Gast
#5219968
in den 80ern gab es "Logo" damit konnte man nur ein Punkt (Schildkröte?) über den Bildschirm steuern. Was gibts da noch?
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welche Programmiersprache ist am einfachsten bzw. kann wenig?
Gast
#5219968
in den 80ern gab es "Logo" damit konnte man nur ein Punkt (Schildkröte?) über den Bildschirm steuern. Was gibts da noch? Scratch
Gast
#5219975
Gast
#5219976
Der Assemblerbefehl NOP. Genau ein Befehl also das Minimum an Komplexität und macht genau: Nichts! Da soll noch mal einer sagen Assembler wäre kompliziert. Es gäbe zum Beispiel auch Robot-Karol, da kann man eine Lego-Figur um Raum bewegen und Marken oder Blöcke setzen. Das Paket hat auch einige Beispiele zum lernen. Die Programmierung erfolgt mittels deutschen Befehlen. Mit freundlichen Grüßen, N.G.
Gast
#5220007
Lego-Programmierer schrieb: > in den 80ern gab es "Logo" damit konnte man nur ein Punkt > (Schildkröte?) > über den Bildschirm steuern. Was gibts da noch? Den Streichholzcomputer: http://www.waldorf-it.de/wp-content/uploads/2013/11/Schachcomputer-v31.pdf Brainfuck wäre auch als minimalistsische Progsprache zu nennen:
Gast
#5220015
Da ist noch eine, die wohl extra für das Programmierniveau von. Orang-Utans entwickelt wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/Ook! Code-Beispiel:
Schöööön, nicht wahr?! Solche Programmierspachen nähern sich schon poetischen Werken wie Fisches Nachtgesang von Christian Morgenstern enorm: http://textarchiv.guntherkrauss.de/morgenstern/nachtgesang.html
Gast
#5220028
Arnold Schwarzenegger C. Wes der kann, dürfte leicht zu lernen sein : https://github.com/lhartikk/ArnoldC/wiki/ArnoldC Ein "hello world" sieht da so aus:
wenn wir schon auf dem Niveau esoterischer Programmiersprachen sind, werfe ich mal HQ9+ (https://de.wikipedia.org/wiki/HQ9%2B) in den Raum... :-) Nebenbei: habe mal in einem Lua-Workshop einen Interpreter für HQ9+ von den Teilnehmern bauen lassen: (https://github.com/boerge42/Lua-Magie/blob/master/hq9plus/hq9plus.lua)
Gast
#5220757
Herrlich:
Der Andere schrieb: > Der Assemblerbefehl NOP. Genau ein Befehl also das Minimum an > Komplexität und macht genau: Nichts! > Da soll noch mal einer sagen Assembler wäre kompliziert. Damit kann man dann aber eben auch gar nichts machen. Dann lieber eine OISC-Architektur. Die hat nur eine Instruktion, aber man kann damit alles machen. https://en.wikipedia.org/wiki/One_instruction_set_computer Lego-Programmierer schrieb: > in den 80ern gab es "Logo" damit konnte man nur ein Punkt (Schildkröte?) > über den Bildschirm steuern. Was gibts da noch? Logo gibt's auch heute noch, sogar online im Browser: http://www.calormen.com/jslogo/ Die Programmiersprache "Befunge" ist auch rel. einfach gehalten. https://de.wikipedia.org/wiki/Befunge
Gast
#5220935
Der Andere schrieb: > Der Assemblerbefehl NOP. Genau ein Befehl also das Minimum an > Komplexität und macht genau: Nichts! Er macht sehr wohl was, weswegen er ja auch benutzt wird. 1) kostet Zeit, kann man also für delikate Delays nehmen. 2) Die Nop-Rutsche ist immer wieder gern gesehen für return-oriented Exploits.
Gast
#5220994
In alten Zeiten, vor Dijkstra wurde der NOP Befehl vom Programm in einen B Befehl geändert und evtl. zurück. Es wurde eine Weiche eingebaut. Heute steht Strafe auf so etwas! Brainfuck ist auch nicht all zu schwer.
Gast
#5221015
klausb schrieb: > Heute steht Strafe auf so etwas! Oh ja, ich entsinne diese selbstmodifizierenden Programme noch. Und auch, was passierte, als CPUs auf einmal Caches bekamen. Hi, ich finde Small Basic zum Lernen ziemlich gelungen: http://smallbasic.com/ Gruß, Oliver
Gast
#5221062
Oliver R. schrieb: > ich finde Small Basic zum Lernen ziemlich gelungen Basic gut zum Lernen, soso: "It is practically impossible to teach good programming to students that have had a prior exposure to BASIC: As potential programmers they are mentally mutilated beyond hope of regeneration." Edsger W. Dijkstra Ordner schrieb: > Basic gut zum Lernen, soso: Dijkstra ist tot, BASIC lebt. ;-) Komm runter vom Ross. Dijkstra äusserte das 1975. Hast schon einmal ein modernes BASIC, oder das erwähnte Small Basic, mit einem BASIC von 1975 verglichen? Da liegen Welten dazwischen. Heutiges BASIC ist eine ganz gewöhnliche strukturierte Sprache mit gut lesbarer Syntax, kein antiker Spaghetti-Code mit Zeilennummern.
Gast
#5221122
A. K. schrieb: > Ordner schrieb: >> Basic gut zum Lernen, soso: > > Dijkstra äusserte das 1975. Hast schon einmal ein halbwegs modernes > BASIC oder das erwähnte Small Basic mit einem BASIC von 1975 verglichen? Die Frage ist halt, was Dijkstra so verachtenswert an Basic fand und ob er nicht Altersweise geworden ist. Da D. ja als Paladin der OOP gilt, konnte man annehmen, das ihm der imerative Programmier-Ansatz ein Dorn im Auge ist. Und diesen Ansatz teilt sich Small Basic auch mit dem Ur-Basic. PS: Ich bereue es zutiefst, meinen vorgehenden Beitrag nicht mit Zwinger-Smileys gerahmt zu haben. ;-) Ordner schrieb: > Und diesen Ansatz teilt sich Small Basic auch mit dem Ur-Basic. Lies nochmal den Titel des Threads. Und dann schlag was vor, das dem Anspruch der Frage entspricht und Dijkstra gefallen hätte. Ich kannte den Herrn nicht persönlich. > Ich bereue es zutiefst, Gut so ;-). Wobei dieser Text auch ohne Smiley funktioniert hätte.
Gast
#5221175
A. K. schrieb: > Ordner schrieb: >> Und diesen Ansatz teilt sich Small Basic auch mit dem Ur-Basic. > > Lies nochmal den Titel des Threads. Sorry, aber mein Beitrag bezieht sich nicht auf den Titel des Threads sondern auf einen darin und von mir zitierten Beitrag das BASIC gut zum Programmier lernen sei. Und dann ist mir der Schalk aus dem Nacken auf die Tastatur gerutscht und deklamierte tanzend wie Rumpelstilzchen "Go to Statement considered harmful, considered harmful, harmful". ;-) Und abseits von ';-)', kein Basic Dialekt ist dafür bekannt sich auf einfache aka "schwachbrüstige" Befehle zu beschränken, PEEK und POKE aus C64 Zeiten erst garnicht erwähnt. Man kann IMHO nicht aus den unverschämt kleinen Speicherbedarf von Basic-Interpretern der Vergangenheit (bspw TINY-Basic lief auf Maschinen mit 4 kByte RAM) schließen, das BASIC eine einfache Programmiersprache sei, die wenig kann. PS: D. war wohl doch nicht der OOP angetan, ´"Object-oriented programming is an exceptionally bad idea which could only have originated in California." -> wahrscheinlich gab es so gut wie keine Progsprache die D. nicht zu einer grantigen Bemerkung verleitete. Bissige Bemerkungen über Compiler, Sprachen und Co scheinen aber wohl das Kennzeichen nicht weniger Persönlichkeiten der Informatik zu sein, bspw: "For chrissake, that compiler shouldn't have been allowed to graduate from kindergarten. We're talking "sloth that was dropped on the head as a baby" level retardation levels here:" (nicht von Dijkstra). Ordner schrieb: > (nicht von Dijkstra). Torwalds? Klar. Genau sein Stil. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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