Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Inter-M PA 9324 ELA Amp 240 W 4Ohm 70V /100V


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von Johann M. (hobby3)


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Hallo liebe Forenmitglieder ich habe Inter-M
Mono Endstufen bekommen und würde sie gerne für meine Koax Beyma Boxen 
benutzen .
Sie Haben einen 4 Ohm Ausgang zusätzlich zu den 70 V und 100 V Ausgängen 
, das solle also funktionieren .
Nur folgendes ist problematisch , sie haben einen dauerhaften 70 Hz 
Filter
also 70 Hz bis 18 Khz (+1/-3db)
die 18 Khz sind OK aber 70 Hz Tiefbass ist etwas zu wenig  .

Ich habe bis jetzt keinen Schaltplan und weis auch nicht ob ich den 
bekomme.

Jetzt meine Frage, kann jemand erkennen wo der Filter sitzt ?
Er hat auch auf dem kleinen Board zusätzlich eien Schalter für 400 Hz 
High pass (SW1) ganz rechts .Sind es die beiden Kondensatoren C121(beide 
100N) und der Widerstand R121 ?
Könnte man da etwas ändern so dass ich dann auf min 30 Hz komme ?

LG Johann

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Johann M. schrieb:
> Nur folgendes ist problematisch , sie haben einen dauerhaften 70 Hz
> Filter
Evtl. auch wegen des Trafos...

von MM (Gast)


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Das sind ELA- und keine HiFi-Endstufen. Für viel Bass ist die ganze 
Konstruktion (Ausgangstrafo, Kühlung, Stromversorgung) nicht ausgelegt.

Eine Änderung ist möglich, geht aber nach hinten los.

von Johann M. (hobby3)


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OK ich würde sie nicht extrem belasten nur an einem Beyma 12 " Koax mit 
100 Watt 8 Ohm und das nur auf halber lautsärke, müsste man da viel 
ändern oder nur ein RC Glied am Eingang 40 Hz würden evtl. auch noch 
reichen LG

von MM (Gast)


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Der Hauptfilter sitzt nach dem Eingang. Zu kleine Koppelkondensatoren 
können sich dann bis zur Endstufe hinziehen. Ohne Messmittel zum 
Frequenzgang rate ich dir aber ab. Der Suizidwille der Endstufe ist 
unermesslich.

von ELA-stisch flexibel (Gast)


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MM schrieb:
> Der Suizidwille der Endstufe ist unermesslich.

Das dürfte stimmen. Aber sogar, wenn nicht (oder wenn zumindest nicht so 
extrem), hätte ich Dir ganz exakt zu EINER Vorgehensweise geraten:

Die jeweiligen Signale (halt R und L) vor der Einspeisung in die 
ELA-Amps über aktive Weichen bei ca. 75-80Hz "teilen" (*) - Frequenzen 
über 80Hz weiter in die ELAs, für die Frequenzanteile darunter R und L 
"zusammenführen" in einen Summierverstärker.

Somit könntest Du sogar (bei Bedarf) gleich den Signalpegel an die 
Eingangs-Empfindlichkeit der ELAs anpassen, falls da was nicht passen 
sollte.

Ebenso ginge das auch beim "summierten" Signal - welches Du in einen 
weiteren MONO-Amp leiten solltest ... um damit einen Subwoofer zu 
betreiben! :)

[Der allerdings auch gerne die selbe Leistung + Empfindlichkeit, wie, 
oder gar mehr, als, die Beymas, bringen dürfte. Amp und LS würde ich 
danach auswählen / kombinieren. Sollte der Sub mit einem weiteren ELA 
betrieben werden, würde ich an einen "hochsensitiven" PA-Woofer denken. 
Oder 2.

Möglichst groß, für wirklich "sauberen Tiefgang". Hier ginge IMHO "Größe 
vor teuer" - solange die Empfindlichkeit paßte. Denn allein (!) für Baß 
unter 80Hz muß es nun wirklich nicht der aller - teuerste Speaker 
sein...]

Sollte dies jemand anders sehen, dann bitte heraus damit.

{ (*): Die Trenn-Frequenz der separaten aktiven Weichen sollte ÜBER 
den 70Hz des Hochpasses (hier aber "-pass", nicht "HochBass"...) in den 
ELAs liegen, weil sonst ein Bereich/ Abschnitt verlorengehen würde. 
Ich würde also 80Hz empfehlen.

Ab ziemlich exakt 80Hz, und natürlich darunter, sind Tieftöne vom 
menschl. Hörorgan nicht, und zwar GAR NICHT, ortbar ... erst ein 
Stückchen über 80Hz kann das Gehör allmählich eine Richtung ausmachen; 
und erst ab 800Hz (!) wird eine Lokalisierung möglich (also Richtung + 
Entfernung). }

Auch ich selbst würde das so machen - um jeden unnötigen Eingriff in die 
alten ELAs zu vermeiden, und weil das so auch wirklich tadellos 
funktionieren würde. Ganz ehrlich. Also dieser Ratschlag...

..."nach bestem Wissen und Gewissen".

von ELA-stisch flexibel (Gast)


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ELA-stisch flexibel schrieb:
> Möglichst groß, für wirklich "sauberen Tiefgang". Hier ginge IMHO "Größe
> vor teuer" - solange die Empfindlichkeit paßte. Denn allein (!) für Baß
> unter 80Hz muß es nun wirklich nicht der aller - teuerste Speaker
> sein...

Achtung: Damit meine ich keine ultra-billig-pseudo-Ware. Schon
"richtige" PA-Bässe, mit heftig großen Magneten.

Wie Du die Richtige Amp-(Leistung/ Impedanz) zu Speaker-(Impedanz/ 
Belastbarkeit/ Empfindlichkeit) Kombination bestimmst, um den Baß-
Level an die "Satelliten" anzupassen... so etwas weißt Du
(als Koax-Fan) vermutlich selbst. Und: "So genau" muß man
eh nicht rechnen - solange die Bässe das "leicht hergeben",
kann man deren Output verringern. Umgekehrt eben nicht...

von ELA-stisch flexibel (Gast)


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...bzw. wäre es traurig(er), "gezwungen" zu sein,
den Output der Beymas im Pegel zu reduzieren.

von Johann M. (hobby3)


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OK dankefür den Tip  das mit dem zusätzlichen Bass und der Weiche ist 
kein Problem sowas hab ich 18 " JBL Speaker 2241 H und auch eine 
Endstufe dazu mit 2x 900 Watt,

Ich wollte die Beymas als zusätzliche "Abhöre" benutzen und dachte dafür 
wären die vieleicht ok und ich könnte sie an Ort und Stelle lassen ,
Ich hatte die Hoffnung das es relativ Einfach wäre den Filter zu umgehen
LG

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