Gast
#5200568
Hallo zusammen. Dass man Daten von Webseiten scrapen kann, wissen wir ja. Man wählt z.B. den gewünschten Tag über ein Webtool aus, welches einem die relevanten Seiten auf einer Webseite liefert. Der entsprechende Pfad/Tag zum gewünschten HTML-Element wird einem dann vom Webtool geliefert, womit man dann z.B. über Excel die Daten in eine Zelle schreiben lassen kann. Nun gibt es im Internet einige Tutorials, wie man Daten über einen Cloud-Dienst (z.B. Google Spreadsheet) nutzen kann. Durch die Funktion "=importXML(url,query)" lassen sich somit in Google Spreadsheet die Daten einer Seite scrapen. Nun geht es um eine Webseite, die ein Anfragenlimit von 5 Anfragen pro Minute limitiert. Anhand der eigenen IP-Adresse ermittelt vermutlich die besagte Seite, wie oft der User eine Anfrage pro Zeiteinheit abgesetzt hat. Ist die Anzahl der zulässigen Abfragen pro Zeiteinheit überschritten, kommt die Meldung, dass man eine Minute warten muss um wieder Anfragen an die Seite zu schicken. Anhand der IP-Adresse des Anfragenden ist es ja kein Problem, die Anfragen aus Sicht des Seitenbetreibers zu limitieren. Wie aber verhält es sich bei Cloud-Diensten? Welche "IP" nehmen die her, wenn ich die Daten z.B. über den Google Sheet-Dienst scrape? Holt sich die Seite dann eine fiktive IP von Google oder leitet Google meine IP vom ISP an die Seite weiter? Ich hoffe, ich konnte die Frage einleuchtend beschreiben und hoffe auf eure Hilfe! Vielen Dank!