Hallo Wir stehen gerade vor der Entscheidung mehrere Oszis zu kaufen oben genannten Typs zu kaufen. Welches ist Euer Favorit? Mein Anwendungsfälle: Bus-Dekodierung (I2C, SPI, BroadR Reach, UART, CAN, CAN FD, Flexray, QSPI) Waveform anschauen Ströme messen (max. 2A) Ripple-Messungen (Rails 3,3V und kleiner) Spektral-Analyse Messungen unter Temperatur (-40°C ... 105°C) Bandbreite: 500MHz oder vielleicht 1GHz Also eigentlich sind die Oszis überdimensioniert. Aber das Geld muss ausgegeben werden. R&S ist etwas teurer. Hat dafür BroadRReach mit an Board. Bei Tek gibts das noch nicht. Von der Bedienung bin ich mehr Keysight erfahren (3000, 4000 und 9000). Was mir wichtig ist ist eine intuitive Bedienung und ein passendes Arsenal an Probes. Viele Grüße Entwickler
Bei teuren Scopes lasse ich mir immer Zeit und hole mir die Kandidaten für einen Test auf den Tisch (bei dieser Preisklasse geht das). Entwickler schrieb: > Welches ist Euer Favorit? Keysight, auch wenn es da auch kleine Schwächen gibt. Aber jeder setzt andere Prioritäten :-) > Mein Anwendungsfälle: > Bus-Dekodierung (I2C, SPI, BroadR Reach, UART, CAN, CAN FD, Flexray, > QSPI) Wenn BroadR ein wichtiges Kriterium ist, dann RTE. Ansonsten sind die Busdekoder nett aber m.E. etwas überbewertet. Sie sind eigentlich nur in der Phase wichtig, wo die Datenintegrität auf dem Bus sichergestellt werden muß (Das geht aber auch ohne Busdekoder). Das Scope als Protokollanalyzer ist oft nur eingeschränkt brauchbar, weil die Datenmengen u.U. schnell sehr viel werden, wenn das Protokll erstmal läuft. Achtung, die Busdekoder kosten oft extra. > Waveform anschauen Da hilft ein großer Bildschirm. Manchmal will man ja die Waveform auf vertikal verteilen oder noch Histogramme und Statistik darstellen. > Ströme messen (max. 2A) Einen passenden Tastkopf dürfte es für alle geben. Drauf schauen, was die Stromzangen für eine Bandbreite haben. > Ripple-Messungen (Rails 3,3V und kleiner) Das spricht für 12-Bit Wandler wie beim MSO5. Immerhin braucht man für Ripple auf 3,3V keine speziellen Tastköpfe. > Spektral-Analyse Das MDO hat dafür (optional) einen gesonderten Eingang. FFT können sie alle. Bei den RTOs sehen die FFTs auch nach Spektrumanalyzer aus. Das dürfte beim RTE ähnlich sein. > Messungen unter Temperatur (-40°C ... 105°C) Da hilft ein Datenblattstudium. Ich würde solche Instrumente nur von 10° bis 40°C einsetzen. Die Tastköpfe dürften mehr aushalten. > Bandbreite: 500MHz oder vielleicht 1GHz Mehr Bandbreite schadet i.d.R. nur dem Geldbeutel. Vom Bedienkonzept hat mich Keysight überzeugt: Ich finde einen separaten Y-Steller pro Kanal immer noch am Besten. Zweitbeste Lösung ist der farblich beleuchtete Y-Steller. Das war als erstes bei R&S gut umgesetzt. Schlecht sind solche Lösungen wie bei LeCroy, wo man erstmal den falschen Kanal verstellt, und der dann noch eine Kanalkalibrierung startet, die nur aufhält. Bei den älteren Teks gibt es ein paar Drehknöpfe, wo die Drehrichtung entgegen meiner Intuition geht. Keine Ahnung wie das bei neueren Geräten aussieht: Da war mit der Vertreter nicht sympatisch genung...
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