Dirk schrieb:
> Um die Effizienz meiner Wärmerückgewinnungsanlage auszurechnen,
Ha ha, gut so, du bist einer der wenigen, die dann nicht auf den Betrug
der WRG-Anlagen-Hersteller reinfallen.
Wenn drinnen 20 und draussen 0 GradC sind, und die Lüftungsanlage im
Geegenstromverfahren die angesaugte Luft von 0 auf 18 Grad erwärmt
während die abgegebene Luft von 20 auf 2 Grad fällt, hat dann die Anlage
90% Wirkungsgrad ?
Mitnichten, weil die warme Luft von drinnen viel mehr warmes Wasser in
Form von Luftfeuchte enthielt als die kalte Luft von draussen.
Denn der Wärmenergieinhalt von Luft ist zum wesentlichen Teil vom
mittransportierten Wasser bestimmt und nicht vom Stickstoff/Sauerstoff.
Um das korrekt ausrechnen zu können, braucht man das was du nun
erfragst. Ich habe es auch noch nicht getan, wäre nett, wenn du dein
Ergebnis für die Zahlen oben postest.
Die nicht-berechnete Wärme geht dann übrigens dabei verloren, in dem
Feuchtigkeit (aus Mauerwerk, Büchern und Betten) im Haus verdunstet, um
die trockene Luft von draussen wieder auf Raumluftfeuchte zu bringen,
Prinzip des Schwitzens, es kühlt, die Kühle muss die Heizung wieder
aufwärmen.
Viel schlimmer wird es noch, wenn draussen -10 GradC sind und die
kondensierende Luftfeuchte in der WRG Anlage zu Eis gefriert, und daher
zugeheizt werden muss damit sie nicht zufriert. Da wird der Wirkungsgrad
schnell negativ. Daher besser die Luft durch lange unterirdische Röhren
ansaugen, damit sie immer über 0 GradC hat (und bei den Rohren für
Ablauf des Kondenswasseranfalls sorgen, sonst schimmelt's).