FireFox 57: NoScript, Alternative?

Gast #5211495
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Why_Not schrieb:
> dieses neue Addon namens "Double
> Noscript" zum Firefox hinzuzufügen?

Das gibts nicht. Er meint mit "Double Noscript", dass er das ältere 
Noscript (5.x) und das neuere Noscript (10.X) gleichzeitig, also zwei 
Versionen ("double"), entwickelt.

Die neue Version dauert übrigens doch ein paar Tage länger.


Und noch PS: Viele bekannte Addons werden bald noch Updates bekommen und 
laufen dann wieder.
Gast #5211595
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Thomas S. schrieb:
> Guten Morgen,
> angeblich soll "umatrix"
> (https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/umatrix/ sowie
> https://github.com/gorhill/uMatrix)
> eine mögliche Alternative zu Noscript darstellen.
> (noch nicht installiert)

https://github.com/gorhill/uMatrix
1
uMatrix
2

3
Definitely for advanced users.

Zu uMatrix fehlt definitiv eine ordentliche Anleitung. Man muss sich 
alles aus den tiefen des I-Nets zusammenstoppeln. Seit gestern "läuft" 
es bei mir testweise.
Gast #5212545
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Berthold schrieb:
> Heute ist die Version 57 von FF auf meinem Rechner installiert
> worden.

Gleiches Problem hier.

> Zu meinem Bedauern funktioniert NoScript nicht mehr. Gibt es eine
> Alternative zu NoScript für FF 57?

Keine die so einfach und gut zu bedienen war wie NoSript, darum lautet 
meine "Alternative":

https://archive.mozilla.org/pub/firefox/releases/56.0.2/win64/de/

Ich habe das Teil einfach wieder deinstalliert. Bis eine kompatible 
Version von NoScript bereit steht bleibe ich bei der vorherigen Version.

Gruß
#5212728
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Bernd K. schrieb:
> Bekommst Du überhaupt noch was zu sehen außer leeren weißen
> Seiten?

... oder Buttons, die nichts tun... Bin ja jetzt auch nicht so der 
JS-Fanboy, aber man kann damit schon sehr nette und sinnvolle Dinge auf 
Clientseite machen. 90er Jahre WWW-Experience brauchts wirklich nicht 
mehr, sonst hätten wir ja gleich bei gopher bleiben können ;) Und gegen 
die nicht netten Dinge hilft uBlock, kann ich nur empfehlen...
Gast #5212811
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Bernd K. schrieb:

> Berthold schrieb:
>> Bis dahin habe ich den Schalter javascript.enabled auf false gesetzt.
>
> Wie kommt man heutzutage zurecht im Web 2.x wenn man die von heutigen
> Webanwendungen erwartete clientseitige Funktionalität einfach komplett
> abschaltet?

Der Schlüsselbegriff ist clientseitig. Als Anwender haben wir es uns 
gefallen lassen, dass fast alle Funktionen auf unseren Rechner 
ausgeführt werden, statt darauf zu achten, diese auf der Serverseite 
ausführen zu lassen, wie es barrierefreie Seiten z. T. machen.

> Bekommst Du überhaupt noch was zu sehen außer leeren weißen Seiten?

Einfach selbst ausprobieren. Darüber hinaus bin ich jetzt mit uMatrix 
unterwegs (siehe oben), das mir eine gute Kontrolle über Cookies, CSS, 
Medien, Skripte & Frames gibt. Zusätzlich habe ich uBlock Origin 
installiert.
Gast #5212823
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Bei mir hat sich trotz ausgeschalteter Update-Funktion heute schon 
wieder FF57 selbst installiert. Ich will es derzeit (noch) nicht haben 
und wähle einen vorherigen Wiederherstellungszeitpunkt.
Ganz schön penetrant das Teil!
Gast #5212844
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Berthold schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>
>> Berthold schrieb:
>>> Bis dahin habe ich den Schalter javascript.enabled auf false gesetzt.
>>
>> Wie kommt man heutzutage zurecht im Web 2.x wenn man die von heutigen
>> Webanwendungen erwartete clientseitige Funktionalität einfach komplett
>> abschaltet?
>
> Der Schlüsselbegriff ist clientseitig. Als Anwender haben wir es uns
> gefallen lassen, dass fast alle Funktionen auf unseren Rechner
> ausgeführt werden, statt darauf zu achten, diese auf der Serverseite
> ausführen zu lassen

was clientseitig ausgeführt wird ist eh nur bling.
der client steht unter der kontrolle des anwenders, also kann ein 
(professioneller) entwickler es nicht gestatten, dass dort 
sicherheitskritische daten bearbeitet werden.
wäre toll wenn man in einem webshop sachen bestellen kann, und vorm 
absenden einfach ein paar js variablen ändert um den gesamtpreis auf 
0,01€ zu setzen.

und ja, viele seiten gehen ohne javascript. manche seiten brauchen es 
von ihrem host aus, kommen aber damit klar wenn man javasript von 
drittservern (werbung) verbietet - respektive nicht erlaubt. js-blocker 
haben in der regel eine whitelist, keine blacklist.
Gast #5212898
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m.n. schrieb:

> Bei mir hat sich trotz ausgeschalteter Update-Funktion heute schon
> wieder FF57 selbst installiert. Ich will es derzeit (noch) nicht haben
> und wähle einen vorherigen Wiederherstellungszeitpunkt.

Nimm die ESR-Version, die ist noch nicht kaputt. Kannst Du einfach über 
die vorhandene drüberinstallieren.

Oder auf Waterfox umstellen. Der unterstützt die alten Plugins.
Gast #5212919
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soul e. schrieb:
> Nimm die ESR-Version, die ist noch nicht kaputt. Kannst Du einfach über
> die vorhandene drüberinstallieren.

Was ist ESR?
Ich habe den Link von Brille (s.o.) verwendet und 56.0.2 aufgespielt.

Gegen Updates ist ja eigentlich nichts zu sagen, aber wenn das aktuelle 
Design von der Tageslaune irgendeines Entwicklers abhängt, nervt das 
einfach.
Vor ein paar Jahren waren die Tabs eckig, wenn ich nicht irre. Dann 
wurden sie abgerundet (WIN7 bedingt?) um jetzt (FF57) wieder eckig zu 
werden. Schon klar, alles nur Kleinigkeiten, aber wir sind hier ja nicht 
auf einer Modemessse.
Gast #5212926
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m.n. schrieb:
> Was ist ESR?

Das, wovon Elkos meist zu viel haben. SCNR

> Gegen Updates ist ja eigentlich nichts zu sagen, aber wenn das aktuelle
> Design von der Tageslaune irgendeines Entwicklers abhängt, nervt das
> einfach.
> Vor ein paar Jahren waren die Tabs eckig, wenn ich nicht irre. Dann
> wurden sie abgerundet (WIN7 bedingt?) um jetzt (FF57) wieder eckig zu
> werden. Schon klar, alles nur Kleinigkeiten, aber wir sind hier ja nicht
> auf einer Modemessse.

Volle Zustimmung. Das soll jetzt wohl das Design von Grütze 10 
nachäffen. Ich bin froh, daß ich Betriebssystemseitig den Dreck schon 
nicht habe, und jetzt kommt Firefox damit an. Microsoft macht Iteration 
für Iteration die GUI schlechter (seit den Ribbons geht es doch nur noch 
bergab), und andere rennen hinterher. Zum kotzen.
Warum kann der Firefox nicht einfach native GUI-Elemente verwenden? 
grummel
Gast #5212961
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m.n. schrieb:

> Was ist ESR?

Eine Version für Unternehmen mit zentraler IT-Administation. Die bleibt 
über längere Zeit konstant und macht nur Sicherheits-Updates.

Für Firmen wäre es ziemlich blöd, wenn auf einmal betriebswichtige 
Plugins (z.B. Webex) nicht mehr laufen...
#5213121
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Hiiilfe. Firefox möchte hier gerade neu starten um das Update zu 
vollenden. Gestern schon auf Ubuntu, mir fehlen seither drei 
Erweiterungen. Fox!Box, Capture&Print und die GlobalFindBar. Die "Suche 
nach Alternativen" kann man vergessen, da kommt nix.

Auf dem Raspberry gibt es nur die 32Bit ESR Version, oder eben die 
anderen Browser. Extended Service Range oder so ähnlich soll das wohl 
heißen. Kennt man auch von den Langzeitversionen von Ubuntu.

Na, wenigstens der VideoDownloadhelper und Fireshot haben rechtzeitig 
neue Versionen abgeliefert. Und Fireshot läuft jetzt auch teilweise mit 
Linux.
Gast #5213192
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m.n. schrieb:
> Bei mir hat sich trotz ausgeschalteter Update-Funktion heute schon
> wieder FF57 selbst installiert. Ich will es derzeit (noch) nicht haben
> und wähle einen vorherigen Wiederherstellungszeitpunkt.
> Ganz schön penetrant das Teil!

Hm .. bei mir nicht (siehe Anhang). FF fragt zwar penetrant nach, mehr 
aber nicht. Das Update auf v57 hatte ich auch selber ausgelöst, wusste 
da aber noch nicht, dass dann NoScript nicht mehr läuft. Ein Ausweichen 
auf ESR oder sonstiges tue ich mir vorerst nicht an. Ich warte einfach 
ab, nutze Bewährtes und beobachte die Lage, wie auch beim "EDA-Rennen" 
um die Vorherrschaft.

Sondierungen gewissermaßen, bis die Koa steht.

;-)
Gast #5213284
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Hab gerade die V57 durch die V56 ersetzt. das downgrade ging 
erstaunlicher Weise recht problemlos.

uMatrix ist keine so gute alternative, um Scripte dauerhaft freizugeben 
muss man ständig auf das "Schlosssymbol" oben klicken. Vergießt man das, 
sind die gerade getroffenen Einstellungen verworfen. NoScript war hier 
deutlich übersichtlicher.

Mein CookieCuller und der Batchdownloader gehen auch nicht mehr - 
eigentlich sind alle Gründe, wieso ich damals auf FF umgestiegen bin, 
mitV57 wieder hinfällig - klasse! :(
Gast #5213540
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> BB FireFox, war ne schöne Zeit aber alles geht ein mal zu ende.

Kann ich nicht nachvollziehen. Nachdem ich uBlock & uMatrix laufen habe, 
bin ich mit dem neuen FireFox sehr zufrieden. Hinzu kommt, dass die 
Geschwindigkeit und die Ruckelfreiheit des FFs wirklich verblüffend ist 
gegenüber der Vorläuferversion auf meinem etwas älteren HP-System.

Hello, Firefox 57 :)
Gast #5213672
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Teo D. schrieb:
> Berthold schrieb:
>> Kann ich nicht nachvollziehen. Nachdem ich uBlock & uMatrix laufen habe...
>
> Nein, mir get das Ganze bereits seit ~3-4J auf den Senkel.
> Nun fühle ich mich seit einiger Zeit zu Dingen gedrängt, die ich
> keines falls möchte.
> Und wenn sich das Gefühl dann in Nötigung wandelt... BB

Du solltest aus der Welt der Gefühle zurück in die der Realität 
wechseln. Entscheidungen müssen rational getroffen werden.
Gast #5214206
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Brille schrieb:
> m.n. schrieb:
>> Bei mir hat sich trotz ausgeschalteter Update-Funktion heute schon
>> wieder FF57 selbst installiert. Ich will es derzeit (noch) nicht haben
>> und wähle einen vorherigen Wiederherstellungszeitpunkt.
>> Ganz schön penetrant das Teil!
>
> Hm .. bei mir nicht (siehe Anhang). FF fragt zwar penetrant nach, mehr
> aber nicht.

Das Update auf V57 ist jetzt auch auf einem anderen Rechner passiert, 
obwohl auch dort die 'Option' "Nicht nach Updates suchen" aktiviert war. 
Das ist schon heftig!
Heute hat sich unter V56.0.2 ein Update von NoScript installiert, wonach 
dann ettliche Lesezeichen nicht mehr funktionierten. Das macht keinen 
Spaß!
#5215046
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c.m. schrieb:
> was clientseitig ausgeführt wird ist eh nur bling.

Oder je nach Framework (Vue, React, Angular, etc.) das komplette 
Frontend, also auch die Erzeugung jeglichen HTMLs findet clientseitig 
statt. Das Backend spuckt nur noch kleine Fetzen Json aus mit den 
nackten Daten oder nimmt solche entgegen. Aus der Sicht des 
Serverbetreibers ergibt das schon Sinn, er spart einen Haufen Rechenzeit 
uns Speicher um bei jedem Request riesige Template-Strings 
zusammenzusetzen und das Hundertfache an Traffic um sie auszuliefern.

Und bezüglich der Manipulationssicherheit von Daten (Dein 
Onlineshop-Beispiel) ändert sich eigentlich überhaupt nichts gegenüber 
der alten Methode, auch damals schon musste der Server alle eingehenden 
Daten auf Plausibilität prüfen, ich habe sogar das Gefühl daß der 
serverseitige Code nun sehr viel übersichtlicher wird, die Zahl der 
nötigen Request-Handler und der Parameter die sie entgegen nehmen (und 
prüfen müssen) sehr viel kleiner wird, das ganze API das man 
implementieren muss wird schmaler und einfacher, die Angriffsfläche wird 
kleiner, Ballast fällt weg und der Blick aufs Wesentliche wird frei.

Oder mit anderen Worten: Da per Defintion allein der Server und niemand 
sonst für die Sicherheit seiner Daten sorgen kann, ist es also sinnvoll 
so viel Code wie nur irgend möglich vom Server in den Client zu 
verlagern wo er keinen Schaden mehr anrichten kann und damit den 
sicherheitskritischen Code auf dem Server auf ein Minimum zu reduzieren.

Man zieht also quasi die Frontlinie zurück bis zu der engen schmalen 
Schlucht an der schmalsten Stelle die man gut verteidigen kann und die 
jungen Hipster-Webdesigner mit ihren JS-Frameworks können sich nun 
endlich vollkommen unbesorgt und unbehelligt in der weiten Ebene tief 
drin im Feindesland austoben und machen was sie wollen, sie sind dort 
nicht mehr Ziel des Angriffs. Die alten Hasen mit Erfahrung stehen 
hinten an der schmalen übersichtlichen REST/Websocket/JSON-Schlucht und 
verteidigen den Eingang zum Server.
Gast #5215610
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Autor: Bernd K. (prof7bit)

> Die alten Hasen mit Erfahrung stehen hinten an der schmalen
> übersichtlichen REST/Websocket/JSON-Schlucht und verteidigen den Eingang
> zum Server.

Auszug aus Winnetou III?
Gast #5215630
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Bernd K. schrieb:
> Oder mit anderen Worten: Da per Defintion allein der Server und niemand
> sonst für die Sicherheit seiner Daten sorgen kann, ist es also sinnvoll
> so viel Code wie nur irgend möglich vom Server in den Client zu
> verlagern wo er keinen Schaden mehr anrichten kann und damit den
> sicherheitskritischen Code auf dem Server auf ein Minimum zu reduzieren.
>
> Man zieht also quasi die Frontlinie zurück bis zu der engen schmalen
> Schlucht an der schmalsten Stelle die man gut verteidigen kann und die
> jungen Hipster-Webdesigner mit ihren JS-Frameworks können sich nun
> endlich vollkommen unbesorgt und unbehelligt in der weiten Ebene tief
> drin im Feindesland austoben und machen was sie wollen, sie sind dort
> nicht mehr Ziel des Angriffs. Die alten Hasen mit Erfahrung stehen
> hinten an der schmalen übersichtlichen REST/Websocket/JSON-Schlucht und
> verteidigen den Eingang zum Server.

Ein bisschen martialisch ausgedrückt, aber genau so ist es. Ein klare 
Trennung zwischen Backend und Frontend und das per Design.
Gast #5216786
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Da war ich wohl etwas schnell mit dem tippen...

Hier nochmal eine lesbare Variante:

Mir scheint, dass sowohl hier als auch unter o.g. Link viele Nutzer
einen kommerziellen Support für ein kostenloses Tool erwarten, welches
von exakt EINEM Entwickler in seiner Freizeit gepflegt wird.
Der eine oder andere hat wohl den Gedanken von OpenSource noch nicht
verstanden...
Gast #5216799
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Was hast du an diesem Satz nicht verstanden:

2017-11-14: We're working hard to make NoScript for Quantum available to 
you as soon as possible, definitely by the end of this week.

Übersetzung:

2017-11-14: Wir arbeiten hart daran, Ihnen NoScript für Quantum so 
schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen, definitiv bis Ende 
dieser Woche.

(Hervorhebung von mir)

Was du und Hackadings schreiben ist irrelevant.
#5217079
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Berthold schrieb:
> Der Schlüsselbegriff ist clientseitig. Als Anwender haben wir es uns
> gefallen lassen, dass fast alle Funktionen auf unseren Rechner
> ausgeführt werden, statt darauf zu achten, diese auf der Serverseite
> ausführen zu lassen, wie es barrierefreie Seiten z. T. machen.

Absolut korrekt, clientseitig ist aus Sicht eines Webentwicklers ein 
ganz wesentlicher Punkt. Damit kann ich nämlich eine Art "poor man's 
Distributed Computing" machen, also zum Beispiel aufwändige Aufgaben 
weitgehend auf den Client verlagern. Das ist eine feine Sache für uns 
beide.
Gast #5220751
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Hallo

trotz nur kurzzeitiger Nutzung von NoScript und noch kurzzeitiger von 
Greasemonkey in früheren Versionen von Firefox habe ich mich doch durch 
den Thread anfixen lassen und das aktuelle NoScript wieder mal 
installiert:

Und doch leider genau das gleiche Erlebnis - es macht keinen Spaß mehr 
zu Surfen - viele wichtige Sachen funktionieren nicht aber störender 
Mist , der eigentlich weg bleiben sollte, kommt oft genug doch noch 
durch.
Wer und wie nutzt eigentlich dieses unglaublich anstrengenden, wenn 
sicherlich auch sehr gutes, Add-On ?

Mittels AdblockPlus, Clear Flash Cookies und recht strenger 
Grundeinstellung von Mozilla kann ich alle Seiten gut Nutzen welche 
allgemein Besuche und werde weder von übermäßig viel Werbung noch von 
andern Sachen belästigt - eventuell fragt Mozilla nach ob bestimmte 
Sachen ausgeführt werden dürfen (einmalig - generell oder eben nicht).
Vollgemüllte Seiten, wie es "gerne" bei Onlineauftritten von Printmedien 
wie Tageszeitungen der Fall ist, sind auch mit NoScript nicht mit 
vernünftigen Aufwand zu bändigen - bzw. werden total unbrauchbar.

Also warum oder eigentlich besser ->wie<- nutzt "ihr" NoScript ohne das 
die Konfiguration oder die Anpassung an jede einzelne Seite mehr Zeit 
und Energie in Anspruch nimmt als der Nutzinhalt der Seite - für den ich 
doch letztendlich genau jene Seite besuche ?

NoScript ist auf jeden Fall wider bei mir aus den AddOns verbannt 
worden.

Jemand
#5221573
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Jemand schrieb:
> Also warum oder eigentlich besser ->wie<- nutzt "ihr" NoScript ohne das
> die Konfiguration oder die Anpassung an jede einzelne Seite mehr Zeit
> und Energie in Anspruch nimmt als der Nutzinhalt der Seite - für den ich
> doch letztendlich genau jene Seite besuche ?

Ich benutze NoScript einfach so, wie es vorgesehen ist. Seiten, denen 
ich vertraue, sind dauerhaft freigeschaltet, andere nur temporär, und 
wieder andere eben gar nicht. Den von Dir beschriebenen Zeit- und 
Energieaufwand sehe ich bei mir allerdings nicht.
Gast #5221596
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Sheeva P. schrieb:

> Ich benutze NoScript einfach so, wie es vorgesehen ist. Seiten, denen
> ich vertraue, sind dauerhaft freigeschaltet, andere nur temporär, und
> wieder andere eben gar nicht. Den von Dir beschriebenen Zeit- und
> Energieaufwand sehe ich bei mir allerdings nicht.

Wenn man immer dieselben Seiten ansurft, dann geht das. Nutzt man das 
Netz aber viel zur Recherche über verschiedenste Themen, hat man genau 
den ausartenden Zeitaufwand, den der Vorposter beschrieb.
Beitrag #5221784 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5221788
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Nop schrieb:
> Wenn man immer dieselben Seiten ansurft, dann geht das.

Dann sowieso.

> Nutzt man das
> Netz aber viel zur Recherche über verschiedenste Themen, hat man genau
> den ausartenden Zeitaufwand, den der Vorposter beschrieb.

Spannend, genau das mache ich nämlich -- sowohl privat, als auch 
beruflich. Wenn Ihr NoScript als störend empfindet, dann benutzt es 
einfach nicht. Ich kann nur sagen, daß ich es gern nutze und keine 
Probleme damit habe. YMMV.
#5221796
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Abdul K. schrieb:
> Mir ging das schon so als ich die BYTE vor gut 40 Jahren gelesen haben.
> 2/3 der Seitenfläche war durchschnittlich Werbung.
> Ich sah schon 30 unterschiedliche Tracking-Firmen in manchen Seitenlogs.
> Es wäre mal interessant mit Leuten aus diesem Bereich zu sprechen. Die
> sehen die Dinge wohl völlig anders als wir hier.

Nein, die stehen beim Surfen ja vor denselben Problemen wie wir hier, 
und ärgern sich genauso darüber. Aber aus irgendwelchen unerfindlichen 
Gründen sind manche Menschen darauf angewiesen, für ihre Arbeit bezahlt 
zu werden. Und solange das nicht wir als Konsumenten, Steuer- oder 
Abgabenzahler tun, sind diese Menschen auf die Werbeindustrie 
angewiesen.

Auch die Leute in der Werbeindustrie kennen die Probleme, aber die 
wollen auch von irgendwas leben und werden von den Auftraggebern an 
harten Zahlen gemessen, wie bekannt sie ein Produkt machen und wie gut 
es sich verkauft. Und für die Auftraggeber gilt wieder dasselbe: kennen 
die Problematik und leiden selbst darunter, müssen aber auch essen und 
Miete bezahlen...

Nun verstehe ich die dahinter steckenden Mechanismen zwar, leide aber 
ganz genau so darunter wie Du und jeder andere hier, finde das alles 
nicht gut und sehne mich manchmal nach dem Internet der frühen 
Neunziger, bevor MS das Marquee- und Netscape das Blink-Tag erfunden 
hatten. Andererseits war das aus heutiger Sicht eine ziemlich 
langweilige Veranstaltung...

Leider habe ich auch keine Lösungen für diese beiden Dilemmata: das 
eine, technische ist, daß wir zwar alle gerne interaktiv Surfen wollen, 
aber die interaktiven Techniken zu Übertreibung und Mißbrauch einladen. 
Das andere, soziale Dilemma ist, daß wir zwar alle qualitativ 
hochwertige, aktuelle Inhalte haben wollen, aber nicht dazu bereit sind, 
deren Ersteller dafür anständig zu bezahlen.

Deswegen hat mein Day-to-Day-Firefox genau zwei Plugins: NoScript und 
uBlock. Damit bin ich zumindest die aggressivste Werbung los, kann die 
meisten Seiten problemlos benutzen und für Sonderfälle habe ich einen 
Chrome in einem Wegwerf-Dockercontainer.

Freude am Rande: mein FF 57.0 ist tatsächlich spürbar schneller als die 
Vorversionen, und nutzt wesentlich weniger Arbeitsspeicher. Wenn das die 
Balohnung dafür ist, daß mein NoScript ein paar Tage lang nicht gelaufen 
ist, nehme ich das gerne in Kauf.
Gast #5221813
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Hallo

das Kernproblem bzw. sogar Gefahr ist eigentlich kaum die Werbung an 
sich - die nervt nur, und ich meine man kann sich auch im bestimmten Maß 
an trainieren diese zu ignorieren.
Die Gefahr besteht in der, leider auch genutzte Möglichkeit, das ganz 
genau feststellbar ist das ich oder du sich genau für dieses oder jenes 
Thema interessiert, soundso viel Zeit auf dieser Seite, diesen Artikel 
verbracht hat, in einer ganz bestimmten Art und Weise schreibt - sich 
auch auf bestimmten anderen Seiten aufhält und entsprechende Interessen 
hat.
Mit ein wenig Ungeschicklichkeit von meiner oder auch deiner Seite 
bekommt so selbst ein Kommerzieller Anbieter heraus wie mein / dein 
Realname und Adresse lautet, wo man sich aufgehalten hat usw.
Ob er das überhaupt darf (besonders in Ländern außerhalb der EU) und wie 
viel Aufwand das für ihn ist soll jetzt mal nicht zur Sache gehören - im 
Zweifel wird es von vielen Anbietern und Diensten einfach gemacht.

Wäre auch nicht alles so schlimm wenn mit diesen Daten nur versucht 
würde gezielte Werbung zu Platzieren.
Aber diese Daten können ganz schnell eine Auswirkung auf das echte Leben 
und zwar in sehr wichtigen Punkten erlangen - Gesetzte wollen das zwar 
verhindern  und bei wohl >98% der Bevölkerung ist bis jetzt noch nichts 
ernsthaftes aufgetreten, aber potentielle Arbeitgeber recherchieren 
gerne schon mal im Voraus im Netz, Kreditgeber nutzen sicherlich nicht 
ausschließlich die Schufaeinträge, wer in bestimmte Länder einreisen 
möchte sollte sich zumindest in den bekannten sozialen Medien 
zurückhalten - auch wenn unter Pseudonym geschrieben wird, bestimmte 
Sachen sollten nicht zusammen im Netz bestellt werden (wer schnüffelt da 
eigentlich, bzw. welcher "besorgter" Bürger gibt da Daten einfach 
weiter, bzw. welche Gesetze zwingen ihn dazu...?) usw.

Paranoia ? Vielleicht und für die meisten ist ja noch immer alles gut 
gegangen (auch bei mir) - es ist aber traurig das mit aller Gewalt 
versucht wird die Möglichkeiten welche das Internet jeden bieten könnte 
durch Gesetze und noch viel extremer durch Geschäftemacherei 
einzuschränken.

Moderne Medien und Datenströme - aber das Denken und Handeln von 
Vorgestern - (-keine- Kulturflatrate, Printmedienauftritte welche ein 
Frechheit sind, Rechteirrsinn, Moralfilter, Abmahnirrsinn, 
Realnamenzwang, keine wirklich 100% anonyme Bezahlsysteme...)

Jemand
#5221876
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Sheeva P. schrieb:
> Freude am Rande: mein FF 57.0 ist tatsächlich spürbar schneller als die
> Vorversionen, und nutzt wesentlich weniger Arbeitsspeicher.

Etwas schneller vielleicht, ja. Am exorbitanten Speicherverbrauch hat 
sich aber nix geändert, außer daß er jetzt auf mehrere Threads verteilt 
ist. Und die Mozillisten haben es endlich geschafft, die Häßlichkeit des 
Designs an das Niveau von Windows 10 anzugleichen.
Gast #5221994
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Sagt mal, geht in FF 57 (Quantum) bei euch das Ausschneidewerkzeug (die 
Schere)? Tut bei mir gerade mal gar nichts. ??

Dafür hagelt es Fehler (477) die unten im Rahmen bei NoScript angezeigt 
werden ..
Gast #5222004
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Brille schrieb:
> Sagt mal, geht in FF 57 (Quantum) bei euch das Ausschneidewerkzeug (die
> Schere)? Tut bei mir gerade mal gar nichts. ??

Oh .. hab's wohl gerade mit dem Snipping Tool verwechselt. :)

Sorry.

Dafür sind die Einstellungen bei NoSript v10.x wohl noch nicht ganz 
ausgereift ..

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