Forum: PC Hard- und Software Notebook check , Meinung bitte..


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von Börge (Gast)


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Hallo µC Gemeinde,

wollte mal eure Meinung zum folgenden HP Notebook hören...
Soll als Geschenk für meine Freundin sein..

Ich installiere Ubuntu 16.04 LTS mit Firefox und Libre Office.

Hauptanwendung Surfen , Texte/email schreiben , Online Banking, kleinere 
Spiele (Solitair etc.) , Bildbearbeitung (Gimp oder ähnlich).

Mir ist bekannt, das WLAN noch nicht geht, aber das kann man ja mit 
einen USB-Dongle für 5€ umgehen.

Was haltet ihr von der Kiste ?

https://www.amazon.de/gp/product/B075MC3H7F/ref=ox_sc_act_title_1?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1

Danke im voraus und
Gruß Börge

von Flip B. (frickelfreak)


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Hohle ihr ein leasingrückläufer-thinkpad, da habt ihr länger mehr freude 
dran.

von Kolja L. (kolja82)


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Bei Bildbearbeitung wäre ich bei alten Thikpads aber vorsichtig.

von Arno (Gast)


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Muss ja kein Thinkpad sein, aber der Empfehlung nach 
Profigerät-Leasingrückläufer schließe ich mich an.

Zu dem konkreten HP-Neugerät fällt mir auf, dass

1) die CPU eher das Sparmodell ist, was für aufwändige Bildbearbeitung 
(RAW-Bilder-Entwicklung aus Kameras zum Beispiel, oder irgendwelche 
Mustererkennungs-Verfahren) zum Engpass werden kann und
2) der Akku eher schwach auf der Brust zu sein scheint.

Ansonsten bin ich überzeugt, dass jeder heutige Rechner die von dir 
genannten Aufgaben problemlos schafft. An die Grenzen kommen die Rechner 
nach wie vor bei Computerspielen oder CAD-Aufgaben mit viel 3D-Grafik, 
bei Video-Encoding und intensiver Bildbearbeitung/Mustererkennung (z.B. 
Verkehrszeichenerkennung, autonomes Fahren...) und bei gewissen 
rechenintensiven Simulationen (FEM, CFD, Klima- und Wettermodelle...)

MfG, Arno

von Gerd E. (robberknight)


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sowas hier würde ich empfehlen:

https://www.luxnote-hannover.xx/lenovo-thinkpad-x230-i5-3-3ghz-4gb-320gb-win7pro-2325-aw4.html

(das .xx durch .de ersetzen, die Forumssoft meckert wg. angeblichem 
Spam)

da noch ne ordentliche ssd rein, meinetwegen das RAM noch auf 16G 
aufrüsten und dann macht das Spaß.

Coreboot läuft auch gut damit. Bezüglich WLAN, LTE etc. ist man dann 
vollkommen frei in der Auswahl der MiniPCIe-Karten.

von (prx) A. K. (prx)


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Kolja L. schrieb:
> Bei Bildbearbeitung wäre ich bei alten Thikpads aber vorsichtig.

Gegenüber den verlinkten HP mit Dual-Core Atom drin ist jeder noch nicht 
zu Staub zerfallene Thinkpad krass im Vorteil.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Börge schrieb:
> Was haltet ihr von der Kiste ?

Nichts. Da steckt ein Dualcore-Atom drin, noch dazu ein veralteter 
Silvermont-Core. Mein altes eeeBook von 2015 hatte davon die 
Quadcore-Version drin, allerdings ein paar Hz weniger. Und bei dem war 
ein Werbeblocker lebenswichtig, weil Webseiten mit viel Gedöns arg 
langsam waren. Bildbearbeitung...

: Bearbeitet durch User
von Detlev T. (detlevt)


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Ich habe ein sehr ähnliches Gerät ( 
https://support.hp.com/de-de/document/c05292021 ) vor einem Jahr für 
350€ gekauft, ebenfalls mit FreeDOS als "Betriebssystem" und fahre 
Ubuntu 16.04 LTS drauf. Bis auf WLAN funktionierte alles "out of the 
box". WLAN brauchte noch eine manuelle Konfiguration auf den zweiten 
Antennenanschluss. Seitdem kein Problem.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät, zumal bei dem Preis. Vor allem die 
SSD will ich nicht mehr missen. Einzige Nachteile: Nur etwa 3h bis 4h 
Akkulaufzeit und bei Betrieb lädt das kleine Netzteil nur langsam.

Bei deiner Konfiguration ist mir vor allem der lahme Prozessor 
aufgefallen. Mein AMD Radeon ist zwar auch kein Renner, aber der ist 
wohl noch etwas langsamer. Die Grafikauflösung ist für die 
Bildschirmgröße auch nicht überragend. (Meins hat Full-HD bei 15")

Summa summarum ist das wohl ein älteres Design, das jetzt abverkauft 
werden soll. Wenn das für dich akzeptabel ist, dann nur zu.

Beitrag #5212432 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5212462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5212468 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Börge (Gast)


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erst mal danke euch allen...

Dann werde ich mich mal weiter umschauen.

Echte Bildbearbeitung ist wohl übertrieben...
Es geht mehr um einfache Effekte im Bild (weichzeichnen etc.)

Linux kommt zum Einsatz, weil ich arbeite schon seit Jahren damit
und habe den Einsatz von Windows immer vermieden...
... Das klingel ich meiner Freundin schon bei ...

von Typ (Gast)


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A. K. schrieb im Beitrag #5212468:
> Nicht jeder will sein ganzes Leben vor Redmond ausbreiten.

Natürlich nicht, aber die Entscheidung sollte man schon dem Nutzer 
überlassen.

Ein unbekanntes OS wird die Freude am Geschenk auf <0 dämpfen, das 
sollte dem TO klar sein.

Ich denke wenn es eine SSD sein soll, sollte er 100-150€ drauflegen, 
dann wirds auch von der Prozessorleistung was.

von (prx) A. K. (prx)


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Typ schrieb:
> Natürlich nicht, aber die Entscheidung sollte man schon dem Nutzer
> überlassen.

Eben. Und das hatte der Fragesteller bereits geklärt:

Börge schrieb:
> Ich installiere Ubuntu 16.04 LTS mit Firefox und Libre Office.

von Typ (Gast)


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A. K. schrieb:
> Typ schrieb:
>> Natürlich nicht, aber die Entscheidung sollte man schon dem Nutzer
>> überlassen.
>
> Eben. Und das hatte der Fragesteller bereits geklärt:

Der Fragesteller ist nicht der Nutzer.

Börge schrieb:
> Linux kommt zum Einsatz, weil ich arbeite schon seit Jahren damit
> und habe den Einsatz von Windows immer vermieden...
> ... Das klingel ich meiner Freundin schon bei ...

Viel Glück.
Ich hoffe, du hast eine stabile Beziehung ^^

von (prx) A. K. (prx)


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Typ schrieb:
> Der Fragesteller ist nicht der Nutzer.

Aber offensichtlich der Supporter.
Umso wichtiger, denn sonst müsste sie selber ran:

Börge schrieb:
> Linux kommt zum Einsatz, weil ich arbeite schon seit Jahren damit
> und habe den Einsatz von Windows immer vermieden...

: Bearbeitet durch User
von fraumitlinux (Gast)


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Den Laptop meiner Frau mit Linux auszustatten war die beste Entscheidung 
in meinem Leben (die Ehe hält :-).

Als sie letztens einen neuen bekam, mit vorinstalliertem Windows 10 
wollte sie das nach einem Tag nicht mehr haben und wir haben Linux drauf 
installiert.

Perfekt, man muss sich keine Sorgen mehr machen.

von proggen (Gast)


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fraumitlinux schrieb:
> Den Laptop meiner Frau mit Linux auszustatten war die beste Entscheidung
> in meinem Leben (die Ehe hält :-).
>
> Als sie letztens einen neuen bekam, mit vorinstalliertem Windows 10
> wollte sie das nach einem Tag nicht mehr haben und wir haben Linux drauf
> installiert.
>
> Perfekt, man muss sich keine Sorgen mehr machen.

Same here!

Vorher musste ich immer wieder die Windows Bugs fixen, weil irgendetwas 
nicht ging oder die Kiste langsam wurde.

Für das Linux habe ich zwar ein wenig länger fürs einrichten benötigt, 
aber seit her ist nun ruhe und es läuft und läuft und läuft...

Also bei uns hat Linux einen sehr hohen WAF :)

von A. N. (bastelmaniac)


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Für den Preis bekommt man, mit etwas Preisvergleich, gebrauchte Business 
Laptops mit Sandy Bridge oder Ivy Bridge CPU, HD+ Auflösung, 120+ GB 
SSD. RAM ist meistens noch 4GB, aber kann man ja aufrüsten.

Das ist dann schneller und haltbarer als der vorgestellte HP. Obendrein 
funktioniert zu 98% Linux out-of-box, ohne WLAN Bastellösungen.

Ich habe beides. ThinkPad und Latitude als business Modelle und einen HP 
Laptop aus der consumer Reihe. Auch wenn der consumer Laptop von den 
technischen Daten her den business Laptops überlegen ist, macht die 
Arbeit an den business Laptops mehr Spaß.

- Das fängt bei der Treiberversorgung an, auch für Linux, die 
Kernelentwickler haben durch die Bank eher business Laptops oder Apples, 
consumer Laptops sind da eher selten.

- Der Ersatzteilversorgung, es ist immer ärgerlich wenn Kleinigkeiten 
defekt gehen, die die Nutzung dann aber nahezu verhindern, z.B. defekte 
Keyboards. Mit etwas Suche bekomme ich aber noch Ersatzkeyboards z.B. 
für fast 10 Jahre alte ThinkPads zum brauchbarem Preis.

- Und der vorhandenen BIOS/UEFI Einstellungen/Updatemöglichkeiten bzw. 
wie sauber das System unterstützt wird. Im consumer Laptop ist dual 
graphics eine Zumutung, während es beim business Laptop einfach 
funktioniert.

- Und zuletzt die Wertigkeit. Mir zumindest macht es mehr Spaß an einem 
solidem Gerät, mit guter Tastatur und Haptik zu arbeiten, als an einem 
Gerät das knarzt, klappert und "ist ok" Tastatur hat.

von Hauke Haien (Gast)


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proggen schrieb:
> Vorher musste ich immer wieder die Windows Bugs fixen, weil irgendetwas
> nicht ging oder die Kiste langsam wurde.
>
> Für das Linux habe ich zwar ein wenig länger fürs einrichten benötigt,
> aber seit her ist nun ruhe und es läuft und läuft und läuft...
>
> Also bei uns hat Linux einen sehr hohen WAF :)

Tja, bin im Grunde selbst Linuxfreund (wenn auch kein Jünger), aber in 
der Beziehung würde ich immer wieder zu einer Apfelkiste raten.

Abgesehen von einem gelegentlich nötigen (aber schon per default niemals 
eigenmächtig erzwungenen) Neustarts um das letzte Update zu installieren 
absolut anspruchslos. Aufklappen -> läuft, zuklappen -> schläft.
Und das schon seit Mitte 2015.

Und Frau kam auch mit den installierten Pages, Numbers, Keynote prima 
durch diverse Hausaufgaben, Abschlussarbeit, etc.

Mich macht das Zeug wahnsinnig, aber zum Surfen ist's Ok...

von (prx) A. K. (prx)


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A. N. schrieb:
> Für den Preis bekommt man, mit etwas Preisvergleich, gebrauchte Business
> Laptops mit Sandy Bridge oder Ivy Bridge CPU, HD+ Auflösung, 120+ GB
> SSD. RAM ist meistens noch 4GB, aber kann man ja aufrüsten.

Der Vorteil der Spar-CPUs mit Silver/Goldmont Core liegt in Neupreis, 
Akkulaufzeit, Gewicht und ggf. fehlendem Lüfter. Dafür kriegt man 
schwache CPU- und GPU-Leistung und möglicherweise schaut man bei Linux 
in die Röhre.

In einem neuen 300€ Laptop ist möglicherweise nicht einmal ein 
IPS-Display drin, sondern ein billiges mit starker 
Blickwinkelabhängigkeit und Schminkspiegeleffekt.

Ich habe hier einen brandneuen 1kg-Sofazwerg mit Goldmont, für News, 
Foren und so. Dafür geht er einigermassen. Und einen wesentlich 
flotteren uralten Ivy-Bridge Oberklasse-HP wenns ersthafter wird, 
gebraucht bekommen und astrein ok.

: Bearbeitet durch User
von A. N. (bastelmaniac)


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A. K. schrieb:
> Neupreis, Akkulaufzeit, Gewicht

Das ist aber sehr relativ. So sind z.B. die X ThinkPads sehr kompakt und 
leicht, auch 10 Jahre alte Modelle. Ultrabook artige business Laptops 
gibt es auch schon eine Weile, also zu niedrigen Preisen auf dem Markt.

Genauso Akkulaufzeit. Sicher, im Neuzustand kann es Vorteile geben, wenn 
nicht ohnehin ein schwächlicher Akku verbaut wird. Der Akku wird aber in 
einem consumer Gerät spätestens nach 2 Jahren erheblich Kapazität 
verloren haben, nur aufwendig Ersetzbar sein und vor allem relativ teuer 
als Ersatzteil, wenn man überhaupt den Akku als Ersatzteil findet.

Bei den gebrauchten Business Laptops kann ich einfach gleich den 
Wunschakku reinstecken, der dann mit etwas Pflege auch nach 2 Jahren 
noch brauchbare Leistung bietet und nahezu selbstverständlich und 
einfach für einen vernünftigen Preis in Sekunden getauscht ist.

Da relativiert sich der Neupreis doch ziemlich. Ja gut,man kann auch 
alle 2 Jahre einen neuen billig Laptop kaufen. Jedem wie es gefällt.

von (prx) A. K. (prx)


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A. N. schrieb:
>> Neupreis, Akkulaufzeit, Gewicht
>
> Das ist aber sehr relativ.

Bloss weil man mit den Goldmonts leichte Rechner bauen kann heisst das 
ja nicht, dass alle anderen schwer wie ein Amboss sein müssen. Der 
verlinkte HP ist mit 1,7kg auch kein Leichtgewicht.

Aber es wird dir schwer fallen, entlang der von mir genannten Kriterien 
einen neuen und leichten Core i Laptop für 300€ zu finden, der zudem 
auch keinen Lüfter braucht. ;-)

> nicht ohnehin ein schwächlicher Akku verbaut wird. Der Akku wird aber in
> einem consumer Gerät spätestens nach 2 Jahren erheblich Kapazität
> verloren haben,

Muss nicht sein. Der Akku meines 2015er eeeBooks hat seine 2 Jahre sehr 
gut durchgehalten, nur wenig Kapazitätsverlust. Der vom Vorgänger, einem 
auch nicht übermässig teuren eeePC, war auch nach 7 Jahren noch ziemlich 
gut, aber der steckte auch nur selten drin.

> nur aufwendig Ersetzbar sein

Das ist heute leider verbreitet. Aber so lange jeder den dünnsten haben 
will sind die Akkus halt fest eingeklebt.

> Da relativiert sich der Neupreis doch ziemlich. Ja gut,man kann auch
> alle 2 Jahre einen neuen billig Laptop kaufen. Jedem wie es gefällt.

Keep cool. Das war nicht als Werbepamphlet gemeint, sondern ich 
beschrieb bloss, wozu es überhaupt Geräte dieser Zwergenklasse gibt. 
Nicht aber, dass man unbedingt eins kaufen muss, besonders wenn man 
andere Kriterien hat.

: Bearbeitet durch User

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