Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik ELV ALM 7002 defekt?


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von Steffen S. (steffen148)


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hallo an alle :)

habe das oben genannte ladegerät bekommen was ok sein sollte
nunja getestet und nur rauch (entstörkondensator an eingang defekt)
den gewechselt mit den selben werden
so funktioniert das gerät aber egal was man einstellt es läd immer mit 
ziemlich genau einem ampere ladestrom (bei jeden akkutyp)
was könnte das problem sein warum der immer mit einem amp läd?
und entladestrom kann man auch nixhts einstellen..entläd mit dem maximum 
was geht

: Verschoben durch Admin
von Roland D. (rolandd)


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Hi Steffen

Ja, ja das ALM 7002, wurde damals vermutlich "mit der heißen Nadel" 
gestrickt (die neue Schaltung) weil offenbar eines der vorgesehenen 
Originalteile ewig nicht verfügbar war. habe damals viele Wochen auf den 
Bausatz gewartet. Das ALM 7002 hat ein paar Macken, läuft aber ansonsten 
sehr Gut. :-)

Das der Entstörkondensator (Pos. C22, 100nF, 250V, MP3X) defekt geht ist 
ein Problem des Herstellers. Da löst sich das Vergussharz auf (Risse), 
Feuchtigkeit dringt ein und zerstört den Kondensator. Kann man im 
Internet nachlesen, einfach ersetzen und gut ist.

Das es dauern den Akku lädt und "volle Pulle" entlädt kann mehrere 
Ursachen haben:
- Entladetransistor T12 (BD249C) defekt

- oder dessen Ansteuerung T14 (BC548) defekt

- Defekt (meist interne Schutzdiode) des Ladetransistors T1 (BUZ272, 
möglicher Ersatztyp SPD15P10 von Infineon) defekt

Könnte auch ein komplexeres Problem mit der Spannungs,- Stomregelung 
sein (IC8 und IC10, OP-Amp TLC274), aber sieh erst mal nach den Teilen 
oben. :-)

Es gibt mehrere Schaltungsmodifikationen für das Gerät: D24 gegen 
BZW06-10B ersetzen, 1N4001 in Kollektorkreis von T14 einfügen. T14 mit 
BC337 bestücken. R46 mit 330Ohm und R47 mit 270Ohm bestücken 
(untereinader tauschen). Neue Schutzdiode BZW06-58B über T11 löten. R91 
zusätzlich mit 4,7kR vor Basis von T10. Schaltungsmodifikaton eines 
freien Gatters von IC14 verschalten.

Viel Gück!

Gruß

Roland

von Komma-Punkt-Strich (Gast)


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Steffen S. schrieb:
> hallo an alle :)
>
> habe das oben genannte ladegerät bekommen was ok sein sollte
> nunja getestet und nur rauch (entstörkondensator an eingang defekt)
> den gewechselt mit den selben werden
> so funktioniert das gerät aber egal was man einstellt es läd immer mit
> ziemlich genau einem ampere ladestrom (bei jeden akkutyp)
> was könnte das problem sein warum der immer mit einem amp läd?
> und entladestrom kann man auch nixhts einstellen..entläd mit dem maximum
> was geht

Steffen, wird heute noch in der Schule die Großbuchstaben, Komma und 
Punkt gelehrt?

Der Text ist so sehr schlecht lesbar!

Wenn ich ihn benoten würde, dann nur mit einer 5-.

von hinz (Gast)


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Komma-Punkt-Strich schrieb:

> Steffen, wird heute noch in der Schule die Großbuchstaben, Komma und
> Punkt gelehrt?
>
> Der Text ist so sehr schlecht lesbar!
>
> Wenn ich ihn benoten würde, dann nur mit einer 5-.

Wurde mit einem Lo-15 geschrieben!

von Anja (Gast)


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hinz schrieb:
> Wurde mit einem Lo-15 geschrieben!

da gibts aber kein ö !!!

Gruß Anja

von hinz (Gast)


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Anja schrieb:
> hinz schrieb:
>> Wurde mit einem Lo-15 geschrieben!
>
> da gibts aber kein ö !!!

Da sieht man mal wie gut die Forensoftware ist.

von Steffen S. (steffen148)


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> - Entladetransistor T12 (BD249C) defekt
>
> - oder dessen Ansteuerung T14 (BC548) defekt
>
> - Defekt (meist interne Schutzdiode) des Ladetransistors T1 (BUZ272,
> möglicher Ersatztyp SPD15P10 von Infineon) defekt
>

Hallo
hab es heute geschafft alles durchzumessen
der Entladetransistor T12 ist in Ordnung und auch die Ansteuerung T14 
ist ok
nur der Ladetransistor T1 ist defekt

an was wird es da nun liegen das der volle Pulle entlädt? An dem 
Ladetransistor T1 ? Möglich das es mit dem zusammenhängt ?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Steffen S. schrieb:
> An dem
> Ladetransistor T1 ? Möglich das es mit dem zusammenhängt ?

Das ist eine merkwürdige Frage. Du solltest das defekte Bauteil gegen 
ein funktionsfähiges Bauteil austauschen - dann wirst du es sehen. 
Zumindest kann ELV niemand einen Vorwurf machen, das ein defekter 
Transistor die Funktion des Gerätes beeinflusst.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
auf der ELV-Seite sind einige Tipps aufgeführt:
https://www.elv.de/topic/alm-7002-volle-spannung-an-den-ausgaengen.html

http://www.electronic-engineering.ch/radiocontrol/circuits/ALM-7010_Reparatur/ELV_ALM-7010.html

Hatte auch zweimal massive Probleme mit diesem bzw. ähnlichem Ladegerät.
Einmal hat die Monozelle volle 35 Volt bekommen. Die Kontaktfeder wurde 
so heiß, dass das Plastik von der Batteriefassung abschmolz, wodurch 
glücklicherweise die Feder keinen Kontakt mehr herstellen konnte. Sonst 
wäre die Zelle wohl explodiert.
Das Display zeigte zwar "Überhitzung" an, und der Ventilator lief wie 
verrückt, abgeschaltet hat sich das Ladegerät aber nicht. Der BUZxxx 
wurde vom Support getauscht, aber dann stellte sich der Fehler später 
wieder einmal ein, und ich habe das Gerät dann ausgeschlachtet. Ich war 
damals ziemlich sauer, das kann man sich vorstellen.

Jetzt arbeite ich mit dem 50 Peak Bal, wenn ich "dickere" Akkus laden 
möchte. Dieses Gerät lädt die NiMH Texcus 9000 mit 2,7 A anstandslos, 
womit das "ELV" schlapp machte. (Kann sogar bis 5A Ladestrom raufgehen, 
da passiert nichts Außergewöhnliches!)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Steffen S. (steffen148)


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hallo
die reparatur hat keine besserung gebracht

ladestrom schwankt stark/unterbricht oft..aber pegelt sich bei einem 
ampere drotzdem ein

entladen tut der garnichtmehr (bleibt bei 00)

von Otto L. (otto_l953)


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Moin zusammen.

Ja, der Fred ist schon älter, aber wird vielleicht immer noch gelesen...

Mein ALM 7002 hat sich verabschiedet.
Brummen, volle Spannung am Ausgang, dann Lichter aus.

Defekte Bauteile ersetzt:
T14, T12, R61, T11, D25

Es raucht und brummt nicht mehr, und ich habe alle Spannungen aus dem 
Netzteil an den Spannungsreglern vorhanden. Auch an deren Ausgängen.

Das Display vorne ist aber dunkel, es leuchtet nicht eine einzige LED.

Hat Jemand eine Idee?

Gruß Helge

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