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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Berufseinsteiger als Anwendungsentwickler ERP. Sackgasse?


Autor: Jürgen (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe mein Masterstudium in Informatik mit sehr gut abgeschlossen und 
bin nun auf Suche nach einem Job. Mir wurden 48k (40k fix, rest 
variable), 40 h Vertrauenszeit als Anwendungsentwickler für ERP-Systeme 
für Großhandel angeboten.

 Zur Stellenbeschreibung sind folgende Kenntnise gefordert:
 - ERP Microsoft Dynamics AX
 -   XML-Technologien im Bereich Datenaustausch mit MS BizTalk
 -  relationalen Datenbanken und SQL und technischen Installationen 
(Microsoft Servern, OLAP)

Frage ist nun lande ich hier in einer Sackgasse? Ich möchte nicht ewig 
bei der Firma bleiben, vor allem da sie auch befristet ist. Vorteil ist 
ich bleibe am Heimatort. Ist es leicht in 2-3 Jahren nach Exit in einem 
ganz anderen Bereich in der Softwareentwicklung unterzukommen? Lernt man 
hier trotzdem gute Programmierskills auf die ich später aufbauen kann? 
Ich möchte eigentlich unter den beliebten Programmiersprachen wie Java 
oder C# programmieren.

Also ist das ganz nett zum Einstieg und kann ich da wieder leicht raus 
nach so einem ERP-Entwickler-Job?

Autor: genervt (Gast)
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Such weiter, das sind ja bescheidene Konditionen!

Autor: Jürgen (Gast)
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Wieso ist das bescheiden? Ich bin doch noch Berufsanfänger. Kann ich mit 
sehr gutem Masterabschluss mehr verdienen?

Autor: hgfhfghhfhf (Gast)
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sind halt eher sehr spezielle Technologien.
Und klingt auch nicht gerade sehr technisch anspruchsvoll.
Wie du schon sagst, mit generischeren Dingen (Jave, C#, ...) stellst du 
dich definitiv breiter auf.

Beantworten kannst das aber nur du. Die Frage ist vor allem: 
interessiert dich der Bereich, willst du in diesen Bereich?

Autor: Jürgen (Gast)
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Mich interessiert alles was mich persönlich weiter bringt. Wo ich am 
Arbeitsmarkt am Ende auch besser dastehe. Wenn ich sowas spezielles 2 
Jahre lang mache

Glaube ich muss weiter suchen.. ich hab noch eine andere Stelle 
allerdings in einer anderen Stadt in einer Beraterbude (Sopra Stria) für 
Versicherungsbranche. Müsste extra Wohnung bezahlen + Auto was 
finanziell großen Nachteil hat. Ich eröffne dazu mal nen extra Thread. 
Frage ist ob ich da als Entwickler vorankomme, schließlich muss ich auch 
Beratertätigkeiten ausführen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Jürgen schrieb:
> Ich möchte nicht ewig bei der Firma bleiben, vor allem da sie auch
> befristet ist.
Die Firma?

> kann ich da wieder leicht raus nach so einem ERP-Entwickler-Job?
Wo willst du denn danach hin?

> Ich möchte eigentlich unter den beliebten Programmiersprachen wie Java
> oder C# programmieren.
Und zwar WAS denn?
Eher Maschinen oder eher Datenströme?
Willst du eher an der Maschine sitzen, die morgen an den Kunden 
rausgeht, oder willst du eher in Meetings abteilungsübergreifende 
Datenmodelle und -strukturen abhandeln?

> Ich möchte eigentlich unter den beliebten Programmiersprachen wie Java
> oder C# programmieren.
Du solltest deinen Fokus umjustieren. Denn dieser Satz liest sich wie:
"Ich möchte in meinem Beruf lieber mit Bleistift der Härte HB 
schreiben."

Der Witz ist aber doch eigentlich nicht, WOMIT du etwas schreibst, 
sondern WAS du schreibst. Denn heute schreibst du mit einem Bleistift, 
morgen mit Kuli, übermorgen mit Fineliner. Aber der Witz sollte sein: du 
schreibst das, was dir liegt und worin du gut bist...

Jürgen schrieb:
> Frage ist ob ich da als Entwickler vorankomme
Also nochmal die eigentliche Kernfrage: WAS willst du denn entwickeln?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Jürgen schrieb:

> Frage ist nun lande ich hier in einer Sackgasse? Ich möchte nicht ewig
> bei der Firma bleiben, vor allem da sie auch befristet ist.
> Vorteil ist ich bleibe am Heimatort.
Das sehe ich eher als Nachteil, man sollte im Berufsleben recht 
frühzeitig "auf Wanderschaft gehen" und sich selbst ne Bleibe/Leben fern 
von Muttis Rockzipfel organisiert haben. Je länger man den 
Wohnortwechsel herausschiebnt desto unwahrscheinlicher und aufwändiger 
wird er. Recht bald verwirft man den Umzug als mögliche Option und wird 
bestenfalls zum ewigen Wochenendpendler.

> Ist es leicht in 2-3 Jahren nach Exit in einem
> ganz anderen Bereich in der Softwareentwicklung unterzukommen?
Spiel das Szenario mal selbst im Kopf durch: Ein Entwickler der 3 Jahre 
Ballerspiele programmiert hat will in den Bereich Steuerelektronik für 
Flugzeuge wechseln. Was kann er aus der Spieleentwicklung für den 
Embedded-job verwenden, wo fängt er bei 0 an, an welche bei der 
Spieleentwicklung erworbenen Denkansätze und -gewohnheiten sind eher 
"schädlich" für den embedded Job?

> Lernt man
> hier trotzdem gute Programmierskills auf die ich später aufbauen kann?
Die sollte man doch auf der Hochschule/Ausbildung erworben haben? 
Ansonsten lernt man im ersten Job immer viel neues was man anderswo 
verwenden kann und sei es so Grundlegendes wie Sich selbst die Arbeit 
organisieren.

Persönlich hallte ich embedded für den Zukunftsicheren Markt als 
irgendwelche reine Softwareentwicklung und IT-Services. Das kann man 
auch flott auslagern.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Persönlich hallte ich embedded für den Zukunftsicheren Markt als
> irgendwelche reine Softwareentwicklung und IT-Services. Das kann man
> auch flott auslagern.

War das der Scherz zum Wochenstart? :D :D :D

Autor: Ma Win (mawin_offiziell)
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Jürgen schrieb:
> Ich möchte nicht ewig bei der Firma bleiben,

> da sie auch befristet ist.

Na dann ist die Stelle doch ideal.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Persönlich hallte ich embedded für den Zukunftsicheren Markt als
>> irgendwelche reine Softwareentwicklung und IT-Services. Das kann man
>> auch flott auslagern.
>
> War das der Scherz zum Wochenstart? :D :D :D

Eigentlich nicht, jedenfalls kennt man kaum Firmen in Deutschland die 
sich dauerhaft am Markt mit "Bürosoftware" gehalten haben, aber einige 
Embedded Grosskonzerne die seit Jahrzehnten Armeen von Firmentwickler 
beschäftigen.
Beispielsweise Bosch, Siemens, Telekom, R&S, Airbus,

Und im Embeddedbereich tut sich einiges an der Anwendung (neue Sensoren, 
Algorithmene, etc) was regelmäßig zu Neuentwicklungen from the scratch 
führtt. Wärend Datenbankentwicklung bis auf ein paar buzzwords im 
wesentlichen immer das gleiche ist Datensatz/queries definieren, 
Frontend an aktuelle Mode anpassen. Das können/machen auch die in 
Indien...

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Wo hört bei dir embedded auf? Nach der Definition wäre ich auch ein 
embedded Entwickler, obwohl ich "nur" die klinischen Workflows für MTA / 
Radiologen in Software abbilde und nicht die Firmware für unsere Geräte 
schreibe.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Jürgen schrieb:
> Mich interessiert alles was mich persönlich weiter bringt.

Da wir dich nicht kennen wissen wir nicht, was dich persönlich 
weiterbringt.

Grundsätzlich klingt das wieder mal so, als ob wir einen Kandidaten 
haben, dem es im Prinzip nicht interessiert was er macht, Hauptsache 
Kohle. Nur stelle ich mir die Frage, warum will ein Informatik-Master 
überhaupt programmieren? Seit Jahrzehnten versuchen deutsche 
Informatiker der Welt klar zu machen, dass Informatiker eben keine 
Programmierer sind, und reines Programmieren bringt nicht viel Kohle.

Wenn du ERP machen willst, dann ist Beratung der Weg um am meisten Geld 
zu verdienen. Also irgendwann im Maßkonfektionsanzug beim Kunden stehen, 
sich aufblasen und dem Kunden erzählen das nicht das ERP-System Mist 
ist, sondern er zu doof und alles falsch macht.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Wo hört bei dir embedded auf? Nach der Definition wäre ich auch ein
> embedded Entwickler, obwohl ich "nur" die klinischen Workflows für MTA /
> Radiologen in Software abbilde und nicht die Firmware für unsere Geräte
> schreibe.

Ja, das zähle ich auch zur "Nicht-Bürosoftware". Medizintechnik ist aber 
m.E. eben nicht "nur" die Abbildung eines klassischen Workflows, sondern 
beinhaltet auch umfängliche Sicherheitsanforderungen, Verifizierungen, 
Validierungen, etc..


Und die (Bediener)-Software ist zulassungstechnisch an bestimmte Geräte 
gebunden, die nach einigen Jahren aus dem Verkehr gezogen werden müßen. 
Dasist ständige Neuentwicklung "vorprogrammiert". Privat kauft man sich 
vielleicht einen Qualitäts-PC und spart SW-Kosten indem man auf 
Billig-Programme zurückgreift. Bei Medizingeräten geht das nicht, da 
installiert man nicht Software nach Belieben oder beauftragt ein paar 
Freelance-Hansel in Bangalore. weil man dann Zulassung verliert.

Praxis-Software dagegen, also 
Patientendatenbank,Praxisterminplanung,Belegdruck würde ich jetzt aber 
nicht unter Medizintechnik zählen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Medizintechnik ist aber
> m.E. eben nicht "nur" die Abbildung eines klassischen Workflows, sondern
> beinhaltet auch umfängliche Sicherheitsanforderungen, Verifizierungen,
> Validierungen, etc..

Ja das gehört alles dazu, es heißt ja auch Softwareentwicklung und nicht 
Programmieren. :-)

Berufsrevolutionär schrieb:
> Und die (Bediener)-Software ist zulassungstechnisch an bestimmte Geräte
> gebunden, die nach einigen Jahren aus dem Verkehr gezogen werden müßen.
> Dasist ständige Neuentwicklung "vorprogrammiert".

Och die Software ist sehr langlebig und wird halt für neue Geräte 
erweitert und angepasst solange es geht. In der Tat bin ich bei der 
Neuentwicklung der neuen Version mit dabei (und die muss auch wieder ein 
paar Jahre halten, ...), aber die Vorgängerversion ist nun schon über 20 
Jahre im Feld. Aber stimmt schon, zu tun gibts immer was und es steckt 
sehr viel Domänen-Know-How drin, was sich nicht so einfach 
ersetzen/einkaufen lässt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Danny Wilde (Gast)
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Jürgen schrieb:

> Lernt man hier trotzdem gute Programmierskills auf die ich
> später aufbauen kann?
Klassiche Programierskills weniger, es ist eher Produktwissen.

> Ich möchte eigentlich unter den beliebten Programmiersprachen wie Java
> oder C# programmieren.
Das Dynamicszeugs wird afaik recht gut bezahlt, besser als die üblichen 
Java/C#-Coder-Jobs und die Leute sind sehr gefragt, ähnlich SAP-Bereich.

Zum Einstieg vielleicht nicht schlecht aber die Bezahlung ist ja schon 
ziemlich grottig, andererseits hast du von der Materie keinen blassen 
schimmer. Ich würds machen um Erfahrung zu sammeln und mich nach 1-2 
Jahren wechslen um das Gehalt zu erhöhen und mehr Erfahrung zu sammeln 
wenn es in der Firma nicht wirklich weiter geht.


> Also ist das ganz nett zum Einstieg und kann ich da wieder leicht raus
> nach so einem ERP-Entwickler-Job?
Hier und da wirst du auch mal was mit C# zu tun haben und den 
Schwerpunkt darauf setzen. Das Dynamicswissen ist dann aber eher ein 
Vorteil, reine C#-Coder sind eher unterbezahlt, der Javabereich ist es 
doch genau das selbe, da kommst drauf an was du sonst noch für Skills 
hast, da punktest du dann z.B. mit Wissen aus dem SAP-Umfeld. Vor ein 
paar Jahren war man unter Java noch gut im Geschäft mit JEE-Schwerpunkt, 
das kann heute auch fast jeder Honk, richrig Geld und Karriere macht man 
nur hiermit nur in Bereichen wo das dicke Geld sitzt, da ist ERP-Wissen 
schon mal ein starker Vorteil.

Ich würde den Job annehmen, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so 
attraktiv erscheint.

Autor: Jürgen (Gast)
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Die Bezahlung ist grottig? Was für ein  Gehalt hätte man denn verlangen 
können? Habe sehr guten Master in Informatik und guten Master+Bachelor 
in BWL, also 2 Studiengänge komplett durchlaufen

Über das Gehalt wollte ich mit dem Chef sowieso nochmal sprechen, er 
meint nur wie es ungefähr aussieht und 48k mit dem fix und variablen 
Anteil machbar wären

Mein Ziel ist hoch: ich möchte einen Job haben wo man tatsächlich 
Software entwickelt und das bei passablen Gehalt. Keine Verwaltung von 
Modulen, keine Hotlines, kein Technikerservice. Jedenfalls nicht ein 
Leben lang. Das bringt ein doch nicht weiter

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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48k fix + variabler Anteil wäre ne Diskussionsgrundlage auf der man 
aufbauen könnte, alles da drunter ist schon Ramschniveau.

Autor: Danny Wilde (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Die Bezahlung ist grottig? Was für ein  Gehalt hätte man denn verlangen
> können? Habe sehr guten Master in Informatik und guten Master+Bachelor
> in BWL, also 2 Studiengänge komplett durchlaufen
Wie kann man einen Master in Informatik machen ohne Bachelor?

Autor: Yoschka (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> 48k fix + variabler Anteil wäre ne Diskussionsgrundlage auf der man
> aufbauen könnte, alles da drunter ist schon Ramschniveau.

Das ist Quatsch solange wir nicht wissen, in welcher Region.
Rostock oder München?

Autor: Uli (Gast)
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Was meckerst DU herum, das Gehalt ist bei 0€ Fahrtkosten doch super, 
besonders wenn man da noch etwas machen könnte.
Auch wenn das nicht dein Traumjob ist, hast du aber was und kannst dich 
1-3 Jahre weiter bilden und suchen.

Viele vergessen das Anfänger oft nicht an die Jobs ran kommen die 
wirklich [auch in €] intessant sind.

Autor: Jürgen (Gast)
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Ist nicht München sondern Rostock.

eine wichtige Frage ist für mich halt, ob ich wirklich nach diesem 
ERP-Job auf dem Arbeitsmarkt besser stehe nach 2 Jahren als jetzt wo ich 
frisch von der Uni komme. Ich will eigentlich am liebsten was mit 
Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Data) 
und nicht mit ERP-Systemen die mühsam zu verwalten sind aber dafür muss 
ich wohl mein Heimatort verlassen.

Morgen habe ich Gespräch wo es nochmal um das Gehalt geht

Autor: Danny Wilde (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Ich will eigentlich am liebsten was mit
> Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Data)

Oh Gott.

Autor: genervt (Gast)
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Uli schrieb:
> Was meckerst DU herum, das Gehalt ist bei 0€ Fahrtkosten doch super,
> besonders wenn man da noch etwas machen könnte.

Das ist noch lange kein Grund sich billig zu verkaufen.

Autor: Langfristig denken (Gast)
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Jürgen schrieb:
> eine wichtige Frage ist für mich halt, ob ich wirklich nach diesem
> ERP-Job auf dem Arbeitsmarkt besser stehe nach 2 Jahren als jetzt wo ich
> frisch von der Uni komme. Ich will eigentlich am liebsten was mit
> Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Da

In 2 Jahren wirst Du keine relevante Erfahrung in den von Dir genannten 
Bereichen haben. Lediglich die Tatsache, dass Du überhaupt etwas im 
Bereich SW Entwicklung gemacht hast, bringt Dir zumindest keine 
Nachteile. Du benötigst in den von Dir genannten Technologien auch nach 
2 Jahren ERP Erfahrung wohl in etwa die gleiche Einarbeitung wie jetzt. 
Einzig bei gewissen methodischen Kompetenzen wärst Du einem frischen 
Anfänger etwas vorraus. Andererseits könntest Du für die anderen 
Technologien wichtiges Wissen aus dem Studium etwas verlernen. In Summe 
bringt es Dir nicht viel, außer jetzt nicht den Wohnort wechseln zu 
müssen.

Autor: Ufergast (Gast)
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Ich hatte als Bachelor Absolvent ein ähnliches Angebot, war ca. 40k plus 
Bonus und auch als MS Dyn AX. Ich habe mir das alles angeschaut und hab 
mich dann doch für ein Beratungshaus entschieden. Jetzt entwickle ich 
.NET Software mit C# und bin froh dass ich den Weg gegangen bin. 
Reisekosten werden erstattet, Reisezeit = Arbeitszeit, viele weitere 
Extras (Kita Zuschuss, Gutscheine, etc.) und ich lerne viel bei großen 
Unternehmen, habe einen tollen Projektleiter, super Vorgesetzten, nette 
Kollegen.

Denke gut darüber nach was du wirklich machen willst und entscheide dich 
dann

Autor: Jürgen (Gast)
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Danke für deinen Einblick Ufergast. Bist du immer noch bei der 
Unternehmensberatung? Was hat dir die Unternehmensberatung gebracht 
(karrieretechnisch, finanziell, persönlich?)

 Ich wäre bei dem anderen Jobangebot auch mit C# unterwegs, müsste aber 
auch Beratertätigkeiten durchführen.  hab 40k + 4k variable angeboten 
bekommen bei der Beratung was viel zu wenig ist für  Großstadt wie 
München. Sie sind aber zumindest bereit neu zu verhandeln, dachte da an 
50k fix + 5 k variable. Darunter würde ich das nicht machen es sei denn 
Unternehmensberatungen helfen einem doch irgendwie weiter

Autor: Normal (Gast)
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Vertrauensarbeitszeit? Da wäre ich misstrauisch.
Wieso bewirbst Du Dich da, wenn Du nicht weißt, ob Du da hin willst?
Wieso bewirbst Du Dich nicht gleich bei den Firmen, die die von Dir 
aufgezählten Buzzwords führen? Da winkt eventuell IGM-Tarif.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Medizintechnik ist aber
>> m.E. eben nicht "nur" die Abbildung eines klassischen Workflows, sondern
>> beinhaltet auch umfängliche Sicherheitsanforderungen, Verifizierungen,
>> Validierungen, etc..
>
> Ja das gehört alles dazu, es heißt ja auch Softwareentwicklung und nicht
> Programmieren. :-)

Nicht nur das, es heisst Entwicklung nach Medizintechniknorm. Konkret 
bin ich z.Z. auch in der Medizintechnik unterwegs und muss feststellen 
das einige Freelancer / Programmierklitschen sich nicht in der Lage 
sehen Aufträge anzunehmen weil sie zwar nach DIN EN ISO 9001 o.ä. aber 
nicht nach Medizintechnikstandards (IEC 62304, IEC 60601-1) entwickeln.

> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Und die (Bediener)-Software ist zulassungstechnisch an bestimmte Geräte
>> gebunden, die nach einigen Jahren aus dem Verkehr gezogen werden müßen.
>> Dasist ständige Neuentwicklung "vorprogrammiert".
>
> Och die Software ist sehr langlebig und wird halt für neue Geräte
> erweitert und angepasst solange es geht. In der Tat bin ich bei der
> Neuentwicklung der neuen Version mit dabei (und die muss auch wieder ein
> paar Jahre halten, ...), aber die Vorgängerversion ist nun schon über 20
> Jahre im Feld. Aber stimmt schon, zu tun gibts immer was und es steckt
> sehr viel Domänen-Know-How drin, was sich nicht so einfach
> ersetzen/einkaufen lässt.

Hm, vielleicht ist ja Medizintechnik nicht gleich Medizintechnik. Ich 
bin eher im Bereich Behandlung/Chirurgie unterwegs, bei Dir klingt es 
nach Diagnose. Hier ist es ziemlich unmöglich Änderungen an der 
laufenden Serie vorzunehmen ohne das eine komplette Neuzulassung durch 
die authorisierte Stelle nötig wird, nicht das ein Patient durch 
unbedachte Seiteneffekte zu Schaden kommt.

--
Eine Stelle im Bereich ERP akak Wirtschafts-Ressourcen/Material-Planung 
vermittelt IMHO nur wenig Praxis die auch in der (Geräte-) Entwicklung 
nötig ist. Da wird ein Wechsel in den Bereich Entwicklung/Test oder 
Aystemarcgitektur nicht leicht. Ich stell mir grade vor, ein 
"Datenbänkler" aus dem Einkauf würde sich auf eine interne 
Stellenausschreibung im Bereich Testerstellung mit Labview bewerben. 
Würde man da nicht lieber einen externen, vielleicht auch Absolvent, 
neu-einstellen?!

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Re: Berufseinsteiger als Anwendungsentwickler ERP. Sackgasse?

Ja !

Autor: Abrissbirne (Gast)
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hallo, bitte aufwachen:
mit 0 (NULL) BE sind 50k, egal ob Rostock oder München, recht viel.
dein Studium kannst du komplett ausblenden, das interessiert niemand.
nach 2 Jahren im ERP Bereich hast du gerade mal eine Einarbeitung 
geschafft.
hast du weitere Bewerbungen am Laufen?

Autor: Jürgen (Gast)
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ja ich schreibe gerade eine Bewerbung an ein großes IG-Metal Unternehmen 
hier direkt um die Ecke. Studium Informatik ist da gefordert. Die wollen 
dass man ne Gehaltsvorstellung nennt.Soll man da ein Tarifzone wie z.b 
EG09 angeben oder konkretes Gehalt (53k dacht ich mir da)

Autor: Ordner (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Soll man da ein Tarifzone wie z.b
> EG09 angeben oder konkretes Gehalt (53k dacht ich mir da)

Weder noch, sondern eine enge Gehaltspanne (beispw. 51k bis 55k) + 
Erhöhung zum Ende der Probezeit.

Autor: Ufergast (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Danke für deinen Einblick Ufergast. Bist du immer noch bei der
> Unternehmensberatung? Was hat dir die Unternehmensberatung gebracht
> (karrieretechnisch, finanziell, persönlich?)
>  Ich wäre bei dem anderen Jobangebot auch mit C# unterwegs, müsste aber
> auch Beratertätigkeiten durchführen.  hab 40k + 4k variable angeboten
> bekommen bei der Beratung was viel zu wenig ist für  Großstadt wie
> München. Sie sind aber zumindest bereit neu zu verhandeln, dachte da an
> 50k fix + 5 k variable. Darunter würde ich das nicht machen es sei denn
> Unternehmensberatungen helfen einem doch irgendwie weiter

Für mich war das ideal, denn es ist ein großes Beratungshaus, d.h. es 
ist alles strukturiert. Neueinsteiger wie ich bekommen jede Überstunde 
gutgeschrieben, da kann man wenn man will länger arbeiten, muss man aber 
nicht. Und wenn man beim Kunden 8 h pro Tag, 7 Tage die Woche eingesetzt 
ist, zählt sogar die Fahrt zum Kunden zur Arbeitszeit (=Überstunden). 
Fahrtkosten werden komplett erstattet. Da ich in meiner Heimatregion 
unterwegs bin beim Kunden, gibt's für mich nichts besseres. Ich lerne 
sehr viel über Softwarearchitektur (wie setzt man DI richtig um, Umgang 
mit Containern, SQL Tricks und Tipps, Scrum, etc.). Finanziell gesehen 
ist es für jemanden der studiert hat eine andere Liga. Man wird nicht 
reich, vor allem nicht als Einsteiger. Nach oben ist viel Potenzial, 
nicht nur finanziell, auch meine Kenntnisse wachsen, da muss man schauen 
dass beides parallel steigt, d.h. man darf nie aufhören zu lernen und 
man sollte sich mit neuen Technologien beschäftigen. Ich bin zufrieden, 
versuche besser zu werden und sagen, dass ich es nicht bereue, nicht im 
ERP Bereich zu arbeiten.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jürgen schrieb:
> Frage ist nun lande ich hier in einer Sackgasse?
How now`s!
> Ich möchte nicht ewig
> bei der Firma bleiben, vor allem da sie auch befristet ist.
Ähh??? der Widerspruch fällt dir auf, oder?
> Vorteil ist
> ich bleibe am Heimatort.
Wer`s will!
> Ist es leicht in 2-3 Jahren nach Exit in einem
> ganz anderen Bereich in der Softwareentwicklung unterzukommen?
Nein/Ja.
> Lernt man
> hier trotzdem gute Programmierskills auf die ich später aufbauen kann?
Hmm wo liegt jetz bloß meine Kristallkugel wieder !?!?!?
> Ich möchte eigentlich unter den beliebten Programmiersprachen wie Java
> oder C# programmieren.
Das macht man alles heute in Indien, oder ist deine Heimat auf dem 
Subkontinent?
> Also ist das ganz nett zum Einstieg und kann ich da wieder leicht raus
> nach so einem ERP-Entwickler-Job?
Ja!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jürgen schrieb:
> ja ich schreibe gerade eine Bewerbung an ein großes IG-Metal Unternehmen
> hier direkt um die Ecke. Studium Informatik ist da gefordert. Die wollen
> dass man ne Gehaltsvorstellung nennt.Soll man da ein Tarifzone wie z.b
> EG09 angeben oder konkretes Gehalt (53k dacht ich mir da)

Ruf an, dann sagen die dir  schon was die Wissen wollen!

Autor: Andy K. (Gast)
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Danny Wilde schrieb:
> Jürgen schrieb:
> Ich will eigentlich am liebsten was mit
> Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Data)
>
> Oh Gott.

Wieso, ist doch spannend..?!

Autor: Qwertz (Gast)
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Andy K. schrieb:
> Danny Wilde schrieb:
> Jürgen schrieb:
> Ich will eigentlich am liebsten was mit
> Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Data)
> Oh Gott.
>
> Wieso, ist doch spannend..?!

Nö, ist es nicht. Das sind nur ein paar neue Säue, die durchs Dorf 
getrieben werden, bis übermorgen kein Hahn mehr danach kräht.

Autor: Martin Luthers Friseur (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Also ist das ganz nett zum Einstieg und kann ich da wieder leicht raus
> nach so einem ERP-Entwickler-Job?

Wieso bewirbt man sich auf so eine Stelle,
wenn man da eigentlich gar nicht hin will?

Autor: Jürgen (Gast)
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die ERP-Stelle hat den Vorteil, dass es in der Heimat liegt und ich 
nicht extra umziehen muss. Das spart mir allein 7.000 € im Jahr. Ich 
brauch kein Auto weil es so nah ist und muss keine Miete zahlen. Das ist 
schon bequem.. ich hab schon in vielen Großstädten gelebt ich brauch das 
nicht, nur Lärm + schlechte Luft.

Irgendwelche Skills werde ich da ja lernen. Nach 1 oder 2 Jahren wären 
meine Ziele noch viel klarer, dann habe ich ja bereits Berufserfahrung 
und weiß was mir wirklich Spaß macht und was nicht

habe halt nur die Angst dass mein Wert nicht steigt sondern fällt für 
andere Stellen nach so einem Spezialisten-Job. Nach euren bisherigen 
Einschätzungen liege ich da richtig. Werde daher wohl woanders in andere 
Stadt umschauen müssen

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Nun gut, ohne Auto ohne Miete kann man das schon machen. Was dein Wert 
auf jeden Fall schmälert wäre nichts tun und arbeitslos sein. Im 
ERP-Bereich gibts genug Möglichkeiten unterzukommen.

Autor: Erwachsen (Gast)
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Jürgen schrieb:
> die ERP-Stelle hat den Vorteil, dass es in der Heimat liegt und ich
> nicht extra umziehen muss. Das spart mir allein 7.000 € im Jahr. Ich
> brauch kein Auto weil es so nah ist und muss keine Miete zahlen. Das ist
> schon bequem

-> Jajaj Hotel Mama , wird schnell zum goldenen Käfig. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Parasit%C3%A4rer_Single

> habe halt nur die Angst dass mein Wert nicht steigt sondern fällt

Sicher das, Muttersöhnchen werden nicht begehrter mit dem Alter

Autor: Zocker_52 (Gast)
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Jürgen schrieb:
> die ERP-Stelle hat den Vorteil, dass es in der Heimat liegt und ich
> nicht extra umziehen muss. Das spart mir allein 7.000 € im Jahr. Ich
> brauch kein Auto weil es so nah ist und muss keine Miete zahlen. Das ist
> schon bequem

Für was lebst du denn ?

Autor: klausi (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Andy K. schrieb:
> Danny Wilde schrieb:
> Jürgen schrieb:
> Ich will eigentlich am liebsten was mit
> Zukunftstechnologien zu tun haben (maschinelles Lernen, IoT, Big Data)
> Oh Gott.
> Wieso, ist doch spannend..?!
>
> Nö, ist es nicht. Das sind nur ein paar neue Säue, die durchs Dorf
> getrieben werden, bis übermorgen kein Hahn mehr danach kräht.

Doch.. nicht alle neuen Technologien floppen. Sonst wären wir noch im 
Mittelalter.
Einige Technologien setzen sich durch, und werden Mainstream.
Weise ist der, der schon früh in den richtigen (Technologie-) Zug 
eingestiegen ist.

Autor: Qwertz (Gast)
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klausi schrieb:
> Einige Technologien setzen sich durch, und werden Mainstream.

Das ist wahr.

> Weise ist der, der schon früh in den richtigen (Technologie-) Zug
> eingestiegen ist.

Ich denke eher: Weise ist der, der nicht zu früh in den richtigen 
(Technologie-) Zug eingestiegen ist, ihn aber auch nicht verpasst.

Autor: Lukas (Gast)
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Also nochmal: ist der Zug abgefahren für mich nach 2 Jahre ERP Microsoft 
Dynamics XS Anwendungsentwickler gleich nach Berufsstart?

Autor: Qwertz (Gast)
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Lukas schrieb:
> Also nochmal: ist der Zug abgefahren für mich nach 2 Jahre ERP
> Microsoft
> Dynamics XS Anwendungsentwickler gleich nach Berufsstart?

Jürgen, warum heißt du jetzt plötzlich Lukas?! Verwirrend.

Um im Bild zu bleiben: Der Zug ist in eine ungünstige Richtung gefahren, 
die dir für einen späteren Wechsel in einen anderen Bereich wenig nutzen 
wird. Du wirst daher wohl bei deiner zweiten Firma wieder ganz von vorne 
anfangen  müssen. Ob das für dich akzeptabel ist, kannst nur du wissen.

Autor: Des Kanzleramtsministers Lieblingsfleischer (Gast)
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Jürgen schrieb:
> Ich
> brauch kein Auto weil es so nah ist und muss keine Miete zahlen.

Dann bewirb dich doch auf Bierkutscherstellen. Freibier, kannst während 
der Tour noch Muttis Einkäufe erledigen und an der frischen Luft bist du 
auch noch, Sport und Fitness ist auch inbegriffen -> Multiwinsituation.
Und wenn du jemals ausziehen solltest, hast du schon nen Möbelwagen. Wie 
geil ist das denn?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Des Kanzleramtsministers Lieblingsfleischer schrieb:
> Dann bewirb dich doch auf Bierkutscherstellen.

Hmm, Bierkutscherstellen war mal!
a) weil es keine Pferde zum Kutschen ziehen gibt (wg. Tierschutz und so)
b) weil es kaum noch Brauereien gibt die selbst noch ausfahren.

Aber stimmt schon, früher war so ein Job ned schlecht.
Da waren aber die Promillegrenzen großzügiger und die Polizei gegen 2 
Kastenbier für den Gemeinschaftsraum der Dienststelle schnell auf 
"freundlich" gestellt!

Aber heut in der "Mutti"-kratie?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Hmm, Bierkutscherstellen war mal!
> a) weil es keine Pferde zum Kutschen ziehen gibt (wg. Tierschutz und so)
> b) weil es kaum noch Brauereien gibt die selbst noch ausfahren.

Oider, in welchem Industrieloch lebst Du den. In Bayern treffen sich die 
Bierkutscher noch regelmäßig, auch die mit Pferden ;-)
https://www.goeuro.de/blog/bayern-guide-oktoberfest/
https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenc...

Autor: Des Kanzleramtsministers Lieblingsfleischer (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Hmm, Bierkutscherstellen war mal!
> a) weil es keine Pferde zum Kutschen ziehen gibt (wg. Tierschutz und so)
Damit ist auch ein LKW-Fahrer gemeint.

> b) weil es kaum noch Brauereien gibt die selbst noch ausfahren.
Hier fährt noch einer rum. Neulich gab es wieder Proben zur 
Neukundengewinnung, das Zeug schmeckt grauenhaft.

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