finanziell in die Mangel nehmen und Steuerbetrug machen. Sie 
wollen nur die Umwelt schonen und dazu muss der Pöbel finanziell 
stranguliert werden.
We kein Geld hat, kann auch kaum CO2 aus fossilen Brennstoffen 
freisetzen.

Autor: Josef Käser (Gast)
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Autor schrieb:
> Gleichzeitig werden in anderen Sparten tausende Mitarbeiter eingestellt.
> So what?

Aber leider nicht in Deutschland! Die Zeiten als Siemens noch als 
deutsche Firma bezeichnet werden konnte sind lange vorbei. Man muß sich 
nur die Aktionärsstruktur anschauen. Deutsche Aktionäre sind eine kleine 
Minderheit. So what?

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Josef Käser schrieb:
> Man muß sich
> nur die Aktionärsstruktur anschauen. Deutsche Aktionäre sind eine kleine
> Minderheit. So what?

Das ist aber kein Problem des Unternehmens sondern der Deutschen, wenn 
sie sich keine Unternehmensbeteiligung zulegen wollen um am Erfolg 
teilzuhaben.

Autor: Gästchen (Gast)
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STM32User schrieb:
> Wenn die Chinesen
> ihren Lebensstandard auf unsere Level angehoben haben und auch gut leben
> wollen, suchen die auch billige Arbeitskräfte im Osten ... tada dann
> sind wir die "Chinesen" die alles günstig machen.

Genau so ist es. Je schneller unsere "Freude" sich auf China stürzen, 
desto schneller wachsen die Gehälter dort und die Sache ist erledigt. 
Deshalb sagt man ja auch dass Gier und Dummheit immer gern 
zusammengehen: und es gibt kaum was dümmeres als den Ast zu sägen auf 
dem man sitzt, scheint aber zum Konzept des Kapitalismus zu gehören. :)
Damals haben sie noch (vor allem Zeitarbeitsfirmen) damit gedroht dass 
die Grenze zu Polen geöffnet wird. Und was passiert? Nichts. Ein Exodus 
ist ausgeblieben. Diese ganze Gängelung gegen Arbeitnehmer erinnert 
immer mehr an das dritte Reich.

Highperformer schrieb:
> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann, ist nur viel
> billiger.
Ich glaube da bist du nicht ganz auf dem Laufenden.
1.Chinese kann nicht alles was der Deutsche kann, merkt man oft an 
Qualität der Produkte.
2.Chinese ist nicht mehr viel billiger. Schon lange nicht. Informeire 
dich.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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> Highperformer schrieb:
>> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann, ist nur viel
>> billiger.
> Ich glaube da bist du nicht ganz auf dem Laufenden.
> 1.Chinese kann nicht alles was der Deutsche kann, merkt man oft an
> Qualität der Produkte.

Naja, vielleicht kann er ja, will aber nicht, weil er seinen Kram über 
den Preis verkauft nicht über das tolle Engineering. Den Deutschen wirft 
man seit Wernher von Braum "overengineering" vor. Ein Vorwurf der 
eigentlich ein Lob ist und mit dem mensch daher auch gut leben kann.

Aber bezüglich Siemens ist es nun mal so das das zeitalter der 
Dampfturbine lange über den Zenit ist. Vielleicht würde ohne das 
Russland Embargo das Geschäft mit den Dinosaurieren der Stromerzeugung 
noch laufen, aber Wachstumsmarkt ist das schon lange nicht mehr. Früher 
oder später muss man da umschulen.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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STM32User schrieb:
> Wirtschaft ist wie
> eine Sinuswelle ..AC und so.

Dereinst nannte man das Schweinezyklus: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinezyklus



Highperformer schrieb:
> Der Chinese kann auch alles was der Deutsche kann, ist nur viel
> billiger.

Auch Geld drucken?

Autor: Volker S. (sjv)
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diddi schrieb:
> Siemens tut wieder was für den Fachkräftemangel. Sie entlassen
> Fachkräfte und stellen sie dem Markt zur Verfügung. Also nix Neues seit
> etwa 20 Jahren.

Du meintest sicherlich gegen den Fachkräftemangel!

Josef Käser schrieb:
> Aber leider nicht in Deutschland! Die Zeiten als Siemens noch als
> deutsche Firma bezeichnet werden konnte sind lange vorbei. Man muß sich
> nur die Aktionärsstruktur anschauen. Deutsche Aktionäre sind eine kleine
> Minderheit. So what?

Gibt es keine verbilligten Aktien für die MA mehr?
Früher hatte der Großteil der MA Siemens Aktien.

Autor: abc (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Aber bezüglich Siemens ist es nun mal so das das zeitalter der
> Dampfturbine lange über den Zenit ist.

Wie kommst Du darauf? Energie wird doch dringend benötigt.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Re: Siemens tut wieder was für den Fachkräftemangel

Was hat Siemens mit Fachkräften am Hut ?

Ist doch eine Bank mit angeschlossener Elektroabteilung.

Autor: Volker S. (sjv)
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Zocker_52 schrieb:
> Ist doch eine Bank mit angeschlossener Elektroabteilung.

Das war zu Zeiten als Siemens noch Hoflieferant von Post und Bahn war.
Davon ist aber nicht mehr viel übrig.

Beitrag #5200866 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: EGS TI (egs_ti)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Rüstung
> und Raumfahrt realisieren sich nicht von alleine.

Gibt ja auch kaum was sinnvolleres womit man seine Zeit verbringen 
könnte.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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EGS T. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Rüstung
>> und Raumfahrt realisieren sich nicht von alleine.
>
> Gibt ja auch kaum was sinnvolleres womit man seine Zeit verbringen
> könnte.

Korrekt. Denn "Krieg ist die Mutter aller Dinge".

Autor: Timo (Gast)
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> Ein Problem der "deutschen" Ingenieure ist, das sie sich zu fein dafür
> sind, irgendetwas anders zu machen als was auf ihrem Diplom aus den
> Achtzigern steht, oder anders Eigeninitiative zu entwickeln
> Anstellungshindernisse wegzuräumen.

Was ein Unsinn. Wenn der Studienschwerpunkt und die Berufserfahrung 
nicht ganz genau zur Stelle passt, bekommt man die Stelle nicht.

Autor: Stellenmangel (Gast)
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Timo schrieb:
> Was ein Unsinn. Wenn der Studienschwerpunkt und die Berufserfahrung
> nicht ganz genau zur Stelle passt, bekommt man die Stelle nicht.

Grund, weil man es sich erlauben kann. In Deutschland ansässige 
Arbeitgeber sind in einer luxuriösen Lage, aus dem vollem im 
Bewerberpool schöpfen zu können, auch im Hochbildungsbereich.
Im Mittel- und Unterbildungsbereich noch schlimmer, hätte man den ML 
nicht, würde sich durch Nachfrage und Angbot der Stundenlohn bei unter 5 
Euro brutto einfinden.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Josef Käser schrieb:
>> Man muß sich
>> nur die Aktionärsstruktur anschauen. Deutsche Aktionäre sind eine kleine
>> Minderheit. So what?
>
> Das ist aber kein Problem des Unternehmens sondern der Deutschen, wenn
> sie sich keine Unternehmensbeteiligung zulegen wollen um am Erfolg
> teilzuhaben.

Erstens spielen Kleinanleger, selbst wenn es viele sind, in dieser 
Dimension überhaupt keine Rolle, und zweitens sind ja fast alle 
Siemens-Mitarbeiter bereits Aktionäre, da:

Volker S. schrieb:
> Gibt es keine verbilligten Aktien für die MA mehr?
> Früher hatte der Großteil der MA Siemens Aktien.

Klar gibt es die noch. Über das Basis-Aktien-Programm BAP bekommt man 
sein jährlich einmaliges Eigeninvestment (gedeckelt) um 100% 
aufgestockt, und über den Monatlichen Investment Plan MIP bekommt man 
zeitlich gestaffelt Bonusaktien über den Share Matching Plan SMP. Das 
lohnt sich auf jeden Fall.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Timo schrieb:
>> Ein Problem der "deutschen" Ingenieure ist, das sie sich zu fein dafür
>> sind, irgendetwas anders zu machen als was auf ihrem Diplom aus den
>> Achtzigern steht, oder anders Eigeninitiative zu entwickeln
>> Anstellungshindernisse wegzuräumen.
>
> Was ein Unsinn. Wenn der Studienschwerpunkt und die Berufserfahrung
> nicht ganz genau zur Stelle passt, bekommt man die Stelle nicht.

Du vergisst u.a. die Quereinsteiger die Physik etc. studiert haben und 
jetzt als Informatiker/Programmierer tätig sind. Oder die 
Fernmeldetechniker in der IT. Oder, oder, oder. Die "Begründung" das die 
Einstellung wegen "falscher" Studienrichtung nicht erfolgte, ist oft 
nicht mehr als eine Schutzbehauptung um die wirklisch kritischen 
Defizite des Bewerbers/Kanditaten nicht ansprechen zu müßen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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abc schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Aber bezüglich Siemens ist es nun mal so das das zeitalter der
>> Dampfturbine lange über den Zenit ist.
>
> Wie kommst Du darauf? Energie wird doch dringend benötigt.

Turbinen wie diese die Siemens jetzt nicht mehr herstellen wird, werden 
bei der Grosstechnischen Stromerzeugung aus fossilen oder nuklearen 
Brennstoffe benötigt. Energieerzeuger die ihre Kapazitäten ausbauen 
setzen auf andere und kleinere Maschinen 
(Windkraftturbinen,Solarzellen).

"Kugel sagte: "Wenn ein Geschäft langfristig nicht mehr da ist, können 
wir nicht einfach an der Vergangenheit festhalten und weitermachen wie 
bisher." Die Energiebranche sei weltweit im Umbruch: "Der Markt für 
große Gasturbinen ist um 40 Prozent, für Dampfturbinen um 70 Prozent 
geschrumpft." Das sei keine Konjunkturdelle, "sondern eine vor Jahren 
schon einsetzende, strukturelle und dauerhafte Veränderung".

aus 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Stellenabb...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> "Kugel sagte: "Wenn ein Geschäft langfristig nicht mehr da ist, können
> wir nicht einfach an der Vergangenheit festhalten und weitermachen wie
> bisher." Die Energiebranche sei weltweit im Umbruch: "Der Markt für
> große Gasturbinen ist um 40 Prozent, für Dampfturbinen um 70 Prozent
> geschrumpft." Das sei keine Konjunkturdelle, "sondern eine vor Jahren
> schon einsetzende, strukturelle und dauerhafte Veränderung".
>
> aus
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Stellenabb...


Ok, "vor Jahren einsetzende Veränderung". Daraus ergibt sich die Frage, 
warum die Führung dann nicht schon vor Jahren mit entsprechenden, 
langfristigen Umstrukturierungen der betroffenen Betriebe begonnen hat, 
statt auf den großen Knall zu warten. Wofür bekommen die Nieten in 
Nadelstreifen nochmal ihr Gehalt?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Hannes J. schrieb:

> Ok, "vor Jahren einsetzende Veränderung". Daraus ergibt sich die Frage,
> warum die Führung dann nicht schon vor Jahren mit entsprechenden,
> langfristigen Umstrukturierungen der betroffenen Betriebe begonnen hat,
> statt auf den großen Knall zu warten. Wofür bekommen die Nieten in
> Nadelstreifen nochmal ihr Gehalt?

Es geht hier auch um die Ostdeutsche Wirtschaft und deren 
Umstrukturierung nach Jahrzehtnten der technologischen (und mentalen) 
Stagnation. Daran müßen auch Götter scheitern, wenn es nicht ohne 
"Knall" über die Bühne gehen soll.

Autor: Name name (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Die "Begründung" das die Einstellung wegen "falscher" Studienrichtung
> nicht erfolgte, ist oft nicht mehr als eine Schutzbehauptung um die
> wirklisch kritischen Defizite des Bewerbers/Kanditaten nicht ansprechen
> zu müßen.

Blödsinn. Die Absagen erfolgen in den meisten Fällen wegen überzogenen 
Forderungen der Industrie. Schließlich gibt es genug Bewerber.
Einen Bewerber mit einer solchen Rechtschreibschwäche wie bei dir, würde 
ich allerdings auch nicht für einen qualifizierten Job einstellen 
wollen, wenn noch viele andere mit ähnlicher Qualifikation zur Auswahl 
stünden, was in der Regel immer gegeben ist. Besonders bei Ingenieuren 
herrscht ja eine richtige Bewerberschwemme.

Autor: IMMENS (Gast)
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Hallo Ihr Lieben!
Tja, IMMENS ist ein mehrschneidiges Schwert, da wird man schon mal "aus 
Versehen" geköpft ... Juristisch wasserdicht, trotzdem Sch...
Infineon, Qimonda, EPCOS, IMMENS-Fujitsu, Handys aus Kamp-Lintfort, 
Medizintechnik usw. usf. Viel, viel Tränen für die Dividende. Die 
Manager schreiben ihre "Lösungen" aus anderen, zur Not auch 
konkurrierenden, Unternehmen ab und dann ist der Salat genauso wie dort. 
Als ich da noch zur Familie gehörte (ja, den Begriff gabs mal) dachte 
ich, bis zur Rente da ordentlich arbeiten zu können und 
selbsterständlich auch zu wollen. Es war der heilige Gral der Industrie.
Dann bekamen ältere Mitarbeiter den "goldenen Handschlag", später wars 
dann Katzengold, man las Macciavelli, Abteilungen (die sich auskannten) 
wurden geschlossen und die Projektarbeit "erfunden". Schulungszentren 
(wie Nürnberg) dichtgemacht, die Kantinenbewirtschaftung und die 
Personaler outgesourcet, die Betriebsfeuerwehren dichtgemacht, die 
Pförtner entlassen, die technischen Zeichner auch, kurzum wie in der 
Familie - nur noch patchwork. Ein Kommen und Gehen von Mitarbeitern und 
Unternehmensteilen. Kein zu Hause mehr für nix und niemanden. Ein 
Ausflug an die New Yorker Börse war auch noch drin. Und weh dem, der da 
nicht "mitzog". Ein skeptisches Augenbrauen Hochziehen reichte manchmal 
schon. Und Ossis eigentlich ohne Chance. Konnte man leicht wieder 
loswerden - zu sozial(istisch?) eingestellt. Mehr als 85 Jahre gibts den 
Laden, heiß begehrt bei Absolventen. Kaum zu glauben. Und bei allen 
technischen Innovationen hintendran. Nicht schlimm, kann man 
dichtmachen.
Verluste begrenzen, Gewinne mitnehmen. Tja, der Lack ist ab bei mir und 
IMMENS. Gehabt Euch wohl. Es wird nicht besser, jammerschade.

Autor: Leroy M. (mayl)
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Tja, so sieht's nicht nur bei Siemens aus.

Glücklicherweise hat man sich in meinem Unternehmen dazu entschlossen, 
das Prinzip der internen Kunden und Anbieter einzuführen.
Natürlich nicht nur grob in den beiden Domänen Mechanik und Elektik, 
sondern schön fein ganuliert hinunter bis un die Fachbereiche.
Natürlich aber nicht nur entlang der disziplinarischen Ebenen, sondern 
auf zwischen einzelnen Projekten.

Der Arbeitnehmer ist also gezwungen auf 2 Feiern gleichzeitig zu tanzen.

Im Fall des Outsourcing nach China war das allerdings ein Segen.

Denn da haben sich einige Abteilungen/Anbieter geweigert ein Angebot 
abzugeben und keinen bzw. nur minimalen Support für die Chinesen 
gegeben. Dementsprechend schlecht waren deren Ergebnisse und China ist 
für internationale Projekte eigentlich raus.

Die Weigerung geschah allerdings aus gutem Grund, denn die 
Konzernführung hatte die Überzeugung, die Verantwortung kann der 
Deutsche tragen,Support sei überflüssig. Dementsprechend wurden schlicht 
keine Stunden bereitgestellt, der deutsche AN konnte die chinesische 
Arbeit also weder sinnvoll führen noch kontrollieren, wurde aber 
gleichzeitig von Fragen und Entscheidungsbitten der Chinesen überflutet.


Wir sind in unserem Bereich inzwischen so aufgestellt, dass die 
Gesamtkosten für das Konstruieren in Deutschland geringer sind als im 
China.


Plan B der Geschäftsführung ist jetzt das Outsourcen nach Indien, für 
und eine größere Gefahr.
Die Inder sind nicht nur billiger, sondern auch besser ausgebildet und 
selbstständiger als die Chinesen.

Autor: Ordner (Gast)
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Leroy M. schrieb:
> Die Inder sind nicht nur billiger, sondern auch besser ausgebildet und
> selbstständiger als die Chinesen.

Die bessere Ausbildung der Inder beschränkt sich meist auf englische 
Sprachkenntnisse  und Selbstständig werden viele Angestellten nur dann 
wenn es um den eigenen persönlichen Nutzen geht.

Falls ein Lohnkostenvorteil bestehen sollte, wird dieser 1,2,3 von der 
indischen Korruption aufgefressen oder versickert in der maroden 
Infrastruktur.


Das der Inder dem Chinesen ist Sachen Auslagerung aus Deutschland den 
Rang abläuft steht in den nächsten Jahrten nicht an, "Bollywood" bleibt 
der einzige Export-"schlager" des Subkontinents.

PS:
Apropo marode, grad haben es die Inder geschafft durch eine 
Bargeldreform die Wirtschaft abzuwürgen und die Steuereform bleibt ein 
einziges Trauerspiel:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/indie...
https://www.heise.de/tp/features/Indien-Modis-zwei...

Autor: Dieter (Gast)
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Leroy M. schrieb:
> Die Inder sind nicht nur billiger, sondern auch besser ausgebildet und
> selbstständiger als die Chinesen.

Glaubst ja selber nicht. Besser ausgebildet. Haha.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Leroy M. schrieb:
> Die Inder sind nicht nur billiger, sondern auch besser ausgebildet und
> selbstständiger als die Chinesen.

Hast du was geraucht ?

Autor: Dangerseeker3000 (Gast)
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Zyniker schrieb:
> We kein Geld hat, kann auch kaum CO2 aus fossilen Brennstoffen
> freisetzen.

Falsch. Wer nicht viel Geld hat, verbrennt alles, was nicht niet- und 
nagelfest ist, um die Bude warm zu kriegen.
Grade wieder in Polen auf dem Lande erlebt.
Die Schornsteine qualmen in allen Farben und in allen Duftrichtungen...

Autor: StefG (Gast)
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S uper
I m
E rsten
M oment
E rst
N achher
S cheisse

;-)

Autor: Qwertz (Gast)
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Ständige Umstrukturierungen gehören einfach zu einem Konzern dazu, sonst 
würde etwas fehlen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Qwertz schrieb:
> Ständige Umstrukturierungen gehören einfach zu einem Konzern dazu, sonst
> würde etwas fehlen.

Warten wir mal unsere IPO ab ;) Euer BL-CEO zufrieden?

Autor: Positivnamensliste (Gast)
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Die Wirkung der freien Marktkräfte...

Autor: Namen sind Schall und Rauch (Gast)
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Die großen Themen unserer Zeit kann man nur im globalen Wettbewerb wie 
auch in der globalen Kooperation anpacken.
Niemand kann die Zukunft vorhersehen - wenn der Markt für bestimmte 
Produkte nicht mehr existiert, dann ist das so. Festklammern und 
Aussitzen vergrößert Probleme.
In der freien Marktwirtschaft sind eine gesunde Portion Flexibilität und 
Anpassungswille auf Seiten der Arbeitnehmer seit Jahren Realität. Wenn 
der Mittelständler X aus der Stadt Y sein Produktionsprogramm um die 
Poor Dogs erleichtert, um den Fortbestand des Gesamtunternehmens zu 
sichern, sagt sicher niemand etwas.

Einer der Gründe für den Aufschrei, der jedes Mal durch's Land geht, 
wenn sich bei S etwas ändert liegt nicht zuletzt in der Nostalgie 
begründet - der überholten Vorstellung vom Unternehmen als Schutzmantel, 
der Geborgenheit und Identität stiftet.

Letztlich leben viele der verlorenen Kinder unter anderem Namen bis 
heute weiter - nicht wenige stehen in voller Blüte. Da ist sicherlich 
auch die eine oder andere Sparte dabei, die als Zugpferd der digitalen 
Transformation dienen könnte. Aber das konnte man zur Zeit als 
Vollsortimenter nicht ahnen. Für die neuen Märkte im sich selbst 
überlassenen Plattformkapitalismus gilt leider immer häufiger "the 
winner takes it all". Es zählt nicht das Engagement in einem Markt - es 
zählt in zu beherrschen. Das lässt sich nur als fokussierte, 
schlagkräftige und spezialisierte Einheit erreichen. Denn es ist wie 
immer: Man kann nicht in allen Fächern eine 1.0 mitnehmen.

Autor: Energiesklave (Gast)
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Dangerseeker3000 schrieb:
> Zyniker schrieb:
> We kein Geld hat, kann auch kaum CO2 aus fossilen Brennstoffen
> freisetzen.
>
> Falsch. Wer nicht viel Geld hat, verbrennt alles, was nicht niet- und
> nagelfest ist, um die Bude warm zu kriegen.
> Grade wieder in Polen auf dem Lande erlebt.
> Die Schornsteine qualmen in allen Farben und in allen Duftrichtungen...

Naja, wer viel Geld hat,  kann sich schwere und schnelle Autos leisten, 
hat große Wohnfläche, kann hochwertiges Fleisch in Massen konsumieren, 
viel Elektronik. Reiche sind im Vergleich zur Unterschicht richtige 
Umweltschweine, ihr Energie- und Ressourcenverbrauch zig mal höher, auch 
wenn der Schornstein sauberer brennt.

Autor: genervt (Gast)
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Namen sind Schall und Rauch schrieb:
> globalen Wettbewerb

Namen sind Schall und Rauch schrieb:
> Poor Dogs

Namen sind Schall und Rauch schrieb:
> digitalen Transformation

Namen sind Schall und Rauch schrieb:
> the winner takes it all

Bullshitbingo!

Autor: Ordner (Gast)
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Energiesklave schrieb:
> Naja, wer viel Geld hat,  kann sich schwere und schnelle Autos leisten,
> hat große Wohnfläche, kann hochwertiges Fleisch in Massen konsumieren,
> viel Elektronik. Reiche sind im Vergleich zur Unterschicht richtige
> Umweltschweine, ihr Energie- und Ressourcenverbrauch zig mal höher, auch
> wenn der Schornstein sauberer brennt.

Das stimmt, aber nur zum Teil:

1) Ich fahre einen Hybrid. Der war um einiges teuerer, spart aber bis zu 
2l im Stadverkehr und kann dort überwiegend mit Elektro fahren. Zudem 
ist er leiser. Durchschnittlich habe Ich etwa 200l weniger Benzin im 
Jahr über alles gerechnet!

2) Ich kaufe umweltfreundlich und tieffreundlich erzeugtes Fleisch, das 
teuerer ist.

3) Ich kaufe keine chinesischen Billigartikel, die umweltfeindlich 
produziert wurden

4) Ich kaufe keine Billigkleidung, für die Kinder in Bangladesh ihre 
Gesundheit hinhalten müssen

Autor: genervt (Gast)
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Ordner schrieb:

Ablasshandel?

Autor: Ordner (Gast)
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5) Ich wechsle gerade mal alle 4-5 Jahre das Smartphone, statt mit dem 
neuesten Trend zu gehen und für Elektronikmüll zu sorgen

6) Ich kaufe die teuren und besseren Bioreiniger, statt Billigdreck in 
die Toilette zu schütten

7) Ich benutze meine Elektrogeräte wie Fernseher bis zum Ende, schalte 
sie per Schalter aus, statt per Standby

8) Was kaputt geht, lasse Ich auch mal teuer reparieren, statt billiges 
nachzukaufen

9) Ich verwende teure Energiesparlampen, die lange halten, auch wenn die 
Baumarktlampen billiger sind

Autor: Ordner (Gast)
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genervt schrieb:
> Ablasshandel?

Überzeugung

10) Ich benutze das Auto auch nur, wenn Ich muss. Habe noch 2 Fahrräder 
mit denen man wunderbar einkaufen kann. Zwei Füsse habe Ich auch noch.

11) Ich fahre in den Urlaub und mache nicht im Billighotel sondern dort 
wo nachhaltig bewirtschaftet wird.

12) Ich fliege nicht mit dem Flugzeug, wenn es auch per Bahn geht.

13) Ich nutze ÖPNV, um in die Stadt reinzukommen, auch wenn das Auto 
billiger wäre.

Autor: genervt (Gast)
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Ordner schrieb:
> genervt schrieb:
>> Ablasshandel?
>
> Überzeugung

Ideologie als Ersatzreligion.

Autor: Lecker Linsen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Durchschnittlich habe Ich etwa 200l weniger Benzin im Jahr über alles
> gerechnet!

Das sind drei Tankfüllungen. Aber gespart ist gespart. Kehrwoche nicht 
vergessen!

Autor: Qwertz (Gast)
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Lecker Linsen schrieb:
> Kehrwoche nicht vergessen!

Oh nö, die hasse ich ja wie die Pest! Kann man die nicht mal generell 
verbieten?

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Lecker Linsen schrieb:
>> Kehrwoche nicht vergessen!
>
> Oh nö, die hasse ich ja wie die Pest! Kann man die nicht mal generell
> verbieten?

Ich dachte du bist in Bayern?

Autor: Lecker Linsen (Gast)
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Youtube-Video "Siemens Chef Joe Kaeser Die Digitalisierung wird die Mittelschicht vernichten"

Kaeser zeichnet ein bitteres Bild der Zukunft. Aber den Abbau der 
Mittelschicht darf man dieser Tag wieder einmal miterleben.

Glückwunsch an alle Software Engineers. Das praktische an Software ist, 
dass man sie beliebig komplex gestalten kann - für die meisten Manager 
eine Blackbox, für deren Beherrschung die Modelle der klassischen BWL 
nicht mehr ausreichen. Macht durch Information ist in dem Fall stärker 
als Macht durch Struktur.
Daher auch dieser mitschwingende Respekt vor Software-Ingenieuren. Schon 
vor Jahren konnte man sich gerade an denen die Finger verbrennen.

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Lecker Linsen schrieb:
> Kehrwoche nicht vergessen!
>
> Oh nö, die hasse ich ja wie die Pest! Kann man die nicht mal generell
> verbieten?
>
> Ich dachte du bist in Bayern?

Ja, stimmt. Aber die haben hier von den Schwaben gelernt, auch wenn sie 
es nicht so nennen...

Autor: Jo S. (Gast)
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Dangerseeker3000 schrieb:
> Grade wieder in Polen auf dem Lande erlebt.
> Die Schornsteine qualmen in allen Farben und in allen Duftrichtungen...

Na, das wär´ doch mal was für unsere GrünInnen (m/w).   :)

Autor: Tester (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Na, das wär´ doch mal was für unsere GrünInnen (m/w).   :)

Oh das gibt eine Abmahnung.

GrünInnenWasauchimmer (m/w/inter/queer)

Autor: Insider (Gast)
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Namen sind Schall und Rauch schrieb:
> Für die neuen Märkte im sich selbst
> überlassenen Plattformkapitalismus gilt leider immer häufiger "the
> winner takes it all".

Plattformen haben sie:
- MindSphere (SPS goes Cloud, Weiterführung von TIA)
- Circuit (von EX-ICN)

Die Benamsung ist auch interessant. Vor ein paar Jahren noch hätte man 
das noch SINEBS genannt (Siemens Netzwerk Betriebssystem). ;)

Autor: Shift (Gast)
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School schrieb:
> - MindSphere (SPS goes Cloud, Weiterführung von TIA)

Die Marketingrakete die dafür gerade gezündet wird, ist durchaus 
beeindruckend. Respekt respekt. :)

Autor: Gespannter Organisationsrebell (Gast)
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Knapp zwei Wochen später muss man resümieren, dass sich die Lage extrem 
zugespitzt hat. Es kommt zum öffentlichen Schlagabtausch zwischen 
Topmanagern und glühenden Sozialdemokraten.
Doch wird sich der Wandel der Industrie so noch aufhalten lassen?

Die Energietechnik ist kein Innovationsgenerator und die "Losgröße 1" 
mit einer Fehlerrate von 0.000001% als Kenngröße der Industrie 4.0 gab 
es bereits in der EWSD-Fertigung 1990.

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