Spannungsüberwachung 12V ohne uC

Gast #5217225
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Hallo Leute,

ich bin in der Analog-Technik absolut unbewandert, komme aus dem 
verwöhnten uC-Bereich. Jetzt bräuchte ich aber eine Spannungsübewachung 
für ein 12V-System, was absolut stromsparend ist. Also fällt ein uC 
schon mal aus.

Wenn die Spannung unter 11,5V sinkt, soll ein Pin auf Masse gelegt 
werden. Das ist alles. Hört sich nicht nach viel an , aber ist sicher 
nicht ohne..und ohne Analog-Erfahrung für mich scheinbar 
unüberwindbar..wer hat eine Idee? Vielen Dank.
Gast #5217243
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Ein Komparator mit eingebauter Referenz ist wie zugeschnitten auf diese 
Aufgabe.

Mir fällt momentan ein MCP65R41 ein, der jedoch den Nachteil hat, dass 
er nicht mit 12V funktioniert.

Es gibt aber ultra low power Komparatoren für 12V mit Referenz, da bin 
ich recht sicher.
Das geht mit wenigen µA.

Kein Gehampel mit µC nötig.
Gast #5217244
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> Ein uC kann extrem stromsparend betrieben werden.

Wollte ich auch gerade schreiben.

Während der µC die Messungen in großen Zeitintervallen machen und 
dazwischen weniger als 1µA Strom aufnimmt, würde eine analoge Schaltung 
(ohne großartigen Mehraufwand) ständig signifikant mehr Strom aufnehmen.

Du brauchst wahrscheinlich einen Spannungsteiler, eine Spannungsreferenz 
und einen Komparator. Das bekommst du nicht mit weniger Stromaufnahme 
hin.

Bevor wir uns jetzt hier in sinnlos Aufwändigen Schaltungen ergehen, 
solltest du dein Kriterium "absolut stromsparend" genau definieren.

Lass mich raten: Es geht um eine KFZ Starte-Batterie. Da solltest du mal 
hinterfragen, wie hoch deren Selbstentladung ist und wie hoch die 
Ruhestromaufnahme des KFZ ist. Dann wird aus "absolut stromsparend" 
nämlich meistens ganz plötzlich Pillepalle.
Gast #5217267
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Genau, wir machen DAS HIER mit einem µC.  Obwohl das ein Komparator 
oder Spannungswächter-IC zu einem Bruchteil von Fläche, Preis und 
Stromverbrauch macht...

In die Kerbe kann ich auch schlagen:
Mein Vorschlag:
Ein ADC-shield für den Raspberry Pi. Der schickt die Daten in die Cloud. 
Dort wartet ein eigens angemieteter Server (min. 6 Kerne und 64GByte 
RAM). Der wertet die Daten dann aus, und schickt das Ergebnis an den 
Raspberry PI.
Der schaltet über ein Relais-shield eine Glühlampe für die Anzeige.
Um das zu versorgen, ist natürlich ein Solar-Shield mit Akku-Shield am 
Start.

Ich bin ja der Erste, der einen µC vorschlagen würde. HIER ist aber die 
klassische Analogtechnik doch klar überlegen ;-)
Gast #5217273
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Hmm schrieb:
> HIER ist aber die
> klassische Analogtechnik doch klar überlegen ;-)

Nein.
Nur hochgezuechtete, moderne Spezial-Einzweck-IC, die vielleicht 
schwierig zu beschaffen sind. Fuer uC dagegen gilt:

Stefan U. schrieb:
> Während der µC die Messungen in großen Zeitintervallen machen und
> dazwischen weniger als 1µA Strom aufnimmt, würde eine analoge Schaltung
> (ohne großartigen Mehraufwand) ständig signifikant mehr Strom aufnehmen.

lkghnl
Gast #5217286
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lkghnl schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Während der µC die Messungen in großen Zeitintervallen machen und
>> dazwischen weniger als 1µA Strom aufnimmt, würde eine analoge Schaltung
>> (ohne großartigen Mehraufwand) ständig signifikant mehr Strom aufnehmen

Idioten-Bla-Bla.

Selbst wenn der uC weniger als 1uA braucht, verlangt der übliche uC nach 
5 oder 3.3V Betriebsspannung und daher einem Spannungsregler und einem 
Spannungsteiler der 12V auf z.B. 2V zum Messen herunterteilt und nicht 
mehr als 10k Impedanz haben sollte. Denn der Eingangsfehlerstrom eines 
uC liegt schon bei 1uA, so dass bei hochohmigeren der Fehler steigt.

Selbst mit Mikroleistungsreglern und so hochohmigem Spannungsteiler dass 
man gerade den tolerablen Fehler ankratzt (oder OpAmp vor drm A/D 
Eingang als Impedanzwandler) sind das mehr Bauteile und mehr 
Stromverbrauch als die analoge Lösung.

Aber Stefan kann gerne den uA uC zeigen der mit 12V läuft und nur 
Nanoampere Eingangsstrom am ADC besitzt.
Gast #5217290
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> HIER ist aber die klassische Analogtechnik doch klar überlegen

Ich lasse mich gerne überzeugen. Nenne mal ein paar einleuchtende 
Gründe, insbesondere welche, die den genannten Anforderungen 
entsprechen.
Gast #5217298
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Mawin, du hast mich erwischt. Ich habe gar nicht bedacht, dass man µC 
nicht mit 12V betreiben kann. Wenn man schon einen Spannungsregler 
braucht, dann kann der auch gleich als Referenz dienen. Und ja, dann 
scheint mir ein simpler Komparator doch angemessen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5217317
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MaWin schrieb:
> Aber Stefan kann gerne den uA uC zeigen der mit 12V läuft und nur
> Nanoampere Eingangsstrom am ADC besitzt.
Und der dann vermutlich auch noch 12V gegen Masse schalten kann. 
Natürlich könnte man dafür auch noch einen Transistor als Pegelwandler 
einsetzen. Aber der mit 12V versorgte Komparator kann das von Haus aus. 
Denn das Interface ist der Knackpunkt bei einem µC, sobald das Drumrum 
über 5V rausgeht.

Ich würde einfach mal nach 
https://www.google.de/search?q=low+power+comparator suchen und z.B. den 
LT6703 finden...
#5217368
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Michael B. schrieb:
> Er wollte wenig Strom, nicht ein halbes Ampere, und dann noch
> verfälschte Schaltspannung durch Q1.

Ein halbes Ampere bei 11k und 12V?
Genau deshalb war ich auch zu faul dazu, R1/R2 auszurechnen.
Man kann die Widerstände auch höher wählen. Es ist ja immer noch nicht 
geklärt was der TOP unter stromsparend versteht. Der TL431A hat einen 
Eigenverbrauch von typ. 1.5uA. Da ist also noch einiges zu holen (was 
natürlich die Berechnung des Spannungsteilers noch weiter erschwert)

Gruß
Andreas
#5217463
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Andreas B. schrieb:
> Der TL431A hat einen Eigenverbrauch von typ. 1.5uA.

Nein.

Da in der schaltung bei noch ausreichend hoher Vin der TL431 
durchgeschaltet ist, fliessen über 10k ca. 1mA.

Ist er ausgeschaltet weil die Spannung niedrig wird, fliessen über 2 x 
10k ca. 0.5mA.

Da nützt das gar nichts, daß über den Eingang des TL431 nur ca. 1.5uA 
fliessen. Das bedeutet nur, daß für 1% Genauigkeit schon 100uA durch den 
von dir nicht dimensionierten Spannungsteiler fliessen muss.
Gast #5217536
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Diese Schaltung benötigt ca. 15µA. Wenn die Eingangsspannung unter 11,4 
Volt abfällt verbraucht sie nur noch ca. 10µA. Durch Verwendung von zwei 
weiteren Widerständen kann auch noch eine kleine Hysterese eingebaut 
werden, aber dann steigt der Stromverbrauch und evtl. die 
Schwingneigung.

Es gibt auch noch den LM385-ADJ, der lässt sich zwar über Widerstände 
einstellen, erhöht dadurch aber wiederum den Stromverbrauch.

Es ist nicht einfach.  :/
Angehängte Dateien:
#5217567
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Michael B. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Der TL431A hat einen Eigenverbrauch von typ. 1.5uA.
>
> Nein.
>
> Da in der schaltung bei noch ausreichend hoher Vin der TL431
> durchgeschaltet ist, fliessen über 10k ca. 1mA.
>
> Ist er ausgeschaltet weil die Spannung niedrig wird, fliessen über 2 x
> 10k ca. 0.5mA.
>
> Da nützt das gar nichts, daß über den Eingang des TL431 nur ca. 1.5uA
> fliessen. Das bedeutet nur, daß für 1% Genauigkeit schon 100uA durch den
> von dir nicht dimensionierten Spannungsteiler fliessen muss.

Stimmt, da habe ich mich verguckt. 0.45mA-1mA Eigenverbrauch hat er. 
Diese Schaltung hat halt den Vorteil, daß der Schaltpunkt recht präzise 
einstellbar ist.

Ansonsten stimme ich Roland F. zu. Wir warten mal .....

Gruß
Andreas
#5217591
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Andreas B. schrieb:
> Diese Schaltung hat halt den Vorteil, daß der Schaltpunkt recht präzise
> einstellbar ist.

Nicht wirklich, da dein TL431 nicht auf Masse aufsetzt, sondern auf der 
UBE von Q1.

Zudem zieht der TL431 immer mehr Strom je näher sein Eingang an 2.5V 
kommt. Die 1uA im off Zustand sind nur, wenn der Eingang auf 0V liegt. 
Was bei der Feedback-Schleife eines Schaltnetzteiles einen angenehmen 
analogen Verstärkungseffekt ergibt, ist beim strom-sparen 
kontraproduktiv.
#5217615
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Michael B. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Diese Schaltung hat halt den Vorteil, daß der Schaltpunkt recht präzise
>> einstellbar ist.
>
> Nicht wirklich, da dein TL431 nicht auf Masse aufsetzt, sondern auf der
> UBE von Q1.

die zwar nicht genau, aber trotzdem noch relativ stabil ist. Q1 und Q2 
haben ja eine recht hohe Verstärkung, so dass recht schnell 
durchgeschaltet wird. Das obere Ende von R5 klemmt man doch besser an 
Vin. 100k reichen für R5 auch.

>
> Zudem zieht der TL431 immer mehr Strom je näher sein Eingang an 2.5V
> kommt. Die 1uA im off Zustand sind nur, wenn der Eingang auf 0V liegt.
> Was bei der Feedback-Schleife eines Schaltnetzteiles einen angenehmen
> analogen Verstärkungseffekt ergibt, ist beim strom-sparen
> kontraproduktiv.

Wir waren uns ja eigentlich einig, daß diese Schaltumg auf 0.5-1mA 
Stromverbrauch kommt.

Gruß
Andreas
#5217708
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Axel S. schrieb:

>> Hmm schrieb:
>>> HIER ist aber die
>>> klassische Analogtechnik doch klar überlegen ;-)
>>
>> Nein.
>> Nur hochgezuechtete, moderne Spezial-Einzweck-IC, die vielleicht
>> schwierig zu beschaffen sind.
>
> So ein Quatsch. Ein Komparator ist ein Spezial-Einzweck-IC? Oder eine
> Spannungsreferenz? In welcher Welt lebst du?

Demnächst wird hier die Frage kommen: "Ich brauche einen Widerstand,
kann ich mir den auch ohne µC bauen?" Speziell in Grossseriengeräten
werden zwar immer mehr µCs auch für einfache Funktionen wie Blinker
eingesetzt, aber gerade für Neulinge ist sowas nicht unbedingt zweck-
mäßig, weil des Erlernen der Programmierung von µCs doch etwas auf-
wändiger ist und das verstehen der Funktion eines Komparators m.E.
einfacher ist als das verstehen der Funktion eines µCs. Es muss ja
nicht unbedingt ein Spezial-IC mit eingebauter Referenz sein, denn
für einfache Aufgaben reicht auch eine LED als Referenzspannungsquelle.
Gast #5217990
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Hallo,

wenn ich die Preise vergleiche ist die Lösung mit Prozessor doch 
billiger:

ICL7665: Reichelt 2.90
etwas Hühnerfutter 0.10
Summe 3 Eur

PIC12F1840 Reichelt 1.45
BF545C als Spannungsregler bis 30V Eingang mit 0uA Eigenverbrauch 0.32
BSS138 um den Spannungsteiler abzuschalten 0.04
Etwas Hühnerfutter 0.10
Summe 1.91 Eur

Schaltung analog zu Batteriewächter

Bei Messung z.B. alle 1 Sekunde dürfte der Stromverbrauch unter 1uA 
liegen.

Gruß Anja
Gast #5218011
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Hallo Leute, vielen Dank für eure Hilfe.  Und richtig,  es soll eine 
Kfz-Batterie überwacht werden.
und mc kommt nicht in Frage, zu viel Aufwand und  Aufbau.

Eine wesentliche Sache habe ich leider vergessen : die Überprüfung 
sollte nur alle 1-2 h stattfinden ...und der  Alarmpin sollte nur als 
Taster fungieren,  also  1-2 sek auf Masse gezogen
#5218036
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Max Herr schrieb:
> Eine wesentliche Sache habe ich leider vergessen : die Überprüfung
> sollte nur alle 1-2 h stattfinden ...und der  Alarmpin sollte nur als
> Taster fungieren,  also  1-2 sek auf Masse gezogen

Kann man mit dem zweiten Komparator im ICL7665 hinbekommen, als 
Oszillator mit 3600:1 Tastverhältnis.

Allerdings erscheint die Anforderung ziemlich witzlos, wenn der IC 
sowieso weniger Strom als die Selbstentladung zieht.
Gast #5218045
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Max Herr schrieb:
> es soll eine Kfz-Batterie überwacht werden.

hat aber mit "stromsparend" nichts mehr zu tun. Die Selbstentladung 
liegt weit jenseits von ein paar µA. Oder anders ausgedrückt: Selbst 
wenn die Schaltung 100µA verbraucht und 10.000 Stunden (1Jahr) dran ist, 
ist gerade mal eine Ah verbraucht. Da reichen selbst Linearregler und 
irgendein Standard-µC.
Gast #5218058
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MaWin schrieb:
> Selbst wenn der uC weniger als 1uA braucht, verlangt der übliche uC nach
> 5 oder 3.3V Betriebsspannung und daher einem Spannungsregler und einem
> Spannungsteiler der 12V auf z.B. 2V zum Messen herunterteilt

Ich versorge einen AT328 mit 16MHz Quarz über einen MCP1703, der tut mit 
real 5µA Querstrom. Der 328 legt wacht alle 8s auf, inkrementiert einen 
Zähler und macht bei Ablauf ca. alle 15 Minuten eine Messung.

Meinen Spannungsteiler schalte ich mit einem P-FET nur zur Messung an - 
dafür brauche ich um 3ms.

Der Gesamtverbrauch liegt um 25µA, da ist noch der Leckstrom zweier 
großer Elkos drin enthalten.

Ich habe mir gerade mal das Datenblatt vom ICL7665 angesehen, da lassen 
die um 12µA Querstrom durch ihre zwei Spannungteiler gehen - das wird im 
Endeffekt auch nicht nennenswert sparsamer.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5218188
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Max Herr schrieb:
> Eine wesentliche Sache habe ich leider vergessen : die Überprüfung
> sollte nur alle 1-2 h stattfinden ...und der  Alarmpin sollte nur als
> Taster fungieren,  also  1-2 sek auf Masse gezogen
Ich würde einen µC nehmen. Bei mir läuft einer mit einer CR1216 seit 5 
Jahren. Der wacht jede Sekund mal auf, fragt einen Taster ab und legt 
sich wieder schlafen, wenn es nichts zu tun gibt.

Mit einem µC kannst du dann auch eine Plausibilitätsprüfung einbauen und 
sagen: der muss mindestens 5 Minuten lang unter der Schwelle sein. Dann 
löst ein einzelner zufälliger Störimpuls in der hochohmigen Schaltung 
nicht gleich den Alarm aus.

Und wenn man es schlau macht, dann kann man die Referenz zusammen mit 
einem Pufferkondensator und einem Vorwiderstand gleich als Versorgung 
für den µC nehmen...

Fazit: ein 8-beiniger AVR, eine 3V3 Referenzspannugsquelle, ein 
Pufferkondensator ein Vorwiderstand, die beiden 
Spannungsteilerwiederstände plus 100nF Kondensator sowie ein Mosfet mit 
Pulldown am Gate als Ausgang. Dazu 20 Zeilen Software. Fertig.
Gast #5218193
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abgesehen davon, das es SEHR wohl Atmels mit 12V gibt...nimmt man 
hierfür natürlich sowas wie einen Komparator.
Wie bereits erwähnt und nicht nur aus einem Grund!!
Nicht nur wegen der für viele µc erforderlichen Spannungswandlung, 
sondern auch wegen der Zuverlässigkeit!!
Klar kann man einen µc nehmen, wenn man gerne bastelt, aber  wenn es 
darum geht es das hochgradig zuverlässig ist, sparsam und arm an 
Bauteilen ist machen das nur Script Kiddies.
Beitrag #5218298 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5218407 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5218414
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Michael B. schrieb:
> Eine Anforderung war "ohne uC" (steht in der Überschrift).
Mag sein, aber ich sehe das so, dass das eben keine Anforderung aus der 
Anwendung, sondern lediglich ein persönlicher Wunsch des TO war. Dieser 
Wunsch wurde ohne Abwägung des Aufwands und ohne Einbeziehung sämtlicher 
Forderungen (Tastendruck für 1-2sec. simulieren) getroffen. Es ist nicht 
sinnvoll, dem Wunsch nachzugeben.

BTW: können wir uns hier unterhalten, ohne dass Einer den Anderen 
beschimpft? Tinas Beitrag ist hier schon hart an der Grenze. Denn nach 
dieser Definition wäre ich ein Scriptkiddie...
#5218432
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Lothar M. schrieb:
> Fazit: ein 8-beiniger AVR, eine 3V3 Referenzspannugsquelle, ein
> Pufferkondensator ein Vorwiderstand, die beiden
> Spannungsteilerwiederstände plus 100nF Kondensator sowie ein Mosfet mit
> Pulldown am Gate als Ausgang. Dazu 20 Zeilen Software. Fertig.

Würde ich wohl auch als erstes anstreben, natürlich geht aber auch die 
Komparator-Lösung. Ich denke das geht dann nach Geschmack des 
Entwicklers.
#5218445
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Lothar M. schrieb:
> Es ist nicht sinnvoll, dem Wunsch nachzugeben.

Du meinst, man sollte dem Fragenden als Antwort geben:

"Klar kannst du dor einen Auto-HiFi-Verstärker bauen, einen Schaltplan 
findest du im Datenblatt des TDA7375"

weil die genau so wenig auf seine Frage eingeht ?

Oder meinst du, daß man in einem Mikrocontroller-Forum keine anderen 
Antworten erwarten kann als "nimm einen Mikrocontroller (egal für 
welches Probelm)", alles andere wäre Verrat am Forennamen ?

Daß die schelchte Fragestellung, in der er verschweigt welche Art von 
Akku wo eingebaut, und verschweigt was das mit dem "Tasten" soll 
(wahrscheinlich piepsen), natürlich eine grobe Unhöflichkeit des 
Fragenden ist, ist keine Frage, aber der hat sich ja auch schon 
versteckt.
Gast #5218450
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Harald W. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>
>> Mag sein, aber ich sehe das so, dass das eben keine Anforderung aus der
>> Anwendung, sondern lediglich ein persönlicher Wunsch des TO war.
>
> ...der oft damit zu tun hat das der TE nicht programmieren kann.

Was aber die meisten die es tun auch nicht können...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5218460
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Michael B. schrieb:
> Oder meinst du, daß man in einem Mikrocontroller-Forum keine anderen
> Antworten erwarten kann als "nimm einen Mikrocontroller (egal für
> welches Probelm)", alles andere wäre Verrat am Forennamen ?
Hast du meinen anfänglichen Post in diesem Thread gelesen, den ich 
geschrieben habe, als noch nicht alle Anforderungen auf dem Tisch 
lagen?

Harald W. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Mag sein, aber ich sehe das so, dass das eben keine Anforderung aus der
>> Anwendung, sondern lediglich ein persönlicher Wunsch des TO war.
> ...der oft damit zu tun hat das der TE nicht programmieren kann.
Mag sein, aber lies doch mal den ersten Satz im ersten Post. Er zieht 
dann einfach nur aus einer falschen Anforderung im zweiten Satz zusammen 
mit der Annahme, ein µC sei ein Stromfresser die ebenso falsche 
Schlussfolgerung im dritten Satz.
Und basierend auf diesem logischen Fehlschluss soll dann eine Schaltung 
entwickelt werden?

Ich bleibe dabei: einfacher, flexibler als mit einem µC geht es nicht. 
Und sogar beim Stromsparen kann der µC locker mithalten...
#5218538
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Harald W. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>
>> Mag sein, aber ich sehe das so, dass das eben keine Anforderung aus der
>> Anwendung, sondern lediglich ein persönlicher Wunsch des TO war.
>
> ...der oft damit zu tun hat das der TE nicht programmieren kann.

Das ist ebenfalls kein Grund, dem Wunsch des TE nach einer µC-freien 
Lösung anstandslos nachzugeben. Referenzspannungsquellen oder 
Komparatoren kennt der TE ja anscheinend auch nicht - sonst wäre diese 
Lösung für ihn offensichtlich. Insofern führen ihn beide 
Lösungsvorschläge ins #Neuland.

Was mich aber massiv stört und nachhaltig davon abhält, konkrete 
Lösungen vorzuschlagen, ist die mal wieder angewendete Salamitaktik. 
Sowohl der Aspekt mit dem "ab und zu nachsehen" als auch die 
Betriebsumgebung Kfz verändern den Sachverhalt nämlich jeweils komplett.

Und mal ehrlich: wer dem Hilfeleistenden nicht wenigstens dadurch 
entgegenkommt, daß er eine korrekte Problembeschreibung mit allen 
relevanten Randbedingungen gibt, der darf auch keine Hilfe erwarten.
Gast #5219321
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und kriegt euch mal wieder ein und nehmt euch nicht so wichtig. kriegt 
man ja angst, wenn euch  zuhört...

viel gelaber und schulterklopfen, also kann man vom ende ausgehen.danke 
für die wenigen aber guten Hinweise.
#5219425
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Max Herr schrieb:
> viel gelaber und schulterklopfen, also kann man vom ende ausgehen.danke
> für die wenigen aber guten Hinweise.

Falls Du Probleme hast, das zwischen den Zeilen zu lesen:
Für die Lösung Deines Problems werden komplette Informationen erwartet. 
So bestimmst Du das Ende, indem Du weiterhin alles geheim hältst was zur 
Lösung dienen könnte.

Gruß
Andreas
Gast #5219597
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Entwicheln heißt auch Erweitern. Somit steht meist am Ende immer ein 
weitaus komplexeres System, als am Anfang geplant..

Das Problem an einer MC-Lösung ist, es muß eine Platine erschaffen 
werden. Also Layout und dann Herstellung. Und Bestückung...davor wollte 
ich mich eigentlich drücken. 10-15mA verbrauchen meine üblichen 
Schaltungen, schon weil ich mit 7805 arbeite, sehr alte Schule eben. Und 
zu der zusätzlichen "Belastung" der Batterie, wollte ich nicht noch 
einen Verbraucher dazupacken...Zwickmühle
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5219681
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Max Herr schrieb:
> Entwicheln heißt auch Erweitern. Somit steht meist am Ende immer ein
> weitaus komplexeres System, als am Anfang geplant..
Genau die Erfüllung dieser neuen Anforderungen fällt dem µC an 
leichtesten.

> Das Problem an einer MC-Lösung ist, es muß eine Platine erschaffen werden.
Die analogen ICs verbindest du mit freifliegenden Drähten?

Max Herr schrieb:
> 10-15mA verbrauchen meine üblichen Schaltungen, schon weil ich mit 7805
> arbeite, sehr alte Schule eben.
Musst du halt was Neues lernen, ist ja nicht so schlimm.

Meine Schaltung sähe etwa so aus, der µC wird mit z.B. 32kHz getaktet:
1
                       ___                      ATtiny45 o.ä.
2
           12V ---o---|___|----o------o-------- µC-Vcc
3
                  |    33k     |      |    
4
                  |           ,-      |+      
5
                  | LM4040-5.0 ^     === 10µ               
6
                  |            |      |             
7
                  |           GND    GND       
8
                  |    ___                     
9
                  '---|___|----o------o-------- µC-ADC     
10
                      220k     |      |                   
11
                               -      |                   
12
                          68k | |    === 100n                        o
13
                              | |     |                              |
14
                               -      |                              |
15
                               |      |                           ||-'
16
                              GND    GND           µC-Out ----o---||<
17
                                                              |   ||-.
18
                                                              -      |
19
                                                             | |     |
20
                                                         220k| |     |
21
                                                              -      |
22
                                                              |      |
23
                                                             GND    GND
Den 33k und den LM404 könnte man auch durch eine Ref02 ersetzen. Dann 
hat man allerdings Halbleiter direkt an der Batterie und evtl. Probleme 
mit Überspannungsspitzen.
So wie die Schaltung jetzt gezeichnet ist, tut der auch ein Spike mit 
100V nichts..
Gast #5219691
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Sehr gut Lothar, kriegst ein Fleißkärtchen.

Im Ernst, ich würde das so bauen. Nebenbei ist das eine gute 
Gelegenheit, das Programmieren zu lernen. Wer Talent dazu hat könnte das 
Programm schon nach 2 Wochenenden fertig haben.
#5219813
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Stefan U. schrieb:
> ich würde das so bauen.

Na ja, ein shunt-Regler mit 220uA Dauerstromverbrauch und 42uA 
Spannungsteilerquerstrom, egal wie sehr der uC schläft, von denen 
alleine 10% der 220k pull down frisst, 52k Eingangswiderstand am ADC 
Wandler, was bei 1uA leakage current zu 0.2V Fehlmessung führt.

Dennoch darf der uC nur mit 128kHz internem Takt laufen (was für die 
Aufgabe reicht, aber Probleme beim ISP programmieren macht wenn man erst 
mal auf die Taktfrequenz umgestellt hat) sonst bricht die Versorgung 
zusammen.

Und dann meckern über die analoge Lösung, weil man die ja angeblich so 
leicht mit einem uC im Stromverbrauch unterbieten kann - wir sind 
derzeit bei 100-fachen.

Nicht daß es bei einem Autoakku wirklich wichtig ist, aber analoge 
Lösungen mit 250uA wären in Grund und Boden geredet wurden von unseren 
uC-Fanboys, denn man lehnt ab was man nicht versteht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5219855
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Michael B. schrieb:
> Und dann meckern über die analoge Lösung, weil man die ja angeblich so
> leicht mit einem uC im Stromverbrauch unterbieten kann - wir sind
> derzeit bei 100-fachen.
Von welcher analogen Lösung für das hier gestellte Problem reden wir?

> von denen alleine 10% der 220k pull down frisst
...im Auslösefall für genau 2 Sekunden lang...

> am ADC Wandler, was bei 1uA leakage current
Der im typischen Temperaturbereich abseits 85°C gut 20 mal niedriger 
ist.

Ich habe hier noch keine final ausdesignte Schaltung vorgelegt und bin 
mir sicher, man bekommt die bei passender Auslegung und Selektion locker 
einiges weiter runter. Nimm doch einfach einen Shuntregler im Stil 
MAX6007B, der statt 100µA nur noch 1µA für sich selbst braucht.

> Nicht daß es bei einem Autoakku wirklich wichtig ist, aber analoge
> Lösungen mit 250uA wären in Grund und Boden geredet wurden von unseren
> uC-Fanboys, denn man lehnt ab was man nicht versteht.
Zeig mal eine. Das mit dem Verstehen stellt sich dann ja raus...
#5220020
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Lothar M. schrieb:
> Von welcher analogen Lösung für das hier gestellte Problem reden wir?

Für das Ursprungsproblem wurden Lösungen bis 380nA genannt,

für die Salamischeibe lohnt kein Design denn Toleranzen etc. wurden 
nicht spezifiziert.

Der Vorschlag, einen ICL7665 (3uA) zu nutzen, hat den Vorzug, daß er am 
Eingang maximal 10nA zieht und nicht 1uA und damit sehr hochohmige 
Spannungsteiler (unter 1uA) erlaubt. Um einen Ozillator 1h/1s aufzubauen 
kann man einen Kondensator laden, bei 1uA Ladestrom also 360uF, leider 
haben die ca. 6uA leakage Strom, geringere habe ich nicht gefunden. Da 
bietet sich eher ein CD4536 Langzeittimer an, der kostet maximal 10uA 
(aber nur bei 25 GradC) + den Strom für den RC Oszillator. Dort liegt 
der Eingangsstrom bei 100nA, ein RC der mit 1uA schwingt wäre also 10% 
genau, man kann ihm 5uA gönnen.

Man kommt mit den Standardteilen also ungefähr auf 19uA Gesamtverbrauch, 
bis zur nächsten Salamischeibe.

Immer dran denken: Selbst Transistoren mit denen man Teilschaltungen 
abklemmen will, lassen bei höheren Tempertaturen einige uA durch.
Gast #5220030
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Ich habe einen unkonventionellen Vorschlag:

So eine Anzeige macht ja nur dann Sinn, wenn sie jemand anschaut. Also 
könnte man einen passiven Bewegungsmelder anschließen, der ein 
gewöhnliches Voltmeter ein schaltet, wenn jemand zum drauf gucken kommt.

War nicht ernst gemeint.
Gast #5220377
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F. F. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Zähler und macht bei Ablauf ca. alle 15 Minuten eine Messung.
> Wenn du den gaaaanz langsam taktest, dann kannst du deinen Zähler noch
> einmal strecken.
> Ebenso sinkt der Stromverbrauch im Betrieb.

Danke für den Hinweis!

In meinem Aufbau habe ich um 10Ah und einen weiteren Kleinstverbraucher. 
Die Anwendung rechtfertigt nicht, größeren Aufwand zu treiben. Ich habe 
einen Chinuino ProMini (328/16) von Regler und LED befreit, einfacher 
und billiger geht das nicht.

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