Woher kommen die Kosten für Heißluftreworkstationen

Gast #5214482
Moin!

Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder Aufgaben, wo SMD ICs entlötet 
werden müssen. Da ich nicht ewig ChipQuick einsetzen möchte, bin ich auf 
der Suche nach passendem Werkzeug. Was mir nur auffällt, ist, dass 
Heißluftreworkstation deutlich treuer sind, als Lötststionen. Bei meiner 
JBC verstehe ich das ja z.B. durch das Kartuschensystem und schnellem 
Nachregeln , aber bei den Heißluftsystemen gibt es das ja effektiv 
nicht.
Warum sollte ich 1000€ für so eine Station ausgeben, wenn es auch eine 
50€ Atten Chinstation tut? Heiße Luft machen Beide...

Schöne Grüße
Gast
Foobar schrieb:
> Warum sollte ich 1000€ für so eine Station ausgeben, wenn es auch eine
> 50€ Atten Chinstation tut? Heiße Luft machen Beide...

Die eine geht nach 10 Jahren Dauerbetrieb kaputt, die andere schon nach 
10 Tagen.
Bei der einen gibts umfangreiches Zubehör und kompetenten Support, bei 
der anderen nur 0815-Zubehör und keinen Support.
Bei der einen stimmt die Temperaturanzeige aufs Grad, bei der anderen 
zeigt sie manchmal 10 Grad zu wenig an
...
Gast
Schreiber schrieb:
> Bei der einen stimmt die Temperaturanzeige aufs Grad, bei der anderen
> zeigt sie manchmal 10 Grad zu wenig an
> ...

Du solltest mal das Temperaturprofil in einem Heißluftstrom z.B. mit 
einem Thermoelement ausmessen. Du wirst dich, selbst bei absolut 
"konstanter" Temperatur, wundern, was da los ist. Die Regelung ist gar 
nicht das Problem, sondern die Formung eines homogenen Luftstromes, der 
auch in Arbeitsentfernung von der Düse noch das Attribut verdient.

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