Guten Tag,
ich habe ein Schieberegister im Auge:
https://www.mikrocontroller.net/part/STP16CPC26
Die würde ich gerne kaskadieren und OE vom µC per PWM versorgen lassen
(Dimmung).
Allerdings habe ich mehrere Reihen mit unterschiedlichen Farben. Damit
die Farben einigermaßen gleichmäßig hell sind, würde ich gerne die
Helligkeit auch pro Strang regeln können.
Die imo einfachste Möglichkeit dazu wäre die Verbindung der jeweiligen
Anschlüsse an den ICs, um die Widerstände an den ICs durch ein einziges
Poti zu ersetzen. Sprich, einfachste Regelung durch Drehen am Poti (das
ließe sich wunderbar einstellen).
Leider schweigt sich das Datenblatt dazu aus. :(
Oder übersehe ich da was?
> Leider schweigt sich das Datenblatt dazu aus.
Deswegen würde ich es gar nicht versuchen. Kann sein, dass es heute
klappt, und in 5 Jahren mit Ersatz-IC's geht es vielleicht plötzlich
nicht mehr.
In einer Zeichnung steht, dass der Widerstand einen Referenz-Strom
bewirkt. Demnach könnte es klappen, bei zwei IC's einfach den halben
Widerstandswert zu verwenden.
Allerdings ist nicht klar, was passiert, wenn du bei einem der beiden
IC's den /OE Pin auf Low legst. Fällst dann auch der iRef weg?
Wie gesagt, mach es lieber nicht.
> Sehe ich das dann richtig, dass ich wohl oder übel drei> Hardware-PWM-Kanäle einrichten muss?
Nicht so schnell aufgeben. Man könnte zum Beispiel versuchen, anstelle
des einfachen Widerstandes eine Konstantstromquelle anzuschließen. Wenn
die Spannung an dem Widerstand immer höher als 1V ist, dann geht es
vielleicht so:
1
REXT Pin
2
|
3
|
4
|/
5
---|
6
|\>
7
|
8
|
9
|~|
10
|_|
11
|
12
GND
Das machst du bei jedem IC, die Basen der Transistoren kommen alle
zusammen an eine Gleichspannung mit deren Höhe du den Referenz-Strom
änderst.
Stefan U. schrieb:>> Sehe ich das dann richtig, dass ich wohl oder übel drei>> Hardware-PWM-Kanäle einrichten muss?>> Nicht so schnell aufgeben. Man könnte zum Beispiel versuchen, anstelle> des einfachen Widerstandes eine Konstantstromquelle anzuschließen. Wenn> die Spannung an dem Widerstand immer höher als 1V ist, dann geht es
Das ist der richtige Weg! Typ. liegt an R-EXT aber eine Spannung, die
der Bandgap-Spannung gleich ist - also 1,2-1,25V. Damit sind 1V am
Emitterwiderstand schon recht viel.
Stefan U. schrieb:> Das machst du bei jedem IC, die Basen der Transistoren kommen alle> zusammen an eine Gleichspannung mit deren Höhe du den Referenz-Strom> änderst.
Wenn ich dafür einen gut verstärkenden Transistor benutze (BC337 o.ä.),
dann genügt dafür sogar ein Spannungsteiler, sehe ich das richtig?
gnom schrieb:> Leider schweigt sich das Datenblatt dazu aus
Die Eingänge benötigen zwar denselben Strom, haben dabei aber
unterschiedliche Spannungen. Bei Parallelschaltung erzwingst du die
gleiche Spannung, also wird die Stromverteilung unglewuch, also sind die
LEDs nicht mehr gleich hell.
Man müsste mit Stromspiegeln arbeiten
Oder aber für den strom-bestimmenden Widerstand ein elektronische Poti
(X9C102, X9C103, X9C104, X9C503; Datenblatt z.B. hier:
https://www.intersil.com/content/dam/Intersil/documents/x9c1/x9c102-103-104-503.pdf)
einsetzen und den LED-Strom quasi per Poti einstellen. Aber auch da
sollte man für jeden LED-Treiber ein separates "Poti" vorsehen. Der
Widerstand geht ja intern in eine Analopg-Schaltung rein. Und ich
vermute mal, dass man die nicht so einfach parallel schalten kann.
Michael B. schrieb:>> Man müsste mit Stromspiegeln arbeiten
Deine Zeichnung ist zwar verständlicher als der Text von Stefan,
allerdings ist die Verwendung von PNP gegen VCC nicht korrekt. Der STP
benötigt an R-EXT Strom gegen GND.
> Wenn ich dafür einen gut verstärkenden Transistor benutze (BC337 o.ä.),> dann genügt dafür sogar ein Spannungsteiler, sehe ich das richtig?
Ja, ich denke schon.
John D. schrieb:> Deine Zeichnung ist zwar verständlicher als der Text von Stefan,> allerdings ist die Verwendung von PNP gegen VCC nicht korrekt. Der STP> benötigt an R-EXT Strom gegen GND.
Oh, ok, umdrehen.