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Forum: Haus & Smart Home LED Raumbeleuchtung


Autor: Stefan S. (stefan_5)
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Hallo,

ich benutze für eine Zimmerbeleuchtung eine Visolight D280. Diese hat 
1700 Lumen und leuchtet ein ca. 13qm Zimmer absolut ausreichend aus.
Da die LEDs als Matrix angeordnet sind und die Lichtstreuung über die 
milchige Abdeckung geschieht, dachte ich mir, ein Philips Hue 
Lightstrip+ könnte ähnliches bewerkstelligen, da dieser auch 1600 Lumen 
haben soll.

Ich dachte an folgendes Szenario:

Ein Streifen übernimmt die primäre Raumbeleuchtung (15qm) in Warmweiß 
(2700K), dieser wird beim Betätigen des Lichtschalters eingeschaltet 
(und auch wieder aus).
Ein weiterer ist über dem Schreibtisch angebracht und kann bei Bedarf 
dazugeschaltet werden und strahlt mit 6500K.
Wenn ich mal kein Arbeitslicht benötige, würde ich den Streifen am 
Schreibtisch auf WW umstellen und gegebenenfalls etwas dimmen.
Das heißt eine entsprechende Ansteuerung mittels (offizieller) App (Hue 
App für Windows 10 gibt es) wäre äußerst praktisch.

Mir stellen sich nun folgende Fragen:

1.
Um welchen LED Streifentyp handelt es sich bei diesem Hue Lightstrip+?
Gibt es eine ebenbürtige Alternative die evtl. sogar günstiger zu 
beziehen ist und wenn ja, wo?

Bisher konnte ich leider nicht viel dazu finden, da nach meinem 
Erkenntnisstand der Lightstrip+ nur als ganzes in Farbe und Helligkeit 
verändert werden kann (also keine einzelne LED angesteuert wird), hätte 
ich auf den Typ 5050 getippt. Davon gibt es zumindest Varianten in 
RGB+WW, ob das aber die richtige Alternative ist und ob ein Chinashop 
(z.B. Aliexpress) die richtige Bezugsquelle ist, weiß ich nicht.

Die Reduzierung der Lumen von 1600 auf 800 beim Philips Streifen kommt 
meiner Ansicht nach nur zu Stande, da die Leistung des verwendeten 
Netzteils begrenzt ist. Ein ausreichend dimensioniertes Netzteil oder 
der Einsatz von einem Netzteil pro Streifen sollte Abhilfe schaffen.

2.
Die Ansteuerung. Da es sich meiner Ansicht nach um einen (hoffentlich) 
handelsüblichen LED Streifen handelt, sollte die Ansteuerung ja auch mit 
jedem Mikrocontroller mit GPIO Pins wie den Raspberry oder Arduino 
bewerkstelligen lassen. Es sollte also ein Hue Bridge emuliert werden 
können, damit die Ansteuerung und das Anlegen von Profilen mit der 
offiziellen App gemacht werden kann.

Beim Einschalten per Lichtschalter gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder wird damit die Spannnungsversorgung des Mikrocontrollers und 
der LED Streifen gesteuert oder nur die der LED Streifen.
Bei ersterer Möglichkeit wäre evtl. ein Problem, dass der 
Mikrocontroller eine gewisse Bootzeit benötigt, beim Abschalten durch 
das unsanfte "Herunterfahren" Datenkorumption entstehen könnte.

Die Frage ist dann natürlich, ob es ein entsprechendes Projekt mit 
fertiger Software dafür schon gibt.

3.
Die Einstellung der LED Streifen. Hier würde ich tatsächlich (und der 
Einfachheit halber) dazu tendieren, die jeweils offziellen Apps von 
Philips zu benutzen, bzw. die existierenden Dritt-Apps für Windows 
Systeme.

Zu 2.
Ich habe eine Bastelanleitung gefunden:

https://www.hackster.io/motea-marius/diy-complete-...

Hier wird so etwas ähnliches was ich suche realisiert. Unsicherheiten 
habe ich nur
- bei den verwendeten LED Streifen, ob das die passenden für mein 
Szenario wären
- beim verwendeten Mikrocontroller, den Raspberry 2. Ist dieser nicht 
etwa zu überdimensioniert? Exitiert eine kompaktere Alternative zum 
Raspberry, die von der Rechnenleistung ausreicht, GPIO Pins hat und per 
LAN ansteuerbar ist?

Oder bin ich komplett auf dem Holzweg, für Anregungen oder sonstigen 
Alternativen wäre ich überaus dankbar

Mit freundlichen Grüßen
Stefan

Autor: Wolfgang (Gast)
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Stefan S. schrieb:
> Exitiert eine kompaktere Alternative zum
> Raspberry, die von der Rechnenleistung ausreicht, GPIO Pins hat und per
> LAN ansteuerbar ist?

Wenn du dir zusätzlich ein "W" für dein Netzwerk genehmigst, würde ein 
ESP8266 funktionieren - kommt natürlich drauf an, was du sonst noch 
alles rechnen möchtest.

Autor: Stefan S. (stefan_5)
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Danke für die schnelle Antwort.

>Wenn du dir zusätzlich ein "W" für dein Netzwerk genehmigst,
>würde ein ESP8266 funktionieren

Stimmt, an den ESP8266 oder dessen "Bruder", den ESP32 hatte ich auch 
schon gedacht.
Würde aber eine drahtgebundene Anbindung bevorzugen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Quis (joquis)
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Stefan S. schrieb:
> - beim verwendeten Mikrocontroller, den Raspberry 2. Ist dieser nicht
> etwa zu überdimensioniert? Exitiert eine kompaktere Alternative zum
> Raspberry, die von der Rechnenleistung ausreicht, GPIO Pins hat und per
> LAN ansteuerbar ist?

Der Raspberry Pi Zero ist wesentlich kompakter und stromsparender (ca 
1W). LAN-Anschluss ginge über einen USB-LAN Adapter.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan S. schrieb:
> dessen "Bruder", den ESP32

Der kann prinzipiell auch LAN, dazu muss nur ein PHY und eine 
Ethernetbuchse nachgerüstet werden.

Erstaunlicherweise gibt es fast keine Boards mit ESP32, auf denen das 
versammelt ist.

https://www.olimex.com/Products/IoT/ESP32-GATEWAY/...

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