Hallo !
Ich benötige einen Hubmagneten der bei etwa 5 V mit dem "Tauchkern" etwa
40 mm zurücklegen kann. Mit einem von Conrad hat das nicht geklappt:
etwa so einer .. der kleinste davon
https://www.conrad.de/de/hubmagnet-hebend-004-n-13-n-12-vdc-08-w-ebe-group-tds-03a-503538.html
Habe mir auch schon überlegt den selber zu bauen. Wollte aber erstmal
wissen ob man das einfach so machen kann bevor ich 500 Windungen drehe.
Dachte mir dass 0,2 T das schaffen sollten.
Spannung U = 5,00 V
Widerstand R = 100,00 Ω
Strom I = 0,05 A
Druchmesser D = 0,02 m
Länge I = 0,02 m
Windungen N = 500,00 Stück
"Magnetische
Feldstärke" H = 883,88 A/m
Permeabilität µ = 200,00 N/A²
"Magnetische
Feldkonstante" µ0 = 1,25664E-06 N/A²
"Magnetische
Flussdichte " B = 0,22 T
@soali (Gast)
>Ich benötige einen Hubmagneten der bei etwa 5 V mit dem "Tauchkern" etwa>40 mm zurücklegen kann.
Wirklich? Wie schnell muss denn die Bewegung erfolgen? Hubmagneten sind
eigentlich extrem ineffizient. Ein Getriebemotor mit Kurbelumsetzung
oder ein Spindelantrieb ist da deutlich besser, was den Strombedarf
angeht.
https://www.conrad.de/de/hubmagnet-hebend-004-n-13...
>Habe mir auch schon überlegt den selber zu bauen. Wollte aber erstmal>wissen ob man das einfach so machen kann bevor ich 500 Windungen drehe.>Dachte mir dass 0,2 T das schaffen sollten.
Und wieviel Kraft hast du dann?
Hubmagneten steuert man meistens beim Anziehen mit deutlicher
Überspannung an, damit man halbwegs Kraft hat. Danach kann man die
Spannung wieder absenken, den angezogen hat man auf grund des nun
geschlossenen Eisenkreises mit minimalem Luftspalt viel Kraft.
Falk B. schrieb:> Und wieviel Kraft hast du dann?>> Hubmagneten steuert man meistens beim Anziehen mit deutlicher> Überspannung an, damit man halbwegs Kraft hat. Danach kann man die> Spannung wieder absenken, den angezogen hat man auf grund des nun> geschlossenen Eisenkreises mit minimalem Luftspalt viel Kraft.
Danke für die Antwort!
Yo genau bei mir kommt es auf einen Kraftimpuls an.
Ich habe mir auch schon überlegt ob ich einen Kondensator mit einer
höheren Spannung über einen Hochsetzwandler laden soll.
Aber diese Hochsetzwandler sind teuer. Außerdem muss man auch dort
wissen wieviel Spannung man braucht :D
Also wenn ich mir jetzt z.B. denke, dass ich mit glück einen
Hochsetzwandler für 50 Euro bekomme der die SPannung auch 70 V
transformiert, dann weiß ich immer noch nicht ob der kleine Hubmagnet
dann die 40 mm schafft. Also erst wenn ich das ausprobiert hab.
Mit meinem 12 V Netzteil hat das auf jeden Fall nicht geklappt. Das ist
darüber hinaus auch noch Strombegrenzt etwa 500 mA. Also kein Wunder,
dass der nur etwa 2 mm schafft ( ich meine die Distanz die max. zur
Spule vorhanden sein muss, dass der noch anzieht)
Es kann natürlich auch einfach sein, dass ich mit einem stärkeren
Netzteil einfach mal etwa 30 V anlege.
Hier in dem Video benutzt ein Mann einen Strohhalm und bindet darum 12 m
Leitungen.
Mit vier 1,5 V Batterien, also 7 V, wird der von mir gewünschte Effekt
erreicht.
https://www.youtube.com/watch?v=i3lGy3MjUhY
Vielen Dank!
soali schrieb:> Spannung U = 5,00 V> Widerstand R = 100,00 Ω> Strom I = 0,05 A
Sieh dir mal einfach die Datenblätter z.B. von Isliker und im Besonderen
die Kraftverläufe darin an. Dort arbeiten seit Jahrzehnten einige
Ingenieure an solchen Zugmagneten. Wenn du da herausfindet, dass
praktisch jeder Zugmagnet deine Forderungen erfüllt, dann hast du eine
Chance. Wenn aber nur einer dabei ist, der es könnte, und zudem 40x mehr
Strom braucht, dann sieht es schlecht aus.
@ soali (Gast)
>Yo genau bei mir kommt es auf einen Kraftimpuls an.
Also du willst irgendwo dagegen schlagen? Auch das geht mit einem
Kurbelantrieb. Selbst ein Servomotor wäre hier wahrscheinlich besser.
>Ich habe mir auch schon überlegt ob ich einen Kondensator mit einer>höheren Spannung über einen Hochsetzwandler laden soll.>Aber diese Hochsetzwandler sind teuer. Außerdem muss man auch dort>wissen wieviel Spannung man braucht :D
Ach was? Das geht nicht von Zauberhand? Na sowas aber auch.
>Also wenn ich mir jetzt z.B. denke, dass ich mit glück einen>Hochsetzwandler für 50 Euro bekomme der die SPannung auch 70 V>transformiert, dann weiß ich immer noch nicht ob der kleine Hubmagnet>dann die 40 mm schafft. Also erst wenn ich das ausprobiert hab.
Dann tu das. Außerdem kann man gleich ein passendes Netzteil nutzen,
dann braucht man keinen zusätzlichen Hochsetzsteller.
>Hier in dem Video benutzt ein Mann einen Strohhalm und bindet darum 12 m>Leitungen.>Mit vier 1,5 V Batterien, also 7 V, wird der von mir gewünschte Effekt>erreicht.
Wirklich? Das ist eine einfache Demonstration, der Wirkungsgrad ist
miserabel, denn es fehlt der Eisenrahmen für den magnetischen Rückweg.
Professionelle Hubmagneten haben den und erreichen dadurch mehr Kraft
bei gleichem Strom.
soali schrieb:> Mit vier 1,5 V Batterien, also 7 V, wird der von mir gewünschte Effekt> erreicht.
So wie ich das bei ca. 2:10 sehe ist das höchstens 1 cm.
Und vier neue 1,5V Batterien geben locker 5A ab.
Ich täte einen Lautsprecher nehmen, der kann ziehen und drücken und das
sogar sehr schnell!
Lothar M. schrieb:> Mit 4 cm Hub?
Mit einem Hebel vielleicht?
soali schrieb:> Ich benötige einen Hubmagneten der bei etwa 5 V mit dem "Tauchkern" etwa> 40 mm zurücklegen kann.
Für solch grosse Wege nimmt man besser einen Motor mit Zahnstange.
Fertig gibts sowas als Nachrüst-Zentralverriegelung z.B. bei Pollin.
Falk B. schrieb:> Also du willst irgendwo dagegen schlagen? Auch das geht mit einem> Kurbelantrieb. Selbst ein Servomotor wäre hier wahrscheinlich besser.
Ja kurz gegen etwas, sodass es sich kurz hebt ( 20... 40 mm etwa).
Kurbelantrieb oder ähnliches muss ich dann verwenden wenn es gar nicht
klappt mit einem Hubmagneten.
Lothar M. schrieb:> So wie ich das bei ca. 2:10 sehe ist das höchstens 1 cm.> Und vier neue 1,5V Batterien geben locker 5A ab.
Ja stimmt sieht nicht so hoch aus. 5 A sind schon viel. Ich benötige
aber auch nur einen kurzen Impuls.
Harald W. schrieb:> Für solch grosse Wege nimmt man besser einen Motor mit Zahnstange.> Fertig gibts sowas als Nachrüst-Zentralverriegelung z.B. bei Pollin.
Interessant . Werde ich evtl. benutzen.
Falk B. schrieb:> der Wirkungsgrad ist> miserabel, denn es fehlt der Eisenrahmen für den magnetischen Rückweg.> Professionelle Hubmagneten haben den und erreichen dadurch mehr Kraft> bei gleichem Strom.
oh. danke.