Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Gibt es eigentlich "richtige" Staubsaugerroboter?


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von Hoovering sucks (Gast)


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Hallo

Staubsauger Roboter werden ja ganz langsam bezahlbar, und scheinbar 
nicht nur von einigen wenigen "Elektronik- und Computerfreaks" ;-) 
eingesetzt.

Aber das was ich bis jetzt zu Gesicht bekommen habe ist irgendwie 
letztendlich Spielzeug, bzw. nur für eingeschossige, Teppichfreie und 
Nischenfreie Kleinwohnungen geeignet.

Gibt es schon Staubsaugerroboter (eventuell zu Industriepreisen) die 
"wirklich" richtig Staub(Dreck) saugen können - als auch die Treppe, den 
Langfaserigen Teppich, die Heizkörpernische,  festhängenden Krümmel oder 
Haare richtige "herausbürsten" können, sich anpassen wenn es Eng wird 
(unter Betten, Möbeln) erkennen das es Sachen gibt welche herumliegen 
aber nicht aufgesaugt werden sollen usw. ?
Halt der ganze Kram der staubsaugen oft aufwendig und extrem Nervend 
macht.

Ich denke das nicht, und es wird wohl noch viele Jahre dauern bis das 
realisiert werden wird - und selbst wenn irgendwann:
Die preise werden wohl weit jenseits von gut und Böse sein...

Oder sollte ich mich doch irren ?

von S. M. (lichtmensch)


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www.helpling.de ?

Nein gibt es nicht. Aber die kleinen Spielzeuge gibt es in besser was zb 
die Navigation angeht. Und für den Täglichen Dreck sind auch die 
Spielzeuge schon ok.
Ich habe seit dem das Ding läuft auch weniger Staub auf den Regalen und 
so. Einfach weil der Boden sauberer ist und nicht so viel aufgewirbelt 
wird.
Das ersetzt aber nicht den richtigen Staubsauger.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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einen normalen Staubsauger nehmen
-von 230V AC auf 24V (o.a.) DC umrüsten
-Akku hinten dran
-die Räder größer für mehr Bodenfreiheit und der Möglichkeit, zur Not 
über Schwellen rödeln zu können
-die Motorik eines dreirädrigen Spielzeugroboters "in Groß" 
implementieren
inkl. der Sensorik dafür
-den Saugschlauch durch einen Roboterarm ersetzen mit Kamera-gestützer 
Bewegungsführung
-die Fahrwegssteuerung per Raumerkennung, Triangulation (Laser o.ä.), 
GPS oder Drähte im Boden implementieren

kein Problem, oder? ;)

Im Ernst, sowas sollte für (auch deutsche) Ingenieure heutzutage machbar 
sein.

: Bearbeitet durch User
von Noch einer (Gast)


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> kein Problem, oder?

Eigentlich erstaunlich. Alle qualifizierten, hoch bezahlten Jobs lassen 
sich durch eine KI ersetzen - nur nicht die Putzfrau.

von gosc (Gast)


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von S. M. (lichtmensch)


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Noch einer schrieb:
> obs lassen
> sich durch eine KI ersetzen - nur nicht die Putzfrau.

Ich finde meine aber auch schöner als eine KI ;)

von bastel_ (Gast)


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GAAANZ wichtig. Sensorische Erkennung von Kot, von wegen sowas hier: 
https://www.youtube.com/watch?v=P-EzYqVHXu0
:)

von georg (Gast)


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Mike B. schrieb:
> Im Ernst, sowas sollte für (auch deutsche) Ingenieure heutzutage machbar
> sein.

Auch eine biodeutsche Abstammung macht nicht alle Probleme lösbar - der 
Staubsaugerroboter hat das gleiche grundsätzliche Problem wie das 
Elektroauto, die begrenzte Akku-Kapazität. Um wirklich allen Dreck 
aufzusaugen braucht man Antriebsleistungen der Grössenordnung kW, das 
kann so ein Blechkasten höchstens für Minuten leisten. Man sieht das 
auch an den zahlreichen Handstaubsaugern mit Akku, ich habe noch keinen 
probiert, der auch nur Brotkrümel aufsaugen könnte. Bohrstaub von 
Löchern, die man in die Wand gebohrt hat, bleibt völlig unbeeindruckt 
liegen.

Georg

von Christian B. (luckyfu)


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georg schrieb:
> Um wirklich allen Dreck
> aufzusaugen braucht man Antriebsleistungen der Grössenordnung kW

nur wenn man einen ineffizienten Universalmotor mit einer mindestens 
ebenso ineffizienten Turbine koppelt. Wenn man das etwas sinnvoller 
macht ist man mindestens Faktor 10 drunter. Wobei auch das erstmal eine 
Weile geschafft werden muss.

von Markus (Gast)


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Ich hätte vermutet, daß die Saugleistung der 'Staubsauger-Roboter' zwar 
vergleichsweise gering ist, aber das tägliche Saugen dies zu einem 
gewissen Grad ausgleicht und unterm Strich eine saubere Wohnung 
herauskommt.
Mit einem normalen, stärkeren Staubsauger saugt man eher einmal die 
Woche.

von Der Andere (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Wenn man das etwas sinnvoller
> macht ist man mindestens Faktor 10 drunter.

Gibts zu dem Größenordungswahn belastbare Quellen oder hast du das 
"mindestens Faktor 10" nur einfach so hingerotzt?

von Der Andere (Gast)


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Markus schrieb:
> Ich hätte vermutet, daß die Saugleistung der 'Staubsauger-Roboter' zwar
> vergleichsweise gering ist, aber das tägliche Saugen dies zu einem
> gewissen Grad ausgleicht und unterm Strich eine saubere Wohnung
> herauskommt.
> Mit einem normalen, stärkeren Staubsauger saugt man eher einmal die
> Woche.

Frei nach dem Vergleich: Wenn 10 Windböhen mit je 20km/h einen Baum 
treffen wird er genauso umbrechen wie bei einer Windböhe mit 200km/h?

von Alex W. (gesperrt) (Gast)


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daran denken dass einige Saugroboter eine Internetverbindung benötigen 
um die Karte der Wohnung zum Hersteller zu laden! Dieser möchte 
schließlich die Daten verkaufen! Z.B. an Amazon, damit die wissen ob man 
den Preis nach oben oder unten korrigieren kann...

von Jemand (Gast)


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Hallo

wenn Mensch es schafft mit den Kabel eines Staubsaugers um zu gehen und 
eventuell je nach Größe der Wohnung oder des Hauses auch aktiv und 
logisch die Steckdose zu wechseln, so sollte das doch auch für einen 
hypothetisch "echten" großen Staubsaugerroboter möglich sein.
Natürlich müssen Steckdose und Stecker einwandfrei sein, bzw ein 
Spezielles leichtgängiges, im gewissen Maßstab selbst ausrichtende 
Stecksystem was von der Spannungsfestigkeit und Stromtragefähigkeit 
einer normalen Schukosteckdose bietet und mechanisch leichtgängig 
Steckbar ist und auch leicht -aber nicht zufällig- wieder getrennt 
werden kann - das sollte doch zu den "leichter" (eher weniger schwer...) 
machbaren Herausforderungen gehören zumindest im Vergleich zu anderen 
Sachen die halt bei Staubsaugen eines "echten" Familienhaushalts, 
besonders wenn mehrgeschossig vorkommen (?)

So könnte der Notwendige Akku auf jeden Fall deutlich verkleinert werden 
da die Energie "nur" für den Standortwechsel zu nächsten Steckdose und 
den Steckvorgang reichen müsste - und selbst in ein großen Haus sind 
diese Wege überschaubar.

Jemand

von c. m. (Gast)


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Markus schrieb:
> Ich hätte vermutet, daß die Saugleistung der 'Staubsauger-Roboter'
> zwar
> vergleichsweise gering ist, aber das tägliche Saugen dies zu einem
> gewissen Grad ausgleicht und unterm Strich eine saubere Wohnung
> herauskommt.

ausreichend sauber da wo der roboter hin kommt. dreckecken, bei mir z.b. 
hinter der kloschüssel, müssen trotzdem manuell entschmoddert werden.

> Mit einem normalen, stärkeren Staubsauger saugt man eher einmal die
> Woche.

der roboter hat den vorteil das er (bei mir) dreimal wöchentlich die 
katzenklokrümel aufsaugt - die will ich nicht eine woche lang rumliegen 
haben und durch die wohnung kicken.

von Jemand (Gast)


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"Daran denken dass einige Saugroboter eine Internetverbindung..."

Das muss unbedingt vermieden werden und wäre für mich das absolute 
Tonschlagargument geben einen hypothetischen "richtigen" 
Staubsaugroboter, selbst wenn der nur wenige hundert Euro kosten würde 
(Was schon allein von den Anforderungen auch bei Massenproduktion wohl 
nicht machbar wäre).

Aber da es leider genug Ahnungslose oder sogar "Ist mir egal" Typen gibt 
die Alexa oder ähnliche Totalüberwachungsanlagen nutzen - würde auch ein 
Roboterstaubsauger mit "Internetzwangsverbindung" gekauft werden...

Jemand

von c. m. (Gast)


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Jemand schrieb:
> "Daran denken dass einige Saugroboter eine Internetverbindung..."
>
> Das muss unbedingt vermieden werden

aus gutem grund: die daten deiner wohnung werden vom datensauenden 
hersteller an irgendwelche dritte verhökert.
https://www.golem.de/news/roboterstaubsauger-roomba-saugt-neben-staub-auch-daten-1707-129120.html

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Markus schrieb:
> Ich hätte vermutet, daß die Saugleistung der 'Staubsauger-Roboter'
> zwar
> vergleichsweise gering ist,

die meisten der Billig-"Sauger" sind auch eher welche, die den Dreck mit 
Bürsten zusammenfegen in Richtung eines kleinen Saugloches, oder?
Da braucht es dann nicht ganz soviel Saugleistung da sich diese ja nur 
auf eine kleine Öffnung verteilt und nicht wie bei nem richtigen Sauger 
auf ne 30cm breite Düse.
Und die kleinen Dinger fahren wesentlich langsamer als man die Düse des 
größeren über den Teppich schiebt.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Jemand schrieb:
> So könnte der Notwendige Akku auf jeden Fall deutlich verkleinert werden
> da die Energie "nur" für den Standortwechsel zu nächsten Steckdose und
> den Steckvorgang reichen müsste - und selbst in ein großen Haus sind
> diese Wege überschaubar.

Dieser selbstständig denkende Staubsaugerroboter lädt sich einmalig an 
der Steckdose auf und kann dann mit seinem so gespeicherten 
Energiegehalt die ganze Wohnung saugen.

c. m. schrieb:
> der roboter hat den vorteil das er (bei mir) dreimal wöchentlich die
> katzenklokrümel aufsaugt - die will ich nicht eine woche lang rumliegen
> haben und durch die wohnung kicken.

Richtig. Er kann sogar die Treppe saugen und selbstständig Krümel 
aufheben. Du musst nur aufpassen, dass er nicht versehentlich die ganze 
Katze mitverspeist! Und genau das ist heute noch ein wesentlicher 
Nachteil von solchen selbst denkenden Staubsaugerrobotern.  :)

von georg (Gast)


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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Du musst nur aufpassen, dass er nicht versehentlich die ganze
> Katze mitverspeist!

Gab es so einen Staubsauger nicht schon in "Yellow Submarine" von den 
Beatles, der sich am Ende selber aufsaugt?

Georg

von Servus (Gast)


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Irgendwo wurde mal ein Experimentalroboter vorgestellt, der seine 
Energie aus gefressenen Insekten bezog. Wenn mann das ein paar Nummern 
größer aufzieht könnte mann missliebige ................

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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R2D2 kann sich an Steckdosen ankoppeln. Allerdings hockt da ein Mensch 
drin.

von Dieter F. (Gast)


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Jemand schrieb:
> Aber da es leider genug Ahnungslose oder sogar "Ist mir egal" Typen gibt
> die Alexa oder ähnliche Totalüberwachungsanlagen nutzen - würde auch ein
> Roboterstaubsauger mit "Internetzwangsverbindung" gekauft werden...

Geschrieben über das Smartphone mit Whatsapp im Hintergrund :-)

von Klaus I. (klauspi)


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Markus schrieb:
> Ich hätte vermutet, daß die Saugleistung der 'Staubsauger-Roboter' zwar
> vergleichsweise gering ist, aber das tägliche Saugen dies zu einem
> gewissen Grad ausgleicht und unterm Strich eine saubere Wohnung
> herauskommt.

Ich bin mit meinem Vorwerk Kobold VR200 sehr zufrieden. War sehr 
überrascht, was der noch aus den Teppich raus holt nachdem ich mit einem 
normalen älteren Kobold gesaugt habe.

Navigation ist (meistens) auch sehr gut, nur die Treppen hochhüpfen kann 
er nicht :o) kleine Türschwellen gehen aber.

Ich glaube, der wird nicht selbst von Vorwerk produziert sondern von 
einer Firma im Ami-Land.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Ich habe meinen Roomba seit etwa 10 Jahren im Einsatz.
Der hält das Dreckniveau runter. Mehr nicht.
In sillten Ecken sammelt sich dann aber auch weniger.

Der räumt nicht auf.
Der wäscht nicht ab.
Der kennt noch nicht einmal den Unterschied zwischen Lego und Krümel! 
(Jetzt eh zu spät).
und man muss ihn selber manuell reinigen.
Akkulaufzeit ist doch fast egal. Denn fährt er halt morgen wieder ne 
Runde.
Wer den Dingern beim fahren zuschaut, der hat irgendetwas nicht 
verstanden.
Akkulebensdauer der Ni-Mh Zellen ist leider nicht dolle.

Wenn es bessers gäbe wäre das längst im Objektbereich im Einsatz.

Schau mal was Roomba im bereich "Defence Systems" baut. Da spielt Geld 
normal keine Rolle, aber so komplizierte Sachen wie Staubsaugen xon 
Treppen ist nicht dabei.

von georg (Gast)


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Sebastian L. schrieb:
> Wer den Dingern beim fahren zuschaut, der hat irgendetwas nicht
> verstanden

Wieso, das ist doch echt kontemplativ, und auch spannend - wo fährt er 
denn als nächstes hin? Engländer und Chinesen würden wahrscheinlich 
Wetten abschliessen.

Natürlich nur bei Geräten, die nicht systematisch, sondern chaotisch 
abfahren. Ich gucke gern mal dem Mähroboter meiner Nachbarn zu.

Georg

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich hatte auf Youtube mal ein Video von einem autonomen 
Rasenmäher-Roboter gesehen. Der hielt es für eine ganz tolle Idee, den 
Rasen diagonal in zufälligen Winkeln abzufahren. nach zwei Tagen war 
immer noch Stück mit mehreren Quadratmetern nicht gemäht. Ich hab mich 
kaputt gelacht.

von ich bin nicht tim taylor (Gast)


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ich hab mal in mehreren vorlesungspausen so einem rasenmähroboter 
zugeschaut wie er (innerhalb eines nachmittags) versucht hat, ca. 10 m² 
rollrasen zu mähen - er ist nicht fertig geworden, dafür war der 
streifen in der mitte dann gut gemäht.

die gleiche fläche hätte ich mit einem billig-elektro mäher (30 eur oder 
so) in 10 minuten leicht fertig gehabt

von Pandur S. (jetztnicht)


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> Gibt es schon Staubsaugerroboter (eventuell zu Industriepreisen) die
"wirklich" richtig Staub(Dreck) saugen können - als auch die Treppe, den
Langfaserigen Teppich, die Heizkörpernische,

Allenfalls sollte man sich auch Gedanken drueber machen, welche 
Staubfaenger man in der Wohnung will, und ob die nicht besser den 
Staubsauger ergaenzen, als konkurrieren.
Die Staubfaenger als Ergaenzung zum Staubsaueger wuerden dann allenfalls 
einmal im Quartal, oder einmal im Jahr entstaubt.

von Christian B. (luckyfu)


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Der Andere schrieb:
> Gibts zu dem Größenordungswahn belastbare Quellen oder hast du das
> "mindestens Faktor 10" nur einfach so hingerotzt?

Natürlich war es nur aus der Hüfte geschossen, aber wenn ich mal hierauf 
verweise:
http://www.ebay.de/gds/Die-Wahrheit-ueber-die-Saugleistung-bei-Staubsaugern-/10000000007617837/g.html
war die Schätzung gar nicht so schlecht. Jedenfalls stimmt die 
Größenordnung. Fakt ist, daß man an der Düse mit Sicherheit keine kW 
Saugleistung hat. Dann würde sich die Düse nämlich nicht mehr schieben 
lassen.

von Harry U. (harryup)


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Richtige Staubsaugroboter ghibt's wohl eher nicht, aber...

ich hab' einen Kärcher RC3000 im Einsatz und muss sagen, das Ergebnis 
kann sich wirklich sehen lassen. Der Job ist, eine 140 qm Bude staubfrei 
zu halten, was ihm recht gut gelingt.

Warum dieser? Es ist einer der wenigen, die zur Home-Station fahren, 
wenn die Akkus runter sind, dort 'navigiert' er sich dann bissl 
umständlich an die 'Mama-Station' per IR-Leitstrahl, lädt sich wieder 
auf, wird vom Mama-Tier entleert, abgesaugt, um genau zu sein. Mama-Tier 
hat ebenfalls einen Staubsauger drinne, der dient aber ausschließlich 
der Entleerung des 'Sprößlings'.
Nach Aufladen geht's dann wieder von neuem in's Rennen.
Endlosschleife oder 3,6 oder 9 Stunden per Vorwahl.

Navigation: der Kleine fährt los, stößt er irgendwo an, dreht er um 90° 
in die entgegengesetzte Richtung und fährt weiter, bis zu einem neuen 
Hindernis.
Das Gehäuse ist schwimmend auf dem Fahrgestell montiert und wird mit 
Federn in einer zentralen Lage gehalten. Stößt er an, wird das Gehäuse 
gebremst, während das Fahrwerk noch ein paar Millimeter fährt. Am 
Fahrwerk sind Reed-Kontakte, am Gehäuse Magnete, so ermittelt er die 
Anstoßrichtung.
In einer 'Schlucht' verringert er den Drehwinkel, bis der Guteste den 
Mittelweg gefunden hat, um da wieder rauszukommen.
Auf diese Weise fährt er 1 Million Linien ab, die nach und nach die 
komplette Bodenfläche abdecken.
Zusehen darf man ihm nicht, zielsicher fährt er zu 90% am Schmutz 
vorbei, aber irgendwann kommt er auch da zufällig drüber.

Schmutz an Rändern und in Ecken bleibt nicht liegen, sein 
Gebläse-Ausgang befindet sich auf der Rückseite, wenn er dreht, bläst 
das die Ecken aus, beim nächsten Mal wird das dann aufgesaugt.

Treppen und Absätze 'erkennt' der Robbi mit IR Sensoren auf der 
Unterseite.

Alles in allem eine recht hilfreiche Vorrichtung.

Noch'n paar Daten: Gebläse (Pabstlüfter ca. 120 mm) 7 Watt
rotierende Bürste: 8 Watt
Fahrantrieb: 2x 3 Watt
Akku: 2x 6V NiMh 2000mAh

P.S. ich arbeite nicht für Kärcher, bin weder verwandt noch 
verschwägert, einfach nur überzeugt vom Produkt

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