Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Räumliche Aufteilung Fremdfirmenmitarbeiter und Eigenpersonal


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von Never ever (Gast)


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Moin
Wie ist das bei Euch geregelt die räumliche Trennung zwischen Fremd und 
eigen Personal.

Wird das strikt eingehalten oder gibt es begründete Ausnahmen ??

lg Hans

von Ich (Gast)


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Werkvertragler haben oftmals eigene Räume, schon aus Sicherheit.
Bei AÜGler  gibt es keine Trennung.

Was soll wie getrennt sein?

von Nase (Gast)


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Warum bitte sollen die räumlich getrennt sein?
Was macht das für einen Sinn?
Dann kann ich die Aufträge auch ausserhäusig machen lassen, also Auftrag 
an Firma xy und das dann anliefern lassen!
Arbeitest du etwa in einer Arpeitsheitsfirma?

von Never ever (Gast)


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Hi
Wir haben Externe Programierer  "PLS" "SIS" mit bei uns in den Büros 
sitzen und das ist vom arbeitsablauf auch gut so kurze wege schnelle 
kommunikation etc. Aber es gibt da wohl gesetztliche Regelungen die das 
so nicht wollen .
Deshalb müßen im Planumngsbereich einige Externe Umziehen in andere 
Büros mit den üblichen Nachteilen .

lg

von Horst (Gast)


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Nase schrieb:
> Arpeitsheitsfirma?

was ist das?

von Schreiber (Gast)


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Werkvertragsfirmen ("Industriedienstleister") müssen natürlich in den 
gleichen Räumen arbeiten, wo sollten sie denn auch sonst hin?!

Man kann mittlerweile ja sogar die Arbeit "Nehme Teil aus Kiste und lege 
es in Maschine" alls Werkvertrag vergeben. Hilft den 
Leiharbeits-Mindestlohn zu vermeiden...

von Ich (Gast)


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Never ever schrieb:
> Aber es gibt da wohl gesetztliche Regelungen die das
> so nicht wollen .

Würde mich mal interessieren - gibt es da gesetzliche Reglungen?

von Der Andere (Gast)


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Never ever schrieb:
> Wie ist das bei Euch geregelt die räumliche Trennung

Was ist, willst du Apartheit in deiner Firma einführen?

von Der Andere (Gast)


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Gerade gesehen, Nase war schneller.

von Le X. (lex_91)


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Der Andere schrieb:
> Was ist, willst du Apartheit in deiner Firma einführen?

Das hat eher was mit rechtlichen Rahmenbedingungen zu tun.

Einige OEMs hier haben vor 2 Jahren panisch unter hohem Aufwand 
versucht, alle Externen aus den Werken rauszuhalten und dafür viele 
Immobilien im Gewerbepark angemietet.
Sowas wird nicht ohne Not angestoßen denn die Dienstwege sind dadurch 
definitiv länger geworden und Büroräume für die externe Belegschaft 
kosten auch Geld.

Google-Stichwort: "Compliance-Richtlinien"

von Der Andere (Gast)


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Le X. schrieb:
> Google-Stichwort: "Compliance-Richtlinien"

"Compliance" heisst nur Einhaltung von Regeln.

Welche konkrete Regeln schreiben denn in den Firmen ein räumlich 
getrenntes Kastensystem von fest angestellten Brahmanen bis Shudras und 
dann extra Räume für die externen Parias.

von Ich (Gast)


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Compliance-Richtlinien sind kein Gesetz.

Speziell bei Freiberuflern, die ständig im Betrieb gearbeitet haben, ist 
es schwierig nachzuweisen, ob die nicht abhängig beschäftigt sind.
Falls die außerhalb der Kontrollzone in einem Büro arbeiten, sieht das 
ev. anders aus.

von Cyblord -. (Gast)


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Der Andere schrieb:
> "Compliance" heisst nur Einhaltung von Regeln.
>
> Welche konkrete Regeln schreiben denn in den Firmen ein räumlich
> getrenntes Kastensystem von fest angestellten Brahmanen bis Shudras und
> dann extra Räume für die externen Parias.

Bei Werkverträglern hat der Kunde zum Beispiel kein Weisungsrecht ggü. 
den Leuten die da sitzen, aber die Begehrlichkeiten sind da wenn man 
nebeneinander sitzt. War es dann doch ANÜ, ging das schon länger, usw. 
da öffnen sich zum Beispiel Türen im Sinne, dass sich die Werkverträgler 
dann beim Kunden einklagen und solche Dinge. Darauf haben die 
Unternehmen kein Bock.

von Le X. (lex_91)


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Der Andere schrieb:
> Welche konkrete Regeln schreiben denn in den Firmen ein räumlich
> getrenntes Kastensystem von fest angestellten Brahmanen bis Shudras und
> dann extra Räume für die externen Parias.

Das ist eine Frage für Juristen.
Wenn große Firmen viel Geld in die Hand nehmen geh ich davon aus die 
haben sich davor schlau gemacht.

Ein Denkanstoß: wenn eine Firma nur für einen bestimmten OEM arbeitet 
und noch dazu in dessen Räumlichkeiten, mit deren Tooling und von deren 
Projektleitern direkt angewiesen werden könnte der Eindruck von 
Scheinselbstständigkeit entstehen. Das gilt es zu vermeiden.

Update: und natürlich das was Abradolf schreibt.

: Bearbeitet durch User
von Ich (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Bei Werkverträglern hat der Kunde zum Beispiel kein Weisungsrecht ggü.
> den Leuten die da sitzen, aber die Begehrlichkeiten sind da wenn man
> nebeneinander sitzt.

Das geht weiter mit der Nutzung gemeinsamer Infrastruktur, IT-Netzwerk, 
Werkzeuge, Messequipment, ....

Als AÜGler darf ich mir den Schraubendreher ausleihen, als 
Werkvertragler oder Freiberufler eigentlich nicht.

Bei einem Unternehmen, das ich kenne, saßen die Werkvertragler von 
Bertrandt im Nebengebäude im Keller.

von Qwertz (Gast)


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Ich schrieb:
> Bei einem Unternehmen, das ich kenne, saßen die Werkvertragler von
> Bertrandt im Nebengebäude im Keller.

Echt jetzt, im Keller? Ist nicht wenigstens ein bisschen Tageslicht am 
regelmäßigen Arbeitsplatz vorgeschrieben?

von Ich (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Echt jetzt, im Keller? Ist nicht wenigstens ein bisschen Tageslicht am
> regelmäßigen Arbeitsplatz vorgeschrieben?

Es fiel etwas Tageslicht rein, über einen Abhang - aber recht düster, 
weil eine Halle gegenüber stand.

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Echt jetzt, im Keller? Ist nicht wenigstens ein bisschen Tageslicht am
> regelmäßigen Arbeitsplatz vorgeschrieben?

Na komm, viel besser wurden die bei ehemals AX auch nicht behandelt ;)

von Cyblord -. (cyblord)


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Qwertz schrieb:
> Ich schrieb:
>> Bei einem Unternehmen, das ich kenne, saßen die Werkvertragler von
>> Bertrandt im Nebengebäude im Keller.
>
> Echt jetzt, im Keller? Ist nicht wenigstens ein bisschen Tageslicht am
> regelmäßigen Arbeitsplatz vorgeschrieben?

Willst du etwa dass dir Werkverträgler und ANÜ'ler die Luft wegatmen? 
Klassenunterschiede müssen nichts schlechtes sein.
Auf eine räumliche Trennung zwischen Uni/Diplom/Master und FH/Bachelor 
arbeite ich aktuell noch hin.
Für Uni Absolventen sehe ich große helle Räume, typ: Wellness. Mit 
leicht bekleideten hübschen Damen für Getränkeservice und Massagen.
Für die Anderen findet sich dann schon ne Abstellkammer im Keller.
Ich arbeite noch am Konzept.

: Bearbeitet durch User
von FranzB. (Gast)


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Bei uns sitzen die aus der ANÜ mit Blick zur Wand, so das wir 
Festangestellten zufälligerweise sehen, was die treiben. Aber wir sitzen 
immerhin im gleichen Raum.
Praktisch ist, dass die Leiher eher kommen und später gehen (40h statt 
35h). So ist der Raum immer schon durchgelüftet und aufgeschlossen. 
Ausserdem muss man sich nicht ums zusperren kümmern und der letzte 
bringt den Müll raus ...
Werkverträgler sitzen bei uns im Zimmern eines Neubaublockes direkt 
gegenüber. Die haben dann auch gleich Bad und Küche, sind also gut und 
permanent von uns getrennt. So wie es sein soll.

von L1 (Gast)


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Vorherige Firma: eigentlich alle im gleichen Raum. Sogar Studenten 
zusammen mit normalen Mitarbeitern.
Hat meist gepasst. Nur ein paar arrogante Männchen hatten ein Problem 
mit Studis im Raum zu sitzen.

Aktuelle Firma: Mitarbeiter normal in Büros. Externe in extra Büro. 
Studis sitzen auf dem Flur, ähnlich wie im Großraum Büro. Ja, genau so 
assi wie es sich anhört. Will aber niemand ändern, finde ich unter aller 
Sau...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Für die Anderen findet sich dann schon ne Abstellkammer im Keller.
> Ich arbeite noch am Konzept.

Sadomaso Clubräume?

Im Keller meine ich!

von Zocker_52 (Gast)


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> Re: Räumliche Aufteilung Fremdfirmenmitarbeiter und Eigenpersonal

Eigenpersonal : Freundliche, lichtdurchflutete Räume mit Raucherecke,
                Ferseh- und Fitnessraum, Kantine, .......

Fremdfirmenmitarbeiter : Kellergewölbe, Feuchtigkeit, vergitterte 
Fenster,
                         wenig Sonnenlicht, es ist auf alles verzichtet
                         worden was niedere Sklavenarbeit erträglich 
gemacht
                         hätte.

von Steel_ (Gast)


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Bei uns haben die AÜN´ler ein eigenes Großraum-Büro. Es gibt dort auch 
keine festen Arbeitsplätze, die kommen halt morgens mit ihren Laptops, 
suchen sich nen freien Platz und los gehts. Kommunikation der 
Stammbelegschaft direkt mit AÜNlern ist ausdrücklich nicht gewünscht. 
Die soll nur über deren Gruppenleiter laufen.

von Scherzkeks am Morgen (Gast)


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Zocker_52 schrieb:
> Re: Räumliche Aufteilung Fremdfirmenmitarbeiter und Eigenpersonal
>
> Eigenpersonal : Freundliche, lichtdurchflutete Räume mit Raucherecke,
> Ferseh- und Fitnessraum, Kantine, .......
> Fremdfirmenmitarbeiter : Kellergewölbe, Feuchtigkeit, vergitterte
> Fenster,
>                          wenig Sonnenlicht, es ist auf alles verzichtet
>                          worden was niedere Sklavenarbeit erträglich
> gemacht
>                          hätte.

Deshalb : Geht nicht zu Zockerbuden !

:D

von Ûñç (Gast)


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Auf Akademikerebene haben wir kaum Leiharbeiter (IGM-Konzern).
Die Wenigen arbeiten ganz normal in den gleichen Großraumbüros. Alle die 
ich kenne sind länger da gewesen und würden irgendwann übernommen.

Mitarbeiter von Fremdfirmen sind getrennt untergebracht. Die haben auch 
die hässlichsten Räumlichkeiten. Ich vermute die Fremdfirmen zahlen 
keine Miete ;-)

von Bis jetzt leer ausgegangen (Gast)


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Ûñç schrieb:
> Auf Akademikerebene haben wir kaum Leiharbeiter (IGM-Konzern).
> Die Wenigen arbeiten ganz normal in den gleichen Großraumbüros. Alle die
> ich kenne sind länger da gewesen und würden irgendwann übernommen.

Jetzt verwundert es mich nicht, warum es selbst oder gerade bei den 
Leihbuden so schwer ist, nach der Bewerbung, light Checking, Dating, 
intensive Checking, Datenbankeintrag letztendlich einen Vertrag als 
Leiher zu bekommen.
"Leicht" kommt man heute nach dem Studium nur noch bei Krautern unter 
und selbst da stehen für eine (Einsteiger)Stelle immer mindestens 3 
Kandidaten auf der Matte.

von Ich (Gast)


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Ûñç schrieb:
> Auf Akademikerebene haben wir kaum Leiharbeiter (IGM-Konzern).

Über den ganzen Konzern verteilt, inklusive Produktion?

Oder auch dort wo üblicherweiser eher Leute mit abgeschlossenem Studium 
arbeiten, zB.. in der Entwicklung?

von Rudi Radlos (Gast)


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Ûñç schrieb:
> Mitarbeiter von Fremdfirmen sind getrennt untergebracht. Die haben auch
> die hässlichsten Räumlichkeiten. Ich vermute die Fremdfirmen zahlen
> keine Miete ;-)

Was sagt die Arbeitssicherheit zu "Legebatterien"?
Eigentlich sollten Leiharbeiter NUR Auftragsspitzen abtragen. Ob für 
diesen Zweck in engen Büros noch Plätzchen sind, halte ich bei den 
heutigen Mieten für ein Gerücht.

von Ûñç (Gast)


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Ich schrieb:
> Ûñç schrieb:
> Auf Akademikerebene haben wir kaum Leiharbeiter (IGM-Konzern).
>
> Über den ganzen Konzern verteilt, inklusive Produktion?
>
> Oder auch dort wo üblicherweiser eher Leute mit abgeschlossenem Studium
> arbeiten, zB.. in der Entwicklung?

Ja ganzer Konzern inklusive Produktion und Entwicklung. Das gilt 
zumindest für meinen Standort. Ich denke, dass liegt daran das unsere 
Produkte so speziell sind. Da sind dauerhafte Arbeitsverhältnisse 
sinnvoll.

von Ich (Gast)


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Ûñç schrieb:
> Ja ganzer Konzern inklusive Produktion und Entwicklung. Das gilt
> zumindest für meinen Standort.

Arbeite als Externer in einem Elektro-Konzern im Bereich Entwicklung.
Insgesamt 28 Leute, davon 5 Externe Leih-Ings, keine räumliche Trennung 
Externe - Interne.

War mal bei einer Daimler-Tochter, Bereich Entwicklung Hybrid, da waren 
50% Leih-Ings, ist aber schon etwas her.
Ebenfalls Großraumbüro im Mix.

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