Gast
#5201154
Hallo Leute. Beim näheren Betrachten (mit der Lupe, um genau zu sein) bin ich auf folgende Frage gekommen. Langeweile war sicher auch im Spiel ;-) Die LED strahlt beispielsweise rotes Licht, elektromagnetische Wellen, aus dem winzigen Halbleiterstückchen in der Wanne heraus. Im Halbleiter werden dabei Photonen abgegeben, deren Energie einem bestimmten energetischen Übergang der Elektronen entspricht. Das sehe ich dann als "rotes" Licht, zum Beispiel bei entsprechender Photonenenergie. Kann theoretisch auch viel längerwellige elektromagnetische Strahlung aus genauso großen oder noch kleineren Strukturen abgestrahlt werden? Den Prozess jetzt mal vernachlässigt, kann besipielsweise 1GHz (EM-Welle) von einem Stecknadelkopf abstrahlen? Ich denke, es kommt eben auf den Prozess an. Wenn ich im Halbleiter Energieübergänge habe, deren Energien denen von Mikrowellen- oder Radiowellen-Photonen entsprechen, geht das. Aber klassische Ladungsträgeroszillationen sind per Effektivität an bestimmte Längen (der Antenne) gebunden und da kann die Abstrahlt-Struktur eben nicht beliebig klein werden (in Bezug auf die noch messbare Abgabe von Strahlung). Was sagt ihr zu der Überlegung? Mit "quantenmechanischen Strahlungsquellen" meine ich übrigens Quellen, deren Strahlungserzeugung nicht durch klassische Ladungsträgeroszillationen hervorgerufen wird, sondern durch Quantenprozesse wie der Energieabgabe zwischen bestimmten Energieniveaus. Grüße aus Dortmund