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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Patchkabel glätten


Autor: Tim Taylor (Gast)
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Hallo,

wie der Betreff schon sagt, suche ich eine Möglichkeit Patchkabel (Cat. 
6) zu glätten. Egal wie lange ich warte, sie fangen immer wieder an sich 
aufzurollen und das nervt extrem. Hab auch schon erfolglos versucht sie 
warm zu föhnen, aber wenn überhaupt war der Effekt marginal und 
ausserdem in keinem Verhältnis zur Zeit.
Also meine Frage, hat jemand noch eine praktikable Idee wie man die 
Kabel glatt bekommt?

Autor: Georg (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Also meine Frage, hat jemand noch eine praktikable Idee wie man die
> Kabel glatt bekommt?

In einem Kabelkanal verlegen...

Georg

Autor: Leroy M. (mayl)
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Mal ein bisschen gestreckt, also das Kabel mal auf Zug belastet?

Wirkt keine Wunder, hilft aber oft ein wenig.

Autor: Ma Win (mawin_offiziell)
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Cat5e kaufen

Autor: g457 (Gast)
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>> Also meine Frage, hat jemand noch eine praktikable Idee wie man die
>> Kabel glatt bekommt?
>
> In einem Kabelkanal verlegen...

..oder mit Nagelschellen.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Georg schrieb:
> In einem Kabelkanal verlegen...
>
> Georg

PATCH-Kabel, kein Verlegekabel.


Ma W. schrieb:
> Cat5e kaufen

Ja, im Nachhinein wäre das besser gewesen...


g457 schrieb:
>> In einem Kabelkanal verlegen...
>
> ..oder mit Nagelschellen.

Immer noch PATCH-Kabel, kein Verlegekabel.


Leroy M. schrieb:
> Mal ein bisschen gestreckt, also das Kabel mal auf Zug belastet?
>
> Wirkt keine Wunder, hilft aber oft ein wenig.

Hmm, hab das Kabel jetzt mal durch nen Luftschacht Senkrecht vom 
Dachboden bis in den Keller hängen lassen und 2 KG Gewicht dran gemacht, 
wie lange sollte es auf Zug bleiben 1-2 Tage?

Autor: g457 (Gast)
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>> ..oder mit Nagelschellen.
>
> Immer noch PATCH-Kabel, kein Verlegekabel.

Auch Patchkabel kann man festnageln. Hast ja nicht geschrieben, dass Du 
Cat.6 unstationär benutzen willst, weil dafür wär Cat.5e wesentlich 
besser geeignet. Kabelbinder gehen übrigens auch hervorragend sofern 
Verankerungspunkte vorhanden sind.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Tim Taylor schrieb:
> auf Zug bleiben 1-2 Tage?

Ohne das ich das explizit ausprobiert hätte, würde ich eher von 1-2 
Wochen ausgehen (kann auch einiges länger gedauert haben?). Bzw. 
irgendwann haben sie bei mir (meistens) aufgegeben.

Autor: Georg (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Georg schrieb:
>> In einem Kabelkanal verlegen...
>>
>> Georg
>
> PATCH-Kabel, kein Verlegekabel.

Na und? Wieso soll man die nicht in einem Kabelkanal verlegen können?

Das Problem liegt wohl nicht am Kabel, sondern am Verleger.

Georg

Autor: Horst (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Senkrecht vom
> Dachboden bis in den Keller hängen lassen und 2 KG Gewicht dran gemacht,
> wie lange sollte es auf Zug bleiben 1-2 Tage?

Eher 1-2 Wochen, durch den Drall der inneren Adern sind die da träge.


Georg schrieb:
> Na und? Wieso soll man die nicht in einem Kabelkanal verlegen können?

Laß mich raten, Du bist Plaungsingenieur und hast noch nie ein Kabel 
verlegt? So Praxisfremd klingen Deine Vorschläge zumindest.

> Das Problem liegt wohl nicht am Kabel, sondern am Verleger.
Das Problem sind eher die Antworten, nicht die Fragen.

Autor: Kein Elektriker (Gast)
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Ja, ja zu dumm ein Kabel richtig abzurollen... Ts,ts,ts...

Autor: Georg (Gast)
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Horst schrieb:
> und hast noch nie ein Kabel
> verlegt? So Praxisfremd klingen Deine Vorschläge zumindest.

Bei mir sind eine Menge Patchkabel in Kanälen verlegt. Aber wenn man 
dazu zu blöd ist kann man nicht helfen.

Tipp: man legt das Kabel ZUERST in den Kanal und drückt DANN den Deckel 
drauf. Dabei ist es völlig egal ob es sich um Patchkabel, Verlegekabel, 
230V-Versorgung, Telefonkabel oder sonstwas handelt.

Georg

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Georg schrieb:
> Horst schrieb:
>> und hast noch nie ein Kabel
>> verlegt? So Praxisfremd klingen Deine Vorschläge zumindest.
>
> Bei mir sind eine Menge Patchkabel in Kanälen verlegt. Aber wenn man
> dazu zu blöd ist kann man nicht helfen.
>
> Tipp: man legt das Kabel ZUERST in den Kanal und drückt DANN den Deckel
> drauf. Dabei ist es völlig egal ob es sich um Patchkabel, Verlegekabel,
> 230V-Versorgung, Telefonkabel oder sonstwas handelt.
>
> Georg

Also bei mir sind in den Kanälen Verlegekabel und von den Dosen im Kanal 
gehen Patchkabel zu den Endgeräten, das nicht zu jedem Endgerät ein 
Kanal führt, sollte einleuchten oder?

Bei manchen Leuten fragt man sich echt ob der Kopf die Sicherheitskopie 
vom Arsch ist...

Autor: Kabelaffe (Gast)
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Folgendes Szenario: Netzwerkdose ist irgendwo an der Wand, Tisch mit 
Gerät steht irgendwo im Raum. Man kann natürlich das Kabel (das dann ein 
Patchkabel ist) lose auf dem Boden verlegen, oder man legt einen flachen 
Bodenkanal, in den man das Netzwerkkabel, das dann immer noch ein 
Patchkabel ist, hinein legt, um nicht morgens vor dem ersten Kaffee ber 
das Kabel zu stolpern und sich die Gräten zu brechen.

Merkste was?

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Achja, die tolle Kabelkanal-Idee bringt mir auch genau garnix wenn ich 
mit dem Patchkabel auf dem Patchfeld rangiere. Da sollen die Kabel 
gefälligst vom Port sauber durch die Führungsösen zur jeweiligen Seite 
gehen und von da aus zur TK-Anlage oder Switch. Ein Patchkabel was sich 
jedoch so stark aufrollt das es dadurch in der Türe eingeklemmt wird, 
ist für mich unbrauchbar. Ein Feststrapsen kommt hier ebenfalls nicht in 
betracht, weil man es auch mal schnell umpatchen will, ohne alle 
Kabelbinder zu öffnen...

Autor: Schwarzseher (Gast)
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Neue Cat5e-Patchkabel kosten doch nix.

Jede Minute, die sich eine hochbezahlte Fachkraft mit dem steifen Kabel 
abmüht (oder auch nur genervt ist), kostet mehr.

Also: Ab in die Tonne, richtig neu kaufen.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Statt einem Bodenkanal würde ich dann eine Bodendose setzen, 
Stolperfallen egal welcher Art gehen garnicht.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Schwarzseher schrieb:
> Neue Cat5e-Patchkabel kosten doch nix.
>
> Jede Minute, die sich eine hochbezahlte Fachkraft mit dem steifen Kabel
> abmüht (oder auch nur genervt ist), kostet mehr.
>
> Also: Ab in die Tonne, richtig neu kaufen.

Hab ich heute morgen schon bestellt, trotzdem ist es Perlen vor die Säue 
das die Cat 6 so nicht nutzbar sind...

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Tim Taylor schrieb:

> Also bei mir sind in den Kanälen Verlegekabel und von den Dosen im Kanal
> gehen Patchkabel zu den Endgeräten, das nicht zu jedem Endgerät ein
> Kanal führt, sollte einleuchten oder?
>
> Bei manchen Leuten fragt man sich echt ob der Kopf die Sicherheitskopie
> vom Arsch ist...

Man kann natürlich auch sowas legen:
https://werkzeug-profi.net/wp-content/uploads/2015...
Aber an Ecken, wo nicht dauernd Leute rüberlaufen sind Kabelkanäle
deutlich billiger. Wieso Du auf gute Vorschläge mit allgemeiner
Publikumsbeschimpfung reagierst, ist mir schleierhaft. Verhälst
Du Dich Deinen Kollegen gegenüber genauso?

Autor: Kabelaffe (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Statt einem Bodenkanal würde ich dann eine Bodendose setzen,
> Stolperfallen egal welcher Art gehen garnicht.

Weil man ja auch immer und überall die technische und rechtliche 
Möglichkeit hat, ne Dose samt dorthin führenden Kabel im Boden zu 
versenken. Die meisten Vermieter werden Dir was husten. Wenn ich an 
meine Wohnung denke, würde, selbst wenn der Vermieter zustimmt, beim 
Versuch ein solches Loch in den Boden zu stemmen, ein halbes Stockwerk 
einstürzen. Sandburg rulez. Vorteil: Mit einem einfachen Phasenprüfer 
kann man schöne 8er Löcher bohren, wo der Bohrhammer mit 8er Bohrer 
(auch ohne Schlagfunktion) 50 - 10-mm Kegellöcher produziert. ;-)

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Tim Taylor schrieb:
>
>> Also bei mir sind in den Kanälen Verlegekabel und von den Dosen im Kanal
>> gehen Patchkabel zu den Endgeräten, das nicht zu jedem Endgerät ein
>> Kanal führt, sollte einleuchten oder?
>>
>> Bei manchen Leuten fragt man sich echt ob der Kopf die Sicherheitskopie
>> vom Arsch ist...
>
> Man kann natürlich auch sowas legen:
> https://werkzeug-profi.net/wp-content/uploads/2015...
> Aber an Ecken, wo nicht dauernd Leute rüberlaufen sind Kabelkanäle
> deutlich billiger. Wieso Du auf gute Vorschläge mit allgemeiner
> Publikumsbeschimpfung reagierst, ist mir schleierhaft. Verhälst
> Du Dich Deinen Kollegen gegenüber genauso?

Es geht hier nicht um das Langstreckenverlegen von Patchkabeln, dafür 
ist und bleibt Verlegekabel die bessere Wahl, es geht nur noch um die 
letzten Meter von der letzten Dose zum Endgerät, üblicherweise ein 
Gebiet wo Kabelkanäle auch nicht mehr hinkommen. Wegstrecken wo Leute 
herlaufen, sind definitiv kein Gebiet wo überhaupt ein Kabel hergelegt 
gehört und wer so etwa vorschlägt, disqualifiziert sich und seine 
Antwort damit schon selbst. Abgesehen löst ein Kabelkanal auch in 
keinster Weise das Problem auf dem Patchfeld...

Autor: Kabelaffe (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Es geht hier nicht um das Langstreckenverlegen von Patchkabeln, dafür
> ist und bleibt Verlegekabel die bessere Wahl, es geht nur noch um die
> letzten Meter von der letzten Dose zum Endgerät, üblicherweise ein
> Gebiet wo Kabelkanäle auch nicht mehr hinkommen.

Nicht jedes Endgerät steht so in der Nähe einer Dose, daß...

> Wegstrecken wo Leute herlaufen, sind definitiv kein Gebiet wo überhaupt ein 
Kabel hergelegt  gehört und wer so etwa vorschlägt, disqualifiziert sich und seine 
Antwort damit schon selbst.

...ich immer noch auf eine konkrete Lösung des von mir skizzierten 
Problems warte. Bodendosen sind wie gesagt nicht überall möglich, 
manchmal braucht man den Anschluß da auch nur für begrenzte Zeit. Man 
kann natürlich auch so lange einfach den Durchgang sperren.

Vielleicht kommst Du irgendwann mal aus Deinem 4-Quadratmeter-Wohnklo 
(mit Kochnische) raus, und erkennst, daß nicht jeder Raum nur aus Wänden 
mit Zeug dran besteht, die in der Mitte gerade Platz lassen, um zu 
stehen.

> Abgesehen löst ein Kabelkanal auch in keinster Weise das Problem auf dem 
Patchfeld...

Dieser hier schon: 
https://hissmekano.blob.core.windows.net/raw/6090016.jpg

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Richtig abgewickelt? Wenn das Kabel noch tordiert ist, streckt es sich 
niemals so richtig.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Kabelaffe schrieb:
> Tim Taylor schrieb:
>> Es geht hier nicht um das Langstreckenverlegen von Patchkabeln, dafür
>> ist und bleibt Verlegekabel die bessere Wahl, es geht nur noch um die
>> letzten Meter von der letzten Dose zum Endgerät, üblicherweise ein
>> Gebiet wo Kabelkanäle auch nicht mehr hinkommen.
>
> Nicht jedes Endgerät steht so in der Nähe einer Dose, daß...

Doch tut es, und wenn nicht, werden weitere Dosen in den Wandkanal 
gesetzt.

>
>> Wegstrecken wo Leute herlaufen, sind definitiv kein Gebiet wo überhaupt ein
> Kabel hergelegt  gehört und wer so etwa vorschlägt, disqualifiziert sich
> und seine
> Antwort damit schon selbst.
>
> ...ich immer noch auf eine konkrete Lösung des von mir skizzierten
> Problems warte. Bodendosen sind wie gesagt nicht überall möglich,
> manchmal braucht man den Anschluß da auch nur für begrenzte Zeit. Man
> kann natürlich auch so lange einfach den Durchgang sperren.
>

Doch, genau das ist eben möglich, es ist genug Platz in den 
Versorgungskanälen im Boden das man ohne Probleme noch weitere 
Bodendosen setzen kann bzw. die Netzwerkports bestücken, wie soll den 
sonst der Strom zu den Tischen kommen? Überall Stolperfallen von den 
Wankanälen herziehen?
Wenn man nur temporär einen Anschluss braucht, klappt man die Dose 
danach eben wieder zu, wo ist das Problem?

> Vielleicht kommst Du irgendwann mal aus Deinem 4-Quadratmeter-Wohnklo
> (mit Kochnische) raus, und erkennst, daß nicht jeder Raum nur aus Wänden
> mit Zeug dran besteht, die in der Mitte gerade Platz lassen, um zu
> stehen.
>

Blub.

>> Abgesehen löst ein Kabelkanal auch in keinster Weise das Problem auf dem
> Patchfeld...
>
> Dieser hier schon:
> https://hissmekano.blob.core.windows.net/raw/6090016.jpg

Und in den Dingern führe ich die Patchkabel dann wie nah an den Port?
Genau die Teile sind in den 19" Racks rechts und links verbaut, durch 
die starke Kabelwellung bekommt man aber da nichtmal ansatzweise so viel 
rein wie bei glatten Kabeln, von der Beweglichkeit ganz zu schweigen.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Richtig abgewickelt? Wenn das Kabel noch tordiert ist, streckt es
> sich
> niemals so richtig.

Kabel wurde durch radiale Drehung der Kabelspule abgewickelt, die 
Rest-Torsion wurde danach versucht durch ausstreichen zu reduzieren, 
leider ohne Erfolg.

Autor: Tim Taylor (Gast)
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-radial
+tangential

Autor: Kabeljau (Gast)
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such evtl. mal nach "Kabelschlauch"

Autor: Tim Taylor (Gast)
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Kabeljau schrieb:
> such evtl. mal nach "Kabelschlauch"

Danke, das war einer der besseren Tipps.

Ansonsten hab ich meine Lösung ja bereits, werde in 2-3 Wochen mal 
schauen wie die Kabel sich unter Zug gemacht haben, verwende aber sonst 
einfach die bereits bestellten Cat 5e. Werde mir aber auch mal ein paar 
Kabelschläuche/Kabelspiralen besorgen um zu schauen wie die 
funktionieren.

Autor: Kein Elektriker (Gast)
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Siehe Thread: Wie glätte ich einen Kabelschlauch?...

Autor: Kabelaffe (Gast)
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Tim Taylor schrieb:
> Doch tut es, und wenn nicht, werden weitere Dosen in den Wandkanal
> gesetzt.

WANDkanal, Du sagst es. Nicht alles steht in der Nähe einer Wand.

> Doch, genau das ist eben möglich, es ist genug Platz in den
> Versorgungskanälen im Boden das man ohne Probleme noch weitere
> Bodendosen setzen kann bzw. die Netzwerkports bestücken, wie soll den
> sonst der Strom zu den Tischen kommen? Überall Stolperfallen von den
> Wankanälen herziehen?

Du setzt voraus, daß es überall Verorgungskanäle im Boden gibt. Dies mag 
in halbwegs aktuellen Gewerbegebäuden der Fall sein. Im privaten Umfeld 
(und auch da kann der Schreibtisch mal nicht an der Wand stehen) ist das 
doch wohl eher unüblich, um nicht zu sagen, eine Ausnahme. ebenso in 
älteren Gewerbegebäuden. Vor dem Umzug in den Neubau saß mein 
Arbeitgeber in einem Gebäude aus dem Jahr 1970. Wandkanäle gab es da 
nur, weil wir sie angebracht haben, Bodenkanäle gar nicht. Dort, wo es 
abgehängte Decken gab, konnte man sich noch damit behelfen, die Kabel 
dort entlang zu führen, aber die gab es auch nicht überall.

Okay, daheim hat man nicht unbedingt ein großes Patchfeld (außer man ist 
Nerd), aber dafür um so wahrscheinlicher, daß die Telefondose irgendwo 
ist, wo man sie nicht braucht, um dann dort die Fritzbox aufzuhängen 
(scheiße, keine Steckdose in der Nähe), und von da aus mit dem Kabel 
dann dorthin zu gehen, wo man es braucht. Wer auf die Idee kam, in 
meiner Hütte die Telefondose in den FLUR zu setzen, hatte wohl auch ein 
paar Pilze zu viel im Pfeifchen.

> Wenn man nur temporär einen Anschluss braucht, klappt man die Dose
> danach eben wieder zu, wo ist das Problem?

Wenn man extra dafür den Schlitz und das Dosenloch in den Boden gekloppt 
hat, weil man -wie in den zahlenmäßig meisten Gebäuden- eben keinen 
Bodenkanal hat?

> Blub.

Treffer, versenkt.

> Und in den Dingern führe ich die Patchkabel dann wie nah an den Port?
> Genau die Teile sind in den 19" Racks rechts und links verbaut, durch
> die starke Kabelwellung bekommt man aber da nichtmal ansatzweise so viel
> rein wie bei glatten Kabeln, von der Beweglichkeit ganz zu schweigen.

Mußt du machen wie im Schaltschrank. Unter jeder Reihe Ports (Patchfeld, 
Switch, etc) direkt so eine Latte quer. Und das Kabel auf direktem Wege 
rein. Ist unkonventionell, aber geht.

Autor: Kabeljau (Gast)
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Kein Elektriker schrieb:
> Siehe Thread: Wie glätte ich einen Kabelschlauch?...

Nicht diese 'panzer' zum einputzen, die sind ja noch widerspenstiger als 
jedes Kabel :)

Dachte da an diese offene Spiralen, spaetestens wenn man zwei oder mehr 
Kabel zusammenfassen kann sollte sich da nichts mehr winden.
Kommt halt drauf an wie steif das zeug ist wenn nur ein Kabel eingelegt 
ist, jdf. ist es wieder auch leicht demontierbar verschafft dem  Ganzen 
evtl. einfach mehr Masse. Vlt. gehts auch nicht, nur eine Idee.

Autor: P. W. (deneriel)
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"Ausstreichen" ist genau die richtige Methode. Nur nicht zu zaghaft.
zweimal kräftig mit Biegung entgegen dem Drall durch die Faust gezogen, 
dann geht das einigermaßen.
Und sollte wirklich mal eine Leitung davon kaputt gehen nimmste einfach 
die nächste und bist bei der etwas weniger grob. Die sind im Dutzend 
billiger.
Um den letzten leichten Drall kümmert sich dann Newton mit der Zeit.


Um das bei Bedarf ein Stück weit über den Boden zu führen gibts extra 
flache und trittfeste Kabelkanäle mit abgerundetem Deckel sodass man 
nicht darüber stolpert.
Für den temporären Einsatz nimmt man einen Streifen Gaffa. (Achtung, 
Temporär heißt <=48, sonst bleibt die Klebeschicht dauerhaft an der 
Leitung)


Oder du fragst mal die Katalogdesigner von Büromöbelherstellern wo die 
ihre Power-over-WLAN-PCs und/oder maßgefertigten Kabel beziehen. Wenn es 
da überhaupt mal Leitungen gibt, passen die immer exakt in die 
vorgegebenen Kabelführungen und bilden niemals Schlaufen, Schlingen oder 
sonstige Absonderlichkeiten wie in der Realität.

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