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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Brauche hilfe bei diesem Schaltplan.


Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Hallo miteinander.

Erstmal zu mir, ich heiße Alex, bin 22 Jahre alt und gelernter 
Straßenbauer. Ich hab nicht viel mit Elektronik am Hut, aber auch keine 
zwei Linken Hände. Ich Bastle in meiner Freizeit gerne sehr viel und 
meist auch mit Elektronik.

Nun zu meiner Frage, ich habe hier mal zwei Bilder angehängt, zu denen 
ich Folgende Fragen habe.

Bild 1 (Schaltplan):

Wohin führen die beiden Minus Pole der 220uF Kondensatoren ?
Ich versuche das ganze aktuell auf einer Lochrasterplatine nach zu bauen 
und bin heute bereits mehrmals verzweifelt.

Bild 2, hier auf dem Board ist zu erkennen das der Minuspol zu dem 
Transistor geht, dies ist mir aus dem Schaltplan aber irgendwie nicht zu 
entnehmen. Auch verstehe ich nicht genau wie die Leitung vom Minuspol 
verläuft.

Grüße und schonmal ein Danke für antworten und Hilfestellung, schmeißt 
mich nicht gleich über Board

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Sry für die Doppelbilder, bin am Handy, hier das 2te Bild.

Autor: Jörg R. (solar77)
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+B bzw. -B ist wohl die Stromversorgung (Batterie). Daher gehen die 
Kondensatoren an den Minuspol der Batterie Die 220uF sind 
Stützkondensatoren.

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Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Alexander I. schrieb:
> Wohin führen die beiden Minus Pole der 220uF Kondensatoren

Nun, sie sind mit B- gekennzeichnet und führen demnach an die mit B- 
beschriftete Leiterbahn unten.

B- und B+ steht für Batterie minus und Batterie plus.

Diese Hobbybaster-BFO-Metalldetektoren sind ziemlicher Ramsch und kaum 
geeignet was zu finden. Das Ding scheint noch nicht mal eine 
Abstimmöglichkeit für 0 zu besitzen.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Haha da musste ich schmunzeln wie schnell das aufgefallen ist.

Nun die Abstimmung erfolgt mittels der zweiten Spule im Gehäuse. Danke 
für die Überarbeitung. Ist mehr oder weniger nur ein Projekt um mich 
näher an Platinenbauweise heranzutasten und mein Elektronisches 
Verständnis aufzubessern. Nächsten Monat hab ich nen Delta 4000 der auch 
wesentlich mehr bezweckt was ich erreichen möchte.

Beitrag #5203069 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Danke dir Jörg. Hilft mir erstmal weiter :)

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Ich brauche nochmal eure Hilfe.

Ich kann den Schaltplan irgendwie nicht lesen... Bzw das Layout stimmt 
m.M.n nicht mit dem Schaltplan überein... Ist jemand in der Lage mir das 
Layout Anhand des obrigen Platinen Fotos zu beschriften ? Ich kann dem 
Layout nicht ganz entnehmen wo welche Wiederstände hinkommt.

Hier mal ein Foto

Edit, ja da steht This way, aber das Foto der Platine ist ebenfalls 
spiegelverkehrt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Solche Fleißarbeiten musst du schon selbst machen.

Die Schaltung ist Kacke. Wenn du eine nachbausichere vernünftige 
Variante haben willst, dann gehe man nach Conrad und hole Dir den 
Metalldetektor-Bausatz von Franzis. Der ist solide aufgebaut und 
kalibriert sich sogar automatisch beim Einschalten.

Nur die Spule solltest du auf ein festes Brett kleben. Pappe ist zu 
beweglich.

Ich habe an dem Bausatz nur eine Kritik: Er ist zu knapp erklärt und es 
wurden zu viele Teile vormontiert. Man lernt damit praktisch nichts.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Alexander I. schrieb:
> ja da steht This way,

Von unten.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Danke du hast mir den Abend gerettet. Kein Wunder warum ich das nicht 
gecheckt habe... Jetzt kann ich weiter machen :)

Autor: oszi40 (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Die Schaltung ist Kacke.

.. und schöner Batteriefresser wegen der A-Endstufe.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1501211.htm

Autor: Route 66 (route_66)
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oszi40 schrieb:
> .. und schöner Batteriefresser wegen der A-Endstufe.

Das ist bei (hochohmigem) Kopfhörerbetrieb nicht relevant.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Ok also ich hab soweit alles fertig. Alles verbunden und geprüft ob es 
irgendwo zu Kurzschlüssen kommen konnte. Aber beim anclippen der 
Batterie (9VPP3) passiert nichts. Ich meine müsste nicht zumindest der 
Buzzer ein Signal geben ? Irgendetwas ist noch nicht ganz richtig. 
Transistoren sind ITT BC 184C. Hier noch ein Bild

Ich habe die Leiterbahnen mit Edding draufgemalt und es belichtet, so 
wusste ich wo was hin muss.

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Autor: Stefan Us (stefanus)
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Da stimmt was nicht. Zum Beispiel sehe ich links oben in der Ecke ein 
schwarzes Kabel, dass mit dem Minus-Pol des Elkos verbunden ist und 
sonst nichts weiter. Da ist für den Strom schon die erste Sackgasse, wo 
es nicht weiter geht.

Deine Kabel sehen arg behandelt aus. Ich schätze, dass dein Lötkolben 
viel zu heiß ist. Wenn du ihn nicht einstellen kannst, dann stelle mal 
einen Ventilator auf, wenn du nächstes mal lötest.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Also das schwarze Kabel oben links ist der Minuspol der Batterie. Er ist 
einmal rundum mit dem Bord verbunden. Darüber befindet sich Rot für 
Plus. Hab es nach der Anleitung von Michael gemacht und auch so alles 
verbunden. Auch wenn auf dem Anderem PlatinenBild die Spuren ganz wo 
anders liegen, nämlich wie auf dem Bild zusehen, da wo es Rot 
eingekreist ist, ist auf dem Bild aus der Bauanleitung Gelb 
(eingekreist).

Der Lötkolben ist nicht zu heiß, hab nur keine Abisolierzange da 😂

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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Schwer zu erkennen, aber so wie ich das sehe, sind schonmal (sämtliche?) 
Transistoren falschrum eingelötet. Das lässt auf einen Haufen weiterer 
Fehler schließen.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Kannst du es Besser erkennen ? Kann es sein das ich Emitter mit 
Controller vertauscht habe ? Es War mir suspekt die ganze zeit über. 
Denn ich dachte wenn ich sie richtig einbauen müsste laut meinem 
logischen Verständnis nach, müsste ich die Basis in die andere Richtung 
nach hinten biegen. Also hab ich auf meine Denkweise verzichtet und sie 
so wie auf dem Bild aus der Anleitung eingebaut...

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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Alexander I. schrieb:
> Also hab ich auf meine Denkweise verzichtet und sie
> so wie auf dem Bild aus der Anleitung eingebaut...

Und das war dein Fehler...

Aber verständlich: das Layout, welches du weiter oben eingestellt hast, 
ist Kacke, weil es zum falschrummen Einbau verleitet. Die Basen müssen 
tatsächlich "nach hinten" gebogen werden.

Michael B ist leider auch drauf reingefallen...

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Danke dir, ich ändere es einfach mal und schaue wie es dann verläuft... 
Hätte von Anfang an TFK BC 148 B verwenden sollen.

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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Alexander I. schrieb:
> Hätte von Anfang an TFK BC 148 B verwenden sollen.

Das hätte nichts geändert. Der hat das gleiche Anschlussbild wie der 
184.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Also hab jetzt alle nochmal umgelötet. Wenn ich jetzt die Batterie 
anschließe, gibt es einen kurzen ton, wie ein Click geräusch. Danach 
nichts mehr. Eventuell ist der Buzzer (Mainboard speaker nicht geeignet 
?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Alexander I. schrieb:
> Eventuell ist der Buzzer mit 8ohm nicht geeignet ?

Im Zweifel kannst Du mal Testweise noch 100R und 10µF in Reihe zum 
Lautsprecher schalten.

Autor: Alexander Iwanow (charyfalcon)
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Es liegt scheinbar nicht an den Lautsprechern. Hab es nochmal mit 4 Ohm 
getestet und es folgt das selbe Resultat. Werde eventuell die Spulen so 
Anordnen wie auf der Platine Oben abgebildet. Also nach schaltplan. Hab 
sie aktuell so angeordnet wie Michael es mir gezeichnet hat. Erstenmal 
Danke für die Ganze Hilfe hier. Tolles Forum !

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Achim B. schrieb:
> Michael B ist leider auch drauf reingefallen...

Ich hab nur gekennzeichnet, WO die Transistoren stehen, nicht welche es 
sein sollen.

Aber beim BFO ist die Schwingfrequenz und damit die Funktion von den 
Spulen abhängig. Eine Spule ist einfach ein Draht der einen Raum 
umschliesst. Damit sind die roten, schwarzen und gelb-grünen Kabel schon 
mal Murks: Die umschliessen bereits eine Fläche bevor sie überhaupt die 
Spule erreichen, ändern also die Spule erheblich. Leitungen bis zu Spule 
verdrillen. Wenn der Originalerbauer gar Kupferlackdraht verdrillt hat, 
hat er noch eine wesentliche Kapazität mit eingebraucht, dann muss man 
das auch so abeun.

Dann einen Oszillator und den anderen Oszillator testen, das geht am 
besten per Oszilloskop, denn diese Colpitts-Oszillatoren schwingen nie 
wenn sie sollen. Es kommt ganz genau auf die Stromverstärkung der 
Transistoren an
http://slideplayer.com/slide/9531783/30/images/11/...

Hat man beide Oszillatoren am schwingen, erst mal durch Anpassung der 
Spulen, dann ggf. durch Austausch der Transistoren, dann durch 
Arbeitspunktänderungen in dem man die Betriebsspannung bzw. Widerstände 
variiert, dann kann man sich um den Rest der Schaltung, den Mischer und 
Verstärker, kümmern.

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